Gelungenes Kartoffelexperiment, Tiere im Garten und ein neues Selbstversorger Küchengerät

Gartentagebuch vom 28. August 2017

Ruhig warmes Spätsommerwetter 

Also diese Zeit jetzt, Mitte bis Ende August, habe ich mir nun wirklich einmal notiert in meinen Erfahrungs-Aufzeichungen fürs nächste Jahr.

Es ist die Zeit des schönen Wetters, der Reife und üppigen Ernten. Die Pflanzen sind eingewachsen und überall blüht es. Es ist nicht mehr so saftig, wie im Juni. Aber es ist einfach eine ruhigere Stimmung im Garten und beim Gärtner. Jetzt wäre die richtige Zeit, einen Tag der offenen Gartentüre zu veranstalten. Eben das habe ich mir notiert. Nur  für den Fall, daß ich das doch einmal organisiere. Lust hätte ich auf so ein Gartenfest schon länger. Im Juni, wenn die offiziellen Tage der offenen Tür sind, hätte ich einfach keine Zeit. Zu viel habe ich da gleichzeitig zu erledigen.

So sitze ich also beim Kaffee drinnen und sinniere, was und wie ich wohl schreibe. Draußen ist es einfach gerade zu heiß. Naja innen ist es auch nicht viel besser. Gut, daß ein Ventilator wenigstens die warme Luft bewegt, daß sie nicht steht, wie draußen vor dem Fenster.

Hinausschauen tu ich dennoch gern.

Blick in den Augustgarten (c) by Joachim Wenk
Blick in den Augustgarten (c) by Joachim Wenk
Wir haben mal wieder ein Wetterchen für  diese Gesellen hier. Die Mittagsblume ist ja derart kitschig. Die Blüten changieren und schimmern, als wären sie mit Metallic-Spray überzogen. Ganz so wie zu Weihnachten diese unsäglichen Weihnachtssterne. Fasziniert über solche Blüten muß ich da jeden Tag hinsehen und mich wundern, was es so alles gibt. 
schillernde Mittagsblume im Sukkulenten-Trog (c) by Joachim Wenk
schillernde Mittagsblume im Sukkulenten-Trog (c) by Joachim Wenk
schillernde Mittagsblume im Sukkulenten-Trog (c) by Joachim Wenk
schillernde Mittagsblume im Sukkulenten-Trog (c) by Joachim Wenk
Deutlich  natürlicher für unsere Breitengrade sieht da das stängellose Leimkraut in der selben Wanne aus. Es hat jetzt eigentlich keine Blütezeit und darum freuen mich seine neuen Blütchen um so mehr. 
Mini-Staude mit Mini-Blüten stängelloses Leimkraut (c) by Joachim Wenk
Mini-Staude mit Mini-Blüten stängelloses Leimkraut (c) by Joachim Wenk

Die prächtigen Kapuzinerkressen habe ich vor kurzem, beim Grillabend, schon einmal gezeigt. Jetzt in der Sonne aber sehen sie richtig toll aus. Das merkt man auch am Foto.

Kapuzinerkresse in der Mittagssonne (c) by Joachim Wenk
Kapuzinerkresse in der Mittagssonne (c) by Joachim Wenk

Kapuzinerkresse in der Mittagssonne (c) by Joachim Wenk
Kapuzinerkresse in der Mittagssonne (c) by Joachim Wenk
Kapuzinerkresse in der Abenddämmerung (c) by Joachim Wenk
Kapuzinerkresse in der Abenddämmerung (c) by Joachim Wenk

Kartoffeln geäugelt und heute geerntet – ein gelungenes Gartenexperiment

Heute habe ich ein paar Kartoffeln geerntet. Eine sehr alte Sorte, Rosa Tannenzapfen. 
So weit ist das nichts besonderes. Aber für mich sind sie ein gelungenes Experiment. 
rosa Tannenzapfen (c) by Joachim Wenk
rosa Tannenzapfen (c) by Joachim Wenk
Ich hatte noch welche von der letzjährigen Ernte. Sehr verschrumpelt zwar, aber mit vielen Trieben. 
rosa Tannenzapfen (c) by Joachim Wenk
rosa Tannenzapfen (c) by Joachim Wenk
Im April habe ich sie dann geäugelt. Das heißt, ich habe um so ein treibendes Auge herum mit dem Messer ein winziges Stück Kartoffel heraus geschnitten. Zum Größenvergleich halte ich hier meinen Zeigefinger ins Bild. 

Diese Teilstücke kamen dann in eine Topflatte  mit 8cm-Töpfen.

Kartoffeln äugeln  (c) by Joachim Wenk
Kartoffeln äugeln  (c) by Joachim Wenk
Bald darauf erschienen die ersten Triebe. 
geäugelte Kartoffeln in der Topfplatte  (c) by Joachim Wenk
geäugelte Kartoffeln in der Topfplatte  (c) by Joachim Wenk
Die Kartoffelpflanzen entwickelten sich prächtig. Schließlich kamen sie nach den Eisheiligen in den Gartenboden. 
Sie wuchsen und ich vergaß sie beinahe in der hinteren Beetecke. Heute beim Unkrautrupfen sah ich, daß die Triebe schon abgestorben sind. Da mußte ich doch gleich zur Grabegabel greifen. Es waren nicht viele Kartoffeln aber von einer Größe, die ich bei den gesteckten Tannenzapfen im letzten Jahr nicht kannte. Wenn also von einer Sorte keine Saatkartoffeln vorhanden sind oder man nur wenige Knollen, vielleicht einer wertvollen Sorte, hat und die vermehren möchte, ist das Äugeln also eine sinnvolle Methode. 
geäugelte Kartoffeln in der Topfplatte  (c) by Joachim Wenk
geäugelte Kartoffeln in der Topfplatte  (c) by Joachim Wenk

Ein schwer bewaffneter Strauch im Staudenbeet

Noch etwas, das mich immer wieder Kopfschütteln lässt habe ich heute auch wieder beobachtet. 
Es handelt sich um meine winterharte Zitrone. Der Strauch im Staudenbeet entwickelt sich wirklich ganz prächtig.  Man sieht ihn hier im Bild am rechten Rand hinter dem Wacholder. 
Staudenbeet mit winterharter Zitrone   (c) by Joachim Wenk
Staudenbeet mit winterharter Zitrone   (c) by Joachim Wenk
Was mich an ihm immer wieder staunen lässt, sind seine Dornen. Ich kenne keinen anderen Strauch, der derart bewaffnet ist, wie diese Zitrone. So ein Dorn ist zwischen 3 und 4 cm lang. Eigentlich schon ein kleiner Speer und kein Dorn an einer Pflanze!
winterharte Zitrone   (c) by Joachim Wenk
schwer bewaffnet, die winterharte Zitrone   (c) by Joachim Wenk

Frühlingshaftes Grün in der Hecke

Na und wenn ich schon über meine Beobachtungen im Augustgarten berichte, muß natürlich dieses Foto gezeigt werden. 
Gut, mein Weinberg ist etwas schlapp im Kraut weil es schon  lange nicht mehr geregnet hat und der Boden ausgetrocknet ist. Immerhin hat er sich nach dem Aprilfrost wieder erholt. Nur ein  Stock ist erfroren. Die anderen Treiben, haben bis auf eine Traube aber keine Früchte. 
Was ich aber beobachtet habe, ist nicht der Weinberg, sondern die gestutzte Hecke daneben. 
Weinberg im Garten  (c) by Joachim Wenk
Weinberg im Garten  (c) by Joachim Wenk
Immer wieder ging ich  hin um nach zu sehen.  Und jetzt ist endlich „Frühling“. Die Hecke treibt fleißig in frischem Grün wieder aus. Hoffentlich entwickeln sich da noch schöne grüne Triebe vor dem Herbst. Es ist schließlich schon spät im Jahr.
frisch treibende Liguster-Hecke  (c) by Joachim Wenk
frisch treibende Liguster-Hecke  (c) by Joachim Wenk

Hauptarbeit im Garten ist jetzt das Ernten

Geerntet wurde auch einiges am Wochenende. So zum Beispiel die Hopfendolden. Einige sind in Alkohol eingelegt für Tinktur, andere trocknen gerade für  den Tee und als Bitter-Droge für die Gesundheit. 
Hopfendolden  (c) by Joachim Wenk
Hopfendolden  (c) by Joachim Wenk
Geerntet habe ich auch Patissons (Ufokürbise) die ich eingefroren habe. Zucchini, die getrocknet und Milchsauer angesetzt wurden. Das habe ich das erste mal gemacht, weil ja so viele große Zucchini da sind. Sie gären schon fleißig in den Gläsern und ich bin nun wirklich gespannt, wie sie schmecken werden. 
Getrocknet habe ich auch Tomaten im Dörrapparat und weitere Kräuter trocknen im Schatten auf Tüchern im Palmenhaus. 
Ein paar Portionen vom Neuseeländerspinat (mit Mangold ) habe ich auch eingefroren. Immer nur die Spitzen werden abgeschnitten. Dort verzweigt sich der Spinat und wächst und wächst und wächst. Super pflegeleicht, selbst aussamend und sehr mild und harmonisch im Geschmack. Ein super Gemüse!
Neuseeländer Spinat (c) by Joachim Wenk
Neuseeländer Spinat (c) by Joachim Wenk
Noch lange nicht zu ernten brauche ich hingegen den sehr schön wachsenden Rosenkohl. Auch der Palmkohl daneben  kann noch ein wenig stehen. Seine Blätter könnte ich jetzt aber schon abzwicken. Hier und da eines, dann wächst er noch lange weiter.  Im Gegensatz zum Grünkohl benötigt er keinen Frost, um zu schmecken. Und was mir besonders wichtig ist, er kommt mit Wärme und Trockenheit klar. Grünkohl nicht. 
Rosenkohl und Palmkohl (c) by Joachim Wenk
Rosenkohl und Palmkohl (c) by Joachim Wenk

Durch die Feuchte der Bewässerungsrohre gedeiht auch der Meerrettich heuer wundervoll. Oder ist es der Mulch der konsequent auf dem Boden liegt? Heute beim Kartoffelernten hatte ich fast das Gefühl im Komposthaufen zu graben, so unwahrscheinlich viele Regenwürmer habe ich dabei gesehen und mit ausgegraben. Niemals hatte ich so viele Würmer und gar beim Kartoffelernten im trockenen Herbst doch nicht. Der Dauermulch und die Bewässerung machen es möglich.

