Es wuchert und blüht und mitten drin ein winziger Springbrunnen…

Vorgestern kam ich abends spät nach Hause. Abgekühlt hat es und bewölkt war es. Bei diesen Bedingungen bekommt man meist schönere Gartenfotos, als Mittags in der vollen Sonne. Und wirklich, auf den Fotos sieht man nicht einmal, wie dringend der Regen schon wieder nötig wäre. 
Und heute, zwei Tage danach mit überall Unwettern in Bayern, Flüssen die wieder über die Ufer treten und überschwemmten Wiesen, kann ich sagen, es hat bei uns wieder nichts geregnet. Gute 1  l/qm kamen herunter. Damit wurde der Boden unter den Stauden nicht einmal befeuchtet. 
Staudenbeet im Sommergewand (c) by Joachim Wenk
Mäuerchenbeet im Sommergewand (c) by Joachim Wenk
Szene aus dem Landgarten (c) by Joachim Wenk
Szene aus dem Landgarten (c) by Joachim Wenk
Den Goldmohn habe dieses  Jahr neu, weil ich gelesen hatte, daß er mit Trockenheit und Sonne gut zurecht kommt. An etlichen Stellen habe ich ihn ausgesät und nur hier an dieser einen Stelle ist er aufgegangen. Hoffentlich sät er sich wirklich selbst aus. Denn der passt wunderbar ins Beet. Die Trockenheit stört ihn wohl wirklich nicht und die Farbe ist einfach eine Wucht. Die ersten Samen-Schoten hängen jedenfalls schon an der Pflanze. Ich werde mir sicherheitshalber dann auch ein paar Samen abnehmen, um ihn selbst auch ziehen zu können. 
kalifornischer Goldmohn (c) by Joachim Wenk
kalifornischer Goldmohn (c) by Joachim Wenk
Den Stockrosen macht die Trockenheit auch nicht so viel aus. Obwohl sie, wenn die Sonne scheint, auch die Blätter hängen lassen. Sie haben aber eine Pfahlwurzel senkrecht nach unten. Tief nach unten. So kommen sie daher auch auf trockenen Standorten zurecht. 
Stockrosen (c) by Joachim Wenk
Stockrosen (c) by Joachim Wenk

Und ja, das ist das gleiche Bild. Wer aber Apotheken-Rundschau  erprobt ist, kann ja einfach einmal anfangen und den Unterschied suchen…

Stockrosen (c) by Joachim Wenk
Stockrosen Größenvergleich mit Mülltonnen (c) by Joachim Wenk
Stimmt! Es sind die Mülleimer.  Die sind zwar keine Zierde für das Foto und dennoch habe ich sie absichtlich mit abgelichtet. Das nur, damit man einmal die Proportionen sieht. Ich denke da etwa an den Tag der offenen Gartenpforte vor kurzem. Da sah ich in den Gärten Stockrosen, die mir gerade einmal bis zum Knie reichten. Und es waren diese original  Bauerngartenstockrosen. Die neuen Züchtungen, die nicht für Rost anfällig sind, waren es nicht. Die habe ich auch und sie bleiben, bei mir auch, deutlich niedriger. Und sie haben ein anderes Laub. Meine Stockrosen sind deutlich über 2 m hoch und erfüllen mich mit Stolz, wo doch so viel immer eher mickrig ist oder vertrocknet oder eingeht in meinem Garten. 
Was auch wirklich sehr gut mit der Dürre zurecht kommt sind diese gelben  Färberkamillen. Ich habe auch noch andere, die aber in Mitleidenschaft gezogen wurden, von der Hitze und Trockenheit. 
Die Gelben sind Sämlinge und ich will schon immer einmal recherchieren, welche gelben Färberkamillen ich eigentlich ursprünglich  als Staude gekauft habe. Ich bin mir ziemlich sicher eigentlich immer die Zwergform (dwarf) gewählt zu haben. Aber die sind eher nicht von Zwergenwuchs gezeichnet. Und sie blühen schon so lange. In der Vase halten sie sich fast 2 Wochen!
Das Blaue ist übrigens ein Storchschnabel. Bei manchen Storchschnäbeln im Katalog kann man lesen, daß sie recht weit herum kommen im Staudenbeet. Sie bilden lange Stile mit Blüten. Wer das Foto anschaut, weiß dann auch, was damit gemeint ist. Es ist wirklich nur eine einzige Pflanze, die hier überall zu blühen scheint. 
Storchschnabel und Färberkamille (c) by Joachim Wenk
Storchschnabel und Färberkamille (c) by Joachim Wenk

Hoffentlich säht sich das alles auch wieder so aus. Gelbe Färberkamillen und weißer Bertram. Eine herrliche und unkomplizierte Kombination im trockenen Beet.

