Jede freie Minute für den Garten – gerade macht es besonders Spaß

Willkommen im kalendarischen Frühling. Phänologisch ist es noch Vorfrühling bei uns und gefühlt ist es einfach ein schöner Frühling.

Ja ich finde ihn schön. Dass der Sturm oder gar Orkan da war, und das für etliche Tage am Stück, war nicht schön. Aber die Temperaturen hielten sich immer über Null Grad. Beachtlich für Anfang März.

Gerade haben wir wieder sehr schöne und sonnige Frühlingstage. Dann kommt wieder etwas kälteres Wetter (nur wenig kälter hier bei uns, also statt 12 Grad nur 8 Grad), das wieder gefolgt wird von schönem Wetter. Die Temperaturen passen zur Jahreszeit, der Niederschlag leider nicht. Das alte Lied eben.

Ich nutze jede freie Minute und mache irgend etwas im Garten. Zu erledigen gibt es ja genug und in meinem kleinen grünen Notizbuch ist es aufgelistet. Das begleitet mich überall hin. Ich denke ja auch ständig an den Garten und dann fällt mir alles Mögliche ein, das gemacht werden muss. Also wird es notiert.

Habe ich dann ein paar Minuten oder Stunden oder einen ganzen Tag Zeit für den Garten, blicke ich ins Notizbuch und suche mir die Arbeit aus, die zum Wetter, der freien Zeit und meiner Lust passt.

So bin ich sicher, dass alle Arbeiten, die erledigt werden müssen, geschafft werden. Ich kann jedes Zeitfenster und jede Wettersituation (Gemüseaussat in Topfplatten oder Gehölze schneiden im Freien ?) optimal nutzen.

Hier also die Zusammenfassung der Gartenereignisse vergangener Tage:

Die im freien überwinterte Hanfpalme haben wir nun endgültig vom Winterschutz befreit. Auch das Schutzdach ist weg. Bewußt machten wir es, als es noch ungemütlich war, damit die Blätter nicht gleich in der prallen Sonne von früh bis spät aushalten müssen. Nach Monaten ohne direkte Sonneneinstrahlung könnte und würde das die Blätter verbrennen.

Auch im Gemüsegarten habe ich zum Teil das seit dem Herbst auf dem Beet befindliche Vlies entfernt. Die Zwiebeln, Knoblauch und Salate sollten sich an die Sonne gewöhnen. Wenn es jetzt noch einmal etwas kälter wird macht ihnen das auch nichts. Immerhin standen sie im Winter bei Sturm und -10°C nur durch ein dünnes Vlies von der Aussenwelt getrennt im Beet und haben das hervorragend überstanden.

An neuen Säh- oder besser Steck-Aktivitäten sind im Moment nur diese Stecken hier zu nennen.

Nein! Ich habe keine Haselruten gesteckt. Dort wo ein Stöckchen im Boden ist, befindet sich der obere Teil eines Meerrettich-Fechsers. Sprich, da sollte irgendwann ein Blattschopf vom Meerrettich erscheinen. Meist tut er das auch. Bis dahin können aber ein paar Wochen vergehen. Und dass ich beim Unkrautrupfen nicht die neuen Meerrettichblätter beschädige, habe ich markiert, wo ich aufpassen muss.

Frisches Frühlingsgrün kommt auf den Tisch.

Sehr viel Freude bereitet mir das Gewächshaus mit dem Winterkopfsalat, den wir seit ein paar Wochen beernten. Draußen im Frühbeet dauert es gottseidank noch ein bisschen länger. Zwischen dem Salat wächst Scheerkohl, ein Blattkohl, den ich mit in den Salat rupfe oder ein paar Blätter in meinen Frischpflanzenpresssaft gebe. Und wieder zwischen allem wächst der Feldsalat, den ich auch schon beernte. Die Zwiebeln und Frühlingszwiebeln brauchen noch etwas. Radieschen keimen bereits.

Alles was Lauch heißt, darf verwildern

Schon im Herbst ist der Wilde Porree gekeimt und wird jetzt im Frühjahr ausgepflanzt. Jetzt sähe ich noch Mongolischen Steppenlauch und gelben Lauch. Alles Wild-Lauch-Arten die sich hoffentlich tatsächlich im Garten verwildern und selbst aussähen. Und ich werde sie im Beet kultivieren. Von der Wurzel (Knolle) bis zur Blüte sind die Pflanzen komplett verwertbar in der Küche. Und sie sind mehrjährig. Eigentlich ideal für mich. Da bin ich gespannt, wie sie sich machen, ob ich genug habe um zu ernten und wie ich ihn dann finde.

