Hoffnung auf Regen

Es ist Sonntag und die Sonne sticht unerbittlich vom Himmel wir haben über 35°C im Schatten. Aber für morgen und übermorgen ist ganz fest Abkühlung und Regen versprochen das motiviert und gibt Hoffnung.

Ich habe heute meine Zistrose von gestern eingepflanzt. Ist das nicht ein ganz entzückender kleiner Strauch? Die Blüten so fragil und zerknittert vom Eingequetschsein in die Knospe und doch von so überwältigender Farbpracht und Strahlkraft.

Zistrose  (C) by Joachim Wenk
Zistrose
Zistrose  (C) by Joachim Wenk
Zistrose

Die Hoffnung auf den morgigen Regen ist eine Sache. Das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen eine andere. Ich denke beides zusammen macht erfolgreich. Meine Schwitzschläuche funktionieren bestens. Während ich andere Arbeiten mache oder beim Eiskaffee im Schatten unter der Haselnuss sitze schwitzen die immer weiter. Der Boden ist wirklich feucht und somit bin ich wahnsinnig erleichtert eine Möglichkeit gefunden zu haben den Großteil des Gartens, des Ziergartens ausreichend zu Bewässern, ohne etliche Stunden mit der Brause vor den  Beeten selbst schwitzen zu müssen. Somit muß ich nur im Gemüsegarten selbst gießen. Hier gieße ich aber nicht alles. Die Tomaten, den Kohl, Fenchel, Salat, Kürbis, Zucchini und die Bohnen sowie die Flächen mit frisch gesätem Gründünger (Ölrettich und eine Wickenart).

Schwitzschlauch  (C) by Joachim Wenk
schwitzender Schwitzschlauch

Schwitzschlauch  (C) by Joachim Wenk
schwitzender Schwitzschlauch

Schwitzschlauch   (C) by Joachim Wenk
schwitzender Schwitzschlauch 

Jetzt abends wird dann der Himmel schon langsam etwas bewölkter und ich nutzte das abgeschwächte Licht, um ein paar Impressionen aus dem Gemüsegarten einzufangen. Mein Beet mit der Mischkultur aus Tomaten, Sellerie, Rosenkohl, Buschbohnen und Petersilie ist schon ganz schön zugewachsen. Erste grüne Tomaten hängen an den Stöcken. Ich Zwicke schon die allerobersten Spitzen ab. In Anbetracht des schon weit vorangeschrittenen Jahres werden die obersten Blüten ohnehin keine reifen Tomaten mehr hervorbringen können. Da soll lieber die Kraft in die vorhandenen Früchte gehen und mir wenigstens diese Ernte sichern. Ich ziehe meine Tomaten schon immer mehrtriebig. Pro Pflanze lasse ich 3-4 Seitentriebe emporkommen, bevor ich mit dem  Entgeizen beginne. Diese Triebe haben auch Früchte und vervielfachen mir so die Anzahl der Tomatenstöcke. Ich binde sie, wenn möglich auch hoch. Oft aber komme ich auf Grund der dann im Sommer enormen Wuchskraft der Pflanzen garnicht nach und so liegen die Triebe am Boden. Dort reifen auch die Früchte. Würde ich diese Triebe hochbinden wäre es fatal da sie sofort abbrechen. Hochbinden allerdings musste ich die Buschbohnen, Kartoffeln und Ringelblumen. Sie sind derart stark gewachsen und liegen auf meinen Trittplatten, daß es mir kaum mehr möglich war sicheren Fußes durch den Garten zu laufen und der Gartenschlauch den ich ja ständig kreuz und quer herumzerren muß hat die Triebe geknickt. Aber jetzt ist wieder alles schön und ordentlich abgestützt, die Pflanzen können in Ruhe weiter wachsen und ich komme wieder überall hin.

Mischkultur  (C) by Joachim Wenk
Mischkultur im Gemüsegarten

Meine Schneckenringe sind auch ein Segen und ich werde mir da noch mehr davon zulegen.Da meine letzten Pflanzen ja sofort abgefressen oder, wenn schon etwas größer, sehr stark geschädigt wurden habe ich diese Ringe besorgt und sofort eingesetzt. Der Salat erholte sich, gießen lässt sich in den Ringen sehr leicht (das Wasser kommt zielgenau zur Pflanze und läuft am vertrockneten Boden nicht kreuz und quer in die verkehrte Richtung).

Salat im Schneckenring   (C) by Joachim Wenk
Salat im Schneckenring

Fenchel scheinen Schnecken nicht zu mögen. Der wächst dieses Jahr sehr schön und beginnt nicht, wie es 2012 der Fall war, sofort zu schießen und mit der Samenbildung.

Fenchel  (C) by Joachim Wenk
Fenchel
Das Blaukraut ist prächtig geworden. Dahinter die Blauwschokker Erbsen. 
Blaukraut   (C) by Joachim Wenk
Blaukraut und Blauwschokker Erbsen

Selbstverständlich auch die Pflänzchen im Schneckenzaun werden von Hand gegossen. Der funktioniert auch nach wie vor sehr gut. Keine Fraßschäden an zarten selbst gesäten und pikierten Kohlrabi und Hirschhornwegerichpflanzen. Die Herbstrüben und Winterrettiche dort vor Ort gesät sind auch sehr schön aufgelaufen und ich muß keine Bange haben, daß die Schnecken sie sofort niedermähen. Hier zu sehen ist der Schneckenzaun und leere Flächen auf denen bereits der Gründünger aufgeht. Der ist aber hier  noch nicht zu sehen sondern nur das ebenfalls vorhandene Unkraut….

