„Ernte mich im Winter“ eine Buchvorstellung

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Gemüseanbau im Winter? Erntedank im März? Der Herbst ist der Frühling des Winters!
Alles paradoxe Aussagen?
Nein, eher eine absolut zeitgemäße, überraschende und erfolgversprechende Form des Gärtnerns.

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In meinem letzten Beitrag zeigte ich ein Foto der aktuellen Tätigkeit im Herbstgarten. Wie ich gerade sehr beschäftigt mit Sähen und Pflanzen von Gemüse bin. Und ich versprach, darüber noch ein wenig zu berichten.

Aussaat im September

Just in dieser aktiven Gemüsegartenphase, in der nicht viele ans Heranziehen neuer und junger Gemüsepflänzchen denken, bekam ich vom Löwenzahnverlag das Angebot, ein neu erschienenes Gartenbuch hier in meinem Blog vor zu stellen. Das Thema passte total zu mir und ich nahm gerne an.

„Ernte mich im Winter – Einfach immer frisches Gemüse“

von Wolfgang Palme

Zwei Tage später hatte ich bereits das heiß ersehnte Buch in der Hand. Es ist klimaneutral hergestellt und ressourcenschonend gedruckt, hatte man mir gesagt. Ich kenne mich damit nicht aus. Womit ich mich aber auskenne, ist diese unsägliche, vermaledeite Folie um die neuen Bücher, die so eng anliegt, dass man sie mit den bloßen Fingern nie abbekommen kann. Erst die Hilfe eines Messers, Schraubenziehers oder Kugelschreibers lässt den ersten Blick in die so gespannt erwartete neue Errungenschaften erhaschen.

Nicht hier! Klimaneutral heißt eben auch ohne Plastikfolie. Für mich eine super Idee. Herrlich, wenn man das Buch sofort ungehindert fühlen und aufschlagen kann.

Ist das Buch etwas für mich?

So jetzt aber zum Inhalt der euch sicher mehr interessiert. Oder, seid ihr überhaupt die passenden Leser für das Buch? Ist das Buch etwas für euch?

Diese Frage stellt man sich bei einem neuen Buch ja selbst oft. Hier stellt der Autor dem Leser ein paar Aussagen vor. Stimmt man dabei zu, ist das Buch genau richtig für einen.

Die Gemüsesaison ist ihnen viel zu kurz geworden. Sie können von ihrem selbst gezogenen Gemüse gar nicht genug bekommen, aber das Gartenjahr endet einfach zu früh.“, ist wohl die für mich passende, zentrale Aussage.

Wolfgang Palme steigt gleich am Anfang mit seiner absoluten Schwärmerei für sein Wintergemüse in das Buch ein. Das macht er mit seiner lockeren, witzigen, eloquenten und niemals plumpen oder abgedroschenen Art so begeisternd, dass man sofort spürt, ich will das auch.

Winterkopfsalat im Gewächshaus

Reiche Erfahrungen auf einem neuen Gebiet der Gemüsegärtnerei

Palme erforscht seit über 12 Jahren an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau Schönbronn den Wintergemüseanbau. Er kam zufällig zum Thema, weil er damals vergaß oder nicht dazu kam, die Salate vor(!) Einbruch des Winters zu ernten. Sie erfroren nicht, wie erwartet, sondern wuchsen weiter. Das war sein Anlass, hier Erfahrung zu sammeln und diese an Fachpersonal, Gewerbetreibende und, was ihm besonders am Herzen liegt, an Balkongärtner, Stadtgärtner und sonst Hobbygärtner weiter zu geben.

Ein Gartenbuch, in dem nicht einer vom anderen Phrasen, die längst überholt aber nie reflektiert wurden, abschreibt. Palme macht eigenen Erfahrungen auf einem vollkommen neuen (oder lange vergessenen?) Gebiet. Man bekommt sehr gut reflektierte Erfahrungen aus erster Hand.

Darum werden im Buch auch nicht die fast 100 potenziellen Wintergemüse (was werbetechnisch sicher besser klingen würde), die er erforscht hat, genannt. Nein lediglich 31, die den Titel richtig verdient haben, die dem Leser guten Herzens empfohlen werden können, haben es in das Buch geschafft. Und mal ehrlich, ich werde wohl nicht mal die 31 realisieren können. Mir genügt die Auswahl vollkommen.

Nachdem Palme den Leser ausweglos auf seine Seite der Begeisterung gezogen hat, kommt das Fachliche.

