Im Test: Akku-Teleskop-Heckenschere und Hochentaster und ein Gutschein für meine Leser

Dies ist ein bezahlter Blog-Beitrag, also Werbung für die darin beschriebenen Gartengeräte.

Walnußbäume werden, wenn Schnittmaßnahmen nötig sind, im Herbst (August oder September) zurück geschnitten. Im Frühjahr ist der Saftstrom bei ihnen derart kräftig, dass sie zu viel Wasser verlieren würden. Im Winter heilen die damit verursachten Wunden nicht, weil kein Wachstum vorhanden ist. Also ist jetzt die beste Zeit. Da ich im Gemüsegarten zwei große Walnußbäume habe, die mir aber leider viel zu viel Schatten verursachen, sind wir immer wieder gezwungen Äste heraus zu schneiden.

Diese Tätigkeit mit Kettensäge und Leiter kann sehr schnell, ja wahnsinnig schnell, schlimm bis katastrophal enden. Seit kurzem können wir davon ein Lied singen. Man mag gar nicht darüber nachdenken, was hätte passieren können.

Beinahe gleichzeitig, bekam ich ein Angebot der Firma IKRA wieder einmal einen Testbericht über eines ihrer Gartengeräte zu verfassen. Wegen unserer vielfältigen und schwer zu schneidenden Hecken entschied ich mich für eine Teleskop-Heckenschere. Die bekam ich, auf meinen Wunsch hin wegen des großen Geländes auch außerhalb des Dorfes, in der Akku-Version.

Nach unserem „Erlebnis“ mit dem ersten Walnußbaum fragte ich gleich noch nach einer möglichen Gerätergänzung, einer Kettensäge. Diese wurde mir bereitwillig zu unserer großen Freude und Erleichterung (und zum Testen) nach gesandt.

Die Zusammenarbeit mit IKRA war sehr angenehm und die Gerät für uns eine große Hilfe und so komme ich deren Bitte nach einem zeitnahen Testbericht im fortgeschrittenen Jahr sehr gerne nach.

Wer glaubt, jetzt im September wäre doch der Einsatz für dergleichen Gerät vorüber, der scheint sich zu irren. Ich jedenfalls habe noch genug Heckenwachstum vorgefunden. Und vom Walnußbaum ist auch noch nicht alles vollends ausgeschnitten. Der Test konnte starten.

Nun aber zu den Geräten.

Ich teste hier die Akku  Teleskop Astsäge IAAS 40-25 auch „Hochentaster“ genannt. Gerätelänge 2,10 m – 2,80 m und eine Schwertlänge von 25 cm.

Gleichzeitig im Test hatte ich die Akku Teleskop Heckenschere IATHS 40-43 mit einer Schnittlänge von 43 cm und einer Gerätelänge von 2,30 m- 3,00 m.

Dazu benötigt werden ein Akku mit 40 Volt und eine Ladestation. Ich bekam die Schnelladestation zu Verfügung gestellt. Mit dieser ist der Akku statt in etwa 4 Stunden bereits in 1 Stunde voll geladen. 

Hier sieht man jetzt den ersten Walnußbaum. Äste die in der Sonnen-Einflugschneise hängen sollen entfernt werden. Leider ist es mir mit meinen  fotografischen Möglichkeiten nicht gelungen, aussagekräftige Vorher-Nachher-Fotos zu machen. 

Neugierig und ungeduldig waren wir, den Hochentaster zu testen. Eine benzingetriebene Kettensäge haben wir ja bereits. Geht so was elektrisch mit Akku, ohne dass es ein „Spielzeug“ bleibt?

Stiel ausfahren und ran an den Ast. Zack-Bum und schon wieder haben wir 2 Fehler gemacht und gleich eins aufs Dach bekommen.

Mein Tipp für potentielle Hochentaster-Besitzer. Egal wie groß die Vorfreude ist. Man stellt sich nicht genau unter den Ast, den man absägt. Warum? Na probiert es doch einfach mal aus…..

Ach und der zweite Fehler. Es stand sogar in der Anleitung und man weiß das auch. Aber die gespannte Neugierde eben. Wenn man einen dickeren Ast absägt, sollte man, wie im Bild ersichtlich, etwas von der eigentlichen Schnittstelle entfernt, von UNTEN den  Ast einsägen. Dann kann man, jetzt näher am Stamm, den Ast von OBEN absägen.

Macht man das nicht und sägt gleich von oben, so bricht der Ast durch sein Gewicht etwa bei der Hälfte der Schnitttiefe ab und reißt unünstigsten Falls ein Stück Rinde beim Herunterfallen bis zum Stamm hin und an ihm runter ab. Dies ist eine unnötig große Wunde für den Baum.