Normaler Knob-Lauch und Schnitt-Lauch oder auch die Winterheckenzwiebel wächst ohnehin schon überall in den Beeten. Der Knoblauch hat sich schon verwildert und wächst überall, fast schon wie Unkraut stellenweise, in den Gemüsebeeten. Da kann man gerade jetzt im Frühjahr so herrlich die ganz zarten und milden jungen Knöllchen für Salate raus ziehen. Oder das frische Grün klein geschnippelt über den Salat oder die Speisen streuen. Ein köstliches Geschenk des Gartens, das überhaupt keine Arbeit und Pflege bedarf.

Arbeitseinsatz hinter und vor mir.

Richtig Arbeit war hier wieder einmal nötig. Ein Kompost wurde umgesetzt. Er ist fast reif und kann jetzt im neuen Silo gar reifen. Weil das so weite Maschen hat, lege ich es immer von innen mit Kartons aus. Sonst fällt mir der ganze Kompost, der sehr locker und fein schon ist, durch die Gitterabstände.

Der Komposter aus alten Paletten geht noch einmal, dann muss er erneuert werden, so verrottet sind die Bretter unten, wo das organische Material verrottet, schon.

Und noch ein Stück Arbeit wartet hier. Seht ihr es?

Vielleicht wisst ihr, was ich meine, wenn ihr das folgende Bild anschaut.

Der Zaun ist da, die Pfostenspezialanfertigungen müssen noch geschweißt werden. Dann kann der neue Zaun angebracht werden. Wie gut, dass der Walnussbaum gefällt wurde. Dafür war der alte Maschendrahtzaun ab zu montieren. Und jetzt bekommt der Gemüsegarten einen neuen Staketen-Zaun aus Haselnuss. Genau wie das Türchen, das zu ihm führt. Nur das Türchen ist Marke Eigenbau aus eigenen Haselnussstecken.

So langsam blüht es im Garten.

Geblüht wird noch nicht all zu viel im Garten. Die Winterheckenkirsche steht in voller Blüte, was eigentlich viel zu spät für sie ist. Aber sie ist ja gerade den ersten Winter gepflanzt und sehr klein. Vielleicht kommt sie noch in den richtigen Rhythmus.

Mein einziges Leberblümchen blüht üppig und die Narzissen in der Wiese kommen nach und nach. Erst die ganz kleinen Blütchen. Die normalen Narzissen brauchen noch einen ganze Weile. Da sollten dann vorher die Wildtulpen aufgehen.

Also freue ich mich fürs erste an fotogenen Krokus und Lenzrosen. Und ein paar anderen einzelnen Blütchen, die aber (noch) am Foto nicht all zu viel her machen.

19 Antworten auf „Jede freie Minute für den Garten – gerade macht es besonders Spaß“

      1. Oh danke! Schauich mir gleich mal an. Habe dieses Jahr 18 Sorte. auf der Fensterbank. Hab auch mal den uralten Samen von vor 6 Jahren mit ausgesät (kann sowas ja nicht wegtun), die keimen alle noch …

        1. ich habe meine bewährten Sorten plus eine neue Cocktail (bin am Testen, welche am besten fürs Einkochen ist, mag die sehr, statt Gurken, Tomätchen süssauer eingemacht) und auf was ich mich sehr freue, die Wintertomate aus südlichen Gefielden. Die Rispen werden luftig und kühl aufgehängt udn man ernten bis Weihnachten stets frische saftige Tomaten….. Mal ein probieren und wenn die was werden, werden sie vermehrt angebaut.

          1. Ja, ich mach das auch gerne. Ich habe eine Cocktail (ich nenne sie Scratchy), die ich schon seit fast 8 Jahren ziehe. Die passt. Lustig, ich habe dieses Jahr auch zwei neue Sorten dazukauft und eine heißt „Wintertomate“, ob das die ist, von der du schreibst?? Bin gespannt.

