Die Frühlingssonne bringt die Farben der Blüten zum leuchten – da arbeitet man doch gern im Garten

Das sehr kurze Regen-Intermezzo hat gut getan. Jetzt ist der Boden ganz leicht feucht. Ehrlich! Er ist nicht nass geworden, nur ein wenig feucht. Aber das ist immer noch besser als gar kein Regen und die Pflanzen brauchen ihn ganz dringend.

Über zu wenig Sonne hingegen können wir uns die Tage nicht beklagen. Sie scheint viel und ausgiebig. Das sieht man den Fotos heute auch an. Ich habe es  nicht hinbekommen, das passende Licht und den richtigen Moment zu erwischen. Früh war ich zwar schon um 7 Uhr im Garten. Aber das, was ich fotografieren wollte lag noch im Schatten. Später waren dann die Fotos halb im Schatten und halb in der vollen Sonne. Dieser Kontrast mitten im Bild sieht wirklich nicht schön aus. Also habe ich wieder abgewartet und schließlich war dann Sonne auf den Blüten und zwar volle Pulle. Man kann immerhin erkennen, daß es mittlerweile recht bunt ist im Garten.

Erdbeerblüten (c) by Joachim Wenk
die Erdbeeren blühen

Nicht nur in meiner sagenhaft schönen und bunten Tulpenwiese blühen jetzt die Tulpen auch überall im Garten. Diese lila Gruppe hier habe seit Herbst 2010. Obwohl es  Tulpen vom Discounter waren kommen sie und die dazugehörigen Hyazinthen jedes Jahr wieder.

lila Tulpen (c) by  Joachim Wenk
lila Tulpen

Wo anders blühen die Tulpen in eher gelben Farbabstufungen, gemischt mit einem Hauch Orange. Diese Gruppe habe ich im Herbst gesteckt. Es waren verschieden Tulpen, die ich gemischt und dann gesteckt habe. Ich wusste garnicht mehr, wie sie genau blühen sollten. Die Mischung war damals ein Geschenk. Sehr interessiert beobachtete ich die Knospen von einigen Tulpen hier. Sie schienen so prall gefüllt, als explodierten sie jeden Moment. Auf diese Blüten war ich ja was gespannt. Jetzt weiß ich, warum sie gar so drall waren. Es sind gefüllte Tulpen. Solche hatte ich ja auch noch nie.

hellblaue Vergißmeinnicht und dottergelbe gefüllte Tulpen (c) by Joachim Wenk
Was für eine Kombination hellblaue Vergissmeinnicht und dottergelbe gefüllte Tulpen

Tulpen in der Frühlingssonne (c) by Joachim Wenk
Ein wenig Orange im Gelb macht sich auch gut
Tulpen in der Frühlingssonne (c) by Joachim Wenk
Tulpen in der Frühlingssonne 

In dem Tulpenpaket waren auch rote Tulpen. Nun rot passt so gar nirgends  zu meinen Farbvorstellungen. Schon die Roten in der Tulpenwiese lassen mich einerseits die Stirn runzeln und erfreuen mich andererseits aber durch die doch irgendwie stimmige Kombination. Ich hätte Rot und Lila ja niemals kombiniert. Jedenfalls sind die neuen roten Tulpen zur weißen Ramblerrose gekommen. Die blüht zwar noch nicht, aber die weißen Gänseblümchen und der gelbe Löwenzahn. Auch die benachbarte Birne blüht schön weiß. So hat die Szene hier doch etwas unbeschwert Ländliches. Mir gefällt es jetzt so.

rote Tulpen und weiße Gänseblümchen (c) by Joachim Wenk
rote Tulpen und weiße Gänseblümchen

rote Tulpen und weiße Birnenblüten (c) by Joachim Wenk
und hier seht ihr die roten Tulpen mit den Birnenblüten

Säulen-Kirschbaum in Blüte (c) by Joachim Wenk
die Säulen-Kirsche blüht auch schon

Im Gemüsegarten habe ich nicht all zu viel gemacht. Ich wollte keine größeren Arbeiten beginnen. Einmal war sehr viel zu erledigen, so dass ich erst am frühen Nachmittag in den Garten kam. Dann sollte ich auch immer wieder bei den ersten Wege-Arbeiten zur Hand gehen. Also machte ich mich an diverse Gruschtel-Arbeiten.

Im Schneckenzaun-Beet gedeihen die prachtvollsten gelbe Melde-Pflanzen. Ich habe zwar vor langem auch welche ausgesät, werde sie aber wohl doch nicht verwenden. Die hier selbst aufgehenden  Melden sind unvergleichlich kräftiger und schon abgehärtet. Ich habe sie ausgegraben und in die Reihe verpflanzt, in der sie dieses Jahr stehen werden. Jetzt wo ich weiß, daß sie auch wirklich überall aufgehen, werde ich mir im nächsten Frühjahr deren Aussaat in Saatschalen ersparen. Gleiches gilt für den nun überall keimenden  Baumspinat.

Die Pflanzen im Gewächshaus sollte ich – gemäß einer plötzlichen Eingebung in voriger Nacht – doch langsam einmal abhärten und an die Sonne gewöhnen. Dazu stellte ich sie heute ein paar Stunden ins Freie. Eigentlich selbstverständlich und doch habe da überhaupt nicht mehr daran gedacht. Es ist so viel zu tun, da vergesse ich eben das eine oder andere ganz gern einmal.

Das Gießen habe ich mir dann doch erspart heute. Nur die beiden Flächen mit der Wildblumenmischung von Neudorff habe ich gegossen.  Sie sollen ja unbedingt feucht gehalten werden, bis die Samen keimen. Das sollten sie langsam auch machen. Die eine Fläche lasst da noch nichts erkennen, während auf der anderen wirklich schon einiges sprießt.

Schließlich war es dann so weit, daß ich es endlich im Beet sehen wollte. Die Neugier siegte und die Zeit ist auch bald reif dafür.

Mein neues Tomatenrankgerüst. Und wow – ich bin begeistert. Alles passt perfekt und es sieht gut aus und wird wohl ewig halten.

Von den handelsüblichen Tomaten-Spiralstäben habe ich jede Menge. Nun ist es aber so, daß ich mir meine Pflanzen ja selbst ziehe, gerade um mir die möglichst widerstandsfähigen Sorten gegen die Braunfäule anzubauen. Gerade diese Sorten aber haben alle wirklich sehr lange Internodien. Das wird bereits im Katalog erwähnt. Was das ist? Die Internodien sind die reinen Stängel zwischen den Blättern. Sprich, diese Tomaten werden sehr sehr hoch. Sie haben die untersten Früchte fast dort, wo andere Sorten oben aufhören.

Damit sind die normalen Stützstäbe um die Hälfte zu kurz. Immer hing alles oben drüber, ich stückelte an mit anderen Stäben und alles war nur noch heilloses durcheinander. Dann habe ich im letzten Jahr alte Eisenstützen vergraben und Schnüre gespannt. Dieses Höhe war gut. Ein der beiden Stützen seht ihr im Bild auch. Das komische Braune Teil was im Blickfeld steht.

Wir überlegten, wie das Gerüst einfach aufzubauen sein sollte, optisch ansprechend, zweckmäßig und auch an anderer Stelle wieder aufbaubar.

Das Ergebnis ist perfekt geworden. In jedem der drei  Felder werde ich 4 Tomaten anpflanzen. Die können dann, wenn die senkrechten Schnüre gespannt sind bis zu 190cm hoch wachsen.

Tomaten-Stützgestell aus Wasserrohren (c) by Joachim Wenk
mein neues Tomaten-Stützgestell

Das Gerüst besteht aus vier senkrechten Rohren (verzinkte, normale Wasserrohre). Die haben wir 60cm tief in den Boden geschlagen. Geschlagen und gehämmert? Diese Idee ließ uns bei der Konzeption auch Falten auf die Stirn wachsen.  Wenn wir da mit dem Hammer immer oben drauf schlagen, verformt sich der Rand des  Rohres und die Querstangen lassen sich nicht mehr einhängen.

Eine Einschlaghilfe musste her. Das untere dünnere Teil passt genau in die Rohre, bis zur verdickenden Stufe der Einschlaghilfe. Oben auf das Eisenteil kann man jetzt schön mit dem Hammer eindreschen und der eigentlichen Stützstange passiert überhaupt nichts. Tolle Sache.

Einschlaghilfe fürs Tomaten-Stützgestell (c) by Joachim Wenk
Einschlaghilfe fürs Tomaten-Stützgestell

Jede Querstange ist in etwa 2,5 m lang. So dass sie in die anderen Beete des Gemüsegartens auch passen würden. Zwei nebeneinander ergeben eine Reihe von über 5m. Damit mehr Stabilität gegeben ist nutzen wir die Dreieckform meiner Gemüsebeete und schließen mittig im rechten Winkel eine dritte Querstange an.

Tomatenstützgestell aus Wasserrohren (c) by Joachim Wenk
gebogene Rohre stecken in den kräftigen senkrechten Rohren

Die Querstangen sind ebenfalls aus gebogenen Wasserrohren. Sie sind vom Durchmesser dünner, so dass sie sich in die senkrechten Rohre einhängen lassen. Wieder gab es eine Denkaufgabe. Wie gestalten wir die mittlere Stütze, in der alle drei Querstangen zusammen laufen? Sägen und Schweißen war notwendig und führte zu diesem Ende. Und alles passte perfekt zusammen. Hervorragende Handwerksarbeit meines Schwagers!

