Kann man Sinn und Zufriedenheit im Leben empfinden?

Ich bin überzeugt, dass man eine ruhige und gelassene Zufriedenheit, ein Angekommen-sein, erst dann empfinden kann, wenn man sich dem Leben und den Rhythmen hin gibt. Sogar ein loses Blatt im Herbstwind hat Sinn und Ziel, weil es ein Teil des Lebens ist.

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Sommersonnenwende und Johanni – eine erkennbare Wende im Verlauf des Gartenjahres

Die wärmsten und hellsten Tage des Jahres sind erreicht. Zur Sommersonnenwende wendet sich auch in der Natur und im Garten das ganze Erscheinen der Pflanzen, ihr Wachstum und die Struktur. Aus hellgrün, weich, saftig und Wachstum wird dunkelgrün, hart, trocken und Reife.

Und doch zeigt sich der Garten jetzt von seiner schönsten Seite.

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Vom begrabenen Sonnenhirsch, nächtlichen wilden Geistern und meinem Garten

Wir sind  im November und im Spätherbst. Halloween ging schrill, gruselig und mit viel Zucker in den Naschereien an uns vorüber. Halloween, von den Christen verteufelt, weil heidnisch. Vom Einzelhandel geliebt, weil verkaufsträchtig. Und der Gärtner? Wie steht er dazu?

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Ein Samstag im Herbst. Damals und heute. Vieles ist gleich und doch so anders.

So, es ist wieder so weit.  Wir haben Samstag. Die Arbeitswoche klingt aus. Was mache ich am Samstag?

Samstag wird ausgeschlafen. Danach gibt es ein kleines Frühstück und schließlich machen wir uns zurecht. Liegen die Haare korrekt? Etwas vom neuen Duft auftragen. Was ziehe ich an? Immerhin, es geht ins Herz der großen Stadt, an deren Rand ich wohne. Hinein ins Gewimmel zu all den anderen Stadtmenschen.

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Herbstarbeiten und Gedanken zu Garten, Natur und uns Menschen

Im Frühjahr (war das nicht gerade eben?) wollte die Gartensaison einfach nicht beginnen. So unendlich lange war es viel zu kalt und ungemütlich im Garten.
Jetzt im Herbst entschädigt uns die Natur für die im Frühjahr verlorenen Gartenwochen. Die Saison scheint kein Ende nehmen zu wollen. Das Wetter ist traumhaft, die Sonne scheint nach wie vor unablässig vom  Himmel. Einzig die Höhe ihrer Bögen, die sie Tag für Tag über den Garten zieht verrät das fortgeschrittene Jahr. Wenn man das für sich einmal beobachtet, wo die Sonne im Sommer über den Garten zieht und wie flach sie nun schon wieder wandert, wird man wirklich erstaunt sein.

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Geschichten vom Landleben: Samstagseinkauf und Datenschutzverordnung

ein Dorf in Mittelfranken
Ein Dorf in Mittelfranken

Es ist ein Samstag Ende Mai und ich schreibe gerade meinen Einkaufszettel. Der Wocheneinkauf muss noch erledigt werden.

Im übernächsten Dorf gibt es einen sehr kleinen Supermarkt. Es ist irgenwie der Ableger eines der großen bekannten Discounter. Jedenfalls hat er die Marken und das Sortiment dieses großen Verwandten. Angegliedert ist ein kleiner Getränkemarkt.

Klein ist alles hier, von den Einkaufswägen bis hin zu den Gängen zwischen den Regalen. Und doch erstaunt es mich immer wieder, dass ich dort alles bekomme, was ich zum Kochen und Backen so benötige. Die Utensilien für die Hausarbeit genau wie meine gewohnten Zeitschriften erhalte ich hier ganz in unserer Nähe.

Ist dieser Supermarkt nur klein oder auch anders? Na klar ist es hier anders, wir sind ja am Land auf dem Dorf. Und genau für alles das was hier anders ist, liebe ich das Landleben so sehr. „Geschichten vom Landleben: Samstagseinkauf und Datenschutzverordnung“ weiterlesen

Der Herbsttag

Kennt ihr das? Im Frühjahr ist man voller Enthusiasmus, man platzt vor Elan und Tatendrang. Die Vorfreude wird unerträglich. Eine aufgeregte Wachheit ist der Normalzustand.

Hoffnungen, Ziele Wünsche alles zusammen schwirrt im Kopf herum.  Es zieht einen raus, ans Licht, in die Welt, ins Leben. Da bin ich, was liegt an?

Und dann, dann kommt das Jahr.

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Heute wieder regional eingekauft und eigene Ernte eingebracht und konserviert

Regional einkaufen ist nicht teuer und muß nicht bio sein

Das wird ein ruhiges und heimeliges Wochenende!
Eigentlich wollte ich vielleicht heute weiter Riesenkartoffeln ausgraben. Oder ich hätte Buschbohnen ernten können. Sollen hätte ich eigentlich am Karpfenweiher die Hecke schneiden.
Na ihr merkt schon. Da sind viele „hätte“ und „sollte“ enthalten. Tatsächlich aber hat es am Samstag bis nachmittag nur 10°C gehabt. Das bei Null Sonnenschein und Dauernieselregen. Mal ehrlich. Wer macht denn da die „eigentlich“ vorgenommen Dinge.

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Ein Park, ein Landhausgarten oder eine Gartenausstellung – und ist Gemüse Ramschware?

Von Freud‘ und Leid des Gärtners – heute aber nur Freud‘

Wenn man so intensiv mit, in und für seinen Garten lebt, wie ich das tue, erfährt man auch immer wieder Mißerfolge und Rückschläge. Ein wunderschönes Video dazu hat übrigens die Nadja veröffentlicht.  Wegen der starken Bindung an seinen Garten empfindet man das wohl auch noch viel schlimmer, als es andere Personen tun.
Heute aber, ist es aber einmal wieder genau anders herum. Ich sehe all das Schöne meines Gartens. Und ich glaube fast, dass ich auch das noch intensiver spüre, als es andere Personen tun.

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