          2. Ich habe letztes Jahr das erste mal die Tomaten süßsauer eingelegt. Aber da hatte ich nur eine Ampeltomate und die hatte weiche dünnes Schale und weiche Konsistenz. Sprich beim Einkochen wird sie schon sehr weich. Die andere Cocktail, die Resi, hatte Konsistenz und Schale wie eine normale große Tomate ,aber eben in Cocktail-Größe. Der Stock stand aber in einem viel zu kleinen Topf und trug daher kaum. Jetzt werde ich diese und die neue Sorte probieren zum Einlegen. Die Wintertomate habe ich glaube ich bei Dreschflegel gekaut, wie sie in den Heimatländern heißt, weiß ich nicht. Aber wenn deine auch so heißt hier in Deutschland, wird es sicher die Gleiche sein.

  1. So, nun habe ich mir endlich die Zeit genommen auch Deinen längeren Post mal in Ruhe zu lesen, lieber Achim. Denn meist falle ich abends totmüde nach Katzenaufsicht & Garten ins Bett, und morgens bin ich meist viel zu lange damit beschäftigt die Fotos des vorangegangenen Tages zu sortieren und etwas davon zu posten. Doch heute hatte das Regenwetter mich mal von den geplanten Gartenarbeiten abgehalten.
    Und bei Euch ist es auch jetzt immer noch viel zu trocken? Unsere Babyschnecken finden bei der feuchten Witterung auf jeden Fall schon genug frischgrüne Nahrung, so dass ich mir Deine tollen Zwiebel-Varianten lieber verkneifen sollte. Denn in den meisten Sommern werden bei uns keimende Knoblauchzehen & überlebenswillige Küchenzwiebeln gern vollgeschleimt und meist auch verspeist. Und der Schnittlauch überlebt wohl nur, da sich auf dem Gründach bisher wohl noch kaum Schnecken angesiedelt haben …
    Für Deine Lenzrosen scheinst Du ja einen schönen Platz gefunden zu haben. Unsere kümmern in diesem Jahr an fast allen Stellen und nur wenige kamen zur Blüte.
    Im Garten meiner Mutter blüht die Winterheckenkirsche jetzt endlich im Topf. Aber da unsere Winter zu mild sind, zeigen sich die Blüten zwischen altem Laub, so dass ihre herrlichen Blüten gar nicht gut zur Geltung kommen. Und bei uns im garten blieb sie komplett wintergrün und blütenlos.
    Mir scheint, da steht uns wieder ein recht ungewöhnliches Gartenjahr bevor, denn mein Gefühl sagt mir, es geht alles viel zu schnell. Jedenfalls wächst mir unser Garten im Moment mächtig schnell davon, und ich komme mit meinen Plänen mal wieder so gar nicht hinterher ;-(
    Ich hoffe, Dir lässt Dein Garten mehr Zeit zum Abarbeiten Deines Notizbüchleins!
    LG Silke

    1. Liebe Silke, vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Das freut mich sehr.
      Über das Kaputt-Sein am Abend habe ich gerade im neuen Beitrag geschrieben. Ich kenne das ja, aber am vergangenen Samstag haben wir es übertrieben. Am Abend konnte keiner von uns mehr einen Schaufel oder Pickel heben oder bedienen. Da wurde es Zeit Feierabend zu machen.
      Auch das mit den Schnecken kenne ich. Hab da immer noch Alpträume davon. Aber seit es in den letzten Jahren so gotterbärmlich trocken ist, des Sommer und Winter einfach nicht mehr regnen mag, ist das Problem mit den Schnecken weg. Ich habe immer noch Angst meine liebevoll hochgezogenen Jungpflanzen in die Beete zu setzen, so tief sitzt der Horror dieser Schneckenjahre. Aber es passiert ihnen nichts mehr. Toi toi toi.
      Findest du, dass es zu schnell geht? Ich finde es ein schönes Frühjahr, in dem man wegen der schönen (und da auch viel zu früh zu warmen Tage) schon beizeiten anfangen konnte und nun bin ich gut hinterher mit den anfallenden Frühlingsarbeiten. War auch schon anders. Gottseidank hielten die schönen Tage nicht zu lang, denn es ist schließlich noch immer März und da ist es eben auch noch mal kühl oder kalt. Und es sollte Niederschlag geben. Immerhin haben wir schon dauernd frostfrei auch nachts. Das finde ich wieder gut.
      Meine Winterheckenkirsche blüht tatsächlich im alten Laub, das nicht abgefallen ist. Der Winter war auch wirklich ein handzahmer Winter fand ich. Ist auch mal schön, da wir letzten Winter sehr lange sehr sehr kalt hatten.

