vorsichtig schwappen die ersten Wellen des frühsommerlichen Blütenmeeres in meine gespannt wartenden Augen

Also nachdem meine Geburtstagsfeier noch in der Eiszeit stattfand, haben wir jetzt Hochsommer. Und dazwischen liegt nicht einmal eine Woche. Gottseidank bleibt die enorme Hitze nicht lang und die Temperaturen sollen sich wieder normalisieren.

Gerade jetzt, da sich so einiges anschickt das Blütengewand anzulegen, wäre es schade um die Blüten von Rosen oder Pfingstrosen. In der Hitze könnten sie ihren zarten Charme nicht lange präsentieren.

Lasst uns gemeinsam die ersten Blüten bewundern und genießen. Tauchen wir ein in den bereits jetzt vorhandenen Blütenrausch.

Ganz entzückend finde ich das unendlich zarte Farbenspiel der mittlerweile voll erblühten Brombeere.

Brombeerblüte (c) by Joachim Wenk
Brombeerblüte

Brombeerblüte (c) by Joachim Wenk
Brombeerblüte

Ähnlich zart und genau so, wie im Katalog damals abgebildet blüht meine weiße Pfingstrose. Das ist die erste weiße, die ich habe. Zwei verschiedene Pflanzen habe ich im Herbst gepflanzt. Diese hier ist wirklich ganz absolut weiß mit einem nur in bestimmten Licht wahrnehmbaren grün-weiß in der Mitte.

weiße Pfingstrose (c) by Joachim Wenk
weiße Pfingstrose

Und mit den Pfingstrosen bin ich schon mitten drin ein einem Gartenthema, das gerade im Moment sehr aktuell sein dürfte. Nicht nur bei mir.

Diese Pracht und Pflanzenmasse im Staudenbeet ist so üppig, daß sie ein wenig Unterstützung benötigt. Sonst sehen einige von ihnen bald recht zerzaust aus. Oder sie erdrücken kleiner Stauden in ihrer nähe und begraben sie unter ihrer gewaltigen Blatt und Blütenmasse. Noch unangenehmer wäre ein Windstoß, der die so lang ersehnte Blütenpracht oder gar erst die Knospen knickt und damit die Hoffnung auf kommendes Jahr verschiebt.

Ich habe mir jetzt diese Stützen hier zugelegt und frage mich, warum mir das nicht schon früher in den Sinn kam. Die sind ja so praktisch und leicht anzubringen. Was mir auch ganz besonders wichtig ist, die dadurch gestützten Stauden sehen am Ende nicht aus, wie ein mit dem Stiel in den Boden gerammter Reisigbesen. Nein, die Stützen fallen nicht auf und die Pflanzen sehen aus, als hätte sie naturgegeben diese Form.

Staudenstützen (c) by Joachim Wenk
Staudenstützen

Je nach Pflanze benötigt man einen bis drei oder vier solche Stützen. Sie hängen nicht zusammen und man kann so noch freier den natürlichen Wuchs der jeweiligen Staude unterstützen.

Ganz besonders nötig hatte es meine Moosrose. Captain John Ingram. Mit der habe ich bereits im Winter überlegt, was zu tun sei. Die mir geneigten Leser und Leserinnen werden sich vielleicht an meine Überlegungen und Fragen dazu erinnern.

Ihr Wuchs machte es mir schlicht unmöglich sie irgendwie hoch zu binden. Auch mit einer schönen metallenen Rosenstütze aus dem Baumarkt sah sie gerade im Winter ganz perfekt einem Reisigbesen ähnlich.

Eine Blog-Freundin riet mir dann, diese Rosen, so der Platz vorhanden ist, garnicht anzubinden, sondern ihrem natürlichen Trieb folgend als niederliegenden Strauch zu ziehen.

Der Platz ist aber nur bedingt vorhanden, weil genau vor ihr der Trog mit den Geranien steht. Und in die hinein, sie schier unterdrückend hing die Rose.

Moosrose Captain John Ingram (c) by Joachim Wenk
Moosrose Captain John Ingram

Jetzt mit vier solchen Stützen sind die Triebe etwas erhöht, stehen mit den vielversprechenden Blütenknospen dicht an dicht auf allen Ästen ganz natürlich im Beet und  die Geranien können auch zur Geltung kommen. Und wie die gut riechen die Blätter und bemoosten Stiele der Rose. So ist sie bereits vor der Blüte ein Schmankerl für die Nase.

