Eine Hand voll Mulch im Beet ist nicht wie eine Hand voll Kunstdünger an den Pflanzen.

Ein Mulch-Garten ist wie eine Lebensphilosophie. Man kann es nicht in zwei Sätzen erklären. Mulchen im Garten ist umfassend, komplex und doch so einfach. Aber: eine Hand voll Gras zu den Kartoffeln ist nicht wie eine Hand voll Blaukorn auf der Erde!

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Gartenbloggen und Gartenphilosophie – stehen lassen oder ausrupfen?

Gartenbilder und Gartenworte

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Aber ohne Worte ist ein Bild oft nicht so viel Wert. Bloggen oder Instagram für Hobbygärtner? Ich jedenfalls weiß, was mir bedeutsamer ist.

Und im Garten weiß ich, wie ich Lebe und wie ich leben lasse.

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Zwei Gartenprojekte sind abgeschlossen –

Die Dürre vom vergangenen Sommer war der Auslöser. Wir entschlossen uns zu zwei Projekten in diesem Zusammenhang. Mit einem, das ich heute beschreibe, spare ich Zeit (beim Gießen) und mit dem anderen machen wir aus der Not eine Tugend. Das wird demnächst beschrieben.

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Sähen, ernten, vorbereiten und aufräumen. Und das bereits im Februar!

Was für ein herrliches Vorfrühlingswetter im Februar. Ich habe die Gunst der Stunde genutzt und mit den Frühlingsgartenarbeiten begonnen. Ein wenig zeitlicher Vorsprung kann ja nie schaden. Die Arbeitsspitzen kann ich so vielleicht etwas entzerren.

Und es wurde ja auch Zeit, dass ich hier einmal wieder von richtigen Gartenarbeiten berichten kann. Also schaut euch doch einfach an, was ich ernte, was ich sähe und wie ich es mache oder was weg musste.

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Der Selbstversorger-Landgarten im Sommer und Herbst 2018 – eine Fotogalerie

Mein Foto-Sortieren vom Gartenjahr 2018 ist abgeschlossen. Was war ich positiv überrascht , welch herrliche Fotos mir das erste Halbjahr bis Juni geschenkt hat. Dann kam Gluthitze und Dürre für viele Monate. Der Garten veränderte sich. Was nicht bewässert wurde, starb ab. Ernten und Blüten waren dennoch vorhanden.

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Der Selbstversorger Landgarten im Frühjahr 2018 -eine Fotogalerie

Ich sortiere gerade die Fotos vom vergangene Jahr. Es ist Halbzeit und bis einschließlich Juni sind sie in Ordnern gespeichert.

Ich kann es selbst nicht glauben, wie schön das Frühjahr 2018 war. Bis dann eben die große Dürre zugeschlagen hatte. Zuerst aber einmal ein paar Landgarten-Eindrücke vom Frühjahr 2018:

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Das Wasser in unserem Garten

Dann schreib doch mal was über all das Wasser in unserem Garten

Ich stand gerade in der Küche und bastelte das Abendessen zusammen, während ich – wie immer – vor mich hinbrabbelte. 
Da tönte es aus dem Wohnzimmer: „dann schreib doch mal was über all das Wasser in unserem Garten“. 
Was für eine wunderbare Idee! Über dem Arbeiten und der Zeit hinterher rennen, vergaß ich beinahe meinen Blog-Geburtstag. Am 7. Mai 2013 veröffentlichte ich den allerersten schüchternen Beitrag. Somit feiern wir ja auch noch einen runden Geburtstag. Mein Blog ist jetzt fünf Jahre alt. 
Da muss  jetzt natürlich ein besonderer Beitrag her. Die Tagesarbeiten eignen sich diesmal nun wirklich nicht. Stundenlanges Häckseln und Mulchen nebst Rasenmähen ergeben wohl nicht den angemessenen Beitrag zu diesem Anlass. Das Wasser aber schon. 