Meerrettich, Schnittlauch und Möhren (c) by Joachim Wenk
Meerrettich, Schnittlauch und Möhren (c) by Joachim Wenk

Die Tage sind dann wieder die Tomaten dran. Ich lasse ihnen noch die nächsten heißen und sonnigen Tage zum Geschmack sammeln. Ende der Woche soll es wieder abkühlen und regnen. 
Aus den Tomaten mache ich wieder den Sugo und ein paar Flaschen Ketchup werden auch wieder dabei sein.

erntereife Tomaten (c) by Joachim Wenk
erntereife Tomaten (c) by Joachim Wenk

erntereife Tomaten (c) by Joachim Wenk
erntereife Tomaten (c) by Joachim Wenk
Blick ins Gewächshaus im August (c) by Joachim Wenk
Blick ins Gewächshaus im August (c) by Joachim Wenk

Was wäre der Garten ohne die Tiere 

Wenn wir gerade hier im Gewächshaus sind, gibt es doch gleich mal wieder ein freundlich frischgrünes „Hallo“ von meinem Freund dem Frosch. Ein ganz schön  fetter Brummer ist das geworden. Er wohnt seit dem Frühling in meinen Topfplatten. Dort gefällt es ihm wohl. Und weil wir uns mittlerweile schon sehr gut kennen, kann ich mit der Kamera auch ganz nah ran. Ja sogar sanft streicheln darf ich ihn, ohne dass er fort rennt. 
Laubfrosch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Laubfrosch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Ja die lieben tierischen Mitbewohner im Garten. Wie gut, daß wir den Brunnen im Vorgarten gebaut haben. Sonst hätte die Nachbarskatze ja gar nichts zu trinken. Doch hätte sie, dann müsste sie eben wieder, wie die Jahre davor, aus der Gießkanne trinken. Die habe ich wegen ihr immer randvoll gemacht, daß sie ran kommt. Jetzt am Brunnen hat sie es leichter. Sie muß nur auf dem sehr schmalen Rand balancieren. Bis sie mal rein fällt. Das tut sicher nen schönen Platscher. 
Katze am Brunnen  (c) by Joachim Wenk
Katze am Brunnen  (c) by Joachim Wenk

Mein neues Küchen-Spielzeug

Und bevor ich mich wieder verabschiede, zeige ich noch kurz mein neues Spielzeug. Ein Spielzeug das natürlich etwas mit dem Konservieren zu tun hat und mit dem ich schon lange geliebäugelt habe. 

Für die Verarbeitung der Ernte dieses Strauches kann man es verwenden. Das war sein erster Einsatz bei mir. Natürlich kann man es noch für viele andere Ernten verwenden. 
Holunderbeeren reif zum Ernten (c) by Joachim Wenk
Holunderbeeren reif zum Ernten (c) by Joachim Wenk
Seit Jahren das  erste mal wieder Holunderbeeren, die geerntet werden können! Sonst sind sie alle grün am Strauch verdorrt, wegen der Trockenheit. 
Holunderbeeren  Ernte (c) by Joachim Wenk
Holunderbeeren  Ernte (c) by Joachim Wenk
Ja und da ist es mein neues Küchenspielzeug. Sieht doch irgendwie aus, wie frisch vom Mars importiert oder? 
kleine Presse für Beeren (c) by Joachim Wenk
kleine Presse für Beeren (c) by Joachim Wenk

kleine Presse für Beeren (c) by Joachim Wenk
kleine Presse für Beeren (c) by Joachim Wenk

Und schon ist es im Einsatz.

kleine Presse für Beeren im Einsatz (c) by Joachim Wenk
kleine Presse für Beeren im Einsatz (c) by Joachim Wenk

2 Liter reinen Holunderbeerpresssaft habe ich von dem Körbchen Beeren erhalten.

Sonst hätte ich sie dampfentsaftet. Dafür braucht man aber viel Energie und die Ausbeute ist nicht so groß.  Die Menge wäre wohl höher,  weil viel Wasser im Endergebnis enthalten ist. Aber iIn den Beeren bleibt noch viel wertvoller Inhalt zurück. Zudem gehen natürlich durch das lange Erhitzen auch viele Vitamine verloren.

Hier muß ich nur den gepressten Saft kurz erhitzen und dann abfüllen. Beim Apfelsaft, den wir ja auch so pressen, machen wird das ebenso. Dafür haben wir aber eine größere Presse, in der ich wiederum Beeren nicht pressen könnte. Das geht in der Haushaltsgröße mit engmaschigem Preßkorb besser.

Hätte ich das mal schon für mein 8 kg Johannisbeeren gehabt!

frisch gepresster Holunderbeersaft  (c) by Joachim Wenk
frisch gepresster Holunderbeersaft  (c) by Joachim Wenk

Allen mit verregnetem Sommer gebe ich heute etwas Farbe und Sonnenschein ab

Eigentlich wollte ich gar nichts schreiben

Mein letzter  Blog-Beitrag ist noch nicht sehr lange her. Soll ich da schon wieder schreiben? Und was? Gut, ich hatte einen wirklich ganz wundervollen Nachmittag  und Abend und das Wetter war einfach nur gigantisch. Der Garten ist ein Paradies und ich ging auf Foto-Safari. Einfach nur so, für lange kalte und dunkle Wintertage, an denen ich mir dann ab und an einmal die Fotos vom Sommer anschaue. Aber schreiben, das werde ich wohl heute nicht. Dachte ich.

Und dann kam es wie immer, eben anders. Google hat eines meiner Fotos nachgebesssert. Wenn es auch sehr farbig geworden ist, so gefiel es mir sofort so gut, daß ich es unbedingt veröffentlichen wollte. In so vielen Kontakten mit euch lese ich heraus, wie naß und kalt und trist bei euch der Sommer ist. Nein, ich muß einfach etwas schreiben und die Sommerbilder veröffentlichen. Vielleicht könnt ihr euch an den Fotos etwas erwärmen, wenn bei euch schon der Sonnenschein fehlt. Ich finde, diese Bilder vermitteln Sommer und Wärme. Also benutzt sie, wärmt auch und träumt davon, wie Sommer eben auch sein kann.

Aber dann hat Google das Foto so schillernd nachbearbeitet. Jetzt schreibe ich doch.

Hier das Foto mit der Google-Bearbeitung. Ein Blick in den oberen Garten. Der Himmel ist übrigens auch vor Google so blau und ohne Wolken gewesen!

Mein Landgarten im August (c) by  Joachim Wenk
Mein Landgarten im August (c) by  Joachim Wenk
Nun folgen ein paar Fotos meiner gestrigen Foto-Safari. So viele verschiedene Blüten findet man gerade in meinem Garten. Und alle in unterschiedlichen Farben. Das war ein wenig meine Absicht, einfach eine Sammlung an Formen und Farben zusammen zu stellen. 
Beginnen möchte ich mit der Farbe Weiß, die so beliebt ist und bei mir doch nur zwischen drin mal vor kommt. Der Phlox hat seine zweite Blüte. Wenn man die abgeblühten Blüten rasch wegschneidet, treibt er munter aus den Blattachseln unter den ersten Blüten neue kleine Blütentriebe. Und schon blüht er ein zweites Mal. 
weißer Phlox und rosa Dahlien  (c) by  Joachim Wenk
weißer Phlox und rosa Dahlien  (c) by  Joachim Wenk
Das war es auch schon mit Weiß. Tut mir leid, mehr habe ich nicht. Aber wie wäre es mit Braun? Die Schokoladenlbume schillert nach reinstem Kakao. 
braune Blüten  (c) by Joachim Wenk
braune Blüten  (c) by Joachim Wenk
Zu Braun passt zum Beispiel gut, das feurige Gelb-orange des kalifornischen Mohnes. Er nimmt scheinbar die Glut der Sonne auf und strahlt sie wieder ab. 
kalifornischer Mohn (c) by Joachim Wenk
kalifornischer Mohn (c) by Joachim Wenk
Von Gelborange in feurig zu Gelb mit Orange in weichgespült. Golden Celebration, die Austinrose, blüht auch zum zweiten Mal. Ab jetzt blüht sie ununterbrochen bis im November die Blüten bei Regen in Eis gehüllt sind. 
Austinrose Golden Celebration (c) by Joachim Wenk
Austinrose Golden Celebration (c) by Joachim Wenk

Austinrose Golden Celebration  und Dachwurz (c) by Joachim Wenk
Austinrose Golden Celebration  und Dachwurz (c) by Joachim Wenk
Sie steht am neuen Brunnen bei der Einfahrt. Im Frühjahr, als der Brunnen in Betrieb genommen wurde schillerte hier noch die dunkellila Moosrose Captain John Ingram, die aber nur einmal im Jahr blüht. 
Am Brunnen vor dem Tore.....(c) by Joachim Wenk
Am Brunnen vor dem Tore…..(c) by Joachim Wenk
Mit was kombiniert man wohl Gelb im Beet? Klar, mit warmen lila. Der Sommerflieder im Staudenbeet blüht und unter ihm scheint die Sonne mit Sonnenhut und Sonnenbraut. 
Sommer im Staudenbeet mit Sonnenbraut, Sonnenhut, Sommerflieder (c) by Joachim Wenk
Sommer im Staudenbeet mit Sonnenbraut, Sonnenhut, Sommerflieder (c) by Joachim Wenk
Und was haben wir hier? Treiben Sommerflieder eigentlich Wurzelausläufer? Oder sähen die sich aus? Jedenfalls steht dieser kleine und blühende Trieb oder junge Strauch ein wenig entfernt vom großen Strauch. Muß wohl ein Kind von ihm sein, wie auch immer es entstand. 
Sommerflieder (c) by Joachim Wenk
Sommerflieder (c) by Joachim Wenk
Pink-Lila der Blutstorschschnabel. 
Blutstorchschnabel (c) by Joachim Wenk
Blutstorchschnabel (c) by Joachim Wenk

Mehr Blau ins Pink und lila bringt die Katzenminze, die ebenfalls zum zweiten Mal in diesem Jahr blüht.

