Der Gemüsegarten und das Mulchen

Blanker Boden, ausgetrocknet und vom Gießen verschlemmt ist in meinem Bio-Selbstversorger- Garten ein Fremdwort. Jeder Zentimenter wird gemulcht und das Gemüse wuchert und Fruchtet wie von allein.

Was meine Gemüsefotos von anderen unterscheidet.

Auch wenn es nach wie vor sehr schön in allen Ecken des Gartens blüht, widme ich doch den heutigen Beitrag dem Gemüsegarten und dort vor allem dem Mulchen.

Meine Gemüsebeete sind immer vollflächig mit einer kräftigen Mulchschicht bedeckt. Wenn irgendwo freie Erde zu sehen ist, wird sie sofort bedeckt. Diese Mulchphilosophie habe ich so verinnerlicht und sehe sie als so normal an, dass ich immer wieder regelrecht zusammen zucke. Ich erschrecke über all die Fotos von Gemüsebeeten und Pflanzen mit blanker Erde in den sozialen Netzen . Ein paar einzelne Pflanzen und weit und breit nichts als nackter Boden. Zugegeben immer frei von Unkraut, also frei von allem, außer den wenigen Gemüsepflanzen.

In den Fotos sieht man die Risse im Boden, sieht, wie Starkregen oder der Gartenschlauch alles verschlämmt hat oder die kleinen Pflanzen über und über mit Erde bespritzt sind. Für mich sind das fremde Bilder. Es ist wohl die gängige Gartenphilosophie und entspricht auch den Vorstellungen vieler Hobbygärtner von einem gut funktionierenden Gemüsegarten. Das will ich niemandem absprechen, seinen Garten so zu pflegen.

Gleichwohl bringt diese Bearbeitungsweise auch viele Nachteile mi sich, die sich durch die aktuellen Klimaveränderungen (Hitze, Dürre, Schädlinge) noch verschärfen.

Daher zeige ich immer wieder meine, die andere Art, der Gartenpflege. Wenn also jemand einmal etwas ausprobieren möchte, sich Arbeit sparen möchte, gesündere Pflanzen haben möchte, weniger Schädlinge haben möchte und einiges mehr, der ist herzlich eingeladen, meine Berichte über das Mulchen im Gemüsegarten zu verfolgen.

Schauen wir erst einmal mein Gartengrundstück unten am Dorfweiher an.

Hier habe ich ein Stück Garten von etwa 8 m auf 4,5 m. Ich bearbeite es immer als ganze Fläche, ohne Einteilung in Beete. Die Reihen haben 50 cm Abstand. Die Fläche habe ich vom Frühjahr an komplett mit Grasschnitt bedeckt. Der verrottete rasch und ich habe zwei weitere Male Grasschnitt aufgebracht. Dann waren die Pflanzen so groß, dass ich nicht einmal mehr dazwischen laufen kann. An mulchen kann man jetzt nicht mehr denken. Aber es liegt noch eine geschlossene Schicht zu Heu getrockneten Grases auf dem Boden.

Was baue ich dort an?

Meine Lagerkartoffeln, Öl-Zucchini, Patisson, Filderkraut, Netzgurke, Tomaten, Paprika und Kürbisse.

Auf den Bildern vom Juni sieht man die Jungpflanzen. Recht klein noch, weil es so lange kalt war im Frühjahr und ich spät säte und pflanzte. (Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

Wenige Wochen später sieht es dann so aus:

Gurken und Kürbis muss ich stutzen, dass ich überhaupt noch dazwischen stehen kann, ebenso die Patisson und Zucchini.

Als Dünger kam lediglich etwas Blutmehl beim Pflanzen mit ins Pflanzloch. Dann habe ich ein paar mal mit der Gießkanne gegossen, dass sie gut angehen. Rasch wurden sie so groß, dass ich mit dem Kännchen nicht mehr viel ausrichten konnte.

Erst bei den 38°C habe ich einmal die Motorpumpe angeworfen und die ganze Fläche sehr gründlich gewässert. Das war alles. Gottsseidank ist dann das Wetter wieder gnädiger geworden und es hat ab und an leicht geregnet. Diese Menge Wasser reichte aus, um alles am Wachsen zu halten. Der Boden ist leicht feucht, krümelig und locker. Starkregen spült nichts weg und spritzt nichts auf die Pflanzen. Durch die Mulchschicht kann er komplett vom Boden aufgenommen werden.

Unkraut wächst, ausser ein paar Winden auch keines durch den Mulch hindurch.

In den Nachbargärten, die ohne Mulch arbeiten , sind die Pflanzen deutlich kleiner, der Boden blank und rissig und gegossen wurde fast täglich. Natürlich muss da dann auch regelmäßig und kontinuierlich Unkraut gerupft werden. Arbeiten, die ich mir spare.

Weiter geht es in meinen Haupt-Gemüsegarten beim Haus.

Hier wird auch flächig und kontinuierlich gemulcht. Die Flächen sind in Beete unterteilt. Diese werden auf der ganzen Fläche gemulcht. Als Material für die Bodenbedeckung habe ich Grasschnitt, gehäckselten Heckenschnitt oder Gründünger und Gemüseabfälle.

Gedüngt wird hier mit Kompost, Brennesseljauche bei den Starkzehrern und Gesteinsmehl. Beim Pflanzen kommt Wurmhumus mit ins Pflanzloch.

Hier sieht man eine Beetfläche im Juni.

Die gleiche Beetfläche Ende Juli sieht dann so aus. Auch hier kann jetzt nicht mehr gemulcht werden. Der Boden ist aber durch die Bepflanzung bedeckt. Unkräuter haben keine Chance durch die Gemüsepflanzen hindurch zu wachsen.

Hier oben im Gemüsegarten muss ich allerdings trotz des Mulches regelmäßig bewässern. Es ist ein ganz anderer Boden, als unten am Dorfweiher. Und wie ich immer mehr in meiner Vermutung bestätigt werde liegt in etwa 1 Meter Tiefe (beim Graben stoßen wir darauf) eine undurchlässige Schicht. Erst dachte ich an Fels, der hier auch ist. Dann zeigte sich, dass es wohl Lehm/Ton ist.

Grundwasser kommt nicht nach oben durch, während bei langanhaltendem Regen oder im Frühjahr, das Wasser sich bis zur Oberfläche staut. Der eine Meter Mutter-Boden ist bei derartigen Dürren wie 2018 und auch noch 2019 natürlich rasch trocken und das Gemüse erhält zu wenig Wasser.

Zum Bewässern sind flächendeckend mit 50 cm Abstand Tropfschläuche verlegt. So gelangt das Wasser direkt an die Wurzeln und in die Erde. Nichts verdunstet unnötig, wie beim Beregnen der Fall.

Fruchtfolge und Gemüseabfall-Mulch.

Beispiel Ackerbohnen-Grünkohl-Beet

Im März säte ich Ackerbohnen, die im Juni geerntet wurden.

Danach ist das Beet frei. Die Bohnenpflanzen habe ich über dem Boden abgeschnitten und mit der Schere grob zerkleinert. So verteilte ich sie sofort wieder auf dem Beet. Danach kamen noch die ausgekernten Schoten dazu.

