Selbstversorger Gemüsegarten Ende Mai und es gibt noch viel zu tun

Der Selbstversorger-Gemüsegarten Ende Mai 2017

Nachdem ich nun in letzter Zeit viel übers Feiern und den Ziergarten geschrieben habe, wird es Zeit einmal wieder über den aktuellen Zustand im Gemüsegarten zu berichten. 

Das Gewächshaus im Gemüsegarten

Die Eisheiligen sind lange vergessen und das Wetter ist mittlerweile hochsommerlich. In den letzten Tagen hatten wir immer über 30°C, manchmal bis 33°C. Gut, daß ich die meisten Gemüsepflanzen schon vorher ausgepflanzt hatte. Diese extreme Hitze hätte dabei nicht genutzt. 
Im Gewächshaus stehen wie immer Paprika und ein paar Tomaten. Dazu gesellen sich Wildchillis eine Glockenpaprika und Stevia für den Tee. Jetzt kommen noch dazu die Basilikumpflanzen. Die sind noch in der Topfplatte. In wenigen Tagen haben die jetzt ein Wachstum vorgelegt, das traumhaft ist. In den Jahren davor säte ich sie wie auf der Tüte angegeben, aber viel zu früh. Licht und Wärme fehlten. Jetzt habe ich sie im April gesät und das war genau richtig. Die wachsen ohnehin erst so richtig, wenn es jetzt  warm wird. Zum ersten Mal habe ich keine Samen gekauft, sondern selbst im letzten Herbst welche geerntet. Sie liefen wunderbar auf. Diese Sorte Basilikum wird etwa 80 cm hoch und hat ein unvergleichliches Aroma. 
Selbstversorger-Gewächshaus im Mai (c) by Joachim Wenk
Selbstversorger-Gewächshaus im Mai (c) by Joachim Wenk
Paprika  im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Paprika  im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Tomaten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Tomaten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
erste Früchte am Paprika  (c) by Joachim Wenk
erste Früchte am Paprika  (c) by Joachim Wenk
Basilikum und Weißkraut kommen demnächst in die Beete   (c) by Joachim Wenk
Basilikum und Weißkraut kommen demnächst in die Beete   (c) by Joachim Wenk
Draußen vor dem Gewächshaus blühen die Erdbeeren und versprechen wieder eine köstliche Ernte. 
Erdbeeren in Blüte  (c) by Joachim Wenk
Erdbeeren in Blüte  (c) by Joachim Wenk

Dünger selber machen – Brennesseljauche kostet nichts und bringt so viel

Damit auch alles schön wachsen kann habe ich draußen bei den Weihern gleich mal den Dünger geerntet. 
hier wächst der Dünger für meinen Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
hier wächst der Dünger für meinen Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk


Fürs erste habe ich eine halbe Tonne Brennesseljauche angesetzt die schon mächtig schäumt und riecht… Dieser Geruch signalisiert mir immer „Sommer“. Einfach ein Gefäß mit Brennesseln füllen, so viel Wasser einfüllen, daß sie bedeckt sind und öfter umrühren. Wenn sie nicht mehr schäumt und richtig stinkt ist sie gebrauchsfertig. 1:10 mit Wasser verdünnt kommt sie in die Gemüsebeete zu den starkzehrern wie Kürbis, Tomaten, Zucchini, Kohl. Nicht aber zum Beispiel zu Erbsen oder Bohnen oder Möhren!

Biodünger selber machen: Brennesseljauche (c) by Joachim Wenk
Biodünger selber machen: Brennesseljauche (c) by Joachim Wenk

Was schon alles im Gemüsegarten wächst

Blick in den Gemüsegarten, wenn man ihn betritt und sich nach rechts wendet. 
Mischkultur im Selbstversorger Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Mischkultur im Selbstversorger Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Die sehr wüchsigen Blauwschokker Erbsen sind schon am weitesten von  meinen Erbsensorten. 
Blauwschokker-Erbsen (c) by Joachim Wenk
Blauwschokker-Erbsen (c) by Joachim Wenk
Nach den Blauwschokker kommen noch zwei Reihen normale Markerbsen. Dazwischen steht Salat, Blumenkohl, Einlegegurken und Kürbis. 
Salat, Blumenkohl, Einelgegurken und Kürbisse zwischen den Erbsen (c) by Joachim Wenk
Salat, Blumenkohl, Einelgegurken und Kürbisse zwischen den Erbsen (c) by Joachim Wenk
Die Winterheckenzwiebeln habe ich vergangenes Frühjahr gesät und gepflanzt. Jetzt sind sie richtig eingewachsen und sehr stattliche Pflanzen, die allesamt blühen. Geerntet wird laufend und schon seit Monaten. 
Winterheckenzwiebel (c) by Joachim Wenk
Winterheckenzwiebel (c) by Joachim Wenk

Meine Frühkartoffeln stehen in Gefäßen. So kann ich den Platz direkt unterm Walnußbaum doch nutzen. Dort in den Boden gesetzt ist mir in all den Jahren noch nie ein Kraut oder Gemüse gelungen. Die Baumwurzeln sind einfach zu dominant.

Frühkartoffeln (c) by Joachim Wenk
Frühkartoffeln (c) by Joachim Wenk

Bei den Kartoffeln wendet man seinen Gang und kehrt zurück und kommt dann zu den Tomaten im Freiland. Sie blühen mittlerwerweile schon ganz schön. 

Freilandtomaten und das Erdbeerbeet (c) by Joachim Wenk
Freilandtomaten und das Erdbeerbeet (c) by Joachim Wenk

Die Tomaten beginnen zu blühen (c) by Joachim Wenk
Die Tomaten beginnen zu blühen (c) by Joachim Wenk

Davor steht die zweite Generation Kopfsalat, das Blaukraut und ein paar Zwiebeln. Die habe ich gesät und dann ausgepflanzt. Mein erster Versuch mit Saatzwiebeln, anstelle der  üblichen Steckzwiebeln.

Saatzwiebeln, Kopfsalat und Blaukraut /Kohlrabi (c) by Joachim Wenk
Saatzwiebeln, Kopfsalat und Blaukraut /Kohlrabi (c) by Joachim Wenk

Am Samstag, trotz Hitze, mußten die Sellerie ins Beet. Das wurde höchste Zeit. Wunderbare Pflanzen sind sie geworden. Etwa drei Monate sind da seit der Aussaat vergangen.

Selleriejungpflanzen selbst gezogen (c) by Joachim Wenk
Selleriejungpflanzen selbst gezogen (c) by Joachim Wenk

Jetzt stehen sie, noch etwas schüchtern, in der Reihe neben dem Frühkohl und in einer Reihe mit einer  Melde-Pflanze.

Sellerie frisch gepflanzt und rote Melde (c) by Joachim Wenk
Sellerie frisch gepflanzt und rote Melde (c) by Joachim Wenk

Gurken lieben den Schatten von Sonnenblumen

Die Salatgurken ziehe ich an Gittern hoch, um Platz im Beet zu sparen. Ich habe gelesen, daß sie keine pralle Sonne mögen, die aber bei mir überall ist. Sie lieben anscheinend den Schatten  unter Sonnenblumen. Na, das sollen sie haben! Zwischen den beiden Reihen mit unterschiedlichen Gurken habe ich Sonnenblumen gepflanzt. Mal sehen, wie es ihnen gefällt.

Salatgurken am Gitter und dazwischen Sonnenblumen (c) by Joachim Wenk
Salatgurken am Gitter und dazwischen Sonnenblumen (c) by Joachim Wenk

Salatgurken am Gitter und dazwischen Sonnenblumen (c) by Joachim Wenk
Salatgurken am Gitter und dazwischen Sonnenblumen (c) by Joachim Wenk

Bohnen, Bohnen, Bohnen

Meine geliebte Blauhilde ist wieder erstklassig und rasch gekeimt. Vor einigen Jahren bekam ich einmal ein paar  Samen dieser Stangenbohne von der Christine Z. Seither sorge ich immer selbst für Samennachschub. Die Bohnen sind einfach super. Dunkellila, man sieht sie im Gebüsch zur Ernte sehr leicht. Leider allerdings werden sie im Kochtopf grün. Was sie aber nie werden, ist holzig oder faserig. Auch große Schoten sind immer zart. Ganz im Gegensatz zu den Feuerbohnen, die ich auch mal wieder probierte. Das lasse ich aber wieder. Neu probieren wir dieses Jahr, ebenfalls von einer lieben Bekannten ans Herz gelegt und mit Saatgut unterstützt, die Afrikanischen Meterbohnen. 
Angeblich ellenlange Schoten und im Gegensatz zu anderen Stangenbohnen sehr sonnenhungrig. Sie sind auch gekeimt und jetzt werde ich sehen, wie sie mir gefallen. Die Buschbohnen sähe ich in den nächsten Tagen. Nicht alles zur gleichen Zeit sähen, dann entzerrt sich die Ernte. Buschbohnen können noch bis Juli gesät werden. 
die Blauhilde keimt (c) by Joachim Wenk
die Blauhilde keimt (c) by Joachim Wenk
Eine Wucht an Farbe im Gemüsebeet ist mal  wieder die rote Melde. Sie sähe ich nicht mehr mühsam vor. Dort wo sie aufgeht lasse ich sie stehen. Wo sie stört rupfe ich sie aus. 
rote Melde im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
rote Melde im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk

rote Melde im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
rote Melde im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Blick ins Schneckenzaunbeet mit den gesteckten Zwiebeln, dem Sommerlauch, der roten Melde und dem Bohnen-Tippi. 
Mischkultur Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Mischkultur Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk

Was ist nur mit dem Grünspargel?

Verlassen wir den Gemüsegarten und gehen hinunter zum Weihergarten. Richtig enttäuscht bin ich vom grünen Spargel. Zur rechten Zeit geliefert und gesetzt. Etwa 40 Wurzelstöcke. Die Reihen ausgehoben mit gesiebten Kompost gefüllt, die Wurzeln aufgelegt und zugeschoben. Gegossen, Unkraut gejätet und jetzt, nach Monaten kommt endlich an zwei Stellen (von 40!) ein Trieb. Ist das  normal? Kommt da noch mehr? Ich weiß nicht recht, ich befürchte Schlimmes und verstehe nicht, warum das so ist. 
Grünspargel (c) by Joachim Wenk
2 von 40 Günspargelpflanzen treiben nach Monaten winzig aus (c) by Joachim Wenk

Die ebenfalls dort gesteckten, vorgetriebenen Kartoffeln wachsen prächtig. Etwas spät kamen sie in die Erde (wegen der April-Frost-Woche). Aber sie sind kräftige Pflanzen.

