Mein Garten Ende April 2019

Ende April kann ich sagen, der machte wirklich was er will. Zu warm, schön warm, eiskalt, Frost, windig mit Orkan aber keine Niederschläge. Weder Schnee und Graupel (gottseidank) noch Regen (leider). Hier sind die Eindrücke aus dem Selbstversorgergarten.

Im Selbstversorger-Gemüsegarten tut sich Einiges

Heute liefere ich nun, den im vergangenen Beitrag versprochenen Einblick in meinem Selbstversorger-Gemüsegarten zum Ende des Monats April.

Das Jahr bleibt nach wie vor spannend. Wie wird es sich entwickeln? Bislang verwöhnte uns die wärmende Sonne. Es war zu warm für die Jahreszeit aber nicht zu warm, um den Garten zu genießen. Viele Gartenarbeiten habe ich bereits nur mit einem Hemd oder gerade einmal dem zusätzlichen Pulli erledigen können. Dann wieder war es von einem Tag auf den anderen so bitter kalt, dass die Wollmütze und eine dicke Winterjacke dazu kamen. Was aber richtig Sorge bereitet, ist die ganz schlimme Trockenheit nun schon wieder seit ebenfalls vielen Wochen. In den Wochen, in denen der Garten so richtig loslegen hätte können. Gerade bei den warmen Temperaturen.

So aber warteten auch viele Pflanzen mit dem endgültigen Wachstum. Sie warten zum Teil noch immer. Große Büsche, wie der Flieder, ließen bereits die Blätter hängen vor Durst und die Wiese wird wieder lückenhafter. Und ich dachte im Frühjahr wird sie wieder geschlossen grün.

Im Gemüsegarten läuft die Bewässerung. Vergangene Woche habe ich wieder einen Schwung junger Gemüsepflanzen in die Beete gebracht. Sommerlauch war dabei und Salat oder Frühkohl. Zum Schutz vor der schon sehr starken Sonne deckte ich ordentlich mit Vlies ab. Schließlich standen alle im Gewächshaus und sind die schädigende UV-Strahlung noch nicht gewohnt.

Im Beet mit Phacelia-Gründünger habe ich ein paar Reihen ganz frühe Kartoffeln und die Saatkartoffeln meiner eigenen Aussaatversuche gelegt. Die Haupt-Kartoffel-Fläche wird aber wieder im Garten am Dorfweiher sein. Da ist es so trocken, dass ich noch nichts machte und auf Regen warte.

Im Gewächshaus steht ein Kübel mit ein paar Kartoffelpflanzen. Das ist eine ganz frühe Sorte, die mir die erste Ernte im Jahr sichern soll. Die Winter-Steckzwiebeln im Gewächshaus sind schön gewachsen. Im Freiland gesetzte stehen ihnen in nichts nach. Da brachte das Gewächshaus keinen Wachstumsvorteil. Anders würde es aber wohl aussehen, hätten wir einen feuchten Winter gehabt. Da faulen sie im Freiland leicht und nur die im Gewächshaus hätten dann überlebt.

Ein paar Ocas sind ebenfalls gesteckt. Zusammen mit den Glückskleerübchen im Blumentopf sind dieses Beiden Oxalis-Vertreter mein diesjähriger Versuch neuer Gemüsesorten.

Das Oca-Beet grenzt hinten im Garten an das ehemalige Hühnerhaus an. Jetzt ist es mein Geräteschuppen. Zu seinen Füßen liegt eine kleine Rabatte, in die ich eine „Bienenfutter-Samenmischung“ eingesät habe. Die ist schon sehr schön aufgegangen.

Sehr gut entwickelt hat sich der im Herbst gesteckte Knoblauch. Im Bild etwa vorne rechts neben dem Salat und hinten rechts. Mein Wintersalat im Gewächshaus und Frühbeet ist jetzt dann aufgegessen. Zwei oder drei etwas zerflauderte Köpfe stehen noch im Beet, dann haben wir den ersten Schwung Salat, begonnen im Februar, verzehrt. Wie man sieht ist für Nachschub aber gesorgt.