Blutstorchschnabel  und Katzenminze (c) by Joachim Wenk
Blutstorchschnabel  und Katzenminze (c) by Joachim Wenk
Wieder sehr dunkel und Lila mit Blau blüht die Agastache. Mittlerweile schon ’ne halbe Ewigkeit. So mag ich es. Nicht aufblühen und bis man sich dran  freut schon wieder verblühen. 
Agastache  (c) by Joachim Wenk
Agastache  (c) by Joachim Wenk

Warmes Lila bei dem patagonischen Eisenkraut. Hier umrahmt es meinen Grill-Wacholder. Eine spezielle Barbecue-Züchtung ?!?!

Ne Quatsch, die finden doch immer wieder neue fiktive Namen für normale Pflanzen, damit sie gekauft werden. Das ist ein normaler Wacholder, dessen Zweige und Beeren und Holz man natürlich immer, auch  ohne den Grill-Zusatz im Namen, zum Räuchern oder in der Glut zum Aromatisieren des Grillgutes nehmen kann. Ich werde das auch mal machen, wenn er so groß, ist, daß ein Schnitt notwendig ist. Bis dahin wächst er einfach im heißen Staudenbeet im Vorgarten. Trockenheit macht ihm ja nichts und im Winter gibt er dem Beet wenigstens etwas Struktur, wenn die Stauden alle eingezogen haben.

Eisenkraut und (Grill-) Wacholder (c) by Joachim Wenk
Eisenkraut und (Grill-) Wacholder (c) by Joachim Wenk
Na die kennt man ja, aber immer wieder schön, die wilde Malve. 
wilde Malve  (c) by Joachim Wenk
wilde Malve  (c) by Joachim Wenk
Hier gefällt mir allein schon die Farbe der Knospe. 
Dahlienknospe   (c) by Joachim Wenk
Dahlienknospe   (c) by Joachim Wenk
Und wenn sie aufgeblüht ist, zeigt sie ein warmes Pink.
daDahlienblüte  (c) by Joachim Wenk
Dahlienblüte  (c) by Joachim Wenk
Auch schön, das blau bereifte Laub und die lila Blüten vom Kretamajoran. 
Kretischer Majoran  (c) by Joachim Wenk
Kretischer Majoran  (c) by Joachim Wenk
Und es wird doch bald Herbst! Herbstanemone und 
Herbstanemone (c) by Joachim Wenk
Herbstanemone (c) by Joachim Wenk
Herbstastern fangen an zu blühen. 
Herbstaster (c) by Joachim Wenk
Herbstaster (c) by Joachim Wenk
Und weil es heute ja um Farbe geht, darf dieses Foto auch mit in den Beitrag. Keine Blüten aber Früchte von herrlicher Farbe. Oder? 
Paprika (c) by Joachim Wenk
Paprika (c) by Joachim Wenk

Farben über Farben, da braucht das Auge auch einmal etwas ruhiges Grün

Dass ihr aber nicht meint, mein Garten sieht aus, als wäre ein Farbenhaus explodiert. Nein, die Farben verlaufen sich ja auf der Fläche und dazwischen ist viel Raum für ruhiges Grün. Die Augen bekommen schon keine hektischen Zuckungen, wenn man meinen Garten betritt. 
Hier ein von mir sehr geliebtes Motiv. Die Vogeltränke beim Fliederbusch. Heute mit den Strahlen der Abendsonne. 
Vogeltränke in der Abendsonne (c) by Joachim Wenk
Vogeltränke in der Abendsonne (c) by Joachim Wenk
Ruhig auch meine künftige Sammlung von Sempervieren. Ich habe schon einmal ein  paar zusammengetragen und die beiden kleinen Töpfe neu bepflanzt. Die Topfparade von Christine mit ihren Semperviren hat mir so gut gefallen, daß ich so was auch will. Der Platz war relativ schnell gefunden. Im Mäuerchenbeet gibt es eine Lücke. Eine unansehnliche Betonplatte vorne an der Front. Immer sichtbar. Darunter der Schacht zur Kanalisation. Also die muß bleiben, die kann man nicht weg machen. Nun weiß ich, wie ich sie nutze. Heiß ist es hier im Vorgarten und sehr sonnig. Da haben die Dachwurze eine schöne Fläche. Meine Topfsammlung wird jetzt weiter ausgebaut. 
Dachwurze (c) by Joachim Wenk
Dachwurze (c) by Joachim Wenk
Ruhig und grün auch die Terrasse beim beim Haus. Die kürzlich in den neuen Topf gepflanzte Washingtonia-Palme ist wohl angegangen. Alle drei Kübelpflanzen sind schön kräftig und gesund. 
Washingtonie, Bananenstaude und canarischer Drachenbaum (c) by Joachim Wenk
Washingtonie, Bananenstaude und canarischer Drachenbaum (c) by Joachim Wenk
Auch die hier stehende Feige ist wieder sehr ansehnlich. Durch den Frost Ende April stark geschädigt, alles Grün und die kleinen Feigen verloren, hat sie wochenlang keinen Mucks gemacht. Ich befürchtete, sie ganz verloren zu haben. Aber sie kam wieder und es geht ihr gut. 
Feigenbaum im Kübel (c) by Joachim Wenk
Feigenbaum im Kübel (c) by Joachim Wenk
Und mir geht es gut mit dem Sommer 2017. Warm, nicht heiß, ab und an ein wenig Regen, daß nichts vertrocknet und der Rasen im August noch grün ist. Vorhergesagt haben es, wie ich schon berichtetet, diese beiden hier im Hintergrund. Links die Esche, rechts die Eiche. Die Eiche grünte vor der Esche, was im Sommer große Wäsche vorhersagt. Und wirklich, wir haben Regen gehabt. Was glaubt ihr mit welcher Neugier ich die beiden 2018 im Frühjahr beobachten werde.
Das kleine Bäumchen davor übrigens ist unser Hausbaum, die Baumhaselnuß. Der wird auch noch groß, sehr groß. So schnell wieder wächst, dauert das nicht mehr lange. 
Baumhaselnuß, Esche und Eiche (c) by Joachim Wenk
Baumhaselnuß, Esche und Eiche (c) by Joachim Wenk
Der traumhafte Nachmittag im Garten ging nahtlos in einen ruhigen Grillabend über. 
Noch einmal Farbe. Wieder Gelb und Orange. Diesmal aber in der Abendstimmung mit gedecktem Licht. 
Kapuzinerkresse (c) by Joachim Wenk
Kapuzinerkresse (c) by Joachim Wenk

Zurück zum Ursprung: Grillen über dem richtigen Feuer und gesäuerte Brote am Stein gebacken

Die Kapuzinerkresse habe ich bewundert, als ich so langsam mal  das Feuer zum Grillen in Wallung brachte. 
entspannte Vorbereitungen für den Grillabend (c) by Joachim Wenk
entspannte Vorbereitungen für den Grillabend (c) by Joachim Wenk
Es gab wieder mein Dachziegelbrot. Aber doch war es nicht das Gleiche wie immer. Sonst war es Hefeteig. Aber ich bin ja Selbstversorger, möchte auch immer Alternativen haben, selber machen und nicht kaufen müssen. Hefe muß man kaufen und wenn man keine daheim hat, gibt es keine Brötchen. Darum probierte ich diesmal einfach meinen Weizensauerteig in dieser Verwendungsart aus. Und es klappte perfekt. Ich verwendete frisch geschrotetes Weizenvollkornmehl, weswegen die Farbe etwas unscheinbar wirkt. Aber so ein Brötchen,  wenn man nur kurz abkühlen lässt und dann aufbricht. Außen knusprig und innen warm und duftend, wie in der Backstube beim Bäcker. Was für ein Genuß. Wie sehr man doch so einfache Sinneswahrnehmungen genießen kann. 
Dazu gehört aber auch die Atmosphäre des Holzfeuers beim Grillen. Wir haben auch einen Gasgrill, wenn viele Leute gleichzeitig versorgt werden müssen. Aber über dem Feuer ist es einfach anders. Eigenes Holz ist immer vorhanden, so dass wir auch keine Kohle kaufen müssen. Man muß eben vorher anschüren, das Feuer brennen lassen und dann in der richtigen Stärke am Lodern halten. Oder eben nur die Glut nutzen. Man muß etwas mitfühlen beim Brot-Backen und Grillen. Ich finde das sehr beruhigend, meditativ und unbezahlbar. 
Sauerteigbrötchen am Dachziegel gebacken (c) by Joachim Wenk
Sauerteigbrötchen am Dachziegel gebacken (c) by Joachim Wenk

Sauerteigbrötchen am Dachziegel gebacken (c) by Joachim Wenk
Sauerteigbrötchen am Dachziegel gebacken (c) by Joachim Wenk

Dazu wieder frisches, mariniertes Sommergemüse aus dem Garten.

Gemüsepfanne (c) by Joachim Wenk
Gemüsepfanne (c) by Joachim Wenk

Ja auch ein Fleisch gab es dazu. Nicht selbst im Garten gezogen. Aber vom Metzger, der selbst schlachtet. Kein „Fleisch“ vom Discounter! Ich weiß schließlich, woran man gutes Fleisch wirklich erkennt…..

Und weil ja alles so gesund und politisch korrekt war bisher, gibt es zum Schluß noch reinen Zucker mit Zusatzstoffen. Aber so lecker. Hmmmmm gegrillte Marshmallows.

gegrillter Marshmallow  (c) by Joachim Wenk
gegrillter Marshmallow  (c) by Joachim Wenk
Mit diesem Foto  verabschiede ich mich, wünsche einen schönen letzten Arbeitstag der Woche und dann ein sonniges (!) Wochenende im Garten. 

Ist der Käfer doch nicht schuld? Und ist auch der Baum krank?