Wieder einen Hänger voll Rasenschnitt haben wir als Mulch dort verteilt. Unkraut unterdrücken, Feuchtigkeit halten, Boden verbessern sind seine Aufgaben. Und den Boden beschatten. Kartoffeln wollen einen kühlen und feuchten Boden. Ohne Bodenbedeckung ist es dort unten, wo es nochmal heißer ist, als bei mir im Garten, nicht möglich.

Am Wochenende kommt da noch eine dicke Schicht Stroh zwischen die Reihen. Mal sehen, was das so bringt.

neugierige Blicke in meinen frisch gemulchten  Weihergarten (c) by Joachim Wenk
neugierige Blicke in meinen frisch gemulchten  Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Eigentlich sollte ich ja längst in den Staudenbeeten das Unkraut rupfen. Aber der Gemüsegarten braucht mich im Moment noch dringender. Jetzt müssen noch, neben dem Basilikum, Kohlrabi gepflanzt werden. Das Weißkraut für Sauerkraut – oh wie lecker das letztes Jahr war – soll in die Beete. Und so gibt es die nächsten Tage noch einiges zu tun, dass der Selbstversorger auch was zum selbst versorgen zur Verfügung hat. 

Winterharte Kakteen, ein blühender Oleander, verschiedene Kräuter und unser neuer feurroter Flitzer

Gartentagebuch Ende Mai 2017

Puhh, der Mai ist echt anstrengend. Nicht nur alleine die unendlich viele Arbeit, die plötzlich und vor allem auf einen Schlag im Garten erledigt werden muß. Nein es kommen noch unsere beiden Geburtstage dazu, fast keine Woche ohne irgendeinen Feiertag und Festivität. Bei uns im Ort ist immer Kirchweih im Mai und die einzige Gartenmesse, zu der wir alle paar Jahre mal gehen, ist auch im Mai. 
Ich werde daher die Ereignisse hier in etwas kürzeren Berichten zusammen fassen. Viel zu schön sind sie allesamt, daß ich sie unter den Tisch fallen lassen könnte. 

Dennenloher Schloß- und Gartentage mit Gartenmesse

Im Rhododendronpark Dennenlohe finden mittlerweile zweimal jährlich Gartentage mit Messe statt. Speziell wegen der Messe wollte ich dieses Jahr unbedingt wieder einmal hin fahren. Eigentlich keine dreiviertel Stunde von uns entfernt und doch nicht regelmäßig besucht. Naja, sie ist eben im Mai, die Messe, einem echt ungünstigen Monat für geschäftige Hobbygärtner. 
Die einzigen Besucher waren wir wieder einmal nicht. So viele Menschen sieht das verschlafene Örtchen im ganzen restlichen Jahr bei weitem nicht, wie an diesen Gartentagen. 
Fotos vom Park und von der Messe habe ich früher schon einmal veröffentlicht (und wegen DSGVO Mai 2018 wieder entfernt). Diesmal gab es darum keine neuen Fotos. 
Viele viele Aussteller waren auf der Messe. Stauden gab es in großer Vielfalt zu erstehen. Dieses Bild hier zeigt allerdings nicht einen neuen Trend, das Gärtnern in Tragetaschen. Nein, die Besucher kaufen ja hier wie die Bekloppten. Wer nicht, wie wir, gewillt ist, die Schätze mit sich herum zu tragen, stellt sie einfach hinter den Stand und geht dann am Ende der Shopping- und Parktour seinen Weg zum Auto wieder an all den Ständen vorbei und greift sich seinen Einkäufe für den Nach-Hause- Weg. 
Buntes Staudenbeet - die Einkäufe hinter dem Messestand zwischengelagert (c) by Joachim Wenk
Buntes Staudenbeet – die Einkäufe hinter dem Messestand zwischengelagert (c) by Joachim Wenk
Wegen diesem Stand vor allem wollte ich her kommen. Ein mobiler Holz-Brotbackofen. Sehr variabel auch zum Kochen und Grillen. Ich kannte ihn aus dem Internet und einem Prospekt. Die Größe allerdings wollte ich in Echt sehen. Mir gefällt der, damit kann man wirklich etwas anfangen und irgendwann will ich  dann einmal haben. Pizza und Flammkuchen mit Freunden zubereiten, das wäre was.
Dieses Jahr ist unser Budget schon ziemlich verbraucht und so haben wir dann praktisch nur diverse Pflänzchen gekauft.  Über die freue ich mich aber mindestens so sehr, wie zum Beispiel über den Backofen, hätte ich ihn denn gekauft. So ist das dann wohl mit den Gärtnern….
Zum Geburtstag bekam ich nun also doch, wie im Herbst versprochen, einen Oleander. 
unsere Gartenmesse-Einkäufe (c) by Joachim Wenk
unsere Gartenmesse-Einkäufe (c) by Joachim Wenk
Der Oleander hat ganz wundervolle sehr dunkel und intensiv gefärbte Blüten. 
der neue  Oleander in dunkelrot (c) by Joachim Wenk
der neue  Oleander in dunkelrot (c) by Joachim Wenk

Winterharte Kakteen – ein völliges neues Thema im Garten

Desweiteren, oben am „Beute-Tisch“ zu sehen, haben wir Kakteen gekauft. Winterharte Kakteen. Davon hatten wir noch gar nichts. Nur früher hatte ich einmal einen. Der ist aber nicht mehr da. 
Jedenfalls schlenderten wir so durch die Messestände und erblickten nahezu gleichzeitig einen sehr schön bepflanzten Terracotta-Topf. Eben diese winterharten und sehr trockenheitstoleranten Gewächse. 
Daheim hatten wir ja noch das Weihnachtsgeschenk, den kupferbraunen Ständer mit der Schale oben drauf. Der sollte auf der Terrasse stehen, nur waren wir uns nicht einig, was hinein gepflanzt wird. Ohne automatische Bewässerung kann ich keine Kübelpflanzen haben und schon wieder Kabel ziehen, die dann auch noch dumm aus der Schale heraus hängen?  Dazu hatte ich keine Lust. 
Hier haben wir jetzt eine Alternative. Lebende Bepflanzung, die die Sonne auf der Terrasse auch ohne tägliches Gießen aushält. 
Wir fragten nach genau der Pflanzkombination aus dem Topf, den wir sahen, und kauften gleich die nötigen Pflanzen. 
neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse – hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse – hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse – hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse – hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse – hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse – hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse – hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

Neben den Kakteen habe ich noch diverse, gerade selbst vermehrte Dachwurze eingesetzt und ein Zwerg-Schleierkraut als Staude mit eingepflanzt. Dieses war im Original-Topf ebenfalls vorhanden.

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse – hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse – hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

So sehr waren wir beide von dieser Idee, dieser Gelegenheit, die wir nutzten, angetan, dass daheim sofort gepflanzt wurde.

Was soll ich sagen unsere Begeisterung schwand nicht. Nein, sie potenzierte sich. Total verliebt sind wir jetzt in unsere „Kaktusse'“ auf der Terrasse.

Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk

Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk

Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk

Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk

Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk

Was also fand darüber hinaus noch den Weg in unsere Rucksäcke? 
Ein ganz anderes Thema als das trockene Wüstenklima der Sukkulenten finde wir hier. Diese beiden werdet ihr in Kürze noch an ihrem Standort sehen können. Genau wie die Kakteen sind sie winterhart, allerdings aus dauerhafter Keramik geformt. Ein Schwimm-Goldfisch und ein Schwimm-Frosch.
Schwimm-Keramik für das Wasserbecken im Garten (c) by Joachim Wenk
Schwimm-Keramik für das Wasserbecken im Garten (c) by Joachim Wenk
Nicht winterhart ist der lustige Kakadu. Von diesen Tierchen gibt es immer auf den Messen eine große Auswahl. Wir haben es angefangen, immer als Erinnerung an schöne gemeinsame Stunden auf einer Gartenausstellung oder Gartenmesse so ein Tier mit zu bringen. Den Storch habt ihr sicher schon auf den Stelen bei der Terrasse sitzen sehen. Auch den Esel habe ich schon ein paar mal hier veröffentlicht. 
Keramik für  den Garten (c) by Joachim Wenk
Keramik für  den Garten (c) by Joachim Wenk
Die Sommermonate sitzt nun also auch noch ein bunter Kakadu im Flieder….
Keramik für  den Garten (c) by Joachim Wenk
Keramik für  den Garten (c) by Joachim Wenk


Kräuter gehen immer. 

Ein paar Kräuter mussten selbstverständlich auch mit genommen werden. Minzen gibt es ja genau wie Duftpelargonien und unwahrscheinlich vielen Nuancen. Die Bananen Minze hat nicht unbedingt absolut nach Banane geschmeckt. Dennoch hat sie ein rundlicheres, süßeres Aroma als normale Pfefferminze. Für sommerliche Erfrischungsgetränke gerade richtig. 
Bananenminze (c) by Joachim Wenk
Bananenminze (c) by Joachim Wenk

Meine selbst gesäten Majoranpflanzen vom letzten Jahr waren wohl einjährig und so habe ich gerade keinen Majoran. Majoran aber muß sein im Garten und vor allem in der Küche. Neben dem schon vor kurzem besorgten Kreta-Majoran und dem italienischen Majoran steht jetzt also noch der mehrjährige Majoran im Beet. Vielleicht ist er wirklich mehrjährig und ich muß nächstes Frühjahr nicht wieder zum Shoppen los ziehen.

Majoran (c) by Joachim Wenk
Majoran (c) by Joachim Wenk

Ein Thymian ist mir auch erfroren. Er wird gleich ersetzt. Thymian ist auch so ein Allrounder in der Gemüseküche. Der muß im Garten stehen.