Also erst von unten ansägen, dann von oben durchsägen und schließlich den Stummel, der etwa stehen bleibt, absägen.

Der erste Ast, den wir auf die Birne bekamen, war so schnell durchgesägt. Gleich probierten wir noch weitere, auch am anderen Baum. Die Kette geht durchs Holz, wie durch Butter. Nur ein paar Sekunden läuft jeweils der Motor und der Ast (wir hatten etwa bis zu 5 cm Dicke) ist ab. Wir sind wirklich erstaunt. Und alles in sicherem Stand vom Boden aus. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wie wir uns am besten stellen. 
Nicht nur wegen dem herunterfallenden Ast, der auch bei 5 cm Dicke sehr schwer sein kann. Das Laub, die Verzweigungen und dann der Flug aus ein paar Metern  Höhe steigern das Gewicht zusätzlich. 
Auch die Sägespäne in Gesicht und Kragen sind unangenehm gewesen. Aber das bekommen wir noch raus, wie sie fliegen und wo wir dann lieber nicht stehen sollten. Schließlich war es für uns das erste Mal, dass die Kettensäge senkrecht hoch über uns war beim Arbeiten. 
Jedenfalls ist die Lust gewachsen, noch mehr zu Entasten mit dem Gerät. Ich denke das spricht für sich. 
Praktisch ist ein grobzahniges Stellrad am Motorgehäuse. Durch die „plumpe“ Ausführung kann man das Rad sehr leicht mit Schutzhandschuhen drehen. Man muss zum Kettenspannen nicht immer die Handschuhe ausziehen. Und das Spannen der Kette ist während der Arbeit durchaus notwendig und normal.  Schön, dass es ohne Werkzeug möglich ist. 

Das Kettenschmieröl ist ein einem leicht zugänglichen und zu befüllenden Behälter (70ml) untergebracht. Das Sichtfenster zeigt immer an, ob noch genügend Schmierstoff im Tank ist.

Ebenfalls sehr leicht mit groben Handschuhen zu bedienen ist der Hebel zum Arretieren oder Lösen des Stieles. Das ist nötig, wenn man ihn länger oder kürzer stellen möchte.

Die Kettenmontage selbst ist ebenfalls werkzeuglos durchführbar. Gehäuse aufschrauben, Kette über die Führung legen und Gehäuse wieder zudrehen. 
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Vielfältigeren Tests konnten wir die Teleskop Heckenschere mit Akku unterziehen. 
Zuerst brachte ich die Haselnußhecke im Gemüsegarten zum Saisonausklang noch einmal in Form. 
Die Hecke besteht aus alten Haselnußsträuchern. Diese wurden über Jahre nicht geschnitten. Sie waren 6 m hoch und höher, als wir sie auf den Stock setzten. Andernfalls wäre im Gemüsegarten kein Licht gewesen. Nun wird sie im Frühjahr vor Austrieb und im Sommer geschnitten. Da die Hecke aus besagten sehr alten und wuchsstarken Sträuchern besteht und an der Grundstücksgrenze wächst ist sie immer schwer zu schneiden. Davor sind die Kompost-Silos, so dass ich  immer nur schwer ran komme. Sie ist für mich etwas über Schulter-hoch. Dick ist sie bestimmt fast 2 m. Die Front ist leicht zu schneiden. Aber oben die Äste auf Nachbars Seite, da langt das lange Schwert meiner anderen Akku-Heckenschere nebst meiner langen Arme nicht hinüber. Ich muss den weiten Weg um unsere Grundstücke gehen und auf Nachbars Wiese. Sonst bekomme ich die Neutriebe dort nicht geschnitten. 
Nun, nach dem Schnitt im Sommer ist schon wieder so viel getrieben und die Hecke sieht nicht gut aus. Vielmehr aber nimmt auch das bisschen Neutrieb abermals  Licht aus dem Gemüsegarten, der gerade ein Mehr an diesem dringend nötig hätte. 

Ich mache mich an die Arbeit und bin in kurzer Zeit fertig. Es war ja auch nur ein Nachschneiden. Aber! Ich habe oben auf der Hecke alle Triebe von meinem Grundstück aus stutzen können. Das Ergebnis ist deutlich befriedigender, als sonst, wenn nur der allergröste Teil weg ist und ich dann noch zum Nachbarn rüber muss, was ich auch nicht jedes Mal tat. 