Moosrose Captain John Ingram (c) by Joachim Wenk
Moosrose Captain John Ingram 

So begeistert von den Stützen bin ich, daß die benachbarte Golden Celebration ebenfalls noch eine erhält. Sie ist zwar, was hier fast nicht auffällt an der Rosenstütze aus dem Baumarkt angebunden hängt aber dennoch vorne über. Das wird jetzt abgestützt und sieht auch hier wieder absolut natürlich aus.

Einmal keine historische Rose, dennoch atemberaubend schön. Mit dem gelb der Blüten und den orange-roten Flammen in der Knospe und den äußeren Blütenblättern, mit dem starken  Duft und auch mit der immerwährenden Blüte vom Frühling bis zum Herbst hat sich dieses Pflanzengeschenk rasch in  unser Herz geschlichen.

golden Celebration (c) by Joachim Wenk
golden Celebration

In dem Bild hier sieht man die Stütze ein ganz klein wenig. Aber wer schaut bei so einer Blüte schon nach der dahinter liegenden Stütze?

golden Celebration (c) by Joachim Wenk
golden Celebration

In den nächsten Tagen werden dann auch die hell-rosa Pfingstrosen erblühen. Sie hier hing mir jedes Jahr kreuz und quer durchs  Beet. Die unwahrscheinlich großen und gefüllten Blüten sind einfach viel zu schwer für die Blütenstiele. Da wird dieses Jahr nicht lange gefackelt und schon hat sie ihre Corsage und kann sich von nun an voll und ganz aufs Blühen konzentrieren. Auch hier sieht man bei genauem Hinschauen eine der Stützen.

Pfingstrose (c) by Joachim Wenk
Pfingstrose in Knospen

Jetzt habe ich noch etliche Stützen übrig und warte einfach, welche Staude sie als nächstes braucht.

Könnte ich mich zufrieden zurück legen und auf die Blüten warten. Es kann ja nichts mehr passieren.

Oder doch? Ja klar. Da sind doch noch die Stockrosen. Du  meine Güte, die legen jetzt aber einen Zahn zu. Das sind die selbst aus Samen von 2013 im Frühjahr 2014 gezogenen Pflanzen. Jetzt endlich werde ich erfahren, wie sie blühen und welche Farbe sie schmücken wird. Das darf mir auf keinen Fall der Wind oder Regen zerstören.

Meine neuen Staudenstützen sind da aber wohl etwas überfordert. Wie gut, wenn man schon im Februar genau an diese Fälle gedacht und vorgesorgt hat.

Ein ganzer Schwung Haselnußruten liegt seit dem Heckenschnitt für die hohen Blütentriebe bereit.

Zwar ist hier die Stütze deutlich zu sehen, was aber durch das natürlich Material wieder ganz gut ins Beet passt.

Haselnußruten als Stütze für Stockrosen (c) by Joachim Wenk
Haselnußruten als Stütze für Stockrosen

Ihr habt es sicher auf den Fotos schon erkannt. Es ist gerade sehr sonnig und damit sehr, sehr warm.

Außenthermometer für den Garten (c) by Joachim Wenk

Und weil wir unseren Garten immer noch schöner haben wollen, treiben wir auch bei diesen Temperaturen die jeweiligen Projekt weiter nach Vorne. Im Moment ist noch immer das Projekt Wege und Terrasse in vollem Gange. Am Wochenende kommt wieder der Bagger und so muß nun endgültig auf der Terrasse vor dem Haus aufgeräumt werden. Die Waschbetonplatten kommen weg. Das haben wir uns bewusst bis kurz vor knapp aufgehoben. Die Hausfrauen unter euch können sich sicher vorstellen, wie es im Vorraum zum Haus nun aussieht. Unter den Platten ist eine fast 10cm dicke Sandschicht, jeder der ins  Haus will, egal ob zwei Füße oder vier befellte, muß hier drüber laufen!

(c) by Joachim Wenk
weiter geht es mit den Projekten im Garten,  hier müssen heute erst mal die Waschbetonplatten weg

(c) by Joachim Wenk
geschafft, nur noch Sand vor der Haustür. Das Mäuerchen rechts reißt
der Bagger ein.

Trotzdem, juhu es geht weiter. Das Stützmäuerchen kommt auch weg und wird durch Granitstelen, passend zu den Randsteinen der Wege, ersetzt.

Granitstelen für den Garten als Stützmauer (c) by Joachim Wenk
und hier sind sie schon, diese Stelen werden das marode Mäuerchen an der Terrasse ersetzen

Also bleibt neugierig und schaut immer mal wieder hier vorbei, dann könnt ihr sehen, wie alles langsam fertig wird.

Geburtstagsparty, Geburtstagsgeschenk und viel Gemüse

Rosen kann man gut durch Stecklinge vermehren.