In diese Mulchschicht setzte ich nach etwa einer Woche den Toscanischen Grünkohl Nero di Toscana. Die Ackerbohnen haben als Leguminosen an ihren Wurzeln mit Hilfe der Knöllchenbakterien reichlich Stickstoff gesammelt. Jetzt verrotten die Wurzeln und das Bohnen-Kraut. Die frei werdenden Nährstoffe kann der Grünkohl sofort zum Wachsen verwenden. Und das tut er sehr schön.

Auf das Beet der abgeernteten Erbsen kam in gleicher Manier Brokkoli oder Zuckerhutsalat. Immer lasse ich die Ernterückstände gleich an Ort und Stelle liegen. So gelangen die dem Boden dort entzogenen Nährstoffe sofort wieder dort in den Boden.

Dazu kommt der Effekt der Arbeitsersparnis. Man könnte die Rückstände auch auf den Kompost bringen. Dort verrotten sie. Der Kompost muss einmal umgeschichtet werden und lagert dann ein Jahr ab. Schließlich wird er gesiebt und wieder auf die Beete verteilt. All die Arbeiten spare ich mir, wenn ich gleich an Ort und Stelle kompostiere.

Dennoch habe ich einige Kompostmieten, weil nicht alles (vor allem auch Staudenschnitt) an Ort und Stelle gemulcht werden kann. Im Herbst kommt dennoch der gehäckselte Staudenschnitt sofort wieder flächig auf die Staudenbeete.

So sehen meine Beete für die meisten Betrachter wohl sehr ungewohnt aus. Vielleicht zucken die so zusammen, wie ich beim Anblick nackten Bodens. Dennoch hat mich das Ergebnis vollkommen überzeugt. Auch empfinde ich so das Gärtnern als deutlich harmonischer, natürlicher und biologischer. Ich pflege das Bodenleben, die Heinzelmännchen im Boden, die mir schöne Ernten beim Gemüse und schöne Blüten bei den Stauden bescheren.

Probleme mit Mulch?

Egal wie ich vom Mulchen schwärme, so kann ich auch über Probleme berichten. Probleme, die aber hausgemacht sind und in der Natur der Sache liegen.

Bisher sprach ich von Heckenschnitt der Ligusterhecke, Erlenhecke, Haselnußhecke (junge Triebe und Laub) , Rasenschnitt und Ernterückstände. Allesamt stickstoffreiche organische Materialien.

Massive Probleme habe ich schon zweimal mit Häckselmaterial gehabt, das fast nur aus verholzten Trieben der Hecken bestand. Beim ersten Mal gingen mir etliche Stauden ein, bis ich wusste, woran es lag. Dieses Jahr hätte ich um ein Haar meine seit einigen Jahren hochgepeppelten Spalieräpfel verloren.

Was ist geschehen?

Ich habe im letzten Herbst die Spalierobstreihe mit besagten Häckselmaterial gemulcht. Keine Stickstoffanteile nur holziges Material. Der Boden bleibt feucht, Unkraut wird gehemmt. Aber! Die Heinzelmännchen im Boden wollen auch diesen Mulch verrotten, abbauen und zu Erde werden lassen. Dazu benötigen sie viel Stickstoff. Genau den brauchen die Pflanzen aber auch unbedingt zum Wachsen. Wenn nun der Stickstoff im Boden zum Verrotten blockiert und aufgebraucht wird, haben die Pflanzen keine Nahrung zur Verfügung.

Die Spalieräpfel hatten verkrüppelte und bis aufs äußerste verlauste Blätter. Neuzuwachs an Trieben und Ästen gab es keinen.

Ich wollte im Frühjahr mit stickstoffreichem Blutmehl düngen. Denn dieser Effekt war mir seit der Erfahrung mit den Stauden wohl bewusst. Leider regnete es fast nie, dass das Blutmehl „eingeschwemmt“ werden würde. Mein Hund mag diesen Geruch und frisst dann Mulch mit Blutmehl, was ihm nicht bekommt und was ich vermeiden muss. Während ich in diesem Dilemma gefangen war, schritt die Zeit voran, die Bäume wollten wachsen und konnten nicht. Sie gingen fast ein.

Endlich hatte ich fertige Brennesseljauche zur Verfügung. Einmal die Woche goß ich damit. Drei Wochen lang. Alles immer gut mit der Brause vom Gartenschlauch eingespült, weil der Geruch der Jauche auch wieder den Hund anregt….

Gottseidank lag auch hier die Bewässerung. Die Pflanzen hatten jetzt Wasser und Nährstoffe. Sie trieben sehr gut aus, die alten verlausten Blätter warfen sie ab und an den Neuen gab es keine einzige Laus. Das Triebwachstum setzte sofort ein.

Faszinierend, was ein gesunder Boden und das Vorhandensein aller Nährstoffe für die Pflanzengesundheit bedeutet.

Beim Spalierobst verzichtete ich dieses Jahr auf den sonst üblichen Sommerschnitt. Ich lasse ihnen alle Blätter zur Photosynthese und zum Kraft tanken für nächstes Jahr und den Winter davor.

Mit Brennesseljauche habe ich dann auch aufgehört. Sie müssen schließlich „ausreifen“ können, damit sie den Winter gut überstehen. Allerdings habe ich ein paar Mal Grasschnitt auf den noch übrigen Holzhäcksel gegeben. Damit dürften auch die Heinzelmännchen jetzt mit allen nötigen Materialien ihre Arbeit problemlos verrichten können.

Das Beispiel zeigt, dass Wissen allein nicht genügt, man muss es auch tun. Wie ich das Zuführen von Stickstoff hätte nicht vernachlässigen dürfen.

Und das Beispiel zeigt auch, dass Mulch und damit gesunder Boden von unschätzbarem Wert sind.

Gemüse-Dschungel im Mulchgarten.

Meinen heutigen Erfahrungsbericht schließe ich jetzt mit ein paar Bildern aus dem gemulchten Selbstversorger-Gemüsegarten ab.

Viel Spaß beim Betrachten. Bei Fragen zu meinen Erfahrungen mit dem Mulchen beantworte ich gern Kommentare zu diesem Beitrag.