Die Heckenschere schneidet laut Katalog bis zu 1,8 cm dicke Äste. Haselnuß ist  schön weich. Aber wenn die gut „durchschiebt“, hat man rasch starke, verholzende Triebe. Eben die Überbleibsel meines Sommerschnittes, bei dem ich nicht zum Nachbarn rüber ging. 
Eins gleich vorne weg. Die Akku-Heckenschere hat sie alle klein bekommen. Allerdings will ich nicht nur schwärmen, sondern meine reale Erfahrung hier mitteilen. 
Die Heckenschere hat diese Äste nicht mit der Mühelosigkeit abschneiden können, mit der meine andere Akku-Heckenschere dies tut. Bei näherem Betrachten habe ich fest gestellt, dass die Schwerter der beiden Scheren anders geschnitten und geformt sind. Ich kann mir vorstellen, warum die andere Schere die dickeren Äste kinderleicht abschneidet und die Teleskopschere sie erst lange umbiegt, bis man genug Druck dagegen aufgebaut hat, dass sie diese kappen kann. 
Wie gesagt, sie schnitt alles ab und die Hecke sieht nun wieder schön gepflegt aus. Das strenge gegen die dickeren (unter 1cm) Triebe würde auch nicht so arg stören, hätte man es nicht gerade mit der Teleskopschere zu tun. Ich will euch sagen, warum. Der Stiehl der Teleskopheckenschere ist laut Katalog aus sehr leichtem Material. Das spürt man auch wirklich in der Praxis. Die Schere selbst ist auch durch den Kunststoff wirklich leicht. Baut man beides aber zusammen und zieht den Stiel auf 1,5 m oder gar 2 m aus, so wird beim waagerechten Arbeiten das Gewicht doch wirklich sehr groß. Die Arbeit wird schwer und wenn man dann noch, nach meinem Gefühl mehr als nötig, gegen dickere Triebe drücken muss, werden die  Säge-Intervalle, welche Arme und  Schultern durchstehen, relativ kurz. 
Auf mehr als Schulterhöhe so eine dicke Hecke schneiden ist aber sicher nicht Alltag und auch ich mache das eben nur stückchenweise. Mit der Heckenschere ohne Stiel war es immerhin so komplett gar nicht möglich, auch wenn ich immer fast komplett in der Hecke verschwand und mit dem Schwert herum fuchtelte. Daher finde ich so einen Teleskopstiel doch  praktisch. Das Gewicht muss nur der Vollständigkeit halber einfach erwähnt werden. Die Arbeit macht auch dieses Gartengerät nicht von allein. Die mitgelieferten Schultergurte an den Teleskopstielen haben mir bei all den Arbeiten keinerlei Nutzen gebracht. Wir haben alle Längen und Trageweisen probiert. Eine Entlastung konnte ich einfach nicht feststellen. Ich werde die Gurte wieder entfernen, da sie sich bei nichtbenutzen nur in der Hecke verfangen. 
Schauen wir uns noch eine Ligusterhecke an. Höher als die Haselnüsse aber nicht ganz so dick. Oben schneiden ging bisher nur mit Leiter. Nimmt man jetzt den Stiel, zieht ihn passend aus und knickt den Scherenkopf ab, so kann man bequem vom Boden aus das Dach der Hecke schneiden. 
Hält man den Stiel ruhig und läuft gleichmäßig, bei uns den Hang runter, so hat die Hecke dann überall die gleiche Höhe. Muss man immer auf die Leiter und kann nur 2 oder etwas mehr Meter am Stück  schneiden, bevor man die Leiter versetzen muß, kommen schon mal Höhenunterschiede zu Stande. 

Macht man den Scherenkopf wieder auf 180 Grad, kann man die Front schneiden. Allerdings ist hier der Stiel dann doch hinderlicher als gedacht. Hier werde ich meine normale Heckenschere ohne Stiel weiter verwenden. Immerhin ist die Hecke recht lang (etwa 35 m). Wäre sie kürzer, könnte ich mir vorstellen, auch die Front mit der Teleskopschere zu trimmen.

