Sommer im Garten

Endlich ist es Sommer.  Es ist schön warm aber nicht glühend heiß. Es ist jeden Tag sonnig und warm und nicht nur 1-2 Tage zwischen Eisperioden. Und es regnet nicht mehr. Es ist doch wirklich schlimm bei uns. Entweder man säuft ab oder es regnet überhaupt Garnichts mehr. Jetzt ist es im Garten schon wieder so trocken dass der Boden steinhart ist und ich mal wieder viele Stunde in den Beeten stand und gegossen habe. Einziger Vorteil:  die Schnecken sind nicht mehr so aktiv.

Ansonsten geht die Ernte im Gemüsegarten los. Die Erbsen sind bereit zum Pflücken. Das werde ich die Tage noch machen.  Brokkoli und Blumenkohl sind erstaunlich schön und da wir nicht alles auf einmal essen können habe ich ihn gleich eingefroren. Er hätte auch noch gut ein wenig stehen können, aber da bereits die ersten Schneckenschäden ersichtlich sind, habe ich mich entschlossen ihn lieber sofort zu ernten und verwerten zu können. Lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach….

erntereife Palerbsen (C) Joachim Wenk
erntereife Palerbsen

erntereifer Brokkoli   (C) Joachim Wenk
erntereifer Brokkoli

erntereifer Blumenkohl   (C) Joachim Wenk
erntereifer Blumenkohl

Farbtupfer Ringelblumen   (C) Joachim Wenk
Ringelblumen als Farbtupfer im Gemüsegarten

Feuerbohnen   (C) Joachim Wenk
Feuerbohnen am Bohnenzelt kurz vor der Blüte

Farbtupfer   (C) Joachim Wenk
nochmal Farbtupfer im Gemüsegarten

Frühkartoffeln  (C) Joachim Wenk
Frühkartoffeln der Sorte „Orla“ – bald erntereif

Lagerkartoffeln   (C) Joachim Wenk
Lagerkartoffeln
Kartoffeln   Kapuzinerkresse   (C) Joachim Wenk
Lagerkartoffeln links „Setanta“ rechts “ Cara“

Kartoffeln     (C) Joachim Wenk
Kartoffel-„Wald“
Kapuzinerkresse   (C) Joachim Wenk
Farbtupfer Kapuzinerkresse und Schneckenring

Mischkultur Tomate, Sellerie, Lauch und Kohl     (C) Joachim Wenk
Mischkultur Tomate, Sellerie, Lauch und Kohl

Farbtupfer     (C) Joachim Wenk
Farbtupfer die von allein aufgehen

Topinambur      (C) Joachim Wenk
Topinambur

Ende Juni Anfang Juli

Jetzt wird es doch wirklich langsam Zeit, daß ich mich hier wieder einmal melde. Also, unser großes Fest ist vorüber und war wunder wunder schön. Und weil ich in den letzten Tagen keine Zeit und Gelegenheit hatte, hier zu schreiben, kommt eine hauptsächlich durch Fotos getragene Zusammenfassung.

Also im Gemüsegarten würde jetzt alles durch die nun vorhandenen sommerliche Wärme, vor allem auch nachts, sehr schön wachsen. Nur die Schnecken sind unerträglich. Ich habe ein paar Salate und Sommerendivien gepflanzt. Am nächsten morgen war alles! weg. Nicht einmal ein winziges Teil, was bestätigen könnte, daß dort eine Pflanze stand, ist noch zu finden. Selbst den sich mittlerweile köpfenden und mit riesigen Blättern versehenen Kohl zernagen sie. Eine Holunderstaude, die etwa 1,50 m hoch war, ist komplett entlaubt. Ich werde jetzt erstmal nichts Neues mehr pflanzen und hoffe, dass die Wärme und trockeneres Klima dem Wahn ein bisschen Einhalt gebieten.

Hier ein paar Impressionen vom Gemüsegarten:

Topinambur
Topinambur vor dem Gewächshaus

Mischkultur    (C) by Joachim Wenk
Mischkultur Tomaten, Sellerie, Lauch, Kohl und Buschbohnen

Rotkohl und Brokkoli     (C) by Joachim Wenk
Rotkohl (mittlerweile von Schnecken zernagt)

Mischkultur mit Tomaten    (C) by Joachim Wenk
Mischkultur mit Tomaten

Kartoffeln Meerrettich und Hund    (C) by Joachim Wenk
Kartoffeln mit Meerrettich und Hund 😉

 Kartoffeln und Meerrettich  (C) by Joachim Wenk
Kartoffeln und Meerrettich

Frühkartoffeln     (C) by Joachim Wenk
die Frühkartoffeln

Die Bilder habe ich vor über einer Woche gemacht und muß jetzt, da ich sie hier hochlade und beschrifte festestellen, daß doch alles schon wieder sehr stark gewachsen ist. So klein wie auf den Fotos ist alles nicht mehr. Das macht wirklich die Wärme, die so lange gefehlt hat.

Unten auf dem Bild: das dieses Jahr neu angelegte Stück Gemüsegarten. Im Hintergrund der  Holzlagerplatz ist mittlerweile auch schon fast leer geräumt. Da kommt das Dach noch fort und dann bleibt die fest betonierte Teppichstange übrig. Da spanne ich Drähte um meine Brombeere daran anbinden zu können. Die wächst auch schon schön, rechts neben der Stange, hier leider nicht sichtbar. Den Kompost habe ich
umgeschichtet, mit Erde vermischt und mit Pappe abgedeckt. Jetzt kann er verrotten, was er auch brav tut. Fast täglich sackt er weiter zusammen und wird weniger in der Gitterbox. Dafür wächst der neu zu sammelnde Kompost im Nachbarbehälter bereits wieder fleißig. Rechts neben dem Gewächshaus steht mein Grünkohl. Er fängt jetzt auch an zu wachsen und ich habe mit Schrecken festgestellt, daß die  Blätter wieder mit weißer Fliege verseucht sind. Letztes Jahr habe ich es zu lange nicht gemerkt und im Herbst dann den über hüfthohen und beinahe erntereifen Kohl komplett entsorgen müssen. Die weiße Fliege und deren Eier waren derart lückenlos auf allen Blättern zu finden, dass man nicht ein einziges Blatt hätte essen mögen. Dieses Jahr soll mir das nicht wieder passieren, da mir der Grünkohl mittlerweile im Winter zu einem beliebten und gesunden Essen geworden ist. Ich habe mit Spruzit von Neudorff gespritzt und heute gleich neues gekauft, damit ich ausreichend Lösung ansetzen kann. Schneckenkorn werde ich nicht mehr streuen, da erstens ohnehin und trotz Schneckenkorn alles zerfressen wird, und ich zweitens glaube, damit nur noch mehr und mehr  Schnecken aus der Umgebung anzulocken.

