Palmenhaus

Es hat weit über 30°C und unser VW – Bus hat keine Klimaanlage. Aber es ist Samstag wir haben Zeit und müssen nicht hetzen. Und was soll ich sagen schon ist alles erledigt. Wir waren bei Obi haben Fenster, Tür , Isoliermaterial tonnenweise gekauft. Unser Palmenüberwinterungshaus muss schließlich noch fertig umgebaut werden. Wir waren noch gemütlich essen inklusive Handeis und sind jetzt daheim.
Zuerst kümmere ich jetzt mal um das Bewässern dann um meine himmlisch schöne Zistrose die ich bei Obi gefunden habe und dann laden wir das Material aus. Wenn die Sonne weg ist wird noch Niehmöl gespritzt.

Sommerarbeiten

Das Wochenende steht vor der Tür und es wird Zeit, sich Gedanken darüber zu machen was alles ansteht.

Als erstes werde ich weitere Schwitzschläuche verlegen. Mein neues Staudenbeet am Gemüsegarten ist länglich rechteckig und somit gut geeignet. Das  Fliederbeet am Haus ist eher chaotisch und sehr spärlich und unregelmäßig bepflanzt, da muß ich erst sehen wie ich den Schlauch der dann noch übrig ist verlege. Die Schläuche sollen ja unterirdisch verlegt werden. Das ist jetzt aber nicht mehr möglich ohne Schaden an der Bepflanzung zu verursachen. So liegen sie eben diese Saison auf der Erde. Dort wo ich sie schon verlegt habe funktioniert das. Sie schwitzen einige Stunden am Tag vor sich hin und ich muß nicht mit der Gießbrause stundenlang stehen und gießen. Beregner sind – nach der Erfahrung im letzte Jahr – absolut ungeeignet da die Blätter und Blüten vollkommen durchnässt werden. Und ich bin viel ruhiger und relaxter, habe keine Angst und Sorge um meine Pflanzen, wenn ich weiß dass sie genug Wasser bekommen. Nur mit Gießen schaffe ich es garnicht herum zu kommen.

Kennt ihr das auch? Wenn es heiß ist, habe ich Sorge, dass eine meiner Pflanzenfreunde verdursten muß. Weil ich vergessen habe sie zu versorgen oder die Technik nicht funktioniert oder es ihr einfach zu warm ist. Wenn es kalt ist und Frost herrscht, kontrolliere ich x-mal das Thermometer und die Thermostateinstellungen und hoffe, dass niemand „frieren“ muß. So bin ich in Gedanken immer bei meinen Pflanzen und oft kommt mir dann eine Idee, was ich tun sollte. Wie etwa das Kaufen der Schwitzschläuche. Lange überlege ich, schau sie mir an und habe sie nie gekauft. Und als ob mir jemand etwas eingeflüstert hätte, weiß ich, ich sollte es jetzt tatsächlich tun. Oder den Schneckenzaun aufstellen, oder Pflanzen vorziehen statt direkt zu sähen und einige Dinge mehr. Ich bin schon so weit, dass ich einfach abwarte, bis so eine  „Eingebung“ kommt. Vor allem bei zum Beispiel  Investitionen wie den Schläuchen. Man überlegt ja oft soll ich oder nicht? Bringt es was, ist es das Richtige? Oft lässt man es dann.  So geht es mir auch, bis ich einfach weiß, ja jetzt ist der richtige Zeitpunkt. So eine Art Vertrauen in de großen Zusammenhänge entspannt den Alltag auch um einiges. Wenn der richtige Moment für die richtige Tat kommt, dann handle ich, vorher nicht. Kein langes Überlegen und lamentieren, diskutieren und parlieren.
Eines aber stört mich im Moment noch etwas, bei all der Sorge um meine Schützlinge und der Arbeit die ich mir mache kommen mir die Ergebnisse eher klein vor. Vieles wächst nicht, stockt oder wird weniger, statt mehr. In Gedanken sehe ich immer einen üppigen optisch schönen Garten. Leider ist es aber oft nicht üppig und wenn üppig dann nicht unbedingt schön, sondern eher nur plumpes zielloses Gewucher. Liegt es daran, dass Einiges ganz neu angelegt ist? Dass lange nichts Konkretes mehr gemacht wurde im Garten, bevor ich kam? Wahrscheinlich muß auch hier erst ein bestimmter passender Zeitpunkt gekommen sein, dann platzt der Knoten und es entwickelt sich. Letztes Jahr war es auch noch nicht „mein“ Garten, das Gefühl war noch eher „es ist ein Garten der uns gehört“. Dieses Jahr fühlt es sich schon an wie „mein“ Garten. Warte ich einfach noch einmal ein Jahr, bis wir uns gegenseitig eingeschwungen haben. Wenn dann die richtigen Schwingungen beiderseits harmonieren, geht es mit Sicherheit einen großen Schritt nach Vorn hin zu einem ganzheitlichen und harmonischen Gartenparadies.