Dann gibt es noch die etwa 25 ml lange Ligusterhecke zum anderen Nachbarn. Sie ist unten am Grundstück beim Zaun deutlich über 2 m hoch. 
Auch hier wird an der oberen Kante und dem Dach geschnippelt. Ganz ohne Leiter, die bei dem Hanggrundstück immer mit mindestens drei unterschiedlich hohen Pflastersteinen gestützt werden muss, um überhaupt auf sie rauf steigen zu können. 
Die Arbeit geht zügig voran. Allerdings habe ich gemerkt, dass der lange Teleskopstiel auch bedeutet, dass man unter Umständen, weiter weg stehen muss, von der Hecke, um arbeiten zu können. Gut wenn das die Räumlichkeiten zulassen. Wenn nun aber nah an der Hecke der Weinberg mit den Weinstöcken steht, ist das nicht möglich. Auf was man nicht alles kommt, wenn man die Sachen wirklich ausprobiert. 
Die Variabilität der Länge vom Stiel und die auf mehreren Winkeln einrastende Scherenstellung lassen hier aber viele Möglichkeiten zu.  Die Hecke ist auch hier wieder schneller als mit der Leiter-Lösung geschnitten. Bleibt noch das sich potenzierende Gewicht bei ausgezogenen Stiel. 
Wie gesagt, die Schere und der Stiel ansich sind wirklich leicht.  Die Physik allerdings kann man nicht verändern und so ist und bleibt es wirklich anstrengend, wenn mehr Hecke zu schneiden ist. Sicherer als auf der Leiter ist es trotzdem und auch weniger lästig, als das ewige Leitergerücke.  Raufgekraxle und dabei die Schere zu balancieren oder von einer helfenden Person hoch gereicht zu bekommen. 

Und es wird einfacher gleichmäßig. Schere einstellen und langsam der Hecke entlang laufen ohne Stiel und Schere zu bewegen reicht schon aus für eine gleichmäßige Schnittkante. 
Und wenn ich sage, ich teste die Geräte, dann meine ich auch testen. So sind wir schließlich auch noch raus gefahren zu den Weihern. Hier haben wir eine Erlenhecke. Wieder schwer zu schneiden. Und gerade auch wegen dieser hier hatten wir schon einmal mit der Anschaffung einer Teleskop Heckenschere geliebäugelt. 
Die Hecke ist nicht sehr hoch, aber auch relativ breit. Schwierig ist hier, dass man eben nicht zum Nachbarn gehen kann und die andere Seite schneiden. Eine Seite ist das Ufer und die andere Seite eben der Karpfenweiher. 
Wir haben sie nur von der „See-Seite“ aus geschnitten, wenn im  Winter wieder mal eine Woche 15 Grad unter Null herrschte und der Weiher auch wirklich zugefroren war. Auch hier gab es schon Unfälle. Ich denke da an den vorletzten Winter: besagte 15 Grad Kälte und wenig Schnee. Dieser wenige Schnee langte aber gerade im Uferbereich als Isolierschicht aus. Unter ihm war das Wasser nicht gefroren. Was soll ich sagen, die Hecke liegt eben gerade am Uferbereich. Beinahe gleichzeitig stürzten Volker und ich ins Wasser. Bis zu den Hüften sind wir eingebrochen. Tiefer ist der Weiher am Ufer auch nicht. Aber unangenehm ist das bei den Temperaturen. 
Bliebe noch die Lösung mit dem Boot im Sommer. Das ist mir zu gefährlich auf dem schwankenden Schlauchboot, das wir haben. 
Ganz Schlaue kommen vielleicht auf die Idee, zu warten, bis im Herbst das Wasser abgelassen wird zum Fischen. Dann kann man mit Gumistiefeln dort lang laufen und die Hecke schneiden. 
Nein kann man nicht! Wenn das Wasser draußen ist, steht man natürlich tiefer. Bis zu 2 m. Also keine Chance, an die Hecke hoch über einen ran zu kommen. Was ich probieren werde ist nun, mit der Teleskop-Heckenschere im Herbst von der Weiherseite zu schneiden.  
Aber so lange will ich nicht warten. So weit es geht werde ich diese Schere schon jetzt nutzen. 
Gesagt, getan. Stiel ausfahren, Kopf knicken und schneiden. Immer mal wieder anpassen und Verschnaufpausen einlegen (Gewicht). 

Aber es klappt. Obere Fläche der Hecke ist vollständig bescheidbar. Bei 90 Grad abgeknicktem Scherenkopf auch ein Teil der senkrechten Fläche am Weiher.

Ich bin begeistert. Das war uns sonst im Sommer nie möglich. Überhaupt auch die obere Fläche musste  immer ich  schneiden, weil ich die längeren Arme hatte. Ich lehnte mich dann noch zusätzlich in die Hecke und hoffte, nicht in den Weiher zu fallen. Nur um die senkrechten Triebe dort hinten zu erreichen. Mit dem Teleskopstiel ist das nicht mehr nötig.

Und fertig. Jetzt schwimmt zwar der ganze Heckenschnitt im Weiher, was die Karpfen aber nicht weiter stört. Der Wind treibt ihn schon an ein Ufer, von wo aus wir ihn herausnehmen können. Der Rest verrottet eben am Teichboden.