Thymian (c) by Joachim Wenk
Thymian (c) by Joachim Wenk

Olivenkraut liebe ich, wegen seiner wahnsinnig authentischen Oliven-Note. Also ob man eingelegte Oliven isst. Verblüffend. Leider ist es – bei mir? – immer nur einjährig. In Frischkäse-Brotaufstrichen, Nudelsalaten und vor allem mediterranen frischen Salaten zum Grillen schmeckt es einfach köstlich.

Olivenkraut (c) by Joachim Wenk
Olivenkraut (c) by Joachim Wenk

Ja und was ist denn das hier? Immer schimpfe ich auf die Wasabi-Fraktion, wo wir doch den echten fränksichen Kren haben. Der ist aber zu bodenständig und nichts hippes. Daher wird er nicht mehr in der Küche verwendet. Immer nur sein giftgrüner Bruder, der neumodische Wasabi.

Und wie ich gelesen habe – was mich dann auch schadenfreudig beruhigt – ist der hier zu kaufende Wasabi vor allem bei den preisgünstigen Artikeln (war kauft schon teuer) immer gefälscht. Es handelt sich um Kren, gefärbt mit Chlorophyl, damit er grün ist. Und wenn er grün ist und man Wasabi statt Meerrettich darauf schreibt, kann man auch wesentlich mehr dafür verlangen.

So nun habe ich aber die Pflanze selbst. Dann probier ich mal ob sie wächst, wie sie wächst und ob ich etwas davon verwenden kann.  Wenn es im Garten wächst, zählt es zum Selbstversorger, ist regional und nachhaltig oder? Aber der richtige Kren wird bei mir immer die Hauptrolle spielen. Bei dem weiß ich inzwischen wie er wächst und wie man ihn anbaut. Eine Wissenschaft für sich!

Wasabi (c) by Joachim Wenk
Wasabi (c) by Joachim Wenk

Das feuerrote Spielmobil – oder eher unser neuer Ferrari? 

Tschja da gehen sie dahin die Kröten für meinen Backofen. Diese Anschaffung hier war einfach dringender. Unser alter – grüner –  Aufsitzmäher gab nach 16 Jahren mehr und mehr den Geist aus. Es entwich die Lebenskraft und die jugendliche Power. Was nützt ein Mäher, der immer ausgeht, so bald man das Mähwerk zuschaltet? Kein Werkstattaufenthalt konnte dieses Leiden beseitigen. Zum Schluß kam er nicht mal mehr den Berg im Garten hoch, ohne ab zu sterben. Jedenfalls wegen dieser und anderer  Marotten, kam ein neuer Mäher her. Jetzt brauchen wir ihn und nicht erst im Herbst nach noch einem durch-geärgerten  Sommer.  Wöchentlich über 5000 Quadratmeser Rasen und Wiese müssen gemäht werden. Da regt es um so mehr auf, wenn das Dingens einfach nicht mehr funzt. 
Gottseidank hat er fast die gleiche Größe, wie der alte  und passt auf den extra für den Mäher angefertigten Anhänger zum Transport raus, zu den Karpfenweihern.
der neue Aufsitzmäher (c) by Joachim Wenk
der neue Aufsitzmäher (c) by Joachim Wenk
So das war es für heute. Die Tage werde ich noch vom Ziergarten berichten und was sich im Gemüsegarten so alles tut. Also immer wieder mal hier vorbei schauen. Neues gibt es immer wieder zu berichten. 

die Eisheiligen sind vorbei – jetzt geht es richtig rund im Garten

Gartentagebuch vom Sonntag, 21. Mai 2015

Ein Wochenende im Mai

Ein wirklich wunderbares Wochenende liegt hinter uns. Leider war es viel zu kurz für all die gerade jetzt anfallenden Arbeiten im Garten. Wir haben aber viel erledigen und einiges Neues beginnen können. 
Das Wetter war dem Mai angemessen. Schön warm, aber nicht heiß. Von drinnen, bei meinem Computer-Arbeitsplatz im Haus, sah es schon herrlich aus. Draußen dann fühlte es sich so unbeschreiblich gut an. Die warme Luft, der Duft und das Gebrumme und Gesumme und Gezwitschere im Garten. Das Leben dort ist in vollem Gange. 
Blick vom Schreibtisch in den Garten (c) by Joachim Wenk
Blick vom Schreibtisch in den Garten (c) by Joachim Wenk

Die Eisheiligen sind vorbei, alles ist vorbereitet, jetzt kommen Tomaten und Co in die Beete

Bevor ich endlich meine Tomaten und Paprika pflanzen konnte, mußte das Gewächshaus von innen und außen abgewaschen werden. Die Beläge auf den Scheiben hindern viel vom Sonnenlicht daran, hinein zu strahlen. Das ist nicht gut für die lichthungrigen  Geschöpfe. 
Fensterputzen am Gewächshaus war angesagt (c) by Joachim Wenk
Fensterputzen am Gewächshaus war angesagt (c) by Joachim Wenk

Wie jedes Jahr ist auch dieses Jahr wieder ein Laubfrosch im Gewächshaus. Er hat mich die ganze Zeit beobachtet und ist nicht weg gehüpft.  Nur ab und an ist er ein wenig die Scheiben hoch geklettert, wenn ich ihm zu „gschaftig“ wurde in seiner Nähe.

mein Laubfrosch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
mein Laubfrosch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

In der Gemüse-Kinderstube herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Laufend wird ausgepflanzt und neu gesät.

junges Gemüse im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
junges Gemüse im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Schnittlauch und Blutampfer stehen immer hier in der Ecke im Gewächshaus und sorgen ganz zeitig im Frühjahr schon für frisches Grün. Jetzt dürfen sie erst einmal ein wenig vor sich hin wachsen. Draußen in den Beeten steht ja noch genügend grüner Nachwuchs für die Salate und Vesperbrote.

Blutampfer und Schnittlauch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Blutampfer und Schnittlauch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Jedenfalls sind jetzt im Gewächshaus und auch im Freien die Tomaten genau wie Chillies und Paprika gepflanzt. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern, bis die ersten Früchte dran hängen. An den Paprika hängen schon sehr viele. Und einige Tomaten haben die ersten Blüten. 
Die Tomaten sind ausgepflanzt (c) by Joachim Wenk
Die Tomaten sind ausgepflanzt (c) by Joachim Wenk
Zeitig im Frühjahr hatte ich Ackerbohnen als Gründünger in die Tomatenbeete gesät. Sie wuchsen kräftig, bildeten schöne Grünmasse, die jetzt als Mulch den Boden feucht hält. Die Wurzeln bleiben im Boden. Sie haben  Stickstoff aus der Luft gesammelt.  Zur Hilfe nehmen sie dabei die Knöllchenbakterien, die sich an ihren Wurzeln ansiedeln. Beim Verrotten steht dieser Stickstoff dann gleich wieder den stark zehrenden Tomaten zur Verfügung. Im Bild habe ich versucht so eine  Wurzel mit ein paar der anhaftenden Knöllchen abzulichten. Ein bisschen kann man das auch erkennen. 
Knöllchen mit Stickstoff an den Leguminosen-Wurzeln(c) by Joachim Wenk
Knöllchen mit Stickstoff an den Leguminosen-Wurzeln(c) by Joachim Wenk



Der Gemüsegarten füllt sich, bald ist hier alles zugewuchert

Das selbst gebastelte Bohnenzelt ist aufgerichtet und die Bohnenkerne im Boden versteckt. Zum ersten  Mal sind auch afrikanische Meterbohnen dabei. Die Samen bekam ich von einer lieben Bekannten, die seit Jahren begeistert ist von diesen Bohnen. 
Bohnen-Zelt (c) by Joachim Wenk
Bohnen-Zelt (c) by Joachim Wenk
So sieht mein Gemüsegarten im Moment aus. 
Blick in den Gemüsegarten mit Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk
Blick in den Gemüsegarten mit Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk

 Hier sieht man, rechts am Bohnenzelt vorbei blickend, den noch ( oder eben nach den Frösten wieder) kahlen Walnußbaum und den Rambler in ihm. Über und über ist er schon mit Knospen besetzt.

Blick in den Gemüsegarten   (c) by Joachim Wenk
Blick in den Gemüsegarten   (c) by Joachim Wenk

Am anderen Zelt, das für Bohnen wirklich zu niedrig ist (solche Spielsachen bekommt man, wenn man im Gartenkatalog bestellt), wachsen die Blauwschokker Erbsen. Mit etwas über 2m Höhe ist es für sie schon fast noch zu niedrig. Für Bohnen ist es ungeeignet.

Blaukraut und Erbsen Blauwschokker und eine selbst ausgesäte Haferwurzel   (c) by Joachim Wenk
Blaukraut und Erbsen Blauwschokker und eine selbst ausgesäte Haferwurzel   (c) by Joachim Wenk

 Kohlrabi und Salat gedeihen wirklich prächtig. Salat gibt es jetzt täglich zu essen.

Kohlrabi   (c) by Joachim Wenk
Kohlrabi   (c) by Joachim Wenk

Kopfsalat  (c) by Joachim Wenk
Kopfsalat  (c) by Joachim Wenk

Der frühe Weißkohl steht kräftig im Beet und der als Gründünger dazwischen gesäte Spinat fängt an zu wachsen. Ich habe gelesen, daß Erdflöhe, die mir immer großen Schaden anrichten, ja weder feuchten (gemulchten) Boden mögen noch Salat oder Spinat in den Reihen. Na das probiere ich doch sofort aus! Ob ich sie damit vielleicht endlich einmal etwas in Schach halten kann?

Frühkohl mit Spinat als Untersaat  (c) by Joachim Wenk
Frühkohl mit Spinat als Untersaat  (c) by Joachim Wenk

Katzenminze, Akeleien, Iris und andere hübsche Frühlingsblüher im Staudengarten. 