Wasser in unserem Garten

Das Wasser spielt bei mir wirklich eine ganz besondere Rolle. Mitten in Franken in einem Garten in Hanglage nach Süd-Westen ausgerichtet, weiß man Wasser wirklich zu schätzen. Seit Jahren sind die Sommer heiß und ganz entsetzlich trocken hier. Das Problem hat sogar schon die jährliche Sommer-Presse erreicht. 
Beginnen möchte ich meinen Wasserspaziergang im Garten mit der Quelle fast allen kühlen Nasses. Genau genommen ist es unser Brunnen, der immer „sprudelt“.  
Einmal aber erschrak ich zu Tode. Wie in einem Krimi, wenn ganz Schlimmes passiert, stockte mir der Atem. Mitten beim Gießen stoppte der Wasserfluß. Kein Tropfen kam mehr aus dem Schlauch. 
Wir mussten damals ein paar Tage fort und am Wasser hängen natürlich auch die ganzen Kübelpflanzen. Werden die nicht mindestens zweimal am Tag zuverlässig und ausreichend gewässert, würde sie bereits ein solcher Tag dahin raffen. 
Da musste organisiert werden. Handwerker wurden geholt und stellten fest, dass die Pumpe sich abgeschaltet hat. Irgendwas regelte den Druck nicht mehr korrekt und konnte somit rasch behoben werden. Da erfuhr ich auch, dass die Brunnen hier bis auf das Niveau des Dorfweihers herunter gegraben wurden. (Bilder zum Dorfweiher im Beitrag HIER).  Bei uns – ich habe es nachgemessen – sind es über 8 Meter in die Tief. Früher hatten die Bauern für die Kühe immer kein Wasser mehr, wenn der Weiher zum Karpfenfischen im Herbst leer gelassen wurde, sagte man mir. 
Kühe werden schon lange nicht mehr mit dem Wasser getränkt. Mich beruhigte diese Tatsache ganz enorm. Heißt es doch, dass der Brunnen tatsächlich nicht leer werden kann, egal wie heiß und trocken der Sommer ist. Der Dorfweiher hat immer Wasser!
So sieht man  nun den Brunnen von außen. Verdeckt wird der Betondeckel von einem Edelstahl-Dächlein. 
Damals bei der Pumpensache haben wir ihn aufmachen müssen. Ist das nicht faszinierend, wie sauber er gemauert ist? Das muß eine Rackerei und Schufterei gewesen sein damals. 
gemauerter  Brunnenschacht
Wenn man neben dem Dach steht und irgendwo im Garten läuft eine Bewässerung, hört man es immer wieder, das Zischen von ganz tief unten, wenn die elektrische Pumpe anläuft und das Wasser in den Druckbehälter im Keller pumpt. Von dort verteilt es sich auf etliche Wasserhähne im Garten. Gottseidank ist einer auch ans Fernwasser angeschlossen. Den benutze ich zum Gießen nie. Nur damals mit der defekten Pumpe war ich froh darum. Haben wir doch einfach mit langen Schlauchleitungen die Kübelbewässerung für 2 Tage daran angeschlossen. 
Soviel also zum technischen Teil unseres Wassers im Garten. 

Der „alte Dorfbrunnen“

Optisch wesentlich interessanter ist dagegen der „alte Dorfbrunnen“, direkt neben dem tatsächlichen Brunnen. 
Betritt man unseren Garten fällt das gemütliche Plätschern auf. 
Wasser plätschert
Gleich hinter diesem Mogel-Brunnen steigt das Gelände deutlich an. Bewusst oder unbewusst nimmt jeder Besucher erst einmal an, das Wasser, was hier plätschert, kommt aus dem Berg. 
Brunnen Sandsteintrog
Eine sehr schöne Vorstellung, die aber leider nur eine solche ist. In Wirklichkeit kommt das Wasser natürlich vom richtigen Brunnen daneben und wird mittels einer kleinen elektrischen Pumpe im Trog umhergepumpt. 

Brunnen Sandsteintrog

Ein ganz skurriles Kerlchen, das ja irgendwie ebenfalls zum Thema Wasser passt, steht ebenfalls hier. Das  einzige Wasser-Element im Garten, das eigentlich ohne Funktion ist. Denn, wann regnet es schon einmal bei  uns? Der Regenmesser ist hierzulande nahezu arbeitslos.