Tomatenstützgestell aus Wasserrohren (c) by Joachim Wenk
mittlere Stütze mit den drei  Querstangen
Tomatenstützgestell aus Wasserrohren (c) by Joachim Wenk
Aufnahme für drei Querstangen 
Fotos vom Gemüsegarten sind ansonsten noch immer unspektakulär. Hier wächst es noch nicht so recht. 
Der Rhabarber kommt endlich in Schwung. 

Rhabarber (c) by Joachim Wenk (c) by Joachim Wenk
der Rhabarber wächst endlich

 Die ersten gepflanzten Gemüsepflanzen tun sich noch schwer damit, sich zu behaupten. Kälte und Wind und Schnecken stören.

Gemüsebeet im April (c) by Joachim Wenk
alles noch recht übersichtlich im Gemüsebeet

Der Hopfen hingegen legt mächtig zu. Bis zur Höhe des Zaunes hat er es schon geschafft.

Hopfen (c) by Joachim Wenk
wenn einer wächst, dann ist es der Hopfen
(daneben Fingerhut und Stockrose)

Bevor wir dann Feierabend machen möchte ich euch natürlich noch das Ergebnis der ersten aufbauenden Arbeiten an unseren Wegen zeigen. Mühselig ist es und ein Gefiesel. Aber wenn die Ränder ordentlich und befestigt sind, lässt es sich dann auch richtig gut pflastern.

neue Gartenwege (c) by Joachim Wenk
Die Wege nehmen Gestalt an

Die nächsten beiden Samstage werden ganz im Zeichen des Wegebaus stehen. Vorher kommt aber noch der 1. Mai mit lieben Mittagsbesuch der Familie und einer Stammtisch-Wanderung zum Biergarten im Nachbarsort. Am Tag der Arbeit werden wir also nicht (!) arbeiten.

Ein arbeitsreiches Wochenende – aber leider nicht im Garten

 

Hin und wieder ist es notwendig. Das Geschäft verlangt unsere Aufmerksamkeit und noch viel mehr unsere Anwesenheit an einem Wochenende. Jetzt war es einmal wieder so weit und so konnte ich im Garten nichts weiter erledigen. Gottseidank aber konnte ich mir die  Tage davor Zeit für den Garten nehmen und habe alles Anfallende bereits da erledigt.

kunterbunte Tulpenwiese (c) by Joachim Wenk
kunterbunte Tulpenwiese

Ich freue mich, daß sich Wiesenschaumkraut in meiner Frühlingswiese von ganz allein angesiedelt hat.

bunte Tulpenwiese mit Wiesenschaumkraut (c) by Joachim Wenk
Tulpenwiese mit Wiesenschaumkraut

 Im Staudenbeet kommen die gelben Tulpen langsam in Blüte. Ein kleines Büschel Vergissmeinnicht wächst und blüht daneben. Ich hoffe, daß sich die Vergißmeinnicht gut aussähen. Ein himmelblauer Teppich unter den Gelben Tulpen, das stelle ich mir für die nächsten Frühjahre vor.

gelbe Tulpen (c) by Joachim Wenk
jetzt wird’s gelb im Staudenbeet

Gestern kamen wir dann am späten Nachmittag nach Hause. Klar, daß sofort erst einmal zur Entspannung, zum „Herunterfahren“ der Garten inspiziert werden musste. Beim sehr notwendigen Gießen konnte ich dann in Ruhe beobachten.

Und dabei erlebte ich zwei Überraschungen, die mich riesig freuen.

Im Gemüsegarten keimt etwas. In der einen Reihe sind es die vor vielen Wochen gesäten und schon aufgegebenen Haferwurzeln. Man sieht die nadelförmigen Blättchen kaum. Aber wenn man weiß, daß da etwas keimen sollte und regelmäßig nachsieht, wird man auf sie Aufmerksam.

keimende Haferwurzel (c) by Joachim Wenk
endlich keimen die Haferwurzeln

Im anderen Beet keimt auch etwas. Jetzt weiß ich allerdings nicht, ob es die Möhren sind oder der Dill, den ich mit in die Reihe gesät habe. Beides ist auch schon wieder eine ganze Weile her. Gerade deshalb freut es mich, daß doch noch Keimlinge erscheinen.

Möhren oder Dill (c) by Joachim Wenk
sind das die  Möhren oder der Dill, den ich dawzischen gesät habe?

Die zweite Überraschung erlebte ich im Staudenbeet. Im Herbst habe ich mir drei verschieden Staudenclematis zugelegt. Sie sollen sich an ihren Standorten ausbreiten. Zwei davon wachsen schon seit geraumer Zeit. Die dritte erahnte ich nur an dem dünnen Bambusstengel, der im Herbst die zarten Triebe nach dem Pflanzen stützte. Von neuen Trieben war nichts zu sehen. Ich habe mich schon damit abgefunden, daß sie wohl kaputt ist. Gestern dann entdeckte neues Wachstum beim Bambusstab. Sie lebt!

Staudenclematis (c) by Joachim Wenk
die dritte Staudenclematis lebt doch noch!

Staudenclematis (c) by Joachim Wenk
so groß sind die anderen beiden Staudenclematis bereits

Meine Blauwschokker-Erbsen lassen sich endlich blicken.

Blauwschokker Erbsen (c) by Joachim Wenk
die Blauwschokker Erbsen sind gekeimt

Die Frühkartoffeln im Kübel haben einen gehörigen Wachstumsschub in den beiden Tagen hinter sich gebracht. Jetzt sind sie bereits hoch genug, daß ich ewitere Erde in den Kübel füllen kann.

Frühkartoffeln im Kübel (c) by Joachim Wenk
Frühkartoffeln im Kübel – jetzt muß wieder Erde angefüllt werden

Meinen eigenartigen Blumenkohl habe ich heute geerntet und wir bereiteten daraus ein leckeres Mittagsmahl. Seit – ich glaube – September steht er nun im Gewächshaus. Nachdem sich die Blüte bildete wuchs sie rasch heran und war jetzt erntereif.

frischer Blumenkohl (c) by Joachim Wenk
erster Blumenkohl dieses Jahr

Meine Eiszapfen, die weißen länglichen Radieschen schmecken auch köstlich und werten Abends die Vesper auf.

Radieschen Eiszapfen (c) by Joachim Wenk
Radieschen Eiszapfen

Und es nimmt kein Ende…

ein großes, schweres Gerät nach dem anderen kommt in unseren Garten. Am Wochenende waren es der Bagger und die Schlepper mit Hänger. Jetzt kommt ein Laster nach dem anderen.

Der erste brachte die Steine zum Pflastern der neuen Wege. Wohin jetzt damit? Wie gewünscht kippt er sie vor die Scheune in die hintere Einfahrt. Und die müssen alle noch verschafft werden! Schöne Steine sind das. Wir haben eine gute Wahl getroffen.

Pflastersteine (c) by Joachim Wenk
ein paar Steine zum Pflastern der Wege

Pflastersteine (c) by Joachim Wenk
so ungefähr werden sie einmal verlegt

Lange können wir uns nicht am Anblick der Pflastersteine erfreuen, da steht der nächste Laster  vor der Tür. Diesmal sind es die Granitsteine zum Einfassen der Wege. Sie werden links und rechts vom Weg auf Zement gesetzt und geben dem Ganzen Halt und einen Rahmen.

Granitsteine für die Wegbegrenzungen (c) by Joachim Wenk
hier kommen die Granitsteine für die Wegbegrenzungen

Granitsteine für die Wegbegrenzungen (c) by Joachim Wenk
Granitsteine für die Wegbegrenzungen 

Dann ist eine Weile Ruhe, bis kurz vor Feierabend noch eine Ladung Sand geliefert wird. Der Zement für die Granitblöcke muß ja schließlich noch angerührt werden.

Wenn wir nun Zeit hätten, könnten wir direkt loslegen. Leider müssen sie aber vorerst einmal alle dort liegen bleiben, wo sie sind. Jetzt am Wochenende ist andere Arbeit angesagt. Arbeit die nicht körperlich anstrengend ist und mit der wir unser Geld verdienen. Was sein muß, muß eben sein.

Gottseidank habe ich neben all den Lieferterminen und Wegearbeiten auch noch Zeit gefunden für die eigentliche Gartenarbeit. Und auch zum Bewundern der schon vorhandenen Schönheiten der Natur bin ich noch gekommen.  Auch wenn diese sich heuer sehr viel Zeit lässt mit dem Wachsen. Es ist einfach viel zu trocken.

weiße Narzissen in der Wiese (c) by Joachim Wenk
die gelben Narzissen sind verblüht, jetzt sind die Weißen dran

bunte Tulpenwiese vor dem Haus (c) by Joachim Wenk
die bunte Tulpenwiese vor dem Haus

Ramblerrose im Walnußbaum (c) by Joachim Wenk
im noch kahlen Walnußbaum sieht man jetzt schön die Ramblerrose

Ramblerrose im Walnußbaum (c) by Joachim Wenk
anderer Walnußbaum, andere Ramblerrose

(c) by Joachim Wenk
Ranblerrose an Scheunenwand vor blühender Birne

Vor dem Bewundern steht aber noch immer die Arbeit. Sonst ist irgendwann Schluss mit Bewundern – oder Essen. Ich habe auch wieder einiges für den Gemüsegarten vollbracht.

Auch wenn es Nachts noch immer sehr frisch ist, kamen jetzt die restlichen Kübelpflanzen ins Freie oder in den Carport. Nur die Zitruspflanzen, das Zitronengras und die Zimtrinde stehen jetzt innen.

