Frisches Grün zum Jahreswechsel

Spielerisch sähe und stecke ich seit Ende Oktober immer weiter Gemüse für die Küche. Es keimt und wächst und sprießt im Garten und im Haus. Die frischen und spritzigen Aromen ergänzen die Winterküche mit ansonsten eher gedeckten Geschmacksnoten.

Als Gemüse-Selbstversorger lernt man einfach nie aus.

Mein Garten und das Selbstversorgen rund ums Jahr mit frischem Gemüse, macht mir immer mehr Freude. Die wächst gemeinsam mit meinem sich stets erweiternden Wissen dazu.

Und es gibt hier noch immer so viel zu lesen und zu lernen, zu probieren und zu erfahren. Bücher habe ich noch genug und weitere stehen in der Warteschlange, von mir aufgesogen zu werden. Wie genieße ich es, dass so viele Autoren sich die Mühe machen, ihr oft jahrzehntelang erworbenes Wissen an uns weiter zu geben. So bleibt dieses am Leben und kann von uns lesenden Hobbygärtnern wieder verfeinert und weiter getragen werden.

Wie ich von Jahr zu Jahr mehr Wintergemüse anbaue

Sonst, zu dieser Jahreszeit, hatte ich nichts Essbares mehr im Garten.

Dann eines Jahres grub ich meinen Endivien im Freiland aus und steckte ihn ins Gewächshaus, da sehr sehr niedrige Temperaturen drohten. Vlies drüber und er hielt sich wochen- , ja monatelang. Laufend konnte ich frischen Endivien ernten. Meine selbst gemachte und erdachte „Konserviermethode“ für Endivien. Von der ich jetzt weiß, dass „man“ es tatsächlich so machen kann oder soll.

Dann las ich von Winterkopfsalat und probierte ihn sehr erfolgreich. Wieder später kamen Wintersteckzwiebeln dazu und schließlich kam der Herbst 2019.

Nach einem zweiten elend trockenen und heißen Jahr, wahnsinnig anstrengend in der Gemüsegärtnerei, bekam ich das Buch zum Wintergemüse gärtnern zum Rezensieren.

Ein Meilenstein in meiner Selbstversorgerei. Die lange Zeit des späten Herbstes bis zu den ersten frischen Ernten im Frühjahr konnte also tatsächlich überbrückt werden. Leider kam mir das Buch etwas spät im Jahr. Dennoch ist es dafür nie zu spät, wie ihr an den folgenden Bildern und Texten sehen werdet.

Reden’s net, machen’s

Man muss nur einfach anfangen. Und jede einzelne Zwiebel, deren frisches Grün mit Superfood-Eigenschaften man anbaut und ernten um sie zu sich zu nehmen, fügt einem mehr Gesundes zu, als jedes noch so wissenschaftlich fundierte oder gar von Facebook verbreitete Gerede über gesunde Ernährung oder möglichen Gefahren eben dieser wertvollen Frischkost. Wieder einmal schallen die Worte meines damaligen (fränkischen) Professors im Zusammenhang mit meiner Diplomarbeit in meinen Ohren:

„Reden’s net, machen’s“

Prof. Dr. Seeberger

Und wie recht er hatte.

Und wie ich auch hier wieder gemacht und nicht nur geredet habe.

Gleich nach der Buchvorstellung machte ich mich im Garten ans Werk. Dort, genauer gesagt, im Gewächshaus und den Frühbeeten.

Die Ergebnisse sieht man hier an den Fotos von Weihnachten 2019.

Zu Weihnachten grünt es überall im Gemüse-Garten und dem Wohnhaus

Glück habe ich diesen Winter mit dem Wetter. Bei uns gab es bislang nur ein paar Mal wenige Grade unter Null. Ansonsten haben wir beständig frostfreies Wetter. Der Regen könnte, wem sage ich es, mehr sein, aber für den Winter langt die Feuchtigkeit im Boden. So wächst und gedeiht es bunt und üppig im Gewächshaus, den Frühbeeten oder unter Vlies im Freiland.

Das Gewächshaus zur Weihnachtszeit

Im Gewächshaus wachsen die damals extra gesäten Gemüse wie Rucola, Radieschen und Asiasalate. Die Wintersteckzwiebeln waren ja schon vor dem Buch in der Erde.

