Mein Frühlingszwiebel-Anbautrick und die neue Gemüsekinderstube im Gewächshaus

Frühlingszwiebeln können in einer Dachrinne problemlos vorgezogen und dann als fertige Reihe ins Beet gepflanzt werden.

Heute lade ich euch in den Gemüsegarten ein.

Es dreht sich alles um junges Gemüse.

Frühlingszwiebeln habe ich heute gepflanzt und gesät. Andere ernte ich seit ein paar Wochen. Mit meinem Trick klappt es nun endlich auch mit diesem Gemüse.

Auf Grund einer Unverträglichkeit gegenüber normalen Zwiebeln waren unzählige Jahre die Frühlingszwiebeln meine einzigen Zwiebeln in der Küche. Wie dumm, dass ich sie auch als selbsternannter Selbstversorger immer kaufen musste. Niemals gelang es mir, die würzigen Halme im Garten an zu bauen.

Sie brauchen lange zum Keimen. Das Unkraut war dann schneller und die zarten Triebe die hier und da irgendwann sehr vereinzelt hoch kamen, überlebten nicht lange.

Jetzt, da ich wieder Zwiebeln vertrage und sie durch Aussaat in Topfplatten selbst vor ziehe, gelingt mir auch die Kultur der Frühlingszwiebeln.

Ich wende dafür folgende Technik an:

Im Baumarkt habe ich mir ein 1-Meter-Stück Kunststoffdachrinne besorgt. Nicht die Wuchtige für Häuser sondern die Kleine für zum Beispiel Gartenhäuschen. Zwei Endstücke verschließen sie zu einem Trog. Füllt man nun Erde ein, kann schon gesät werden.

Hier gibt es keine Unkrautkonkurrenz. Das Substrat ist leicht über einen langen Zeitraum feucht zu halten. Anders als im Beet die Saatreihe.

Irgendwann keimen sie und wachsen munter, aber langsam vor sich hin.

Vier Wochen nach der Aussaat ist die Reihe erkennbar.

Etwa 8 Wochen nach der Aussaat sind sie bereit fürs Gartenbeet. Wie schön sie gewachsen sind, sieht man im ersten Bild, hintere Dachrinne.

Das Auspflanzen geht ganz einfach und ist eine witzige Angelegenheit. Man macht eine Rille im Beet, die der Länge und Breite der Dachrinne entspricht. Nun muss man nur noch ein Endstück der Dachrinne entfernen und kann die gesamte Reihe Zwiebeln einfach ins Beet schieben. Damit das noch leichter geht, trenne ich das durchwurzelte Substrat in der Dachrinne in mehrere Blöcke und schiebe sie einzeln und der Reihe nach ins Beet.

Jetzt wird einfach links und rechts wieder Erde angefüllt und angedrückt. Gießen und fertig. Im Handumdrehen steht eine schöne Reihe kräftiger Frühlingszwiebeln im Beet.

Die Dachrinne habe ich gleich wieder befüllt und eingesät. Im vergangenen Herbst war ich mit der letzten Aussaat recht spät dran und die Zwiebelchen wanderten einfach ins leere Gewächshausbeet. Dort haben sie anstandslos überwintert und wachsen im Frühjahr bei Zeiten los. Hier ernte ich schon seit längerem die dicksten Zwiebelchen aus der Reihe. Die anderen haben dann mehr Platz und können ihrerseits kräftig weiter wachsen.

Mit dem Dill habe ich das gleiche Problem, dass er mir im Beet einfach nicht keimt. Eine zweite Rinne wurde angeschafft und mit Dill besät. Mal sehen, ob das auch so eine Erfolgsgeschichte wird, wie mit den Frühlingszwiebeln.

Bleiben wir doch gleich beim jungen Gemüse und dessen Kinderstube.

Im Gewächshaus stehen ein oder zwei Gewächshaustische aus Kunststoff. Auf diesen drängen sich dicht an dicht die Saatschalen und Topfplatten. Die Tische kippeln immer im weichen Boden. In der Zwischenetage kommt zu wenig Licht an die Pflanzen, so dass im Prinzip nur die kleine Fläche oben drauf als Abstellfläche zur Verfügung steht.