Was ist Winter, wie ziehe ich meine Pflanzen oder in welchem Monat mache ich was?

Was heißt Winter überhaupt und was verbindet (der Gärtner) damit?

Kalt-nass-dunkel, denkt ihr sicher sofort. Aber hättet ihr gedacht, dass ganz besonders die Eigenschaft „dunkel“ das limitierende Element bei der Wintergemüsebauerei ist? Ja, es ist nicht die Kälte! Aber keine Sorge für alle drei Knackpunkte liefert die reichhaltige Erfahrung des Gemüse-Forschers ganz praktische Tipps für den Alltag im Gemüsegarten. Und man braucht dazu nicht unbedingt ein Gewächshaus.

Und dann kommt da, im Zusammenhang mit der im Winter vielleicht zu hohen Feuchte, diese höchst interessante Idee. Passend zu den desaströsen Sommern 2018 und 2019, den Dürren und Hitzen, unter denen mein Garten und ich auch stark litten, schlägt Palme einfach vor, sich mehr auf die Wintergemüsezucht zu fokussieren. Besonders die Gemüsebaubetriebe würden davon profitieren, aber auch jeder Hobbygärtner. Tomaten natürlich nicht, aber Salate, Kohl(rabi), Radieschen und andere grüne Gesellen kann man im Winter leichter und reichhaltiger ernten als in diesen Sommern!

Wie sehr dem Autor seine Leser am Herzen liegen, dass sie Erfolg mit ihrem Wintergemüsen haben, sieht man an der kleinem „Gärtner-Grundkurs“. Hier beschreibt er sehr kurz, aber mit allem, was man wissen muss, wie aus Samen kleine Gemüsepflanzen werden. Die eigenen Anzucht ist in den meisten Fällen auch notwendig. Jungpflanzen von geeigneten Gemüsen und da geeigneten Sorten zur geeigneten Zeit (September, Oktober) gibt es im Handel so gut wie gar nicht. Noch nicht.

der Gärtnergrundkurs Gemüsevermehrung zeigt: ich habe alles richtig gemacht

Weiter wird erklärt, wie und wo man das selbst gezogenen Gemüse anbauen kann. Im Gewächshaus oder Frühbeet, unter Vlies oder im Freien. Im Topf, Hochbeet oder Balkonkasten. Es gibt keine Ausrede, es nicht versuchen zu können. Angebaut wird überall.

Sehr hilfreich ist der Monatskalender mit den speziell für das „Gärtnern im Rhythmus der Jahreszeiten“ anfallenden Tätigkeiten. Das werde ich mir jedenfalls kopieren und zu meiner persönlichen und schon oft besprochenen Aussaatliste hängen.

31 knallharte Typen kommen zu Wort.

Schließlich haben die vielzitierten 31 erprobten Wintergemüse ihren Auftritt. Sie erzählen, was sie mögen und was nicht oder wie sie angebaut werden möchten. Der Autor ergänzt nur ihre sehr persönlichen Statements.

Durch gerade diesen lockeren Wechsel der Perspektiven und Erzählstile liest sich das Buch ganz wunderbar. Auch viele Wortschöpfungen des Autors amüsieren mich. Zum Beispiel die von ihm hochgelobten „Perma-Veggies“. Also mehrjährige, winterharte Gemüse.

Mehrjähriges Gemüse? Das gibt es doch gar nicht? Oh doch! Denkt doch mal an „meine“ Winterheckenzwiebel zum Selbstversorgertest.

Und was meine Winterheckenzwiebel für mich ist, ist für Palme der Schnittknoblauch. Sein ganz persönlicher Favorit.

Schnittknoblauch im Herbst nach der Blüte

Mir persönlich fehlt jetzt tatsächlich bei den Permaveggies der immerwährende Kohl, den ich auch seit Jahren im Garten habe. Vielleicht war der aber bei den 100, von denen nur 31 den Härtetest bestanden. In milderen Gegenden kann ich den absolut empfehlen. In kälteren Regionen einfach im Herbst Ableger zur Sicherheit machen.

Ich jedenfalls werde hier weiter von meinen Wintergemüsen und meinen Erfahrungen berichten.

Resümee:

Das Buch von Wolfgang Palme kann ich absolut empfehlen. Es ist ein Grundlagenwerk für alle, die selbst Gemüse anbauen. Egal ob auf dem Balkon oder als Selbstversorger im Garten. Und ich wünsche mir, dass viel mehr Garten- und Beet-Besitzer mehr aus ihrem Stück Erde machen, als von Mitte Mai bis Ende August schwer zu pflegende Tomatenpflanzen zu kultivieren. Das Jahr hat 12 Monate und nicht 3. Und alle können wir für das Anbauen und Ernten von gesunden, frischen, regionalen und saisonalem Gemüse nutzen.