Das Erbsengrün säte ich spät. Sie sind gekeimt und sehr grün und kräftig. Schön zu erkennen ist die Jahreszeit. Ab Ende November sind sie jetzt nicht mehr nennenswert gewachsen. Die Wärme ist da, recht mild mit so gut wie keinem Frost, ist das Wetter dieses Jahr. Aber, es fehlt einfach an Licht. Wenn die Tage jetzt wieder länger werden, ändert sich das sehr rasch mit dem Wachstum.

Die Stecklinge vom ewigen Kohl sind gesund und kräftig und der Altai-Schnittlauch hat eingezogen. Den hole ich im Februar ins Haus zum Treiben. Ich habe mir den Topf erst sehr spät im Jahr gekauft. Ein paar Triebe waren noch dran und ich konnten probieren. Jetzt kann ich es kaum erwarten, dass er richtig treibt und ich ihn aufs Butterbrot genießen kann, so gut haben mir die ersten Kostproben gemundet. Er schmeckt tatsächlich anders als normaler Schnittlauch. Es ist ein schöne Note Knoblauch mit im Geschmack, was mir sehr gefällt.

Viel gesundes Grün im Frühbeet mitten im Winter.

Schauen wir in die Frühbeete, so entdecken wir Winterportulak und Asiasalate, Petersilie und Knoblauch-Grün. Was wir leider nicht entdecken, vielleicht ist es im Gewächshaus schon aufgefallen, ist der wundervolle Winterkopfsalat. Leider war es im Herbst einfach über Wochen viel, viel zu heiß und mir gelang die Anzucht der Jungpflanzen nicht. Die mickrigen Pflänzchen, die ich dann noch auspflanzen konnte waren zu spät dran und einfach zu schwach. Viele gingen ein, wurden von den Schnecken geholt (welche gesunde und kräftige Jungpflanzen irgendwie mehr und mehr verschonen). So habe ich nur ein paar sehr wenige Pflänzchen im Gewächshaus, die auch durchkommen werden.

Manchmal genügt schon ein Vliestunnel als Schutz vor den Unbilden des Winterwetters.

Und der Endivien, mit dem wie gesagt meine Wintergärnerei damals begann, steht noch im Freiland unter Vlies. Es ist so mild, dass ein Umzug noch nicht nötig war. Ganz im Freien steht der Zuckerhutsalat, der bald abgeerntet ist. Er ist zwar ausreichend frostfest, dass er als letzter geerntet werden könnte. Doch bei mir scheint er nicht so recht gut zu stehen. Die Blätter faulen von außen her. Vielleicht ist es doch zu warm und wenn Frost kommt, dann nur immer ein paar Stunden. Der Wechsel macht den Pflanzen ja mehr zu schaffen, als immer Frost über ein paar ganze Tage. Daher also erst Zuckerhut ernten und dann, der erste ist schon verspeist, den Endivien.

Wenn weder Gewächhshaus noch Garten vorhanden sind, gärtnert man eben im Zimmer.

Für all die gartenlosen, urbanen Selbstversorger möchte ich aber auch noch etwas zeigen. Im Winter frisch ernten geht nicht nur mit Gewächshaus, Frühbeet und großem Garten.

Schaut einfach mal in euer Gemüselager. Sicher, da bin ich mir ganz sicher, findet ihr dort die eine oder andere Zwiebel, die anfängt zu treiben. Gleiches geht beim Knoblauch.

Setzt diese doch einfach in etwas Erde oder, anstelle der schnell verblühenden Hyazinthen, auf ein Glas Wasser. In schon wenigen Tagen, könnt ihr die aromatischsten grünen Triebe ernten.

Keimlinge kann man übrigens auch in flachen Schalen mit Erde anziehen. Da muss man dann nicht mehrmals am Tag mit Wasser Spülen. Oben im Bild sind rechts Radieschen und links Bockshornklee zu sehen. Aber Achtung! So angezogen haben sie ein wesentlich stärkeres Aroma und Würze und Schärfe, als nur angekeimt im Schraubglas. Also vorsichtig dosieren.

Klar, das gibt keine Salatschüssel voll als Vorspeise . Aber klein geschnitten auf ein Brot mit Butter oder Frischkäse beziehungsweise Quark ist es einfach traumhaft. Über gekauften Salat gestreut, peppen die Vitamin- und Geschmacksbomben diesen gesundheitsförderlich und geschmacklich auf. Selbst Bio-Salat hat am Tag nach der Ernte schon fas all seine Vitamine verloren! Ich mache mir gerade regelmäßig herrlich frischen Quark aus meinem selbstgemachten Kefir. Den mit den Kräutern vermischen und aufs Brot oder zu Kartoffeln ist einfach ein Gedicht. Die Kefirbereitung ist übrigens für Hobby-Selbstversorger angesichts der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten des selbst hergestellten Erzeugnisssen sehr zu empfehlen. Man muss nur die Milch zukaufen sonst nie etwas. Das ist für mich immer reizvoll.