Ich ziehe vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst Gemüsejungpflanzen selbst und benötige daher den Platz im Gewächshaus regelmäßig.

Jetzt ist es leer, weil die Winterkopfsalate abgeerntet sind und die Tomaten oder Paprika noch nicht drin stehen. Das ist der richtige Zeitpunkt, endlich die seit Herbst geplanten Bauarbeiten vor zu nehmen.

Vom Schwager bekam ich ausrangierte flache Gitterkörbe mit einem breiten Rand. Sie passen genau ins Gewächshaus. Mit ein paar Dachlatten ist schnell ein tragender Rahmen zusammen gezimmert. Jetzt habe ich schöne Stellfläche für meine Gemüse-Kinderstube und alles andere, was dort immer hoch gepeppelt wird. Ableger zum Bewurzeln, kleine Kübelpflanzen, die noch nicht ins Freie kommen, aber Licht abbekommen sollen und andere Angelegenheiten.

Darunter kann ich nun das Beet auch wieder nutzen und werde versuchen hier ein oder zwei Gurkenpflanzen an zu siedeln. Gurken wachsen noch geschützt im wirklich frostfreien und etwas wärmeren Partyraum am Fenster. Der ist isoliert und gemauert. Jetzt hat er immer über 10 Grad auch ohne Heizung. Im Gewächshaus hat es nachts bei Temperaturen um oder unter Null Grad nur ganz wenige Grade über Null. Zu kalt für Tomaten, Paprika, Kürbis oder eben die Gurken.

Aber Gottseidank sind die Eisheiligen nun vorbei und kommende Woche wird gepflanzt. Eben genannte Kandidaten kommen ins Beet und die Kartoffeln müssen auch endlich unter die Erde.

Aber halt, so ganz stimmt das mit dem leeren Gewächshaus gar nicht.

Die im Herbst gesteckten Wintersteckzwiebeln wuchern munter vor sich hin und bereiten mir jetzt Kopfzerbrechen. Wie mache ich das mit den Tomaten, die hier hin sollen?

Und in einem großen Kübel wachsen Frühkartoffeln.

Aber natürlich wohnen im Gewächshaus auch wieder die Laubfrösche und beobachten mich bei meinen Aktivitäten.

Drei sind mindestens aktuell hier. Ein ganz kleiner und zwei Große. Interessant ist ihr Farbwechsel. Sie sind nicht immer so gras grün. Ich las davon, dass sie ihre Farbe ändern können und nahm an, dass sie diese der Farbe des Untergrundes angleichen. Sitzt einer von ihnen, was sie gerne tun, im Untersetzter der Topfplatte, so ist er aschgrau manchmal gar anthrazit. Sitzen sie auf Blättern oder den Profilen vom Gewächshaus, haben sie die schöne grüne Farbe.

Aber so kann man sich täuschen, denn alles ist nur Zufall. Sie ändern die Farbe, das steht fest. Sogar recht schnell. Aber es hat einen anderen Grund. Sitzen sie, wie bei mir im Untersetzer auf dem feuchten, rauhen Bewässerungsflies, so nehmen sie eine dunkle Farbe an. Der Untergrund ähnelt der Erde am Teichufer, also werden sie dunkel, dass sie nicht gesehen werden. Sitzen sie auf glatten Oberflächen wie Blättern oder den Kunststoffprofilen des Gewächshauses, werden sie Grün. Also nicht die Farbe meines Gewächshauses lässt sie grün werden, sondern die glatte Beschaffenheit des Kunstsoffes.

Egel wie, ich liebe meine Mitbewohner im Gewächshaus und im ganzen Garten.

Und so sieht es gerade im Freiland-Gemüsegarten aus. Bereits zweimal haben wir Rasen gemäht und der heiß ersehnte Mulch zum Bedecken der Erde fällt jetzt wieder regelmäßig an.