      Mein Notizbuch wird nie leer. Hake ich eine Arbeit ab, schreibe ich gleich zwei neue wieder ein….. So ist es eben im Garten.
      Ich wünsche dir schöne Frühlingstage in Ruhe im Garten, liebe Grüße, der Achim

      1. Also, so wie bei mir teilweise schon die wasserblauen Scilla angefressen waren, haben sich die Schnecken nur gut versteckt. Selbst im Januar waren trotz reichlich Kaffeesatz schon erste Schneeglöckchen-Knospen angeknabbert. Die kleinen Schnecken oder auch Eier scheinen trotz der lang anhaltenden Trockenheit erstaunlich überlebensfähig zu sein und legen gleich los wenn es feuchter wird. Zwar kann ich mich auch an jungen extrem vollgeschleimten Löwenzahn erinnern – so schlimm ist es nicht, aber sie sind da und warten auf ihren Auftritt 😉 Und wo Tigerschnegel in der Laubschicht zwischen Plastiktopf und Übertopf gut überwintern, da sind Nacktschnecken meist auch nicht fern. Die sitzen meist ganz gemütlich nebeneinander in der Laub-/Mulchschicht, wenn ich jetzt die Töpfe rücke … Allerdings bin ich der Meinung, dass sich seit dem Erscheinen der Tigerschnegel tatsächlich unser Nacktschnecken-Problem etwas gebessert hat. Und die Nacktschnecken und dazu einige Schnegel siedele ich ja schon seit Jahren auf unseren Hochwald-‚Komposthaufen‘ um und halte ihn zeitweilig gut feucht. Vielleicht hilft das ja doch irgendwann, wenn ich es ihnen da mit frischem Schnittgut gemütlich mache …

        Also wenn ich mir so die Blühzeiten bei uns im Garten anschaue, dann erscheint mir alles nochmals 2 bis 3 Wochen früher als sonst. Seit 2007 besteht ja nun schon unser Gartenblog. Und auch wenn ich nicht immer alle Blütenzeiten posten konnte, so sind die Magnolie, die Sommerknotenblumen, die Knospen der Sauerkirsche, die Knospen der Blutbuche, unsere schon fast ganz grüne Korkenzieherweide und die rosa Zierkirsche im Nachbargarten ungewöhnlich früh dran. Ich möchte behaupten 2 bis sogar 3 Wochen früher als in den vergangen Jahren. Und das blöde daran: Es grünt und blüht und es mangelt an Flugverkehr. Kaum ein Bienchen oder eine Hummel ist unterwegs. Mein üppig blühender weißer Seidelbast war eigentlich fast ohne Blütenbesucher. Und da wir wegen der Nacktschnecken fast nur noch einen blühfreudigen Frühjahrsgarten haben, der mit der Rosenblüte schon endet, ist unser Garten wahrscheinlich schon Ende Juni fast nur noch grün – wenn es so schnell mit dem warmen Wetter weitergeht. Mich stimmt das schon ziemlich nachdenklich.
        Aber vielleicht ist die Welt bei Euch ja diesbezüglich noch etwas normaler!
        LG Silke

        1. Liebe Silke,
          deine Beschreibung klingt mir wirklich früh. Hier bei uns ist noch gar nichts grün, auch die Blattknospen fangen bisher nur beim Flieder an zu schwellen. Meine Korkenzieherweide zeigt erste Blättchen, mehr nicht. Es ist wohl bei euch wärmer als bei uns. Und das mit der zeitigen Blüte ist in der Tat für die Bienen und Co. schlecht. Bis die aufwachen, ist die Blüte vorüber und sie haben nichts zu essen. Also bei uns war das erste große Brummen in den ersten Schönwettertagen im Februar. Da schwirrte es wie irre in den gerade blühenden Haselnußsträuchern und in meinen Lenzrosen.