Etliche meiner Stauden haben den Winter gelitten und kommen nicht mehr oder erst sehr spät und schwach. Hier im sonnigen Vorgarten ist es am buntesten. Also zumindest wenn man Blau mag. Die Katzenminze wächst ja wirklich überall. Und ich liebe sie wirklich. Ich hatte es nicht übers  Herz gebracht die ganzen Sämlinge am Fuße der Mauer zu entfernen. Jetzt stehen sie in voller Blüte. 
Katzenminze, wohin das Auge blickt  (c) by Joachim Wenk
Katzenminze, wohin das Auge blickt  (c) by Joachim Wenk

Zum ersten Mal blühen gerade die Iris, die ich von Anna aus Wien bekam. Zwei Jahre habe ich jetzt auf die Blüten gewartet. Eine tolle Farbkombination hat sie.

Annas Iris aus Wien (c) by Joachim Wenk
Annas Iris aus Wien (c) by Joachim Wenk

Die Iris aus Mutters ehemaligem Schrebergarten blüht einmal wieder. Auch dieser Farbton ist wunderschön.

Mamas Iris aus  ihrem ehemaligen Garten (c) by Joachim Wenk
Mamas Iris aus  ihrem ehemaligen Garten (c) by Joachim Wenk
Drei Färberhülsen habe ich im Herbst gepflanzt. Ich kannte diese Staude nicht, fand aber die Blüten sehr schön. Diese hier wuchs im Frühjahr gleich in die Höhe und blüht jetzt.  Die anderen beiden, von denen ich nur notierte in welche Beete ich sie setzte, aber leider nicht, wohin dort genau, fand ich lange nicht. Dann bemerkte ich eine von denen ganz zart in einem Beet. Sie blüht noch nicht. Die Dritte bleibt verschwunden. Sie habe ich bis heute nicht mehr gefunden. 
meine erste Färberhülse blüht (c) by Joachim Wenk
meine erste Färberhülse blüht (c) by Joachim Wenk

Naja und dann die Akeleien. Um die muß man sich nicht kümmern. Nur entfernen muß man sie fast wie Unkraut. Wichtig aber dabei ist, daß man auch genügend stehen lässt, im Eifer des Gefechtes beim Unkraut rupfen.

Akeleien  (c) by Joachim Wenk
Akeleien  (c) by Joachim Wenk

Akeleien  (c) by Joachim Wenk
Akeleien  (c) by Joachim Wenk

Ebenfalls noch aus Mutters Schrebergarten stammt dieser Zierlauch. Ich weiß gar nicht, wie viele Jahre wir den  schon haben.

Mamas Zierlauch (c) by Joachim Wenk
Mamas Zierlauch (c) by Joachim Wenk

Hier haben sich zwei „Unkräuter“ gefunden und ergeben eine schöne Farbkombination.  Bei den beiden muß man nicht hegen und pflegen sondern eher immer zu auslichten, so wuchern sie.

wuchernde Frühlingsblüher (c) by Joachim Wenk
wuchernde Frühlingsblüher (c) by Joachim Wenk

Die Walzenwolfsmilch hat schon ihre Blüte hinter sich. Aber auch mit den Samenkapseln sieht sie sehr dekorativ aus. Die lasse ich ausreifen. Hat sie sich doch dadurch bisher auch schon vermehrt.

Samenkapseln der Wolfsmilch (c) by Joachim Wenk
Samenkapseln der Wolfsmilch (c) by Joachim Wenk

Und was tut sich bei den Kübelpflanzen?

Am mediterranen Platz haben nun  endgültig alle Kübelpflanzen ihr Sommerquartier bezogen. Zum allerersten Mal treibt meine Strelitzie tatsächlich eine Blüte. Du meine Güte, da haben wir uns wirklich gefreut und sind jetzt äußerst gespannt, wenn sie aufblüht. 
Blütentrieb der Strelitzie (c) by Joachim Wenk
Blütentrieb der Strelitzie (c) by Joachim Wenk
Ja die lieben Kübelpflanzen. Die Feige litt ja sehr stark unter den Eisnächten im April und fror komplett zurück. Seither herrschte absoluter Stillstand. Jetzt zeigt sich wieder Leben. Sie treibt frisch durch. 
Gottseidank: die Feige treibt wieder (c) by Joachim Wenk
Gottseidank: die Feige treibt wieder (c) by Joachim Wenk

Höchst Zeit sie nach vielen vielen Jahren wieder einmal um zu topfen. Sie ist mittlerweile ein sehr schöner Baum geworden.

zur Belohnung bekommt die Feige einen neuen Topf (c) by Joachim Wenk
zur Belohnung bekommt die Feige einen neuen Topf (c) by Joachim Wenk

Hier steht sie neben der Washingtonia. Und da komme ich zum ersten neuen Projekt.  Naja vielleicht ist es nicht wirklich ein Projekt sondern eher nur eine Aktion.

Die Washingtonia muß auch umgetopft werden. Sie soll künftig auch im Winter draußen bleiben. Sie ist einfach zu groß fürs Quartier und vor allem derart schwer, daß sie nur noch von mindestens vier Personen nicht all zu schwächlicher Statur, transportiert werden konnte.

Feige und Washingtonia auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Feige und Washingtonia auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Hier wird sie künftig wohnen. 
(c) by Joachim Wenk
was ist das? (c) by Joachim Wenk

Also wenn man die Teichfolie weg nimmt, sieht man schon eher, um was es sich handelt. Wie die Hanfpalme auch, bekommt sie einen Corten-Stahl-Pflanzkübel. Weil sie im Winter draußen bleiben muß, ist der von innen isoliert. Auf die Dämmplatten kommt jetzt ein Heizkabel und dann wird die Teichfolie eingelegt.

der neue, fertig isolierte Stahl-Kübel für die Washingtonia (c) by Joachim Wenk
der neue, fertig isolierte Stahl-Kübel für die Washingtonia (c) by Joachim Wenk

Dass man halbwegs erkennen kann, was das für ein Monster an Blumentopf ist, habe ich Volker einmal daneben positioiniert.

Wenn die Palme dann getopft wird, benötigen wir wieder einen Bekannten mit einem Schlepper, an dem eine Frontgabel montiert ist. Von Hand ist diese Palmen nicht mehr in den Topf zu heben.

ja es ist ein Kübel und kein Blumentopf mehr.... (c) by Joachim Wenk
ja es ist ein Kübel und kein Blumentopf mehr…. (c) by Joachim Wenk

Das nächst kleine Projekt seht ihr hier. Da waren früher immer Geranien drin. Das gefällt mir schon länger nicht mehr und nun wird sich das ändern. Ich werde euch in jedem Fall auf dem Laufenden halten…

noch ein kleines Gartenprojekt (c) by Joachim Wenk
noch ein kleines Gartenprojekt (c) by Joachim Wenk

Mindestens einmal die Woche muß der Rasen gemäht werden- wenn das nur so leicht ginge…

Draußen bei den Weihern ist es im Moment ruhig. Nur dass einmal die Woche der Rasen gemäht werden muß und unser Aufsitzmäher gerade den Geist auf gibt. Das ist kein günstiger Moment für solche Marotten, das könnt ihr uns glauben. 
unser Karpfenweiher im Mai (c) by Joachim Wenk
unser Karpfenweiher im Mai (c) by Joachim Wenk

Ein kleines Fleckchen Wiese muß aber, egal mit welchem Mäher gemäht wird, ohnehin ausgespart bleiben.  Habe ich doch hier am Ufer die Bachnelkenwurz entdeckt. Eine schöne kleine Staude mit netten Blütenglöckchen. Die soll sich noch ein wenig weiter ausbreiten.

Neuentdeckung: Bach-Nelkenwurz am Weiherufer  (c) by Joachim Wenk
Neuentdeckung: Bach-Nelkenwurz am Weiherufer  (c) by Joachim Wenk
Mit einigen Mühen und Aufregern haben wir wenigstens noch den Rasen im Garten geschafft zu mähen. Bis zum nächsten Wochenende, an dem der nächste Geburtstag  und die Kirchweih und Besuch ins Haus steht, ist hier wieder alles voll Löwenzahn und Gänseblümchen. Ich finde es aber auch so frisch nach dem Mähen immer einen tollen und irgendwie beruhigenden  Anblick. 
der Rasen ist frisch gemäht (c) by Joachim Wenk
der Rasen ist frisch gemäht (c) by Joachim Wenk

Grünt die Eiche vor der Esche, gibt’s im Sommer große Wäsche…

…Treibt die Esche vor der Eiche, bringt der Sommer große Bleiche.

Eine Bauernregel, wie gemacht für meinen Garten

Irgendwann hatte ich einmal eine Bauernregel mit Eiche und Esche gelesen. Dumm nur, daß ich mir sie nicht gemerkt hatte. Jetzt am Wochenende, als ich die Eiche kräftig austreiben sah, fiel mir der Spruch wieder ein. Also jedenfalls viel mir ein, daß es einen Spruch gibt. Der freundliche Herr google half dann weiter. 

Grünt die Eiche vor der Esche, gib’s im Sommer große Wäsche (es regnet viel). Treibt die Esche vor der Eiche, bringt der Sommer große Bleiche (es wird heiß und trocken)

Also das muß ich doch quasi geradezu verfolgen. Stehen nicht bei uns Esche und Eiche als friedliche Nachbarn direkt nebeneinander im Garten? Und wie man sogar auf diesem Foto erkennen kann: die Eiche treibt, die Esche nicht. Wenn jetzt der Spruch auch hält, was er verspricht, so habe ich dieses Jahr keine Dürre im Sommer zu befürchten. Das wäre wunderbar. Jetzt bin ich aber wirklich einmal gespannt, wie es weiter geht!
links sie Esche und rechts die Eiche (c) by Joachim Wenk
links sie Esche und rechts die Eiche (c) by Joachim Wenk

Am Wochenende haben wir, neben täglich einmal Besuch zu Speis und Trank, einige der anfallenden Arbeiten im Garten erledigt. Rasenmähen und Mulchen stand an erster Stelle. Daneben habe ich noch gesät und gepflanzt und pikiert.

Und wenn ihr die folgenden Fotos anseht, werdet ihr verstehen, daß ich natürlich auch genossen habe. Es ist Mai, es ist warm und der ganze Garten riecht nach dem gerade blühenden Weißdorn. Ich kann gar nicht sagen, wie ich diese Jahreszeit liebe.