Wir werden auch in den Baumarkt fahren und Isoliermaterial, Fenster und Tür für den Palmenüberwinterungsumbau zu besorgen.

Und ich will einmal wieder durch den Garten gehen und zu groß gewordenes Unkraut entfernen. Im Gemüsegarten müssen Buschbohnen und Kartoffeln ein wenig mit Stöcken und Schnüren gestützt werden. Sie sind so gewachsen und hängen über, daß ich auf meinen Wegen garnicht mehr laufen kann.

Dann werde ich versuche Winterrettich vorzuziehen. Ich habe in einem Forum gelesen, dass es klappt. Derjenige hat es aus Notwehr getan, weil die Schnecken alles aufkeimende ab fraßen. Das ist bei mir auch so. Und bevor ich garnichts habe versuche ich sie jetzt einmal vorzuziehen und dann ab einer gewissen Größe auszupflanzen. Vielleicht habe ich eine Chance gegen die Schnecken.

Und Tee werde ich auch wieder zum Trocknen hinlegen.

Und das Spalier für meine Brombeere muß ich noch mit Draht versehen, daß ich sie anbinden kann.

Also mir wird bestimmt nicht langweilig am Wochenende. Falls jemandem langweilig werden sollte kann er gern zum Helfen kommen. Einfach eine kurze Nachricht schicken 😉

Hochsommer

Es ist ein wunderschöner morgen nach einer leider zu warmen Nacht. Gottseidank scheint die Sonne nicht ins Schlafzimmer. Und wenn wir aufstehen und zum Fenster hinausblicken sehen wir unseren Garten vor uns. Hier und unten am Gartenzaun werde ich heute Nachmittag noch die neuen jeweils 15 m langen Schwitzschläuche auf dem Boden zwischen den Pflanzen verlegen und dann wir da umfangreich bewässert. Wenn ich mich mit dem Schlauch hinstelle komme ich zu nichts anderem mehr und meist bleibt dann der Gemüsegarten auf der Strecke. So bewässert das hier allein und ohne dass Wasser auf die Blätter kommt. Letztes Jahr habe ich mir versucht mit Regnern zu helfen. Das Ergebnis war dann Mehltau überall! 
(c) by  Joachim Wenk
Beet neben Hofeinfahrt

der Vorgarten (c) by  Joachim Wenk
Der Vorgarten

Bodendeckerrose  (c) by  Joachim Wenk
Wann  hängt sie wohl über das Mäuerchen ?

 Aber wir haben ja heute viel vor und sind nicht aufgestanden, um aus dem Fenster zu sehen. Nachmittag kommt die Familie und wir wollen Kaffee trinken und ausgiebig grillen. Aber vorher werden wir  noch ein wenig arbeiten. Die Erlenhecke um den Weiher muß geschnitten werden. Das geht relativ zügig, wären doch nur nicht die unerträglich lästigen Bremsen, die in der Hitze und der Arbeit geradezu zum Dreigestirn des Schreckens mutieren. Aber wir halten durch und bringen unser Werk zu Ende.