          Schnegel finde ich bei mir nur äußerst selten. Wirklich eher gar nicht. Schade finde ich das. Aber ich habe im Sommer Unmengen an Laubfröschen. Einer ist mit den Kübelpflanzen ins Winterquartier umgezogen und beobachtet mich dort schon den ganzen Winter beim Gießen. Auch sonst gibt es viele Frösche hier und Lurche. Dachte immer, diese Amphibien brauchen Wasser, was ich ja nicht habe und der Garten sehr trocken ist. Aber die Eidechsen, die ich hier eigentlich erwartet hätte gibt es wieder gar nicht.
          So wie bei dir im Juni der Garten sich ändert wegen Schnecken und auch wegen den dann nicht mehr blühenden Pflanzen, so ändert sich meiner auch um diese Zeit. Es wird so heiß und trocken, dass die schönen wuchernden, saftig grünen Pflanzen und ihre zarten Blüten verschwinden (müssen) und die trockenheitstoleranten, borstigen, eher silbrigen und hartstieligen Genossen die Oberhand gewinnen. Mal sehen, wie es dieses Jahr so weiter geht. Jedenfalls habe ich gestern erst wieder gelesen, wie in Unterfranken und auch hier in Mittlfranken noch immer alles viel zu trocken ist, kein Regen in Aussicht. Es müsste shcon mal wochenlang am Stück regnen, dass der Grundwasserspiegel ansteigt und der Boden sich vollsaugt. Das wäre aber mir dann jetzt zu der Jahreszeit auch zu viel Regen. Aber regelm. Regen wünschte ich mir so sehr. Die Wälder sind auch kaputt, verdorrt und von SChädlingen zerfressen. Hofffffffentlich kommt kein so heißer und trockener Sommer, das wäre für Landwirte, Gärtner, Natur und mich mit Garten katastrophal.
          Liebe Grüße, der Achim

  2. Lieber Achim,
    Ich führe auch lange Listen für den Garten, damit ich nicht die Hälfte vergesse. Zur Zeit gibt es aber auch eine Menge Arbeit. Ich bin ganz froh, dass nicht durchgehend gutes Wetter ist. So konnte ich beispielsweise am Samstag bei schönstem Sonnenschein den ganzen Tag werkeln und gestern meinen ausgeprägten Muskelkater pflegen.
    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Liebe Steffi,
      genau so sehe ich das auch immer wieder, dass ich mal über Regenwetter froh bin, um anderes erledigen oder ausruhen zu können. Nun bei uns war beide Tage am Wochenende Sonnenschein und herrliches Wetter. Aber am Sonntag hatten wir eine kleine Familienfeier und daher keine Zeit für Garten. Auch gut, tun uns doch vom Samstag noch alle Knochen weh. Ich habe gesagt, ich habe Körper-Weh, denn ich kann gar nicht alles einzeln aufzählen, was weh tut 😉

      Wünsche dir eine schöne Woche und liebe Grüße, der Achim

  3. Lieber Achim,
    oh, der Zaun wird bestimmt richtig toll aussehen, da bin ich gespannt. Scheerkohl bekommt man in Bremen sogar auf den Wochenmärkten. Er heißt , warum auch immer, sogar „Bremer Scheerkohl“.
    Fein, das Eure Hanfpalme den Winter wieder gut überstanden hat.
    Jede freie Minute, da sagst Du was! Ich habe nicht genug freie Minuten! 😉
    Aber heute, da geht was, also weg vom PC und raus in den Garten.
    Liebe Grüße
    Karen

    1. Hallo Karen,
      auf den Zaun bin ich auch schon sehr gespannt, wenn er nur schon dran wäre, daß ich die Bette dahinter bearbeiten kann. Aber Gutding will Weile haben….
      Ja mein Scherkohl ist der Bremer Scherkohl, habe mal im Herbst Samen gekauft. Der gefällt mir besser als der immer sehr scharfe und läpprige Asiasalat. Und er ist mild und leicht süß, keim super auch bei Kälte. Hatte nur den Namen nicht so ausführlich genannt, weil ich dachte, daß den eh niemand kennt, da muß ich nicht den vollständigen Namen nennen. Und Bum, du kennst ihn, sogar mit vollständigen Namen. Toll.

      Schöne Woche und liebe Grüße, der Achim

  4. Hallo Achim,
    menno, heute ist es wieder trübe und kalt und gestern bei 20° und Sonne hatte ich keine Zeit für den Garten. Aber ansonsten ist das jetzt auch meine Lieblingszeit, der Garten hat noch genug Wasser und es blüht überall ein bisschen.
    Die Palme sieht ja taufrisch aus, die Überwinterung ist ihr gut bekommen.
    Du hast ja auch so eine tolle dunkle Lenzrose wie im Park von Dennenlohe, das ist ja ein Prachtstück.
    VG
    Elke