Zum Abschluss noch die schon lange erwartete Beobachtung der Eiche und der Esche. Viele von euch kennen ja die Wetterregel mittlerweile.:

„Grünt die Eiche vor der Esche, gibt’s im Sommer große Wäsche. Grünt die Esche vor der Eiche, gibt’s im Sommer große Bleiche. „

2018, dem Jahr der Dürre und Hitze, war die Esche deutlich vor der Eiche. Dieses Jahr sind sie meiner Beobachtung nach gleichzeitig am Austreiben. Vielleicht wird das dann ein ausgeglichenes Jahr oder es gibt Bleiche und Wäsche zusammen. So wie es das schon das ganze Frühjahr gibt, viel zu warm und viel zu kalt unmittelbar nacheinander. Wir können es nicht ändern, wichtig wäre es allerdings, dass der Regen nicht wieder ausbleibt.

14 Antworten auf „Mein Frühlingszwiebel-Anbautrick und die neue Gemüsekinderstube im Gewächshaus“

  1. Holla Achim,

    tolle Idee mit der Dachrinne! 🙂
    Ich kann leiuder nichts anziehen. Die Naschzipfel sind einfach nicht gekeimt bzw. ein, zwei Mini-Pflänzchen nicht mehr weiter gewachsen. In unserem Haus hat das einfach keinen Zweck. Ich hatte die Zöglinge sogar zu meiner Schwester gebracht während unserer Reise, aber auch da ist nichts weitergewachsen, dabei hat auch sie einen Grünen Daumen von meiner Mutter geerbt. Wirklich schade, ich hatte mich darauf gefreut! Jetzt noch die Samen einfach ins Freiland säen, wird wohl erst recht nicht mehr klappen?

    Das sind jetzt aber nicht die Heckenzwiebeln?

    Wirklich tricky und sehr arbeitssparend!

    Kartoffeln habe ich auch in die Erde gesteckt, nur einige von denen, die wir sonst essen, die aber schon auskeimten. Und wenn es nur winzige Kartöffelchen werden, der Mensch freut sich. 😉 Einen richtigen Anbau möchte ich nicht, aber das sind so die netten essbaren Beigaben im Garten …

    Das mit den Fröschen ist ja süß! 🙂 Ich konne sie leider noch nie so genau beobachten. Wir hatten aber mal einen kleinen Laubfrosch, der war immer nur grün.
    Das mit der Esche ist auch interessant! Aber so kann es sein, es geht auf und Ab in diesem Jahr. Ändern können wir es eh nicht.

    Liebe Grüße
    Sara

    1. Hallo Sara,
      willkommen zurück aus deinem Urlaub.
      Das ist ja komisch mit den Naschzipfeln. Meine sind ganz süße kleine Büsche bereits. Zwar nur die Größe einer großern Orange, so kugelrund und verzweigt sind sie und so kenne ich sie. Aber wenn sie jetzt raus kommen werden sie noch ein etwas wachsen. Sind aber immer kleine süße Pflänzchen. Fast eher noch für den Topf als für den Garten. Düngst du sie auch?

      Was meinst du mit den Winterheckenzwiebeln? Also die Frühlingszwiebeln in der Dachrinne sind nicht Winterheckenwziebel. Allerdings sind sie wohl doch schon irgendwie so was. Der lateinische Name ist immer Allium fistulosum. Hab daher mal eine Frühlingszwiebel einfach stehen und wachsen lassen. Sie ist nun im dritten Jahr und wächst exakt wie die „normalen“ Winterheckenzwiebeln. Allerdings ist die Blüte etwas anders. Aber überall kann man grüne Schloten abmachen. Könnte man ja auch von der normalen Gemüsezwiebel, die immer Allium cepa heißt. Aber das wäre ja kontraproduktiv, weil sie das Grün zur Kraftsammlung und Nährstoffspeicherung für die Zwiebel benötigt.