Hier beim Rosenkohl, der roten Sorte, steht auch neuer Salat. Also wird die Pause an frischem Grün vor jeder Mahlzeit nicht lange anhalten müssen.

Vorne links im Bild sieht man die Spitzen der Winterheckenzwiebel. Die Pflanze im Topf vom Selbstversorger-Selbst-Test ist im Vergleich dazu schwächer und zarter entwickelt. Wie geht es eigentlich euren Winterheckenzwiebeln? Es haben ja ein paar Leserinnen sich ebenfalls welche besorgt und versuchen sich damit.

Sogar im Staudenbeet wächst bei mir ein Gewürzkraut für die Küche – der Waldmeister. Unter den Haselnußsträuchern, wo er jahrelang wucherte, ist er im letzten Sommer vertrocknet. Gottseidank rettete ich vorher ein paar Ableger und setzte sie ins bewässerte Staudenbeet unter der Flieder. Jetzt kann ich wieder köstlichen Waldmeistersirup für Salatdressings zubereiten.

Die jungen Gemüsepflanzen stehen Schlange, um ins Beet zu kommen

Meine Tomaten und Paprikapflanzen dürfen tags Frischluft schnuppern.

Mittlerweile habe ich auch Gurken, Kürbis und Zucchini gesät. Weil es nachts sehr kalt ist, steht die Saatschale aber vorerst tatsächlich noch im Haus, am Fenster und nicht im Gewächshaus. Sonst keimen die wieder nicht oder haben Wachstumsstörungen.

Die nächsten Arbeiten werden unbedingt weitere Aussaaten im Freiland (Pastinaken zum Beispiel), das Auspflanzen von jungem Gemüse wie Kohlrabi, Lagerkohl, Blumenkohl, etliche weiter Zwiebelsorten und Gewürzfenchel sein. Ich denke der freie Tag am ersten Mai ist hierfür sehr gut geeignet.

Gemüse für den Bauch, Blumen für die Seele.

Weil nicht viel gewachsen ist, wegen der Trockenheit, blüht auch noch nicht viel im Garten. Dennoch kann ich ein paar wundervolle braune Blüten hier zeigen. Der braune Storchschnabel wächst absolut pflegeleicht im Staudenbeet. Vor Jahren setzte ich eine Pflanze. Jetzt sind es schon vier große Stauden und weitere Sämlinge stehen ihnen zu Füßen. So liebe ich es.

Daneben gibt es aber auch gelbe oder weiße Blüten im Frühlingsgarten.

Auch ein Foto der Ramblerrose am Rosenschirm sollte ich nachreichen. Damit ihr mit verfolgen könnt, wie sie den Schirm erobern wird. Stand heute ist sie noch etwa 180 cm hoch, auf der Höhe hatte wir sie abgeschnitten.


Auch von unten treibt sie schon wieder nach. Diese Triebe wachsen am schnellsten in unvorstellbare Höhen.

Ruhige Frühlingslandschaft in Franken bei den Karpfenweihern.

Heute gibt es zum Abschluss noch ein paar Frühlingsimpressionen von den Karpfenweihern mit imposanten Wolkenbildern:

18 Antworten auf „Mein Garten Ende April 2019“

  1. Hallo Achim,
    ich hoffe, dir ist nichts verfroren, bei uns war es kalt heute Nacht.
    Wie ich sehe, lebt dein Ranunkelstrauch noch. Meine im Null-Euro-Beet hat alle so ein Pilz dahingerafft. Naja, war sowieso der gefüllte, den mochten die Insekten nicht.
    Die neuen Pflanzen von der Staudenbörse konnte ich teilweise an der neuen freigeschaufelten Stelle neben dem Seidelbast unterbringen. Das Pfefferkraut (das wäre vielleicht auch was für dich?) wollte ich im Null-Euro-Beet pflanzen, dazu muss ich Seifenkraut abstechen. Vielleicht ist das Pfefferkraut ein guter Gegenspieler zum wuchernden Seifenkraut?
    VG
    Elke