Fragen an den Autor:

Beim Lesen des Buches kamen mir ein paar Fragen in den Sinn, die sich der eine oder andere von euch sicher ebenfalls stellen wird.

Ich bedanke mich bei Herrn Palme für die Zeit, die er sich nahm, diese Fragen kompetent zu beantworten. Hier darf ich seine ungekürzten Originalantworten zitieren.

Herr Palme, ihre Forschungsarbeiten  beziehen sich auf unterschiedlichen Regionen Österreichs. Können wir die gewonnen und im Buch beschriebenen Erfahrungen und Erkenntnis auch auf Deutschland und unsere Klimazonen übertragen?

„Die gewonnenen Daten beziehen sich ganz direkt auf Mitteleuropa. Die Unterschiede innerhalb von Österreich, Süddeutschland und der Schweiz haben mit den regionalen Verhältnissen zu tun: Höhenlage, Kleinklima. Sie bestimmen, wann ausgesät und gepflanzt werden muss, damit man im Winter ernten kann. Nach unseren Erfahrungen muss unter ungünstigeren, raueren Verhältnissen max. 10 bis 14 Tage früher angebaut werden.

Zu Norddeutschland können sich auch Unterschiede ergeben, und zwar nicht wegen der Temperaturverhältnisse. Wichtigstes Kriterium ist die Tageslänge. Und da gibt es in Hamburg (53. Breitengrad) am kürzesten Tag des Jahres etwa 1 Stunde Unterschied zu Wien (48. Breitengrad). Versuche in Norddeutschland konnte ich bisher leider nicht durchführen (ein Forschungsprojekt quer durch Europa läuft gerade). Aber meiner Einschätzung nach können sich hier auch keine größeren Anbauunterschiede ergeben als bis zu max. 2 Wochen. Auf Eigenerfahrungen von engagierten Selbstversorgerinnen und Hobbygärtnern in diesem geografischen Raum bin ich schon sehr gespannt.“

Nachdem ich das Buch „Ernte mich im Winter“ auch im Winter gelesen habe, bin ich voller Tatendrang und möchte am liebsten sofort loslegen. Welches Gemüse können sie mir hier empfehlen, wenn draußen aber gerade November, Dezember oder Januar ist? 

„Es ist nie zu spät, mit dem Wintergärtnern zu beginnen, wenn ich auch zugeben muss: wer den Sommer und Herbst mit nutzt, hat mehr vom Winter. November und Dezember sind die Monate mit dem langsamsten Wachstum. Was jetzt ausgesät wird, keimt sehr verzögert oder zunächst noch gar nicht. Im November ist es für Asia-Salate, Gartenkresse oder Rucola noch nicht zu spät, allerdings unter der Hochbeethaube oder im ungeheizten Hobbygewächshaus. Spätberufene Winterfreaks sollten im Jänner Radieschen, Erbsen oder Schnittsalate aussäen. Bis Ende März (nach meiner Definition Ende des Winters) geht sich dann noch eine geschützte (unter Glas, Folie o.ä.) Frischernte aus. Wer im Jänner Steckzwiebeln oder Knoblauch pflanzt, kann auch mit einer raschen Ernte der grünen, schmackhaften Blätter nach 6-8 Wochen rechnen.“

Brauche ich für gesundes und frische Gemüse im Winter nicht einen großen Garten? Könnte ich auch etwas auf  meinem  Balkon, dem Fensterbrett oder im Hochbeet, das ich habe, versuchen? 

“ Der kleinste Garten ist ein Topf! Und auch dort ist eine Winterfrischernte möglich. Das Hochbeet ist ein perfekter „Wintergarten“. Es lässt sich ganz einfach mit Fenstern oder Hauben abdecken. Das schafft Bedingungen, die Salaten und Salatkräutern helfen, im Winter gesund zu bleiben. Achtung: gut lüften! Denn diese Wintergemüse vertragen keine unkontrollierte (Luft)feuchtigkeit. Das macht sie für Pilzkrankheiten anfällig. Auch Fensterkistchen oder sogar Töpfe eigenen sich zum Anbau von winterlichem Gemüse. Auf Balkon oder Terrasse ist ein windgeschützter, aber vollsonniger Standort am besten geeignet. In Extremfrostnächten kann man diese Töpfe kurzzeitig zur Hausmauer stellen oder auch in einen kühlen Innenraum übersiedeln. Diese Mobilität schafft erträglichere kleinklimatische Bedingungen für unsere tapferen Winterkandidaten. „

Eine Verlosung:

Habt ihr jetzt auch Lust auf das Buch bekommen? Auf frisches Gemüse im Winter? Oder wollt ihr einfach mal testen, ob ihr euch der positiven Wintergemüsestimmung des Autors entziehen könnt und auch nach dem Lesen noch kein Wintergemüsegärtner sein wollt?