Schneckenzaunbeet    (C) by Joachim Wenk
Schneckenzaunbeet

Ich habe in meiner Biogartenliteratur und im Internet hin und her recherchiert. Die Weiße Fliege kommt wohl fast ausschließlich im Gewächshaus vor. Warum habe dann ich auf allen Kohlsorten im Freiland diese Tiere in so hoher Anzahl dass ein Genuss des Kohls (wie letztes Jahr mein Grünkohl ) nicht möglich wäre? Ich habe begonnen mit Niehmöl zu spritzen und das hat geholfen. Die Fliege ging deutlich zurück. Gestern Abend, nachdem die direkte  Sonne nicht mehr auf die Pflanzen schien habe ich wieder gespritzt. Am Weißkohl und Blaukraut waren keine Fliegen oder Eier mehr zu erkennen. Die Blätter sind ihr wohl auch mittlerweile zu derb. Der sehr schön gewachsene Rosenkohl weist noch weiße Flecken also die Eier auf der Blattunterseite auf und auch der Grünkohl. Der sieht mittlerweile auch schon aus wie solcher und wurde gründlich mit Niemöl von Unten, was ja die Sache deutlich erschwert besprüht. Der Kohlweißling fliegt auch reichlich im Garten und ich bin gespannt ob ich dieses Jahr auch wieder so viele Raupen auf dem Grünkohl habe oder ob der Niehmgeruch ihn schon hindert die Eier abzulegen. Mein Mangold wird jetzt auch richtig kräftig und Mairüben habe ich in großen Mengen. Die sind wunderbar aufgegangen und werden von den Schnecken verschont. Radieschen sind das exakte Gegenteil. Sie laufen schön auf und dann übernehmen die Schnecken alles weitere. Wenn ein Radieschen durchkommt wächst und blüht es sofort, hat aber keine rote Knolle und wenn dann so durchlöchert, dass es ungenießbar ist. So esse ich eben abends zur Vesper  Mairüben. Sie schmecken wie eine Mischung aus Kohlrabi und Radieschen. Ich habe auch einmal ein paar gedünstet, um zusehen, wie sie im gekochten Zustand schmecken. Das hat mich dann aber noch nicht so richtig überzeugen können. So muß ich mir noch überlegen wie ich die vielen herrlichen Rübchen verwende.

Grünkohl, Mairüben und Mangold     (C) by Joachim Wenk
Grünkohl, Mairüben und Mangold

Im Gegensatz zu den Buschbohnen konnten die  Feuerbohnen sich der Schnecken erwehren und haben keinerlei Schaden genommen.

Feuerbohnen    (C) by Joachim Wenk
Feuerbohnen

Mein Topinambur wächst auch unaufhaltsam. Die 2-Meter-Hürde hat er schon längst hinter sich und ich werde immer wieder neugierig gefragt, wann er denn nun endlich blüht. Bald! Die Knospen sind schon ersichtlich. Ich habe gelesen, daß er nicht viel Dünger braucht, weil sonst keine guten Knollen ausgebildet werden. Ich habe den Streifen am Gewächshaus erst im Frühjahr umgegraben. Vorher war dort jahrelang nur Gras. Damit etwas Dünger im Boden ist habe ihn schwach gedüngt. Hoffentlich nicht doch zu viel?  Er ist schon wirklich sehr hoch. Der Wind vergangen Nacht hat eine Pflanze auch beinahe umgebrochen. Jetzt habe ich ihn angebunden. Die beim Pflanzen beabsichtigte Schattierwirkung auf das Gewächshaus erfüllt er jedenfalls prima.

Topinambur     (C) by Joachim Wenk
Topinambur

Als Abgrenzung zwischen Gemüsegarten und Rasen habe ich eine Mischung einjähriger Blumen für halbschattige Lage gesät. Die blühen jetzt sehr schön und bringen einen netten Farbklecks ins Gemüsegrün.

einjährige Sommerblumenmischun    (C) by Joachim Wenk
einjährige Sommerblumenmischung

Der Kompostbehälter füllt sich auch sehr rasch. Darin ist auch ein Schubkarren Pferdemist versteckt. Bald wird es Zeit ihn zu mischen und ordentlich in einen anderen Behälter zu schlichten, daß er in Ruhe verrotten kann. Der erste Kompost ist bereits um die Hälfte zusammen gesackt und fast fertig verrottet.  Im Bild ist auch der erste Trieb meiner Brombeere zu sehen.

Brombeertrieb und Kompost    (C) by Joachim Wenk
Brombeertrieb und Kompost

Und hier seht ihr den Garant für sehr gemütliche Herbst-  und Wintertage mit wohlig warmen Flammen im Kaminofen. Die Zentralheizung schafft diese Art von Wärme nicht. Ich habe das schon oft gehört, verstehe es aber erst richtig seit vergangenem Winter. Da hatten wir das erste mal den neuen Ofen. Und weil genug Holz da ist verwenden wir das jetzt im Sommer auch. Nicht zum Heizen. Nein, in der Feuerschale gut einschüren, wenn dann ausreichend Glut vorhanden ist, wird der Dreibein-Grill darüber gestellt und Gegrillt. Mariniertes Gemüse in der schmiedeeisernenen Pfanne und frische Brotfladen vom heißen, alten Dachziegel der auf einem extra Grill liegt. Leckeres Fleisch gibt es auch dazu und ein  Bierchen. Wenn man sich das nach so viel Arbeit nicht auch einmal verdient hat, dann weiß ich nicht wozu man überhaupt lebt…..

Feuerholz    (C) by Joachim Wenk
Feuerholz für den Grill und den Kaminofen

Weil ich den rechten Zeitpunkt zum Ernten der saftig-grünen Erbsen auf Grund der großen Festlichkeiten im Juni/Juli versäumt habe, lasse ich sie nun ausreifen. Die ersten Schoten der beiden Palerbsensorten werden trocken und ich beginne die Ernte. In der Sonne schwitzen und Schoten zupfen und dann mit einem Eiskaffee in den Haselnußschatten und in aller Ruhe die Erbsen heraus puhlen.

kleine Rheinländerin    (C) by Joachim Wenk
Reife Erbsen „kleine Rheinländerin“

Die eben noch saftig grün wuchernden  Blauwschokker mit den herrlichen fliederfarbenen romantischen Blüten sehen mittlerweile so aus. Die Ernte naht.

reifende Erbsen    (C) by Joachim Wenk
reifende Erbsen

Und das ist die erste Ausbeute. Hinten im  Drahtkörbchen sind Blauwschokker-Erbsen und vorne im blauen Sieb sieht man die „kleine Rheinländerin“

Erbsenernte    (C) by Joachim Wenk
erste Erbsenernte

Palmenhaus

Es hat weit über 30°C und unser VW – Bus hat keine Klimaanlage. Aber es ist Samstag wir haben Zeit und müssen nicht hetzen. Und was soll ich sagen schon ist alles erledigt. Wir waren bei Obi haben Fenster, Tür , Isoliermaterial tonnenweise gekauft. Unser Palmenüberwinterungshaus muss schließlich noch fertig umgebaut werden. Wir waren noch gemütlich essen inklusive Handeis und sind jetzt daheim.
Zuerst kümmere ich jetzt mal um das Bewässern dann um meine himmlisch schöne Zistrose die ich bei Obi gefunden habe und dann laden wir das Material aus. Wenn die Sonne weg ist wird noch Niehmöl gespritzt.