Regenmesser


Die Vogeltränke

Der Brunnentrog steht rechterhand, wenn man das Gartentor durchschreitet. 
Links sieht man das Mäuerchenbeet, dahinter die Blumenwiese und in ihr steht die schöne steinerne Vogeltränke. 
Vogeltränke in Blumenwiese
Sie war einmal ein Geburtstagsgeschenk und passt so perfekt in unseren Garten. Die Vögel lieben sie. Was da gebadet und geplanscht wird. Der Übermut ist so groß, dass ich laufend Wasser nachfüllen muss. Die Rabauken spritzen in ihrer Badewonne immer alles heraus. 
Sind gerade keine Vögel im Bad, nutzen Bienen und Wespen sie als Wasserquelle. 
Im Winter darf kein Wasser darin stehen. Der Kunststein würde es nicht aushalten. Klar, man könnte sie dann wegräumen oder mit einem Brett abdecken. Wir aber haben dann einfach das Futterhaus für die Vögel darauf stehen. So herrscht hier wirklich rund ums Jahr das lebhafteste Treiben. Ich beobachte es so gerne, wenn ich in der Küche stehe und zum Fenster hinunter schaue. (Vogelhaus im Winter)
Geht man nun von der Vogeltränke aus den Berg hinauf, hinter dem Haus vorbei, so kommt man…..
Nein, das hebe ich mir für den Schluss auf. Ist das doch dann auch immer der Schluss eines jeden anstrengenden Gartentages. 

Der Leuchtbrunnen

Gehen wir lieber erst die Blumenwiese zurück auf die Einfahrt und benutzen die Treppen an der Südseite des Hauses. Wir kommen auf die Terrasse vor dem Haus und gelangen von hier über zwei weitere kleine Stufen in den oberen Garten. 
Landgarten (c) by Joachim Wenk
Gleich nach den Stufen plätschert und gluckst es schon wieder. 
Quellsteine (c) by Joachim Wenk
In einen kleine Kiesfläche ist ist wieder ein Brunnen eingelassen. Ein Betonmischkübel dient als Reservoir. Eine Pumpe wälzt das Wasser um und Dioden leuchten im Dunkeln schön. Dann gibt das Wasser interessante Lichtreflexe. Auch dieser Brunnen war ein Geburtstagsgeschenk und begleitet uns seit 2013. 
Quellsteine Brunnen (c) by Joachim Wenk
Absolut amüsant finde ich ja, daß sich gerne Vögel auf diesem leicht sprudelnden Wasser in den Steinen Baden. Fotografisch festgehalten habe ich mit viel Glück einmal eine Amsel. Aber auch die Meisen nutzen die Quellsteine als „Whirlpool“. 
Amsel Badet Quellsteine (c) by joachim Wenk
Lassen wir ihnen den Spaß und begeben uns in den oberen Garten. Ein große freie Rasenfläche vermittelt luxuriösen Raum und Freiheit. Mitten in ihr wächst unser  Hausbaum, die Baumhaselnuß. 
Hausbaum Baumhaselnuss (c) by Joachim Wenk


Das Seerosenbecken aus Kanalrohren – der mediterrane Platz

Als wir vor ein paar Jahren die Wege neu pflasterten oder ganz neu anlegten, verbreiterten wir die freie Fläche vor dem „Palmenhaus“, das zum Überwintern der Kübelpflanzen dient. Ein kleiner Platz sollte entstehen. Man sieht ihn schon hinter dem Baum. 
Und wenn schon der halbe Garten mit dem Bagger auf gegraben war, konnte doch auch gleich das lange überfällige Seerosenbecken installiert werden. Ein Boden wurde betoniert. Darauf setzten wir dann zwei Kanalringe aus Beton. Schwer ist so ein Ring. Beinahe hätte er den kleinen Bagger damals noch umgekippt. Aber wir haben es geschafft. Seither hat die Zwergseerose, die ich seit ungezählten Jahren besitze, endlich ein angemessenes Becken. Sie blüht jeden Sommer überschwänglich
mediterraner Platz mit Seerosenbecken (c) by Joachim Wenk