Bertram und Färberkamille (c) by Joachim Wenk
Bertram und Färberkamille (c) by Joachim Wenk

Auch der Muskatellersalbei säht sich doch hoffentlich wieder selber aus. Ebenfalls sehr zu empfehlen auf trockenem Boden. Sehr gut selbst aussäend ist diese Glockenblumenart. Alle anderen Glockenblumen – und ich liebe sie doch so – haben niemals den Angriff der genmutierten Killerschnecken in meinem Garten überlebt. Diese Art, deren Namen ich mir nie merken kann, so oft ich ihn nachschlage, wird nicht einmal angebissen von ihnen. Und sie kommt, ähnlich wie Akeleien immer und überall von selbst. Ich habe noch nie eine einzige Pflanze von ihnen gekauft oder gepflanzt oder gesät. Wo sie her kamen weiß ich nicht, sie waren dann einfach da und jetzt bleiben sie.

Muskatellersalbei, Glockenblume und Färberkamille (c) by Joachim Wenk
Muskatellersalbei, Glockenblume und Färberkamille (c) by Joachim Wenk

Meine Lieblingskübelpflanze, die Gewürzrinde beginnt gerade ihr Blütenschauspiel in unübertroffenem Gelb.

Gewürzrinde (c) by Joachim Wenk
erste Blüten an der Gewürzrinde (c) by Joachim Wenk

Mein Phlox, der leider nicht mit der Trockenheit zurecht kommt, blüht jetzt doch ein wenig. Auf elend dünnen  und langen Stielen (das Mutterkraut hat ihn recht unterdrückt) mit immer welken Blättern, wippen ein paar Blüten. Dahinter wuchert wieder der Eibisch. Ich dachte immer er wäre ein Gewächs für sumpfigen, jedenfalls feuchten Boden. Aber das ist wohl nicht so, denn er wird von Jahr zu Jahr größer und umfangreicher, auf dem Boden, der dem Phlox zu trocken ist.

Rechtes neben dem Phlox sieht man bereits die Blütenwolken der Wiesenraute. Eine traumhaft romantische Pflanze mit so unzähligen witzigen Blütchen und ewig langer Blütezeit. Jetzt erst habe ich gelesen, daß sie gut für trockene Böden ist. Das stimmt wohl, denn sie begleitet mich schon etliche Jahre erfolgreich hier.

Mutterkraut, Phlox und Wiesenrautenkospen (c) by Joachim Wenk
Mutterkraut, Phlox und Wiesenrautenkospen (c) by Joachim Wenk

Apropos Färberkamille und Vase, wie oben erwähnt. Wir hatten einmal wieder lieben Kurzbesuch zum Kaffee. Klar, daß ich da einem Landgarten-Besitzer gemäß dekoriert habe.

Kaffeetafel für Besucher im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Kaffeetafel für Besucher im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Meiner Seerose geht es auch gut in ihrem Becken. Sie klagt niemals über Hitze und Trockenheit. Die Hitze gefällt ihr und mit ein paar Hundert Litern Wasser um sich herum, ist sie wohl auch die Letzte, die jammern darf. 
Blüte der Zwergseerose (c) by Joachim Wenk
Blüte der Zwergseerose (c) by Joachim Wenk
Und so muß sie eben jetzt auch meine neueste Spielerei erdulden. Seerosen mögen ja nicht so sehr das bewegte und verspritzte Wasser glaube ich. Aber dieser winzige solarbetriebene, schwimmende Springbrunnen hat mir so gut gefallen, daß ich ihn einfach haben wollte. Knallt jetzt einmal wieder, wie eben immer, die Sonne vom Himmel, so setzt sich die Fontäne in Gang. Und mit etwa 16 cm Durchmesser findet sie gerade noch eine freie Fläche im dicht bewucherten Seerosenbecken. 
Zwergseerose im Seerosenbecken mit neuer Solarfontäne (c) by Joachim Wenk
Zwergseerose im Seerosenbecken mit neuer
Solarfontäne (c) by Joachim Wenk