Sommerarbeiten

Das Wochenende steht vor der Tür und es wird Zeit, sich Gedanken darüber zu machen was alles ansteht.

Als erstes werde ich weitere Schwitzschläuche verlegen. Mein neues Staudenbeet am Gemüsegarten ist länglich rechteckig und somit gut geeignet. Das  Fliederbeet am Haus ist eher chaotisch und sehr spärlich und unregelmäßig bepflanzt, da muß ich erst sehen wie ich den Schlauch der dann noch übrig ist verlege. Die Schläuche sollen ja unterirdisch verlegt werden. Das ist jetzt aber nicht mehr möglich ohne Schaden an der Bepflanzung zu verursachen. So liegen sie eben diese Saison auf der Erde. Dort wo ich sie schon verlegt habe funktioniert das. Sie schwitzen einige Stunden am Tag vor sich hin und ich muß nicht mit der Gießbrause stundenlang stehen und gießen. Beregner sind – nach der Erfahrung im letzte Jahr – absolut ungeeignet da die Blätter und Blüten vollkommen durchnässt werden. Und ich bin viel ruhiger und relaxter, habe keine Angst und Sorge um meine Pflanzen, wenn ich weiß dass sie genug Wasser bekommen. Nur mit Gießen schaffe ich es garnicht herum zu kommen.

Kennt ihr das auch? Wenn es heiß ist, habe ich Sorge, dass eine meiner Pflanzenfreunde verdursten muß. Weil ich vergessen habe sie zu versorgen oder die Technik nicht funktioniert oder es ihr einfach zu warm ist. Wenn es kalt ist und Frost herrscht, kontrolliere ich x-mal das Thermometer und die Thermostateinstellungen und hoffe, dass niemand „frieren“ muß. So bin ich in Gedanken immer bei meinen Pflanzen und oft kommt mir dann eine Idee, was ich tun sollte. Wie etwa das Kaufen der Schwitzschläuche. Lange überlege ich, schau sie mir an und habe sie nie gekauft. Und als ob mir jemand etwas eingeflüstert hätte, weiß ich, ich sollte es jetzt tatsächlich tun. Oder den Schneckenzaun aufstellen, oder Pflanzen vorziehen statt direkt zu sähen und einige Dinge mehr. Ich bin schon so weit, dass ich einfach abwarte, bis so eine  „Eingebung“ kommt. Vor allem bei zum Beispiel  Investitionen wie den Schläuchen. Man überlegt ja oft soll ich oder nicht? Bringt es was, ist es das Richtige? Oft lässt man es dann.  So geht es mir auch, bis ich einfach weiß, ja jetzt ist der richtige Zeitpunkt. So eine Art Vertrauen in de großen Zusammenhänge entspannt den Alltag auch um einiges. Wenn der richtige Moment für die richtige Tat kommt, dann handle ich, vorher nicht. Kein langes Überlegen und lamentieren, diskutieren und parlieren.
Eines aber stört mich im Moment noch etwas, bei all der Sorge um meine Schützlinge und der Arbeit die ich mir mache kommen mir die Ergebnisse eher klein vor. Vieles wächst nicht, stockt oder wird weniger, statt mehr. In Gedanken sehe ich immer einen üppigen optisch schönen Garten. Leider ist es aber oft nicht üppig und wenn üppig dann nicht unbedingt schön, sondern eher nur plumpes zielloses Gewucher. Liegt es daran, dass Einiges ganz neu angelegt ist? Dass lange nichts Konkretes mehr gemacht wurde im Garten, bevor ich kam? Wahrscheinlich muß auch hier erst ein bestimmter passender Zeitpunkt gekommen sein, dann platzt der Knoten und es entwickelt sich. Letztes Jahr war es auch noch nicht „mein“ Garten, das Gefühl war noch eher „es ist ein Garten der uns gehört“. Dieses Jahr fühlt es sich schon an wie „mein“ Garten. Warte ich einfach noch einmal ein Jahr, bis wir uns gegenseitig eingeschwungen haben. Wenn dann die richtigen Schwingungen beiderseits harmonieren, geht es mit Sicherheit einen großen Schritt nach Vorn hin zu einem ganzheitlichen und harmonischen Gartenparadies.

Wir werden auch in den Baumarkt fahren und Isoliermaterial, Fenster und Tür für den Palmenüberwinterungsumbau zu besorgen.

Und ich will einmal wieder durch den Garten gehen und zu groß gewordenes Unkraut entfernen. Im Gemüsegarten müssen Buschbohnen und Kartoffeln ein wenig mit Stöcken und Schnüren gestützt werden. Sie sind so gewachsen und hängen über, daß ich auf meinen Wegen garnicht mehr laufen kann.

Dann werde ich versuche Winterrettich vorzuziehen. Ich habe in einem Forum gelesen, dass es klappt. Derjenige hat es aus Notwehr getan, weil die Schnecken alles aufkeimende ab fraßen. Das ist bei mir auch so. Und bevor ich garnichts habe versuche ich sie jetzt einmal vorzuziehen und dann ab einer gewissen Größe auszupflanzen. Vielleicht habe ich eine Chance gegen die Schnecken.

Und Tee werde ich auch wieder zum Trocknen hinlegen.

Und das Spalier für meine Brombeere muß ich noch mit Draht versehen, daß ich sie anbinden kann.