Lorbeer als Kübellpflanze (c) by Joachim Wenk
die Kübelpflanzen kommen raus – hier der Lorbeer

Weil die Terrasse vor dem Haus auch mit den Wegen erneuert wird, habe ich ein Problem mit den Kübelpflanzen. Sie stehen eigentlich dort. Diesjahr müssen sie vorerst auf der Sitz-Terrasse vor dem Hüttenzauber zwischengelagert werden.

(c) by Joachim Wenk
Ein Päuschen auf der Bank . Der Blick geht vorbei an den Kübelpflanzen zur Tulpenwiese und Dorfweiher

Wegen den Nachtfrösten und der allgemeinen Kälte und Trockenheit habe ich bisher, anders als letztes Jahr, noch keine Kartoffeln gesteckt. Nur im Gewächshaus steht ein Mörtelkübel mit etwas Erde und jetzt wachsenden „Duke of York“-Kartoffeln. Eine sehr frühe Sorte mit angeblich hervorragendem Geschmack. Sie eine der beiden Sorten, die ich neben meinem Standardsortiment dieses Jahr teste. Ich habe sie bewusst für die ebenfalls diesjahr zu testende Kübelmethode gewählt, weil sie sehr früh ist und nicht zu lange in der Erde bleiben soll. Das verändert ihren Geschmack negativ. Die Kübel (ich habe noch einen zweiten bepflanzt) sind noch transportierbar, weil erst etwa 20cm Erde darin sind. Dadurch können sie geschützt im  Gewächshaus stehen. So wie das Kartoffelkraut wächst, werde ich immer wieder Erde nachfüllen. Das erhöht den Ertrag. Aus den dann unter der Erde sich befindenden Krautstängeln wachsen wieder Wurzeln und bilden  zusätzliche Knollen für die Ernte. Bis die so weit sind dass wieder Erde darauf kommt, kann ich die Kübel dann noch ins Freie an eine geschützte Stelle transportieren. Ich erhoffe mir damit so zeitig als nur möglich erste eigene Kartoffeln. Außerdem vergrößern die Kübel meine Anbaufläche. Die ist nämlich zu klein, um neben dem anderen Gemüse ausreichend Kartoffeln zu bauen. Ein wenig mehr Kartoffelfläche wäre hilfreich. Das möchte ich nun mit den Kübeln bewirken.

Frühkartoffel Duke of York im Kübel (c) by Joachim Wenk
Die Frühkartoffeln kommen

Die ersten Kartoffeln im Freien habe ich heute auch gesteckt. Eine frühe und eine mittelfrühe Sorte. Allesamt vorgetrieben in Eierkartons. Darunter auch die im letzten Jahr getestete Sorte „Mayan Gold“ eine wirklich sehr köstliche Kartoffel mit unschlagbar kurzer Garzeit.

Die gesäten Pflänzchen von Rotkohl, Blumenkohl, griechischem Oregano, Kohlrabi, Berglauch (der fast überhaupt nicht keimte), Kerbel und Seidenmohn konnten pikiert werden.

frisch pikierte Gemüsepflanzen (c) by Joachim Wenk
das Gesäte kann pikiert werden

frisch pikierte Gemüsepflanzen (c) by Joachim Wenk
wie die Soldaten stehen sie in ihren Töpfchen
Und hier keimt es fleißig für ordentlich Nachschub. 
keimende Blumensamen (c) by Joachim Wenk
keimende Blumensamen

Neben den mühsam selbst gesäten und gepeppelten Pflänzchen habe ich auch noch ein paar andere pikert. Im Staudenbeet beim Herausrupfen von Unkraut bemerkte ich, daß Mini-Ausgaben meiner Stauden im Beet stehen. Die haben sich selbst ausgesät. Da musste ich sofort meinen Pikierstab holen und ein paar ausgraben. Die werden jetzt in der Topfplatt groß gezogen. Billiger kommt man nicht an weitere Stauden. Ich werde das weiter beobachten, vielleicht finde ich noch andere Sorten. Bisher sind es die Purpur-Witwenblume, die ich sehr liebe und die Katzenminze mit ihren unermüdlich erscheinenden hellblauen Blütchen.

(c) by Joachim Wenk
Purpurwitwenblume und Katzenminze haben sich selbst ausgesät

Ein paar frühe Weißkohlpflanzen habe ich dann noch direkt ins Beet gesetzt. Die Kohlrabi haben die Schnecken schon wieder ganz oder fast ganz abgefressen. Und ich mühe mich seit Wochen, stecke all mein Herzblut in die Vorkultur. Dann kommend die Pflanzen ins Beet und weg sind sie. Zum Kotzen ist das!

frühes Weißkraut (c) by Joachim Wenk
selbst gezogene Weißkrautpflanzen

 Und? könnt ihr sie sehen? Ich auch nicht mehr. Das waren ganz wunderschöne Kohlrabipflänzchen. Vor etlichen Wochen gesät, pikiert, groß gezogen und dann  dummerweise ins Beet gepflanzt. Eine Nacht und weg waren sie. Da hätte ich sie auch gleich auf den Kompost werfen können. Dann hätten sie wenigstens die Schnecken nicht bekommen.

(c) by Joachim Wenk
Suchbild mit drei! Kohlrabipflanzen…

Das ist doch einmal ein schöner Frühlingsgruß!

Ein Frühlingsgruß von Obi. Ich finde das eine wirklich sehr schöne Idee und wurde beschenkt. Zweifach sogar, damit Deutschland bunt wird.

Was ist das nun für eine Idee? Also, durch meinen Blog werde ich ja regelmäßig von unterschiedlichen Agenturen angeschrieben. Ich soll über eine bestimmte Firma ein paar Worte schreiben, damit ihr, meine treuen Leser, auch von der Firma erfahrt. Also ehrlich, ich hätte nicht gedacht, über was für Sachen ich alles schreiben sollte. Mit Garten haben die nie etwas zu tun. 
Aber dann erreichte mich diese Woche eine Mail von Obi mit der schönen Idee des Frühlingsgrußes. Da habe ich sofort und gern zugesagt. 
Ich bekomme, hieß es in dem Schreiben, bei meiner Teilnahme, ein Blumen- und Kräutersamenpaket zugeschickt. Frühling in Tüten sozusagen. Damit kann ich nach Herzenslust gärtnern und mich freuen. Zwei Sachen  sollte ich dafür tun. Natürlich darüber schreiben und – jetzt passt auf – zwei von meinem BloggerkollegInnen auch damit beschenken. Ja, ich darf den Frühling weiter reichen!
Ich werde also zwei Blogs hier nennen und die bekommen dann ebenfalls das Samenpaket zugesendet. Für einen bunten Gartenspaß. Die Beschenkten wiederum sollten auch wieder darüber schreiben und abermals zwei Blogs nominieren und damit beschenken. Ist das nicht eine schöne Idee. Da haben doch beide Seiten etwas davon. Obi durch die Blog-Texte und die Blogger von den kostenlosen Samen. 
Einen Haken hat die Sache allerdings noch. Doch auch dafür gibt es eine Lösung. Also ich kann eben nur zwei von euch nominieren. Ich würde aber gern noch mehr beschenken. Wie treffe ich eine Auswahl? Was ist mit dem Rest? 
Ganz einfach. Also ihr müsst natürlich selbst einen Blog haben. Meine Auswahl ist auf zwei Blogs gefallen, die auch eine Adresse angeben. Sonst weiß Obi ja nicht, wohin mit den Samen. 
Und der Rest von euch? Obi bietet die Möglichkeit auf seiner Homepage, allen, die (noch) nicht nominiert wurden, sich selbst einzutragen und die Samen zu beantragen. Hier könnt ihr das tun: Obi-Frühlingsgruß.
Und das ist mein Paket, das gestern ankam: 
Blumen- und Kräutersamenpaket vom Obi-Frühlingsgruß
mein Blumen- und Kräutersamenpaket vom Obi-Frühlingsgruß
Besonders gefreut habe ich mich über den Erdbeerspinat. Den habe ich zu Kindheitstagen schon angebaut. Ein seltenes und ungewhnliches  Gewächs. Über und über mit den kleinen roten Beeren zum Naschen besetzt. Der Salbe kommt auch gerade recht. Musste ich doch meinen aus dem Kräuterbeet umsiedeln. Ich glaube der wächst nicht wieder. Und der Liebstöckel kommt auch wie bestellt. Ich hatte einen gigantischen Liebstöckel im Blumenbeet. Dort passte er nicht hin, also habe ich habe ihn versetzt. Das gefiel der ansonsten doch so robusten Pflanze nicht. Sie stellte das Wachstum ein. Ich habe ihn wieder versetzt und hatte im Herbst ein winziges Pflänzchen. Jetzt im Frühjahr habe ich ihn noch gar nicht erblickt und werde es wohl auch nicht. Der Baggerfahrer hat ein paar Baggerschaufeln voll Erdaushub darüber aufgehäuft….
Auch die Lupinen liebe ich, habe aber wegen den Schnecken nie Erfolg damit. Jetzt probiere ich es nochmal. Und erst die Vergißmeinnicht, die sind so schöne Frühlingsboten. 
Schmunzeln mußt ich über die Bartnelken. Die mag ich überhaupt nicht. Und die Vorbesitzerin unsere Gartens hatte sie in allen Beeten. Ich bin froh, daß ich sie weg habe. Also die werde ich nicht aussähen. Wenn jemand  das Tütchen haben möchte, einfach bei mir melden. 
So jetzt wird es aber ernst, ich sollte ja noch die zwei Blogs benennen, die auch das Paket von Obi bekommen. Ich habe mich also entschieden für:

Garten – Träume und Räume

und

Balkonernte


Ich hoffe ihr könnt damit etwas anfangen und kennt vielleicht auch wieder zwei Blogs, die ihr nominieren könnt. Details zur Teilnahme könnt ihr hier nachlesen: Teilnahembedingungen.
Also auf ein buntes Frühjahr und einen ertragreichen Sommer. Lasst uns Deutschland begrünen und beblühen!