Der blühenden Vorgarten im Mai

Zuerst also ein paar Fotos aus dem Vorgarten:

üppiger Mai im Staudenbeet - hier Waldhyazinthen (c) by Joachim Wenk
üppiger Mai im Staudenbeet – hier Waldhyazinthen (c) by Joachim Wenk

üppiger Mai im Staudenbeet - hier Flockenblumen (c) by Joachim Wenk
üppiger Mai im Staudenbeet – hier Flockenblumen (c) by Joachim Wenk

super dicke und große Knospen am Türkenmohn Staudenmohn(c) by Joachim Wenk
super dicke und große Knospen am Türkenmohn / Staudenmohn (c) by Joachim Wenk
Ranunkelstrauch (c) by Joachim Wenk
Ranunkelstrauch (c) by Joachim Wenk

lila Flieder, Vogeltränke und Blumenwiese (c) by Joachim Wenk
lila Flieder, Vogeltränke und Blumenwiese (c) by Joachim Wenk

Im Weinberg tut sich nach wie vor nicht viel. Ich bin mir nicht sicher, welche Knospen nun den Frost im April überlebt haben und welche nicht.

mein Weinberg (c) by Joachim Wenk
mein Weinberg (c) by Joachim Wenk

Habt ihr das schon einmal erlebt? Da blüht doch eine Ringelblume bereits Anfang Mai. Die muß als Pflanze überwintert haben. Im Gemüsegarten, wo sich die  Calendulas immer selbst überall aussähen, keimen sie  jetzt erst oder sind kleine Pflänzchen.

Storchschnabel und Ringelblume (c) by Joachim Wenk
Storchschnabel und Ringelblume (c) by Joachim Wenk


Fliederbeet 

Am Haus entlang, hoch zur Terrasse sieht man das Fliederbeet vor lauter Stauden gar nicht mehr. 
Flockenblume (c) by Joachim Wenk
Flockenblume (c) by Joachim Wenk

Ist die Feige erfroren? 

Was man aber sieht ist die Feige. Ob die jetzt ganz kaputt ist? Sie war schon grün und hatte viele kleine Früchte an den Zweigen. Dann kam die irre kalte Aprilwoche und alles ist ab gefroren. Ich schnitt sie zurück und so steht sie jetzt da. Hoffentlich ist  noch Leben in ihr und sie treibt wieder. Nach all den Jahren, die wir zusammen verbracht haben möchte ich sie nicht verlieren.

Feigenbaum (c) by Joachim Wenk
Feigenbaum (c) by Joachim Wenk

Oberer Garten mit Hausbaum und Staudenbeet

 Das Fliederbeet hinter sich lassend, betritt man den oberen Garten mit dem Hausbaum im Zentrum.

Hausbaum (c) by Joachim Wenk
Hausbaum (c) by Joachim Wenk
Hier schreitet man schnurstracks auf das Staudenbeet und den Gemüsegarten zu. 
Blick vom Staudenbeet in den  Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk
Blick vom Staudenbeet in den  Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk

Das große  Staudenbeet vor dem  Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk
Das große  Staudenbeet vor dem  Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk

Zierlauch  (c) by Joachim Wenk
Zierlauch  (c) by Joachim Wenk

Der Gemüsegarten im Mai

Im Gemüsegarten sieht man so nach und nach immer mehr Gemüse. Das wird langsam auch Zeit. 
Die rote Melde keimt überall und ich setze immer ein paar davon in eine Reihe und lasse hier und da dazwischen noch ein paar Stehen. 
rote Melde (c) by Joachim Wenk
rote Melde (c) by Joachim Wenk

Der Bärlauch blüht und versamt sich anschließend reichlich.

blühender Bärlauch (c) by Joachim Wenk
blühender Bärlauch (c) by Joachim Wenk

Alle Beete sind gemulcht und keine blanke Erde sieht man. Dieses Jahr werde ich es mit aller Sorgfalt durchziehen. Das wäre doch gelacht, wenn ich den Boden nicht hinbekommen würde. Was mir schon jetzt auffällt: es hat überall Unmengen  Regenwürmer. Winzig kleine, als ganz junge, die erst jetzt im Frühjahr aus den Eiern geschlüpft sind. Früher hatte ich nur ab und zu einen großen Wurm, wenn ich etwas im Gemüsgarten pflanzte. Jetzt sind sie da sobald ich auch nur an der Erdoberfläche kratze um zum Beispiel etwas zu sähen. Wenn der Boden austrocknet und sie nichts zu Fressen haben wären die rasch wieder weg und gestorben.

Wir haben im Garten und bei den Weihern Rasen gemäht. Ausreichend neues Mulchmaterial ist angefallen, um die Würmer bei Laune zu halten.

Hier habe ich rote Beete und Möhren gesät, sowie Pastinaken nachgesät, weil nicht einen einzige gekeimt ist.

Gemüsebeet mit Rasenschnitt als Mulch (c) by Joachim Wenk
Gemüsebeet mit Rasenschnitt als Mulch (c) by Joachim Wenk

Im Erdbeerbeet findet nun auch Wachstum statt. Dort wo die Tomaten hin kommen stand Gründünger Ackerbohnen. Die habe ich abgeschnitten und als Mulch auf die Erde gelegt. Die Wurzeln mit dem gesammelten Stickstoff bleiben im Boden. Beim Verrotten steht dieser dann den Tomaten, die ihn dringend benötigen, zu  Verfügung.

Erdbeerbeet (c) by Joachim Wenk
Erdbeerbeet (c) by Joachim Wenk

Hier bin ich sehr erleichtert, Grün zu sehen. Das ist die Zitronenverbene. Sie ist nicht sonderlich frosthart, überwintert ausgegraben im beheizten Palmenhaus. Im April pflanzte ich sie aus und dann kamen die klirrend kalten Nächte und Tage. Mit zwei lagen Vlies und in der Nacht mit einem Betttuch zugedeckt, hoffte ich, daß sie es überlebt. Sie triebt jetzt und ich bin sehr erleichtert.

die Zitronenverbene treibt aus (c) by Joachim Wenk
die Zitronenverbene treibt aus (c) by Joachim Wenk

Mein Blauwschokker Erbsen sind schon am Weitesten, von den drei Sorten, die ich gesät habe. Sie werden auch um ein vielfaches höher als die anderen. Etwa 2m Höhe werden sie erreichen.

Blauwschokker Erbsen (c) by Joachim Wenk
Blauwschokker Erbsen (c) by Joachim Wenk

Die Frühkartoffeln sind den Eisnächten zum Opfer gefallen und jetzt sieht man schon nichts mehr davon. Sie treiben kräftig aus.

Frühkartoffeln (c) by Joachim Wenk
Frühkartoffeln (c) by Joachim Wenk

Die Heidelbeere blüht reichlich. Die ersten Beeren im letzten Jahr schmeckten köstlich. Ich hoffe auf reiche Ernte.

blühende Heidelbeere im Kübel (c) by Joachim Wenk
blühende Heidelbeere im Kübel (c) by Joachim Wenk

Petersilie sähe ich jedes Jahr, Glatte, Krause und Wurzeln. Das  Ergebnis ist auch jedes Jahr das Gleiche. Ich muß Pflanzen beim Gärtner kaufen, weil sie einfach nicht keimen wollen. Aber! Wehe wenn sie losgelassen. Im zweiten Jahr blühen sie dann immer und sähen sich aus. Überall keimen sie und wachsen, wie hier an der Tür zum Gewächshaus. Nur in meinen Saatbeeten tun sie das nicht .

wild aufgegangene Petersilie (c) by Joachim Wenk
wild aufgegangene Petersilie (c) by Joachim Wenk

Guken, Kürbis, Zucchini und Pattison. Die Samen liefen sofort auf und werden nun bald ausgepflanzt. Ich sähe sie nie vor  Mai. Das langt. Da können sie dann gleich im hellen und warmen Gewächshaus stehen, werden gesund und kräftig. Im Zimmer schießen die sofort, werden schwächliche und krankheitsanfällige Jungpflanzen.

junge Gurken, Zucchini und Kürbispflanzen (c) by Joachim Wenk
junge Gurken, Zucchini und Kürbispflanzen (c) by Joachim Wenk

Die geäugelten Kartoffeln wollen raus ins Beet und die Sellerie. Zusammen mit Paprika und Tomaten werde ich wohl diese Woche eine größere Pflanzaktion starten müssen.

Jungpflanzen im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Jungpflanzen im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Vorbereitet ist das Gewächshaus. Alles was darin wuchs ist abgeschnitten und liegt als Mulch am Boden. Von Feldsalat über Rauke und Asiasalat ist ohnehin jetzt in der Hitze alles geschossen und nicht mehr brauchbar. Als Mulch leistet es aber sehr gute Dienste.

Das Gewächshaus ist für die Tomaten vorbereitet (c) by Joachim Wenk
Das Gewächshaus ist für die Tomaten vorbereitet (c) by Joachim Wenk

An Jungpflanzen mangelt es gerade auch nicht.

Basilikum, Rosenkohl, Bohnenkraut und Dill sieht man hier in den Platten.

Basilikum, Rosenkohl, Bohnenkraut und Dill in den Topfplatten  (c) by Joachim Wenk
Basilikum, Rosenkohl, Bohnenkraut und Dill in den Topfplatten  (c) by Joachim Wenk

Kopfsalat oder Lupinen und Kohlrabi stehen in diesen Platten.

Lupinen, Salat, Kohlpflanzen in den Topfplatten  (c) by Joachim Wenk
Lupinen, Salat, Kohlpflanzen in den Topfplatten  (c) by Joachim Wenk
Im März habe ich um die 40 Grünspargelwurzeln schön ordentlich in Reih‘ und Glied in einen ausgehobenen Graben mit Kompost ausgestreut. Nun ist es Mitte Mai und nicht ein einziger Spargel ist zu sehen. Alles umsonst? Alle, wirklich alle Pflanze nichts geworden? Kommt der noch? Ich mache mir wirklich sorgen. 
Der Rest der Fläche ist mit Kartoffeln bepflanzt. Jetzt habe ich erst einmal alles gemulcht. Wen die Kartoffeln dann sichtbar werden, mulche ich, wie oft empfohlen, dick mit Stroh. Alles in der Hoffnung die hartnäckigen und überreich vorhandenen Unkräuter damit bremsen zu können. Zudem bleibt dann die Erde der Kartoffeln kühl und frisch, wie sie es mögen. 
ganzflächig mit Rasenschnitt gemulchte Gartenfläche (c) by Joachim Wenk
ganzflächig mit Rasenschnitt gemulchte Gartenfläche (c) by Joachim Wenk
ganzflächig mit Rasenschnitt gemulchte Gartenfläche (c) by Joachim Wenk
ganzflächig mit Rasenschnitt gemulchte Gartenfläche (c) by Joachim Wenk

Terrasseneinweihung mit Gartenrundgang

Gartentagebuch vom Mittwoch, den 10. Mail 2017

Geburtstag und Einweihung der neuen Terrasse

Der Tag ist nun also gekommen. Der Tag, auf den wir seit März hinarbeiten. Der große Tag, an dem die neue Gartenterrasse zum Anlass von Volkers Geburtstag eingeweiht wird.