      Ja und die Kartoffeln habe ich mittlerweile auch gesteckt. Sind über 80 Kartoffeln gewesen. Mit dene oben im eigentlichen Gemüsegarten sind es ein Stück über 100. Mal sehen, wie das Wetter heuer wird und wie die Ernte ausfällt. Die meisten Steckkartoffeln sind mir dieses Jahr recht vertrocknet und verschrumpelt und die Triebe vertrocknet, weil ich sie über 4 Wochen später als üblich und geplant stecken konnte. Ob das alles gut geht?

      Ich amüsiere mich immer über meine Frösche, wie sie mich erschrecken mit ihrem dummen rumgehüpfe, wenn ich jätend oder gartelnd in ihre Nähe komme. Nachdem wir dann beide also vor einander erschrocken sind, bleiben sie sitzen und lassen sich schön beobachten. Überall sind sie, im Gewächshaus, im Freien, in den Kübeln. Einer hat sogar im Palmenhaus überwintert, weil ich ihn übersah und mit den Kübeln einräumte. Jetzt im Frühjahr ist er wieder mit ausgeszogen. Saß in der Erde vom Zitronengras und wird sich gewundert habe, wo die Reise hin geht. Im Winter habe ich mich beim Gießen immer mit ihm unterhalten….
      Wünsche schöne Garten-Zeit, wieder daheim. Liebe Grüße, der Achim

  2. Lieber Achim,
    du hast immer so tolle Ideen….super. Den Wagen kann ich hier ja in voller Größe bewundern. Und die Dachrinnen-Idee ist genial. Ob das auch mit Karotten funktioniert? Das sind ja alles so komplizierte Aussaaten. Dill hätte ich auch gerne eine ganze Dachrinne voll….vor allem für den Schwalbenschwanz.
    Gartentiere sind was tolles. Ich hab jetzt zahme Amseln und die gesamte Vogelschar scheint sich in meinem Garten einzufinden, weil ich weiter Futter hinstelle. Jetzt wird sogar das Glas leer gepickt. Auf einmal sind Spatzen in Unmengen da, die ich den ganzen Winter nicht gesehen habe.
    Einen schönen Gartentag heute…wenigstens ist der Regen vorbei. Ich hab auch eher das Gefühl, es wird ein Wäsche-Sommer. Nicht so gut für den Tomaten-Anbau im Freien.
    LG Sigrun

    1. Liebe Sigrun,
      nun die Idee mit der Dachrinne kam natürlich leider nicht aus meinem Gehirn, die las ich mehrmals in Magazinen und im Internet. Und nein, für Möhren glaube ich geht es nicht, was ich sehr schade finde, weil ich genau dafür sie in erster Linie angeschafft habe. Vergangenes startete ich mit der Rinne und Pastinaken,weil die ja auch immer so ewig nicht keimen. Sie keimten und wuchsen in der Rinne. Ich pflanzte wie hier beschrieben in den Garten und sie wuchsen munter weiter . Prächtige Pastinaken. Die Enttäuschung kam im Herbst. Die Schulter der Rüben war von großem Durchmesser und ich erhoffte tolle Pastinaken. Leider war nur Kraut und Schulter vorbildlich. Der Reste war total verzwirbel und verdreht, verkümmert und nicht für die Küche zu gebrauchen. Der Grund ist wohl die relativ flache Rinne gewesen, in der die Wurzeln der jungen Pastinaken nicht schnurstracks nach unten wachsen konnten, sonder sich im engen Raum kringelten. Gleiches wird wohl mit Möhren passieren. Also nehme ich die Rinne für Frühlingswziebeln. Jetzt habe ich mir noch eine gekauft und – glaub es oder nicht – DILL drin ausgesät. Kerbel geht im Beet auch nie, den werde ich auch noch so probieren.

      Danke, der Gartentag war arbeitsreich und ich war nass vom nassen Gras und Boden, habe heute den ganzen Tag Unkraut beseitigt und das Gewächshaus für die Tomaten und Paprika vorbereitet. Am Samstag wird endlich gepflanzt.