Eine Fliegerbombe unterm Rasen und Zaunpfosten mit massivem Fundament – Interessantes im Untergrund unseres Gartens

Also so schlimm hat es in meinem Garten noch nie ausgesehen. Und dabei muß ich noch von Glück reden. Eigentlich hätte es den ganzen Freitag regnen sollen und zwar nicht zu wenig. Wie sehr hätten wir – also ich und der Garten – uns über  Regen gefreut. Jetzt sind wir – also zumindest ich – froh, daß kein Tropfen vom Himmel kam.

Stellt euch doch einmal die Bilder hier vor, aber mit strömendem Regen im Hintergrund. Dann wisst ihr, warum es Glück war, dass es nicht regnete.

Wie wir die alten Betonplattenwege mit dem Pressluftmeißel malträtiert haben, konntet ihr ja bereits lesen.

Es war also der nächste Schritt an der Reihe, der wiederum aus mehreren einzelnen Etappen bestand.

  1. Entlang meines Staudenbeetes und des Gemüsegartens soll ein neuer Weg entstehen. Als Einrahmung des Staudenbeetes und damit man den Hinterausgang ohne Lehm an den Schuhen erreichen kann. Hier muß erst einmal ausgeschachtet werden. 
  2. Vor dem Palmenhaus soll ein kleiner Platz mit dem neuen Seerosenbecken entstehen. Hier muß also auch erst einmal ausgeschachtet und die bestehenden Abwasser- und Wasserleitungen  freigelegt werden.
  3. Ebenfalls ein neuer Weg entsteht von der Terrasse vor der Haustür um das Fliederbeet herum hinauf zur eigentlichen Terrasse mit Grillplatz. Hier muß der neue Weg ausgeschachtet werden. Der Khakibaum hat dazu den Platz zu räumen und zieht ins ehemalige Kräuterbeet. Die Stützmauer der Fliederbeetes muß abgebaut werden.
  4. Schließlich ist der von uns zerhämmerte Beton der alten Wege zu entfernen. Der  Abfall dient als unterste Schicht für die neuen und zum, Teil alten Wege. 
  5. Mit der Rüttelplatte ist dieser ganz grobe Belag zu verdichten. 
  6. Auf den Abfallbeton kommt Mineralbeton, der schnell noch bestellt und geliefert wird. 13 Tonnen einfach vor die Garage gekippt! Wieder kommt die Rüttelplatte und alles wird fest gestampft. 
  7. Die Kanalröhren müssen für das Seerosenbecken gesetzt werden. Ein Ablauf daraus verläuft unter dem neuen Platz hin zum alten Ablußschacht. Der wird auch erneuert und die Dachrinneneinleitung verändert. Spezieller Beton muß geholt werden, damit die Bodenplatte für das Wasserbecken mit dem Abfluß betoniert werden kann. 
  8. Immer wieder zwischen den Arbeiten schaufelt der Bagger unermüdlich Erde auf die beiden Anhänger der Schlepper. Die Erde fahren wir zu unseren Weihern, wo sie zwischengelagert wird. Ihre weitere Verwendung steht schon fest. 
Wenn das alles getan ist, schreiben wir Samstag Abend. Begonnen wurde es Freitag früh. Am Sonntag sieht das Ganze dann doch fast schon wieder nach etwas aus. Kommenden Mittwoch werden dann die Pflastersteine geliefert und hinter die Scheune gekippt. Wenn dann die Wegbegrenzungen betoniert und mit Steinen versehen sind, dann kann schon fast mit dem Pflastern begonnen werden. Dazu werden dann wieder etliche Tonnen feiner Splitt als Bett für die Pflastersteine vor die Garage gekippt. Oh wenn es doch nur schon so weit wäre. Da liegt noch heftig viel Arbeit dazwischen. Und danach geht sie weiter. Irgendwie müssen wir ja den Rasen wiederbeleben und auch alles wieder zu einer Ebene machen. 
Betrachten wir die folgenden Bilder doch einfach als Zwischenstand. Ein ganzer Schwung Arbeit ist vollbracht und ein mindestens so großer Schwung Arbeit wartet auf seine Ausführung. 
Tag 1: 
Neue Wege im Garten anlegen (c) by Joachim Wenk
Neuer Weg am Staudenbeet und Gemüsegarten entlang zu Hinterausgang

Neue Wege im Garten anlegen (c) by Joachim Wenk
Weil es zu eng war litt der  Gemüse- Garten hier am Meisten

Neue Wege im Garten anlegen (c) by Joachim Wenk
Um dieses Halbrund wird der Platz vor dem Palmenhaus erweitert für das Seerosenbecken
Und wie es fast schon Pflicht ist, hat der Bagger doch rasch die Wasserleitung gefunden und geteilt. Gottseidank konnte der Wasserleitungsdoktor, mein Schwager, noch am Abend kommen und alles wieder flicken. 
Neue Wege im Garten anlegen (c) by Joachim Wenk
der Wasserleitungsdoktor

Nicht nur die Wasserleitung hat der Bagger gefunden. Ein wenig mulmig war es ihm schon, als er dieses metallene, längliche und ziemlich verrottete Objekt begann frei zu legen. Eine Fliegerbombe bei uns im Garten? Da sollte man doch zur Sicherheit einmal behutsam heran gehen.

Bald ist klar, es tatsächlich – und niemand weiß was das dort unten sollte – ein Stück gusseiserner Rohr. Puhhh Entwarnung.

Neue Wege im Garten anlegen (c) by Joachim Wenk
die Fliegerbombe aus unserem Garten

Neue Wege im Garten anlegen (c) by Joachim Wenk
Unwahrscheinlich, was da sofort an Erdmassen bewegt werden – der Aushub des neuen Weges.

Nachdem genügend tief ausgehoben ist, wird der alte Betonplattenbelag in die neuen Wege verteilt.

Neue Wege im Garten anlegen (c) by Joachim Wenk
Recycling im Garten, der alte Wegbelag dient als  Grundlage für die neuen Wege

Oft bin ich nun am Staudenbeet entlang gelaufen. Ich habe es einfach breiter in Erinnerung. Da müssen in paar Pflänzchen und Frühlingszwiebeln am vorderen Rand unter die Baggerschaufel gekommen sein.

Neue Wege im Garten anlegen (c) by Joachim Wenk
 Jede Schicht wird ordentlich verdichtet. Und ein schöner Kontrast die zarten grünen neuen Pflanzen und der massive graue Beton-Schottter.

Neue Wege im Garten anlegen (c) by Joachim Wenk
Die Rohre für das Seerosenbecken

Irgendwann beginnt die Dämmerung, es wird noch einmal deutlich kälter als es den ganzen Tag schon ist  und die Glieder werden müde. Es ist an der Zeit den ersten Tag zu beschließen und Feierabend zu machen. Von Oben betrachtet sieht das Ganze dann so aus:

Neue Wege im Garten anlegen (c) by Joachim Wenk
So sieht der Garten nach dem ersten Wegeprojekt-Tag aus

2. Tag:

neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
Die fleißigen Helfer mit ihren Gerätschaften stehen bereit

neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
13 Tonnen Mineralbeton müssen jetzt verarbeitet werden…

neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
…und so geht es  Schaufel für Schaufel wird er in die Wege verteilt und glatt gerecht. Dann wird wieder verdichtet.

Während die einen schaufeln und rechen und rütteln, muß noch ein neuer Weg angelegt werden. Von der Terrasse am Haus hoch zur eigentlichen Terrasse. Einfassung für das Fliederbeet – oder was übrig bleibt davon -und bequeme Zufahrt zur Terrasse. Dort stehen im Sommer die riesigen Kübelpflanzen. Die mussten bis jetzt immer entweder zwei Stufen hinunter oder ein hohe Stufe hinauf gehoben werden, was kaum mehr zu schaffen ist. Jetzt können wir sie dann mit dem Wägelchen oder Sackkarren bis zum Standort fahren.

Der Khaki-Baum muß dafür seinen Standplatz räumen.

neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
Beovr der Weg zur Terrasse ausgebaggert wird, muß die Khaki noch umziehen
Die Khaki kommt in das Kräuterbeet. Dort besteht die Erde nur aus Bauschutt und Lehm. Richtig Kräuter konnte ich dort nicht anbauen. Nur ganz robuste Sorten wuchsen einigermaßen. Daher wird das Beet ausgebaggert und es kommt neue Erde rein. Das Kräuterbeet wird im Sommer im Gemüsegarten (wo die Pflanzen vor dem Hund und seiner Markierwut geschützt sind) angelegt. 
neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
ausgebaggertes Kräuterbeet

neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
Khaki am neuen Standort

 Nachdem die Khaki weg ist kann der Bagger wieder wüten.

neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
der Anfang vom neuen Weg auf die Terrasse
Hier kann man sich schon eher vorstellen, wie die Wegführung von Terrasse zu Terrasse sein wird. 
neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
der neue Weg von der Terrasse um das Fliederbeet, hoch zur anderen Terrasse
neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
der Rest vom Fliederbeet

 Die eigentliche Terrasse zum Sitzen, Feiern und Grillen befindet sich neben dem Hüttenzauber, unserem Partyraum, rechts im Bild.

neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
Zugang zur eigentlichen Sitz-Terrasse

neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
steht man im oberen Bild vor der Terrasse, blickt man so hinter in den Garten.