Mitten im Becken gibt es eine kleine und feine Fontäne. Ich mag ja ganz gern mal so nette Spielsachen. Die schwimmende Fontäne besteht nur aus dem, was auch im Foto ersichtlich ist. Solarzellen speisen eine winzige Pumpe. Scheint die Sonne, sprudelt es. Je heller, desto höher. 
mediterraner Platz mit Seerosenbecken (c) by Joachim Wenk
Hier am mediterranen Platz, dessen  Name sich von meiner Kübelpflanzensammlung herleitet, gibt es noch zwei Behälter mit Wasser. 
Ja! das ist halt grün von den Algen. Aber die Hundebesitzer unter euch wissen, von was ich rede. Selbstverständlich fülle ich ständig sauberes Wasser in die Wasserschüssel vom Max. Nur das schmeckt halt erst dann, wenn es abgestanden ist. Lieber grün von Algen als frisch vom Hahn. Ist doch so oder? 
Ein Mörtelkübel voller Wasser als Möblierung für den mediterranen Platz? Ja genau. Und der ist ganz wichtig für jemanden, der gerne bei 30 Grad und Sonne pur mit schwarzem Ganzkörperfellmantel in der Sonne liegt. Hier unter der Palme befindet sich das Kneipp-Bad vom Max. 
Wenn also nach exzessivenm Sonnenbaden das Blut droht, über zu kochen, dann tut Erfrischung Not. Wie genüsslich man dann Pfote für Pfote in den Bottich steigen kann ist phänomenal. Dort wird bei leichtem Kneipp-Treten dann kurz verharrt, bevor es wieder in die Sonne geht. 
Hundebadewanne (c) by Joachim Wenk

Wie kommt das Wasser zu den Pflanzen?

Meine Kübelpflanzen hängen am Tropf. Und hHier sieht man zum Beispiel einen Tropf, an dem das Leben der Kübel hängt. Eine computergesteuerte Tropfbewässerung hat sich seit über 15 Jahren mittlerweile bewährt. Das weiße Tüchlein soll den Computer nebst Batterie vor der heißen Mittagssonne schützen. Das klappt ganz gut so. 
Folgen wir dem Weg vom Platz weiter in Richtung Gemüsegarten, sehen wir wieder einen Tropf. 
Dergesamte Gemüsegarten, das Gewächshaus und die Staudenbeete sind mit Tropfschläuchen ausgelegt. Im Frühjahr sieht man sie auf der Erde liegen. Später nicht mehr. Ich habe sie letztes Frühjahr installiert. Geld und Arbeit wurden investiert und jetzt bin ich nur begeistert. 
Von Hand oder mit dem Schlauch bewässern ist bei der Trockenheit und Gartengröße  nicht mehr möglich. Jetzt laufen sie mit mechanischen Zeituhren gesteuert mehrmals die Woche den ganzen Tag. Immer schön eine Fläche nach der anderen. Sonst geht mir die Pumpe wieder in die Knie, das soll vermieden werden. Selbst jetzt Ende April, Anfang Mai muss ich gerade im Gemüsegarten schon wieder viel  wässern. Seit Wochen kein Regen, das zu dieser Jahreszeit, wo alles wachsen will und soll. Der Rasen hat schon wieder erste braune, verbrannte Stellen. Durch das Beregnen nehmen die Pflanzen Schaden und man verschwendet zu viel Wasser. Die Tropfschläuche sind wirklich einen segensreiche Erfindung. 

Tränken für Insekten,  Vögle und Säugetiere im Gemüsegarten. Und einen Mini-Seerosenpool im Gewächshaus.