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Die Feuerbohnen sind mittlerweile oben am Gerüst angekommen und haben unten schon die ersten Blüten. Nächstes Jahr werde ich noch so ein Zelt kaufen um meine Blauwschokker Erbsen daran emporzuleiten. Die haben die Höhe von Stangenbohnen (mittlerweile über 2m) und brauchen eine kräftige Rankhilfe.

Bohnenzelt    (C) by Joachim Wenk
Mein Bohnenzelt

   Blauwschokker Erbsenblüte  (C) by Joachim Wenk
Blauwschokker Erbsenblüte

Blauwschokker Erbsenblüte   (C) by Joachim Wenk
Blauwschokker Erbsenblüte

Tomaten und Paprika im Gewächshaus    (C) by Joachim Wenk
Tomaten und Paprika im Gewächshaus

  im Gewächshaus(C) by Joachim Wenk
Mairüben, Melde und selbst gesäte Kohlrabi im Gewächshaus

Ein Teil unseres Brennholzes für gemütliche Stunden im Winter und Herbst und Frühjahr vor dem Kaminöfchen.

Brennholz für gemütliche Stunden    (C) by Joachim Wenk
Brennholz für gemütliche Stunden

Die erste Moosrose, die ich besitze:  Captain John Ingram. Im April gepflanzt, jetzt die erste Blüte, sehr schöne dunkle Farbe, nicht aufhellend und ganz fein bestachelte  Stängel.

Captain John Ingram     (C) by Joachim Wenk
Captain John Ingram

 Captain John Ingram    (C) by Joachim Wenk
Captain John Ingram 

Captain John Ingram    (C) by Joachim Wenk
Captain John Ingram

Vor ein paar Wochen blühten auf dem Beet vor dem Haus orangeroter Mohn und hellblauer Storchschnabel. Die Farbkombination und Blütenform war zufällig hier vereint. Sie hat mir aber sehr sehr gut gefallen. Nun blüht auf dem selben Beet die orangefarbene Ringelblume und die tiefdunkellilafarbene Malve. Ein atemberaubend schöne Kombination in Farbe und Blütenform und Wuchs. Diese Kombination werde ich mir merken und sie wiederholen. Die Kombination aus lila und orange und auch vorher hellblau und orangerot passt sehr gut. Ich habe mir überlegt dem Beet insgesamt die Farben Lila und Orange zu verordnen. Vielleicht ein wenig Weiß als Auflockerung. Es ist relativ trocken und heiß vom Kleinklima her gesehen. Darum habe ich auch schon meine Exoten dort hingepflanzt. Banane an einem Ende, frostharte Zitrone, frostharter Eukalyptus, frostharter Hibiskus und Palmlilie stehen dort. Nun weiß ich welche Art Pflanzen dort hinsollen und welche Farben. So leicht ist Gartenplanung………Über die Farbkombination kommt später noch mehr. Auf der anderen Seite der Hofeinfahrt ergab sie sich ebenfalls von ganz allein.

Calendula und Malve      (C) by Joachim Wenk
Calndula und Malve
Calendula und Malve       (C) by Joachim Wenk
Calendula und Malve
Calendula und Malve      (C) by Joachim Wenk
Calendula und Malve
Und hier einmal Fotos von etwas ganz anderem. Unsere Fischweiher. Die sollten auch erwähnt werden. Zwar war gerade in den letzten beiden Jahren vor allem mein Augenmerk auf dem Hausgarten gelegen, dennoch sollten wir die Weiher nicht vernachlässigen. Und wir haben uns vorgenommen jetzt nach dem großen Fest anzufangen dort längst fällige Arbeiten zu machen. Hier der große Weiher den wir haben trocken liegen lassen. Da muß an der Böschung etwas gemacht werden .

großer Karpfenweiher      (C) by Joachim Wenk
großer Karpfenweiher, trocken
großer Karpfenweiher      (C) by Joachim Wenk
großer Karpfenweiher

Das ist der kleine Weiher und hier müssen wir als erstes beginnen. Die Erlen um das Ufer müssen abgeschnitten werden. Das wollten wir im Winter machen, wenn der Weiher zugefrohren ist und wir gut an die Büsche heran kommen.  Da der Weiher aber nicht ausreichend zufrohr vergangenen Winter machen wir das jetzt vom Ufer aus. Die Büsche nehmen dem Weiher die Sonne, dadurch bleibt das  Wasser zu kalt und die Algen können nicht atmen und wachsen und den Fischen als Nahrung dienen wenn zu wenig Sonne darauf scheint .

Erlenbüsche um den kleinen Weiher      (C) by Joachim Wenk
die Erlen müssen abgesägt werden
Erlen um den Weiher    (C) by Joachim Wenk
die Erlen blockieren die Sonne

Herrliche mittelfränkische Landschaft, wie wir sie lieben umgibt unsere Karpfenweiher.

Blick in mittelfränkische Landschaft      (C) by Joachim Wenk
Blick in die Landschaft

unser Arbeitsbus     (C) by Joachim Wenk
unser Arbeitsbus

Zurück im Hausgarten. Die ersten Kräuter in diesem Jahr, die zum Trocknen ausliegen. Zitronenmelisse, Johanniskraut und Pfefferminze.

Trockenturm aus alten Geschirrboxen     (C) by Joachim Wenk
Trockenturm aus alten Geschirrboxen

Und hier unsere nächste Baustelle. Im ehemaligen Hasenstall muß die Zwischendecke heraus, dann ist der Raum höher. Wenn man ihn dann isoliert und eine dichte Tür einbaut, kann ich mit einer Gewächshausheizung als Frostwächter dort meine großen Palmen und Kübelpflanzen überwintern. Schön ist die Arbeit nicht. Dort oben lagerte über Jahrzehnte das Heu für die Hasen und Schafe im Winter. Als die Viehzucht beendet war ist niemand in den Heuboden und hat mit Besen und Staubsauger klar Schiff gemacht……Aber wir haben es in einem Tag geschafft. Die Decke ist raus.

ehemaliger Hasenstall      (C) by Joachim Wenk
Die Decke muß weichen

alte Hasenställe sind jetzt Brennholzlager     (C) by Joachim Wenk
hinter den Türen waren früher Hasen, jetzt lagert Brennholz

das künftige Palmenhaus     (C) by Joachim Wenk
das künftige Palmenhaus

das künftige Palmenhaus      (C) by Joachim Wenk
das künftige Palmenhaus
das künftige Palmenhaus     (C) by Joachim Wenk
das künftige Palmenhaus 

Tür zum Gärtnerzimmer     (C) by Joachim Wenk
Tür zum Gärtnerzimmer

alle muß noch isoliert werden

Unsere Pflanzengeschenke. Hier eine Gewürzrinde im neuen Terrakotta-Topf. Ein wahnsinns Gelb diese Blüten.