Rambler und Walnußbaum scheinen krank zu sein

Samstag, 19. August 2017. Zwischenstand bei meinen beiden Fragen  und euren Rückmeldungen.
Also die Sämlinge sind noch immer nicht identifiziert. 
Die Seuche beim Rambler auch nicht. Oder doch? Es schien mir möglich, daß dieser Triebbohr-Käfer drinnen ist. Da muß man dann die befallenen Triebe entfernen und vernichten. 
Wie ich mir schon dachte ist, das aber ein nicht zu bewerkstelligendes Unterfangen bei einem Rambler wie dem  Pauls Himalayan Musk in einem Walnußbaum. 
da hab ich ja ganz schön was heraus geschnitten aus dem Rambler (c) by Joachim Wenk
 da hab ich ja ganz schön was heraus geschnitten aus dem Rambler (c) by Joachim Wenk

Ein Zweiggewirr wie bei Dornröschen

Mit dem Handy lassen sich die Schäden, wegen der Entfernung zur Linse auch nicht wirklich gut einfangen. Es sind nicht alle Triebe am Absterben. Nur manche. 
(c) by Joachim Wenk
Rambler im Baum stirbt ab (c) by Joachim Wenk

Dazu gehören auch Triebe mit fast 3cm Durchmesser.  Vollkommen verholzte Rosentriebe. Ineinander verschlungen und verwunden, um die Äste im Baum gewickelt und verzweigt. Von den Stacheln rede ich dabei noch nicht einmal. Wie sollte man hier die Triebe entfernen, um die Larven des Käfers, wenn er denn der Schuldige ist, zu beseitigen?

(c) by Joachim Wenk
 Zweiggewirr im Walnußbaum (c) by Joachim Wenk

Ich habe es versucht. Ich fing oben an, weil ich da sehe, was kaputt ist. Und weil ich dann Stück für Stück gen Stamm schneiden kann. Aber es geht einfach nicht. Reiße ich abgeschnittene Teilstücke nach unten, ziehe ich so viele noch grüne mit herab. Die bekomme ich nie wieder hoch in den Baum. Zudem haben die Triebe und Verzweigungen, die denn nach unten zu reißen wären, viele Meter Länge. Wirklich viele, nicht nur ein oder 2 Meter.

Bei dem ganzen Geschnippel auf wackeliger Leiter, verhederrt in Ramblertriebe und voll Zorn auf einen Käfer, von dem ich gar nicht weiß, ob er schuldig ist, bemerkte ich dann, daß der Baum ansich auch nicht gerade gesund ist. Es ist so viel abgestorbenes Holz. Dichtes Laub sieht auch ganz anders aus und selbst beim Baum werden Blätter gelb.

(c) by Joachim Wenk
kranker Rambler und kranker Baum? (c) by Joachim Wenk

So fängt es bei den Rosenblättern an.

kranke Rosenblätter vom Rambler im Baum (c) by Joachim Wenk
kranke Rosenblätter vom Rambler im Baum (c) by Joachim Wenk


Die anderen Walnußbäume sehen gesünder aus, trotz schwierigem Jahr

Dieses Jahr ist für die Bäume ein schlimmes Jahr. Und das nach zwei Sommern, in denen sie über Monate mit schlappen Blättern in der knallenden Sonne fast verdurstet sind.  Erst der kalte Winter. Dann im April die bittere Kälte, in der alle Blüten und Laub abgefroren sind. Sie standen dann lange kahl, länger als sonst, wo sie ja eigentlich schon grün waren. Dann trieben sie. Leider unheimlich gakelige dünne  und schwächliche Triebe. Meinem anderen Walnußbaum hier sieht man es nicht so an. Der ist grüner in der Krone. 
der andere Walnußbaum ist grüner und dichter belaubt (c) by Joachim Wenk
 der andere Walnußbaum ist grüner und dichter belaubt (c) by Joachim Wenk

Auch der Walnußbaum der Nachbarin sieht grün aus.

(c) by Joachim Wenk
Walnußbaum der Nachbarin, satt grün und dicht grün (c) by Joachim Wenk

Nur eben meiner, in dem die Ramblerrose kränkelt sieht schlecht aus. Ich glaube, daß der Käfer nicht Schuld ist. Zumal ich in keinem der abgeschnittenen Äste habe Larven gesehen. 
die Krone des Walnußbaumes ist auch nicht gesund und satt grün (c) by Joachim Wenk
die Krone des Walnußbaumes ist auch nicht gesund und satt grün (c) by Joachim Wenk

Sicherheitshalber habe ich allen Rosenschnitt von heute sofort verbrannt. Egal was diese Seuche ist, durch die abgeschnittenen Triebe verbreitet sie sich jedenfalls nicht mehr. 

Was für traumhaftes Wetter

Ansonsten aber habe ich das traumhafte Wetter im Garten genossen. 
Traumhaftes Spätsommerwetter im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Traumhaftes Spätsommerwetter im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Traumhaftes Spätsommerwetter im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Traumhaftes Spätsommerwetter im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Gemüse aus dem Garten täglich frisch auf den Tisch
Zumindest ab nachmittag.  Vorher mussten noch Bohnen eingefroren werden genau wie Brokkoli. Mittagessen war zu zu bereiten. Heute gab es  schnelle Tomatenbrote mit Parmesanrührei. 
Tomatenbrot mit Parmesanrührei (c) by Joachim Wenk
Tomatenbrot mit Parmesanrührei (c) by Joachim Wenk
Wenn es nicht gelangt hätte,wären auch noch ein paar Stücke Schüttelpizza von gestern übrig gewesen. 
 Schüttelpizza (c) by Joachim Wenk
 Schüttelpizza (c) by Joachim Wenk

Und weil ich im Gemüserausch bin, alles frisch aus dem Garten, gab es natürlich diese Woche unter anderem auch eine Gemüselasagne.

Gemüselasagne mit frischem Gartengemüse (c) by Joachim Wenk
Gemüselasagne mit frischem Gartengemüse (c) by Joachim Wenk
Diese und weitere Rezepte werden in der Nächsten Rezepte-Neuheiten-Mail noch einmal verlinkt werden. Damit kein Rezept übersehen wird….

Alle Rezepte für Küche und Vorratskammer auf www. achimsgartenzumkochen.de

Zwei Fragen die ich nicht klären kann und der wunderbare August 2017

Ein wundervoller August im Vergleich zu den vergangen Jahren

Was für ein wundervoller Sommer das dieses Jahr doch ist. Ich kann mich gar nicht satt sehen am Garten und auch am grünen  Rasen. Die letzten Jahre war da zu dieser Jahreszeit schon lange kein Rasen mehr. Nur braunes Heu und stellenweise der blanke Boden, so trocken war es immer. 

Zwei Fragen, bei denen ich Hilfe brauche

Zur Gartenschönheit komme ich gleich noch genauer. Zuerst aber möchte ich zwei Fragen stellen, bei denen ich einfach nicht weiter komme. Vielleicht kann mir ja jemand von euch helfen. 

Frage 1: Was sind das für Pflanzen? 

Sie wachsen überall im Gemüsegarten. Ich habe schon etliche mit dem Unkraut ausgerupft. Sie haben aber so wunderhübsche Blätter und sind so gesunde Pflanzen, daß ich mich das nicht mehr traue, bis ich nicht weiß, was es ist. Wer weiß, vielleicht sind es ja schöne Pflanzen, dich ich noch gebrauchen kann?

Was ist das für eine Pflanze ? (c) by Joachim Wenk
Was ist das für eine Pflanze ? (c) by Joachim Wenk

Was ist das für eine Pflanze ? (c) by Joachim Wenk
Was ist das für eine Pflanze ? (c) by Joachim Wenk

Frage 2 betrifft eine wirklich wunderschöne Pflanze, die aber leider abstirbt? 

Was ist mit meinem Rambler, dem Pauls Himalayan Musk los? Die Triebe haben alle dürres Laub, das sich nicht verfärbt hat, sondern einfach vertrocknet ist. An zu wenig Feuchtigkeit hätte es die vergangen Sommer liegen können, aber nicht dieses Jahr. Ist der kaputt? 
Warum stirbt der Rambler ab? (c) by Joachim Wenk
Warum stirbt der Rambler ab? (c) by Joachim Wenk
Jetzt bin ich mal gespannt, ob mir da jemand mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. 
Bis dahin genieße ich wohl einfach den Rest des Gartens. 

Grüner Rasen 2017 und verbrannter Rasen 2015

Der obere  Garten mit dem Hausbaum von der Haustüre aus gesehen.
Blick in den oberen Garten (c) by Joachim Wenk
Blick in den oberen Garten (c) by Joachim Wenk
So sah das übrigens 2015 im August aus! 
der obere Garten als Wüste 2015 (c) by Joachim Wenk
der obere Garten als Wüste 2015 (c) by Joachim Wenk
Hätte ich damals schon meine Sukkulenten gehabt, die hätten das in vollen Zügen genossen. Aber auch dieser Sommer scheint ihnen zu bekommen. Die Mittagsblume blüht wieder. 
winterharte Sukkulente in der Wanne (c) by Joachim Wenk
winterharte Sukkulente in der Wanne (c) by Joachim Wenk
Das Mäuerchenbeet im Vorgarten. Weil doch irgendwie überall etwas blüht, sieht es nicht so kahl aus, wie ich befürchtete. Mal sehen, was ich an die Stellen pflanze, an denen Stauden kaputt gegangen sind. 
Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk
Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk

Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk
Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk
Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk
Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk

Von der grünen! Rasenseite aus, macht es sich doch auch ganz gut.

Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk
Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk
Wieder ein Bild von 2015.  Der gleiche Rasen, die gleiche Jahreszeit und doch eine vollkommen andere Stimmung. 
Wüste im Vorgarten 2015  (c) by Joachim Wenk
Wüste im Vorgarten 2015  (c) by Joachim Wenk

Stimmung ist ein gutes Stichwort. Mein Lieblingssitzplatz ist und bleibt über all die Jahre die Hollywoodschaukel auf der dieses Jahr erneuerten Terrasse mit Blick in den Garten und im Schatten der alten Haselnüsse. Wenn es dieses Jahr nur nicht so derart viele und giftige Mücken geben würde. Meine Haut sieht aus wie eine Kraterlandschaft vom  Mars…..
Blick von der Terrasse in den Garten (c) by Joachim Wenk
Blick von der Terrasse in den Garten (c) by Joachim Wenk
Und hier  noch ein Bild speziell für die Christine Z. Weil wir kürzlich darüber plauderten. Für die, die das süße Pflanzchen mit den wundervollen aber winzigen Blüten nicht kennen:es heißt Zimbelkraut und sät sich herrlich selbst aus. Überall!
Zimbelkraut (c) by Joachim Wenk
Zimbelkraut (c) by Joachim Wenk

Der August ist auch ein Monat des Erntens

Vom Ziergarten komme ich nun zum Nutzgarten. Hier der Hopfen, dessen Blüten demnächst gepflückt werden. Ein Tinktur aus ihnen ist das beste Mittel für unruhig Nerven und für eine erholsame Nacht. Ich schwöre drauf, seit Jahren. 
die Hopfenblüten können geerntet werden (c) by Joachim Wenk
die Hopfenblüten können geerntet werden (c) by Joachim Wenk
Am Wochenende werden wieder Tomaten eingekocht. Und ich habe ein paar  Rezepte mit ihnen rausgesucht, dich ich demnächst nachkochen und veröffentlichen werde. Bis dahin könnt ihr ja schon mal die leckere Gemüselasagne nachkochen. Das Rezept steht auf meiner Selbstversorger-Rezepteseite achimsgartenzumessen.de und zwar HIER
dieses Jahr ist wieder ein Tomatenjahr (c) by Joachim Wenk
dieses Jahr ist wieder ein Tomatenjahr (c) by Joachim Wenk
Unten am Weihergarten war ich auch wieder. Leider hatte ich eine kurze Hose an und nun brennen die Unterschenkel überall. Dort wo noch keine Mücke hinein gestochen hat, haben mich im Weihergarten Brennesseln unsanft berührt. 
Vom Weg zum Nachbargrundstück, auf dem ich gerade stehe und das Foto mache, sieht man nun wirklich nichts mehr. Überall Kartoffeln und Zierkürbisse. 
üppiges Wuchern im  Weihergarten (c) by Joachim Wenk
üppiges Wuchern im  Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Gut, daß es dieses Jahr nicht so trocken ist. An den Brunnen komme ich schon gar nicht mehr heran, ohne Kürbisgewächse zu zertreten. 
die Zierkürbisse nehmen alles in Beschlag (c) by Joachim Wenk
die Zierkürbisse nehmen alles in Beschlag (c) by Joachim Wenk
Genau deswegen habe ich zwei  Zierkürbisse hier her gepflanzt. In weiser Vorraussicht, daß es wieder einmal Herbst wird und ich zu Dekozwecken fürs Geschäft diese wunderbaren Früchte benötige, habe die Kürbisse gesät. Aus Samen von den im vergangenen Jahr gekauften Zierkürbissen. Also Dekorieren kann ich diesen Herbst im Übermaß, pallettenweise Zierkürbisse werden überall verteilt. Die hängen ja voll und voller und alle Formen und Farben. 
die Zierkürbisse  tragen reichlich  (c) by Joachim Wenk
die Zierkürbisse  tragen reichlich  (c) by Joachim Wenk

Auch sehr dekorativ, aber halt essbar.  Der Ufo-Kürbis Patisson. Ich liebe ihn und überlege wirklich, im kommenden Jahr einmal keine Zucchini zu bauen, sondern nur noch dieses Kürbisart. Was ich aus Zucchini koche, kann ich mit ihm auch zubereiten. Nur hat er mehr Konsistenz, mehr Geschmack und ist nicht so schnell so unendlich groß. Schubkarrengroße Zucchini wenn man mal ein paar Tage nicht zum Ernten kommt sind ja normal.

die Patissons - Ufokürbisse-  tragen reichlich  (c) by Joachim Wenk
die Patissons – Ufokürbisse-  tragen reichlich  (c) by Joachim Wenk
Und dann das üppige Laub bis über den Bauch reicht es mir, wenn ich in den ganzen Kürbisarten herum steig. Auf sie drauf steige, weil ich das Gleichgewicht verliere oder einfach keinen Platz zum Treten finde. Und es macht ihnen nichts, sie wachsen einfach ungebremst weiter. Düngen? Ja. Beim Pflanzen eine Hand voll Hornmehl und Kompost. Ein oder zweimal (ich kann es gar nicht mehr genau sagen) Brennesseljauche. Das war’s und langt wohl vollkommen aus. Der gesamte Weihergarten ist mit einer mindestens 10 cm dicken Strohschicht gemulcht. 
(c) by Joachim Wenk
die Patissons bilden regelrecht einen Urwald mit ihrem Laub  (c) by Joachim Wenk

So ungebremst wachsen die Patissons, daß sie sogar meine stark wachsende Buschbohne, die wirklich ganz schön weit weg von ihnen gesät wurde, erdrückt haben. Ein Meter ist mindestens zwischen ihnen. Gewesen. Immerhin eine erste Ernte Bohnen konnte ich doch heute einholen.

Ernte im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Ernte im Weihergarten (c) by Joachim Wenk

Draußen an den Karpfenweihern

Nach all dem Garten ging es dann am Abend noch raus zu den Weihern. Die Karpfen mußte gefüttert werden. Und da sah ich noch jemand anderen Futtern. Unmenge der interessanten schwarzen Raupen machen sich über die Brennesselplantagen am Bach unten her. 
Raupen machen sich über die Brennesseln her (c) by Joachim Wenk
Raupen machen sich über die Brennesseln her (c) by Joachim Wenk

Raupen machen sich über die Brennesseln her (c) by Joachim Wenk
Raupen machen sich über die Brennesseln her (c) by Joachim Wenk

Fränkische Landschaft mit Karpfenteich in der  Abendsonne. Wie herrlich und ruhig es hier draußen ist. Wären da nicht… na was wohl? Erst recht  genau hier? Ja, die Stechmücken wieder.

Sommerabend am Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk
Sommerabend am Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk

Sommerabend am Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk
Sommerabend am Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk

Und wen haben wir denn hier. Den Mann mit Kreuzschmerzen! Welcher von beiden? Im Moment tatsächlich beide! Aber nur einer (der im Oktober 13 Jahre alt wird) hat heute eine ganz neue Rampe zum leichteren Einsteigen in das Auto oder den Transporter  bekommen. Der andere ist noch zu jung dazu, der muss normal einsteigen.

die neue Komfort-Einsteigehilfe für alternde Männer (c) by Joachim Wenk
die neue Komfort-Einsteigehilfe für alternde Männer (c) by Joachim Wenk

Die Schönheit des Gartens bei regnerischen Wetter

Bloggen über den Garten in herbstlicher Stimmung

Es ist Samstag Abend. Ich sitze hier an
meinem geliebten Blogger-Arbeitsplatz im ersten Stock am Fenster zum
Garten. Es ist schon stockduster draußen. Es wird schon bald  Nacht. Am
Fensterbrett zwischen den Orchideen brennt das kleine Lämpchen und
wirft einen warmen Lichtschein auf meinen Laptop.
In wenigen Monaten werde ich wieder
fast nur bei dieser ruhigen Stimmung hier sitzen und schreiben. Dann
wird Winter sein. Allerdings – und da bin ich wirklich froh, daß
es noch nicht so weit ist –  herrschen dann draußen noch mal andere
Wetterbedingungen als im Moment. Und es wird nichts mehr grünen und
blühen.
Zu der ganz vorsichtig in mir
aufsteigenden Winterstimmung passen dann auch ein wenig die Fotos,
die ich soeben für meinen Beitrag ausgesucht habe. Wie
überschreibe ich den Text heute? Mir fällt immer als Stichwort
„Auguststimmung im Landgarten“ ein. Dann allerdings wären sicher
ein paar Leser enttäuscht, wenn
sie die Bilder sehen. August stellt man sich eben anders vor. Die  Fotos passen dann  unter eine Überschrift
mit dem Thema Stimmungsbilder im Oktober.
Nachdem es zwei Tage komplett
durch-genieselt hat, die Temperaturen nur knapp in den zweistelligen
Bereich klettern und Nachts immer darunter  bleiben, sieht der Garten
ganz anders aus, als noch vor wenigen Tagen. Weil auch den ganzen Tag
nicht ein Sonnenstrahl den Boden erreicht, gibt das eine ganz
besondere, sehr ruhige Stimmung.
Ich habe versucht diese  besondere August-Stimmung
in Fotos einzufangen. So wie ich den Garten heute gesehen habe. Und
ich habe ihn, so wie er war, wirklich genossen. Schön war es. Die
Arbeiten, die Ruhe, die Farben und die erdigen Gerüche oder die Frische
Luft.
Also wenn das keine Herbststimmung ist. 
Herbststimmung (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung (c) by Joachim Wenk

Impressionen vom Landgarten nach dem Regen

Mein Mäuerchenbeet im Vorgarten. Ich freue mich über alles was blüht. Klar gibt es Lücken, da ja nicht alle Stauden überlebt haben im Winter. Ich hätte Einjährige sähen können. Das war aber noch nie mein Ding. Ich hätte im Gartencenter blühende Stauden kaufen können und einsetzen. Also das wird ja nie mein Ding werden. Diese blühenden Besen hätten in meinem Beet den gleichen Charme, wie ein buntes Ufo, das des nächtens darin gelandet ist. Ein Fremdkörper eben. 
Nein, ich will keine „dekorierten“ Beete mit fertigen Blumen oder Stauden. Diese Beete und Stauden haben ohnehin kein langes Leben und müssen damit ständig neu bepflanzt und auch nachgepflanzt werden. 
Ja, ich habe schon ein paar Mal, wenn sie mir ganz besonders gefiel oder ich genau so eine brauchte, eine blühende Staude ins Beet gesetzt. Den Sonnenhut hier im Bild oder in einem anderen Beet eine Herbstanemone. Oder im Frühjahr, nach meinem Geburtstag eine blühende als Geschenk mitgebrachte Staude. Aber sie sehen erst einmal fremd aus. Und so richtig gefallen, also dass ich sie bewundere, tun mir die Stauden ohnehin dann erst im folgenden Jahr. Wenn der Wuchs natürlich und nicht reisigbesenartig nach oben gerichtet ist. Wenn sie im Beet lebt und nicht nur einfach hinein gestellt wurde. Und wenn sie eben tatsächlich wieder kommt und damit zeigt, daß es ihr hier gefällt. 
Dann gehört sie zu meinem Garten und das nenne ich gärtnern. Langfristig, nachhaltig, vorausschauend, planend, Überraschungen annehmend (Stichwort Selbstaussäher) und über die Jahreszeiten umsorgend, in guten und in schlechte Zeiten. So ist mein Verhalten als Hobby-Gärtner, mein Selbstverständnis als solcher. 
Und so sieht es dann in meinem Staudenbeet gerade aus. 
Staudenbeet im August nach dem Regen (c) by Joachim Wenk
Staudenbeet im August nach dem Regen (c) by Joachim Wenk

Hier im Bild zu sehen die Schönhütchen von der Fiona, die sie mir vergangenen Sommer als Ableger aus ihrem Garten zusandte. Erst dachte ich, sie ist eine der Stauden, die den Winter nicht überlebten. Traurig war ich, weil ich sie doch so sehnsüchtig erwartete die an den Sonnenhut erinnernden Blüten. Blüten die aber nicht seine steil aufrechte Haltung mitbringen. Eher tänzelnd über dem Beet, vom Wind mal hier und mal dorthin gezwängt. So stellte ich mir das durch die Beschreibung bei der Fiona vor.