Hier im Gemüsegarten bin ich schon fast am Ende meines Wasserspazierganges. Und doch gibt es auch hier noch etwas zu berichten. 
Mitten im Gemüsegarten, am Wegekreuz mit kleinem Platz, kommt das Wasser aus dem Boden. 
Das sieht doch genial durchdacht und bewusst konstruiert aus mit den dreieckigen Gemüsebeeten. 
Wegekreuz im Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk
Es hat sich aber eigentlich nur so ergeben. Der Gemüsegarten war ursprünglich für etliche Jahrzehnte der Hühnerlauf.  Der Vorbesitzer zog sich ein Wasserrohr dort hin und ließ es mitten in der Fläche, an einen Stückel gebunden, aus dem Boden kommen. Als ich den Gemüsegarten angelegt habe, überlegten wir, wie wir das mit den Beeten machen. Damals wollten wir das Wasser nicht neu verlegen. Wie sich heraus stellte war der Anschluss wirklich sehr genau in der Mitte der Fläche. So ergab es sich, dass also die Wege diagonal geführt werden, in deren Kreuzungspunkt die Wasserstelle ist. 
In der Ecke des Gemüsegartens,  unterm Nußbaum auf dem Pflanzkübel, steht schon wieder Wasser. 
Insektentränke (c) by Joachim Wenk
Das ist meine Insekten-Tränke. Etwas Wasser mit rauen Steinen darin, daß sie nicht abrutschen, liefert das dringend benötigte  Naß, ohne sie in Gefahr zu bringen, ins Wasser zu fallen und zu ertrinken. 
Unter dem Ruhe-Bänkle im Gemüsegarten steht eine Schale mit Wasser. 
Ruhebank im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Wenn es im Sommer und Herbst so wahnsinnig trocken ist, nach den Monaten ohne Regen, haben die Igel ein großes Problem. Sie verdursten. Daher stellte ich einen Blumenuntersetzer mit Wasser hinten im Gemüsegarten auf. Ob der Igel je daraus trank weiß ich nicht. Da ist jedenfalls einer. Ich habe sogar schon eine Hand voll kleiner Jungigel in meiner Wiese gesehen. Wer aber aus dem Untersetzer trinkt und sich gerne darin erfrischt, das sind die Amseln. Also fülle ich die Schale halt seither immer auf. Irgendjemand findet das dann auf jeden Fall toll. 
Auf dem Weg zurück zum Haus, etwa zum Feierabend, kommt man am Gewächshaus vorbei. Da fällt mir doch ein, hier müssen wir auch noch kurz hinein. Hätte ich nicht beinahe vergessen, sie hier zu erwähnen. Sie steht im Gewächshaus. Kuckt mal meinen Mini-Seerosen-Tümpel. 
Miniseerose im Gewächshaus Seerose (c) by Joachim Wenk
Ein Ableger der großen Zwergseerose steht hier seit ein paar Jahren in einer Schale. Ist das nicht goldig? Leider hat die Kleine hier noch nicht geblüht. 

Mein Lieblings-Wasser im Garten

Ich finde, jetzt habe ich langsam genug getan für alle animalischen und pflanzlichen Bewohner im Garten. Höchste Zeit, einmal auch wassertechnisch an mich zu denken. Oder? Was meint ihr? Stimmt da war doch noch was. Anfangs wollte ich nicht darüber berichten, weil es ja nach dem Garten-Tag auch immer den Schlußstrich zieht. Dann ist jetzt genau der richtige Moment dafür. 
Gehen wir  noch einmal zur Vogeltränke im Vorgarten. Wenn man von dort also jetzt hinter dem Haus den Hang hoch geht sieht man…. 
Ja, man sieh hier die Karpfenhälterung. Ein in den Boden eingelassenes Wasserbecken mit Luftsprudler und Deckel. Wenn wir im Herbst Karpfen fischen, kommen hier ein paar hinein. Von hier kann man sie dann im Winter mit dem Käscher entnehmen. Würde man nur welche essen, wenn gerade der Weiher gefischt wird, wäre das eine  magere Ausbeute an Fisch-Schmaus. Nein, die müssen in derartigen Hälterungen gehalten werden. Sie fressen im Winter auch im Teich nichts und haben Winterruhe.  Sie treiben knapp über dem Teichboden regungslos umher. Aus dem Weiher bekommt man sie aber nicht raus, Angeln  bei Karpfen geht eh nur im Sommer, wenn sie auch fressen. Hier ist also ein Teil des Wintervorrates unserer Speisekarpfen untergebracht. 
Bitte? Die Karpfen sind doch sicher nicht mein Tagesabschluß im Garten? Und man sieht eigentlich gar nicht zu erst das Karpfenbecken, sondern das futuristische Ufo oben auf der Terrasse?  
Gut, jetzt sind wir wirklich am Ende eines Gartentages angelangt und das bedeutet für mich – für uns – das hier: 

Was für eine Wohltat das 37 Grad warme Salzwasser blubbernd und massierend auf die müden Knochen einwirken zu lassen. 
So nun hatten wir einen ausführlichen Spaziergang durch unseren Garten. Das Thema Wasser war doch wirklich interessant und wert, einmal gesondert dargestellt zu werden. Und es ist ein Beitrag geworden, mit dem ich den 5-jährigen Blog-Geburtstag gebührend feiern kann. 
Ich hoffe, es hat euch auch Spaß gemacht. Ich wünsche einen schönen Feiertag und genießt den herrlichen Frühling. Vielleicht sogar auch am oder im Wasser.