Gewürzrinde     (C) by Joachim Wenk
Gewürzrinde

Die gelbe David Austin Rose Golden Celebration Wir haben sie geschenkt bekommen und nun einen Platz gesucht, wohin wir sie setzen könnten. Die herrlichen gefüllten und stark duftenden Blüten sollten leicht erreichbar und beschnupperbar sein. wir haben sie hier neben die Einfahrt gesetzt. Und als ich mich hinkniete um sie am ebenfalls geschenkten Spalier anzubinden, sah ich die Blüte der lila Captain John Ingram. Welch ein Zufall, und es war wirklich nicht beabsichtigt. Auf beiden Seiten der Einfahrt ist nun diese geheimnisvolle und opulente Farbkombination von Orange-Gelb und Lila. Wenn das kein Zeichen ist.

golden Celbration      (C) by Joachim Wenk
golden  Celebration

golden Celebration      (C) by Joachim Wenk
golden Celberation

Der Schmetterlingsflieder. Links unser gekaufter mit erster Blütenknospe und rechts unser Geschenk. Wir haben uns auch eine hölzerne Bank bestellt, die dann die Sitzgelegenheit im Hain aus blühenden Sträuchern wird.

Schmetterlingsflieder    (C) by Joachim Wenk
Schmetterlingsflieder

Bank im SträucherHain      (C) by Joachim Wenk
noch die alte Bank im Hain aus Blütensträuchern

Mein Kräutergarten mit dem ebenfalls geschenkten großen Rosmarinstämmchen

Kräutergarten mit Rosmarinstämmchen      (C) by Joachim Wenk
Kräutergarten mit Rosmarinstämmchen

Kräutergarten mit Rosmarionstämmchen      (C) by Joachim Wenk
Kräutergarten mit Rosmarionstämmchen

Rosenblüten, ein erfrischender Brunnen und ein köstliches Abendessen im Freien….

….zuvor ein paar Stunden Arbeit. Das wollen wir doch nicht verschweigen!

Vor unserem großen Fest am Wochenende heißt es noch immer groß-Reinemachen. Im Garten fangen wir an und arbeiten uns dann ins Haus vor.

Ich habe mal wieder den halben Tag auf allen Vieren verbracht und das „Unkraut“ was meine Pflanzen zu nahe kam beseitigt. Dann war ich im ganzen Garten mit dem Schlauch zum Gießen unterwegs. Es ist warm, war die Tage glühend heiß und es fällt kein Regen. Heute weht ein starker  Wind und so ist alles schon wieder steinhart und trocken. Gut dass wir einen eigene Brunnen haben, sonst würde das Gießwasser uns noch finanziell ruinieren.

Die Empress Josephine  vom letzten Jahr blüht mit etlichen Blüten. Wunderschöne zersauste oder gerüschte große Blüten mit süßem Duft.  Auch die Rose de Resht von diesem Jahr hat eine erste intensiv gefärbte Blüte mit schönem Duft. Sie steht unmittelbar hinter unserem Brunnen und wird, wenn sie gewachsen ist ein schöner Hintergrund für das plätschernde Wasser sein.

(C) by Joachim F. Wenk
Empress Josephine

(C) by Joachim F. Wenk
Empress Josephine

(C) by Joachim F. Wenk
Empress Josephine

(C) by Joachim F. Wenk
Empress Josephine

(C) by Joachim F. Wenk
Rose de Resht

(C) by Joachim F. Wenk
Rose de Resht

Die Geranien haben sich auch langsam erholt und fangen an sich an den Sommersitz zu gewöhnen. Die ersten Blüten sind  Vorfreude auf die folgende kitschig-bunte Vielfalt.

(C) by Joachim F. Wenk
bunte Geraniensammlung

 Die Malven blühen bereits in mystischem Lila. Sie sähen sich reichlich selbst aus und stehen verteilt im Garten, wo immer es ihnen gefällt. Unkraut oder Zierkraut? Wer will das entscheiden.

(C) by Joachim F. Wenk
Malven, die sich selbst aussähen

(C) by Joachim F. Wenk
Malven, Storchschnabel und Strelitzie

(C) by Joachim F. Wenk
Malven, Storchschnabel und Strelitzie

Und an mehreren Stellen im Garten blüht er jetzt der Holler. Der Holunder. Der Holundersirup für Salatsaucen, Sekt à la Hugo, Gebäck und Glasuren und vieles  mehr ist schon fertig bereitet und wartet in der Speisekammer auf seinen großen Auftritt.

(C) by Joachim F. Wenk
der Holler hinter dem ehemaligen Hühnerhaus

(C) by Joachim F. Wenk
Holler neben der Gartenbank

(C) by Joachim F. Wenk
Holler von der Bank aus gesehen

Mein Kräutergarten bringt die erste Ernte für die Küche in diesem Jahr.

(C) by Joachim F. Wenk
der Kräutergarten

Beim großen Pflanzenumzug im vergangen Jahr kam auch eine schon ältere Kletterhortensie mit in den Garten. Sie stand auf Betonboden in einem Beton-Kanalrohr-Ring. Sie erklomm die Hauswand mehrere Meter hoch und blühte überreich in jedem Jahr. Wie bringt man so eine große Pflanze 20km weiter in einen Garten? Trotzt Anhänger musste sie auf etwa 80cm Höhe gekappt werden. So bekamen wir sie mit dem Wurzelballen aus dem Betonring heraus. Leider war ja letztes Jahr nach der Umzugsaktion sofort der lange trockene Sommer und das gefiel ihr garnicht. Sie wurde grün aber wuchs überhaupt nicht. Dieses Jahr blüht sie wieder und ich hoffe, dass sie wieder wächst und das Dreibein-Gerüst aus Haselnußruten schön bewächst. 

(C) by Joachim F. Wenk
Kletterhortensie

Volker hat sich daran gemacht das Loch für unseren Brunnen auszuheben. Von der Arbeitswut gepackt hat er dann den Brunnen komplett und betriebsbereit installiert.