Aber sie kamen nicht im Frühjahr. Und dann eines Tages entdeckte ich sie doch. Die Freude war groß. Jetzt, wo  sie blühen ist die Freude so richtig in mir empor gekommen. Ja sie tänzeln im Wind. Leider aber haben sie keine Nachbarn, an die sie sich anlehnen können. Die sind nicht wieder gekommen nach dem Winter. Und weil die dünnen Stiele sonst ganz am Boden liegen, habe ich sie doch ein wenig angebunden. Aber sie sind da, sie sind doch noch gekommen. Juchhu.

Staudenbeet im August mit gelben Schönhütchen (c) by Joachim Wenk
Staudenbeet im August mit gelben Schönhütchen (c) by Joachim Wenk
In einem anderen Beet erblühen die ersten Herbstchrysanthmen. 
Herbstchrysantheme (c) by Joachim Wenk
Herbstchrysantheme (c) by Joachim Wenk
Herbstastern und gelbe Schafgarbe. Wenn das nicht Herbststimmung wachruft. Aber nett, wie sie durch den Zaun lugen und das Geschehen unten auf der Dorfstraße beobachten. Sicher kommentieren sie es auch,  ähnlich den beiden Senioren in der Loge bei der Muppet-Show. Ob sie auch so  zynisch kommentieren?
Zaungäste: Herbstaster und gelbe Schafgarbe (c) by Joachim Wenk
Zaungäste: Herbstaster und gelbe Schafgarbe (c) by Joachim Wenk
Seit so vielen Monaten eine Freude neben der Haustüre. Langsam aber wird die Schale zu klein. Soll ich einzelne abzupfen und eintopfen? Soll ich es noch über den Winter so lassen? Ich bin mir nicht sicher. Aber eine sehr schöne Sammlung, die ich da im Herbst letzten Jahres als solche erstanden habe. Tolle Farben, wie ich meine. 
Dachwurz in Tonschale  (c) by Joachim Wenk
Dachwurz in Tonschale  (c) by Joachim Wenk

Herbstliche Gemüse im Garten und der Küche

Tolle Farben auch im Gemüsegarten beim Baumspinat. Ich liebe ihn. Im Garten und am Salatteller. 
Baumspinat Magenta Spreen (c) by Joachim Wenk
Baumspinat Magenta Spreen (c) by Joachim Wenk

Tolle Blume, grün in grün. Aber hier kommt es schließlich nicht auf die Farbe an, sondern auf den Geschmack. Der Brokkoli wird erntereif.

Brokkoli (c) by Joachim Wenk
Brokkoli (c) by Joachim Wenk

Und was soll das hier? Was macht eine blühende Staude im Gemüsebeet? Das ist eine Marshmallow-Pflanze und darf damit im Gemüsegarten, in dem  ja Essbares angebaut wird, stehen. Ja tatsächlich aus den Wurzeln des echten Eibisch (so heißt er wirklich) wurden damals die Marshmallows gemacht.

Aber ich habe ihn nicht wegen der Wurzeln im Gemüsebeet. Wie könnte es anders sein, er hat sich da selbst hin gesetzt. Seine Mutter steht vor dem Gemüsegarten im Staudenbeet. Diese hübsche kleine Ausgabe werde ich im Herbst ausgraben und in ein Staudenbeet pflanzen. Die Mutter ist etwa 180-200 cm hoch und sehr wüchsig. Sie blüht seit vielen Jahren im Beet und sät sich immer bereitwillig selbst aus. Meine Stockrosen, mit denen er ja verwandt ist, kamen dieses Jahr nicht in die Gänge, der Eibisch aber blüht wie in jedem Jahr und wächst wie in jedem Jahr.

echter Eibisch (c) by Joachim Wenk
echter Eibisch (c) by Joachim Wenk
Lange war ich guter Dinge, nun ist es wieder so weit. Jedes Jahr das Gleiche. Immer wenn meine Gurken anfangen zu tragen kommt diese Seuche und sie sind in Kürze tot. Ich möchte einmal den Sommer über Gurken ernten können. Was kann man dagegen tun? Ich weiß es nicht. 
kranke Gurken (c) by Joachim Wenk
kranke Gurken (c) by Joachim Wenk
Der Neuseeländer Spinat ist gesund und wüchsig wie immer. Er kam heute in einen leckeren Sommer-Gemüse-Strudel, dessen Rezept ich, neben anderen, wieder bei www.achimsgartenzumessen.de beschrieben habe. 
neuseeländer Spinat (c) by Joachim Wenk
neuseeländer Spinat (c) by Joachim Wenk
Noch eine Weile im Beet benötigt der Toskanische Grünkohl und die Rote Beete. Aber auch hier sieht es schon richtig herbstlich aus, finde ich. 
Federkohl "Nero di Toscana" und rote Beete (c) by Joachim Wenk
Federkohl „Nero di Toscana“ und rote Beete (c) by Joachim Wenk

Noch viel länger im Beet wird er hier stehen. Mein geliebter „fränkischer Wasabi“, der gewöhnliche Meerrettich eben.

Meerrettich (c) by Joachim Wenk
Meerrettich (c) by Joachim Wenk
Die Glockenpaprika schmückt sich mit, noch grünen, Glöckchen. Und wer sich über die eigenartige Blüte für eine Paprika wundert, sollte einmal genau hinsehen. Ja tatsächlich, das ist eine Gurkenblüte. Die Gurke kommt eben weit rum bei mir im Gewächshaus. Nur am Boden ist es ihr wohl zu langweilig. 
Glockenpaprika (c) by Joachim Wenk
Glockenpaprika (c) by Joachim Wenk
Heute gepflanzt. Die Beilage für die kommende Karpfensaison. Endiviensalat. 
Endivien (c) by Joachim Wenk
frisch gepflanzter Endivien (c) by Joachim Wenk

 Himbeerernte mit der Leiter?

Und auch diese Arbeit habe ich heut endlich erledigt. Meine Sommerhimbeeren habe ich ausgeschnittten. Alle abgetragenen Ruten müssen entsorgt werden, daß die neuen genug Licht und Luft bekommen. Ich habe vor kurzem bereits über sie geschrieben und meiner Ratlosigkeit Ausdruck verliehen. Die Triebe sind wirklich ellenlang. Wenn die nächstes Jahr Blüten treiben haben sie wieder keinen Halt und knicken. Wenn sie nicht schon im Winter oder den Herbststürmen über dem Gerüst abgenickt werden. Abschneiden ist nicht gut, weil dann die Ernte verloren geht.

Nun hatte mir die Christine gesagt, daß man sie einfach lassen solle und oben noch einmal anbinden, an einer weiteren Querstange.

Die Stange konnte ich nicht anbringen, aber ich habe senkrechte Stecken am Zaun fixiert, quer eine Schnur gespannt und sie daran angebunden. Jetzt können sie ohne Gefahr zu laufen geknickt zu werden, bis zum nächsten Frühsommer so bleiben. Einen Nachteil hat das ganze dann aber doch. Wie ernte ich? Da brauche ich ja eine Leiter zum Himbeeren ernten. Das wird ja lustig werden….

(c) by Joachim Wenk
Himbeeren mit erweitertem Gerüst (c) by Joachim Wenk

(c) by Joachim Wenk
Himbeeren mit erweitertem Gerüst (c) by Joachim Wenk

Sommerblüten und wie wichtig die Sonne für das Gemüse ist

Gartentagebuch  vom Wochenende 5. und 6. August 2017

Wahnsinn, August. Wo kommt der her? Gerade noch Rosenblüte und Anfang Juni und nun schon große Ernte im August. Kürzere, spürbar kürzere Tage, morgens Nebel, kühle Nächte, die Sonne mit weniger Kraft. 
Naja weniger Kraft heißt nicht, keine Kraft. Es ist noch warm und ich genieße das gerade. Die Aussichten sagen Kühle und Regen voraus. Den Regen kann ich schon wieder brauchen, also sehe ich allem gelassen entgegen. 
Auch wenn es im Garten nicht so blüht, wie ich es mal geplant habe. Auch wenn meine Staudenbeete keine gezielte Kombination auserwählter Blütenstauden sind, so blüht es doch überall im Garten. 
Mal hier mal da, dort und sogar da, wo es gar nicht blühen sollte. Fast alles liefert Nektar und Pollen für die Fluginsekten und oft sogar Samen für die „Kernbeißer“ unter den Gefiederten. Ich weiß nicht, ob es die für die Bezeichnung und Kategorisierung der Gärten zuständigen Fachleute, das als Naturgarten durchgehen lassen würden. Ein natürlicher Garten ist es allemal. 
Hier sehen wir eine Bonsaisonnenblume. Der Samen viel wohl den Spatzen im Winter aus dem Futterhäuschen und landete für die gefiederten Freunde unerreichbar in der Steinfuge. 

Blüten im Sommergarten

Sonnenblume (c) by Joachim Wenk
Sonnenblume (c) by Joachim Wenk

Immer wieder faszinierend, die unendlich filigrane Blütenpracht der Wiesenraute.