Ich habe die Vielfachverstellung des Scherenkopfes ja bereits erwähnt. Man kann ihn, wie oben gesehen in verschiedenen Stellen nach unten knicken und dann die  Hecke von oben beschneiden. 
Man kann ihn aber auch nach oben knicken, um Hecken von oben zu beschneiden. 
Nein, das ist kein Tippfehler. Nicht alle Hecken haben ja diese Höhen unserer Hecken. Es gibt auch niedrige, vielleicht nur knie-hohe Hecken. 

Schaut selbst, auch dazu kann ein Teleskopstiel gut sein. Bücken ist hier nicht mehr nötig. 
Das Bild mit meiner Buchshecke ist allerdings tatsächlich nur gestellt. Diese Hecke habe ich zwar auch kürzlich geschnitten. Aber mit einer kleinen anderen Schere. Da wäre der Einsatz der Teleskopheckenschere nun wirklich übertrieben gewesen. Aber man sieht so  gut, diese Art der Scherenkopfeinstellung. 
Nun bin ich aber durch mit meinem spontanen, nicht wirklich eingeplanten Gerätetest. 
Die Teleskopheckenschere werden wir draußen bei den Weihern (sie hat ja gottseidank Akkubetrieb) und auch im Garten noch oft weiter testen und verwenden. Genau wie die Heckenschere. 
Diese beiden Geräte gibt es, wie ich sie testete, in der Akku-Version und aber auch in einer Elektro-Version mit Stromkabel. Außerdem ist beides auch in einer Benzinmotorversion erhältlich. 
Schade fand, ich dass die Akku-Variante  nicht als Kombination beider Geräte erhältlich ist. Die anderen Motorvarianten kann man gleich als Kombi kaufen. Ein Stiel, mehrere Aufsätze. Entscheidet man sich für die Akku-Version, braucht man zwar nur einen Akku und ein Ladegerät, aber zwei Stiele. 
Vor meinem Bericht heute machte ich noch ein paar Fotos der Geräte und musste leider  feststellen, dass der Kettensägenaufsatz keinesfalls im Regal umkippen darf. Steht er nicht aufrecht, so läuft das Kettenöl aus dem Schraubverschluss des Vorratsbehälters aus. Das ist weniger schön.  
Schön allerdings  ist eben die Tatsache, dass man eben den Stiel vom  Motoraufsatz  trennen kann. So sind die doch sehr langen Geräte leichter zu verstauen. Die Motoraufsätze werden einfach auf den sechskantigen Stiel aufgesteckt und mit der Muffe (im Bild mittig am ausgezogenen Stiel erkennbar) festgeschraubt. Das geht ganz einfach. 
Zusammenfassend kann ich beide Geräte wirklich empfehlen. Das Gewicht bei ausgezogenem Stiel und eher horizontalem Arbeiten habe ich selbst unterschätzt, ist aber physikalisch erklärbar. Ansich sind die Geräte wirklich leicht!
Die Motoren erzeugen kein lautes Geräusch und sind auch bei längerem Arbeiten gut ertragbar. 
Die Kettensäge hat wirklich Kraft und Biss, was mich am meisten überrascht hat. Ja, positiv überrascht hat. 
Schön finde ich , dass die während der Arbeit notwendigen Tätigkeiten an den Geräten sehr gut mit dicken Handschuhen erledigbar sind und man kein Werkzeug benötigt. 
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Und wer bis hierher gelesen hat, hat sich auch einen Belohnung verdient. Ich darf all meine Leser mit einem Rabatt-Gutschein belohnen. Wer also Lust auf eine Heckenschere oder Kettensäge oder irgendein anderes Gerät der Firma IKRA bekommen  hat, muss beim Kauf nur das Passwort 
Sparen125
verwenden. Dann erhält er oder sie satte 25%  Rabatt auf den Einkauf. Das finde ich wirklich großzügig!Und so geht’s: 
Den Rabattcode gibt man im Warenkorb ein. Code in das Kästchen für die „Gutschein-Nummer“ eingeben und „Hinzufügen“ anklicken. Der Betrag wird sofort sichtbar abgezogen und der Endpreis angezeigt. 
Hier noch einmal die Links zu der Firma und den Geräten:
Und hier der Link zu meinem Test des IKRA Elektro-Häckslers vom Frühjahr diesen Jahres. Der Bericht wurde mir sogar schon von einem Betrüger der Blog-Szene geklaut und eins-zu-eins mit Bildern in  dessen Blog integriert. Leider weigert er  oder sie sich, meinen Artikel aus seinem / ihrem Blog zu löschen. Mein einziger Trost: ich muss wohl echt gut gewesen sein, wenn so ein Artikel geklaut wird……