Der Löwenzahnverlag hat mir ein Exemplar zum Verlosen an meine Leser, an euch überlassen.

Damit ich weiß, wer alles in die Lostrommel kommen möchte, bitte ich euch, einfach hier in den Kommentaren von euren Winter-Gemüse-Erfahrungen zu berichten oder was ihr gern mal anbauen möchtet. Das Buch werde ich am Sonntag 3. November (also Einsendeschluß 2. November) verlosen und die Gewinnerin, den Gewinner hier nennen. Viel Erfolg wünscht der Achim.

25 Antworten auf „„Ernte mich im Winter“ eine Buchvorstellung“

  1. Lieber Achim,

    herzlichen Dank für diese interessante Buchvorstellung, hört sich alles sehr interessant an. Wir haben ja leider nicht so einen großen Garten, sonst würde ich auch noch viel mehr anbauen., aber das ein oder andere Gemüse würde mich schn reizgen.

    Froh bin ich über unser kleines Frühbeet, da können wir fast das ganze Jahr über Salat ernten.

    Tomaten und Paprika stehen auf der Terrasse im Kübel und wir ernten immer noch, Du hast Recht, dass die Tomate kein einfaches Gemüse ist, aber mit den nur 3 Monaten tust Du ihnen unrecht.

    Sonnige Herbstgrüße
    von Anke

    1. Hallo Anke, das ist nicht schlimm, wenn der Garten nicht groß ist, man kann auch in kleinen Töpfen oder Blumenkästen Gemüse bauen.
      Und mit den Tomaten, ja die sind wesentlich schwieriger als so unendlich vieles anderes Gemüse, das fast rund ums Jahr möglich ist. Ich baue ja auch Tomaten, aber meine sind lange schon vergessen, da krank (dieses Jahr war schlimm). Aber mit selbst gesunden Tomaten sind es vielleicht dann 4 statt 3 Monate, das ist noch immer wesentlich weniger als ein halbes Jahr. Gerade wenn man also einen kleinen Garten hat, sollte man nicht so ein Platzverschwendergemüse anbauen, sondern welche die sicherer und leichter wachsen oder öfter geerntet werden können. Ausser man ist absoluter Tomatenfan, dann natürlich muß man sie einfach anbauen. Das verstehe ich.
      Danke für die sonnigen Grüße, die ich gern zurück gebe. Gerade ist es (noch bis morgen) wunderbar sonnig. Liebe Grüße, der Achim

  2. Hallo Achim
    Danke für den interessanten Buchtipp. Ich habe dieses Jahr Grünkohl im Gewächshaus und draussen gepflanzt und tatsächlich sind die im Gewächshaus schon größer wegen dem Licht denn die Temperaturen sind im Moment drinnen und draussen gleich. Ausserdem habe ich noch bischen Spinat und Rosenkohl im Beet aber die kümmern noch bissl vor sich hin.
    Daher würde ich gerne mit in die Lostrommel hüpfen und das Buch rausfischen um mehr Ideen für Winteranbau zu bekommen :D.

    1. Hallo Christiane, das freut mich, wenn dir die Buchvorstellung gefallen hat und du jetzt Lust auf Wintergemüse hast. Ein Bisschen was davon hast du ja tatsächlich schon im Garten stehen. Viel Glück bei der Verlosung wünscht der Achim

  3. Das liest sich ja spannend! Es juckt mich in den Fingern, das Buch gleich zu ordern. Aber ich hüpf einfach mal mit in den Lostopf, wenn ich darf 😀. Viel Erfahrung hab ich noch nicht, außer vielleicht:: Möhren schon im Herbst ansäen, Zwiebeln im Herbst stecken und die Schlotten früh abernten.
    Habe dieses Jahr einen immerwährenden Kohl bekommen. Magst du mir verraten, wie ich da einen Ableger ziehen kann? Lg Marion.