Wiesenraute (c) by Joachim Wenk
Wiesenraute (c) by Joachim Wenk
Die Rose de Resht macht sich auf zur zweiten Blüte. Und wenn man genau hinsieht, erkennt man auch hier wieder die Wiesenraute. 
Rose de Resht und Wiesenraute (c) by Joachim Wenk
Rose de Resht und Wiesenraute (c) by Joachim Wenk
Keine Blütenpflanze und dennoch in voller Blüte,  beziehungsweise kurz danach. Die Rote Melde soll Samen bilden und sich aussamen, für nächstes Jahr. 
blühende  Melde  (c) by Joachim Wenk
blühende  Melde  (c) by Joachim Wenk
Ein Blick  in den Gemüsegarten in der Morgensonne.
Gemüsegarten in der Morgensonne (c) by Joachim Wenk
Gemüsegarten in der Morgensonne (c) by Joachim Wenk

Der Gemüsegarten lebt vom Sonnenlicht

Morgensonne und Gemüsegarten sind gute Stichworte. Genauer genommen sollte ich generell „Sonne“ sagen. Mein Gemüsegarten im Garten ist zu schattig, muß ich feststellen. Nicht nur der Boden und in den vergangen Jahren der Wassermangel lassen die Pflanzen nicht richtig wachsen. Der Lichtmangel trägt einen großen Teil dazu bei. Mir war das nicht bewußt, scheint doch auch hier die Sonne. So arg, daß immer alles welk war, die letzten Jahre, als die Sonne alles verbrannte. Aber es ist zu wenig, zu wenige Stunden am Tag. 
Wie ihr wisst, habe ich unten am Dorfweiher noch ein Stückchen Land gepachtet für Kartoffeln zum Beispiel. Dort gibt es keinen (! ) Schatten. Sonne pur den ganzen Tag. Hier wuchert das Gemüse in einer wahnsinnig dunklen Blattfarbe, riesige, kräftige Blätter. 
Ich habe Kürbis, Zierkürbis, Pattison am selben Tag in die selbe Topfplatte gesät. Unten am Weiher sind die Pflanzen der Zucchini und Patissons so hoch, daß sie mir beinahe bis zur Brust  gehen. Ich schätze etwa 140 cm hohe Büsche. Im Garten oben haben sie blassgelbe schwächliche  Blätter, die Pflanzen bestimmt einen Meter niedriger als im Weihergarten. Die Früchte unten in der Sonne reifen und reifen und ich komme mit dem Ernten nicht nach. Oben im Gemüsegarten im eigentlichen Garten gibt es jetzt erste kleine Früchte. Und das ist schon immer so. Alle ernten ohne Ende diese Früchte und ich nicht. Ich dachte der Boden ist nicht in Ordnung. Er ist auch nicht sehr gut, fast ohne Humus. Aber jetzt glaube ich, daß der Sonnenmangel mindestens so viel wiegt, wie die geringe Bodenqualität. 
Also jedenfalls hier habe ich für heute erst mal ein paar aktuelle Fotos vom Sonnengarten am Weiher. 
So sieht der Garten jetzt im Moment aus. Links unten im Bild die Patissons. 
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
Ein Schwenk hoch in den eigentlichen Gemüsegarten. Unten rechts die Patissons hier. Das Gitter der Gurken ist etwa 1 m oder 1,10 m hoch. Man sieht also, wie klein die Patissons hier oben sind. 
Patissons im eigentlichen Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Wenige Wochen davor konnte man am Weg noch laufen. 
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk

Im Mai, als ich die Zucchini, links in der unteren Bildhälfte, pflanzte, waren die Kartoffeln schon schön entwickelt.

sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk

So sah der Garten Anfang Mai aus. Die Kartoffeln wuchsen schon da recht kräftig und ich habe gerade noch den richtigen Zeitpunkt erwischt, zwischen den Reihen Stroh zu mulchen. Kurz darauf waren bereits die Reihen geschlossen und ich hätte kein Stroh mehr verteilen können.

sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
Noch einmal ein Blick von der Dorfstraße in den Garten. Jetzt am Wochenende. 
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
Gleicher Blick im Mai. 
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk

und wieder ist eine  Hecke geschnitten

Und zum Schluß noch ein Blick auf die Arbeit vom Samstag, die ich heute abgeschlossen habe.

Der Heckenschnitt der nächsten Hecke und Staudenschnitt. Heute habe ich dann alles gehäckselt.  5 Stunden mit Ohrschützern am Häcksler. Danach wußte ich auch, was ich getan habe…

Heckenschnitt und Staudenschnitt fertig zum Häckseln (c) by Joachim Wenk
Heckenschnitt und Staudenschnitt fertig zum Häckseln (c) by Joachim Wenk
Hier die Aufgabe vom Samstag: Die Hecke muß gestutzt werden. 
Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk
Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk

Aufgabe erledigt, Hecke geschnitten. Stellenweise meinte ich, mehr Wildrosen und Weißdorngestrüpp herausgeschnitten, als die Hecke gestutzt zu haben. Sie mußte unbedingt auch wieder deutlich niedriger werden, schmäler und vor allem oben schmäler als unten. Es ist im Moment eher umgekehrt.

Leider sieht die  Hecke jetzt nicht schön aus. Weil ich die Höhe weggenommen habe und oben viel weg geschnitten habe, ist sie jetzt kahl und ohne Grün. Zumindest in weiten Teilen. Ich hoffe jetzt auf die vorhergesagten kühlen Tag und Regen. Sicher treibt sie noch einmal durch. Hoffe ich, jedenfalls.

Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk
Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk

Vorher.

Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk
Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk

Nachher.

Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk
Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk

Blick unterm Flieder Richtung Weinberg.

Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk
Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk

Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk
Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk

Der Weinberg. Wieder ohne Früchte, da im April ja alles erfroren ist. Ein Weinstock ist ganz erfroren.

Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk
Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk

Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk
Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk

Erste Erfahrung mit Saatzwiebeln und es wuchert im Selbstversorger Gemüsegarten

Falsche Artikelnummer bestellt und dadurch wertvolle Erfahrung gesammelt

Im Winter nahm das Chaos seinen Anfang. Jetzt ist es abgeschlossen und ich bin dadurch reicher geworden. Reicher an einer neuen sehr schönen Erfahrung, reicher an Erkenntnis und reicher an schönen Zwiebelchen. 
Ende März berichtete ich bereits von meinem Mahlheur, HIER nach zu lesen. 

Zwiebeln sähen statt stecken ist total einfach und erfolgreich

Anstelle von Steckzwiebeln orderte ich scheinbar Zwiebelsamen. Zumindest kamen die im Paket mit, an Stelle der Steckzwiebeln. Steckzwiebeln habe ich noch nach bestellt. Und ich habe recherchiert. 
Es ist wohl tatsächlich so, daß den Saatzwiebeln eigentlich der Vorzug zu geben wäre. Und ich dachte immer, Zwiebeln müssen gesteckt werden. 
Also steckte ich die dann noch gekommenen  Steckzwiebeln. Es waren Schalotten der Sorte Red Sun. Die sind schon seit einiger Zeit geerntet und werden verbraucht. Mit der Ernte war ich dieses Jahr einmal sehr zufrieden. 
Die Samen kamen auch  in die  Erde. Und keimten rasch und zuverlässig. Im Gartenbuch las ich, wie unkompliziert das Zwiebelsähen ist. Man steckt pro Topf in der Topfplatte nicht unbedingt nur einen Samen, sondern man kann auch gleich mehrere hinein sähen. 
keimende Gemüsezwiebeln im März (c) by Joachim Wenk
keimende Gemüsezwiebeln im März (c) by Joachim Wenk
Beim Auspflanzen werden sie nicht vereinzelt, sondern so als kleiner Pulk  gepflanzt. Das probierte ich dann ganz gezielt noch einmal mit 3-5 Samen pro Topf. 
Irgendwann wurde ausgepflanzt. Und irgendwann habe ich sie ganz vergessen. Alles war sowieso von  Unkraut, Baumspinat, Borretsch, Melde, Ringelblumen und Giftbeere überwuchert. 
Jetzt habe ich mich einmal ans Werk gemacht, und alles im ersten Schritt grob entfernt. Die Ringelblumen haben schon Samen für nächstes Jahr verstreut und bekommen wieder den Mehltau. Die mussten raus. 
Unter all dem Dickicht waren erntereif die Saatzwiebeln der Sorte Rijnsburger Auslese. Ihr seht sie hier im Korb zum Trocknen. Herrliche runde gesunde Zwiebeln, die nur minimalst Laub, also Grün, hatten. Das stirbt jetzt ab. 
Die im Pulk gesetzten entwickelten sich so, wie im Buch beschrieben. Sie wurden alle gleichmäßig runde Zwiebeln,die sich einfach auseinander drückten, damit sie genug Platz haben. 
Gemüsezwiebeln Rijnsburger Auslese, aus Samen gezogen: Ernte (c) by Joachim Wenk
Gemüsezwiebeln Rijnsburger Auslese, aus Samen gezogen: Ernte (c) by Joachim Wenk
Also wenn das so unkompliziert und erfolgreich ist mit den Zwiebeln und den Samen, dann werde ich künftig nur noch sähen. In den Katalogen ist die Auswahl an Zwiebelsamen-Sorten ohnehin vielfältiger, als das Steckzwiebelsortiment. Und mit Steckzwiebeln habe ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht. Sie wuchsen nicht, faulten dann später. Die Ernte war immer unbefriedigend und den Aufwand nicht Wert. 
Gemüsezwiebeln und Knoblauch knollen Ernte (c) by Joachim Wenk
Gemüsezwiebeln und Knoblauchknollen Ernte (c) by Joachim Wenk

Verwilderter Knoblauch bringt erstklassige Ernte

Im Korb mit den Zwiebeln ist auch der Knoblauch, den ich beim Unkraut rupfen mit erntete. Im Frühjahr steckte ich viel zu spät. Ich kam einfach nicht dazu. Es waren schließlich mehr vertrocknete, denn kräftige Knoblauchzehen. Dieser Knoblauch entwickelte sehr kleine, etwa kirschgroße Knollen. 
In den letzten Jahren habe ich immer wieder hier und da beim Ernten einfach Knoblauch übersehen und der treibt dann im Frühjahr als Büschel aus. Da ernte ich gern das Grün für den Salat oder aufs Brot. Dieses Jahr grub ich einfach diese Büschel aus.  Die Not trieb mich dazu, weil ich ja keinen richtigen, ordentlich gesteckten Knoblauch, ernten konnte, durch meine Nachlässigkeit im Frühjahr. Neugierig war ich ja  beim ersten Knoblauchbusch,  was mich da erwartet. Ich war Baff. Ihr seht es im Foto, super große und schöne Knollen. Wieder ein Überraschungserfolg. 