Ein elektrischer Gartenhäcksler im Test – ein Werbe-Beitrag

Dieser Artikel ist einer von mehreren, die mir geklaut wurden und nun auf einem verbrecherischen Blog erscheinen, als hätte der dortige unbekannte Blogger ihn geschrieben. 
Echt und original ist der Artikel nur hier bei achimsgarten.blogspot.de!
Heute gibt es einmal einen etwas anderen Beitrag in meinem Blog. Es ist tatsächlich ein sogenannter „bezahlter Beitrag“. Ach ja, bezahlt wurde übrigens nur der Test, nicht meine Meinung. Das ist mir wichtig. 
Ganz zeitig im Jahr – noch vor der leidigen Datenschutzverordnungsdiskussion und dem  wahrscheinlichen Ende vieler  Blogs – bekam ich eine Anfrage, ob ich den Elektro Gartenhäcksler IEG 2500  testen möchte. Natürlich sollte ich dann auch darüber schreiben. 
Ein Gartenhäcksler kam mir eigentlich ganz gelegen. Will ich doch mehr über die Humuswirtschaft vom Kompost bis zum Mulch schreiben. Und werde ich nicht immer wieder einmal gefragt, was ich für einen Häcksler habe und dass man einen sucht und nicht weiß, welchen nehmen?
Vielleicht ist das ja einer, den ich künftig empfehlen kann? 
Rasch wurde der Häcksler geliefert und von mir sofort neugierig ausgepackt. Da war noch lange nicht ans Häckseln im Garten zu denken. 
Der Häcksler ist zwar ein wenig zerlegt, damit er in den Karton passt.  Da er sehr leicht ist und das Werkzeug mitgeliefert wird, konnte ich ihn gleich ohne weitere Vorbereitungen und geistige Anstrengungen, noch im Vorraum zum Haus, zusammen bauen. Ich war eben neugierig. 
Gleich wurde er an den Strom angeschlossen und einmal laufen lassen. Das klingt gut und kraftvoll. Wenn doch endlich Frühling wäre und ich Sträucher und Gestrüpp, Rosen oder Beerenobst schneiden muss. 
Lange ließ das Frühjahr auf sich warten. Aber irgendwann war es so weit. Im Staudenbeet habe ich, was lange nötig war, die große Weigelie auf den Stock gesetzt. Da fällt eine Menge Schnittgut an. Jetzt wird gehäckselt. 
Im ersten Bild sieht man den Häcksler mit dem Haufen Strauchschnitt. Im Zweiten Bild, etwas 45 Minuten später, ist alles klein geschreddert. 
Jetzt wird es Zeit einmal was über den Gartenhäcksler zu sagen. 
Der Häcksler ist komplett aus Kunststoff und daher wirklich sehr leicht. Mit den Rädern lässt er sich problemlos von A nach B bewegen. Auch über die Wiese. 
Nun, die Lautstärke erreicht fast die Dezibelwerte meines großen benzinbetriebenen  Hammerwerkhäckslers. So sagen es jedenfalls die Aufdrucke auf den beiden Geräten. Dennoch erscheint mir der Lärm des kleinen, elektrischen Häckslers gefühlt nicht ganz so unangenehm, wie der vom Benzinhäcksler. 
Sofort positiv aufgefallen sind mir beim IKRA Häcksler bereits auf den Internetseiten des Herstellers zwei Dinge. 
Der große (50l) Auffangkorb direkt unter dem Schneidewerk. Ich lege bei meinem Großen immer eine Plane unter und muss dann das Gehäckselte in zusätzlichen Arbeitsschritten mit der Schaufel in Eimer füllen und dann verteilen. Nehme ich keine Plane muss ich das Material aus dem Rasen rechen, was echt aufwändig ist. Beim IKRA stoppe ich einfach den Motor, ziehe den vollen Auffangbehälter heraus und kann das Häckselmaterial verwenden. Der große Haufen Weigelienschnitt im Bild erforderte nur 3 maliges Leeren des Behälters. Dieser Auffangkorb ist wirklich Gold wert. 
Zum Anderen hat dieser kleine und wirklich  preisgünstige Häcksler noch ein Feature, das ich so noch bei keinem anderen gesehen und doch immer vermisst habe. Dieses geniale mitgelieferte Plastikteil zum Nachstopfen der Äste. Da hat endlich mal ein Hersteller mit gedacht. Diejenigen unter euch, die auch häckseln, haben mit Sicherheit auch diverse Äste zum Nachstopfen. Die werden aber immer kürzer und müssen wieder und wieder ausgetauscht werden, weil man immer damit an die Messer kommt. Nicht mit diesem Teil. Es passt genau in den Einfüllschlitz. Besser als ein Ast, denn es ist so breit und so geformt wie die Öffnung. Und man hat einen Griff zum festen Stopfen und es ist so lang, dass es nie an die Messer kommen kann. Super! 