Also mir wird bestimmt nicht langweilig am Wochenende. Falls jemandem langweilig werden sollte kann er gern zum Helfen kommen. Einfach eine kurze Nachricht schicken 😉

Hochsommer

Es ist ein wunderschöner morgen nach einer leider zu warmen Nacht. Gottseidank scheint die Sonne nicht ins Schlafzimmer. Und wenn wir aufstehen und zum Fenster hinausblicken sehen wir unseren Garten vor uns. Hier und unten am Gartenzaun werde ich heute Nachmittag noch die neuen jeweils 15 m langen Schwitzschläuche auf dem Boden zwischen den Pflanzen verlegen und dann wir da umfangreich bewässert. Wenn ich mich mit dem Schlauch hinstelle komme ich zu nichts anderem mehr und meist bleibt dann der Gemüsegarten auf der Strecke. So bewässert das hier allein und ohne dass Wasser auf die Blätter kommt. Letztes Jahr habe ich mir versucht mit Regnern zu helfen. Das Ergebnis war dann Mehltau überall! 
(c) by  Joachim Wenk
Beet neben Hofeinfahrt

der Vorgarten (c) by  Joachim Wenk
Der Vorgarten

Bodendeckerrose  (c) by  Joachim Wenk
Wann  hängt sie wohl über das Mäuerchen ?

 Aber wir haben ja heute viel vor und sind nicht aufgestanden, um aus dem Fenster zu sehen. Nachmittag kommt die Familie und wir wollen Kaffee trinken und ausgiebig grillen. Aber vorher werden wir  noch ein wenig arbeiten. Die Erlenhecke um den Weiher muß geschnitten werden. Das geht relativ zügig, wären doch nur nicht die unerträglich lästigen Bremsen, die in der Hitze und der Arbeit geradezu zum Dreigestirn des Schreckens mutieren. Aber wir halten durch und bringen unser Werk zu Ende.

Erlenhecke am Weiher schneiden  (c) by  Joachim Wenk
Die Erlenhecke  am Weiher muß geschnitten werden
Erlenhecke am Weiher schneiden  (c) by  Joachim Wenk
Die Uferseite der Hecke ist ja leicht zu schneiden….

geschnittene Erlenhecke  (c) by  Joachim Wenk
Geschafft – trotz Hitze, Schwitzen und Bremsen

Erlenhecke geschnitten  (c) by  Joachim Wenk
sieht doch ganz ordentlich aus oder?
Wasserstand am Weiher (c) by  Joachim Wenk
so viel Wasser fehlt schon wieder im Weiher

lauschiger Pfad zwischen den Weihern  (c) by  Joachim Wenk
lauschiger Pfad zwischen den Weihern

die Uferpromenade  (c) by  Joachim Wenk
die Uferpromenade

Heckenblick von Uferpromenade  (c) by  Joachim Wenk
Blick zur geschnittenen Hecke von der Uferpromenade

 Ausblick der Fische aus dem Weiher  (c) by  Joachim Wenk
Ausblick der Fische aus dem Weiher…..

Ausblick der Fische aus dem Weiher  (c) by  Joachim Wenk
Ausblick der Fische aus dem Weiher

trockener  Weiher  (c) by  Joachim Wenk
trockener Weiher

 Wir kommen noch rechtzeitig zurück in den Garten um die Bewässerungen zu starten und die neuen Bewässerungsschläuche zu installieren  – bevor dann der ruhige Teil des Tages beginnt.
Durch die Scheune und den Walnussbaum liegt das neue Staudenbeet noch im Schatten. Erste zaghafte Blüten zeigen sich hier und da.

Phlox in weiß-pink (C) by Joachim Wenk
ein echter Hingucker finde ich

weiß pink gestreifter Phlox  (c) by  Joachim Wenk
der weiß-pink-gestreifter Phlox blüht

Ehrenpreis (c) by  Joachim Wenk
blauer Ehrenpreis

Hier wird ersichtlich, warum ich von zaghaften ersten Blüten sprach. Vom Haus aus gesehen sind sie kaum erkennbar. Aber nächstes Jahr, da sieht man bestimmt dann mehr von meinen Stauden. Das Beet war bis Ende März ja noch Wiese. Und dann kam das Frühjahr 2013 und so sieht man das doch gleich mit ganz anderen Augen. Eigentlich sind die Stauden ja sogar ganz prächtig. Sie hätten ja auch alle ganz absaufen können oder von den Schnecken zernagt werden .

Blick vom Haus zum Staudenbeet  (c) by  Joachim Wenk
Blick vom Haus zum Staudenbeet
Und so sehen die Stauden das Haus…Hier sieht es noch erstaunlich grün aus. In Wirklichkeit glaube ich ist es viel brauner, verbrannter. Wir haben jedenfalls den ganzen Tag den Regner laufen lassen. Sehr zur Freude meiner Neffen, die sich darunter erfrischen und viel Spass dabei haben. 
Blick von den Stauden zum Haus  (c) by  Joachim Wenk
Blick von den Stauden zum Haus

 Wie schnell doch alles wieder geht. Mein Gemüsegarten sieht nicht mehr sehr schön aus. Erstens ist alles von Schnecken durchlöchert (sofern es überhaupt noch da steht) und zweitens ist es so gewachsen, daß alles aus dem Rahmen fällt. Meine Blauwschokker reißen die Schnüre, welche sie halten sollten bald durch. Drittens ist so heiß und trocken daß alles eher verdörrt und nicht mehr üppig wuchernd aussieht.

Trotzdem kann man immer wieder auch ernten.  Heute habe ich einen ganzen Schwung Petersilie geerntet und fein gehackt. Eingefroren in Eiswürfelbehälter werden das die Vorräte für den Winter. Wenn sie durchgefroren sind, stürze ich sie aus dem Eiswürfelbehälter in einen Gefrierbehälter und habe wieder Platz für die nächste Ration Kräuter.

Der Kohl wächst ganz gut und noch habe ich die weiße Fliege nicht ganz verbannt aber deutlich reduziert. Da muß ich die Tage noch einmal mit Niemöl spritzen. Der Kohlweißling fliegt sehr fleißig und ich bin gespannt ob das Niehmöl auf den Blättern ihn von der Eiablage abhält. Oder ob die ersten Freßversuche der Raupen gleich tödlich enden, wegen des noch auf den Blättern haftenden Niehmöls. Erste Flächen sind schon abgeerntet (Brokkoli, Salat, Spinat, Erbsen) und ich habe Gründünger (Sommerwicke als Erstversuch) gesät.

Grünkohl  (c) by  Joachim Wenk
Grünkohl in der Mittagssonne
Grünkohl    (C) by Joachim Wenk
Grünkohl
Blaukraut    (C) by Joachim Wenk
Blaukraut und abgeerntete Fläche
Weißkraut   (C) by Joachim Wenk
Weißkraut neben Tomaten
(C) by Joachim Wenk
Gründünger gesät – ob der aufgeht?