Wer keine alten Porzellanfundstücke vom Dachboden hat nimmt einfach einen Blumentopf oder leerer Becher von Quark oder eben Frischkäse. Erde rein, Zwiebel drauf und los geht’s. Und immer gilt: nicht reden, sondern machen. Oder wer es jungendlicher und hipper möchte: „Machen ist wie wollen, nur krasser!“ Vielleicht könnte man ja noch zeitgemäßer auch sagen “ Machen ist wie demonstrieren, nur krasser„….

Gehen wir es an das neue Jahr, lasst uns machen statt reden.

In diesem Sinne, lasst uns also machen. Ausreden gibt es keine!

Pinienbäumchen mit handgefertigten Anhängern aus Wachs (geschenkt bekommen)

Ein gesundes neues Jahr mit viel Gesundheit, Glück, Ruhe und Frieden wünsche ich allen meinen LeserInnen. Ich freue mich, auch 2020 wieder von euch in den Kommentaren zu lesen.

14 Antworten auf „Frisches Grün zum Jahreswechsel“

  1. Lieber Achim,
    vielen Dank für die neuen Eindrücke aus dem Wintergarten. Von dem genannten Buch bin ich auch sehr angetan, habe es aber erst über Weihnachten gelesen, aber auch schon sofort mit der Umsetzung begonnen. Meine Kinder lieben die Keimlinge. Da wir aber praktisch keine Fensterbänke haben, stehen sie auf einem umgebauten Ikearegal mit Pflanzlampe. Kommentar unserer Großen, als sie das violette Licht sah:“ Mama, baust Du Hanf an?“
    Bei uns im Rheinland steht unser Salat auch noch ohne Schutz an der frischen Luft. Allerdings werde ich ihm wohl nun doch eine Haube verpassen, weniger aufgrund von Kälte, sondern vielmehr der Nässe wegen. Im Sommer hatten wir jetzt auch zwei Jahre hintereinander mit Dürre zu kämpfen plus wenig Niederschlag im letzten Winter, aber seit Herbst ist gut etwas runtergekommen. Zum Glück. Kann aber ruhig noch mehr werden. Der tiefe Boden ist immer noch zu trocken.
    Freue mich schon auf Deine weiteren Beiträge, die man noch – so ganz old fashioned – LESEN kann 😉
    Die herzlichsten Grüße für eine frohes, zufriedenes und vor allem gesundes Jahr 2020.
    Sandra

    1. Grüß dich Sandra,
      na da hast du mir jetzt aber eine große Freude gemacht. Du findest altmodisches Lesen auch angenehmer, als das ewige Video-Schauen? So geht es mir auch, ich lese viel lieber einen Gartenblog, also ich Gartenvideos ansehe. Und mir macht Blog-Schreiben auch mehr Spass, als Videos zu drehen.

      Ansonsten ist es ja toll, wenn du gleich so in die Zimmer-Winter-Gärtnerei eingestiegen bis. Und jetzt frische Keime sind doch herrlich oder? Könnte man nicht sogar Hanf-Keimlinge essen 😉

      Bei uns ist der Winter auch sehr mild bis jetzt. SChnee gibt es keinen und Frost meist nur nachts 2-3 Grad. So bringe ich wenigstens meine Palmen leichter durch . Regnen dürfte es bei uns allerdings schon noch ehrlich gesagt richtig viel, denn da kam noch nicht die Welt vom Himmel. Oben ist es feucht, tief drin noch nicht.

      Also dann auch für dich ein wunderbares, friedliches und gesunde 2020 mit viel Freude am Gärtnern.