Seerosenbecken aus Kanalrohren (c) by Joachim Wenk
der neue kleine Platz vor dem Palmenhaus mit neuem Seerosenbecken
neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
Platz mit Seerosenbecken vor dem Palmenhaus

neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
Im Sonnenschein sieht der Garten fast schon wieder aufgeräumt aus. Fast!

neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
Nie wieder Matsch an den Gassischuhen im Winter durch den neuen Weg
neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
Blick von Oben auf das Werk des 2. Tages.

Wir sind jetzt schon richtig stolz, auf das was bereits geschafft ist. Die Arbeiten werden sich noch ein paar Wochen hinziehen. Der Anfang ist jedenfalls gemacht und ein ganzes Stück mehr. Das gibt Mut für das was noch kommt.

Nicht nur wir wollen unsere Arbeit gut machen und Qualität produzieren, damit es lange hält. Auch unser Vorgänger hat keine halben Sachen gemacht. Seht doch nur allein das Beton-Fundament für die Zaunpfosten. Ich denke  hier kann man bereits wirklich von Fundament reden….

neu Gartenwege anlegen (c) by Joachim Wenk
Zaumpfosten mit Fundament

Es kommt im Leben nicht darauf an, Glück zu haben, sondern glücklich zu werden.

Manchmal ist es eben das Glück, das einen glücklich macht.

Bei mir war das gestern und heute so. Ich hatte zwei freie Tage und es war das tollste Wetter, das man sich nur wünschen kann.

Zwei Tage von Früh bis Abend im Garten. Da schafft man was! Und es gab ja auch genügend zu tun. So manches wächst nun endlich. Anderes gelingt einfach nicht. Einiges habe ich voller Hoffnung neu begonnen.

So viel gäbe es zu erzählen. Ich werde es ein wenig zusammenfassen, damit der Text nicht all zu lang wird.

Fangen wir doch damit an, was im Frühlingsgarten nun alles zu meiner Freude gedeiht.

Begeistert bin ich von der Kaiserkrone. Sie gehören eigentlich zum Pflichtprogramm in einem Landgarten. Bisher hatte ich aber noch keine. Irgendwie habe ich im Hinterkopf, daß sie wählerisch sind und nicht überall gelingen. Bei meinem Glück mit solchen Gesellen habe ich mich erst garnicht um eine bemüht. Im Herbst bekam ich eine Zwiebel und steckte sie dann doch. Sehr tief sollen sie gesteckt werden. Ich hatte mit dem Zollstock nachgemessen, ob das stimmen kann. Scheinbar hat es gestimmt. Sie war eine der ersten, die durch die Erde spitzte. Seither ist ihr Wachstum ungebremst und schon blüht sie.

Kaiserkrone (c) by Joachim Wenk
meine erste Kaiserkrone

Ebenfalls neu im Herbst gepflanzt sind zwei Pfingstrosen. Sie sollen meine bereits bestenden, im Garten verteilten Rosafarbenen ergänzen. Weiß gefüllt werden sie blühen. Eine weiße Pfingstrose hatte ich noch nicht. Sie treiben beide bereits wunderschön aus und sind schon weiter, als die alteingesessenen.

weiße Pfingstrosen (c) by Joachim Wenk
weiße Pfingstrosen – ob sie dieses Jahr schon blühen?

Im Blog  meiner Gartenfreundin Sabine sah ich vergangenen Sommer ihr blühendes Brandkraut. Sie berichtete, daß es absolut sicher ist vor Schnecken. So hart und derb sind die Blätter. Die Blüten sahen wirklich ungewohnt aus. Auch die Samenstände sind dann im Wintergarten noch ein Hingucker. Sie war so lieb und hat mir Ableger geschickt. Beide treiben kräftig durch. Guten Appetit ihr Schnecken. Beißt euch die Zähne aus daran!

Brandkraut (c) by Joachim Wenk
Brandkraut

Wo noch vor ein paar Tagen gerade in paar grüne  Blättchen zu sehen waren, thronen jetzt ganze Horste an Laub. Die Färberkamillen sind über Nacht gewachsen. Ein paar scheinen es leider jedoch nicht geschafft zu haben. Nur das weiße „Etikett“ vom Gaissmayer steckt noch in der Erde an den Stellen, wo es hätte jetzt treiben sollen. Ansonsten aber sind das wirklich dankbare Blüher. Auch von Schnecken gemieden und für meine  trockenen und heißen Beete gerade richtig.

Färberkamille (c) by Joachim Wenk
Färberkamille 

Oh und seht doch hier, mein Hopfen. 2013 im Baumarkt in der Ramschkiste zum Schleuderpreis mitgenommen. In dem Jahr hatte er einen einzigen Trieb, der mir nie über den Kopf wuchs. 2014 wuchsen zwei Triebe fast vier Meter hoch und nochmals bestimmt drei Meter weiter. Sie verzierten das Carport und lieferten eine große Menge Dolden. Hopfensalz, Hopfentee (unvergoren, wenn ihr wisst, was ich meine) und Hopfentinktur für die  erholsamen Nächte habe ich daraus gemacht. Dieses Jahr nun kommen sehr viele kräftige Triebe. Das sieht dann sicher richtig nach Urwald aus, am Carport im Sommer.

Hopfen (c) by Joachim Wenk
der Hopfen treibt

Zwei Bestände Buschwindröschen haben sich auch etabliert im Staudenbeet. Sind sie nicht hübsch die weißen Blütchen. Ja! Sie sind gefüllt und daher für die Bienen nicht sehr nahrhaft. Aber ich finde, man kann sich doch auch einmal so eine Besonderheit gönnen, wenn man sonst darauf achtet, daß die fleißigen Helfer Nahrung finden. Dazu lest ihr später noch etwas.

gefüllte Buschwindröschen (c) by Joachim Wenk
gefüllte Buschwindröschen im Staudenbeet

Am weitesten sind die Pflanzen im Mäuerchenbeet am warmen Hang vor dem Haus.

Mäuerchenbeet (c) by Joachim Wenk
an der wärmsten Stelle im Garten ist alles auch am weitesten fortgeschritten

Hier blüht auch die Walzenwolfsmilch in einem wirklich frühlingshaften gelb-grün.

Walzenwolfsmilch (c) by Joachim Wenk
Walzenwolfsmilch

Das also waren die ersten Erfolge vergangener Arbeiten. Nicht nur erfreut an Bestehendem habe ich mich, sondern auch wieder Neues gesät und gepflanzt. The show must go on….

Vor einigen Wochen, als es endlich los gehen sollte im Garten, habe ich die ersten Gemüsesorten gesät. Kohlrabi, Salat, Blumenkohl und frühes Weißkraut zählten dazu. Heute ist es nun so weit, daß die  jungen Pflänzchen ins Freie kamen. Im Gewächshaus habe ich vor ein paar  Tagen schon Kohlrabi davon gepflanzt.

Im Gartenbuch steht, daß die ersten Pflanzungen noch mit Vlies geschützt werden sollen. Ob das jetzt, Mitte April auch noch gilt, weiß ich nicht. Gleichwohl habe ich sie mit Vlies bedeckt. Die Sonne scheint heute wieder kräftig und ich möchte nicht, daß die Blättchen verbrennen. Sind sie doch nur das gefilterte Licht im Gewächshaus gewöhnt. Zudem sollen ab Sonntag wieder Nachtfröste kommen. Sicher ist sicher meine ich. Nicht, daß mir die lange Wartezeit seit der vorsichtigen ersten Aussaat im Jahr umsonst war. Jetzt hoffe ich, daß die Schnecken ihre Finger davon lassen.

Gemüse unter Vlies (c) by Joachim Wenk
erste Gemüsepflanzung im Freiland – noch unter Vlies

Man beachte hier auch den neuen „Weg“ im Schneckenzaunbeet. Die alten Platten von der Terrasse habe ich heute auch verlegt, die Reihenlänge von über 5m war mir doch zu umständlich. So komme ich jetzt leichter an das  Gemüse beim Pflanzen, Hacken, Pflegen oder Ernten.

Kohlrabipflanzen (c) by Joachim Wenk
die selbst gezogenen Kohlrabipflanzen sind am schönsten bis jetzt

Liegt es an mir? Am Boden? An der Trockenheit. Möhren gehen einfach nicht auf. Vor etlichen Wochen gesät, ist nicht eine einzige Pflanze in der Reihe zu sehen. Ich habe nachgesät. Es ist mir ein Rätsel, wie andere es schaffen Möhren zu ziehen. Die Petersilie ist auch noch nicht zu sehen. Weder Wurzel- noch Blattpetersilie. Ob die Haferwurzeln aufgehen bezweifle ich auch noch. In der Saatschale sind sie gleich gekeimt. Diese habe ich  bereits pikiert. Ich finde deren Blüten so schön, die dann im zweiten Jahr erscheinen. Und kosten möchte ich die Wurzel auch einmal, um beurteilen zu können  ob es mein Geschmack ist.  Also ein paar Pflanzen wären schon schön, wenn die etwas werden würden.