Erlenhecke am Weiher schneiden  (c) by  Joachim Wenk
Die Erlenhecke  am Weiher muß geschnitten werden
Erlenhecke am Weiher schneiden  (c) by  Joachim Wenk
Die Uferseite der Hecke ist ja leicht zu schneiden….

geschnittene Erlenhecke  (c) by  Joachim Wenk
Geschafft – trotz Hitze, Schwitzen und Bremsen

Erlenhecke geschnitten  (c) by  Joachim Wenk
sieht doch ganz ordentlich aus oder?
Wasserstand am Weiher (c) by  Joachim Wenk
so viel Wasser fehlt schon wieder im Weiher

lauschiger Pfad zwischen den Weihern  (c) by  Joachim Wenk
lauschiger Pfad zwischen den Weihern

die Uferpromenade  (c) by  Joachim Wenk
die Uferpromenade

Heckenblick von Uferpromenade  (c) by  Joachim Wenk
Blick zur geschnittenen Hecke von der Uferpromenade

 Ausblick der Fische aus dem Weiher  (c) by  Joachim Wenk
Ausblick der Fische aus dem Weiher…..

Ausblick der Fische aus dem Weiher  (c) by  Joachim Wenk
Ausblick der Fische aus dem Weiher

trockener  Weiher  (c) by  Joachim Wenk
trockener Weiher

 Wir kommen noch rechtzeitig zurück in den Garten um die Bewässerungen zu starten und die neuen Bewässerungsschläuche zu installieren  – bevor dann der ruhige Teil des Tages beginnt.
Durch die Scheune und den Walnussbaum liegt das neue Staudenbeet noch im Schatten. Erste zaghafte Blüten zeigen sich hier und da.

Phlox in weiß-pink (C) by Joachim Wenk
ein echter Hingucker finde ich

weiß pink gestreifter Phlox  (c) by  Joachim Wenk
der weiß-pink-gestreifter Phlox blüht

Ehrenpreis (c) by  Joachim Wenk
blauer Ehrenpreis

Hier wird ersichtlich, warum ich von zaghaften ersten Blüten sprach. Vom Haus aus gesehen sind sie kaum erkennbar. Aber nächstes Jahr, da sieht man bestimmt dann mehr von meinen Stauden. Das Beet war bis Ende März ja noch Wiese. Und dann kam das Frühjahr 2013 und so sieht man das doch gleich mit ganz anderen Augen. Eigentlich sind die Stauden ja sogar ganz prächtig. Sie hätten ja auch alle ganz absaufen können oder von den Schnecken zernagt werden .

Blick vom Haus zum Staudenbeet  (c) by  Joachim Wenk
Blick vom Haus zum Staudenbeet
Und so sehen die Stauden das Haus…Hier sieht es noch erstaunlich grün aus. In Wirklichkeit glaube ich ist es viel brauner, verbrannter. Wir haben jedenfalls den ganzen Tag den Regner laufen lassen. Sehr zur Freude meiner Neffen, die sich darunter erfrischen und viel Spass dabei haben. 
Blick von den Stauden zum Haus  (c) by  Joachim Wenk
Blick von den Stauden zum Haus

 Wie schnell doch alles wieder geht. Mein Gemüsegarten sieht nicht mehr sehr schön aus. Erstens ist alles von Schnecken durchlöchert (sofern es überhaupt noch da steht) und zweitens ist es so gewachsen, daß alles aus dem Rahmen fällt. Meine Blauwschokker reißen die Schnüre, welche sie halten sollten bald durch. Drittens ist so heiß und trocken daß alles eher verdörrt und nicht mehr üppig wuchernd aussieht.

Trotzdem kann man immer wieder auch ernten.  Heute habe ich einen ganzen Schwung Petersilie geerntet und fein gehackt. Eingefroren in Eiswürfelbehälter werden das die Vorräte für den Winter. Wenn sie durchgefroren sind, stürze ich sie aus dem Eiswürfelbehälter in einen Gefrierbehälter und habe wieder Platz für die nächste Ration Kräuter.

