Der Sommer geht und die Gartenarbeiten kommen.

Ein langer und sonniger Sommer ist ein Traum, aus dem der Gärtnern jetzt gerissen wird. Es gilt, sich auf die folgenden Jahreszeiten vor zu bereiten. Das kann man sich einfach machen oder aufwändiger. Wichtig ist nur, dass man was macht.

Das Ende eines Sommer-Traumes

Gegen Ende des Sommers ist es immer schon gefühlt unendlich lange warm und hell und sonnig. Der Sommer wird zur Gewohnheit und Normalität. Wie leicht vergisst man jetzt, sich und den Garten auf den Winter vor zu bereiten. Wirklich ganz besonders wichtig ist die Gartenarbeit jetzt für all diejenigen, die auch Gemüse selbst anbauen. Und mit Gemüse meine ich eine Vielfalt gesunder Nahrungsmittel, die Lust darauf macht, in der Küche damit zu zaubern. Alle reinen Pepperoni und Tomatengärtner haben jetzt nach vollen vier Monaten harter Gartenarbeit wieder acht Monate Zeit zum Ausruhen und regenerieren.

Mir selbst geht es jeden Herbst immer gleich. Ja, ich habe mich an Sommer oder leichten Herbst gewöhnt. Der Garten brauchte mich nur zum Giessen (das allerdings wieder extensiv und viele Male die Woche). Ansonsten wächst alles selbständig und jetzt wieder prächtig. Das Unkraut hält sich in Grenzen oder wird toleriert. Selbst der Giersch in den Staudenbeeten kommt nur dort hoch, wo ein kleine Lichtung im Staudendschungel entstand.

Soll es bleiben oder soll es gehen ?

„should IT stay or should IT go now?“ singt mein Unterbewußtsein die bekannte Melodie in der ganz eigenen Gärtner-Version. Der Kopf sagt mir, dass die Tomaten jetzt am Strauch eh nichts mehr werden und die Paprika nicht mehr reifen. Dass die Kürbisse weg können und hier und da der ausufernde Baumspinat drastisch gekürzt werden muß. Schließlich sollen ja Palmkohl und Endivien und nicht der Baumspinat die immer weniger auftretenden Sonnenstrahlen abbekommen.

Dann aber wieder die Zweifel. Werden die Tomaten wirklich nicht mehr rot am Strauch? Bekommt die Paprika echt keine Farbe. Soll ich allem schon ein Ende setzen?

Immerhin beinhaltet ja aber auch wieder jedes Ende einen neuen Anfang!

Der Anfang vom Ende und das Ende als Anfang

Ich muß mich dann zwingen und aufraffen. Meist wird dann eine Tomate rausgerissen, die am schlimmsten, also kränkesten , aussieht. Ich merke, dass es gar nicht so weh tut und dasss es nicht schlimm ist, das welke Geranke nicht mehr im Beet zu haben. Ich werde mutig und schnipple an einer anderen Pflanze herum. Plötzlich ist sie auch weg. Dann fehlt eine Reihe. Und dan bin ich im Flow und es geht ruck zuck. Alles Tomatenpflanzen sind in der Tonne.

Gerade bei Tomaten ist es ratsam, sie lieber zu früh als zu spät aus den Beeten zu entfernen. Wenn sie erst einmal von der Braunfäule befallen sind, und das ist jetzt bei den niedrigen Temperaturen und der Feuchtigkeit fast schon automatisch der Fall, dann kann sich der Pilz mit seinen Sporen ausgiebig in den Beeten verteilen. Eine Katastrophe für die nächste Saison. Kaum setzt der hoffnungsvolle Gärtner in diesen Boden Mitte Mai eine Tomate und es gibt noch kalte Nächte mit Maienregen, so ist das Todesurteil für die Pflanze bereits unterzeichnet.

So ist das Grün der Tomaten inklusive übriger Früchte die einzige organische Masse (neben Giersch- und Brennesselwurzeln) die ich über die braune Tonne entsorge. Alles andere gelangt über den Kompostkreislauf oder Mulchkreislauf gleich wieder in den Garten.