Meine Erbsen konnte ich nicht mehr grün ernten, die Zeit hat mich eingeholt und die Hitze. Jetzt lasse ich sie am Strauch reifen, es sind ja Palerbsen  und ernte sie dann trocken für  Suppen.

fast reife Blauwschokker    (C) by Joachim Wenk
fast erntereife Blauwschokker
fast erntereife  Blauwschokker    (C) by Joachim Wenk
fast erntereife Blauwschokker 
Erbsen    (C) by Joachim Wenk

Erbsen in der Sommerhitze

Meine Feuerbohnen sind prächtig gewachsen und haben sehr viele  Blüten angesetzt. Denen gefällt glaube ich das Wetter.

Feuerbohnen am Bohnenzelt  (C) by Joachim Wenk
Feuerbohnen am Bohnenzelt
Feuerbohnen am Bohnenzelt   (C) by Joachim Wenk
Feuerbohnen am Bohnenzelt, links daneben Erbsen

Mein Schneckenzaun. Darin habe ich den vorgezogenen Hirschhornwegerich gepflanzt. Er ist angegangen und muß nun nur noch wachsen, auch der Schnittknoblauch steht hier. Neu dazugekommen sind selbst gezogenen Kohlrabi. Gesät habe ich Winterrettich und Herbstrüben. Fleißig gegossen habe ich. Heute komme ich nicht dazu und hoffe dass sie das überstehen. Aber scheinbar sind wirklich keine Schnecken im Beet. Bisher habe ich noch keinen Schaden zu vermelden. Oder aber sie mögen Hirschhornwegerich nicht. Das heißt ich muß meine Kohlrabi gut beobachten. Wenn Schnecken drin sind werden sie sich über diese hermachen und das muß ich dann verhindern. Sofern ich noch dazu komme….Aber ich habe keine Schnecke mehr getötet! Ich will es ja in Grenzen halten und nicht in sinnloses Abschlachten übergehen. Ich habe schon etliche Schüsseln mit eingesammelten Schnecken hinten zum Garten hinausgetragen, die lange Einfahrt hoch, über die Straße in den Graben zur Pferdekoppel. Ich will ja Frieden in meinem Paradies und keinen Krieg. Das heißt ja nicht, daß ich nichts spritze oder auch mal Schneckenkorn streue. Ich denke in der Natur ist es ja so, daß jeder sein Essen und Revier verteidigt. Ich möchte es aber nicht unnötig machen und nur im für mich absolut nötigen Rahmen.  Und ich habe ja gemerkt, dass, je mehr ich Schneckenkorn streue und sie ermorde, desto mehr kommen von draußen wieder rein. Ich gewinne dabei garnichts. Jetzt will ich mal sehen wie die Natur selbst das regelt. Im Moment durch Trockenheit, die hindert die Schnecken den Kohl weiter so rasant zu durchlöchern. Meine zarten neuen Pflänzchen allerdings glaube ich würden sie dennoch zunichte machen. Daher der friedliche Schneckenzaun. Wenn das funktioniert, werde ich nächstes Jahr die Fläche neben dem Gewächshaus komplett damit einzäunen. Dort bietet es sich an weil es rechteckig und nicht dreieckig wie die anderen Beete ist. Und dort ist es besonders nötig, weil sie dort durch den Zaun nachgerückt kommen. Direkt daneben ist eine Wiese und Bäume und dort vermehren sie sich ungestört.

Schneckenzaunbeet  (C) by  Joachim Wenk
Schneckenzaun-Beet
Buschbohnen und Tomaten in der Mittagssonne  (C) by  Joachim Wenk
Buschbohnen und Tomaten in der Mittagssonne
Meine Himbeerableger, die ich letztes Frühjahr gepflanzt habe sind im zeitigen Frühjahr 2013 schön gewachsen. Die Triebe vom vergangen Jahr habe einige Beeren angesetzt. Die neuen Triebe habe ich schön hochgebunden und werde wohl nächstes Jahr mal wieder eine reiche Ernte haben. Die Sträucher habe ich schon viele  Jahre. Sie tragen im Sommer reichlich große Beeren. Davor  meine schwarze Johannisbeere ist ja schon abgeerntet. Da muß ich jetzt nachlesen wann man bei der was genau herausschneidet. Jetzt im Sommer nach der Ernte oder im Frühjahr vor Austrieb? 

Himbeeren und Johannisbeeren  (C) by  Joachim Wenk
Hinten Himbeeren vorne Johannisbeeren

Kartoffeln unterm Walnussbaum  (C) by  Joachim Wenk
Kartoffeln unterm Walnussbaum

Tomatenpflanzen   (C) by  Joachim Wenk
Tomaten mit ersten kleinen Ansätzen von Tomaten

Tomatenpflanzen   (C) by  Joachim Wenk
Tomatenpflanzen 

So das war ein kleiner sommerlicher Rundgang durch den Garten. Es hat nun schon seit 2 Wochen täglich fast 30°C oder mehr. Nachts kühlt es noch unter 20°C ab. Ich messe in Hausnähe aber immer noch warme 15°C oder mehr. Regnen tut es seit dem 30. Juni keinen einzigen Tropfen mehr und der Vorhersage nach bleibt es so und wird noch deutlich heißer tagsüber und auch nachts.  Puhhhhhh das wird was werden.

Ernte

Diesmal gibt es die Nachrichten aus dem Garten ohne Fotos. Ich habe keine gemacht und keine Lust dazu gehabt.

Was gibt es zu berichten? Es ist noch immer Sommer. Und das ist obwohl wir Juli haben echt erwähnenswert in diesem Jahr….. Das Gießen ist meine Haupttätigkeit im Garten. Jetzt habe ich mir für 2 Blumenbeete vor dem Haus (Südwest-Hang-Lage) 2 Schwitzschläuche  gekauft. Sie werden am Wochenende noch installiert. Eigentlich kann man sie unterirdisch verlegen. Das wäre im Frühjahr noch gegangen. Ich habe mir die letzten trockenen Sommer angesehen und dann überlegt das dieses Jahr zu machen. Es war aber nur nass und kalt und ich dachte wir bekommen nicht wieder so einen heißen Sommer und ich spare mir die Investition und Arbeit. Pustekuchen! Jetzt habe ich sie doch noch gekauft und werde sie oberirdisch verlegen. So muß ich einfach einmal ausprobieren wie diese Schläuche arbeiten und ob es hilft oder doch nur zu lokal um den Schlauch feucht ist. Sie sind recht lang und ich kann sie in Schlangenlinien verlegen. Dann kann ich sie immer wieder gerne auch ein paar Stunden angeschlossen lassen. Es wäre mir eine große Hilfe auch diese Bewässerung zu automatisieren. Es bleibt noch genug zu gießen.