Und weil eben fast nichts keimt, das ich in den Gartenboden direkt sähe, weiß ich nicht ob das nächste Projekt etwas wird. Ich habe vor kurzem in einer Verlosung von Neudorff eine Packung Bienengarten gewonnen. Ein bunte Mischung heimischer Wildblumen. Einjährige und mehrjährige Blühpflanzen, speziell ausgesucht, um Wild-Bienen und Insekten Nahrung zu liefern. Diese Mischung habe ich heute auch, verteilt auf zwei Flächen, gesät. Beide Standorte sind direkt im Gemüsegarten. Hier benötigt man eben auch die Bienen und Insekten zur Bestäubung manch einer Gemüsepflanze. Finden sie ausreichend Nahrung in der Nähe, siedeln sie sich auch an und sorgen für eine gelungen Ernte. Klar den Salat und die Kohlrabi ernte ich auch ohne Bienenbesuch. Aber denkt an Tomaten, Zucchini und Kürbis oder gar die leckeren Erdbeeren oder Johannisbeeren. Ich habe es so gemacht, wie es auf der Packung stand und muß nun nur dafür sorgen, daß die Flächen nicht austrocknen. Kein leichtes Unterfangen im April. Oder sollte es ganz im Gegenteil im April eher leicht sein, Bette feucht zu halten? Ich habe jedenfalls gestern und heute den ganzen Gemüsegarten und einen Teil der Staudenbeete intensiv gießen müssen. Es herrscht Wüstenzustand in meinem Boden.

Bienengarten von Neudorff  Wildblumen für Wildbienen und Hummeln (c) Joachim Wenk
Hier entsteht der „Bienengarten“ von Neudorff – Wildblumen für Wildbienen und Hummeln

Bienengarten von Neudorff  Wildblumen für Wildbienen und Hummeln (c) Joachim Wenk
Hier entsteht der „Bienengarten“ von Neudorff – Wildblumen für Wildbienen und Hummeln

Als Noch-Neueinsteiger in die Gemüseselbstversorgung weiß ich noch nicht, welche Sorte eines Gemüses zu meiner Arbeitsweise, meinem Boden und meinem Geschmack passt. Daher muß ich noch viel probieren. Welche Sorte keimt bei mir und welche nicht? Eine Salatsorte ist für nächstes Jahr schon gestrichen. Sie keimt nicht während der Maikönig sofort keimte und jetzt herrlich wächst. Bei der Vielzahl an Sorten und Gemüsen kann ich mir das allerdings nicht bis zum nächsten Jahr merken. Papier ist da gottseidank gedulgig und so mache ich mir zu jeder Sorte Notizen, wann und wie und wo gesät und pikiert und gepflanzt. Wann und ob überhaupt etwas geerntet wurde und ob sie uns schmeckt. Bei den Kartoffeln gibt es bereits eine Stammauswahl. Bei den Tomaten ist eine Sorte letztes Jahr positiv aufgefallen. Von ihr hatte ich eine  Ernte! Und so werde ich mir nach und nach mein Sortiment zusammenstellen. Es gibt auch Gemüse, das erfolgreich geerntet werden konnte. Trotdem fand es einfach nicht den Weg in die Küche. Keinem von uns beiden schmeckte es. Das wird dann einfach nicht mehr angebaut. Ich sage da nur Mangold und Topinambur oder Mairüben.

Für die ganze Schreibarbeit bietet es sich natürlich an, ein Päuschen im Hüttenzauber zu machen. Eine Tasse Kaffee darf dabei natürlich nicht fehlen.

Kaffeepause zur Gartendokumentation (c) by Joachim Wenk
Kaffee-Pause um das Geschaffte zu dokumentieren

Das Gerät arbeitet alles und alle auf. Erst die Betonplatten und dann uns….

Am Wochenende ging es los. Und zwar in zweierlei Hinsicht. Einmal war es relativ mild, wenn der kalte  Wind einmal kurz inne hielt. Die Wetteraussichten sagen in etwa das gleiche  Wetter für die nächste Zeit voraus. Also konnten weitere Kübelpflanzen aus dem Überwinterungsraum ins Freie. Endlich wird wieder Platz im Palmenhaus. Den brauche ich, um meine fürchterlich mickrigen und krummen Tomatenpflänzchen mit den eingerollten Blättern ans Fenster zu stellen. Wenn das so weiter geht mit der Gemüseanzucht dieses Jahr, darf ich mir noch Pflanzen kaufen, anstatt selbst Gezogene verwenden zu können.

Die Palmen haben das Carport verlassen müssen. Damit ist Platz für die nun ans Freie zu gewöhnenden Pflanzen. Die Geranien, Schmucklilie, Lorbeer, Olive, Feigenkaktus, Rosmarin und Zitronenverbene müssen sich jetzt an Sonne gewöhnen.

(c) by Joachim Wenk
Die Palmen sind raus, jetzt gewöhnen sich andere Kübelpflanzen
an Wind und Wetter und Sonne

Die Palmen haben wir, bevor es nicht mehr geht,  nach Vorne geschleppt, gerollt und transportiert. Auf der Terrasse vor dem Hüttenzauber bezogen sie Zwischenquartier. Ab jetzt ist ein befahren der Wege nicht mehr möglich.

Die Wege waren, neben dem Frühling, das Zweite, was an diesem Wochenende begann. Das Projekt Gartenwege ist gestartet.  Von der Terrasse haben wir bereits ein paar Platten enfernt. Das Beet hinter dem Mäurerchen wird grundlegend umgebaut, ausgebaggert und von einem Weg gerahmt. Das bedeutet, ich muß alle jetzt gerade mit Wachstum beginnenden neuen Stauden wieder ausgraben. Sie kommen in Töpfe und müssen irgendwie die nächsten Wochen überleben. Die Arbeit im Herbst hätte ich mir auch sparen können.

(c) by Joachim Wenk
Die im Herbst gesetzten Stauden müssen das Beet schon wieder verlassen…

(c) by Joachim Wenk
…und einzeln in Töpfen untergebracht hier am Gewächshaus der Dinge harren, die da kommen

Mit einem Kompressor vom Baugeschäft machten wir uns an die Arbeit. Loch für Loch für Loch wurde in die  Betonplatten gemeißelt. Der Pressluftmeißel geht rein in den Beton wie durch Butter. Aber wieder raus geht der Kram dann nicht. Man muß in jedem Loch herumnuckeln und das schwere Teil nach oben ziehen. Die Hammerschläge lassen jede Zelle im Körper vibrieren. Beinahe habe ich Angs,t mir das Gehirn weich zu klopfen.

Volker beginnt mit dem Löchern, während ich versuche, das Beet baggerfertig zu machen.

Kompressor mit Presslufthammer (c) by Joachim Wenk
Kompressor zum Durchlöchern der Betonplatten
(c) by Joachim Wenk
Loch an Loch werden die Betonplatten, der alte Wegbelag, mürbe
und brechen. So können sie dann ausgebaggert werden

Nach etlichen Stunden dieser höchst belastenden Arbeit versagen seine Kräfte und er kann nicht einmal mehr das Gerät halten. Von Bedienen kann keine Rede mehr sein. Jetzt muß ich ran. Die Stauden müssen also warten.

Jetzt, wo ich die Fotos sehe, wird mir auch klar,  warum ich seither so Probleme mit dem Rücken habe. Dieses Spielzeugmeißelchen – wie es eben aussieht – ist ja der Witz an Ergonomie am Arbeitsplatz. Schnell merke ich, was Volker die Stunden zuvor geleistet hat. Es hilft nichts. Das Gerät ist nur für heute geliehen. Unter der Woche ist keine Zeit und am Freitag früh steht der Bagger vor der Tür. Wie müssen heute fertig werden, die ganzen Platten zu perforieren. So kann sie der Bagger dann ausheben und beiseite legen. Die brauchen wir als untersten Untergrund, für all die neuen, noch anzulegenden Wege.

ich mit Pressluftmießel (c) by Joachim Wenk
eine ergonomische  Arbeitshaltung war leider nicht möglich…

Mit letzter Kraft schaffen wir gemeinsam die übrigen Zentimeter an Betonplatten vor dem Haus. Dann wird der Stammtischfreund  wieder antelefoniert. Rasch ist er mit dem Bulldog im Garten und wir können das laute und hämmernde Monster, als das wohl der Hund das Ding den ganzen Tag angesehen hat, wieder zur Baufirma zurück bringen.

ich beim Presslufthammer (c) by Joachim Wenk
vorne beim Haus, unser letztes Stück, waren sogar 2 Schichten Beton übereinander. Das war dann wirklich fies!

Laufen kann man jetzt nicht mehr richtig auf dem Weg. Aber immer noch besser als das, was dann am Freitag daraus wird.