Ein paar schon leicht ins Rötliche angefärbte Tomaten und Paprika liegen jetzt im Keller zum Nachreifen. Und sie werden auch schön röter.

Im Garten am Dorfweiher habe ich erste Kartoffeln und letzte Kürbisse geerntet. Die Kartoffeln waren gesund so blieb deren Grün, wie das von Gurke und Kürbis gleich als Mulch auf den Beeten liegen.

Das Kartoffellaub war gesund und bleibt mit dem Laub von Kürbis, Patisson oder Gurke als Mulch auf dem Boden vor Ort liegen.

Gründünger und neue (Winter-)Gemüse ziehen ein.

Dort, wo die Tomaten standen – nein besser: kränkelten – habe ich Kompost verteilt und Gründünger aus Leguminosen und Phacelia gesät.

Der Boden soll sich mit dieser anderen Kultur erholen und regenerieren. Seit Jahren stehen Tomaten an der selben Stelle und mit jedem Jahr sind sie jetzt schächer und kränker geworden. Scheinbar stimmt das doch nicht, dass Tomaten bei der Fruchtfolge einen Aussnahme sind und jedes Jahr am selben Platz stehen können. Oder es lag daran, dass ich nur die 4 Monate Tomaten dort hatte und dann 8 Monate nichts auf den schmalen Streifen anbaute. Gemulcht habe ich wohl, aber dem Boden fehlten die meiste Zeit des Jahres wohl Pflanzen als Nahrungsliefernten (Glukose). Ich probiere es jetzt anders und werde sehen, ob es was nützt.

Neben der Pilzkrankheitsvorbeugung habe ich noch einen anderen wichtigen Grund, die Beete wieder frei zu bekommen. Ich brauche dringen Platz für das Wintergemüse, das noch nicht in den Beeten ist, jetzt aber rein muss.

Die Rede ist von Wintersteckzwiebeln. Ich probiere dieses Jahr neben der Radar eine weitere Sorte aus, die Senshyu jellow, an die ich zufällig kam.

Viele Wege führen zum Knoblauch

Dann musste heute auch dringend unter die Erde der Knoblauch. Just in time, lieferte der Postbote zwei Päckchen Knoblauchzehen, die ich im Katalog fand und testen will. Das sind die Sorten Metechi und German White. Beide mit wenigen aber sehr großen Zehen in der Knolle. Ansonsten kommt der eigenen Knoblauch aus der sehr reichen Ernte wieder in den Boden.

Vom Elefantenknoblauch ein paar Zehen.

Vom normalen Knoblauch habe ich zwei Varianten. Einmal schmeiße ich immer die übermäßig reich sich bildenden Bulbillen im Sommer einfach über die (Stauden)Beete und habe im nächsten Jahr überall Büschel herrlichsten Knoblauchs. Das Grün verwende ich wie Schnittlauch oder Schnittknoblauch. Viele wachsen und reifen auch, oder tun dies erst im nächsten Jahr. Dann bilden sie wieder Bulbillen und wenn man die Pflanzenbüschel aus dem Boden holt, hat man viele kleine Knollen. Aber auch, und da bin ich wieder bei der Knoblauchaussaat, viele kleine etwa erbsengroße oder kirschgroße kleine Knoblauchknollen.

Die bestehen aus nur einer „Masse“ und sind nicht in Zehen geteilt, und werden für das Stecken im Herbst verwendet. Rundlinge nennt man sie. Diese habe ich im Sommer beiseite gelegt und die kommen jetzt in die Erde .

Will man den Garten nicht ganz so wild-romantisch-natürlich, wie ich das mag, so erntet man die Bulbillen und hebt sie auf.