(C) by Joachim F. Wenk
der Unterbau

(C) by Joachim F. Wenk
die Einzelteile

(C) by Joachim F. Wenk
das Ergebnis – unser beleuchteter Brunnen

(C) by Joachim F. Wenk
das Ergebnis – unser beleuchteter Brunnen

(C) by Joachim F. Wenk
das Ergebnis – unser beleuchteter Brunnen

(C) by Joachim F. Wenk
das Ergebnis – unser beleuchteter Brunnen

Gegen Abend haben wir dann ein Lagerfeuer in unserer Feuerschale entfacht. Fleißig nachgefeuert und als genug Glut vorhanden war begann der gemütliche Teil des  Abends. Gegrillte Gemüse, ein Stückchen Fleisch und Wurst (klar blieb für die Hunde auch ein wenig übrig) und ein kühles Bier mit Blick auf den in der Dämmerung schon schön leuchtende Brunnen. Herrlich!

Wachstum bei Hitze

So ein Jahr! Erst erfroren, dann „ersoffen“ und jetzt verbrannt. 38°C hatten wir heute!

Dennoch muß ich sagen, daß die Pflanzen erstaunlich gut dastehen. Sie haben einen regelrechten Wachstumsschub hinter sich. Scheinbar ist noch genug Feuchte im Boden.

Meine fliederfarbenen Blauwschokker-Erbsen blühen endlich. In etwa 1,90cm Höhe. Wundervolle Farbe. Eine Zierde für den Gemüsegarten. Daneben die normalen Erbslein blühen auf Kniehöhe.

(C) by Joachim F. Wenk
Blauwschokker Blüte

(C) by Joachim F. Wenk
Blauwschokker  Blüte

(C) by Joachim F. Wenk
normale Erbse in Blüte

(C) by Joachim F. Wenk
Vergleich Blauwschokker Erbse und normale Erbse

Die kürzlich gepflanzten Tomaten stehen auch aufrecht und sind nicht welk. Das freut mich sehr.

Meine Pfingstrosen werden wohl auch heute noch oder morgen aufblühen. Gut dass dann die Hitze vorüber ist und so die Blüten doch vielleicht ein paart Tage halten. Eine Staude vom letzten Jahr ist auch wieder gekommen und blüht mit schönen blauen Glocken. Ich glaube, neben dem Tränenden Herz ist es meine erste im Garten von mir gepflanzte Staude die wieder gekommen ist und blüht. Eigentlich nichts weltbewegendes. Mir fällte es nur auf, da ich ja immerfort am Pflanzen bin und ungeduldig auf Wachstum und Blüten warte und das eben in der Natur nicht zu erzwingen. Es braucht seine Zeit. Und bei den ersten Pflanzen ist die tatsächlich gekommen und sie sind eingewachsen und blühen. Schön!

(C) by Joachim F. Wenk
Pfingstrosen

(C) by Joachim F. Wenk
Pfingstrosen

Eine weitere Rose hat dicke Knospen mit bereits rosa Schimmer. Die blüht auch jetzt bald auf. Und meine Kübelpflanzen stehen auch schön im Saft. Die Zitruspflanzen und den Drachenbaum hat die Kälte/Frost mit Dauerregen im Mai geschädigt, aber sie scheinen noch zu leben und werden sich sicher erholen. Meine Datura treibt auch reichlich aus. Ich habe sie im letzten Herbst nicht stark zurückgeschnitten. Sonst musste ich sie immer fast auf Bodennähe abschneiden, da kein Überwinterungsplatz vorhanden war. Bis sie dann wieder da war und blühen konnte war es immer schon Herbst. Und ich habe gelesen, daß sie schneller blüht, wenn sie nicht so stark geschnitten wird.Wir werden  sehen, wann die ersten Blüten kommen.

(C) by Joachim F. Wenk
meine Kübelpflanzen

(C) by Joachim F. Wenk
meine Kübelpflanzen

Meine Zwergseerose im Regenfass hat auch schon 2 offene Blüten und eine Knospe. So früh war sie noch nie dran mit Blütenschmuck.

(C) by Joachim F. Wenk
Zwergseerose im Regenfass

Ein Sommertag im Garten

Heute habe ich frei  und einen ganzen Tag im Garten verbracht. Traumhaftes warmes Wetter, ab und zu Wolken, daß die Sonne nicht zu sehr brennen kann und ein Lüftchen kühlt ebenfalls von Zeit zu Zeit.

Vor dem großen Fest in vierzehn Tagen muß noch einiges erledigt werden. Oberste Priortiät hat im Moment das Aufräumen und Ordnen oder Pflegen.

Ich habe die letzten übrigen selbst gezogenen Tomatenpflanzen in das Gewächshaus gesetzt. Mit Gurken wird das dieses Jahr nichts. Ich habe wieder eine Fingergurke mit 2 reifen Gürkchen, die mache ich ab und das wird es dann gewesen sein für diese Pflanze. Sie wächst eher rückwärts. Ich habe mir schon vorgenommen im kommenden Jahr, wenn dann das Palmenhaus zum Überwintern fertig ist, dort im Frühjahr meine Pflanzen vermehrt selbst zu ziehen. Dann habe ich auch gleich bio-Saatgut verwendet. Und die Sorten, wie ich sie mir aussuche. Die Tomaten, die ich dieses Jahr spät noch gesät habe, und die Kürbisse waren erste Klasse.

Im Gewächshaus habe ich nun auch meine 4 dortigen Tomaten mit Schnüren von der Decke zum Boden versorgt. Ich ziehe Tomaten immer 3-4-triebig. Und diese Seitentriebe, die ja auch Früchte tragen müssen gut gestützt werden. Im Gewächshaus die Tomaten blühen nun bereits. Ich bin schon sehr gespannt auf die unterschiedlichen Sortenmerkmale. Die werde ich mir sorgfältig notieren für die Entcsheidungsfindung im nächsten Frühjahr.

Ich habe auch meinen Brombeerstrauch aus der Schweiz, den wir von Volkers  Tante zur Hochzeit bekommen habe eingepflanzt. Im Moment ist an der Stange die als Rankgerüst dienen soll zwar noch das Dach mit  Feuerholz darunter angebracht. Dieses soll ohnehin von dort weggeräumt werden. Jetzt muß es wenigstens zeitnah geschehen damit die Brombeere befestigt werden und nächstes Jahr hoffentlich richlich tragen kann. Da der Wurzelstock immer kühl unter Mulch sein soll habe ich halbverrotteten Hecken-Hecksel darüber gegeben. Jetzt kann sie loslegen mit Wachsen.

Im Beet am Haus habe ich meinen Maggibusch umgesetzt. Er ist wie üblich jetzt bereits schon fast 2m hoch und erdrückt mein Khaki-Bäumchen. Jetzt habe ich ihn ausgegraben, geteilt und abgeschnitten. Die Blätter zum Teil zum Trocknen ausgelegt und die Pflanzenstöcke  bei Kompost wieder eingepflanzt. Dort kann er wachsen und stört nicht. Als Gewürz verwende ich ihn im Kräutersalz und der selbst gemachten Instant-Gemüsebrühe. Da er aber derart geschmacksintensiv ist braucht man ja nur sehr wenig davon. Mit dem frischen Blattgrün kann man allerdings ähnlich Pesto-Genovese ein Liebstöckel-Pesto (Walnüsse statt Pinienkerne) zubereiten. Über Tomaten-Mozzarella schmeckt es sehr gut und kam bei den Gästen auch sehr gut an.