Zumindest höre ich das immer wieder. Geglückt hingegen ist es mir bisher noch nicht. Ich will es aber wieder einmal probieren. Bei uns in der Firma am Parkplatz stehen ein paar verwaiste und vergessene Rosenbüsche. Dort gießt niemand und die Sonne brennt hin. Dort düngt niemand oder schneidet sie aus. Im Winter schützt sie niemand gegen Frost und dennoch wachsen und gedeihen sie. Vielmehr, sie blühen und duften sogar ganz atemberaubend.

Rosenblüte am Parkplatz (c) by Joachim Wenk
Rosenblüte am Parkplatz

Rosenblüte am Parkplatz (c) by Joachim Wenk
Rosenblüte am Parkplatz 

Hier versuche ich mein Glück, dachte ich mir. Beim genauen Betrachten der Sträucher fallen allerdings viele neue kleine Sträucher auf. Die Rosen bilden mächtig Ausläufer.

Ausläufern von Rosensträuchern (c) by Joachim Wenk
Ausläufer von Rostensträuchern

Also bat ich unseren Hausmeister um einen Spaten und ging ans Werk. So steinhart war der Boden, daß ich mit dem Spaten so gut wie gar nicht eindringen konnte. Schließlich gelang es aber, ein paar …… wie sagt man dazu eigentlich? …. abzutrennen. Ableger sind es ja noch nicht, da keine Wurzeln dran sind. Stecklinge sind es auch nicht, da ja mit unterirdischen Teilen ausgegraben. Absenker?

 Jedenfalls treibt so eine Rose unterirdisch wohl Ausläufer und die kommen etwas entfernt von ihr wieder nach oben, bilden dort einen neuen Busch und blühen. Wenn man diese aber versucht abzustechen und auszugraben, sieht man, daß die fingerdicken unterirdischen Ausläufer den Wurzeln ähneln, aber keine weiteren kleinen Wurzeln abgehen.

Ich habe jetzt jedenfalls 4 von diesen Absenkern mit Heim genommen. Das mächtige oberirdische Kraut  wurde auf vielleicht 10 oder 15 cm gekürzt, damit die Verdunstungsfläche möglichst klein ist. Jetzt stehen sie alle einzeln in größeren Töpfen mit feuchter Pflanzerde und ich hoffe, daß sich richtige Wurzeln bilden und ich so die hübschen und robusten Rosensträucher auch bei mir im Garten haben werde.

An diese oder all die anderen Gartenarbeiten war dann aber am Samstag nicht zu denken. Das hatte zwei Gründe.

Einmal war es bitter kalt. Das Quecksilber erreicht erst am späten Nachmittag den sicheren zweistelligen Bereich. Dabei fegte ein steifer Wind übers Land und brachte Dauerregen mit. Also so scheußlich war das, ich kann euch nur sagen.

Noch scheußlicher wird das Ganze, wenn man den zweiten Grund kennt. Ich feierte am Samstag meinen Geburtstag nach und konnte daher natürlich nicht im Garten arbeiten. Schade, daß genau dieser eine Tag so ein grausliges Wetter mitbrachte. Sonntag wieder 20° und Sonne und laues Lüftchen.

Gottseidank haben wir ja unseren Hüttenzauber. Der wurde umgeräumt und bereit gemacht für die Gäste. Zwanzig Personen passen zum Essen hinein. Das wissen wir mittlerweile.

Unser flexibles Tischsystem mit eingehängten Ergänzungsplatten bietet für jede Festlichkeit den passenden Tisch. Und wenn noch mehr Platz benötigt wird, haben wir ja noch die schöne Bierzelttischgarnitur.

Mit ein wenig Blumenschmuck, frisch aus und quer durch den Garten, wird dann aus dem Raum wieder ein schöner Partyraum.

Blumenschmuck direkt aus dem Garten  (c) by Joachim  Wenk
Blumenschmuck direkt aus dem Garten 

Blumenschmuck direkt aus dem Garten  (c) by Joachim  Wenk
Blumenschmuck direkt aus dem Garten

Blumenschmuck direkt aus dem Garten  (c) by Joachim  Wenk
Blumenschmuck direkt aus dem Garten 

Blumenschmuck direkt aus dem Garten  (c) by Joachim  Wenk
Blumenschmuck direkt aus dem Garten 

Hüttenzauber wartet auf die Geburtstagsgäste (c) by Joachim Wenk
Hüttenzauber wartet auf die Geburtstagsgäste

Hüttenzauber wartet auf die Geburtstagsgäste (c) by Joachim Wenk
Hüttenzauber wartet auf die Geburtstagsgäste 

Also eines der Geburtstagsgeschenke, das meines Mannes, muß ich euch ja unbedingt gleich zeigen. Noch garnicht lange ist es her, dass ich über so etwas hier geschrieben habe und schon steht es im Garten. Es oder besser er passt perfekt. Der gehört dorthin und man meint, daß er schon immer da stand und dass da auch einer stehen muß. Dass ich das nicht früher schon bemerkte, dass dort etwas hin muß. Von was ich rede möchtet ihr wissen? Seht selbst!