Ringelblumen  – hübsch anzusehen, aber für eine reiche Ernte hinderlich

Die Aufräumarbeiten im Gemüsegarten werden wohl noch ein bisschen dauern. 
Hier seht ihr die ganze Pracht vor meiner Jäte-Wut. Der Gemüsegarten erhält durch die großen Bäumen ohnehin zu wenig Sonne. Das war auch einer der Gründe, warum alles Hohe und Wuchernde, das nicht mehr geerntet wird, weg mußte. Jetzt kommt mehr Licht an die Gemüsepflanzen. 
Bio-Gemüse-Garten im August (c) by Joachim Wenk
Bio-Gemüse-Garten im August (c) by Joachim Wenk

Bio-Gemüse-Garten im August (c) by Joachim Wenk
Bio-Gemüse-Garten im August (c) by Joachim Wenk

Bio-Gemüse-Garten im August (c) by Joachim Wenk
Bio-Gemüse-Garten im August (c) by Joachim Wenk
Das vorläufige Endergebnis meiner Aufäumaktion. 
Das kann ich dann gleich mit häckseln, wenn der Apparat ohnehin angeschmissen wird. Ich will ja noch eine Hecke stutzen, danach wird wieder gehäckselt. 
(c) by Joachim Wenk
Überflüssiges aus den Gemüsebeeten wurde entfernt (c) by Joachim Wenk
Bis der neue Häcksel-Mulch vorhanden ist, habe ich die große Fläche hier gleich mal mit Pappe bedeckt und mit Baustahl beschwert. Hier standen die Blauwschokker-Erbsen, viel Unkraut und Ringelblumen. Nach dem es weg war, wuselte es noch am Boden, dass man meinte einen Ameisenhaufen geöffnet zu haben. Aber es waren keine Ameisen, sondern unzählige verschieden Krabbeltiere. Unter der Erde sieht das ja auch so aus. Ein Leben ist durch den Dauermulch hier überall. Es ist einfach eine Freude. Mein Garten und der Boden leben, mangels Glyphosphat, RoundUp und anderen Zaubermitteln.  Das finden sicher auch die Frösche, die sich von diesem Getier ja ernähren. 

Ist das Wuchernde entfernt, sieht man das herrliche Gemüse

 Blaukraut im Gemüsebeet (c) by Joachim Wenk
 Blaukraut im Gemüsebeet (c) by Joachim Wenk
Blick in den Gemüsegarten. Rechts die Einlegegurken in voller Blüte. Die Rankgitter stehen übrigens noch von den Erbsen hier. So war es geplant, als ich  Mitte Mai die kleinen Gurkenpflänzchen setzte. Die Erbsen waren da noch am Wuchern und bildeten Schoten. Jetzt sind sie abgeerntet, das Erbsenstroh am Kompost und die Rankgitter können, von den jetzt wuchernden Gurken und dem Kürbis in Beschlag genommen werden. 
Einlegegurken am Rankgitter (c) by Joachim Wenk

Hinter, über, unter und in den Einlegegurken, macht es sich der Kürbis bequem. Eigentlich stehen da auch  noch Paprika und Tomaten. Überzählige Pflanzen, die ich irgendwo unter bringen mußte. Sogar die hängen voller Früchte und die werden gerade reif.

Kürbis und Einlegegurken wuchern im Gemüsebeet (c) by Joachim Wenk
 Kürbis und Einlegegurken wuchern im Gemüsebeet (c) by Joachim Wenk

Und wiederum hinter dem Kürbis, wächst der Topinambur. Seine Blüten bereichern optisch den Gemüsegarten. Der Platz direkt unter dem Walnußbaum, kann für anderes Gemüse absolut nicht genutzt werden. Dort im Boden gedeiht nichts. Topinambur allerdings schert sich nicht um ein dichtes Blätterdach und ein dichtes Wurzelnetz des Baumes, der gedeiht prächtig. Zu dumm, dass ich ihn einfach nicht mag. In keiner mir bekannten Zubereitungsart konnte er überzeugen. Dabei brächte er ohne Arbeits- und Pflegeaufwand meinerseits so schöne Ernten.

der Topinambur blüht (c) by Joachim Wenk
der Topinambur blüht (c) by Joachim Wenk
Im Beet neben dem Topinambur steht das Lagerkraut für Sauerkraut und der Rosenkohl. 
Spätes  Weißkraut und Rosenkohl (c) by Joachim Wenk
Spätes  Weißkraut und Rosenkohl (c) by Joachim Wenk

Auch ein paar spät gesäte Buschbohnen wachsen da noch und Winterlauch, den ich erst ausgepflanzt habe. Man sieht ihn gar nicht richtig am Foto.

Spätes  Weißkraut und Rosenkohl und später Lauch  (c) by Joachim Wenk
Spätes  Weißkraut und Rosenkohl und später Lauch  (c) by Joachim Wenk

Meine Dahlien blühen dieses Jahr gesammelt im Gemüsegarten. Beeindruckend ist die mannshohe Sir Alfred Ramsey mit Blüten von etwa 25 cm Durchmesser und mehr.

Dahlien Sir Alfred Ramsey und Galant Knight  (c) by Joachim Wenk
Dahlien Sir Alfred Ramsey und Galant Knight  (c) by Joachim Wenk

Wieder weiter, entgegen  dem Uhrzeigersinn, im nächsten Beet, steht der Meerrettich und – jetzt nach der Ringelblumenauslösch-Aktion- auch eine Reihe Lagermöhren.

Lagermöhren und Meerrettich (c) by Joachim Wenk
Lagermöhren und Meerrettich (c) by Joachim Wenk

Im Schneckenzaunbeet ist der Sommerlauch geerntet und eingefroren. Ein Teil vom frühen Weißkraut ist ebenfalls eingefroren. Der Rest muß dringend auch noch verarbeitet werden. Der erste Brokkoli hat eine schöne grüne Blütenknospe. Der Kopfsalat wurde nichts mehr, der schoß gleich. Aber ein oder zweimal können wir davon essen. Die Salatgurken wachsen und blühen und fangen jetzt auch an, zu tragen. Die ersten Gurken sind verspeist.

Gemüsebeet (c) by Joachim Wenk
fast schon herbstliche Stimmung im Gemüsebeet (c) by Joachim Wenk

Das Bohnentippi beweist mal wieder, daß fast 4 m nicht zu hoch sind ,für die Bohnen. Lediglich die afrikanischen Meterbohnen waren ein Reinfall. Andere, welche die gleichen Samen sähten, ernten schon laufend. Wieder was gelernt. Diese Bohnensorte brauche ich nicht an zu bauen bei mir.

Stangenbohnen am Bohnen-Tippi (c) by Joachim Wenk
Stangenbohnen am Bohnen-Tippi (c) by Joachim Wenk

Die Tomaten werden reifer und reifer. Bald geht das Einkochen los. Im mediterranen Grill-Gemüse und als Salat werden sie schon laufend her genommen.

Tomaten werden reif (c) by Joachim Wenk
Tomaten werden reif (c) by Joachim Wenk

Tomaten werden reif (c) by Joachim Wenk
Tomaten werden reif (c) by Joachim Wenk

Tomaten werden reif (c) by Joachim Wenk
Tomaten werden reif (c) by Joachim Wenk

Hilfe! Meine Himbeeren wachsen ins Unendliche

Beinahe glaube ich, die Himbeeren wollen es den Bohnen nachmachen. Wie pflegt man die nur richtig? Hat jemand einen Rat? Es sind Sommerhimbeeren. Die Ernte ist abgeschlossen und eigentlich sollte ich schon die abgetragenen Triebe entfernt haben. Der Bestand braucht dringend Luft. Die neuen Triebe sind unendlich am Wachsen. 3 Meter haben sie schon und die wachsen noch weiter. Das gibt nächstes Jahr unendliches Chaos, wenn sie austreiben und Blütentriebe entwickeln. 
So schlimm war es noch nie. Aber die waren schon immer viel zu hoch. Letztes Jahr kürzte ich dann im Herbst die Triebe auf etwa 180 cm. Das mache ich nicht mehr. Im Ergebnis, blieb dieses Jahr die Ernte fast vollständig aus. Dabei tragen sie sonst immer überreich. Aber durch den Rückschnitt trieben sie keine – naja fast keine – Blütentriebe. Also, wenn jemand Erfahrung mit solchen langen Trieben hat und mir sagen kann, was ich tun könnte, wäre ich dankbar. 
überlange Himbeer-Ruten bei Sommerhimbeeren (c) by Joachim Wenk
überlange Himbeer-Ruten bei Sommerhimbeeren (c) by Joachim Wenk

überlange Himbeer-Ruten bei Sommerhimbeeren (c) by Joachim Wenk
überlange Himbeer-Ruten bei Sommerhimbeeren (c) by Joachim Wenk

Im Gewächshaus wuchert es auch – hier aber sind es die Gemüsepflanzen

Noch ein Blick ins Gewächshaus. Hier mußte ich nichts wucherndes entfernen. Da achtete ich von Anfang an darauf, daß nur Kulturpflanzen und Mulch vorhanden sind. Auch hier alles gesund und munter. Inklusive dem noch immer dort wohnenden Laubfrosch. 
Die Tomaten haben grünes Laub bis unten am Boden. Das war die letzten Jahre nicht so. 
Tomaten im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk
Tomaten im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk

Die Paprika sind wüchsiger als vergangenes Jahr. Aber nicht so, wie die Jahre davor.

Paprika im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Paprika im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Aber über mangelnden Fruchtbehang kann ich mich nicht beklagen. Auch habe ich bereits geerntet.  Letztes Jahr fast gar nichts und sonst immer erst im September. Da ist es dieses Jahr schon beinahe perfekt. Schön wachsende, nicht zu sehr wuchernde Pflanzen und beizeiten reife Früchte.

Paprika im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Paprika im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Die Aussaaten für Gemüse jetzt zum pflanzen, gelingen gerade nicht, wie sie sollen. Alles ist gakelig und schießt. Nur der Endivien, der mir besonders wichtig ist, entwickelt sich ordentlich. Den brauchen wir ja dann wieder im Herbst und Winter im Kartoffelsalat zu unseren Karpfen.

letzte Gemüse Jungpflanzen im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
letzte Gemüse Jungpflanzen im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Für dieses Mal also wieder ein ausführlicher Bericht über den Gemüsegarten vom Selbstversorger. 
Beim nächsten Mal gibt es wieder Fotos vom Heckenschnitt und vielleicht von hübschen Blüten. 
Komme ich mal wieder  zum Kochen, werde ich auch diese Rezepte wieder bei achimsgartenzumessen.de veröffentlichen. 
Bis dahin wünsche ich ein schönes Gartenwochenende.