Meine Blauwschokker Erbsen haben bald die 2m-Höhe erreicht. In der Beschreibung stand sie werden über einen Meter hoch und müssen gestützt werden. Nun habe ich meine Rankhilfe schon mit Stöcken und Leinen überarbeitet. Jetzt geht es nicht mehr höher. Nun aber sind die ersten Knospen erkennbar. Auf die flieder-blauen Blütchen bin ich schon sehr gespannt. Wenn die Erbsen auch gut schmecken nehme ich gleich fürs nächste Jahr Samen ab. Dann muß ich mir aber eine Bohnen-Ranghilfe zulegen oder basteln. Bei der Wuchsfreudigkeit sind Erbsenrankgitter hoffnungslos zu niedrig.

Die Kartoffeln treiben auch sehr schön. Interessant ist auch zu sehen, wie unterschiedlich die einzelnen Sorten in Statur und Blattfärbung sind. Meine Sellerie haben schon den ersten Knollenansatz sichtbar und der Lauch und überhaupt aller Kohl wächst flott. Mancher Kohl ist von Schnecken arg zerfressen. Jetzt muß ich anfangen nach Raupen zu sehen. Ich werde mir von Neudorff das Raupenspritzmittel Xentari zulegen, da die Raupen erfahrungsgemäß sehr unschöne Schäden hervorrufen und in Massen auftreten. Absammel ist auch immer eine eklige Angelegenheit.

Dann haben wir die Betonwegplatte aufgefräst und unser Stromkabel wieder ein wenig in Richtung  Brunnen verlegt.

(C) by Joachim F. Wenk
die Wegplatte ist schon wieder zubetoniert

(C) by Joachim F. Wenk
von hier ist es nicht mehr weit bis zum Brunnen

(C) by Joachim F. Wenk
am linken Bildrand wird der Brunnen installiert

Eine meiner letztjährigen Rosen hat nun auch geblüht. 3 Blüten waren es. Es ist Marguerite Hilling vorne am Zaun. Letztes Jahr gepflanzt und dann im fürchterlichen Hitze- und Trockensommer 2012 mit Gießkanne gepeppelt, weil sie an relativ trockener Stelle im Garten steht. Dort ist der Grund auch noch abschüssig, daß das Gießwasser eher fortläuft als zu versickern. Und ich erinnerte mich immer an die Pflanzenbeschreibeung von 2 m Höher der Strauchrose. Sie ist vielleicht 30 cm hoch. Aber dieses Jahr hat sie nun geblüht und man sieht schon Triebe die wohl noch ein wenig wachsen wollen in dieser Saison. Toi toi toi damit endlich am Zaun auch etwas großes blühendes steht. Und  robust muß es dort sein, damit es die am Zaun entlangtobenden Hunde nicht immer platt treten….

(C) by Joachim F. Wenk
1. Blüten Marguerite Hilling gepflanzt 2012

(C) by Joachim F. Wenk
1. Blüte Marguerite Hilling gepflanzt 2012
(C) by Joachim F. Wenk
der Zaun vom Standpunkt der  Marguerite Hilling aus

Und weil die Farbe sehr schön zur Rose passt hier noch ein paar Blüten vom blauen Storchschnabel. Der war schon im Garten. Ich habe ihn dieses Frühjahr ausgegraben geteilt und in mein neues Studenbeet gepflanzt. Dort blüht er bereits neben dem gekauften Storchschnabel. Die Rosen sind wohl fast ertrunken und die Dahlien und anders haben die Schnecken aufgefressen. Dort habe ich auch einen echten Eibisch gepflanzt. Jetzt habe ich in einer Zeitschrift gelesen, daß die Bauerngartenpflanze, Stockrose, die ich auch ausgesät und dorthin gepflanzt habe in eine Familie gehören. Und was ich super interessant fand. Der Eibisch heißt im Englischen Marshmallow, also Sumpfmalve. Stimmt den Begriffe kennt man wo ganz anders her. Und genau das ist richtig. Laut dem Bericht wurden diese Süßigkeiten aus den schleimigen Substanzen aus der Eibischwurzel, Eiweiß und Zucker hergestellt. Wenn er die Schnecken überlebt und blüht werde ich ihn fotografieren.

(C) by Joachim F. Wenk
blauer Storchschnabel

Ansonsten habe ich noch in stundenlanger Arbeit auf den Knien den Bewuchs zwischen den Terrassenplatten herausgekratzt. Da stand das Gras schon so hoch, daß man darüber stolperte….

Dann habe ich die Wildniss bei den Geranien und meiner Captain John Ingram abgemäht. Ich weiß einfach noch nicht was ich mit dieser Stelle im Garten mache. Direkt am Zaun, neben der Haupteinfahrt ins Grundstück und so wenig schmuck gestaltet. Dort haben wir 3 sehr große Nadelbäume umgesägt, deren Stümpfe natürlich jetzt noch im Boden stecken. Ich habe meine Kletterhortensie und die Wildrosensämlingsrose und meine Aronia-Beere hingepflanzt. Diesjahr dann die Mossrose. Aber der Wildwuchs ist wirklich ungestüm und bis ich weiß, wie ich das Eckchen anlengen will muß ich halt mir der Sense durch. .

Die automatische Bewässerung meiner Kübelpflanzen mußte überholt werden. Meine größte Palme hat den Topf derart durchwurzelt, daß kein Wasser, nicht einmal durch die Tropfbewässerung in das Erdreich gelang. Jetzt habe ich mit Hammer und Meisel an ein paar Stellen etwa 5cm tief die Wurzeln entfernt und somit Mulden für das Wasser geschaffen. Dort kann es hineintropfen und dann besser versickern. Ich denke da muß ich mit dem Topf und den Wurzeln im Herbst oder Frühjahr etwas unternehmen.

Zu tun gibt es immer etwas

Endlich einmal wieder Sonnenschein und warme Luft. Wir waren in kurzen Hosen und im T-Shirt im Garten. Hier ein Lagerbericht:

Volker hat die Fenster vom Hüttenzauber, dem Gärtnerzimmer und künftigen Palmenhaus abgeschliffen und mit dem Pinsel in fieser Feinarbeit lackiert. Ebenso das neue Hintertürchen mit Rostschutz und dann mit grünem Lack gepinselt.