    1. Hallo Elke, weiß noch nicht, was erfroren ist. Aber scheinbar war wirklich nur -1Grad, das ist nicht so schlimm. Die gerade wunderbar blühenden Erdbeeren habe ich auch mit Vlies bedeckt und das Erdbeerfass mit Vlies umwickelt. Feige und Banane scheinen nichts abbekomen zu haben. Hoffe der Canarische Drachenbaum im Carport hat die Kälte auch tagsüber gut wegstecken können,wenn ich ihn dann raus zerre. Weißt du vielleicht, wo man eine korrekte Pflegeanleitung für so einen Canarischen DRachenbaum bekommt? Ich finde so viel und dann sind es immer die Beschreibungen für die gakeligen Drachenbäumchen fürs Zimmer. Meiner ist aus Samen gezogen , von Gran Canaria. Die werden dort riesig und vertragen volle Sonne, nicht wie die Zimmerdinger. Und jede Beschreibung, spätestens ,wenn es um den Schnitt geht Endet in diesen Zimmerdrachenbäumen. Ich muß aber wissen, ob dieser Drachenbaum auch einen Schnitt vertragen würde. Selbst in renommierten Foren wie bei Mein schöner Garten fängt es gut an, mit dem korrekten Bild und endet dann mit Pflegeanleitung und Schnitt bei den ZimmerDrachenbäumen.

      Ansonsten wünsche ich gemütliche Stunden drinnen. Draußen ist es gerade ekliger als im Winter. Liebe Grüße, der Achim

      1. Hallo Achim,
        was ich in solchen Fällen immer mache, ist auf Englisch im Internet zu suchen. Das hier ist dabei rausgekommen, neben einigen Seiten (auch von der RHS) wo steht, dass man ihn nicht schneiden muss:
        https://www.yardious.com/dragon-tree/
        Ich kenne den Baum von Teneriffa, und ich meine mich zu erinnern, dass auch im bot. Garten von Soller, Mallorca, ein großes Exemplar stand. In den Hotelanlagen werden die sehr gern geschnitten, damit sie schirmförmig wachsen, es muss also gehen.
        VG
        Elke

        1. Danke liebe Elke, auf Englisch hab ich noch nie gesucht immer nur auf Deutsch und da findet man einfach nichts gescheites. Ich habe mir die Beschreibung mal überflogen. Scheinbar kann man ihn „köpfen“. Es wird einfach bald notwendig sein, weil der so riesig ist und so schwer wie all die Palmen nicht. Wir können ihn gar nicht mehr transportieren. Andererseits will ich noch ein wenig warten, weil er eben wirklich sehr schön groß und mächtig ist. Vielleicht aber hat sich das alles gestern und heute ohnehin erledigt. Er steht im Carport, das nur von 3 Seiten zu ist und heute nacht waren 2 Grad unter Null. Er ist in Vlies gehüllt. Er ist einfach zu schwer und groß, als dass ich ihn, wie kleinere Töpfe, einfach wieder eingeräumt hätte. Gottseidank war ich skeptisch genug ihn noch nicht ganz ins Freie zu stellen.

          Naja jetzt verstehst du auch warum es keine Frage des Schneiden-müssens ist sondern eine Frage des Schneiden-dürfens. Palmen beispielweise darf man halt so gar nicht abschneiden. Nie wieder! Nie wieder würde ich mir Palmen für Kübel her tun……

          Schöne Woche und liebe Grüße, der Achim

          1. Hallo Achim
            das glaube ich, dass der Drachenbaum tonnenschwer ist. Das sind nicht gerade Leichtgewichte, die sind für die Ewigkeit gebaut. 😉 Ich wünsche dir gutes Gelingen beim Schneiden und dass er wieder gut austreibt!
            VG
            Elke

          2. Danke Elke, diese Jahr wird es noch so gehen. Er bekommt , wie die Palmen eine Cortenstahlquader als Kübel und der kann dann mit der „Ameise“ transportiert werden. Einmal geht er noch durch die Tür durch glaube ich…. Aber nächstes Jahr muß er dann auf jeden Fall geschnitten werden.