Und wie häckselt das Gerät? Also ich war derart überrascht, das kann ich sagen. Ich habe schon ein paar Häcksler gehabt. Mit Messern oder die Leisehäcksler die nur quetschen. Dicke Äste musste ich immer im Leisehäcksler zermalmen, weil die Messer vom anderen dabei sofort blockierten. Der IKRA soll laut Handbuch Äste bis 4 cm Durchmesser klein bekommen. Das ist ein Ansage. Messt einmal 4 cm am Lineal ab! 
Klar, dass die Weigelie auch dicke Äste hatte. Äste, die ich nie mit einem meiner anderen Messerhäcksler hätte zerkleinern können. Wie anders ist dieser neue, kleine Häcksler. Er saugt selbst die dicken Äste regelrecht ein und  ohne dass der Motor langsamer wird haut er sie in winzige Stücke. Ich bin wirklich baff. 
Das Häckselgut ist wirklich wunderbar fein zerkleinert. Es kann so unmittelbar als Mulch in den Beeten verteilt werden. Oder man gibt es auf den Kompost. Ich verteilte es gleich im Staudenbeet,wo es seinen Ursprung (Weigelie) hatte. 
Nur ganz dünne, biegsame Zweige werden kaum zerkleinert und gelangen ungeschreddert in den Auffangkorb. 
Der Häcksler ist laut Katalog gemacht für „Äste- und Zweige (Durchmesser max. 40mm), Gehölz- und Baumschnittabfälle, Schnittabfälle von Hecken, Planzenmaterial und andere Gartenabfälle“. Er ist nicht gemacht für Küchenabfälle und allgemein weiche und saftige Abfälle. Die sollen direkt verkompostiert werden. 
Ich habe noch einen Haufen mit Staudenschnitt vom kürzlichen Reinigen des großen Staudenbeetes. 
Und einen Haufen mit Brombeerranken. Die wilden Brombeeren überwuchern mir immer die Haselnußhecke und müssen entfernt werden. 
Nach dem Erfolg mit dem Astschnitt versuche ich mich mit den Staudenresten. Ich muß gestehen, dass ich da sehr skeptisch war. Mut machte mir noch ein Detail vom Häcksler, das mich sehr positiv überrascht hat. Mit nur einer Schraube, die selbst mit Handschuhen leicht aufgedreht werden kann, öffnet man die Kammer zu den Messern und kann bei Verstopfung rasch alles ausräumen. Was gäbe ich für so eine einfache Handhabe bei meinem großen Häcksler. Also hätte ich nicht von der Schraube gewusst, hätte ich die Stauden nicht gehäckselt, weil die sicher alles verstopfen. 
Gut, daß es die Schraube gibt. Die Abfälle waren zu weich. Jedenfalls kam im Auffangbehälter nichts an und rasch war der Häcksler verstopft. Aufgemacht ist er rasch, freigeräumt eher nicht so rasch. Der Auswurf in den Korb ist, warum auch immer, mit Stegen blockiert, so dass man ihn schlecht freiräumen kann. Aber immer noch viel leichter als ich das von allen anderen Häckslern kannte, bei denen zum Teil die Messerscheibe von unten abgeschraubt werden musste, wenn er verstopft war.  
Ein Vorteil des IKRA ist sein geringes Gewicht. Ich habe ihn auch einfach umgedreht und alles ausgekippt. Jedenfalls war das jetzt kein Erfolg mit den überwinterten Staudenüberresten. Postiv allerdings ist wirklich die Möglichkeit, so unkompliziert an den Ort der Verstopfung zu Problemlösung heran zu kommen. 
Was ist wohl mit den Brombeerranken, die ich vor vielleicht 14 Tagen schon geschnitten hatte. Ich fasse mich kurz. Gleiches Prozedere, wie mit den Stauden. Jetzt bin ich echt enttäuscht. Brombeerranken würde ich schon erwarten, dass er klein bekommt, ohne zu verfilzen. 
Kann ich ihn so empfehlen? Ich gebe ihm noch eine Chance. Wenn denn endlich richtig Frühjahr wird, werde ich die Rosen schneiden. Rambler, Kletterrosen, historische Rosen mit sehr starken Dornen, Moosrosen mit weichen Trieben und einem Filz aus Dornen und Wildrosen. Also da ist alles dabei. 