      Liebe Grüße , der Achim

  2. Lieber Achim,
    Ich wünsche Dir ein gutes neues Jahr, viel Glück, Gesundheit und ordentlich Regen! Das Buch über Wintergemüse hat ja viel bewirkt bei Dir. Da ich es bei Karen gewonnen habe, werde ich es jetzt auch anfangen zu lesen- mal sehen, was dabei herauskommt… Den Winterportulak mag ich übrigens sehr. Er hat sich überall selbst ausgesät, so kann ich immer mal was ernten. Ebenso der Asiasalat, der unter der Quitte wächst.
    Übrigens, mein Wissen vergrößert sich nicht nur dank vieler toller Gartenbücherautoren, sondern auch dank toller Gartenblogger- zu denen Du auch gehörst. Daher mal ein Dankeschön an Dich!
    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Hallo Steffi, vielen lieben Dank für all die Wünsche. Kann ich alles sehr gut gebauchen und würde mich freuen, wenn es real wird. Ich wünsche dir auch ein wundervolles neues Jahr, Gesundheit, Frieden und Freude. Und auch Regen 😉 Und ich wünsche dir, dass dir das Winter-Buch wie mir, viel Freude bereitet und zu eigenen Experimenten mit hoffentlich viel Erfolg verleitet. Bei den Sommern wie gerade denke ich wirklich, wir haben im Winter einfacher Erfolg mit dem Gemüse, als im Sommer.
      Ich werde es jedenfalls weiter probieren und darüber berichten. Angespornt durch so tolle Komplimente, wie hier von dir. Danke vielmals dafür. Ich freue mich sehr, mit Anregeungen und Tips dienen zu können. Hole ich mir beides doch selbst auch von den Blogs, die ich lese. Man wird immer wieder fündig bei den Kollegen. Liebe Grüße dann und jetzt ein schönes Wochenende wünscht der Achim

  3. Hallo Achim,
    ich wünsche dir ein Frohes gesundes Neues Jahr. Das ist ja interessant, was Du im Winter so alles machst. So schön, One-pot, usw, dieses neudeutsch, ich kann es nicht mehr hören. Noch schlimmer ist es in den Koch Blogs, da muss ich erst überlegen was der andre überhaupt will. In der Zeit hätte den Beitrag fertig gelesen. Bockshornklee drängt sich gerne in den Vordergrund sagt Alfons Schuhbeck.
    Außer bei Italienischen Gerichten sie dürfen dann auch Minestrone, Parmigiana usw. heißen.
    Winter-Portulak. Und Kürbis muss ich unbedingt besorgen. Kürbis für eine echte Toskanische Gemüsekräutersuppe. Ich war seit Ende Okt. nicht mehr im Garten. Ich sende das Rezept.

    Grüße aus Franken, Helga, Toskanafan

    1. Hallo Helga,
      oh ja mich nervt diese neumodische Umschreiben von althergebrachten Dingen, die dann aber plötzlich wieder sehr modern werden auch so. Oder dass Bewährtes und einfaches links liegen gelassen wird und super mordernes, exotisches und dafür gefälschtes hochgejubelt und konsumier wird. Siehe hier zum Beispiel Meerreettich, den niemand mag, aber wenn man ihn grün färbt und Wasabi drauf schreibt (den echten Wasabi will sich preislich niemand!!!! leisten), dann kann man ihn verwenden und ist absolut am Puls der Zeit.

      Bockshornklee ist wirklich sehr dominant und man braucht, wenn er wo drin ist (ich verwende ihn gern als Pulver in Frischkäsaufstrichen) nichts anderes mehr würzen. Als Keimling ist er deutlich zahmer im Geschmack, da merkt man ihn nicht so raus.
      Ui, na dann warst du aber echt lange nicht mehr im Garten. Ich muß jeden Tag raus schon allein zum Vögel füttern und Kompost raus bringen, Heizungen und Belüftungen für all die Palmen und Kübel kontrollieren. Und weil ich es für mich einfach brauche 😉

      Ein gutes und gesundes und friedliches Jahr 2020 wünscht der Achim

  4. Hallo Achim.
    ein gutes und gesundes neues Jahr wünsche ich Euch! Und etwas mehr Regen in Franken für 2020 🙂
    Wir zehren momentan noch von Äpfeln, Kartoffeln und Zwiebeln aus eigener Ernte gelagert sowie Möhren frisch aus dem Beet. Etwas Palmkohl und Grünkohl stehen noch im Beet und im GWH wachsen sehr zaghaft Endivie, Zuckerhut und Winter-Lattughino. Wenn sie den Winter überstehen, haben wir früh im Jahr Salaternte.
    Toi toi für Dein Wintergemüse und alle anderen Experimente.
    Liebe Grüße
    Karen

    1. Danke Karen für die Wünsche und für den Regen….

      Du hast es echt gut, Äpfel hatten wir heuer NULL, Kartoffeln der Reinfall und die eigenen schon aufgezehrt. Zwiebeln schon weg, muß ich kaufen, da die Wintersteckzwiebeln zwar sehr gut waren, aber die Zwiebeln vom Sommer nichts wurden, wegen Trockenheit. Endivien habe ich jetzt ins Gewächshaus, ist nachts recht kalt mit -5 bis -7 und Tags taut es nicht auf. Ansonsten ernte ich halt die zarten einzelnen grünen abgebildeten Blättchen als Würze und Frischekick.