    1. Ja, Elke die schwarze Lenzrose habe ich letztes Jahr in Thurnau am Lenzrosenmarkt gekauft und diese Jahr hat sie schon so viele Blütenstängel in ganz dunklem Ton, und so samtig schimmern, wunderschön. Bei uns war das ganze Wochenende Sonnenschein und sehr warm. Herrliches Wetter, aber auch mit irre Arbeit verbunden, wie ich demnächst berichten werde. Allerdings von Feuchte im Boden ist nicht die Rede, der ist nachwievor staubtrocken klebt nicht macht Hände und Klamotten nicht schmutzig. Der Rasen ist vom Sommer noch immer nicht überall nachgewachsen und wo noch kahle Stellen sind, baden die Spatzen im Sand, so trocken ist der Boden . Gemüsesaaten muß ich regelmäßig gießen, sonst können sie nicht keimen. Und es ist kein Regen in Aussicht. Dieses Jahr geht die Dürre schon seit Ende Februar, denn was jetzt die Tage mal runter kam war nur Sprühregen in viel zu geringen Mengen, auch wenn es sich in Dennenlohe anders angefühlt hat. Ich mach mir echt Sorgen, wenn dieses Jahr wieder kein Regen fällt. Die Wälder ringsum haben durch die Dürre und dem zu Folge den Schädlingen und Krankheiten so gelitten, dass überall gerodet wird. Oft bleibt nichts mehr übrig vom Wald außer Baumstümpfe……
      Also so schön es ist in der Sonne zu arbeiten, aber wir haben eben erste März und da wäre Wolken und Regen auch sehr schön.
      Ich wünsche dir eine schöne Woche und liebe Grüße, der Achim

  5. Lieber Achim,
    das war ja eine tolle Überraschung, euch drei vorige Woche zu treffen! Da kennt man sich schon so viele Jahre per Blog und hat sich noch nie gesehen 🙂 Ich hab mich so gefreut über unser Kennenlernen! Da hat man nun ein Gesicht zum Garten 🙂
    Ich hing diese Woche noch ganz schön durch, weil ich mich auf diesem veregneten Gartenspaziergang total erkältet hab. Aber nun gehts wieder und das Wetter soll ja fantastisch werden!
    Du bist schon wieder so fleißig! Ich habe mir übrigens diese Winterheckenzwiebel nun doch als Pflänzchen bestellt. Eine kommt in den Topf und dann noch ein paar ins Gemüsebeet 🙂
    Schade, dass dein Blog nicht ausgezeichnet wurde. Du hast ja nun wirklich ein richtig echten Gartenblog! Sie hätten ruhig noch einen 2. oder 3. Preis verteilen können. So wirkte das ein wenig wie – achja so einen komischen Blog oder was das ist, müssen wir ja vielleicht auch mal noch auszeichnen 🙂
    Aber es war schon interessant und so viele tolle Bücher – herrlich! Schade, dass man einfach nie alle lesen könnte.
    Ganz viele liebe Grüße von Urte

    1. Liebe Urte,
      ja genau das hat mich auch so gefreut, dich dort ganz überraschend und unerwartet kennen zu lernen.
      Oh weh, hoffentlich bist du dann bald wieder gesund und einsatzbereit für den Garten. Das Wetter war ja aber auch so was von ekelhaft, nicht nur der Regen und die niedrigen Temperaturen, nein, dann muß auch noch dieser ewige Sturm dabei sein. Schauderhaft. Aber ansonsten war der Abend ja wirklich schön.
      Naja, klar, bis darauf, daß mein Blog keine Auszeichnung bekam. Hatte ja schon damit gerechnet, weil die Juroren eben Kriterien für sich ausgesucht haben, die mir nicht bekannt sind und mit Sicherheit die Reichweite eines Blogs hoch ansetzen. Es ist eben eine kommerzielle Veranstaltung und die müssen auch um ihre Publicity kämpfen. Wie jeder von uns eben auch. Obwohl mir meine ganz eigenen Inhalte eben wichtiger sind, als die übergroße Reichweite. Bin eben doch kein kommerzieller Blog. Alles hat eben immer auch eine Kehrseite. Aber scheinbar kann man mit einem Blog auch nur Geld verdienen und Reichweite bekommen, wenn er sehr neutral ist und hauptsächlich Allgemeinplätze, was die Leute eben hören wollen (ein Großteil der Leute).
      Die Bücher sind wirklich immer toll. Keine Buchhandlung zum Stöbern hat so eine vielfältige Gartenbuchabteilung, oder? Ich werde mir auf alle Fälle heuer noch das Tomatenbuch besorgen, das steht fest.
      Also gute Genesung und frohe Frühlingstage im Garten wünscht der Achim

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