Ich habe die ersten Rosenblüten entdeckt. Einmal die Wildrose, deren Samen ich ca. 1992 oder 1993 von meinem Lieblingsberg am Gardasee mitgebracht hatte. Der Sämling stand dann im Topf im Hof  und dann viele Jahre in meinem Feldgarten. Geblüht hat er irgendwie nicht. Aber die Sentimentalität und Loyalität zu meinen Pflanzen hat mich zu ihr halten lassen. Letztes Jahr habe ich die Pflanze dann, spät im Jahr (April oder Mai) am Feld ausgegraben und bei der großen Trockenheit in meinen neuen Garten gepflanzt. Sie ging sofort an und wuchs. Jetzt hat sie wundervolle intensiv rosa-pinkfarbene Blüten in großer Zahl. Schöööööön

Wildrosensämling    (c) Joachim Wenk
Wildrosensämling  gesät ca. 1992

Wildrosensämling gesät ca. 1992

Wildrosensämling    (c) Joachim Wenk
Wildrosensämling gesät ca. 1992

Und wenn ich schon über meine Rosen rede. Ich habe seit ebenfalls vielen Jahren eine so entzückende kleine Rose, wie sie es wohl nicht gleich ein zweites  Mal gibt. Ich habe früher in einem Hinterhof gegärtnert. In der Stadt mit Betonboden. Das heißt, daß ich alle Pflanzen in Töpfen und Kübeln halten musste. Das wiederum bedeutet, der Wuchs darf nicht sehr stark ausfallen und die winterharten Pflanzen müssen wirklich winterhart sein, um im Topf draußen überleben zu können. Als Rosenfan habe ich viele probiert. Von der ersten  Blüte an begeistert war ich von der Pompon de Bourgogne . Sie hat – nach meinem persönlichen Geschmack – perfekte Rosenblüten und das in  Miniaturform. Eben nur daumennagelgroß. Darüber ist das Laub proportional perfekt passen, hellgrün und die Blütchen duften auch noch dazu. Sie war viele Jahre in einem Betonkübel von etwa 40 cm Höhe rund ums Jahr im Freien. Dann ist sie in meinen neuen Garten umgezogen und das Ergebnis seht ihr hier. Um daran zu riechen müsstet ihr mich allerdings demnächst einmal besuchen.

Pompon de Bourgogne  (Rosa centifolia)    (c) Joachim Wenk
Pompon de Bourgogne  (Rosa centifolia)

Pompon de Bourgogne  (Rosa centifolia)    (c) Joachim Wenk
Pompon de Bourgogne  (Rosa centifolia)

Pompon de Bourgogne  (Rosa centifolia)    (c) Joachim Wenk
Pompon de Bourgogne  (Rosa centifolia)

Pompon de Bourgogne (Rosa centifolia)

Pompon de Bourgogne (Rosa centifolia)

Pompon de Bourgogne (Rosa centifolia)

Aber die Rosen sind nicht die einzigen Blüten, die jetzt so nach und nach im Garten aufgehen. Im Exotenbeet vor dem Haus (winterharte Exoten wie Hibiskus, Zitrone, Palmlilie, Eukalyptus und Banane) blüht der Mohn und der Storchschnabel. Und dahinter in der Tulpen-und Narzissenwiese blühen gelbe Blüten. Da wir die Wiese bis jetzt nicht mähen konnten, da die Zwiebelpflanzen noch nicht eingezogen waren, erscheinen schon die nächsten Blüten mit denen wir nicht gerechnet haben.

Die Banane, die ich jetzt dorthin gepflanzt habe steht seit einiger Zeit in einem riesigen Kübel. In einem Winter der sehr kalt war ist sie uns in der Garage total zurückgefroren. Also alles oberirdische, um dann um so kräftiger von Unten wieder auszutreiben. Der Kaufbeschreibung nach ist sie auch winterhart. So habe ich jetzt einen Ableger beim Umtopfen abgetrennt und in das Exotenbeet gepflanzt. Im Winter werde ich sie über dem Boden abschneiden und mit Laub bedecken. Das ist ein Versuch um zu sehen, ob sie wirklich bei uns ausgepflanzt werden kann. 

Staudenmohn und Storchschnabel    (c) Joachim Wenk
Staudenmohn und Storchschnabel

Staudenmohn    (c) Joachim Wenk
Staudenmohn

gelbe Wiesenblumen    (c) Joachim Wenk
gelbe Wiesenblumen

Und in meinem Waldgarten, der noch ein wenig verwildert ist blüht mein neuer Fingerhut. Mein Waldmeister wächst auch stark. Er hat sich gut eingebürgert und ich werde ein paar Pflanzen davon zu Likör verarbeiten. Auch einen Baldrian habe ich dort gepflanzt, der ist aber im Moment noch dabei Fuß zu fassen. Er ist noch nicht gewachsen.

weißer Fingerhut im Waldgarten    (c) Joachim Wenk
weißer Fingerhut im Waldgarten

weißer Fingerhut    (c) Joachim Wenk
weißer Fingerhut im Waldgarten

Ansonsten habe ich noch meine restlichen Paprika gepflanzt. Im Gewächshaus ist wieder ein Gurke von vor-der-Kälte kaputt gegangen. Den Glockenpaprika habe ich schon einmal mit einem Stützstab versehen, auch wenn er noch nicht gewachsen ist. Dafür wachsen meine Blauwschokker -Erbsen wie verrückt. Ich habe schon 2 Spanndrähte darüber neu spannen müssen. Dafür ist noch keine einzige Blüte zu sehen.

Die Tomaten unter den Hauben sehen zum Teil wirklich fürchterlich aus. Ich bin am Überlegen, ob ich, wenn am Mittwoch der erneute Regen wieder vorbei ist, diese Pflanzen ausgrabe und dafür meine noch nachgezogenen Pflanzen einsetzen werde. 

Und Pastinaken habe ich nochmals gesät, da die im April gesäten nicht aufgegangen sind. Nachdem ich mir ein Büchlein über Pastinaken (Rezepte, Anbau, Historie) gekauft habe sind nun die neuen Pastinaken ähnlich der Kartoffeln auf kleine Hügel gesät. Hoffentlich gehen sie rasch auf, was aber bei diesen Wurzeln ohnehin einige Zeit in Anspruch nimmt. Ich habe auch etwas Dill in die Reihe mit gesät. Normal mache ich das um mit dem schnell aufgehenden Dill die Reihe zu kennzeichnen. Da die Reihe ja diesmal aber ein Hügel ist wäre es nicht nötig gewesen. Bei den Roten Rüben habe ich es auch so gemacht, hier allerdings mit Radieschen. Die waren auch noch in meiner Samenbox aber leider nicht in der Erde. Hier habe ich aber auch immer gute Ernten gehabt, wenn ich im Mai oder Juni gesät habe.