Der Kohl wächst ganz gut und noch habe ich die weiße Fliege nicht ganz verbannt aber deutlich reduziert. Da muß ich die Tage noch einmal mit Niemöl spritzen. Der Kohlweißling fliegt sehr fleißig und ich bin gespannt ob das Niehmöl auf den Blättern ihn von der Eiablage abhält. Oder ob die ersten Freßversuche der Raupen gleich tödlich enden, wegen des noch auf den Blättern haftenden Niehmöls. Erste Flächen sind schon abgeerntet (Brokkoli, Salat, Spinat, Erbsen) und ich habe Gründünger (Sommerwicke als Erstversuch) gesät.

Grünkohl  (c) by  Joachim Wenk
Grünkohl in der Mittagssonne
Grünkohl    (C) by Joachim Wenk
Grünkohl
Blaukraut    (C) by Joachim Wenk
Blaukraut und abgeerntete Fläche
Weißkraut   (C) by Joachim Wenk
Weißkraut neben Tomaten
(C) by Joachim Wenk
Gründünger gesät – ob der aufgeht?

Meine Erbsen konnte ich nicht mehr grün ernten, die Zeit hat mich eingeholt und die Hitze. Jetzt lasse ich sie am Strauch reifen, es sind ja Palerbsen  und ernte sie dann trocken für  Suppen.

fast reife Blauwschokker    (C) by Joachim Wenk
fast erntereife Blauwschokker
fast erntereife  Blauwschokker    (C) by Joachim Wenk
fast erntereife Blauwschokker 
Erbsen    (C) by Joachim Wenk

Erbsen in der Sommerhitze

Meine Feuerbohnen sind prächtig gewachsen und haben sehr viele  Blüten angesetzt. Denen gefällt glaube ich das Wetter.

Feuerbohnen am Bohnenzelt  (C) by Joachim Wenk
Feuerbohnen am Bohnenzelt
Feuerbohnen am Bohnenzelt   (C) by Joachim Wenk
Feuerbohnen am Bohnenzelt, links daneben Erbsen

Mein Schneckenzaun. Darin habe ich den vorgezogenen Hirschhornwegerich gepflanzt. Er ist angegangen und muß nun nur noch wachsen, auch der Schnittknoblauch steht hier. Neu dazugekommen sind selbst gezogenen Kohlrabi. Gesät habe ich Winterrettich und Herbstrüben. Fleißig gegossen habe ich. Heute komme ich nicht dazu und hoffe dass sie das überstehen. Aber scheinbar sind wirklich keine Schnecken im Beet. Bisher habe ich noch keinen Schaden zu vermelden. Oder aber sie mögen Hirschhornwegerich nicht. Das heißt ich muß meine Kohlrabi gut beobachten. Wenn Schnecken drin sind werden sie sich über diese hermachen und das muß ich dann verhindern. Sofern ich noch dazu komme….Aber ich habe keine Schnecke mehr getötet! Ich will es ja in Grenzen halten und nicht in sinnloses Abschlachten übergehen. Ich habe schon etliche Schüsseln mit eingesammelten Schnecken hinten zum Garten hinausgetragen, die lange Einfahrt hoch, über die Straße in den Graben zur Pferdekoppel. Ich will ja Frieden in meinem Paradies und keinen Krieg. Das heißt ja nicht, daß ich nichts spritze oder auch mal Schneckenkorn streue. Ich denke in der Natur ist es ja so, daß jeder sein Essen und Revier verteidigt. Ich möchte es aber nicht unnötig machen und nur im für mich absolut nötigen Rahmen.  Und ich habe ja gemerkt, dass, je mehr ich Schneckenkorn streue und sie ermorde, desto mehr kommen von draußen wieder rein. Ich gewinne dabei garnichts. Jetzt will ich mal sehen wie die Natur selbst das regelt. Im Moment durch Trockenheit, die hindert die Schnecken den Kohl weiter so rasant zu durchlöchern. Meine zarten neuen Pflänzchen allerdings glaube ich würden sie dennoch zunichte machen. Daher der friedliche Schneckenzaun. Wenn das funktioniert, werde ich nächstes Jahr die Fläche neben dem Gewächshaus komplett damit einzäunen. Dort bietet es sich an weil es rechteckig und nicht dreieckig wie die anderen Beete ist. Und dort ist es besonders nötig, weil sie dort durch den Zaun nachgerückt kommen. Direkt daneben ist eine Wiese und Bäume und dort vermehren sie sich ungestört.