    1. Hallo Marion,
      da hast du ja wirklich schon einiges an Erfahrung. Zwiebeln habe ich auch schon gesteckt und Knoblauch. Möhren im Herbst oder Winter sähen habe ich bisher noch nicht probiert, da sind meine Beete einfach noch nicht bereit zu der Zeit. Vielleicht mache ich das echt mal im Winter, wenn der Boden frei ist, da soll es auch klappen. Den immerwährenden Kohl vermehrst du einfach indem du so einen dünnen Seitentrieb in ein Töpfchen mit Erde steckst und feucht hältst. Vielleicht nur ein oder zwei junge Blätter dran lassen, dass er nicht mehr verdunstet, als gut ist. Bei mir klappt das immer gut mit Bewurzeln. Habe auch wieder zwei davon im Gewächshaus stehen. Ob die allerdings jetzt so spät im Jahr noch bewurzeln weiß ich nicht. Da der aber genügend Seitentriebe haben sollte, kannst du es ja einfach einmal probieren.

      Viel Glück bei der Verlosung wünscht der Achim

  4. Hallo Achim,
    Du steigerst meine Vorfreude auf dieses Buch, es ist bereits unterwegs zu mir (deshalb hüpfe ich nicht in den Lostopf). Nachdem ich das Wintergemüsebuch von Wolfgang Palme gelesen und vorgestellt habe, war klar, hier kommt die logische Fortsetzung. Die Versuche für Norddeutschland mache ich dann im Rahmen meiner Möglichkeiten 😉
    Du hast eine Erdpresse, wie ich sehe, bist Du zufrieden? Ich war Anfang dieses Jahres schon in Versuchung, mir eine zuzulegen.
    Liebe Grüße
    Karen

    1. Hallo Karen,
      na wenn du sein erstes Buch schon kennst, bist du ja bereits bestens informiert. Ich lese das gerade mit Begeisterung. Ja ich habe die Presse bestimmt schon 15 Jahre oder so. Aber eigentlich nehme ich sie nicht wirklich her. Für den Feldsalat dachte ich mir langt es. Die Töpfchen sind perfekt und man gießt mit einer kleinen, winzigen Kanne mit Brause vorsichtig nach, dass die Samen keimen oder die Pflänzchen wachsen können und schon spült man alles zusammen und hat nur noch Einheitsbrei in der Schale. Wie jetzt auch wieder. Nein ich nehme für die Gemüse sonst immer die Topfplatten in unterschiedlichen Größen. Die sind für mich perfekt.

      Liebe Grüße der Achim

  5. Hallo Achim,
    das Buch klingt wirklich gut. Ich ernte zwar auch im Winter (Rosenkohl, Grünkohl, Pastinaken, Feldsalat..), aber kaufe doch vieles zu. Deswegen sollte ich mich damit nochmal eingehender beschäftigen. Und dafür scheint das Buch ja prädestiniert zu sein. Schnittknoblauch habe ich tatsächlich seit diesem Jahr im Garten! Und ich finde es sehr interessant, dass nicht die Kälte, sondern das wenige Sonnenlicht der entscheidende Faktor ist.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn ich das Buch gewinne. Vielen Dank, dass du die Verlosung anbietest!
    Viele Grüße, Gesa

    1. Hallo Gesa,
      ich sehe schon, du hast bereits jetzt mehr Gemüse als viele andere. Mich freut es immer von Menschen zu hören,die auch wissen, dass es mehr Gemües gibt als Tomaten und Chillies….
      Viele Grüße,der Achim

  6. Hallo Achim,
    das ist ja ein tolles Buch. Falls ich es nicht gewinne, komme ich ums Kaufen wohl nicht drum rum.
    Unser Wintergemüse ist auf jeden Fall ausbaufähig. Mein Lieblingsgemüse im Winter ist aus dem Garten der Flowersprout und Pastinaken.
    Das klappt bei uns im Münsterland im Freien ganz gut.
    Viele Grüße
    Barbara

    1. Ja Barbara das Buch, das Thema und der Autor sind es wert, gelesen zu werden. Lese gerade sein erstes Buch, das ich mir auch gleich zulegte. Bin jetzt begeistert vom Wintergemüse. Viel Glück Kind Lostopf und liebe Grüße,Achim

  7. Vielen Dank für diese tolle Buchvorstellung. Ich habe seit diesem Sommer einen Schrebergarten und kann eigentlich kaum glauben, dass die Saison schon so gut wie vorbei sein soll. Aber eine Idee, wie der Anbau im Winter funktionieren soll, hatte ich auch nicht. Daher hüpfe ich gern in den Lostopf und starte dann mit den ersten empfohlenen Gemüsen durch und werde zur Wintergärtnerin. 🙂
    Viele Grüße Ingrid