      Liebe Grüße und schöne Zeit, der Achim

  3. Lieber Achim!
    Das ist ja mal eine tolle Idee, mit der Dachrinne! So hast du tatsächlich die perfekte Reihe fürs Beet und nichts geht kaputt!
    Dein Gemüsegartenzaun und das Tor dazu gefällt mir ja sehr.
    So richtig wie in alten Bauerngärten früher.
    Rote Melde hab ich übrigens auch und sie wandert mittlerweile durch den ganzen Garten. Ich find sie nicht nur lecker sondern im Herbst auch sehr hübsch anzusehen 🙂
    Nun wünsche ich dir ein feines Wochenende und hoffentlich endlich wärmeres Wetter. Hier war bis Mittwoch noch Bodenfrost.
    Aber heute kommen meine Tomaten nun endlich in den Garten 🙂
    Ganz liebe Grüße von der Urte

    1. Liebe Urte, das stimmt, der Eingang zum Gemüsegarten mit dem Rosenbogen und erst recht jetzt mit dem Staketenzaun ist wirklich hübsch. Links neben dem Torbogen wird jetzt noch Staketenzaun ergänzt und der Zaun bei der Scheune wird auch noch geändert. Liegt alles bereit, nur halt die Zeit…..

      Wir hatten auch noch knappe 0 Grad, aber jetzt ist Schluß mit kalt. Habe noch nicht mal Kartoffeln gesteckt, die sind fast schon ganz kaputt und vertrocknet, die neuen Triebe abgestorben. Fürchte, das wird dieses Jahr nichts mit Kartoffeln. Am Wochenende ist auch noch eine Hochzeit und ein Geburtstag. Komme als nur ganz kurz in den Garten. Aber nächsten Mittwoch muß alles raus und wenn ich im Regen im Beet sitze…..

      Schönes Wochenende wünscht der Achim

  4. Guten Morgen Achim,
    genau, das Wetter können wir nicht ändern – nur bestmöglich darauf reagieren …
    Schade, dass sich Deine Briefmarken-Bildchen der Frösche nicht vergrößern lassen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das eine nette Gesellschaft im Gewächshaus ist 🙂 Ich finde es auch immer wieder herrlich, wenn sie bei uns am Teich am Haus sitzen bzw. es am Metallteich dann Platsch macht, wenn ich den Weg betrete.
    Gemütliche Morgengrüße von Silke, die gestern erfahren hat, dass die Zünslerfallen am Montag nicht zugestellt wurden und nun wieder beim Lieferanten sind. Ob ich das als Zeichen annehmen sollte? Ich bin noch unschlüssig.

    1. Liebe Silke, nimm es als Zeichen und spar dir das viele Geld. Ach und wegen den Fröschen. Am Handy und Tablett kannst du sie ja „groß-ziehen“. Am PC sind sie jetzt auch vergrößerbar. Muß das bei WordPress für jedes Bild extra einstellen und habe es genau da wohl übersehen. Jetzt sollte es aber funktionieren.

      Liebe Grüße, der Achim

  5. Lieber Achim,
    Toll, dass Du in Deinem Gewächshaus so nette Gesellschaft hast. Sie sehen so aus, als würden sie allerlei zu essen finden, was sicher Deinen Pflanzen zu Gute kommt.
    Die Idee mit den Dachrinnen finde ich echt gut. Du hast den Platz im Gewächshaus wirklich optimal genutzt.
    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Hallo Steffi ,
      ja zu Fressen müssen sie mehr als ausreichend haben. Es werden immer mehr und mehr und mich freut es. Sicher fressen die auch was, was ich gar nicht gerne sehen würde. Gemüse und Tomaten jedenfalls fressen sie gar nicht und so sind sie herzlich willkommen.