Im Frühjahr steckt man sie in einer Reihe ins Beet. Es entwickeln sich sehr zarte Pflänzchen, die an keimendes Gras im Gemüsebeet erinnern. Sie wachsen und ziehen nach kurzem wieder ein. Jetzt werden sie abermals geerntet und man hat, genau wie oben beschrieben, die kleinen Rundlinge. Die hebt man wieder auf und steckt sie im Oktober ins Beet, wo sie im nächsten Frühsommer als schöne große und gesunde Knollen mit vielen Zehen geerntet werden .

Das klingt langwierig und aufwendig. Langwierig ist es nur, wenn man damit beginnt . Aufwändig, ist es, wenn man das Garteln und Heranziehen eigenen Gemüses als Strafe sieht und nicht, wie ich es tue, als Geschenk. Später ist es ja eine immer gleiche und parallel ablaufende Tätigkeit und man erntet jedes Jahr, weil man jedes Jahr Bulbillen erntet und wieder steckt und erntet und so fort.

Klar kann man auch Knoblauchzehen stecken. Die werden aber nicht so feste Knollen, nicht so gesund und vor allem muß man von der Ernte wieder was opfern für die Ernte im nächsten Jahr. Arbeitet man mit den Bulbillen, kann man die gesamte Knoblauchernte verspeisen.

So sind jetzt Zwiebeln und Knoblauch gesteckt. Als nächstes wird der Wintersalat im Gewächshaus und im Frühbeet gepflanzt.

Die Frühlingszwiebelsämlinge kommen noch ins Gewächshaus, wo sie bis zum Frühjahr zu schönen Pflanzen heranwachsen.

Ebenfalls ins Gewächshaus gepflanzt muss noch der Winterkopfsalat werden.

Herbst – und Wintersalate wachsen weiter munter in den Beeten und werden zum Teil schon geerntet und verspeist.

Anderes Gemüse für den Winter darf auch noch stehen und muß zum Teil weiter wachsen.

Eine gute Zeit für Korrekturen und Schönheitsoperationen im Staudenbeet.

Neben dem Gemüsegarten gibt es auch noch den Ziergarten. In ihm wird geblüht, bis der Arzt – nein, der Frost kommt.

Die Jahreszeit jetzt zeigt ganz schön, wo Lücken sind. Die Erinnerung an den Sommer ist ebenfalls noch nicht verblasst. Der aufmerksame Gärtner erinnert sich noch gut an die Stellen, wo etwas fehlt, wo nichts blühte und auf welcher Lichtung im Beet der Giersch sich breit machte. Jetzt also sieht man die Mängel und hat gleich die richtige Zeit zum Pflanzen zur Seite.

So habe ich daher parallel zu dem Gemüsearbeiten auch etliche Dinge im Staudengarten zu erledigen oder Pflanzen zu setzen.

Dabei sind Ableger und Sämlingen einer lieben Freundin. Gerettete Stauden aus einem wuchernden Gierschbeet und gekaufte Stauden.

Im Gierschbeet habe ich die zierliche Elfenblume in der alpinen Form gesetzt. Die wurde vom Giersch ohne mit der Wimper zu zucken, nieder gemacht. Die kräftigen Sorten können sich allerdings durchsetzen. So kommt die zarte alpine Form jetzt in den Schottergarten. Dort gesellen sich auch noch andere passende Stauden, frisch aus der Gärtnerei zu den noch immer blühenden Eisenkräutern, Zwergschmetterlingsflieder, Reiherschnabel und spanischem Gänseblümchen.

Für das Staudenbeet habe ich wieder Stauden gefunden, die sich durchsetzen könnten. Schneckenresistent, trockenheitstolerant und hitzebeständig müssen sie sein. Ausdauernd, sich selbst durch Aussaat oder Ausläufer vermehren sollten sie und vor allem natürlich aussehen. Und ja, das gibt es. Ich freue mich aufs nächste Jahr im Sommer , wenn sie blühen.

Den Kreislauf managen.