Und schon sind wir mitten im Sommer

So, das sind wir also. Auf einmal ist Sommer. Woran ich das merke? Ganz einfach. Wenn am Wochenende an beiden Tagen über jeweils 8 Stunden die Regner, Spritzschläuche, Bewässerungen und die Handbrause ohne eine Pause durchlaufen, um die obersten 3 mm Erde leicht anzufeuchten, dann weiß ich, es ist Sommer. 
Vielleicht erkennt man den Sommer ja aber auch an der Blüte der Stockrosen und Palmlilien? 
Stockrosen und Palmlilien blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Stockrosen und Palmlilien blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

Stockrosen blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Stockrosen blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

Stockrosen blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Stockrosen blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

Palmlilien blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Palmlilien blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

Auf alle Fälle sieht man den Sommer daran, und da sind wir wieder nahe bei meinem ersten Erkennungsmerkmal, daß es viel oder vornehmlich trocken-strohiges Gestrüpp im Staudenbeet gibt. Das Mutterrkraut ist am Verblühen, Bertram ist verblüht genau wie die Rosen. Die Färberkamillen blühen in den letzten Zügen und der  Mohn hat reife Samenkapseln. Nach meinem Geschmack gerade etwas viel Gestrüpp und dürr. Aber das muß ich eben bei Gelegenheit einmal abschneiden. Ich darf das  nicht zu früh machen,  möchte ich doch, daß es sich wieder aussamt.

Viele gekaufte Stauden sind leider nicht zum Wachsen zu bekommen (Phlox, Rittersporn, Blumenrohr, manche Färberkamillen und vieles mehr) und so muß ich wirklich auf das sich selbst aussähende Grünzeugs im Staudenbeet wert legen. Ein Sommerflieder hat den letzten Glut-Sommer nicht  überstanden und der andere treibt zwa, ist aber auch spät dran.

Palmlilien und Stockrosen blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Palmlilien und Stockrosen blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

In den Kübeln sieht es frischer aus. Allerdings werden die Mandarine und Grapefruit immer zitronengelber. Leider spreche ich dabei von den Blättern und nicht von den Früchten. Kein Dünger den ich je verwende hilft und keine neue Erde oder neuer Topf. Schade.

Eine Pracht ist wie jeden Sommer die Cassia, die erste dottergelbe Blüten öffnet. Auch dieser pinkfarbene Klee ist wieder sehr üppig in der Blüte.

pinkfarbener Klee im Oliven-Kübel (c) by Joachim Wenk
pinkfarbener Klee im Oliven-Kübel (c) by Joachim Wenk
Mein Rondell unter dem Hausbaum braucht viel Gießwasser, aber dann wächst es auch dort. Der Buchs außen herum treibt erstaunlich gut. Leider sind ja ein paar Stecklinge nicht angegangen oder vom Hund tot gepinkelt worden. Welche aber angewurzelt sind treiben nun. Die beiden niedrigen Storchschnäbel im inneren des Zirkels blühen fleißig und sehr zart. 
Üppig und kräftig dagegen steht die rote Rose am Baumstamm. Sie war ein Geburtstagsgeschenk-Röschen vor ein paar Jahren. Damals wußte ich nicht wo hin und die überhaupt im Garten wächst. So setzte ich sie kurzer Hand an den neuen Hausbaum. Mittlerweile gehört sie dort eigentlich nicht hin, weil meine Idee jetzt eine andere ist.  Außen herum im Kreis die Granitpflaster, dann eine niedrige Buchs-Hecke und darin dann der kleine Storchschnabel. 
Aber was soll ich sagen, wenn eine Pflanze sich in meinem Garten, dort wo sie steht so wohl fühlt wie diese rote Rose, werde ich daran nichts ändern. Darum bleibt sie nun einfach dort stehen und wird wieder bis zum Frost durchblühen. 
blühende  Gesellschaft zu Füßen des Hausbaumes (c) by Joachim Wenk
blühende  Gesellschaft zu Füßen des Hausbaumes (c) by Joachim Wenk

blühende  Gesellschaft zu Füßen des Hausbaumes (c) by Joachim Wenk
blühende  Gesellschaft zu Füßen des Hausbaumes (c) by Joachim Wenk