37 Antworten auf „Der Gemüsegarten und das Mulchen“

  1. Hallo Achim,
    manchmal denke ich, Du gärtnerst rund um die Uhr. Ein Pracht-Gemüsegarten! Mulch bzw. Flächenkompostierung sind Gold wert. Nur leider habe ich dieses Jahr, wie auch 2018, einfach nicht genug Material zum Mulchen.
    Deine Erfahrung mit dem stark holzhaltigen Mulch kann ich bestätigen. Viele Jahre haben wir abgeschnittene Äste und Zweige gehäckselt und ich habe das als Mulch in die Staudenbeete gekippt. Das mochten die Stauden ebenso wenig, wie den Rindenmulch aus dem Laden.
    Meinen ersten Grünkohl haben die Schnecken direkt auf dem Hochbeet verzehrt, ich habe jetzt (viel zu spät) noch einmal welchen gezogen, der geschützt heran gepäppelt wird.
    Ach ja, wo bleibe ich mit der restlichen Brennesseljauche, die noch in der Tonne vor sich hin müffelt? Auf den Kompost kippen?
    Liebe Grüße
    Karen

    1. Hallo Karen,
      das wäre mir am liebsten, wenn ich rund um die Uhr gärtnern könnte. Aber da sind ja noch die Hausarbeit und in paar Tage Job die Woche….
      Die Brennesseljauche kannst du jetzt noch auf den Grünkohl geben oder hast du noch andere Gemüse? Endivien etwa? Ansonsten kippst du den Rest, den du wirklich nicht mehr benötigst einfach auf den Kompost. Dort ist sie gut aufgehoben.
      Danke auch für deine bestätigende Rückmeldung zum holzigen Mulch. Das wissen glaube ich viele nicht. Meist, wenn es professionell angelegt und mit viel Rindenmulch abgedeckt wird (was ich nicht schön finde) befindet sich unter dem Mulch ein Vlies, so kann er nicht verrotten und nimmt keinen Stickstoff den Pflanzen weg.

      Liebe Grüße, der Achim

  2. Hallo Achim,
    vielen Dank für den Einblick.
    Beim Lesen habe ich gedacht: Wie denkt wohl der Schwalbenschwanz über das Mulchen, es wird ja immer gesagt, zur Eiablage brauchen die Falter freie Erde um die Pflanzen. Und nun zeigst du am Ende sogar eine Raupe vom Schwalbenschwanz am Dill. Super, dann ist das dem Falter also egal, ob gemulchte oder nackte Erde!
    VG
    Elke

    1. Hallo Elke, ja also scheinbar hat er eine Lösung gefunden. Die Raupe sah ich noch einmal, dann nicht mehr. Entweder hat sie sich verpuppt oder wurde gefressen. Keine Ahnung. Jedenfalls freute es mich, sie einmal gesehen zu haben. Hatte so eine schöne Raupe auch noch nie erblickt.

      Liebe Grüße, der Achim

  3. Hallo Achim,

    bei Deinem Garten gerate ich immer wieder ins Staunen!
    Ich mulche ja auch, soweit möglich. Man hat ja nicht immer genug Material. Wenn wir shreddern, fällt immer mal was an. Kaufen will ich nicht extra, da ich das Rindenmulch ohnehin nicht mag. Und wie wir wissen, taugt es auch nicht, Du hast es ja hier sehr anschaulich beschrieben. Es wäre bestenfalls etwas für Wege.
    Und irgendwelches Zeug aus der Natur hole ich mir natürlich auch nicht extra in den Garten. Aber ich betreibe ja auch keine Gemüsewirtschaft, da reicht das, was wir an Möglichkeiten haben, vollkommen aus.

    Irgendwo las ich vor kurzem im Zusammenhang mit den Mäusen, dass aus diesem Grunde auf eine Mulchschicht verzichtet wird.
    Allerdings sollen Wühlmäuse einerseits sogar gut für den Boden sein, da sie diesen auflockern. Das habe ich bemerkt, sie haben den Gundermann unheimlich zum Wuchern gebracht. Vorher war da nichts, ich dachte schon, der Gundermann bleibt dieses Jahr aus und plötzlich sind die Beete, in denen die Mäuse aktiv waren, wie übersät von ihm.

    Einige wollen nicht mulchen, weil sie glauben, dadurch unnötige Arbeit zu haben. Es soll „sauber“ aussehen und „pflegeleicht“ sein. 😉

    Ich muß aber sagen, dass durch mein Mulch durchaus „Unkraut“ hindurchwächst, insbesondere der Giersch. Aber auch Löwenzahn und manches andere. Zu dick kann ich auf dem fetten Boden auch nicht mulchen, das würde womöglich Schnecken anziehen. Wir haben damit zwar bis jetzt kein Problem, aber ich will auch gar nicht erst eines aufkommen lassen.

    Ich muß Dich echt bewundern, welche Arbeit Du Dir machst mit alledem, wie Brennesseljauche und dem Gesteinsmehl … ich glaube, viele Leute schaffen all das gar nicht. Da ist ja auch jeder anders gestrickt. Aber Du siehst, bei Deinem „anderen“ Boden (Lehm/Ton) kannst Du an mich denken … denn unser Garten besteht nur daraus! Daher bin ich im Sommer nahezu täglich mit dem Schlauch unterwegs. Gemüse hätte bei mir kaum eine Chane. Da braucht man schon Spezialvorrichtungen, wie Du sie hast.

    Blutmehl wäre mir allerdings nicht geheuer. 😉

    Dein Garten bzw. Deine Erzeugnisse geben Dir recht! Wer will da noch was sagen! 🙂

    Und wo ich es in den Kommenaren gerade noch lese – Petersilie lasse ich oft blühen, denn sie versamt sich und ich habe wieder neue. Natürlich nicht alles, einiges schneide ich auch ab. Petersilie wächst in diesem Garten hervorragend, daher auch der Name des Petersilien-Rosengartens. 😉

    Liebe Grüße
    Sara

    1. Hallo Sara,
      da gebe ich dir Recht. Gekaufte Hackschnitzel als Mulch sind nicht das, von dem ich rede. Sie brauchen zu lang zum Verrotten, tun es nur ,wenn Stickstoff da ist und dann weiß man nie, mit welchen Chemikalien sie kontaminiert sind. Nein, wenn ich von Mulch rede, dann vor allem aus dem eigenen Garten recycelte organische Masse wie Rasenschnitt, Staudenschnitt, Gründünger, Heckenschnitt. Holzhäcksel wenn anfallen ja, aber dann, wie beschrieben mit Stickstoffzugabe (Brennessljauche, Hornmehl, Blutmehl oder Mist).

      Nun ich habe auch letztes Jahr Wühlmäuse gehabt. Dieses Jahr wieder Maulwürfe. Die konnte ich aber jetzt mit der Buttersäure wieder in die umliegenden Wiesen verscheuchen. Wühlmäuse gibt es auch zu Hauf in Gärten ohne Mulch, das ist für mich kein Grund, den Mulch zu lassen. Ach ja und die Arbeit. Mit Mulch hat man wesentlich weniger Arbeit als ohne Mulch. Kein Umgraben, nicht das ständige Hacken, gießen braucht man weniger (ausser eben in den super heißen Tagen, da aber hilft er auch überhaupt Feuchtigkeit im Boden zu halten) man muß nicht so viel Kompost schleppen oder, was wohl die Mulchgegner machen, eher Dünger zukaufen. Ich mache keine Beetvorbereitung nur Reihe frei machen und sähen. Also für mich ist das mit dem Mulch eine wahnsinns Arbeitserleichterung.

      Klar wächst auch manches Unkraut durch. Aber vieles wird auch reduziert und unterdrückt. Meine Erfahrung zeigt es immer wieder. Auch Eichen und Walnüsse keimen trotz Mulch. Und das in meinem Gemüsgarten viel mehr als Löwenzahn….. Nun, der Mulch soll ja aber auch Leben fördern und nicht abwürgen. Und das Gemüse soll auch besser wachsen, also ist es gar nicht zu erwarten, dass kein Unkraut mehr aufkommt. Aber zum Beispiel im Weihergarten hatte ich die ersten beiden Jahre auch nicht gemulcht, wegen Materialmangel. Da überwucherte das Unkraut alles. Jetzt war und ist immer gemulcht und es ist deutlich!!!!! weniger. Ackerwinden sind noch da, aber die bekommt man auch so sehr schlecht weg.