Bei all diesen Herbsttätigkeiten komme ich herum im Garten. Ich entdecke schöne Szenen und Momente, wenn etwa die niedrig stehende Sonne ganz kurz eine kleinen Abschnitt in das perfekteste Licht taucht, das man sich wünschen kann.

Ich sehe aber auch alles, was jetzt noch zu tun ist. Und das ist so unvorstellbar viel, dass ich, wie jedes Jahr, Angst davor bekomme, alles zu schaffen.

Der fast leere Kompostbehälter muss umgeschichtet werden, dass er frei ist für die große Menge Biomasse, die jetzt anfällt.

Das Kräuterbeet muss diesen Winter neu gemacht werden. Die Kräuter stehen dort schon ein paar Jahre und im Frühjahr trieben sie nicht so durch, wie sonst immer. Blieben auch klein oder kamen gar nicht mehr. Lediglich der Schnittknoblauch hatte sich überreich ausgesät und ist gekeimt. Das wird alles ausgegraben, geteilt, der Boden verbessert und gedüngt. Dann kommen sie wieder ins Beet.

Ein wenig Deko ist bepflanzt für den Hauseingang. Ich wählte hauptsächlich Stauden, die ich dann im Frühjahr in die Beete verteilen kann. Wieder eine Mühlenbachia, wieder Sedum, Aster und ein rotblättriger Salbei fürs neue Kräuterbeet.

Die ersten Stauden können abgeschnitten und dort hin gebracht werden. Im Gemüsegarten fällt ebenfalls demnächst noch einiges an Biomasse an. Die Blätter der Bäume fallen.

Und ja, ich weiß, dass dir abgestorbenen Stauden auch stehen bleiben könnten und als Überwinterung für Insekten und andere Tiere dienen.

Ich achte auf alles Leben im Garten, freue mich über (fast) jeden Mitbewohner im großen Ganzen des Lebens auf meinem Stückchen Erde. Ich biete und belasse Unterschlupf oder suche entsprechende Pflanzen und Sorten.

Spatzen beim Badespass

Aber ich habe einen Garten und keine Wildnis. Sprich ich greife ein und dirigiere in meine Richtung. Wie sonst sollte ich auch als selbst ernannter Selbstversorger ernten können. Und nein, von Brennessel, Giersch und Löwenzahn, die von allein wachsen, kann man nicht rund ums Jahr leben. Wer auch immer diese fixe Idee in die Welt gesetzt hat. Glaubt halt nicht immer alles!

Und so greife ich auch im Herbst ein und nehme diese oder jene Staude schon aus dem Beet und schaffe hier und da Ordnung.

Denn nur so sieht die verbleibende Unordnung so herrlich natürlich, romantisch und ländlich aus. Und nur so schaffe ich es dann im Frühjar, die wiederum zu dieser Zeit notwendigen Gartenarbeiten bewältigen zu können.

Und auch da wird wieder viel auf mich zu kommen, bevor der ruhige Spätsommer kommt. Wo ich nichts machen muß ausser ernten und wahrscheinlich wieder gießen. Und wo ich wieder vergessen möchte, dass der Sommer nicht normal, sondern nur eine von Vier Jahreszeiten ist und ich mich langsam abermals an die Arbeit machen sollte….

Ein neuer Tag bricht an…

9 Antworten auf „Der Sommer geht und die Gartenarbeiten kommen.“

  1. Moin Achim,
    habe Dein Blog gerade erst entdeckt und diesen Beitrag mit Freude gelesen. Ein echter Rund-um-Schlag in Sachen „Herbst im Garten“. Meine letzten Tomaten habe ich tatsächlich schon zum Nachreifen in Sicherheit gebracht, bei Chili und Paprika konnte ich mich allerdings noch nicht zum Abriss durchringen. Mit Mulch und Vlies versuche ich, sie doch noch ein bisschen reifen zu lassen. Ich weiß, dass ich selbst schuld bin an diesem Problem: Wer mit der Vorzucht erst im März beginnt, wird im Oktober dafür bestraft …
    Beste Grüße
    Gerd