  2. Lieber Achim,
    Ob das jetzt wohl schon die Eisheiligen sind? Immerhin gibt es immer wieder mal ein paar Regentropfen diese Woche.
    Ich habe mir tatsächlich Winterheckenzwiebelsamen gekauft, habe sie aber nicht in einen Topf gesät, sondern in mein Kräuterbeet rund um die Hochbeete. Dort können sie auch mehrjährig bleiben. Sie schauen seit ein paar Tagen aus der Erde.
    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Hallo Steffi,
      genau das hoffe ich auch, dass es die Eisheiligen sind und dann Ruhe ist. Und auf Regen hoffe ich . Es nieselt immer nur bei uns. Aber besser als Sonne und 28° und Wind. Es ist April jetzt Mai da sollte es eher noch kühler sein und vor allem viel näßer.
      Na das ist ja toll wenn sie schon im Beet keimen. Die brauchen nämlich echt lang mit Keimen. Ernten wirst dann dieses Jahr nicht viel oder gar nicht können. Vielleicht im Herbst ein paar Schloten. Aber nächstes Jahr, geht es dann richtig los. Die werden richtig groß und mächtig die Pflanzen. Schnittlauch ist ja ein Prinzesschen dagegen….

      Wünsche dir ein schönes Wochenende und sende liebe Grüße, der Achim

  3. Guten Morgen Achim,
    puh, jetzt ist wieder so viel im post, dass ich gar nicht weiß, was ich mir an Themen rauspicken soll ..
    Tja, der Waldmeister mag keine Trockenheit ;-( Ich hatte ja jahrelang vor ihm gewarnt, da ich ihn wie Rollrasen aus unseren Flächen entfernen musste – diese Unkraut-Quadratmeter entstanden aus einem kleinen Kräutertopf! Jetzt habe ich eine kleine Ecke am Teich und unter dem Ast vom auseinandergebrochenen Efeu-Apfelbaum – dort, wo er mal Ende der 90er startete. Meine furcht, dass ich irgendwann einmal auch eine Waldmeister-Wiese am Haus bekommen würde, war vollkommen unbegründet. Da war er vor Jahren mal eingewandert, aber dort war es ihm wohl auch zu trocken. Jetzt lebt er lieber im nördlichen Nachbargarten und tobt dort im schattigen Bereich sein einnehmendes Wesen aus 😉

    Ich muss gleich mal schauen, was für eine wuchsfreudige Ramblerrose das bei Dir ist. Den Post hatte ich zwar gesehen, aber noch nicht gelesen … Ja, Rambler haben Kraft! Wir hatten mal einen Garten zur offenen Pforte besucht, da lebte Veilchenblau in einer Pflaume – traumhaft schön. Nur im Folgejahr hatte sie den Baum gefällt …

    Eigentlich war es doch zu erwarten, dass Deine Zwiebeln im Land besser gedeihen. Nur, wenn die Trockenheit bei euch weiterhin bleibt, dann wird Eure Topfkultur sicherlich aufholen – es sei denn es gibt irgendwann ein Gießverbot.
    Schade, dass es bei Euch noch immer so trocken ist. Wir hatten jetzt 2 Tage in Folge traumhaften Landregen und gestern wieder herrlichen Sonnenschein. Da konnte ich wieder Buchsbaum-Zünsler sammeln 😉 Die scheinen nämlich bei uns lieber am sonnig-warmen Nachmittag an den jungen Spitzen zu speisen …

    Dann wünsche ich Dir einen erfolgreichen Gartentag und daach endlich herrlichen langen Landregen!
    LG Silke