Im Gemüsegarten habe ich noch einmal  Brennesseljauche ausgebracht. Und wieder mit NiemÖl gespritzt. Alle meine Kohlpflanzen – egal ob Grünkohl, Weißkohl, Rosenkohl, Brokkoli oder Kohlrabi – haben die weiße Fliege. Aber das Niem hilft gut, dort wo ich die weißen Flecken an der Blattunterseite erwischt habe ist nichts mehr übrig vom Schädling. Leider sind die ja wirklich ausschließlich an der Unterseite und so muß man jedes Blatt einzeln hochheben und besprühen. Langwierig ist das und mit Rückenschmerzen verbunden. Aber es hilft und damit bin ich zufrieden. Jetzt bin ich nur gespannt ob der strenge Geruch am Kohl auch den Kohlweißling davon abhält seine Eier auf dem Kohl abzulegen. Der Geruch ist ja der Witz an aller Mischkultur der Tomaten mit Kohl. Er verwirrt den Schmetterling und er findet zur Eiablage den Kohl nicht. Also bei mir jedenfalls nützt das überhaupt nichts. Ich habe Kohl mitten in den Tomaten, direkt neben Tomaten und immer sind die Raupen darauf. Gut, wenn sie jetzt in meinen Kohl beißen würden wäre das sicher ihr Ende mit dem ganzen Niem darauf….

Erbsen habe ich geerntet und gepalt. Also einen Teil meiner Erbsen. Sie sind leider schon beinahe oder gerade eben schon überreif. Ich hoffe man kann sie noch als TK-Kost grüne Erbsen essen. Die Blauwschokker werde ich ausreifen lassen und dann trocknen. Sicher auch noch von den normalen Erbsen. Gottseidank habe ich Palerbsen und keine Markerbsen. Leider war durch unsere Festivitäten im Juni die Zeit knapp und ich habe den optimalen Zeitpunkt sie grün zu ernten versäumt.

Meine bisherige Ernte sieht in etwa so aus:

  • 3 Blumenkohl und 1 Brokkolie eingefrohren
  • ca. 5 Gläser Erdbeermarmelade
  • ca 5 Gläser schwarze Johannisbeermarmelade (meine Lieblingsbeere)
  • etliche Flaschen Holunderblütensirup
  • etliche Flaschen Wiesenköniginsirup
  • Pfeffeminze, Malvenblüten, Brennessel, Stevia, Johanniskraut, Himbeerblätter getrocknet (zumindest schon mal eine erste Portion)
  • Spitzwegerichsirup gegen Husten angesetzt
  • viel  Salat gegessen
  • 1x Spinat zum Mittag, 1x Mangold (der ist jetzt aber recht unansehnlich zerfressen von Schnecken)
  • täglich Mairüben zum Abend-Vesper
  • Täglich abwechslungsreiches Grünzeug in meinen grünen Smoothie
  • Pfefferminze im Apfelschorle oder Limonadenpflanze und Limetten-Duftgeranie für interessante Durstlöscher

Sommer im Garten

Endlich ist es Sommer.  Es ist schön warm aber nicht glühend heiß. Es ist jeden Tag sonnig und warm und nicht nur 1-2 Tage zwischen Eisperioden. Und es regnet nicht mehr. Es ist doch wirklich schlimm bei uns. Entweder man säuft ab oder es regnet überhaupt Garnichts mehr. Jetzt ist es im Garten schon wieder so trocken dass der Boden steinhart ist und ich mal wieder viele Stunde in den Beeten stand und gegossen habe. Einziger Vorteil:  die Schnecken sind nicht mehr so aktiv.

Ansonsten geht die Ernte im Gemüsegarten los. Die Erbsen sind bereit zum Pflücken. Das werde ich die Tage noch machen.  Brokkoli und Blumenkohl sind erstaunlich schön und da wir nicht alles auf einmal essen können habe ich ihn gleich eingefroren. Er hätte auch noch gut ein wenig stehen können, aber da bereits die ersten Schneckenschäden ersichtlich sind, habe ich mich entschlossen ihn lieber sofort zu ernten und verwerten zu können. Lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach….

erntereife Palerbsen (C) Joachim Wenk
erntereife Palerbsen

erntereifer Brokkoli   (C) Joachim Wenk
erntereifer Brokkoli

erntereifer Blumenkohl   (C) Joachim Wenk
erntereifer Blumenkohl

Farbtupfer Ringelblumen   (C) Joachim Wenk
Ringelblumen als Farbtupfer im Gemüsegarten

Feuerbohnen   (C) Joachim Wenk
Feuerbohnen am Bohnenzelt kurz vor der Blüte

Farbtupfer   (C) Joachim Wenk
nochmal Farbtupfer im Gemüsegarten

Frühkartoffeln  (C) Joachim Wenk
Frühkartoffeln der Sorte „Orla“ – bald erntereif

Lagerkartoffeln   (C) Joachim Wenk
Lagerkartoffeln
Kartoffeln   Kapuzinerkresse   (C) Joachim Wenk
Lagerkartoffeln links „Setanta“ rechts “ Cara“

Kartoffeln     (C) Joachim Wenk
Kartoffel-„Wald“
Kapuzinerkresse   (C) Joachim Wenk
Farbtupfer Kapuzinerkresse und Schneckenring

Mischkultur Tomate, Sellerie, Lauch und Kohl     (C) Joachim Wenk
Mischkultur Tomate, Sellerie, Lauch und Kohl

Farbtupfer     (C) Joachim Wenk
Farbtupfer die von allein aufgehen

Topinambur      (C) Joachim Wenk
Topinambur

Ende Juni Anfang Juli

Jetzt wird es doch wirklich langsam Zeit, daß ich mich hier wieder einmal melde. Also, unser großes Fest ist vorüber und war wunder wunder schön. Und weil ich in den letzten Tagen keine Zeit und Gelegenheit hatte, hier zu schreiben, kommt eine hauptsächlich durch Fotos getragene Zusammenfassung.