    1. Hallo Gerd, dann erst mal herzlich Willkommen hier auf meinem Blog.
      Bei mir ist das Gewächshaus schon komplett mit Wintergemüse bestückt, die Tomaten und Paprika habe ich klein geschnitten und als Mulch dort aufgebracht, der ist jetzt auch fast weg. Bei uns hat es schon den ganzen Oktober dauerhaft unter 10 Grad und nur ab und an mal ne STunde am Tag darüber. Nachts 2-4 Grad. Da reift hier nichts mehr nach. Ist aber auch schon wieder abgehakt. Der Salat und alles andere im Gewächshaus und Frühbeet gedeiht herrlich und so geht es einfach wieder weiter.
      Zur Vorzucht im März. Meinst du damit die Tomaten? Die ziehe ich nie vor Mitte /Ende März vor, das langt für den Hausgarten ohne perfekte WAchsbedingungen in beheizten Gewächshäusern etc. vollkommen aus. Paprika allerdings müssen vorher, sonst hat man echt Probleme. Die ziehe ich aber auch nie vor Mitte Februar an. Vorher ist einfach überall im Haus auch mit der LED-Leuchte zu wenig Licht für die. Naja, vor zwei Jahren war der komplette Oktober noch 27 Grad ,heuer unter 10 Grad, das merkt man natürlich auch. Alles in allem müssen sie aber ja mal aus dem Gewächshaus raus, sonst ist kein Platz fürs Wintergemüse und auch da ist der Pflanzzeitpunkt wichtig. Zu spät ist schlecht, genau wie zu früh. So passt dann letztendlich irgendwie alles, nur dass die Tomatenernte dieses Jahr sehr gering und die Paprikaernte fast vollständig nicht vorhanden war. Die Tomaten selbst hatten überhaupt keinen Geschmack, so auch der Ketchup daraus und die Tomatensauce. Das hatte ich noch nie in meinem doch schon Jahrzehnte andauernden Gärtnerleben!

      Viele Grüße sendet dir, Achim

  2. Lieber Achim,
    wir bereiten den Garten auch auf den Winter vor, allerdings haben wir nicht ganz so viel zu tun wie Du, da wir ja nur wenig anpflanzen. Unsere Tomatenpflanzen haben wir auch entfernt, was mir auch nicht leicht viel, besonders bei der einen Tomatenpflanze, die sich selbst gesät hatte und auch keine Früchte trug. Ich fand es einfach schön, wie so da mitten im Bachlauf stand. Die noch grünen Tomaten dürfen jetzt auch nachreifen.
    Den Sommer habe ich in keiner guten Erinnerung, es hat einfach zu wenig geregnet und hauptsächlich habe ich den Garten nur gegossen, teilweise Morgens und Abends. Aber die Pflanzen haben dennoch unheimlich gelitten, und ich mit ihnen. Ich kann das nicht sehen, dafür ist mir der Garten mit all seinen Pflanzen doch zu sehr ans Herz gewachsen.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Restwoche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    1. Hallo Wolfgang, oh ja, dieses Jahr kam zu der Dürre noch dazu, dass einfach nichts gelang, alles Krank war und oft mehrfach von Schädlingen tierischer und pflanzlicher Herkunft befallen. Die Tomaten ohne Geschmack, alles klein und verwachsen oder ohne Wachstum. So ein Jahr hatte ich auch noch nicht, und will es definitiv eigentlich auch überhaupt nicht mehr wieder haben. Ob das nächstes Jahr besser wird? Ob wir jemals wieder Regen in den Garten bekommen? Heuer war auch unser Brunnen im Herbst leer und ich hatte gerade noch für die Kübelpflanzen Wasser. Alles andere blieb trocken. So viele Jahre nun schon diese Dürre und Sommer wie Winter zu trocken oder ganz ohne Regen. Das zehrt stark an mir, der auch, wie du mit den Pflanzen und Tieren in Garten UND Natur mitleidet. Da freut man sich schon gar nicht mehr auf den nächsten Sommer. Und das jetzt schon jahrelang. Das ist nicht schön!