Oft hat man dabei ja auch Pech mit dem Wetter. Wir allerdings hatten ausgesprochen  großes Glück. Genau zum heutigen Tag waren die Eisheiligen bei uns vorbei. Die Tagestemperaturen gingen bei wolkenlosen Himmel weit über die 20 Grad Marke hinaus. Auch Nachts waren des dann minimal 6°C. Schluß mit Frost!

Kommt zu Tisch es ist eingedeckt ,angeschürt und hübsch dekoriert

Die Terrassenmöbel wurden, weil sie ja zum Teil seit vorletztem Jahr in der Scheune stehen, gründlich gereinigt und dann passend eingedeckt.

Dabei mußte ich feststellen, daß es zwar im Garten allerorten blüht, ich aber dennoch nichts für die Väschen habe. Immerhin der Löwenzahn, Katzenminze und  Flockenblumen gaben dann doch lauter heitere kleine Gesellschaften in den Glasväschen. Dumm nur, daß der Löwenzahn sich abends schließt. Am nächsten Morgen zum Frühstück war er wieder ordentlich geöffnet.

Miniväschen mit bunten Blüten (c) by Joachim Wenk
Miniväschen mit bunten Blüten (c) by Joachim Wenk
die neue Terrasse zum ersten Mal festliche eingedeckt  (c) by Joachim Wenk
die neue Terrasse zum ersten Mal festliche eingedeckt  (c) by Joachim Wenk

Weil hier auf der Terrasse die Sonne schon bald am Nachmittag weg ist, haben wir ein wärmendes Feuerchen geschürt.

die neue Terrasse zum ersten Mal festliche eingedeckt  (c) by Joachim Wenk
die neue Terrasse zum ersten Mal festliche eingedeckt  (c) by Joachim Wenk

Überall, wo es sich anbot, oder auch nicht, habe ich Blumenvasen hin gehängt.

überall hängen diese Väschen  (c) by Joachim Wenk
überall hängen diese Väschen  (c) by Joachim Wenk

Probesitzen auf der  Hollywoodschaukel mit Blick in den Garten. Die ersten  Gäste bringen die zubereiteten Speisen. 

Blick von der Terrasse in den Garten  (c) by Joachim Wenk
Blick von der Terrasse in den Garten  (c) by Joachim Wenk

Bei uns können die Gäste direkt bis zur Terrasse fahren.

Also das ist natürlich nicht der Normalfall. Aber wenn die Dorfälteste, Volkers Oma,  mit zu Besuch ist, wird ihr dieser Service natürlich gern gewährt.

mit den Auto direkt vor die Gartenterrasse (c) by Joachim Wenk
mit den Auto direkt vor die Gartenterrasse (c) by Joachim Wenk

Warum  nur sieht man die Terrasse immer nur unbelebt?

Ich hätte so gern einmal die Terrasse so richtig belebt fotografiert. Die ganze Geburtstagsgesellschaft auf den Fotos, daß man das Leben im Garten sehen kann. 
Aber leider ist heute zwar jeder auf Facebook und postet mit welcher Hand er auf Toilette……… . Aber in meinem Gartenblog weigert sich jeder, mit Gesicht und erkennbar abgebildet zu werden. Die Angst ist einfach zu groß. 
(c) by Joachim Wenk
wer hat Angst vor’m Blogger? oder vor seinen Lesern? (c) by Joachim Wenk
Wenigstens einer hält zu mir und unterstützt mich  und den Blog tatkräftig. Vielleicht ist es aber auch nur wegen der Wurst auf meine Teller? Das Bier hat ihn wohl eher nicht gelockt. 
hmmmmm lecker Wurst mit Salat.....(c) by Joachim Wenk
hmmmmm lecker Wurst mit Salat…..(c) by Joachim Wenk

Gartenrundgang im Mai

Weil es schon spät war, als die Gäste kamen (es ist ja auch Wochentag und die Leute müssen arbeiten), blieb keine Zeit mehr für Gartenrundgänge. Aber hier in meinem Blog kann ich das ja ändern und euch noch ein wenig herumführen. 
Der Besuch bekam lecker Würstchen vom Grill und ihr, meine lieben Leser, kommt dafür in den Genuß der bunten Gartenbilder. 
Die seltene Tulpe „Insulinde“ ist sehr klein und zierlich. Von den drei gekauften  Knollen kamen drei wieder. Allerdings hat eine einen verkrüppelte Knospe. Die Blüte ist wirklich auffällig und ein Hingucker. 
 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk
 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk

 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk
 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk

 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk
 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk
Am Hintereingang zum Grundstück blüht die Alpenwaldrebe. Dieses Jahr werde ich sie nach der Blüte wohl doch einmal schneiden. Es ist so viel totes Holz vorhanden und kaum noch Neutrieb. Ich denke so eine Verjüngung wird ihr gut tun. 
blühende Alpenwaldrebe  (c) by Joachim Wenk
blühende Alpenwaldrebe  (c) by Joachim Wenk
Üppig blüht auch die Katzenminze, die sich reichlich selbst ausgesät hat. Ich entnehme davon auch gerne Sämlinge und verpflanze sie an Stellen die mir zusagen. So habe ich im ganzen Garten verteilt die schönen blauen Blüten. Voraussetzung ist natürlich, daß man die Beete nicht im Halbstundentakt mit der Hacke bearbeitet, sondern auch immer etwas aufkeimen lässt. Oft sind das die Sämlinge der Stauden. 
blühende Katzenminze  (c) by Joachim Wenk
blühende Katzenminze  (c) by Joachim Wenk
Die Kübelpflanzen sind jetzt auch alle draußen. An dieser heißen Stelle sieht man den Kapernstrauch rechts im Eck. In der Mitte  Sempervivum im Tontopf und im Palmenkübel eingepflanzt ist griechischer Bergtee. Das soll ein hocharomatisches Kraut für Tee sein. Seit Jahren probiere ich es zum Wachsen zu bringen und kaufe beinahe jedes Jahr wieder ein Exemplar. Niemals geht es an und wächst. Vielleicht klappte es hier im Kübel besser als draußen in den Beeten. 
Sonnenanbeter am Fuß der großen Palme (c) by Joachim Wenk
Sonnenanbeter am Fuß der großen Palme (c) by Joachim Wenk

Der Salat als Hingucker im Gemüsebeet

Im Gemüsegarten keimte es oder fängt an zu wachsen. Aber die winzigen Erbsenpflanzen, Mangoldpflanzen und Meerrettiche oder anderes Gemüse sind eine Freude für mich, aber hier im Blog nicht wirklich sehenswert. Sie werden später mit Sicherheit noch ihren Blog-Auftritt haben. 
Der Hingucker schlechthin im Gemüsebeet ist der Kopfsalat „Briweri“. So gesund, so vital, so kräftig und gut entwickelt. Hier geht jetzt die Ernte los. Da werde ich wohl wieder einmal meine Salatsauce auf Vorrat bereiten müssen. 
Salat Briweri (c) by Joachim Wenk
Salat Briweri (c) by Joachim Wenk
Zischen dem Salat wächst der Sommerlauch. Der Winterlauch ist gerade gekeimt und braucht noch, bis  er ins Beet darf. 
Salat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk
Salat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk

Salat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk
Salat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk

Die nächste Generation Salat und Kohlrabi stehen im Nachbarbeet.

Salat Briweri und Pirat und Kohlrabi Azur Star (c) by Joachim Wenk
Salat Briweri und Pirat und Kohlrabi Azur Star (c) by Joachim Wenk

Zwiebeln und Möhren im Beet. Wie immer sind die Möhren fast nicht gekeimt und ich habe jetzt nach gesät.

Steckzwiebeln und Saatzwiebeln und Möhren und Radieschen in Mischkultur  c) by Joachim Wenk
Steckzwiebeln und Saatzwiebeln und Möhren und Radieschen in Mischkultur
c) by Joachim Wenk

Die Eisheiligen sind bei uns vorüber – darauf warten ganz viele Pflänzchen, die raus wollen. 

Paprika und Chillies links und Tomaten in der Mitte beziehungsweise rechts im Bild, warten auf den Umzug ins Beet. 
Paprika und Tomaten wollen jetzt langsam ins Beet (c) by Joachim Wenk
Paprika und Tomaten wollen jetzt langsam ins Beet (c) by Joachim Wenk

Genau so neugierig sind die vorgetriebenen Dahlien, wohin sie wohl dieses Jahr kommen. Wenn ich ehrlich bin, muß ich sagen, dass ich da auch neugierig bin. Denn eigentlich sind alle Beete voll und zugewuchert. Da ist kein Platz für Dahlien…..

Das wird meine Samstagsarbeit sein. Freie stellen im Garten finden und Dahlien dort hin verpflanzen. Drückt mir mal die Daumen, daß ich wirklich welche finde.

vorgetriebene Dahlien mit Mammutbaum und Zitronengras (c) by Joachim Wenk
vorgetriebene Dahlien mit Mammutbaum und Zitronengras (c) by Joachim Wenk

Der 7. Mai ist gut für den Anfang und das Ende – für Projekte im und um den Garten

Start und Vollendung von Gartenprojekten im Mai

Anfang Mai ist wohl günstig für Projekte im Garten, sei es der Start oder der Abschluß eines solchen.