      Und weil das alles viel Arbeit macht, muß ich sehen, dass ich mir keine Arbeit umsonst mache (umgraben, Kartoffeln anhäufeln etc. ). Sonst schaffe ich es nicht so wie es ist. Nun und düngen muß man eben im Garten. Bevor ich also Dünger kaufe, pflücke ich Brennesseln und mache Jauche. Einmal im Frühsommer ein großes Fass und das reicht die Saison. Ist also auch nicht so viel Arbeit. Das verdünnen und gießen ist da schon aufwändiger, wenn man das so sehen will.

      Ach ja und wenn du so einen lehmigen Boden hast, dann wäre eine dauerhafte Mulchschicht über Jahre hilfreich um den Boden etwas zu verbessern und den Humusanteil zu erhöhen. Und, wenn du Gemüsebeete hättest würdest du bei dem Boden sicher um das Umgraben einmal im Jahr nicht umhin kommen. Aber nur bei extrem festen lehmigen Boden.

      Und zur Petersilie, das ist wieder so eine Pflanze, genau wie Kerbel, die bei mir einfach nichts wird. Kein Jahr, niemals. Weiß nicht an was das liegt.

      Liebe Grüße,der Achim

      1. So ist es, Achim. Außerdem stinkt das Zeug zum Himmel.
        Wir mulchen, was möglich ist. Inzwischen ist es schon etwas mehr geworden, da die Bäume ja auch „heruntergeholt“ werden müssen und so einiges an Material anfällt. Wir häckseln natürlich auch die Zweige, das ist, wenn man so will, Holzhäcksel, die allerdings immer auch mit Blättern vermischt sind. Blutmehl lehne ich ab, wie überhaupt alles Tierische. Brennesseljauche geht bei uns nicht, da würden die Nachbarn protestieren. Den Gestank können wir keinem zumuten, da wir ja im Reihenhaus wohnen. Da bleibt also nicht viel …
        Eine Freundin, deren Garten ich gerade erst besuchte, kommt aber auch ohne Tierisches aus und mulcht wie wir – bei ihr ist es der andere Boden, der die Pflanzen wesentlich prächtiger gedeihen lässt, da er viel lockerer ist. Unserer trocknet steinhart aus, trotz des Mulches, da es ja toniger Lehm ist. Da nützt eine Mulchschicht leider auch nicht viel, denn die Wurzeln werden im Erdreich dann kaum mehr vom Wasser erreicht.

        Buttersäure können wir aus o.a. Gründen ebenfalls nicht verwenden. Alles was zu sehr stinkt! Die Leute sitzen oben am Balkon über unserem Garten und nebenan ganz nahe im Garten und Terrasse … das wäre einfach eine zu große Zumutung!

        Sonst gebe ich Dir reht, ich finde es mit Mulch auch nicht mehr Arbeit. Wenn man natürlich das Häckseln abzieht. So etwas wollen sich manche Leute auch nicht extra zumuten.
        Meine Beete sind ja alle dauer-bewachsen, da habe ich dann nicht so sehr viel Arbeit, außer ab und an ein wenig Unkraut zupfen und die Mulchschicht erneuern.
        Ringsum ist Wiese und die soll bleiben, da ich gerne einen kleinen Park haben will. Alles voller Beete und nur Wege dazwischen, das würde mich „ersticken“, dafür ist unser Garten einfach zu klein mit ca. 400 qm. Da kann man sich dann nicht mehr ordentlich bewegen.

        Mit der Arbeit machen wir es auch so – logisch denken, was die einzelnen Abfolgen sind, damit man nichts unnötig wiederholt.

        Damit habe ich den letzten oder vorletzten Absatz beantwortet. Wir haben also eine mehr oder weniger dauerhafte Mulchschicht, nur im Sommer natürlich keine 10 cm dick, da es darunter schimmeln würde bei unseren speziellen Verhältnissen und das tut den Pflanzen auch nicht gut. Alles schon ausprobiert. Und immer nur so viel Mulch, wie wir auch erzeugen können. Denn nicht immer fällen wir Bäume oder sägen Teile von Bäumen ab, so wie jetzt vom Flieder, der zu sehr in die Höhe geschossen war. Und da ist dann nicht so sehr viel zum Mulchen da. Der Kompost von unserem einzigen Silo erzeugt auch nicht soooo viel – aber es muß reichen, denn ich hole mir nichts von außerhalb, egal, wie die Verhältnisse in unserem Garten auch immer sein mögen. Der Humus ist teilweise schon besser geworden, doch wie schon gesagt, reicht der nicht tief genug, darunter ist purer Lehm und der wird steinhart. Selbst wenn 10 cm Humus drauf wären, würde das nicht ausreichen, um an das Grundwasser zu kommen bzw. letzteres steigt dann einfach nicht mehr auf, weil die Wurzeln da nicht mehr heranreichen. Es hilft dann immer nur viel bewässern mit dem Schlauch von oben. Das ist teuer, eigentlich unökologisch, da von der Wasserleitung (Brunnen gehen bei uns nicht!) und auch arbeitsintensiv, da ich oft dabeistehe, denn der Regner geht leider auch nicht überall. Und ich muß manches Mal zuZeiten bewässern, während der man eigentlich nicht bewässern soll, weil es zeitlich nicht anders möglich ist. Sicherlich verdunstet so einiges dabei (wenn eben auch nicht alles!), aber es MUSS dann bewässert werden und ich schaffe es dann nur einmal am Tag und eben NUR zu dem Zeitpunkt. Das lässt sich dann leider auch gar nicht anders zeitlich legen.

        Zum Glück habe ich keine Gemüsebeete – denn das würden wir hier auf keinen Fall schaffen und tun wir uns auch nicht mehr an. Das bisschen, was wir essen, beziehen wir aus guten Quellen, das reicht uns. Aber ich finde es toll, wie Du es für Dich verwirklichen kannst!

        Das mit der Petersilie ist wirklich lustig – bei uns wäre der ganze Garten voll davon – hier waren früher sicher mal Petersilien-Plantagen. 😉 Wir wohnen ja am Land auf Ackerboden sozusagen …

        Liebe Grüße und eine gute neue Woche
        Sara

        1. Liebe Sara,
          klar stinkt Buttersäure, sonst hätte sie die Wirkung ja nicht auf die Wühlmäuse und Maulwürfe. Aber das riecht man doch im Garten nicht! Oder kriecht euer Nachbar heimlich unterirdisch in den Wühlmausgängen herum????