blühende  Gesellschaft zu Füßen des Hausbaumes (c) by Joachim Wenk
blühende  Gesellschaft zu Füßen des Hausbaumes (c) by Joachim Wenk
Endlich habe ich es auch geschafft einmal ein paar aktuelle Fotos von meinem Gartenstück am Weiher unten zu machen. 
Erst spät im Jahr (Anfang Mai) bekam ich es. Zu spät, um richtig ordentlich los zu legen. Schließlich war es dick von Wiese bewachsen. Die habe ich untergeackert. Dann kam Wiesenschnitt von dem Straßenhang darauf und Einlegegurken, Pattison und ein anderer Kürbis. Gesät habe ich dann Gründünger Lupinen und zwei Reihen Buschbohnen. Dann war der nächste Wiesenschnitt unserer Blumenwiese im Garten fällig. Wieder habe ich den langen Schnitt einfach zwischen die Reihen gelegt. Das Unkraut wuchert dennoch durch. Die Lupinen hätte ich  mir wüchsiger  vorgestellt und dass sie das Unkraut überwuchern. Genau das tun die Buschbohnen. Die Gurken ranken ohnehin wie sie wollen und liegen dann auf dem Unkraut. Sie blühen fleißig und bringen schon regelmäßig Gurken zum Ernten. Die Kürbisse wachsen ordentlich. Alles ohne Hacken oder Unkrautjäten. Es sieht nicht ordentlich aus, war aber dieses Jahr mir nicht mehr anders möglich. Ich bin mehr als erstaunt, wie ganz anders die Sachen hier unten wachsen, im Vergleich zu ein paar Metern weiter oben, in meinem Garten. Bleibt abzuwarten, wie im kommenden Jahr die Kartoffeln hier wachsen und der noch zu pflanzenden Grünspargel. 
ein paar Reihen Lupinen wachsen durch das Unrkaut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
ein paar Reihen Lupinen wachsen durch das Unrkaut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Die Buschbohnen  wachsen kräftig durch das Unkraut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Die Buschbohnen  wachsen kräftig durch das Unkraut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Die Einlegegurken  wachsen kräftig trotz  Unkraut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Die Einlegegurken  wachsen kräftig trotz
 Unkraut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk

Die Einlegegurken und Pattisons  wachsen kräftig trotz  Unkraut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Die Einlegegurken und Pattisons  wachsen kräftig trotz
 Unkraut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk

50 m Leiter rauf und Leiter runter. Das geht in die Knochen.

Die roten Johannisbeeren sind reif. Das Wetter ist sehr schön, weil die Sonne scheint und wir nur etwa 20°C haben. Es weht ein kräftiger Wind. Zum Beerenpflücken gefällt mir das Wetter. Ich stehe nicht schweißgebadet im Beerenbeet, umkreist von lästigen Fluginsekten. So füllen sich meine beiden Eimerchen langsam aber stetig. Die Träubchen sind leider nie vollständig, weil im Frühjahr wieder viele Beeren abgefallen sind. Dennoch freue ich mich über die Ernte. Den Strauch habe ich schließlich einmal selbst von einem Ast gezogen. 
Der Ast kam von einem Hochstämmchen, das mein Vater von den Kollegen zum Renteneintritt bekam. Das Stämmchen trug immer und reichlich. Es war schließlich schon uralt und hatte kaum noch Laub. Was ich hätte da wegschneiden sollen beim jährlichen Schnitt, ohne den ganzen Baum zu ruinieren, weiß ich auch nicht. Also machte ich sicherheitshalber einen  Ableger. Das muß so etwa 6 Jahre her sein. Mein Vater ist jetzt 83 Jahre alt, so kann man sich leicht ausrechnen, wie alt der Johannisbeerhochstamm zur Zeit des Ableger-nehmens war. 
Mittlerweile sind die Beeren auch schon verarbeitet.  Ein Eimerchen habe  ich abgerebelt und eingefroren. Ein paar kamen in meinen Rum-Topf und von den restlichen habe ich mit Himbeeren Marmelade gekocht. 
Johannisbeerernte 2016 (c) by Joachim Wenk
Johannisbeerernte 2016 (c) by Joachim Wenk

Bevor ich zu den Gartnarbeiten, die wir hinter uns gebracht haben, komme, wende ich mich mit einer Frage an die vielleicht Fachkundigen. Ich habe im April oder Mai einen ganzen Schwung Herbst-Chrysanthemen gepflanzt. Blütezeit von Oktober bis November. Ich fand die  Idee schön, zu dieser Zeit noch immer Blumen im Garten zu haben. Blüten, die auch gerade zu dieser Jahreszeit passen. Nun blühen einige von denen schon jetzt. Warum machen sie das? Damit habe ich dann im späten Herbst ja doch wieder keine  Blüten mehr im Garten, oder?