Vierter Geburtstag meines Garten-Blogs

Vor genau 4 Jahren startete ich am 7. Mai 2013 meinen Gartenblog. Seither haben wir viele Gartenprojekte kleineren und größeren Ausmaßes erfolgreich gestartet und abgeschlossen. In mehr als 490 Artikeln habe ich laufend darüber berichtet.

Die neue Terrasse 

Dieses Jahr, gleiche Zeit, haben wir das große Gartenprojekt „neue Gartenterrasse“ erfolgreich beendet.

Am Mittwoch zu Volkers Geburtstag wird sie dann ganz offiziell eingeweiht. Die Gäste sind bereits geladen und der Speisplan steht. Arbeiten sind verteilt. Das Wetter soll genau am Mittwoch schön werden und so freuen wir uns ganz besonders darauf, die Früchte unserer nun seit vielen Wochen anfallenden Bauarbeiten ausgiebig genießen zu können.

Im März begann das Gartenprojekt mit diesem Ist-Zustand:

Die Wege sind seit zwei Jahren neu. Die Terrasse ist noch unberührt. Der Belag sind dünne graue Fliesen. Der angrenzende Rasen war schwierig zu mähen, da wir mit dem Aufsitzmäher im Garten herum fahren. Zudem bekam er kaum Wasser und Licht durch das Haus und die großen Haselnußsträucher. Im hinteren Teil war es mehr Moos und Erde. Alles in Allem kein Schmuckstück.

die alte Terrasse (c) by Joachim Wenk
die alte Terrasse (c) by Joachim Wenk

Der Pool-Iglu nahm zudem die gesamte Terrasse ein.Der Sichtschutz und Windschutz hinter der Terrasse bestand aus braunen Brettern oder war überhaupt nicht vorhanden.

Vor dem Pool hatten wir Terrassenmöbel darauf stehen. Das ging nicht mehr und diese Sitzgelegenheit fehlte uns einfach.

die alte Terrasse mit Whirlpool und Iglu (c) by Joachim Wenk
die alte Terrasse mit Whirlpool und Iglu (c) by Joachim Wenk
Im Herbst entschieden wir uns, das Projekt in Angriff zu nehmen. Viele Bodenbeläge haben wir angeschaut. Schließlich entschieden wir uns aus praktischen Gründen für Betonplatten. Die gibt es zudem in der gleichen Farbgebung wie die Wegpflaster. Die Platten waren bis Oktober im Angebot weshalb gleich noch im Herbst geordert wurde. Seit Oktober stehen also die Paletten mit den Platten mehr oder weniger im Garten im Weg herum. Aber Geiz ist halt eben  doch geil. Immerhin konnten wir damit einige Euro sparen. 

Jetzt im März ging es los. Der Iglu kam weg.

die alte Terrasse  (c) by Joachim Wenk
Beginn der Bauarbeiten (c) by Joachim Wenk

Der Baggerfahrer unseres Vertrauens

Die Paletten mit den Steinen wurden mit einem Radlader von unten bei der Einfahrt hoch gefahren in die Wiese. Wo sie einige Wochen standen.

Palette mit Terrassenplatten stehen in der Wiese und der Bagger kommt  (c) by Joachim Wenk
Palette mit Terrassenplatten stehen in der Wiese und der Bagger kommt  (c) by Joachim Wenk

Die heiße Phase begann  dann  mit dem Erdaushub.

Der Hänger für den Erdaushub steht bereit   (c) by Joachim Wenk
Der Hänger für den Erdaushub steht bereit   (c) by Joachim Wenk

Der Baggerfahrer unseres Vertrauens (mein Cousin ), der uns im Wegeprojekt schon so viel geholfen hatte, kam und baggerte den Rasenstreifen aus. Die ursprüngliche Terrasse mit samt den Fliesen darauf bleibt erhalten.

das Fundament für die Betonplatte wird ausgehoben   (c) by Joachim Wenk
das Fundament für die Betonplatte wird ausgehoben   (c) by Joachim Wenk

das Fundament für die Betonplatte wird ausgehoben   (c) by Joachim Wenk
mit der Hand hätten wir mehr als einen Tag geschaufelt, der Bagger schafft es in 45 Minuten   (c) by Joachim Wenk

das Fundament für die Betonplatte wird ausgehoben   (c) by Joachim Wenk
das Fundament für die Betonplatte wird ausgehoben   (c) by Joachim Wenk

Ein Freund aus dem Ort hat uns seinen Schlepper mit Hänger geliehen, so dass wir die Erde gleich aufladen und fortfahren können. Sie wird bei den Karpfenweihern gebraucht. 

Den Aushub brauchen wir bei den Weihern für einen kaputten  Damm (c) by Joachim Wenk
Den Aushub brauchen wir bei den Weihern für einen kaputten  Damm (c) by Joachim Wenk

Nach den Baugeräten folgt die Handarbeit – Steine schleppen und Steine klopfen

Der  Untergrund wird wieder aufgefüllt. Bauschutt, Reste von Wegplatten oder zerklopfte alte Waschbetonplatten dienen als Fundament.

Bauschutt als Fundament für die neue Terrasse (c) by Joachim Wenk
Bauschutt als Fundament für die neue Terrasse (c) by Joachim Wenk
 (c) by Joachim Wenk
im Hintergrund sieht man den alten „Sichtschutz“ hinter der Terrasse (c) by Joachim Wenk

Schotter kommt darüber.

Schotter über den Bauschutt gefüllt (c) by Joachim Wenk
Schotter über den Bauschutt gefüllt (c) by Joachim Wenk

 Und der schöne, noch gar nicht so alte, gemauert Grill muß weg.

der gemauerte Grill muß weichen  (c) by Joachim Wenk
der gemauerte Grill muß weichen  (c) by Joachim Wenk

Um den Grill tut es mir wirklich noch immer leid.

der gemauerte Grill muß weichen  (c) by Joachim Wenk
der gemauerte Grill muß weichen  (c) by Joachim Wenk
Baustahl wird aufgelegt, die Begrenzung ist hier schon  gemauert. 
bevor der Beton kommt muß noch der Baustahl eingelegt werden (c) by Joachim Wenk
bevor der Beton kommt muß noch der Baustahl eingelegt werden (c) by Joachim Wenk

Die Baugeräte werden immer größer

Der Betonmischer steht einmal wieder in der Wiese…

haushohe Baumaschinen in meinem Garten (c) by Joachim Wenk
haushohe Baumaschinen in meinem Garten (c) by Joachim Wenk

und bringt frischen Beton….

haushohe Baumaschinen in meinem Garten (c) by Joachim Wenk
haushohe Baumaschinen in meinem Garten (c) by Joachim Wenk

der gleichmäßig verteilt werden muß.

der Beton der Bodenplatte wir eingefüllt und geglättet (c) by Joachim Wenk
der Beton der Bodenplatte wir eingefüllt und geglättet (c) by Joachim Wenk

Ein Sichtschutzzaun, der wie gewachsen aussieht

Der Sichtschutz zum Nachbarn muß vollkommen neu gemacht werden. Was nehmen wir  hier? Fertige Elemente finde ich fürchterlich, da allgegenwärtig. Außerdem könnten wir sie kaum in die vorhandene Haselnußhecke einpassen.

Als Lösung fanden wir  halbierte Holzpfosten sehr attraktiv. Sie erinnern etwas an die senkrechten Haselnußtriebe und fügen sich ganz ordentlich ins Gesamtbild ein .

Sichtschutz aus halbierten Holzpfosten (c) by Joachim Wenk
Sichtschutz aus halbierten Holzpfosten (c) by Joachim Wenk

Und schließlich konnte es irgendwann losgehen. Die ersten Platten wurden verlegt. Was für ein Moment. Seit fast einem halben Jahr liegen sie verpackt im Garten und jetzt endlich sehen wir, wie es tatsächlich aussehen wird. Dann fing es an zu regnen.

die ersten Terrassenplatten sind verlegt (c) by Joachim Wenk
die ersten Terrassenplatten sind verlegt (c) by Joachim Wenk

Regen ist ja bei uns eher eine Eintagsfliege. Die Platten waren dann doch relativ zeitnah komplett verlegt.

die  Terrassenplatten sind verlegt (c) by Joachim Wenk
die  Terrassenplatten sind verlegt (c) by Joachim Wenk

Die Terrasse ist fertig

Um die Flächen aufzulockern, haben wir in den Viertelkreis neben der Terrasse Kies gefüllt. Rasen kam aus den oben geschilderten Gründen nicht mehr in Frage. Auf der anderen Seite des Weges befindet sich ohnehin ebenfalls so ein Kiesbeet mit Leuchtbrunnen. Also passt das hier auch ganz gut. Als neuer Grill dient eine unter dem Kies befindliche Betonplatte, auf der ein paar Steine als Podest für die Grillschale liegen. Wir werden wieder eine kleinere Version des vormals gemauerten Grillpodestes, das auch als Halterung für den Grillgalgen dient, anfertigen. Irgendwann jedenfalls. 
Kiesbeet mit neuer, einfacher Feuerstelle (c) by Joachim Wenk
Kiesbeet mit neuer, einfacher Feuerstelle (c) by Joachim Wenk

Kommt man nun von der Haustüre heraus und geht zum Hüttenzauber (dem grün gestrichenen Partyraum) hinauf, sieht man die fertige Terrasse wie folgt:

Sicht auf die neue Terrasse und den Partyraum "Hüttenzauber" von der Haustür aus (c) by Joachim Wenk
Sicht auf die neue Terrasse und den Partyraum „Hüttenzauber“ von der Haustür aus (c) by Joachim Wenk

Das Poolhaus ist schnell wieder aufgebaut und der Pool aufgeblasen. Befüllt ist er ebenfallls und die Heizung läuft.

neue Terrasse mit Hollywoodschaukel und Pool-Iglu (c) by Joachim Wenk
neue Terrasse mit Hollywoodschaukel und Pool-Iglu (c) by Joachim Wenk

Die Hollywoodschaukel steht endlich auch wieder und dient als entspannender Sitzplatz unter dem Laubdach der riesigen Haselnußsträucher. Hinterm Pool haben wir wieder als Sichtschutz die ausziehbare Markiese montiert. Wenn man sie nicht braucht, wickelt sich sich von selbst, wie ein Springrollo in einen Kasten auf.