Rosenbogen als Eingang zum Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
mein neuer Rosenbogen an der Pforte zum Gemüsegarten

Ja da ist er der Rosenbogen, von dem ich schon einmal geschwärmt habe. Die Breite passt perfekt. Die Farbe, das rostige Mettall auch – gleiches Braun wie das kleine Bänkchen hinten im Gemüsegarten.

Und wenn man ihn vom Gemüsegarten aus betrachtet, rahmt er den Seerosenplatz schön ein und wiederholt das Dreieck des Hausdaches.

Rosenbogen als Eingang zum Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Rosenbogen als Eingang zum Gemüsegarten

Da kann sie jetzt schön hochwachsen meine Clb. Mme. Caroline Testout  . Eine wundervolle Rose, die ich viele Jahre im Hinterhof in der Stadt auch hatte. Eine Blütenfülle, dass es üppiger nicht geht und so große gefüllte leuchtend-rosa Blüten mit schwerem süßen Rosenduft. Und das nicht nur einmal sondern den Sommer über. Das wird ein Bild geben…

Clb. Mme Caroline Testout am Rosenbogen (c) by Joachim Wenk
Clb. Mme Caroline Testout am Rosenbogen

Die Geburtstagsfeier mit Freunden und Familie war auch trotz Kälte ein schönes Fest. Draußen auf der Terrasse vor dem Hüttenzauber haben wir in der Feuerschale ein Lagefeuer angezündet und darum dann die Gartenmöbel gestellt, daß man für einen Plausch auch draußen Platz nehmen konnte. So ein Feuerchen wärmt tatsächlich ganz angenehm.

Sonntag dann schien wieder die Sonne und es war wunderbare Luft, so frisch vom gestrigen Regen und so erfüllt vom Duft des Frühlings oder Frühsommers.

Nachdem der Hüttenzauber wieder aufgeräumt und eingeräumt, alles Geschirr gewaschen und das Leergut verräumt war, konnte ich mich noch eine Weile mit meinem Garten beschäftigen.

Dringend ins Freie mußten  Rosenkohl, Blumenkohl und  Weißkohl. Weil alles schon voll besetzt ist, blieb mir nichts anderes übrig, als Experimenten mit Mischkulturen zu machen.

Zwischen den Zucchini und Pattison ist noch Platz. Die Rosenkohlpflanzen sind groß und kräftig. Vielleicht klappt es ja, daß der Rosenkohl, der ja noch einiges in die Höhe wächst, sich zwischen den bald deutlich größer im Beet stehenden Zucchinipflanzen behaupten kann. Immerhin wir jener noch da stehen und gar erst richtig anfangen zu wachsen, wenn diese bereits das Beet wieder verlassen haben.

Weißkraut habe ich in die kläglichen Überbleibsel meiner beiden Ackerbohnenreihen gepflanzt. Auf die hat der Bagger noch vor dem Keimen einen Haufen Erde gekippt gehabt. Die Bohnen sind auch nicht mehr so lange im Beet und dann fängt das Kraut erst an zu wachsen.

Ich habe zu viele Saatkartoffeln gekauft und vorgetrieben. Die nehmen zu viel Platz ein. Für 2016 habe  ich mir schon notiert, wie viele kg Saatkartoffeln gereicht hätten. Zudem hat der Wegebau mir ein Dreieick meines Gemüsegartens bis vor etwa einer Woche blockiert. Dort kam der Zaun ab und der Bagger schaufelte den Aushaub darauf und die Schubkarren und Schuhe traten alles fest. Hier habe ich erst jetzt richtig anfangen können. Darum fehlt dieses Jahr noch mehr Platz also sonst schon.

Meine Jungpflanzen sind so herrlich groß und kräftig, die müssen ausgepflanzt werden. Die kann ich jetzt nicht in den Saatschalen verkommen lassen. Also müssen sie alle näher zusammen rücken. So habe sie dann doch noch untergebracht.

Die Blumen und Gemüsesamen von der Obi-Frühlingsgrußaktion mußten dann noch in größere Topfplattentöpfe umgesetzt werden.