    1. Liebe Silke,
      ja ich komme immer nicht zum Schreiben und dann steht eben sehr viel in einem Beitrag, was eben so geschehen ist. Du machst das viel kürzer und dafür öfter. Lese es auch immer. Deine Jagd auf Zünsler uns so. Was bin ich froh, dass der unsere Buchse noch nicht gefunden hat. Sind ja in Form geschnitten und da kann man nicht einfach mal so wild drauf los rausschneiden, wie du das tust. Aber sinnig ist es wohl, weg ist weg, die Raupen vermehren sich schon nicht mehr.
      Der Rambler, die Paul’s Himalayan Musk ist wirklich der Hammer. Habe noch einen im anderen noch stehenden Walnußbaum, Verwandte der Veilchenblau, heißt Rose Marie Vieaud, wird angegeben mit 3-5 m. die hätte, wenn man es so vergleicht (Baum und Rosenschirm) schon die Spitze vom Schirm erreicht, so hoch ist sie im Baum und hängt da ja auch schon wieder herunter. Aber die Stämme an der Basis sind höchstens halb so stark, wie die vom Paul. Der wird mit 5m und mehr angeben, habe aber auch schon von 10 oder gar 15 m gelesen…..Ich trau es im zu! Und das ist doch ewig schade um so einen Rambler, wenn der Baum gefällt wird (wie wir das ja auch taten). Ich hoffe nur, dass alles mit dem Schirm funktioniert und er wirklich so hoch klettert ,was er tun wird. Und dass alles gut aussehen wird.

      Klar ist die Winterheckenzwiebel im Boden, die da auch schon seit drei Jahren steht kräftiger und wird bereits seit längerem beerntet. Eigentlich mach ich so was auch nicht im Topf. Aber wenn ich darüber schreibe und eben das mit dem „Selbstversorger-Test“angleihert habe und zeigen will, dass man das auch mit Dachterrasse oder Balkon machen kann (nicht jammern, machen!). Dann muß ich das natürlich auch selbst machen und zeigen und Erfahrungen berichten. Ich schreibe in meinem Blog ja nichts von irgendwo her ab, wie viele Gartenmagazine das oft tun sondern schreibe nur, was ich selbst probiert habe und was real ist.

      So und nun warten wir auf das kalte und hoffentlich nasse Wochenende. Es gibt wieder Nachtfrost bei uns. Habe schon wieder die Kübel rumgeräumt, weil halt nicht alles auch nur leichten Frost aushält.

      Schöne Zeit wünscht der Achim

      1. Lieber Achim,
        ja, nach meinem Kommentar habe ich mir Deine beiden Rosen angeschaut. Marie Vieaud hatten wir auch mal in der engeren Wahl der violetten Rosen für unseren Vorgarten, aber Plan & Wirklichkeit … Doch, soweit ich mich erinnere, ist sie wirklich etwas zahmer als Veilchenblau – allerdings kommt es wohl auch auf den Standort an! Von daher kann ich mir vorstellen, dass Eure Paul’s jetzt mit mehr Licht & Luft noch wilder wird …
        Wir hatten uns in Sangerhausen mal die Mutter unserer Hedi Grimm angesehen, die ja ’nur‘ eine strauchige Moschata-Hybride sein soll. Damals war sie schon an einer 6m langen Stange aufgebunden und fast oben angekommen – sie stand vollsonnig und frei. da haben wir mit unserer Hedi noch etwas mehr Glück – die enterte vor einigen Jahren nur das Treppenhaus und versperrte uns mit ihren wehrhaften Trieben den Eingang. Das haben wir dann aber irgendwann gekappt und halten sie zur Zeit lieber als üppige Strauchrose.
        Notfalls müsst ihr Euren Schirm halt mit Stahlseilen sichern 😉

        Tja, mit dem Buchs bin ich auch gespant. Heute sah ich auch wieder keine Raupe – das sind anscheinend bei uns Schönwetterfresser. Also mache ich jetzt Kontrollgänge und schneide nur befallene Spitzen raus. So bekomme ich unsere Buchse im Laufe des Jahres auch in Form, und vor allem muss er nicht so viele Schnittstellen auf einmal verschließen. Außerdem sehen unsere Buchse viel gesünder aus, wenn sie blühen dürfen und Beeren bekommen. Eigentlich ist es doch wider die Natur sie daran zu hindern. Das führt sicherlich auch zu einem gestressten Strauch …

        Tja, der Wetterbericht ist echt nicht doll. Doch bis jetzt war es bei uns noch erstaunlich gut. Daher gibt es bei mir auch nur viele kleine Posts zu einzelnen Pflanzen oder Gruppen – sonst würden die Posts nie fertig 😉