Horizontal-Markise als Sichtschutz hinterm  Pool-Iglu (c) by Joachim Wenk
Horizontal-Markise als Sichtschutz hinterm  Pool-Iglu (c) by Joachim Wenk

Ohne diese Markise hat man, im Pool sitzend, den freien Blick hinunter zum Weinberg im Vorgarten.

Sicht vom Pool aus in den Vorgarten zum Weinberg hinunter (c) by Joachim Wenk
Sicht vom Pool aus in den Vorgarten zum Weinberg hinunter (c) by Joachim Wenk

Sitze ich auf der Hollywoodschaukel, so kann ich diesen Blick genießen.

Sicht von der Hollywoodschaukel aus in den oberen Garten (c) by Joachim Wenk
Sicht von der Hollywoodschaukel aus in den oberen Garten (c) by Joachim Wenk

Jetzt noch ein kühles Bier und die Beine hochlegen, dann ist das Gefühl perfekt. Mittwoch zum Geburtstag wird das mehr als einmal der Fall sein. Wenn denn gerade der beliebte Platz auf der Schaukel frei ist……

Maienregen, prächtiges Gemüse und leuchtende Farben in den Beeten. Und die Terrasse ist (fast) fertig.

Gartentagebuch vom Donnerstag, den 4. Mai 2017

 Der Gänsehautmoment am Nachmittag

Heute am späten nachmittag, ich bin  gerade fertig mit dem Putzen, da will der Hund in den Garten. Das Wetter heute ist ja wirklich mal wieder  so richtig nach Frühling. Mild, sehr angenehm
und kein Wind. Die Sonne versteckt sich fast ständig, aber die Luft riecht nach
Frühling.
Was soll’s also!  Gehen wir vor dem Kaffetrinken noch einmal
in den Garten. Oh weh! Weit ist er  nicht
gekommen der Hund.  Die eigentlich zu 
erledigenden Geschäfte werden kurzer Hand auf später verschoben. 
Das ist ja aber auch jetzt echt gemein.  Man tritt frohen Mutes durch die Haustüre auf
die Terrasse und schaut sich ein wenig um und dann passiert es.  Es grollt und grummelt am Himmel hinter den
dunklen Wolken. Und bis man es sich versieht, kommt der nächste Brummer von
oben.  Ne, das ist nichts für alternde
Hunde. Dann lieber doch schnell wieder rein ins Haus.
Hätte das Herrchen das mal auch gemacht. Nein, der  muß ja im Gewächshaus noch gießen.  Und mitten bei dieser Arbeit geht es richtig
los. Zum Maien-Donner kommt der Maien-Regen. Es schüttet wie aus Kübeln und ich
bin gefangen im trockenen Gewächshaus.
Du meine Güte, was das für ein Lärm ist, so ein Sturzregen auf den 
Doppeltstegplatten vom Gewächshaus.

Endlich ausgiebiger Maien-Regen, auch bei uns in Franken

Nun gut, ich stehe also in der Gewächshaustüre, nutze die
Zeit zum Sinnieren und freuen über den Regen. Vor der Tür hängt am
Tomatengerüst ein Regenmesser.  Und wie
ich so sinniere, füllt er sich. Binnen weniger Minuten kommen 15 Liter runter.
Danach habe ich es nicht mehr beobachtet. 
Es hilft ja nichts, irgendwie muß ich den Weg vom Gewächshaus zum Haus
schaffen.  Pitschnaß erreiche ich die rettende Haustüre. Nach
so einer  Dusche allerdings schmeckt dann
der  Nachmittagskaffee im geschützten
Wohnzimmer umso  besser.  Herrlich ein richtiges Gewitter mit richtig
Regen und einigermaßen guten Temperaturen. 
Wir genießen es, ich mit meinem Kaffee und der Hund mit seinem
Leberwurst-Spritzgebäck.
Gut daß ich die letzten Tag und heute vor dem Regen schon
ein paar Fotos gemacht habe. Die zeige ich 
euch jetzt.  Ein paar aktuelle
Eindrücke aus dem Garten im Mai. 
Es könnte schon mehr los sein hier, aber jetzt wird sich das  bestimmt ändern. Viel Kohl habe ich schon gepflanzt. Die Erbsen keimen und auch die Radieschen. 
Gemüsegarten Anfang Mai (c) by Joachim Wenk
Gemüsegarten Anfang Mai (c) by Joachim Wenk
Drüben im Schneckenzaunbeet ist auch noch nicht viel los. Aber das was los ist, spottet jeder Beschreibung. In keinem Gartenbuch findet man so schöne Salatpflanzen, wie ich sie dieses Jahr habe. Ich bin nur begeistert und die Zwiebeln stehen prächtig. Alles hier hat die klirrenden Frostnächte mit -5°C unter Vlies überstanden. Ein Hoch auf die richtige Sortenwahl!
Gemüsegarten mit Salat, Kohlrabi, Zwiebeln, Lauch Anfang Mai (c) by Joachim Wenk
Gemüsegarten Anfang Mai (c) by Joachim Wenk

Alles selbst gezogen vom Samen bis zur Pflanze  Kopfsalat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk
Alles selbst gezogen vom Samen bis zur Pflanze
Kopfsalat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk
Wo der Mulch ausging, säte ich Gründünger. Das ist hier der Fall. Der grüne Teppich ist Phacelia. Und die eigentlich Kultur beginnt auch sichtbar zu werden. Seht ihr es? Nicht? 
Phacelia als Gründünger zwischen der Hauptkultur (c) by Joachim Wenk
Phacelia als Gründünger zwischen der Hauptkultur (c) by Joachim Wenk
Na dann will ich mit der Kamera einmal etwas näher kommen. Jetzt seht ihr es auch, oder? Mein Kren kommt so langsam aus dem Dunkel der Erde ans Licht des Frühlings. 
Phacelia als Gründünger , Meerrettich als Hauptkultur (c) by Joachim Wenk
Phacelia als Gründünger , Meerrettich als Hauptkultur (c) by Joachim Wenk
Der Apfelbaum im Gemüsebeet blüht. 
Apfelblüte im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Apfelblüte im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Wer meinen Blog seit einiger Zeit verfolgt, der versteht meine Entzückung solcher Fotos. 35 Liter Niederschlag, die sich dann noch auf etwas 45-50l steigerten. Ein Traum! Es war den ganzen Winter viel zu trocken und gerade letze Woche noch habe ich gründlich bewässert, damit meine Pflanzen angehen und die Saat aufgehen kann. Es war absolut trocken wieder in den Beeten. Ob es dieses Jahr endlich mal wieder normal regnet? 
JA endlich Regen auch bei uns (c) by Joachim Wenk
JA endlich Regen auch bei uns (c) by Joachim Wenk
Weil es immer noch eigentlich etwas zu frisch ist  für diese Jahreszeit, blühen meine quitschbunten Tulpen noch immer. Mich freuts. Und vor dem grünen Hintergrund machen sie sich richtig gut. 
geflammte Papageitulpen vor dem Flieder (c) by Joachim Wenk
geflammte Papageitulpen vor dem Flieder (c) by Joachim Wenk

geflammte Papageitulpen  (c) by Joachim Wenk
geflammte Papageitulpen  (c) by Joachim Wenk
Meine Flockenblumen sind einfach zuverlässig und wieder über und über mit Blüten besetzt. Eine echte Staude für den schmalen Geldbeutel. Einmal eine gekauft und bald kann man sie überall im Garten haben, wo man möchte. Wer hier mehr als eine bezahlt ist selber schuld. Sie säht sich massig und total leicht selbst aus. Auch in der dürre des Sommers keimen die Samen in den Beeten und bald kann man die Sämlinge ausgraben und hinsetzen, wo man möchte. Sie blühen dann im Sommer übrigens immer noch einmal. 
Berg-Flockenblume in Blau (c) by Joachim Wenk
Berg-Flockenblume in Blau (c) by Joachim Wenk

Vor dem grünen Hüttenzauber stehen die Tomaten und Paprika zum Abhärten an der frischen Luft.

Berg-Flockenblume in Blau (c) by Joachim Wenk
Berg-Flockenblume in Blau (c) by Joachim Wenk

Berg-Flockenblumein Blau und bald blühende weiße Tulpen in Blau (c) by Joachim Wenk
Berg-Flockenblumein Blau und bald blühende weiße Tulpen in Blau (c) by Joachim Wenk
Es sieht gut aus. In einer Woche ist die Geburtstagsfeier und wir werden es bis dahin wirklich schaffe, die Terrasse fertig zu haben. Der Weg, den wir wieder aufgerissen haben, ist jetzt leicht angeböscht und geht stufenlos in die erhöhte Terrasse über. 
kleine Böschung vom Weg rauf zur Terrasse (c) by Joachim Wenk
kleine Böschung vom Weg rauf zur Terrasse (c) by Joachim Wenk
Der Kies ist auch eingefüllt. Die Terrasse selbst ist fertig verlegt und muß nur noch mit Fugenmaterial eingefüllt werden. Dafür muß es aber trocken sein. Das wäre jetzt noch der einzige Knackpunkt an dem eine pünktliche Fertigstellung scheitern könnte. 
das Terrasenprojekt ist fast vollkommen abgeschlossen.  (c) by Joachim Wenk
das Terrasenprojekt ist fast vollkommen abgeschlossen. Planmäßig vor der Geburtstagsfeier (c) by Joachim Wenk
Und mit einem Mal habe ich auch einen Platz für meinen Buchs. Vielleicht erkennt man es schon. Es ist ein  Elchkopf, der daraus entstehen soll. Ich wußte nie, in welches Beet ich ihn pflanzen hätte sollen. Die Stauden sind allesamt zu hoch und würden ihn überwuchern. Der käme gar nicht zur Geltung. Hier jetzt kann er im Topf bleiben und kommt zur Geltung. Und zur Weihnachtszeit bekommt er dann eine rote Nase angeklippst…….
künftiger Terrassendauergast: mein Formschintt-Buchsbaum  (c) by Joachim Wenk
künftiger Terrassendauergast: mein Formschintt-Buchsbaum  (c) by Joachim Wenk