          Immerhin siehst du, dass Mulch etwas bewirkt. Also wenn du ihn konsequent anwendest wird auch euer Boden besser. Ich sage ja nicht gut, vor allem wenn er dauerbewachsen ist. Aber die Natur macht ja auch nichts anderes, schmeißt immer und überall organisches Material hin und hat dann plötzlich Humus. Und wenn es auf reinen Steinen ist, das gelingt immer. In der Biologie spricht man dann von Sukzession. In Gartenbüchern über Biogartenbau von erfahrenen Enthusiasten und Humusforschern wird davon gesprochen, felsigen Untergrund fruchtbar zu machen, es ist immer das Selbe und funktioniert seit Jahrmillionen von Jahren.

          Übrigens, Wasser brauchen die Pflanzen von unten aus der Tiefe oder regelm. Regen, das stimmt. Das entscheidende Bodenleben, der Hauptanteil für die Pflanzen wichtig, ist in den obersten (5)Zentimetern. Also nicht den Mut verlieren. Liebe weiter gießen, dass sie nicht kaputt gehen, aber mit eurem Mulch und Kompost weiter Boden aktivieren.

          So jetzt wünsche ich dir viel Spass im Garten und mit deiner Petersilie (neidisch grrrrr), der Achim

          1. Du, ich hab‘ keine Ahnung von Buttersäure, würde so’n Zeug niemals anfassen! Aber mein Mann sagte, das stinkt zum Himmel. Er würde es auch nicht benutzen wollen.
            Wobei ich gelesen habe, Gerüche nützen auch nichts, wenns drauf ankommt … insofern lassen wir es … Carbid hat auch nie wirklich genützt und stank auch ordentlich.

            Sicher ist mit Mulch besser als ohne. Ich benutze das, was bei uns anfällt. Irgendwann ist er weg. Durch den Bewuchs fehlt eigentlich von Zeit zu Zeit zusätzliche Erde, die muß ich dann eher zukaufen. So viel Kompost haben wir ja nicht. Der Boden sackt sozusagen an manchen Stellen ab, jetzt ohne Mäuse!

            Gießen bzw. Bewässern mit dem Schlauch (denn Gießkannen schleppen, würde bei uns ewig dauern) ist wirklich hier unerläßlich.

            Ich würde Dir gerne Petersilie rüberbeamen. Allerdings habe ich in diesem Jahr auch nicht mehr so viel wie sonst. Sicher auch wegen der Trockenheit.

            Liebe Grüße
            Sara

          2. Hallo Sara,
            warum sollten Gerüche bei so geruchsempfindlichen Tieren wie Maulwurf und Wülmaus nichts helfen? Bei mir hat die Buttersäure jedenfalls endlich geholfen. Sie roch stark genug.

            Und ja, ich glaube Petersilie braucht schon auch feuchten Boden. Vielleicht wird sie deshalb bei mir nichts. Ist einfach zu trocken. DAfür wächst zum Beispiel im Gemüsegarten mittlerweile überall der Neuseeländer Spinat von allein. Habe heute wieder welchen geerntet und eingefroren. Jeder Garten hat eben so seine eigenen Bewohner,denen es dort gefällt. Nur dem Giersch und dem Löwenzahn oder der Vogelmmiere scheint es in jedem Garten zu gefallen….

            Liebe Grüße, der Achim

    2. Hallo Sara,
      Giersch ist kein Unkraut, das ist eine Heilpflanze. Ich versuche immer ein Stück zu lassen, auf dem Giersch wachsen darf. Ich hatte ihn mal bei einem Fersensporn angewendet und es wurde tatsächlich besser. Einfach mal googlen und kreativ sein. Ich weiß, er ist lästig, aber sehe es einfach mal von der positiven Seite.
      lg Sonny

      1. @Sonny

        Danke für die Aufklärung, Sonny!
        Mit Heilpflanzen kenne ich mich dank meiner phytotherapeutischen Ausbildung bestens aus.
        Allerdings mag ich den Giersch einfach optisch nicht im Garten haben. Mir gefallen andere Bodendecker besser. Belässt man ihn auf ienem kleinen Areal, hat er bald alles andere im Griff, daher wird er bei mir bekämpft, soweit möglich. Es nützt allerdings leider nicht viel, da er ja vom Nachbarn immer weiter fleißig herüberwächst. Das Leid vieler Gärtner.

        Viele Grüße
        Sara

  4. Lieber Achim,
    das ist ein sehr guter Post, den ich mit Interesse gelesen habe. Wir haben zwar nicht viel angebaut, wegen der Nacktschnecken, spielen aber immer mit dem Gedanken, mehr Gemüse und Obst anzupflanzen, was wir dann, bisher allerdings nur zaghaft, auch tun.
    Wir sind aber bisher nicht auf die Idee mit dem Mulchen gekommen. Bisher waren wir da ganz traditionell und haben alles in den Komposter gegeben, um es im nächsten dann zu verteilen. (Genau so wie Du geschrieben hast.)
    Aber Deine Methode ist viel besser und so, wie Du es schreibst, kann ich auch verstehen, warum.
    Sehr gut finde ich auch, dass Du Misserfolge erwähnst. Da weiß ich dann, was nicht funktioniert.
    Danke für diesen Tipp.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Restwoche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    1. Hallo Wolfgang,
      also ich finde Gemüse würde schon gut zu euch passen. Und Rasen zum Mulchen hast du auch und sicher auch Häckselmaterial von Hecken und Sträuchern.
      Das mit den Mißerfolgen ist wirklich so eine Sache, die sehr schwierig zu händeln ist hier in der Bloggerwelt. Ich finde, dass man beide Seiten erwähnen sollte, um falsche Hoffnungen und Vorstellungen bei den LeserInnen vorzubeugen. Wenn jemand was nachmachen möchte, wozu ich ja immer anregen will, darf er nicht nicht glauben,dass alles super gut und ohne Mängel ist. Wenn ich dann aber über Rückschläge berichte werde ich gleich als ewiger Jammerer gesehen. Dabei ist es meist einfach nur ein Bericht über Rückschläge und kein Gejammer. Dann gibt es die Leute, die gerade die falschen Hoffnungen wollen und so was wie meine Berichte mit für und wieder nicht lesen. Das ist auch wieder nicht gut für mich und meine Absicht zum Nachmachen anzuregen. Irgendwie kann man es eben wirklich nicht allen Recht machen. Daher mache ich es mir selbst recht und schreibe über beides: Schönes und Fehlerhaftes. Denn so ist eben das Leben. Und das ist eigentlich auch wieder schön so.

      Viel Spass also in deinem Garten, jetzt hast du ja wieder mehr Zeit dafür, wenn das Haus fertig (fast fertig) ist. Liebe Grüße, der Achim

      1. Lieber Achim,
        am Haus ist leider immer noch was zu tun. Aber das habe ich erst einmal auf später verschoben, da ich in der ganzen Zeit nichts im Garten gemacht habe und ein paar Sachen jetzt dringend getan werden müssen.
        Rasen haben wir jetzt kaum noch zum Mulchen, der Mähroboter macht ja alles sehr klein und man muss das Gras schon hoch wachsen lassen, wenn man den Rasenschnitt haben möchte. Aber Häckselgut haben wir sehr viel.
        Im Leben ist es eben so, dass nicht immer alles klappt und ich finde, es sehr gut, wenn das dann auch im Blog beschrieben wird.
        Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche.