        Na, dann wünsche ich Dir fröhliches Kübelrücken bzw. genug Winterschutz-Hilfsmittel!
        LG Silke

        1. Hallo Silke,
          das ist schon beachtlich, zu was so manche Rosensorte fähig ist, oder? Hätte es auch nicht für möglich gehalten, bevor ich nicht von Ramblern erfahren habe. Und nun auch bewußt beobachte und draußen in Wildhecken Wildrosen sehe,die ebenfalls, wie Rambler viele viele Meter hoch in die Büsche und Bäume wachsen und wieder heraus hängen.Die haben auch diese Kraft intus.

          Ich hoffe wir müssen den Schirm nicht sichern. Mir wäre auch lieber gewesen tiefer ins Erdreich rein zu kommen, aber das ging nicht mit dem Gerät und dem Boden. Da hätten wir andere Maschinen gebraucht.

          Viele Grüße der Achim

  4. Lieber Achim,
    ach der braune Storchschnabel, ist ein netter Geselle! Hier vagabundiert er auch durch die Beete, das darf er gerne.
    Hier ist es derzeit kalt und windig, Regen haben wir immerhin 16 Liter bekommen seit Mittwoch. Längst nicht genug aber besser als gar nichts. Ähm, meine Winterheckenzwiebeln stecken immer noch in der Samentüte.
    Liebe Grüße
    Karen

    1. Hallo Karen,
      na dann aber mal flott. Meine Winterheckenzwiebeln die ich gestät habe keimem jetzt. Die brauchen recht lange. Einfach ein Töpfchen mit Erde füllen, Samen rein, feucht halten und beiseite stellen. Das macht nicht viel Arbeit, das kannst du hinbringen.
      Viel nächsters Jahr, wenn du sie blühen lässt und aussamen, kann sie sich von selbst vermehren genau wie der braune Storchschnabel…..

      Ja ein wenig Regen hatten wir auch ca. 18l alles in allem und frisch ist es. Aber das macht nichts, dann wächst wenigstens alles. Dumm nur, dass es jetzt einen Tag, den Samstag richtig kalt werden soll mit 7 und -2 Grad. Wann ich wohl endlich alle Kübelpflanzen an ORt und Stelle bringen kann? Hoffentlich sind das jetzt dann die Eisheiligen, etwas verfrüht und dann ist Ruhe. Gibt es ja ab und an.

      Schönen Feiertag wünsche ich, liebe Grüße, der Achim

  5. Hier hat es jetzt drei Tage geregnet. Die Pflanzen sind förmlich explodiert. Aber ausreichend ist das noch lange nicht. Da müsste noch einiges mehr kommen. Ich drücke uns allen die Daumen, dass es nicht so schlimm wird wie letztes Jahr.
    Viele Grüße
    Claudia

    1. Hallo Claudia, da hast du vollkommen recht. Wahrscheinlich müsste es drei Monate am Stück regnen, damit es wieder ausgeglichen ist. Immerhin hat der Regen kurzfristig deutlich Erleichterung gebracht. Der Natur tut es gut, auch die Abkühlung. Hoffen wir, dass es immer wieder regnet und dann wird das Jahr besser als das Vergangene.
      Liebe Grüße und schöne Tage im Garten wünscht der Achim

  6. Lieber Achim,
    die Trockenheit war auch hier ein Problem, glücklicherweise regnet es jetzt seit zwei Tagen. Ich bin so froh!
    Phacelia säe ich ebenfalls als Gründünger aus, es ist auch eine schöne Pflanze.
    Du pflegst einen riesengrossen Garten mit so viel Elan, wunderbar!
    Liebe Grüsse
    Eda

    1. Liebe Eda, da hast du echt Glück , wenn es bei euch seit Tagen regnet. Genieße es. Hier waren es einmal 4 und einmal 5l in kurzen Regenetappen. Heute regnet es jetzt auch wieder, habe aber noch nicht gemessen. Jeder Tropfen ist willkommen. Danke auch für dein Kompliment und liebe Grüße, der Achim

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