Das war dann auch schon alles an  Gartenarbeit für dieses Wochenende. Trotz gestrigem Regen habe ich dann noch den Schlauch gezückt und die Stellen, die schon wieder ganz trocken sind gegossen. Die Vogeltränke muß ich regelmäßig ausspülen und auffüllen. Es ist so schön, dort den ganzen Tag über die Spatzen oder Finken planschen und trinken zu sehen. Sie haben wirklich ihren Spaß daran -und wir auch.

Spass macht mir auch mein Garten und der Gemüsegarten. Im Moment wächst alles doch recht schön. Das beteuerten auch die  Besucher der Geburtstagsparty. „Es steht doch alles ganz prächtig da“ hörte ich immer wieder  „man merkt doch garnichts von den Schnecken“. Immer wieder antwortete ich, daß das ja logisch ist, denn das was sie abgefressen haben, sieht man ja nicht mehr….

Trotz der Masse an Schnecken (in der Nacht habe ich von drei Dahlien 60 fingergroße spanische Schnecken entfernt!) überlebt im Moment sehr viel vom Gemüse und wächst. Wenn ich es jetzt gesund halten kann, also frei von  Erdflöhen (feuchter Boden und relgemäßige Hacken sollen helfen), frei von der weißen Fliege (ich werde wieder Niehmöl spritzen und habe Niemschrot schon beim Pflanzen ins Pflanzloch) oder frei vom Kohlweißling (ebenfalls Niehmbehandlung), dann wird es doch noch ein gutes Gartenjahr.

Im Moment jedenfalls ist der Blick in den Garten eine Freude.

Mischkultur, Weißkraut, Blaukraut und Tomaten und Sellerie (c) by Joachim Wenk
Weißkraut, Blaukraut und Lauch bei den Tomaten, die den Kohlweißling ablenken sollen

Gemüsebeet (c) by Joachim Wenk
und hier nochmal das Beet aus höherem Blickwinkel

Tomaten (c) by Joachim Wenk
die Tomaten sind alle angegangen und blühen jetzt

Wirsing, Buschbohnen und Weißkraut (c) by Joachim Wenk
links im Bild Wirsing, rechts neben den Brettern gesät Buschbohnen und wieder rechts 2x Weißkraut

Gemüsegarten(c) by Joachim Wenk
Der Erdhaufen vom Bagger ist weg und damit wieder ein freies Stückchen Erde zur Verfügung. Gleich kommt Weißrkaut darauf. Recht dicht gepflanzt, aber wenn eben der Platz fehlt….

rote Gemüsemelde (c) by Joachim Wenk
Feuer im Garten! Nein rote Gemüsemelde bringt hier Farbe ins Beet

Blumenkohl (c) by Joachim Wenk
Blumenkohl 

Kohlrabi (c) by Joachim Wenk
Kohlrabi, die sich vom Schneckenfraß gut erholen

blaue Kohlrabi (c) by Joachim Wenk
die blauen Kohlrabe werden bei immer am besten , keine Schnecken und kein Platzen

Jetzt wird es spannend. Die Steckzwiebeln sind da. Fehlen nur noch die beiden Reihen Möhren links und rechts davon. Ich weiß nicht, wie viele Reihen Möhren ich dieses Jahr schon wieder gesät habe, ohne dass etwas keimt. Wenn die hier wieder nicht keimen, dann werde ich keine Möhren mehr sähen. Schade um die Arbeit und den Platz. Dann verwende ich die Reihen lieber für all die schönen vorgezogenen Pflanzen. Auch Pastinaken habe ich dann dieses Jahr keine. Sie sind wieder nicht aufgegangen. Nur zwei oder drei. Wenn sie denn aufgehen (meist nach mehreren Versuchen und vielen Wochen Wartezeit) dann werden es schöne Wurzeln. Aber das ist mir mittlerweile auch zu dumm. Immer warten und warten und dann ist das Unkraut in den Reihen schon hoch, wenn sie keimen. Dann wieder kann man das Unkraut nicht rausreißen, weil man die winzigen zarten Pastinaken –  mit Möhren ist es ebenso – herausreißt. Die können aber wegen dem Unkraut nicht richtig wachsen oder stehen zu dicht und entwickeln sich nicht. Da versuche ich lieber etwas anderes und probier einmal etwas Neues.

Steckzwiebeln
Und zum Schluß noch ein Bild vom Ziergarten. Die großen blauen Kugeln dieses Zierlauches sind dieses Jahr besonders gleichmäßig und das Laub auch noch grün. Es hat also geholfen im Frühjahr gut zu düngen und dann immer regelmäßig zu gießen. 
Blüten vom Zierlauch (c) by Joachim Wenk
Blüten vom Zierlauch