        Viele liebe Grüße
        Wolfgang

  5. Vergessen,

    ich glaube der violette Kohlrabi ist vom Geschmack besser. Ich verwende oft Blätter, die im Discounter abgerissen werden, für Minestrone. Hier gibt’s Mangold aus dem Blumenkasten.

    Grüße aus Franken, Helga

    1. Hallo Helga, geschmacklich kann ich keinen Unterschied feststellen. Nur die blaue Kohlrabi wächst am ehesten bei mir. Allerdings seit letztem Jahr auch nicht mehr. Ab und an eine schöne und das wars. Wenn ich denke wie viele Pflanzen ich schon gesetzt habe und dann gehen sie ein, oder faulen statt Knolle zu bilden. Die Erdflöhe zerfressen die Blätter, daß sie nicht mehr brauchbar sind und die weiße Fliege macht den Rest unbrauchbar. Liegt an der immensen Hitze und Sonneneinstrahlung in den letzten Sommern, das macht dem Pflanzen zu schaffen und sie werden anfällig. Früher habe ich so viele geerntet, daß ich sie milchsauer konserviert habe und einefroren. Jetzt wird das was reift sofort gegessen, am liebsten roh und gut ists.
      Liebe Grüße, der Achim

  6. Hallo Achim,
    so schön, eine reiche Ernte, das lohnt sich und macht Spaß. Ich hatte mich schon gefragt was das Schöne Tomatenfoto auf dem Blech ist, Gefunden!!! Das habe ich auch schon gemacht, traue mich gar nicht die Schätzchen auf zu machen. 3 KG, Tomaten gerade 5 Gläser/ 250 ml. Klasse, Du machst es auch.
    Nun mal eine Frage zur Petersilie, Ich habe sie im Frühling gekauft, steht in Töpfchen auf dem Küchenbalkon und will im ersten Jahr blühen. Was mache ich den Trieb abschneiden? Wäre ja das Herz. Eine Gärtnerin sagte mal, nur die Spitzen Blätter, die sich bilden nicht verwenden.
    Grüße aus Franken, Helga

    1. Hallo Helga, das ist ja toll, dass du das mit den Tomaten auch schon machst. Wow 3kg, so viel könnte ich dieses Jahr nicht auf einmal ernten. Letztes Jahr konnte ich Tomatenrezepte en masse probieren. Ich hatte Tomaten ohne Ende. Und dieses Jahr einfach nur Katastrophe. Bin gespannt, ob ich noch Ketchup und Sugo machen kann, was eigentlich Pflicht bei mir ist.
      Also die Persilienblüte kannst du doch abschneiden. Ausser du lässt sie für die Bienen und Insekten stehen. Ich habe keine Erfahrung mit Petersilie, weil die bei mir nie wachsen will, nicht mal gekaufte. vom selber Sähen kann ich hier gar nicht reden. Eines aber ist fast immer bei Pflanzen der Fall, wenn sie Blühen verändert sich der Geschmack. Wenn du mich persönlich fragst, würde ich die Blüte ausknipsen. Wenn die Pflanze weiter wächst ist es gut, wenn nicht, ist es auch nicht schlimm, da sie bei der Blüte eh keine tollen neuen Blätter entwickelt. Spätestens im zweiten Jahr ist es eh Schluß und du musst eine neue kaufen.
      Liebe Grüße aus Franken nach Franken vom Achim

      1. Hallo Achim, die 3 Kg. Tomaten hatte ich gekauft, waren als Schnäppchen reduziert. Ich habe nur eine kleine Balkontomate, höchstens 2 hauptsächlich auch wegen der Steckmücken, mich haben sie immer zuerst.
        Ich wecke das dümmste Zeug ein. auch mal eine übriggebliebene weise Bohnen, das gibt zwar nur ein Glas, da nehme ich den Schnellkochtopf. Sehr gerne eingeweckte Willams Christ Birnen, Da gabe ich oft 1/4 Lt. Glas ans Apfelblaukraut.
        Das
        http://www.stuttgartcooking.de/2013/09/rotbarsch-filet-auf-tomaten-paprika.html 8 Min. Stufe 2 reicht laut Aussage von Sillit. Nun bin ich besseres belehrt. 10 Min SKT. entspricht herkömmlich einwecken 30 Min.
        Liebe Grüße aus Franken Helga
        ist klasse. Ich hoffe es ist noch gut, dachte

        1. Hallo Helga,
          ach so war das mit den Tomaten. Das ist ja aber auch sehr sinnig, in der Saison, wenn Gemüse günstig ist, es ein zu kaufen und zu konservieren. Nicht dann im Winter frische Tomaten oder oder oder zu kaufen, die wer weiß woher oder mit welchem Energieaufwand großgezogen wurden, da total ausser der Saison. Im Schnellkochtopf habe ich noch nie eingekocht, genau wie im Backofen. Aber Backofen soll auch für die Gummis nicht gut sein. Ich nehm halt für kleine Mengen immer den 6 oder 8l Topf. Einwecken finde ich auch gut, allerdings kommen wir immer mit dem Essen meiner ganzen Vorräte nicht nach. Das ärgert ich dann auch und ist schade um die Arbeit.

          Sugo mit Ofenpaprika klingt auch lecker. So angegrillt haben die immer ein ganz intensives Aroma.

          Liebe Grüße und schöne Tage auf der Gartenterrasse wünscht der Achim

  7. Hoi Achim
    Seit ich auf Hochbeete fürs Gemüse umgestellt habe, habe ich nicht mehr gemulcht. Gleichzeitig haben wir für den Rasen auch den Roboter angeschafft und darum fällt der Rasenschnitt weg.

    Was ich mulche ist mit dem jeweiligen Rückschnitt. Alles direkt kleingeschnitten zurück ins jeweilige Beet, auch ins Hochbeet.

    Ich bin am überlegen ob ich für nächstes Jahr einen Ballen Stroh häcksle und es mal damit versuche.

    Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinem Gemüse-Dschungel 🙂
    Grüess Pascale

    1. Hallo Pascale,
      danke ja, ein Gemüsedschungel ist es stellenweise wirklich. Habe die letzten Jahre die Kartoffeln mit Stroh gemulcht. Das war im Herbst zur Ernte auch fast vollständig verrottet. Es braucht aber auch Stickstoff, weil es fast nur aus Kohlenstoff besteht. Also darauf noch was Grünes mulchen. Oder etwas Horn- und Blutmehl dazu geben. Einen Mähroboter könnten wir nicht verwenden. Einmal würde mir, wie du schon sagst der Mulch fehlen. Zudem müssen wir es, gerade in Hitzeperioden oder dafür so lang wie noch optisch irgendwie ertääglich lassen, da es sonst noch viel schneller total verbrennt. Letztes Jahr hatten wir den ganzen Sommer bis Oktober oder später nur blanken Boden und Heu drauf. So vertrocknet und verbrannt ist alles. Dann kam der Winter und es konnte nicht richtig wachsen. Im Frühjahr waren noch immer kahle Stellen. Jetzt geht es ist aber hier und da doch wieder braun. Aber das ist nicht schlimm dieses Jahr, das erhohlt sich jetzt rasch wieder.