    1. Hallo Ingrid, ich gratuliere dir zu deinem Schrebergarten. Sicher war der erste Sommer dort etwas unvergessliches. Und wer weiß, vielleicht gewinnst du ja das Buch und der Winter oder der Nächste dann werden ebenso spannend.
      Viele Grüße, der Achim

  8. Ich habe kaum Erfahrung mit „Wintergemüse“,außer der „ewigen Zwiebel“,die nicht rum zickt in der Kälte.Im Gewächshaus gibt es auch keine frostfreien Tage, da müßte ich dann auch mit Vlies nachhelfen. Reizvoll ist das Ganze aber sehr!!!Ich suche mir dann von den 31 Kandidaten, 1oder zwei aus und starte als Wintergärtnerin…so ein Palmkohl macht schon was her,oder ein Zuckerhutsalat,oh wie lecker, da träumt man dann im Schnee vom Zuckerhut…Ach hätt ich bald vergessen: ich würde das Werk gern gewinnen!

    1. Hallo Johanna, also frostfrei muß es nicht sein, ganz und gar nicht, ist es in meinem unbeheizten Gewächshaus und Frühbeet auch nicht. Palmkohl und Zuckerhut muß man schon im Sommer pflanzen, dann kann man ihn im Winter ernten. Vieles aber kann man im September/Oktober noch sähen und dann ernten (Feldsalat, Asiasalat, Radieschen, Kresse) ist echt eine ganz neu Denkart aber ich bin überzeugt, dass es richtig gut ist. Weiß ja , was ich schon alles vor dem Buch im Winter im Gewächshaus und Beet hatte. Ab Februar frischen Kopfsalat bin ich mittlerweile gewöhnt….
      Du bist im Lostopf, viel Glück und viele Grüße, der Achim

  9. Liebe Achim,
    danke für die ausführliche und profunde Rezension. Ich wäre doch sehr gerne eine Around-the-year-Gärtnerin, aber bisher haben sich meine Versuche mehr oder weniger bescheiden ausgenommen. Gerne hüpfe ich daher in den Lostopf.
    Liebste Grüße und viel Freude beim Garteln
    Elisabeth

  10. Hallo Achim,
    mein Wintergemüse, das auch immer mehr oder weniger gut klappt, ist sehr banal und jeder kennt es: Der Feldsalat. Der wird auch im Topf was und ist im Winter erntereif. Oder Winter-Portulak, auch so einer. Für Salat oder Kohl fehlt mir der Platz, Schnittlauchtreiberei könnte ich aber mal probieren.
    VG
    Elke

    1. Hallo Elke, na dann mal ran an den Schnittlauch 😉 Feldsalat und Portulak keimt bei mir jetzt erst. Bin spät dran, aber es war immer viel zu heiß, als dass diese Gemüse gekeimt wären. Liebe Grüße, der Achim

  11. Hallo Achim, vielen Dank für deine wunderschöne Vorstellung . Man kriegt sofort Lust das Buch zu lesen und auch anzuwenden. Ich habe noch gar keine Erfahrung mit dem Wintergemüse im Garten. Zwar habe ich auch schon bis zum Silvester Wildrauke, Schnittlauch, Petersilie, Wurzelgemüse geerntet ( wenn natürlich so lange das Wetter mild bleibt ! ) , aber extra anbauen habe ich mich nicht zu getraut. Würde mich sehr freuen, wenn ich so ein Basiswissen bekomme. Ich wohne eher im Norden ( Raum Osnabrück ). Bei uns kann bis Ende Januar mild bleiben und die Rosen blühen. Aber kann auch schon im November Frost und Schnee geben.
    Auf jeden Fall würde ich dieses Thema weiter verfolgen. Wünsche dir viel Erfolg und freue mich auf deine sehr hilfreiche Beiträge.
    Irina

    1. Hallo Irina,
      warte, bis du vielleicht das Buch mal in der Hand hast, was du dann erst für Lust auf Wintergemüse bekommst. Übrigens Frost ist nebensächlich bei der Wintergärtnerei. Wir haben auch im Januar -13°C. Dem Wintergemüse wichtiger ist das Licht und ein wenig Schutz vor übermäßiger Feuchtigkeit. Aber das könntest du ja dann im Buch nachlesen. Du bist ja mit im Lostopf. Viele Grüße, der Achim

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