Herbstchrysanthemen blühen im  Juli (c) by Joachim Wenk
Herbstchrysanthemen blühen im  Juli (c) by Joachim Wenk

So und nun zu unserer Nachmittagsbeschäftigung.

Fünf Stunden haben wir benötigt. Ständig die Leiter rauf und wieder runter, mit dem beladenen Schubkarren das ganze Grundstück hoch zum Kompost und wieder runter. Heute habe ich „Schulter“ und „Arme“.

Was haben wir gemacht? Die Hecken im Garten haben wir endlich geschnitten, nachdem wir am Wochenende ja nicht dazu kamen.

Die Haselnußhecke im Gemüsegarten ist etwa 10 m lang. Leider habe ich direkt davor meine Kompostmieten. Somit kommt man nur sehr schwer an sie heran. Ich habe sie auf etwa 190 cm Höhe geschnitten. Diese Hecke ist die einzige, die wir von beiden Seiten schneiden. Auf der anderen Seite ist Wiese und wild wucherndes Gestrüpp am Nachbargrundstück.

Das Gestrüpp mußte erst einmal abgeschitten werden, dass wir an die Hecke heran kamen. Im Gestrüpp wuchern auch wilde Himbeeren. Über und über waren sie mit reifen Früchten behangen. Zum Pflücken haten wir jetzt aber gerade nicht die Zeit. Weil das Gestrüpp ohnehin fort mußte, haben wir die behangenen Triebe kurzerhand abgeschnitten. Ein ganzer Schubkarren voll kam zusammen. Danach konnten wir uns wieder der  Hecke widmen.

Haselnußhecke vor dem Schnitt  (c) by Joachim Wenk
Haselnußhecke vor dem Schnitt  (c) by Joachim Wenk

Haselnußhecke nach dem Schnitt  (c) by Joachim Wenk
Haselnußhecke nach dem Schnitt  (c) by Joachim Wenk
Haselnußhecke vor dem Schnitt  (c) by Joachim Wenk
Haselnußhecke vor dem Schnitt  (c) by Joachim Wenk

Haselnußhecke nach dem Schnitt  (c) by Joachim Wenk
Haselnußhecke nach dem Schnitt  (c) by Joachim Wenk
Und ganz am Schluß, die Sonne stand schon sehr tief, wurden dann die Himbeeren noch gepflückt und die Äste zum restlichen Heckenschnitt geworfen. 800 g köstliche Waldhimbeeren sind das Ergebnis. Sie bereiten uns im Herbst oder Winter zusammen mit den Johannisbeeren schöne Sommererinnerungen in Form von Johannisbeer-Himbeermarmelade und im Rumtopf. 
Wildhimbeeren aus der Haselnußhecke  (c) by Joachim Wenk
Wildhimbeeren aus der Haselnußhecke  (c) by Joachim Wenk
Die Hecke zum Nachbarn hatten wir am Samstag begonnen zu schneiden. Dann regnete es aber immer wieder und wir gaben auf. Naja, Regen würde ich es eher nicht bezeichnen. Es kamen den Tag über knappe 5 l zusammen. Das ist für unsere Verhältnisse viel, aber mal wieder viel zu wenig, weil es vorher ja schon lange wieder nicht regnete. Jetzt komme ich wieder mit Gießen nicht nach. Eine Aster ist schon abgestorben. Andere zum Teil verdorrt und erholen sich nach dem Gießen nicht mehr. Die Ramblerrose im Walnußbaum bekommt überall gelbe  Blätter und macht schlapp. Die habe ich notdürftig gegossen. Und jetzt soll es wieder recht heiß werden am Wochenende. Jedes Jahr das Gleiche, ab Juli hoffnungslose Dürre, die viel kaputt macht. 
Jedenfalls ist jetzt die Hecke von etwa 20 m Länge geschnitten. Der  Nachbar muß dann noch von seiner Seite dran.  
geschnittene Hecke (c) by Joachim Wenk
geschnittene Hecke (c) by Joachim Wenk
Auf der anderen Seite des Grundstückes waren abermals 20 m Hecke zu schneiden. Sie ist etwa 2,30 m hoch und sicher 1,5 m dick. Da hat die Heckenschere schon was zu tun. Auch hier schneidet der Nachbar dann von seiner Seite her noch den Rest. 
geschnittene Hecke (c) by Joachim Wenk
geschnittene Hecke (c) by Joachim Wenk

geschnittene Hecke (c) by Joachim Wenk
geschnittene Hecke (c) by Joachim Wenk