      Liebe Grüße und schöne Gartentage wünscht der Achim

  8. Wahnsinn dieser Bericht. Ich bin nur noch sprachlos und werde das nächste Mal nach dem mähen gleich mal etwas Grasschnitt um meine (einzige mickrige) Tomate auslegen. Die 2. Tomate wurde von einem Tier (Marder?) ermordet. Irgendwie haben wir dieses Jahr sehr schlechtes Karma, Tomaten und Kürbis wachsen nicht, Gurken (im Topf) bringen Blüten und Gurkenansätze, die dann gelb werden und abfallen. Aber wir werden uns weiterhin damit abmühen.

    1. Hallo Sonny,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Schön, wenn er dir gefallen hat und dich zum Handeln und Probieren anregt. Dazu schreibe ich ja auch meine Beiträge.
      Ein Marder tötet Tomate? Ich denke das war was anderes. Wenn sie noch klein war vielleicht die Amseln? Die machen auch einiges kaputt. Wenn sie unten rum abgefressen war über dem Wurzelansatz, dann waren es Wühlmäuse. Oder? Wie wurde sie kaputt gemacht?
      Schlechtes Karma ist gut, das liegt dieses Jahr über allem finde ich, gerade was Gemüse angeht. Meine Tomaten sind auch schlecht wie nie und ich werde nicht viel ernten. Hatte für meinen Rezepteblog noch so viel vor mit ihnen. Nun langt es vielleicht für ein paar Gläser Sugo. Dafür habe ich dieses Jahr schöne Gurken. Wenngleich ein paar Sorten (bin dieses Jahr am Testen, weil ich nie Glück damit habe, wegen Hitze und Trockenheit und damit dem Mehltau)wucher und blühen sich tot, aber immer nur mit männlichen Blüten. Weiß nicht, was ich da falsch gemacht habe. Naja du siehst, man wird immer beobachten und lernen müssen. Der Mulch allein macht halt (leider) auch nicht alles gut 😉

      Besseres Karma und schöne Gartentage wünscht der Achim

      1. Hallo Achim,
        meine Tomate wurde fachmännisch umgelegt, nix abgefressen. Aber irgendwas spielt in unserem Garten mit leeren Weinbergschneckenhäusern und ich denke mal, dadurch wurde die Tomate gefällt. Vielleicht hat sich auch eine Katze drauf gelegt. Wenn die andere Tomate so weiter wächst, wird sie wohl im Oktober ihre 1. Blüte haben. Ich werde sie schützen und mal sehen, vielleicht bekommen wir dieses Jahr doch wenigstens 1 eigene Tomate zu essen.

        1. Hallo Sonny, also mit der Tomate weiß ich dann auch nicht. Sicher war es die Katze.
          Das etwas, das mit leeren Schneckenhäusern spielt, spielt sicher mit vollen und leert sie. Hast du schon mal was von einer Drosselschmiede gehört? https://de.wikipedia.org/wiki/Drosselschmiede#targetText=Als%20Drosselschmiede%20(gelegentlich%20auch%20Schneckenschmiede,an%20deren%20Inhalt%20zu%20gelangen.

          wir habe so was bei unseren Weihern auf den Steintreppen über den Bach.

          Liebe Grüße, der Achim

  9. Lieber Achim,
    Den Fehler habe ich auch im Vorgarten gemacht. Noch völlig unwissend habe ich den Vorgarten nach der Umgestaltung mit Rindenmulch gemulcht. Der hat natürlich auch den Stickstoff aus dem Boden gezogen und ich habe mich gewundert, warum die Pflanzen, obwohl ich die Erde aufgebessert hatte, alle mickrig blieben im ersten Jahr. Dieses Jahr hat der Vorgarten auch Brennesseljauche bekommen und die Pflanzen sind in die Höhe geschossen. Den beiden Apfelbäumen geht es auch besser und ich weiß, dass ich mir Rindenmulch für die Wege zwischen den Hochbeeten vorbehalte.
    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Hallo Steffi,
      vielen Dank, daß deine Mulcherfahrung hier teilst. So ist das, man lernt immer dazu und ich hätte es auch nicht gedacht, wie drastisch die Wirkung ist, wo doch jeder mit Holz/Rindenmulch mulcht. Aber! die meisten haben dann noch einen Mulchfolie drunter. So kann das Bodenleben nicht an den Mulch ran und der Stickstoff wird nicht verbraucht. Ist für mich keine praktikable Lösung, da ich den Mulch ja auch fürs Bodenleben und damit gesunde Pflanzen aufbringe. Für die Wege ist der Mulch sicher eine gute Wahl, schön weich zu gehen und unterdrückt Unkrautwuchs.
      Liebe Grüße, der Achim

  10. Hallo Achim,
    super, vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht bezüglich Mulchen ! Das werde ich nun also auf jeden Fall auch versuchen. Habe es nur „im Kleinen“ bei den Buschbohnen versucht, war aber irgendwie „nichts halbes und nichts Ganzes“ . Werde es mal konkret in die Tat umsetzen . Stimmt, die Bohnenabfälle kommen bei uns immer auf den Kompost – dabei ist es viel sinnvoller, sie direkt wieder zurück aufs Beet zu geben :-).
    Eine Bewässerungsanlage ist natürlich Gold wert, viel effektiver in Wasser- und Zeitaufwand als Gießkanne oder Schlauch -aber es muss bei uns eben so gehen…

    Deine Ernte kann sich ja wirklich sehen lassen – Deine Vorratsregale füllen sich sicherlich gut oder sind gar schon voll.
    Herzliche Grüße, Birthe

    1. Hallo Birthe,
      probier es aus und mache eigene Erfahrungen. Es hat wirklich viele Vorteile von der Arbeitserleichterung, guter und fruchtbarer Boden, gesunde und ertragreiche Pflanzen, Verdunstungsschutz, Unkrautunterdrückung (war etwa gerade im Gewächshaus gießen und da ist auch kein Unkraut, um das ich mich kümmern müsste.