Also im Gemüsegarten würde jetzt alles durch die nun vorhandenen sommerliche Wärme, vor allem auch nachts, sehr schön wachsen. Nur die Schnecken sind unerträglich. Ich habe ein paar Salate und Sommerendivien gepflanzt. Am nächsten morgen war alles! weg. Nicht einmal ein winziges Teil, was bestätigen könnte, daß dort eine Pflanze stand, ist noch zu finden. Selbst den sich mittlerweile köpfenden und mit riesigen Blättern versehenen Kohl zernagen sie. Eine Holunderstaude, die etwa 1,50 m hoch war, ist komplett entlaubt. Ich werde jetzt erstmal nichts Neues mehr pflanzen und hoffe, dass die Wärme und trockeneres Klima dem Wahn ein bisschen Einhalt gebieten.

Hier ein paar Impressionen vom Gemüsegarten:

Topinambur
Topinambur vor dem Gewächshaus

Mischkultur    (C) by Joachim Wenk
Mischkultur Tomaten, Sellerie, Lauch, Kohl und Buschbohnen

Rotkohl und Brokkoli     (C) by Joachim Wenk
Rotkohl (mittlerweile von Schnecken zernagt)

Mischkultur mit Tomaten    (C) by Joachim Wenk
Mischkultur mit Tomaten

Kartoffeln Meerrettich und Hund    (C) by Joachim Wenk
Kartoffeln mit Meerrettich und Hund 😉

 Kartoffeln und Meerrettich  (C) by Joachim Wenk
Kartoffeln und Meerrettich

Frühkartoffeln     (C) by Joachim Wenk
die Frühkartoffeln

Die Bilder habe ich vor über einer Woche gemacht und muß jetzt, da ich sie hier hochlade und beschrifte festestellen, daß doch alles schon wieder sehr stark gewachsen ist. So klein wie auf den Fotos ist alles nicht mehr. Das macht wirklich die Wärme, die so lange gefehlt hat.

Unten auf dem Bild: das dieses Jahr neu angelegte Stück Gemüsegarten. Im Hintergrund der  Holzlagerplatz ist mittlerweile auch schon fast leer geräumt. Da kommt das Dach noch fort und dann bleibt die fest betonierte Teppichstange übrig. Da spanne ich Drähte um meine Brombeere daran anbinden zu können. Die wächst auch schon schön, rechts neben der Stange, hier leider nicht sichtbar. Den Kompost habe ich
umgeschichtet, mit Erde vermischt und mit Pappe abgedeckt. Jetzt kann er verrotten, was er auch brav tut. Fast täglich sackt er weiter zusammen und wird weniger in der Gitterbox. Dafür wächst der neu zu sammelnde Kompost im Nachbarbehälter bereits wieder fleißig. Rechts neben dem Gewächshaus steht mein Grünkohl. Er fängt jetzt auch an zu wachsen und ich habe mit Schrecken festgestellt, daß die  Blätter wieder mit weißer Fliege verseucht sind. Letztes Jahr habe ich es zu lange nicht gemerkt und im Herbst dann den über hüfthohen und beinahe erntereifen Kohl komplett entsorgen müssen. Die weiße Fliege und deren Eier waren derart lückenlos auf allen Blättern zu finden, dass man nicht ein einziges Blatt hätte essen mögen. Dieses Jahr soll mir das nicht wieder passieren, da mir der Grünkohl mittlerweile im Winter zu einem beliebten und gesunden Essen geworden ist. Ich habe mit Spruzit von Neudorff gespritzt und heute gleich neues gekauft, damit ich ausreichend Lösung ansetzen kann. Schneckenkorn werde ich nicht mehr streuen, da erstens ohnehin und trotz Schneckenkorn alles zerfressen wird, und ich zweitens glaube, damit nur noch mehr und mehr  Schnecken aus der Umgebung anzulocken.

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Die Feuerbohnen sind mittlerweile oben am Gerüst angekommen und haben unten schon die ersten Blüten. Nächstes Jahr werde ich noch so ein Zelt kaufen um meine Blauwschokker Erbsen daran emporzuleiten. Die haben die Höhe von Stangenbohnen (mittlerweile über 2m) und brauchen eine kräftige Rankhilfe.

Bohnenzelt    (C) by Joachim Wenk
Mein Bohnenzelt

   Blauwschokker Erbsenblüte  (C) by Joachim Wenk
Blauwschokker Erbsenblüte

Blauwschokker Erbsenblüte   (C) by Joachim Wenk
Blauwschokker Erbsenblüte

Tomaten und Paprika im Gewächshaus    (C) by Joachim Wenk
Tomaten und Paprika im Gewächshaus

  im Gewächshaus(C) by Joachim Wenk
Mairüben, Melde und selbst gesäte Kohlrabi im Gewächshaus

Ein Teil unseres Brennholzes für gemütliche Stunden im Winter und Herbst und Frühjahr vor dem Kaminöfchen.

Brennholz für gemütliche Stunden    (C) by Joachim Wenk
Brennholz für gemütliche Stunden

Die erste Moosrose, die ich besitze:  Captain John Ingram. Im April gepflanzt, jetzt die erste Blüte, sehr schöne dunkle Farbe, nicht aufhellend und ganz fein bestachelte  Stängel.

Captain John Ingram     (C) by Joachim Wenk
Captain John Ingram

 Captain John Ingram    (C) by Joachim Wenk
Captain John Ingram 

Captain John Ingram    (C) by Joachim Wenk
Captain John Ingram

Vor ein paar Wochen blühten auf dem Beet vor dem Haus orangeroter Mohn und hellblauer Storchschnabel. Die Farbkombination und Blütenform war zufällig hier vereint. Sie hat mir aber sehr sehr gut gefallen. Nun blüht auf dem selben Beet die orangefarbene Ringelblume und die tiefdunkellilafarbene Malve. Ein atemberaubend schöne Kombination in Farbe und Blütenform und Wuchs. Diese Kombination werde ich mir merken und sie wiederholen. Die Kombination aus lila und orange und auch vorher hellblau und orangerot passt sehr gut. Ich habe mir überlegt dem Beet insgesamt die Farben Lila und Orange zu verordnen. Vielleicht ein wenig Weiß als Auflockerung. Es ist relativ trocken und heiß vom Kleinklima her gesehen. Darum habe ich auch schon meine Exoten dort hingepflanzt. Banane an einem Ende, frostharte Zitrone, frostharter Eukalyptus, frostharter Hibiskus und Palmlilie stehen dort. Nun weiß ich welche Art Pflanzen dort hinsollen und welche Farben. So leicht ist Gartenplanung………Über die Farbkombination kommt später noch mehr. Auf der anderen Seite der Hofeinfahrt ergab sie sich ebenfalls von ganz allein.