      Liebe Grüße auch, der Achim

  6. Lieber Achim,
    das ist ja mal ein genialer Trick mit der Dachrinne! Ich habe bisher gelegentlich in Balkonkästen ausgesät, mit dem Rausschieben wird es da nichts.
    Die Gitterkörbe lassen Licht durch, prima. Bei mir im GWH würde es damit zu eng, wenn am Wochenende endlich die Tomaten dort einziehen dürfen. Zumindest, wenn sie die entsprechende Höhe mal erreicht haben.
    Meine minimale Ausbeute an Rasenschnitt habe ich ebenfalls im Beet verteilt, auf Eure Mengen komme ich mangels Fläche nicht.
    Was ist das rötliche Gemüse im vorletzten Bild?
    Liebe Grüße
    Karen

    1. Liebe Karen, das Rote ist rote Melde,die sät sich selbst aus und braucht keinen Extra Beetreihe.
      Meine Kinderstube im Gewächshaus ist halt notwendig, bei der Menge Gemüsejungpflanzen, die ich regelmäßig brauche. Zudem ist es dort am hinteren Ende vom Gewächshaus ein wenig dunkel und die Tomaten und Paprika stehen links und rechts vom Weg. Tomaten im Gewwächshaus bräuchte ich eigentlich gar nicht, da ich draußen im Freiland immer noch mal etwa 15 oder mehr Pflanzen habe. Die Gewächshaustomaten habe ich nur zur Sicherheit, falls mal wieder ein regenreiches Jahr kommt, dass ich nicht ganz ohne Tomaten auskommen muß.
      Und ja, Rasenschnitt haben wir im Garten schon einen Menge, aber es könnte doch noch mehr sein. Für die große gemulchte Fläche am Dorfweiher haben wir extra zwei Anhänger voll Rasenschnitt angekarrt. Bei unseren Weihern haben wir gemäht und da ist der Schnitt immer übrig und lästig, daher hole ich ab und an welchen für den Garten. Muß nur immer aufpassen, was gemäht wurde. War das Gras recht lang und viele Gräser und Unkräuter am Blühen, dann lass ich es lieber. Ist es vor allem saftiger grüner Gras-Schnitt, dann verwende ich ihn auch im Garten.

      Liebe Grüße, der Achim

      1. Danke, lieber Achim!
        Ja, ich sagte ja, bei mir im Haus wird das mit der Anzucht nichts. Damit hatte ich von Anfang an hier kein Glück. In anderen Häusern war das hingegen ganz anders! Irgendwie nicht das richtige Klima dafür. Und äußerst ungünstige Fensterplätze.

        Die Naschzipfel sind über 2 Blättchen nicht hinausgekommen und auch nur 2 Plänzchen. Die Blättchen sind winzig klein geblieben, teilweise gelb geworden. Obwohl ich sie immer feucht gehalten habe. Während des Urlaubs waren sie, wie gesagt, in Pflege. Hat alles nichts genützt. Nicht mehr weiter gewachsen … Düngen bei der Winzigkeit?

        Ja, genau, ich meinte die Dachrinnen-Zwiebeln. Sie sehen sich ja ähnlich und ich könnte die auf Anhieb nicht unterscheiden.

        Chapeau! So viele Kartoffeln! Es wird schon gut gehen. Ich habe auch schon schrumpelige Kartoffeln in die Erde gesteckt und hatte dennoch, wenn auch teilweise kleine Kartöffelchen geerntet. Ich habe immer nur die Reste unserer Kartoffeln in den Boden gegeben, die vorzeitig auskeimten. Wir hatten ja nie so viel Platz für ein Kartoffelbeet bzw. wollten auch keinen Kartoffelanbau in dem Sinne. Da hat das ausgereicht. Werden auch schöne Kartoffeln!

        Niedlich, das mit den Fröschen! Amphibien werden sich zu uns leider nicht verirren, dazu ist die Lage dafür zu ungünstig. Schade! Im vorigen Waldgarten war auch alles vertreten.

        Liebe Grüße und schöne Gartentage auch für Dich
        Sara

        1. Sara, meine Naschzipfel haben schon Blütenknospen. Irgendwas lief bei der Anzucht wohl schief. Vielleicht auch einfach zu kalt? Naja, vielleicht siehst du wo Pflanzen, dann kannst dir ja eine kaufen und einpflanzen.
          Viele Grüße, der Achim

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