      Zumindest ist es eine Arbeitserleichterung, die Ernteabfälle gleich an Ort und Stelle zu lassen, als sie über Jahre hin und her zu schaufeln 😉

      Stimmt, bin fleißig am Ernten und Konservieren, wenngleich einiges in diesem komischen Jahr und wegen Wühlmäusen und Maulwürfen nicht gut gelingen mag. Ganz schlimm sind die Tomaten, die immer schlapp hängen als wären sie am Verdursten, nicht wachsen. Auch jetzt nach 50 l Regen hängen sie schlapp da. Die sind echt nichts heuer. Die Ernte wird nicht groß ausfallen. Dafür habe ich Gurken, Bohnen, Kartoffeln, Patisson etc. Arbeit ist jedenfalls genug da.
      Wünsche dir schöne Tage im Garten, liebe Grüße, der Achim

      1. Hallo Achim,
        bei mir sehen auch einige Tomaten ständig so aus, also ob sie durstig sind, obwohl sie regelmäßig gegossen werden. Trotzdem tragen sie viele Früchte… Bin mal gespannt, wie das weitergeht – betrifft allerdings auch nur zwei Pflanzen. Die outdoor-Buschtomatenn tragen mehr als reichlich, allerdings wollen die Ggewächshaus-Tomaten nicht so recht reifen. Vielleicht jetzt, wo es nicht mehr so heiß ist.
        Bei uns sind es die Gurken, die so überhaupt nicht wollen, wir haben vielleicht 10 Stück geerntet, Mehltau von Anfang an…
        Naja, nächstes Jahr vielleicht wieder. Die Kartoffeln werden dieses Jahr wohl wieder sehr klein bleiben, sie werden von mir nicht gegossen, irgendwo hört es dann doch auf ;-). Sind Deine Kartoffeln mit einer Bewässerungsanlage versorgt oder gießt Du sie?
        Eine reiche Ernte wünsche ich Dir, herzliche Grüße, Birthe

        1. Hallo Birthe,
          was das wohl sein kann mit den Tomaten? Wie gesagt immer, als würden sie gleich eingehen. Hatte Maulwürfe schon öfter drunter, die haben ihnen den Boden unter den Füssen weg gegraben und so gingen sie kaputt. Dieses Jahr auch, aber mit Buttersäure habe ich sie glaube ich verscheucht. Habe erst gerstern herumgestochert, ob wieder alles unterhöhlt ist, konnte aber nichts feststellen. Im Gewächshaus und einem anderen Beet sind sie ganz normal.
          Oh ja wegen den Gurken und dem Mehltau. Nie, kein Jahr hatte ich richtig Gurken. Immer nur die ersten ,dann Mehltau und binnen 2-3 Tagen war alles hinüber, das meist schon Ende Juni. Daher habe ich dieses Jahr 6 oder 7 verschiedene Sorten, alles samenechte, teils alte Sorten, Freiland, Kältetolerant (das kommt bei uns noch dazu, dass oft die Nächte kalt sind). Nun habe ich Gurken, andere wuchern wie sonst was und blühen sich tot, aber ausschließlich männliche Blüten. Eine Sorte wuchert und fruchtet, die werde ich wieder bauen. Eine andere fruchtet erst jetzt und hat super gute Gurken die auch. Andere vielleicht nicht mehr. Aber dieses Jahr hat bisher noch keine Mehltau und so weiß ich nicht, ob damit alle jetzt für mich geeignet sind , oder ob dieses Jahr einfach kein Mehltaujahr ist. Irgendwann werde ich schon noch eine Gurkensorte finden, die bei mir jedes Jahr wächst und fruchtet.
          Kartoffeln muß man schon gießen, sonst hat man keine Freude daran. Sogar die Bauern wässern ihre Kartoffelfelder. Sehe ich hier jeden Sommer. Es ist so, dass Anfang des Sommers das Wasser darüber entscheidet, wie viele Knollen sie ansetzt und später dann entscheidet das Wasser, wie groß die Kartoffeln wollen. Ich habe im Gemüsegarten mit Mulch und gießen wieder herrliche und zum Teil wirklich sehr große Frühkartoffeln. Die passen von der Länge her nicht mal in meine Hand. Unten am Weihergarten mit dem beschriebenen Mulch habe ich noch keine geerntet. Sind die Lagerkartoffeln. Die haben aber durch die immense Hitze im Sommer echt gelitten. Jetzt erholen sie sich und das Laub wird wieder grüner, mehr und gesünder. Die Hoffnung steigt wieder in mir. Die habe ich auch einmal gegossen, als die 38°C Periode war.
          Im Gemüsegarten oben beim Haus (mit dem schönen Haselnußzaun) habe ich alles mit Bewässerungsschläuchen versorgt. Unten am Dorfweiher habe ich nur eine Schwengelpumpe für die Gießkanne. Das langt nur zum Angießen. Die Fläche bei der Dürre richtig gießen geht da nur mit der Benzinpumpe,die direkt aus dem Weiher das Wasser (übrigens fast wie Dünger so ein Wasser, belebt und nährstoffreich) hoch pumpt, Dann stehe ich ne dreiviertel STunde sicher und gieße. Aber das dieses Jahr nur einmal bisher. Jetzt regnet es ja wieder und auch vorher war der Boden unter dem flächendeckenden Mulch nicht staubt trocken.

          Frohes Ernten und Kochen damit wünsche auch ich dir und liebe Grüße, der Achim

          1. Hallo Achim,
            ich weiß auch nicht, warum einige Tomaten welk sind und andere nicht. Bei mir sind es nur 3 Pflanzen im Topf, die Tomaten sind o.k. und reichlich, aber die Pflanze sieht immer aus, als ob sie zu wenig Wasser hat… Egal, solange sie Tomaten trägt ;-).
            Bei Gurken hatte ich durchaus schon Jahre, in denen sie reichlich trugen, aber in den vergangenen Jahren (die ja heiß waren) hatte ich nur wenige Gurken, Mehltau… Die Nächte sind zu kalt… ;-). Im Gewächshaus habe ich keinen Platz für Gurken, da dürfen nur Tomaten rein ;-).
            Kartoffeln bekommen bei mir kein Wasser – wir gießen meist nur mit Leitungswasser, da die Fässer ja nach wenigen Tagen leer sind, die füllen wir dann mit Leitungswasser auf, damit es erwärmt wird. Wenn ich da noch die Kartoffeln gieße, werde ich nie fertig – und arm ;-). Daher ist dort meine Grenze: Kartoffeln, Porree, Zwiebeln, Knobi bekommen nix und bei der Ernte nehme ich es dann eben so wie es ist : kleine Kartoffeln ;-).
            Ich hoffe, dass ich den Pflanzen demächst bzw. in der nächsten Saison mi Mulchen zusätzlich „helfen“ kann.
            Wir werden sehen/säen – und ernten, was auch immer dabei herauskommt ;-).
            In diesem Sinne einen schönen Abend und eine reiche Ernte ! LG Birthe

          2. Hallo Birthe,
            wenn du nur Leitungswasser zum Gießen hast, verstehe ich, dass du dann aussortierst, was gegossen werden kann. Da sind die Kartoffeln als Feldfrüchte noch am ehesten möglich. Dann solltest du aber im nächsten Jahr wirklich mal Mulchen. Die KArtoffeln mit einer 10-15cm dicken Strohschicht zwischen den Reihen. Das ist sehr gut. Jetzt weiß ich nicht, wie du das mit anhäufeln machst. Das ist mit Mulch ja nicht gut mögich. Ich sage da nur, dass ich seit Jahren nie mehr anhäufle. Die Kartoffeln kommen in die Erde und mehr nicht. Unkraut kommt eh keines auf so wuchern die alles zu. Ab und an mal ein Franzosenkraut das durchkommt. Mehr nicht. Und wenn man sie so ganz normal in Reihe setzt , kann man auch mulchen. Anhäufeln ist nur notwendig in sehr schweren und sehr feuchtem Boden. Aber die Böden werden ja immer wärmer und trockener. Für uns Hobbygärtner ist das Häufeln wirklich Arbeit, die man sich ersparen kann.

            Viele Grüße, der Achim

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