(c) by Joachim Wenk
sieht jetzt ziemlich herunter gekommen aus das Ganze
Die reine Gartenarbeit oder das, was eben Spass mach,t blieb liegen und ich konnte Sonntag, bei noch besserem Wetter einiges an Gruscht abarbeiten. 
Ich habe meine Dahlienknollen in frische Erde und treibe sie vor. In den schwarzen Kübel habe ich ein paar leicht angetriebene, ganz frühe Kartoffeln gesetzt. Im Freien brauche ich so schnell noch nichts stecken, weil es  Nachts noch immer sehr kalt ist. Aber gottseidank frostfrei. Vor 6 Wochen habe ich das Kartoffelbeet mit Gründünger Ackerbohnen eingesät. Die sollten dann vor dem Kartoffestecken abgehackt werden. Nun ist es jetzt so, daß sie im Moment gerade erst an ein paar Stellen anfangen zu keimen. Ein paar ganz wenige spitzen aus der Erde. nach 6 Wochen, wer rechnet denn damit? 
Ich befürchte, daß ich dann die Kartoffelreihen ziehe, die Kartoffeln stecke und Kartoffeln mit noch übrigen Bohnen zusammen groß werden. Dann wird es eben so sein. Als Mischkultur wird das ohnehin empfohlen. 
Mörtelkübel mit Frühkartoffeln im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Mörtelkübel mit den ersten  frisch gesteckten Kartoffeln
Eine witzige Entdeckung machte ich im Gewächshaus. Vergangenen Herbst war es wieder so, daß meine Pflanzen nicht mehr wuchsen und die Lust mich verlassen hat. Ich hatte ein paar Salat und eine Kohlpflanze übrig. Die setzte ich ins Gewächshaus, wo sie viele Wochen verharrten. Im Winter dann begannen sie zu wachsen. Den Salat haben wir tatsächlich essen können. Die Kohlpflanze begann jetzt im Frühjahr zu wachsen. Ein paar Blätter habe ich mir für grünen Smoothie bereits abgezwackt. Jetzt erkenne ich, welcher Kohl es ist. Seht ihr es auch? So lange dauert es also bei mir im Garten, bis ein Blumenkohl eine Blüte entwickelt. Über 8 Monate! Wann ich den wohl ernten kann?

Blumenkohl nach 8 Monaten Standzeit im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Blumenkohl nach 8 Monaten Standzeit im Gewächshaus

Blumenkohl nach 8 Monaten Standzeit im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Blumenkohl nach 8 Monaten Standzeit im Gewächshaus 

kleine Frühlingsfortschritte gesucht und gefunden

Er ist da! Was für eine Freude, endlich warm und es soll so bleiben, sagt der Wetterbericht. Jetzt kann es also losgehen. Und noch dazu passend zu meinem freien Tag wurde es warm. Ein Geschenk des Himmels. Ich habe im Haus alles gelassen wie es ist, schließlich läuft die Arbeit ja nicht weg. Jetzt ist erst einmal der Garten daran.

Bevor ich euch aber von meinen gestrigen Aktionen berichte, gibt es Neuigkeiten in Sachen Milchtankstelle. Nach meinem Bericht über die Tankstelle, an der wir unsere Milch kaufen, hat mich der Betreiber einer Art Gelben Seiten im Internet angeschrieben. Sie haben die Milchtankstellen in Deutschland gelistet. Wenn also von euch auch jemand seine Milch direkt vom Bauern an einer Milchtankstelle kaufen möchte, empfehle ich zur Suche diese Seite. „Unsere“ Tankstelle ist gelistet, die hätten wir dort finden können. Man muß in das Suchfeld Milchtankstelle eingeben, dann kommen alle in Deutschland. Etwas unübersichtlich. Am besten man gibt seinen Ort oder nächst größeren Ort mit ein oder wie ich, einfach „Milchtankstelle Franken“. Vielleicht findet ihr ja in eurer Nähe auch so ein praktische Tankstelle.

Liste der Milchtankstellen in Deutschland

Jetzt aber zu meinem Garten und dem noch winzigen Frühlingsgeschehen. Man muß überall noch sehr nah mit der Kamera ran gehen oder mit dem Auge, dann sieht man etwas.

Hübsch anzusehen sind diese Bärlauchsämlinge. Zum besseren Einschätzen ihrer Größe lohnt ein Blick rechts im Bild auf die Schnittlauchhalme oder links im Bild ein „richtiges“ Bärlauchblatt. Ich lasse die jetzt ein wenig wachsen und werde dann versuchen mit einer großen Schaufel die ganze Scholle zu lösen und in den wilden „Waldgarten“ hinterm Gemüsegarten zu verpflanzen. Dort sollte er sich ansiedeln. Aber da stehen erst ein paar einzelne Pflänzchen. Diese  stehen am Rand eines Gemüsebeetes. Hier wird aber gegraben und gepflanzt oder gehackt. Da kann er ja nicht in Ruhe wachsen.

Bärlauchsämlinge (c) by Joachim Wenk
Bärlauchsämlinge

Am 31. März habe ich die hübschen Schwestern hier fotografiert und gesagt, daß ich mich auf Wärme und den Duft ihrer Blüten freue. Simsalabim, schon ist es so weit. Und wirklich, die Luft ist ein wenig geschwängert von ihrem Blütenduft. Der Wind, welcher immer wieder leicht aufkommt, bläst ihn aber leider wieder weg.

Hyazinthenblüten (c) by Joachim Wenk
Hyzinthenblüten
Die ersten Kohlrabi in diesem Jahr habe ich heute gepflanzt.  Selbst gezogene Pflänzchen. Noch klein und beim Gärtner oder Baumarkt würde man sie nicht kaufen, weil es größere gibt. Das macht aber nichts, so meine Erfahrung aus dem letzten Jahr. Wenn die erstmal in der Gartenerde stehen rappeln sie sich rasch auf und werden zu wundervollen Kohlrabipflanzen. 
Kohlrabi im kalten Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Kohlrabi im kalten Gewächhaus

Von kleinen Frühlingserfolgen ist heute also die Rede. Da passen die Selleriepflänzchen sehr gut  hin. Bereits vor ein paar Wochen habe ich sie gesät. Jetzt können sie pikiert werden, weil das erste richtige Blatt da ist. Also ein richtiges Sellerieblatt mag anders sein, viel größer, viel dicker und fester. Aber man kann es erkennen, die Keimblätter sind einfach rundlich und die nächsten Blätter hübsch gezackt. Wie es eben typisch ist für Sellerie. Und das ist der richtige Moment zu pikieren, wenn das erste richtige Blatt kommt.

Ich vermute ja meine Mini-Sellerie im letzten Jahr lagen an der zu späten Aussaat. Das kann schon sein. Sie brauchen schon recht lange, bis sie wachsen.

frisch pikierter Sellerie 8c) by Joachim Wenk
frisch pikierter Sellerie

Nach dem Pflanzen und Pikieren kam das große Sähen. Wie ein Weltmeister habe ich gesät. In den Beeten und in Topfplatten. Alles, was eben Anfang April in die Erde kommt. Im Freien sollen die Vliesabdeckungen noch vor der Nachtkühle schützen. Und vor Amseln,  was jetzt, wo es ohnehin wärmer werden soll, wohl noch wichtiger ist. Die Amseln graben mir ja ständig die nicht bewachsenen Beete um. Immer auf der Suche nach Würmern. Vor meinen Saatreihen machen sie dabei nicht halt. So würden die feinen Samen überall verteilt und meine Reihen blieben leer. Das Vlies lasse ich drauf, bis die Samen gekeimt sind. Weil es gerade auch schon wieder sehr trocken ist, kommt ein weiterer Vorteil des Vlies zum Tragen. Die Wasserverdunstung wird reduziert, die Feuchte bleibt besser im Boden.

Unter dem Vlies neu dazugekommen sind heute wieder Spinat und Möhren, Dill und Radieschen.

schützendes Vlies über den neuen Saaten (c) by Joachim Wenk
schützendes Vlies über den neuen Saaten

Die Palerbsen meiner geliebten Sorte Blauwschokker sind seit zwei Wochen in der Erde, keimen aber noch nicht. Jetzt sind die Markerbsen dran. Als Rankgerüst für die Erbsen dient ein Kompostbehälter. Ja, aus diesen ummantelten Gittern bestehen meine Kompostsilos. Die gibt es bei uns im sogenannten Billig-Baumarkt. Als Erbsenrankgitter habe ich sie mit den Verbindungsfedern montiert, wie die anderen Silos. Aber am Schluß werden sie nicht zu einem Viereck zusammengefügt, sondern als zusammenklappbare „Wand“ aus den vier Seitenelementen offen gelassen. Das hat sich letztes Jahr als gut erwiesen. Sind die Erbsen abgeerntet, werden die  Gitter einfach zusammengeklappt und im ehemaligen Hühnerhaus – hinten im Bild – aufbewahrt.

Und was bin ich doch für ein ordentlicher und sparsamer Mensch. Als ich die Gitter im hintersten Eck des  Hauses hervorzog, befanden sich daran ordentlich zusammengebunden, die Befestigungsschnüre, mit denen das Gitter an den  Haltepfosten festgebunden war. Die werden natürlich wieder verwendet. Immer darauf achten unnötigen Müll zu vermeiden….

Rankhilfe aus Kompostsilo für Erbsen (c) by Joachim Wenk
Kompostsilo-Rankgitter für die Markerbsen
Alles andere als klein im Frühling ist mein Knoblauch.  Im Herbst gesteck,t begann er als einziger schon vor ein paar Wochen richtig zu Wachsen. Der Einsame Kämpfer im Gemüsebeet. Vielleicht fangen die müden Krieger um ihn  herum ja auch bald an zu wachsen und zu fruchten. Leckere frische Erdbeeren, da freuen wir uns natürlich schon jetzt darauf. 
Knoblauch im Erdbeerbeet (c) by Joachim Wenk
Knoblauch im Erdbeerbeet

Scheinbar haben beide sich abgesprochen. Der Rhabarber für Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre ist auch noch  nicht weiter. Wenn man sich fast auf den Boden legt und ein wenig mit den Händen dort scharrt, wo er stehen müsste, sieht man die ersten Spitzen seiner Blätter.