Zum Schluss noch eine traurige Nachricht. Das Storchennest ist leer. Am Samstag morgen als ich vom Gassigehen heimkam, kreisten beide Störche in Serpentinen über unseren Häusern und nun sind sie weg. Wahrscheinlich haben sie sich da verabschiedet? Ich habe jedenfalls das ganze Wochenende keinen Storch mehr gesehen oder gehört. Es war wohl doch zu nass und kalt. Hoffentlich probieren sie die nächste Brut wieder bei unseren Nachbarn und hoffentlich dann als glückliche Familie.

So geht Frühling

Ja! Endlich! Ist das herrlich. Den ganzen Tag Sonnenschein. 20-22°C und alles riecht herrlich nach Sonne und Frühling. Und dann haben wir Rasen gemäht, was übrigens höchste Zeit wurde. Der Duft des frisch geschnittenen Grases im ganzen Garten war wundervoll.

Weil das Gras schon so weit gewachsen war, hatte ich jede Menge Mulchmaterial für meine Gemüse- und Staudenbeete. Es hat für alle Beete ausgereicht. Eigentlich hätte ich das frische Gras anwelken lassen sollen um nicht unnötig Schnecken anzulocken, wenn ich es um das Gemüse und sonstige frisch gesetzte Pflanzen verteile. Aber dazu fehlt mir immer die Zeit. Daher bringe ich es gleich noch am selben Tag aus. Im Moment sind so viele Schnecken im Garten unterwegs und fressen überall herum, hinterlassen Schleim und Löcher in den Blättern, da macht es wohl nichts aus, wenn ich das frische Gras gleich vermulche. Auf alle Fälle schwöre ich absolut auf den permanenten Mulch auf freien Flächen. Ich habe das früher schon bemerkt und auch hier in meinem neuen Garten stelle ich es schon im 2. Jahr fest: der Boden ist lockerer und egal wo ich mit der Schaufel zumPflanzen hineinsteche wimmelt es vor Regenwürmern. Die bringen ja die Luft durch ihre Fraßgänge in den Boden, Wasser kann besser hineinsickern und der Kot den sie hinterlassen ist bester Dünger für meine Pflanzen-Wurzeln. Und – was für mich auch ganz wichtig ist – Beikräuter werden reduziert. In meinem Feld-Garten merkte ich es damals auch von Jahr zu Jahr. Wo gemulcht war wurden es weniger und weniger Beikräuter die ich entfernen musste. Das spart Arbeit und ist für mich faulen Hund genau das Richtige.

Rasenschnitt als Mulch in den Gemüsereihen, angelegt nach der Mischkulturmethode von Gertrud Franck
Rasenschnitt als Mulch in den Gemüsereihen, angelegt nach der Mischkulturmethode von Gertrud Franck

Die Tomaten habe ich mit Magermilch-Wasser-Mischung gespritzt. Die armen Dinger schauen recht kaputt und fix und fertig aus, wenn man die Folienhauben lupft und darunter sieht. Die Schnecken haben große Teile weg gefressen und die Pflanzen selbst sind mehr gelb-braun als grün. Bis die sich erholt haben wird es wohl noch eine ganze Zeit dauern, vorausgesetzt, das Wetter spielt ab sofort besser mit.

Tomaten unter Plastikhauben Stroh als Mulch und Trittschutz auf stark benutzten Pfaden im Gemüsegarten

Meine Hokaido-Kürbise, die ich selbst gezogen habe sind nun auch an Ort und Stelle genau wie eine weitere zugekaufte Schlangengurke. Die erste viel dem Klima zum Opfer.

Mischkultur nach Gertrud Franck, frischer Mulch nach Rasenmähen

Neue Brennnesseljauche habe ich angesetzt. Wenn jetzt das Wasser aus dem Boden weiter verschwunden ist, werde ich aus dem ersten Eimer die fertige Jauche zusammen mit Knoblauch- und Zwiebeljauche den Kohl und die Tomaten gießen.

Meine Erdbeeren haben ich im Herbst wohl zu gut mit Dünger versorgt. Die haben wahnsinnig Blattmasse, sind fast kniehoch und blühen eifrig. Entweder die Früchte werden auch schön groß und dann hoffentlich dennoch aromatisch oder der viele Dünger war wirklich zu viel und schwächt die Pflanzen, daß sie nur wässrige Früchte oder verschimmelte Früchte hervorbringen. Oder die Blüten fruchten erst garnicht. Da die Pflanzen aber gesund aussehen gehe ich zum momentanen Zeitpunkt noch davon aus, daß es zwar sehr viel Dünger war aber nicht schädlich viel.

Meine Kartoffeln wachsen auch schön. Es ist genau zu sehen in welche Reihenfolge ich die Beete angelegt und darin Kartoffeln gesteckt habe. Die Frühkartoffeln waren mit Abstand die Ersten und sind jetzt auch am weitesten.

Der Hirschhornwegerich-Samen ist auch mit der Post gekommen und ich habe gleich eine Reihe gesät. Angeblich geht er leicht auf und wächst dann recht robust. Ich bin neugierig auf die Größe der Pflanze, der Blätter und vor allem deren Geschmack.

Unsere Störche sieht man ab und an über das Grundstück fliegen. Im Nest sehe ich heute keinen. Es werden doch nicht die Eier oder Küken kaputt sein????

Meine kitschig-bunte Geraniensammlung habe ich auch in den Futtertrog gepflanzt. Sie sahen so welk und schmutzig-staubig von der Blumenerde aus, daß ich sie noch nicht fotografiert habe. Ich lichte sie erst ab wenn sie sich herausgeputzt haben. Dann gibt es auch von erste Fotos von ersten Rosenblüten. Du meine Güte bin ich ungeduldig, bis die ersten Rosen blühen, die ich im Frühling 2012 gesetzt habe.

Zum Abschluß noch ein Foto vom neuen Hintereingangstürchen. Das bekommt jetzt noch einen neuen grünen Lack und dann ist es perfekt. Die wilde Waldclematis, die ich rechts neben dem Pfosten gepflanzt habe hat schon eine Blüte gehabt und wächst schön. Sie soll den Bogen um das Türchen einrahmen wenn sie groß ist.Durch diese Türe gehe ich täglich zum Gassigehen mit den Hunden. Dazu müssen wir nur die Fuhr entlang gehen und schon sind wir auf einem geteerten Weg direkt an den Feldern und Wiesen.