      Ja Experimente mache ich gern. 2020 werde ich mir ein paar Dauergemüse genauer unter die Lupe nehmen. Gerade für kleine Gärten oder Balkone glaube ich eine gute Sache. Mal sehen wie weit ich dazu komme, da ich heuer eher noch weniger Zeit für den Garten haben werden. Aber abwarten und sehen, wie sich alles entwickelt.

      Euch auch ein schöne und ruhiges,friedvolles und gesundes Jahr 2020. Liebe Grüße, der Achim

    1. Hallo Pascale,
      du sagst es, das sind oft Experimente, aber ich schreib immer nur drüber, wenn das Experiment gelingt. Will ja zum Nachmachen animieren, aber nicht meine Fehler nachmachen, sondern nur die Erfolge.
      Wünsche dir auch ein schönes Jahr 2020, Gesundheit, Frieden und ausreichend Regen im Sommer.
      Liebe Grüße, der Achim

  5. Lieber Achim,
    ich wünsche dir ein frohes neues Jahr und ein spannendes Gartenjahr. Dein Wintergemüse hört sich richtig spannend an. Wir haben ja auch ein Gewächshaus. Da steht Feldsalat. Zu mehr fehlte die Zeit.
    Allerdings machen wir schon seit über 35 Jahren jeden Winter Keime und Sprossen. Da hat noch niemand von Mikrogreen gesprochen. Und Zwiebeln in eine kleine Schale gepflanzt gehören auch mit dazu.
    Mein Mann hat damals in Kassel einige Vorträge bei Landfrauen gehalten. Die mussten erstmal überzeugt werden, das Zwiebelgrün nicht giftig ist.
    So ändert sich die Zeit.
    Liebe grüße
    Barbara

    1. Hallo Barbara,
      ja ich kenne und benenne es auch wie früher als „Keimlinge“. Allerdings dachte ich, dass vielleicht die Verwendung moderner Worte einmal Leser auf meinen Blog lockt. Genau wie die erfolgreich sind, die one-pot-Gerichte zeigen, statt von Eintöpfen zu sprechen, die urban-gardening betreiben statt Blumentopfgärtnern. Menschen haben keinen Biogarten mehr sondern einen Permakulturgarten und es müssen Begriffe mit „frei“ oder „ohne“ mit „Nachhaltig“ verwendet werden, um überhaupt noch wahr genommen zu werden. Schließlich ist es im Gartenbereich Pflicht in Hochbeeten zu gärtnern. Wer, wie ich in der Erde anbaut und schöne Ernten einfährt darf nicht gelesen werden. So dachte ich eben ich probier auch mal so depperte neue Begrifflichkeiten….

      Im Ernst? Zwiebelgrün giftig? Arme Welt, arme Menschen, die so weit von ihren Lebensgrundlagen entfernt sind, dass sie solche Ansichten haben….

      Also lassen wir uns unsere Keimlinge und das Grün der Zwiebel schmecken und wer das nicht mag, soll es eben bleiben lassen.
      Ein schönes neues Jahr und einen entspannten Sommer 2020 wünsche ich, liebe Grüße, der Achim

  6. Hallo Achim,
    ich wünsche dir ein Frohes Neues Jahr und weiterhin viel Erfolg mit dem Wintergemüse! Ich habe auch schon Keimlinge geerntet für den Kräuterquark, draußen wachsen Feldsalat und Winter-Portulak. Hoffentlich werden sie schön groß. Ich bin gespannt, wie sich die Etagenzwiebeln machen.
    Viele Grüße
    Elke

    1. Liebe Elke vielen Dank für die Neujahrsgrüße, die ich gerne erwidere. Ein gesundes, friedvolles und erfolgreiches neues Jahr wünsche ich euch beiden. Und berichte gern über die Etagenzwiebel und wie sie sich fleißig vermehrt oder in den Kochtopf wandert.

      Liebe Grüße, der Achim

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