Was war ich überrascht. Vollkommen problemlos  gingen die durch. Keine Verstopfung. Lag es daran, daß die Brombeerranken nicht frisch geschnitten waren? Oder sind Brombeerranken so fieses Gestrüpp? Ich weiß es nicht. Die Rosen jedenfalls gingen butterweich durch die Messer. 
Könnte ich das nur auch vom Einfüllstutzen sagen. Leider ist es der gleiche enge und schmale Schlitz, wie bei allen anderen Häckslern auch. Hätten die nicht nach der guten Idee mit dem Stopfer, der Schraube zum Öffnen oder dem praktischen  Auffanggkorb nicht auch hier weiter denken können? Weigelie geht gut rein. Rosen mit Dornen und Verzweigung geht eher langsam. Man braucht auch den Stopfer. Das aber ist wie gesagt eine Macke, die ich von allen Häckslern kenne. Nur die wirklich großen und starken habe eine breitflächige Öffnung für dergleichen Gestrüpp. 
Damit beende ich fürs Erste meinen Test des Häckslers. Da ich ihn behalten darf, kann ich im Laufe des Jahres noch weitere Materialen testen.  Ist das  nun ein Häcksler, den ich meinen Lesern empfehlen kann, wenn ich immer auffordere, mehr zu kompostieren und weniger über braune Tonne oder sonstige Dienste zu entsorgen? Biomaterial und wertvoller Dünger der verloren ist und durch teuren gekauften ersetzt werden muss. 
Ich kann hier nicht eindeutig ja oder nein sagen, sondern muss differenzieren. 
Habe ich einen kleinen Garten und wenig Stauraum. Möchte ich das von mir abgeschnittene harte Material nicht all zu großen Umfangs, zerkleinern und als Mulch auf die Beete streuen oder den Kompostwurm damit füttern. Möchte ich vielleicht das alles erst mal probieren, ohne groß in eine teures Gerät investieren zu müssen? Meist sehe ich ja auch, dass Frauen garteln und vielleicht von der Leichtigkeit und einfachen Handhabung im Transport von dem Gerät erfreut wären. Für all diejenigen kann ich den Häcksler wirklich empfehlen. 
Habe ich einen großen Garten, viel Material zum Häckseln, entsorge ich nichts und will alles über den Kompost oder Mulch recyceln? Habe ich keinen Strom im Garten? Will ich auch weicheres und saftigeres Material zerkleinern? Dann ist das Gerät, zumindest als Hauptgerät, eher ungeeignet. 
Für die Mengen, die bei mir (1700 qm Garten) anfallen und verarbeitet werden müssen ist er jedenfalls als Hauptgerät deutlich zu klein. Ich entsorge bekanntlich nur Wurzelunkräuter oder Walnußlaub in der Biotonne. Alles andere wird gehäckselt oder zu Brennholz geschnitten. 
Ich werde ihn dennoch gern als kleines, rasch einsetzbares und wirklich sehr (!) leistungsstarkes Zweitgerät gerne weiter nutzen. Ich kenne auch andere Häcksler, deren Vorteile und Makken. Der  Gartenhäcksler  IEG 2500 hat mich, für das von mir umrissene Einsatzfeld aber überzeugt. Dazu beigetragen haben das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis, die hohe Leistung, das geringe Gewicht, die stabile Verarbeitung, das einfache Öffnen bei Verschmutzung, der Auffangkorb und natürlich der beigefügte Stopfer für Aste. 
Und zum Schluß noch eine Belohnung für alle, die meinen Bericht bis hierher gelesen haben. Ich gehe davon aus, daß diejenigen dann vielleicht auch gerade Interesse an einem Häcksler haben. Oder sich mit dem Gedanken tragen, einen zu zu legen. 
Die Firma IKRA hat mir freundlicherweise erlaubt einen Rabatt-Code hier zu nennen. 
SPAREN125

Wer also sich entscheidet, den Häcksler oder ein anderes Produkt zu kaufen, sollte den Code bei der Bestellung eingeben. Dadurch erhält man 25% Rabatt, was eine ganz schöne Sache ist, wie ich meine. (Der Gutscheincode gilt für alle IKRA und Tonino Lamborghini Produkte (nicht Zubehör, nicht Ersatzteile) – also natürlich auch für den Häcksler). 

Und so geht’s: 

Den Rabattcode gibt man im Warenkorb ein. Code in das Kästchen für die „Gutschein-Nummer“ eingeben und „Hinzufügen“ anklicken. Der Betrag wird sofort sichtbar abgezogen und der Endpreis angezeigt.