Schneckenzaunbeet  (C) by  Joachim Wenk
Schneckenzaun-Beet
Buschbohnen und Tomaten in der Mittagssonne  (C) by  Joachim Wenk
Buschbohnen und Tomaten in der Mittagssonne
Meine Himbeerableger, die ich letztes Frühjahr gepflanzt habe sind im zeitigen Frühjahr 2013 schön gewachsen. Die Triebe vom vergangen Jahr habe einige Beeren angesetzt. Die neuen Triebe habe ich schön hochgebunden und werde wohl nächstes Jahr mal wieder eine reiche Ernte haben. Die Sträucher habe ich schon viele  Jahre. Sie tragen im Sommer reichlich große Beeren. Davor  meine schwarze Johannisbeere ist ja schon abgeerntet. Da muß ich jetzt nachlesen wann man bei der was genau herausschneidet. Jetzt im Sommer nach der Ernte oder im Frühjahr vor Austrieb? 

Himbeeren und Johannisbeeren  (C) by  Joachim Wenk
Hinten Himbeeren vorne Johannisbeeren

Kartoffeln unterm Walnussbaum  (C) by  Joachim Wenk
Kartoffeln unterm Walnussbaum

Tomatenpflanzen   (C) by  Joachim Wenk
Tomaten mit ersten kleinen Ansätzen von Tomaten

Tomatenpflanzen   (C) by  Joachim Wenk
Tomatenpflanzen 

So das war ein kleiner sommerlicher Rundgang durch den Garten. Es hat nun schon seit 2 Wochen täglich fast 30°C oder mehr. Nachts kühlt es noch unter 20°C ab. Ich messe in Hausnähe aber immer noch warme 15°C oder mehr. Regnen tut es seit dem 30. Juni keinen einzigen Tropfen mehr und der Vorhersage nach bleibt es so und wird noch deutlich heißer tagsüber und auch nachts.  Puhhhhhh das wird was werden.

Ernte

Diesmal gibt es die Nachrichten aus dem Garten ohne Fotos. Ich habe keine gemacht und keine Lust dazu gehabt.

Was gibt es zu berichten? Es ist noch immer Sommer. Und das ist obwohl wir Juli haben echt erwähnenswert in diesem Jahr….. Das Gießen ist meine Haupttätigkeit im Garten. Jetzt habe ich mir für 2 Blumenbeete vor dem Haus (Südwest-Hang-Lage) 2 Schwitzschläuche  gekauft. Sie werden am Wochenende noch installiert. Eigentlich kann man sie unterirdisch verlegen. Das wäre im Frühjahr noch gegangen. Ich habe mir die letzten trockenen Sommer angesehen und dann überlegt das dieses Jahr zu machen. Es war aber nur nass und kalt und ich dachte wir bekommen nicht wieder so einen heißen Sommer und ich spare mir die Investition und Arbeit. Pustekuchen! Jetzt habe ich sie doch noch gekauft und werde sie oberirdisch verlegen. So muß ich einfach einmal ausprobieren wie diese Schläuche arbeiten und ob es hilft oder doch nur zu lokal um den Schlauch feucht ist. Sie sind recht lang und ich kann sie in Schlangenlinien verlegen. Dann kann ich sie immer wieder gerne auch ein paar Stunden angeschlossen lassen. Es wäre mir eine große Hilfe auch diese Bewässerung zu automatisieren. Es bleibt noch genug zu gießen.