      Liebe Grüße ,der Achim

  3. Hallo Achim,
    oja, nun gibts wieder viel Herbstarbeit im Garten.
    Übrigens hab ich die gleiche Erfahrung gemacht
    mit Tomaten. Ich hatte sie immer im selben Beet.
    Hatte ich auch so gelesen, dass man das macht.
    Über die Jahre wurde der Ertrag aber immer schlechter
    und die Pflanzen kränker.
    Die letzten 2 Jahre hab ich sie nun in großen Terracottatöpfen
    gehabt. Im Topf immer halb Gartenerde und halb Kompost gemischt.
    Die Erträge waren wieder super und so kräftige große Pflanzen.
    Ganz viele liebe Grüße sendet dir Urte

    1. Hallo Urte, ich werde woh in den sauren Apfel beißen müssen und einen anderen Platz für die Tomaten suchen müssen. Ich glaube auch mittlerweile, dass es daran liegen könnte. Aber mein Stützgestell aus Wasserrohren ist halt genau auf diese Stelle zugeschnitten und geschweißt. Ich bin schon so lang am Überlegen aber es passt nicht wo anders hin. So dass auch wieder Sonne auf die Tomaten und ! die dahinter stehenden Kulturen kommt. Es gibt eine Lösung mal für ein oder2 Saisonen aber da muß mein Schwager wieder zur Rohrzange und Schweißgerät und in die Materialkiste greifen….. Nun bis Mai hab ich ja noch ein wenig Zeit……

      Liebe Grüße, der Achim

  4. Hallo Achim,
    und ich habe mich immer noch nicht entschieden, ob die Tomaten noch reif werden oder nicht. Blöde Zwickmühle. Es sind noch 4 dicke Fleischtomaten dran, alle noch grün. Ich werde sie wohl lieber lassen in der Hoffnung, dass noch ein Wunder geschieht.
    Und ich muss dringend noch Brandkraut abstechen und verschenken, es wird zu viel nach diesem Jahr ohne Tauschbörsen. Wenigstens könnte ich ein paar Ableger anderer Pflanzen an dich abtreten, wo sie in guten Händen sind.
    Viele Grüße
    Elke

    1. Hallo Elke,
      ich glaube, dass das mit den Tomaten stehen lassen eine reine Gefühlsduselei von uns Gärtnern ist, das nicht-Loslassen-können.
      Mahl ehrlich. Wir haben nachts immer unte 10 Grad mehrmals schon nur 2 Grad, tags nieselt es öfter es werden mal kurz vielleicht12-15 Grad. Sonne scheint kaum. Das sind keine Bedingugen für Tomaten und ich glaube dass die Dinger an der Pflanze nicht anders oder qualitativ hochwertiger reifen, als abgemacht im dunklen Keller. Das ist nur eine Nachreife aber keine aktive Reife durch die Pflanze die ihre Kraft da rein gibt und Geschmack, wie eben im Sommer bei fast 30 Grad, 12 Sonnenstunden und warmen Nächten. Wahrscheinlich ist das Einzige, das man fördert damit die Braunfäule. Auch unter Dachvorständen oder Tomatendächern wo kein Regen hin kommt. Die Luft ist so kalt und nass dass die Blätter feucht sind und der Pilz loslegen kann. Somit hat man wieder mehr und jedes Jahr mehr von seinen Sporen im Garten. Das ist es nicht Wert, die paar Tomaten noch am Stock nachreifen zu lassen . Im Keller tun sie es auch, schmecken nicht bemerkenswert oder überhaupt nicht anders und man hat wieder Boden frei für Gründünger oder Herbst- und Wintergemüse. DAs ist viel Sinnvoller. Wie schon gesagt, jedem Ende wohnt ein Anfang inne. Gell 😉
      Schönes Wochenende und liebe Grüße, der Achim

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