Kompost

Ich weiß ja nicht, wie das Wetter bei euch so aussieht. Hier bei uns macht es den Anschein, daß tatsächlich die positiven Prognosen für die kommenden Tage zutreffen werden.

So mache ich mir schon einmal Gadanken was so alles noch in welcher Reihenfolge zu machen ist im Garten.

Einiges ist noch zum Sähen: Rote Rüben, Pastinaken nocheinmal aussähen weil die ersten nicht kamen, Radieschen, Dill, Buschbohnen.

Ich habe auch nocheinmal Gründüngersamen (Ölrettich) bestellt, daß ich nicht überall immer nur Gras mulche. Der soll gleichzeitig gegen Schimmelpilze im Boden gut sein. Dann habe ich Hirschhornwegerich bestellt.  Diesmal scheint er lieferbar zu sein. Seit über einem Jahr versuche ich es und immer war er ausverkauft. Das ist sicher eine hochinteressante Pflanze. Als Salat soll er gut sein oder im Zweifel auf alle Fälle für meine grünen Smoothies die ich jeden Tag trinke.

Und dann habe ich mir Gedanken zum Kompost gemacht. Vergangenes Jahr als ich den Garten zum ersten mal bewirtschaftet habe war alles noch sehr wenig geplant und koordiniert. Und weil die Zeit schnell vergeht und die Natur immer voranschreitet mußte ich irgendwo all das abgeschnittene Material (Stauden, Kübelpflanzen, Büsche, Blumenkästen und so weiter) ablegen. Ich habe alles auf einen Haufen geworfen und gehofft, dass ich mir einmal meinen Traum von einem Häcksler ( http://www.bgu-maschinen.de  ) 
leihen kann. Die BGU verleiht ihn tageweise.  Somit hätte ich ihn testen können und hätte gleichzeitig den Haufen so bearbeitet bekommen, daß ich daraus hätte einen Komposthaufen anlegen können.

Nun was soll ich sagen die Zeit geht ins Land der Haufen liegt noch immer so da. Ich habe einmal mit der Mistgabel hineingestochen und wollte sehen wie weit es verrottet ist. Aber die großen Anteile sind störrisch und verhaken sich und da ist nichts zu machen. Ich habe aber dieses Jahr in Draht-Kompostbehältern angefangen ordentlich, zerkleinert Garten“abfälle“ zu sammeln. Wenn der Behälter voll ist, werde ich es gut vermischen und mit Erde vermischt in den zweiten Behälter füllen zum  Verrotten. Wenn ich diese Behälter dort hinstelle, wo der „Haufen“ ist, könnte ich den sonnigen Platz gut nutzen um mir Brombeeren, für die ich schon dauernd einen geeigneten Platz suche, anzubauen. Was soll ich sagen, ich werde einfach probieren, das grobe „Haufenmaterial“ durch meinen normalen Häcksler zu zwängen und den halbverrotteten Rest gleich als Mulch auf die Kohl- und Tomatenbeete ausbringen. Gibt eben Sauerrei aber dann ist das auch aufgeräumt. Und meinen schönen Häcksler erlebe ich nicht life. Geld hab ich sowieso im Moment nicht dafür. Vielleicht kommt dann das zu einem späteren Zeitpunkt einmal.

links ist der „Haufen“ rechts die Draht-
Kompostbehälter
 und eigentliche Brombeer-Standort

beleuchteter Brunnen

Jetzt hätte ich es beinahe vergessen euch mit unserem Geburtstagsbrunnen am Laufenden zu halten.
Seit Freitag haben wir Strom im Garten. Oder genauer gesagt, dort, wo der Brunnen hinkommen soll. Jetzt muß nur noch das Loch gegraben werden und der Kübel im Boden versenkt werden. Naja aber im Moment ist wohl an Lochgraben ohnehin nicht zu denken. Eher habe ich Angst mit dem Spaten in den Boden zu stechen. Sicher kommt dann eine Fontäne Wasser hoch, also hätte man eine Wasserleitung angestochen. Nein es ist wirklich unglaublich, wie nass es überall ist. Aber wenn das Wasser weg ist, graben wir und stellen unseren Brunnen auf. Wir freuen uns schon darauf.

Und es regnet weiter

Es regnet ohne Unterlass. Und wie wohl hin weiten Teilen Frankens (oder Deutschlands) ist hier Land unter. Man kann nur noch über befestigte Wege durch den Garten gehen, weil überall das Wasser bis zur Erdoberfläche steht oder sogar ein paar Zentimeter darüber. Und dort wo  Pflanzen stehen wimmelt es vor Schnecken, riesige Armeen brauner großer Nacktschnecken. Ich habe gestern und heute viel Schneckenkorn gestreut. Das von Neudorf ist für andere Tiere nicht schädlich und für die Schnecken wohl nicht so qualvoll wie andere „Methoden“. Töten bleibt es aber dennoch. Und wenn ich das nicht mache werde ich nichts ernten, diese Menge an Schnecken können meine Pflänzchen nicht überleben, die sind ja fast alle erst vor kurzem gepflanzt. Wenn es doch nur etwas gäbe um sie zu vergraulen anstatt zu töten.

Heute waren wir wieder in unserer Gärtnerei und haben Gemüsepflanzen gekauft. Grünkohl, Rosenkohl, Fenchel, Kohlrabi, Schlangengurken, Fingergurken (letztere sind mir wegen der Kälte sogar im Gewächshaus kaputt gegangen), Wassermelone und 3 wunderbar kitschig bunte stehende Geranien in meinen Geranientrog, den ich noch bepflanzen muß.

Die 9 Grünkohlpflanzen habe ich bei Nieselregen auch gleich gepflanzt. Die Reihe war schon vorbereitet, da ich zur Mischkultur bereits ein paar Tagetes dort hingepflanzt habe. Den Rest pflanze ich vielleicht morgen oder auch erst Mitte der Woche wenn es trockener wird.

So habe ich wenigstens irgendetwas im Garten gemacht. Es ist doch schon Juni und da muß man doch im Garten etwas machen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Winter ist dann wieder lang genug.

Und unsere armen Störche mögen den Regen glaube ich auch nicht. Sie sehen mehr braun als weiß aus und man sieht sie kaum. Gestern stand einer von ihnen einbeinig auf einem anderen Dach. Einer sitzt im Nest. Hoffentlich ist noch alles in Ordnung. Ich habe von Störchen aus der Gegend gehört, deren Kinder im Nest ertrunken oder erfohren sind. Wir schauen  immer wieder gen Nest ob man etwas erkennen kann. Die Eltern jedenfalls sind noch da und von Jungen oder Fütterungen sieht man aber noch nichts. Man hoffentlich nimmt das ein happy end……