Im Gemüsegarten habe ich noch einmal  Brennesseljauche ausgebracht. Und wieder mit NiemÖl gespritzt. Alle meine Kohlpflanzen – egal ob Grünkohl, Weißkohl, Rosenkohl, Brokkoli oder Kohlrabi – haben die weiße Fliege. Aber das Niem hilft gut, dort wo ich die weißen Flecken an der Blattunterseite erwischt habe ist nichts mehr übrig vom Schädling. Leider sind die ja wirklich ausschließlich an der Unterseite und so muß man jedes Blatt einzeln hochheben und besprühen. Langwierig ist das und mit Rückenschmerzen verbunden. Aber es hilft und damit bin ich zufrieden. Jetzt bin ich nur gespannt ob der strenge Geruch am Kohl auch den Kohlweißling davon abhält seine Eier auf dem Kohl abzulegen. Der Geruch ist ja der Witz an aller Mischkultur der Tomaten mit Kohl. Er verwirrt den Schmetterling und er findet zur Eiablage den Kohl nicht. Also bei mir jedenfalls nützt das überhaupt nichts. Ich habe Kohl mitten in den Tomaten, direkt neben Tomaten und immer sind die Raupen darauf. Gut, wenn sie jetzt in meinen Kohl beißen würden wäre das sicher ihr Ende mit dem ganzen Niem darauf….

Erbsen habe ich geerntet und gepalt. Also einen Teil meiner Erbsen. Sie sind leider schon beinahe oder gerade eben schon überreif. Ich hoffe man kann sie noch als TK-Kost grüne Erbsen essen. Die Blauwschokker werde ich ausreifen lassen und dann trocknen. Sicher auch noch von den normalen Erbsen. Gottseidank habe ich Palerbsen und keine Markerbsen. Leider war durch unsere Festivitäten im Juni die Zeit knapp und ich habe den optimalen Zeitpunkt sie grün zu ernten versäumt.

Meine bisherige Ernte sieht in etwa so aus:

  • 3 Blumenkohl und 1 Brokkolie eingefrohren
  • ca. 5 Gläser Erdbeermarmelade
  • ca 5 Gläser schwarze Johannisbeermarmelade (meine Lieblingsbeere)
  • etliche Flaschen Holunderblütensirup
  • etliche Flaschen Wiesenköniginsirup
  • Pfeffeminze, Malvenblüten, Brennessel, Stevia, Johanniskraut, Himbeerblätter getrocknet (zumindest schon mal eine erste Portion)
  • Spitzwegerichsirup gegen Husten angesetzt
  • viel  Salat gegessen
  • 1x Spinat zum Mittag, 1x Mangold (der ist jetzt aber recht unansehnlich zerfressen von Schnecken)
  • täglich Mairüben zum Abend-Vesper
  • Täglich abwechslungsreiches Grünzeug in meinen grünen Smoothie
  • Pfefferminze im Apfelschorle oder Limonadenpflanze und Limetten-Duftgeranie für interessante Durstlöscher

Sommer im Garten

Endlich ist es Sommer.  Es ist schön warm aber nicht glühend heiß. Es ist jeden Tag sonnig und warm und nicht nur 1-2 Tage zwischen Eisperioden. Und es regnet nicht mehr. Es ist doch wirklich schlimm bei uns. Entweder man säuft ab oder es regnet überhaupt Garnichts mehr. Jetzt ist es im Garten schon wieder so trocken dass der Boden steinhart ist und ich mal wieder viele Stunde in den Beeten stand und gegossen habe. Einziger Vorteil:  die Schnecken sind nicht mehr so aktiv.

Ansonsten geht die Ernte im Gemüsegarten los. Die Erbsen sind bereit zum Pflücken. Das werde ich die Tage noch machen.  Brokkoli und Blumenkohl sind erstaunlich schön und da wir nicht alles auf einmal essen können habe ich ihn gleich eingefroren. Er hätte auch noch gut ein wenig stehen können, aber da bereits die ersten Schneckenschäden ersichtlich sind, habe ich mich entschlossen ihn lieber sofort zu ernten und verwerten zu können. Lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach….

erntereife Palerbsen (C) Joachim Wenk
erntereife Palerbsen

erntereifer Brokkoli   (C) Joachim Wenk
erntereifer Brokkoli

erntereifer Blumenkohl   (C) Joachim Wenk
erntereifer Blumenkohl

Farbtupfer Ringelblumen   (C) Joachim Wenk
Ringelblumen als Farbtupfer im Gemüsegarten

Feuerbohnen   (C) Joachim Wenk
Feuerbohnen am Bohnenzelt kurz vor der Blüte

Farbtupfer   (C) Joachim Wenk
nochmal Farbtupfer im Gemüsegarten

Frühkartoffeln  (C) Joachim Wenk
Frühkartoffeln der Sorte „Orla“ – bald erntereif