Calendula und Malve      (C) by Joachim Wenk
Calndula und Malve
Calendula und Malve       (C) by Joachim Wenk
Calendula und Malve
Calendula und Malve      (C) by Joachim Wenk
Calendula und Malve
Und hier einmal Fotos von etwas ganz anderem. Unsere Fischweiher. Die sollten auch erwähnt werden. Zwar war gerade in den letzten beiden Jahren vor allem mein Augenmerk auf dem Hausgarten gelegen, dennoch sollten wir die Weiher nicht vernachlässigen. Und wir haben uns vorgenommen jetzt nach dem großen Fest anzufangen dort längst fällige Arbeiten zu machen. Hier der große Weiher den wir haben trocken liegen lassen. Da muß an der Böschung etwas gemacht werden .

großer Karpfenweiher      (C) by Joachim Wenk
großer Karpfenweiher, trocken
großer Karpfenweiher      (C) by Joachim Wenk
großer Karpfenweiher

Das ist der kleine Weiher und hier müssen wir als erstes beginnen. Die Erlen um das Ufer müssen abgeschnitten werden. Das wollten wir im Winter machen, wenn der Weiher zugefrohren ist und wir gut an die Büsche heran kommen.  Da der Weiher aber nicht ausreichend zufrohr vergangenen Winter machen wir das jetzt vom Ufer aus. Die Büsche nehmen dem Weiher die Sonne, dadurch bleibt das  Wasser zu kalt und die Algen können nicht atmen und wachsen und den Fischen als Nahrung dienen wenn zu wenig Sonne darauf scheint .

Erlenbüsche um den kleinen Weiher      (C) by Joachim Wenk
die Erlen müssen abgesägt werden
Erlen um den Weiher    (C) by Joachim Wenk
die Erlen blockieren die Sonne

Herrliche mittelfränkische Landschaft, wie wir sie lieben umgibt unsere Karpfenweiher.

Blick in mittelfränkische Landschaft      (C) by Joachim Wenk
Blick in die Landschaft

unser Arbeitsbus     (C) by Joachim Wenk
unser Arbeitsbus

Zurück im Hausgarten. Die ersten Kräuter in diesem Jahr, die zum Trocknen ausliegen. Zitronenmelisse, Johanniskraut und Pfefferminze.

Trockenturm aus alten Geschirrboxen     (C) by Joachim Wenk
Trockenturm aus alten Geschirrboxen

Und hier unsere nächste Baustelle. Im ehemaligen Hasenstall muß die Zwischendecke heraus, dann ist der Raum höher. Wenn man ihn dann isoliert und eine dichte Tür einbaut, kann ich mit einer Gewächshausheizung als Frostwächter dort meine großen Palmen und Kübelpflanzen überwintern. Schön ist die Arbeit nicht. Dort oben lagerte über Jahrzehnte das Heu für die Hasen und Schafe im Winter. Als die Viehzucht beendet war ist niemand in den Heuboden und hat mit Besen und Staubsauger klar Schiff gemacht……Aber wir haben es in einem Tag geschafft. Die Decke ist raus.

ehemaliger Hasenstall      (C) by Joachim Wenk
Die Decke muß weichen

alte Hasenställe sind jetzt Brennholzlager     (C) by Joachim Wenk
hinter den Türen waren früher Hasen, jetzt lagert Brennholz

das künftige Palmenhaus     (C) by Joachim Wenk
das künftige Palmenhaus

das künftige Palmenhaus      (C) by Joachim Wenk
das künftige Palmenhaus
das künftige Palmenhaus     (C) by Joachim Wenk
das künftige Palmenhaus 

Tür zum Gärtnerzimmer     (C) by Joachim Wenk
Tür zum Gärtnerzimmer

alle muß noch isoliert werden

Unsere Pflanzengeschenke. Hier eine Gewürzrinde im neuen Terrakotta-Topf. Ein wahnsinns Gelb diese Blüten.

Gewürzrinde     (C) by Joachim Wenk
Gewürzrinde

Die gelbe David Austin Rose Golden Celebration Wir haben sie geschenkt bekommen und nun einen Platz gesucht, wohin wir sie setzen könnten. Die herrlichen gefüllten und stark duftenden Blüten sollten leicht erreichbar und beschnupperbar sein. wir haben sie hier neben die Einfahrt gesetzt. Und als ich mich hinkniete um sie am ebenfalls geschenkten Spalier anzubinden, sah ich die Blüte der lila Captain John Ingram. Welch ein Zufall, und es war wirklich nicht beabsichtigt. Auf beiden Seiten der Einfahrt ist nun diese geheimnisvolle und opulente Farbkombination von Orange-Gelb und Lila. Wenn das kein Zeichen ist.

golden Celbration      (C) by Joachim Wenk
golden  Celebration

golden Celebration      (C) by Joachim Wenk
golden Celberation

Der Schmetterlingsflieder. Links unser gekaufter mit erster Blütenknospe und rechts unser Geschenk. Wir haben uns auch eine hölzerne Bank bestellt, die dann die Sitzgelegenheit im Hain aus blühenden Sträuchern wird.

Schmetterlingsflieder    (C) by Joachim Wenk
Schmetterlingsflieder

Bank im SträucherHain      (C) by Joachim Wenk
noch die alte Bank im Hain aus Blütensträuchern

Mein Kräutergarten mit dem ebenfalls geschenkten großen Rosmarinstämmchen

Kräutergarten mit Rosmarinstämmchen      (C) by Joachim Wenk
Kräutergarten mit Rosmarinstämmchen

Kräutergarten mit Rosmarionstämmchen      (C) by Joachim Wenk
Kräutergarten mit Rosmarionstämmchen