Rhabarber (c) by Joachim Wenk
der Rhabarber lässt es langsam angehen

Die Triebspitzen vom Kaukasischen Rankspinat. Im letzten Bericht noch klein und rot gefärbt, sind mittlerweile grün und man erkennt die ersten Blätter. Selbst dieser kältetolerante Geselle kommt erst jetzt langsam zum Wachsen. Im April! Also wieder nah ran mit der Foto-Linse und mit wachem Auge die kleinen Fortschritte wahrgenommen. Etwa 1-2 cm werden sie haben die Triebe. Jetzt freue ich mich noch über einen Farbwechsel von rot auf grün. Ich nehme an, daß jetzt mit der Wärme dann die Freude umschlägt auf 20cm Neutrieb oder 30?  Da muß überall schon ganz schön Gas gegeben werden mit dem Wachsen.

Kaukasischer Rankspinat (c) by  Joachim Wenk
kaukasischer Rankspinat 

Der Wermut gefällt mir sehr mit seinem krausen Grün. Endlich hat sich einer ansiedeln können. Vorher haben ihn immer die Schnecken gefressen, bevor er wachsen konnte. Die schrecken doch vor garnichts zurück. Dieses fürchterlich bittere Gewächs scheint ihnen dennoch gut zu schmecken. Letztes  Jahr habe ich den Schneckenring darum gemacht und so konnte er wachsen. Er steht zwischen den Johannisbeerbüschen. Dort soll auch hin und sie vor Krankheit (Säulchenrost) schützen.

Also entweder war es Zufall oder das hilft wirklich. Im vergangen Sommer hatte sie fast keine Blatterkrankungen, wohingegen sie die Jahre davor schlimm aussahen im Sommer.

Wermut als Gesundheitsvorsorge für Johannisbeeren (c) by Joachim Wenk
Wermut als Gesundheitsvorsorge für Johannisbeeren

Nach all dem Sähen, Pflanzen und Gießen wende ich mich abermals der Beeteinfassung vom Mäuerchenbeet zu. Diesmal habe es geschafft. Alle Steine liegen. Demnächst muß  nur noch die Erde links und rechts der Platten angefüllt werden. Dann hat das Beet eine saubere Einfassung und mit dem Rasenmäher kann man gut mähen. Und, wir mußten keinen Cent dafür ausgeben. Die Steine begrenzten hier schon den Vor-Vorgänger dieser Endversion meines Staudenbeetes. Und an anderer Stelle im Garten lagen auch hier und da noch welche. Alle zusammengesammelt, reichten sie gerade aus.

Beeteinfassung aus Betonfertigsteinen (c) by Joachim Wenk
Beeteinfassung aus Betonfertigsteinen
Den einen oder anderen Cent hingegen müssen wir  hier in die Hand nehmen. Es geht los das diesjährige große Bauprojekt „Terrasse, Mauer und Wege“. Die Waschbetonplatten müssen runter von der Terrasse. Im Gemüsegarten warte ich schon auf sie. Der Mittelweg im Schneckenzaunbeet, ein Weg am Rand und als Austausch für zu kleine Platten werden sie gebraucht. Auch soll das Gewächshaus mit ihnen umlegt werden. So kann im Sommer besser  Rasen gemäht werden, das Regenwasser vom Dach tropft auf sie und nicht  auf die Erde, in die es viele kleine Krater schlägt. Und ich kann auf der ebenen Fläche später meine Gewächshaustische mit den Sämlingen auch im Freien – zu Abhärtung- sicher aufstellen. 
(c) by Joachim Wenk
jetzt geht Projekt Terrasse- Mauer-Wege los. 

Schöne Osterfeiertage mit den Familien und keine Gartenarbeit – kalt war’s und sehr ungemütlich

Schon ist es wieder vorbei das Osterfest. Vier freie Tage, auf die ich mich lange gefreut habe. Und so schnell es vorbei ging, so viel haben wir erlebt. Und schön war es! Der Garten hat dabei die geringste  Rolle gespielt. War es doch durchwegs kalt und bis auf  Freitag auch ohne oder nur mit wenig Sonne gesegnet. Jede Nacht erheblicher Frost und heute so arg, daß das Wasser in der Hundeschüssel gefroren war.

Vielleicht ist es aber auch gut, daß ich im Garten nichts habe machen können und wollen. So konnte ich mich ganz dem Kochen und Backen widmen.Und dem Besuch, der Familie.  Leckere Kuchen und Mittagstische habe ich bereitet oder mitgekocht. Einmal mit der einen Familie ein Karpfenessen mit eigenen Karpfen. Ein anderes Mal leckeres Bio-Lamm vom Cousin. Kaffee und Kuchen auswärts und daheim im Hüttenzauber mit der anderen Familie. Es ist April und wir haben richtig einschüren müssen mit dem Holzofen, damit es angenehm zu sitzen war. Wenn dann die Nachmittagssonne durch die großen Fenster hereinscheint und ich auf dem großen Sofa liege ist es einfach wunderbar.

Heute morgen beim Geburtstagsbrunch einer Freundin schauten plötzlich alle verständnislos zum Fenster. Es schneite! Was soll man da noch sagen?

Ende der Woche soll es endlich warm werden, der Frühlingsdurchbruch wird kommen.

Bis dahin bleibt nur der Blick durch die Kamera auf das, was da ist. Und am PC, ohne den kalten Wind dazu, sieht das doch schon richtig frühlingshaft aus.

Die Narzissen vor dem Haus blühen tapfer und erfreuen uns bei jedem Blick aus dem Fenster.

Narzissenwiese vor dem Haus (c) by Joachim Wenk
Narzissenwiese vor dem Haus

Eigentlich hatte ich ja zuerst von dieser Perspektive aus fotografiert. Ich fand den Blick zum Weiher schön. Dann sah ich auf dem Foto, daß ich somit alle Narzissen quasi von Hinten erwischt habe. Das ist natürlich keine Sache. Also machte ich noch das obere Foto von der entgegenliegenden Seite. Es ist ja schon interessant, daß alle Blüten sich nach Süd-Westen richten und somit in die selbe Richtung blicken.

Narzissenwiese vor dem Haus (c) by Joachim Wenk
Narzissenwiese vor dem Haus

In den Meisenkästen wird fleißig gebaut.

Meisenkasten (c) by Joachim Wenk
im Meisenkasten wird fleißig eingerichtet

Meine Gemüsesaaten sind so eine Sache. Ich habe sie euch einmal fotografiert. Im Sonnenschein und Nahaufnahem sehen sie doch schon ganz passabel aus. Gestern habe ich sie dann etwas gedüngt, weil die Blätter blass aussahen. Blasser als hier auf den Fotos. Entweder, so dachte ich mir, haben sie den Nährstoffvorrat in den kleinen Töpfchen aufgebraucht. Oder die frostigen Nächte im Gewächshaus waren zu kalt. Dabei habe ich sogar über die Topfplatten noch ein Vlies gelegt.

die ersten jungen Gemüsepflanzen im kalten Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
die ersten jungen Gemüsepflanzen im kalten Gewächshaus – Weißkraut, Blumenkohl, griechischer Oregano
die ersten jungen Gemüsepflanzen im kalten Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
die ersten jungen Gemüsepflanzen im kalten Gewächshaus – früher Lauch und Kohlrabi
die ersten jungen Gemüsepflanzen im kalten Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
die ersten jungen Gemüsepflanzen im kalten Gewächshaus – Kopfsalat und Melde

Meine Tomaten habe ich an Schaschlikspießen angebunden. Also die sehen schlimm aus. So mickrige Tomaten hatte ich ja noch nie. Da bin ich wirklich gespannt, wie sie sich weiter entwickeln. Ich habe sie in ihrem Gewächshaus auch wieder in einen wärmeren Raum gestellt. Die Artischocken sind gut gewachsen.

Tomaten und Paprika Jungpflanzen (c) by Joachim Wenk
Tomaten und Paprika Jungpflanzen

Artischocken Jungpflanzen (c) by Joachim Wenk
Artischocken-Jungpflanzen

Die Selleriepflänzchen müssen nun auch pikiert werden.

Sellerie-Jungpflanzen (c) by Joachim Wenk
Sellerie-Jungpflanzen

Im Freiland keimt weiterhin nichts. Die Ackerbohnen habe ich vor etwas mehr als zwei Wochen gesät. Ackerbohnen als Gründünger in den künftigen Kartoffelbeeten habe ich vor über drei Wochen gesät. Und nichts ist davon zu sehen. Auch vom Gemüse sind gerade ein paar Radieschen, die ich als Markierungssaat in die Reihen gelegt habe gekeimt. Möhren, Spinat oder Salat keimen noch nicht. Hoffentlich gehen die Samen dann auf, wenn es wärmer wird. Oder sind die dann jetzt kaputt? Ich werde es einfach einmal abwarten. Für Mittwoch, wenn ich wieder Zeit für den Garten habe gibt es schon eine Liste, was wieder auszusähen ist. Da es ja dann warm wird hoffe ich da dann auf Keimerfolge. Habt ihr eigentlich auch schon etwas im Freiland gesät? Wie sieht es da mit dem Wachstum aus?

Gemüsegarten Anfang März (c) by Joachim Wenk
Gemüsegarten Anfang April – noch tut sich  nichts an Wachstum