Lagerkartoffeln   (C) Joachim Wenk
Lagerkartoffeln
Kartoffeln   Kapuzinerkresse   (C) Joachim Wenk
Lagerkartoffeln links „Setanta“ rechts “ Cara“

Kartoffeln     (C) Joachim Wenk
Kartoffel-„Wald“
Kapuzinerkresse   (C) Joachim Wenk
Farbtupfer Kapuzinerkresse und Schneckenring

Mischkultur Tomate, Sellerie, Lauch und Kohl     (C) Joachim Wenk
Mischkultur Tomate, Sellerie, Lauch und Kohl

Farbtupfer     (C) Joachim Wenk
Farbtupfer die von allein aufgehen

Topinambur      (C) Joachim Wenk
Topinambur

Ende Juni Anfang Juli

Jetzt wird es doch wirklich langsam Zeit, daß ich mich hier wieder einmal melde. Also, unser großes Fest ist vorüber und war wunder wunder schön. Und weil ich in den letzten Tagen keine Zeit und Gelegenheit hatte, hier zu schreiben, kommt eine hauptsächlich durch Fotos getragene Zusammenfassung.

Also im Gemüsegarten würde jetzt alles durch die nun vorhandenen sommerliche Wärme, vor allem auch nachts, sehr schön wachsen. Nur die Schnecken sind unerträglich. Ich habe ein paar Salate und Sommerendivien gepflanzt. Am nächsten morgen war alles! weg. Nicht einmal ein winziges Teil, was bestätigen könnte, daß dort eine Pflanze stand, ist noch zu finden. Selbst den sich mittlerweile köpfenden und mit riesigen Blättern versehenen Kohl zernagen sie. Eine Holunderstaude, die etwa 1,50 m hoch war, ist komplett entlaubt. Ich werde jetzt erstmal nichts Neues mehr pflanzen und hoffe, dass die Wärme und trockeneres Klima dem Wahn ein bisschen Einhalt gebieten.

Hier ein paar Impressionen vom Gemüsegarten:

Topinambur
Topinambur vor dem Gewächshaus

Mischkultur    (C) by Joachim Wenk
Mischkultur Tomaten, Sellerie, Lauch, Kohl und Buschbohnen

Rotkohl und Brokkoli     (C) by Joachim Wenk
Rotkohl (mittlerweile von Schnecken zernagt)

Mischkultur mit Tomaten    (C) by Joachim Wenk
Mischkultur mit Tomaten

Kartoffeln Meerrettich und Hund    (C) by Joachim Wenk
Kartoffeln mit Meerrettich und Hund 😉

 Kartoffeln und Meerrettich  (C) by Joachim Wenk
Kartoffeln und Meerrettich

Frühkartoffeln     (C) by Joachim Wenk
die Frühkartoffeln

Die Bilder habe ich vor über einer Woche gemacht und muß jetzt, da ich sie hier hochlade und beschrifte festestellen, daß doch alles schon wieder sehr stark gewachsen ist. So klein wie auf den Fotos ist alles nicht mehr. Das macht wirklich die Wärme, die so lange gefehlt hat.

Unten auf dem Bild: das dieses Jahr neu angelegte Stück Gemüsegarten. Im Hintergrund der  Holzlagerplatz ist mittlerweile auch schon fast leer geräumt. Da kommt das Dach noch fort und dann bleibt die fest betonierte Teppichstange übrig. Da spanne ich Drähte um meine Brombeere daran anbinden zu können. Die wächst auch schon schön, rechts neben der Stange, hier leider nicht sichtbar. Den Kompost habe ich
umgeschichtet, mit Erde vermischt und mit Pappe abgedeckt. Jetzt kann er verrotten, was er auch brav tut. Fast täglich sackt er weiter zusammen und wird weniger in der Gitterbox. Dafür wächst der neu zu sammelnde Kompost im Nachbarbehälter bereits wieder fleißig. Rechts neben dem Gewächshaus steht mein Grünkohl. Er fängt jetzt auch an zu wachsen und ich habe mit Schrecken festgestellt, daß die  Blätter wieder mit weißer Fliege verseucht sind. Letztes Jahr habe ich es zu lange nicht gemerkt und im Herbst dann den über hüfthohen und beinahe erntereifen Kohl komplett entsorgen müssen. Die weiße Fliege und deren Eier waren derart lückenlos auf allen Blättern zu finden, dass man nicht ein einziges Blatt hätte essen mögen. Dieses Jahr soll mir das nicht wieder passieren, da mir der Grünkohl mittlerweile im Winter zu einem beliebten und gesunden Essen geworden ist. Ich habe mit Spruzit von Neudorff gespritzt und heute gleich neues gekauft, damit ich ausreichend Lösung ansetzen kann. Schneckenkorn werde ich nicht mehr streuen, da erstens ohnehin und trotz Schneckenkorn alles zerfressen wird, und ich zweitens glaube, damit nur noch mehr und mehr  Schnecken aus der Umgebung anzulocken.

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Die Feuerbohnen sind mittlerweile oben am Gerüst angekommen und haben unten schon die ersten Blüten. Nächstes Jahr werde ich noch so ein Zelt kaufen um meine Blauwschokker Erbsen daran emporzuleiten. Die haben die Höhe von Stangenbohnen (mittlerweile über 2m) und brauchen eine kräftige Rankhilfe.

Bohnenzelt    (C) by Joachim Wenk
Mein Bohnenzelt

   Blauwschokker Erbsenblüte  (C) by Joachim Wenk
Blauwschokker Erbsenblüte

Blauwschokker Erbsenblüte   (C) by Joachim Wenk
Blauwschokker Erbsenblüte

Tomaten und Paprika im Gewächshaus    (C) by Joachim Wenk
Tomaten und Paprika im Gewächshaus

  im Gewächshaus(C) by Joachim Wenk
Mairüben, Melde und selbst gesäte Kohlrabi im Gewächshaus

Ein Teil unseres Brennholzes für gemütliche Stunden im Winter und Herbst und Frühjahr vor dem Kaminöfchen.

Brennholz für gemütliche Stunden    (C) by Joachim Wenk
Brennholz für gemütliche Stunden

Die erste Moosrose, die ich besitze:  Captain John Ingram. Im April gepflanzt, jetzt die erste Blüte, sehr schöne dunkle Farbe, nicht aufhellend und ganz fein bestachelte  Stängel.

Captain John Ingram     (C) by Joachim Wenk
Captain John Ingram

 Captain John Ingram    (C) by Joachim Wenk
Captain John Ingram 

Captain John Ingram    (C) by Joachim Wenk
Captain John Ingram

Vor ein paar Wochen blühten auf dem Beet vor dem Haus orangeroter Mohn und hellblauer Storchschnabel. Die Farbkombination und Blütenform war zufällig hier vereint. Sie hat mir aber sehr sehr gut gefallen. Nun blüht auf dem selben Beet die orangefarbene Ringelblume und die tiefdunkellilafarbene Malve. Ein atemberaubend schöne Kombination in Farbe und Blütenform und Wuchs. Diese Kombination werde ich mir merken und sie wiederholen. Die Kombination aus lila und orange und auch vorher hellblau und orangerot passt sehr gut. Ich habe mir überlegt dem Beet insgesamt die Farben Lila und Orange zu verordnen. Vielleicht ein wenig Weiß als Auflockerung. Es ist relativ trocken und heiß vom Kleinklima her gesehen. Darum habe ich auch schon meine Exoten dort hingepflanzt. Banane an einem Ende, frostharte Zitrone, frostharter Eukalyptus, frostharter Hibiskus und Palmlilie stehen dort. Nun weiß ich welche Art Pflanzen dort hinsollen und welche Farben. So leicht ist Gartenplanung………Über die Farbkombination kommt später noch mehr. Auf der anderen Seite der Hofeinfahrt ergab sie sich ebenfalls von ganz allein.

Calendula und Malve      (C) by Joachim Wenk
Calndula und Malve
Calendula und Malve       (C) by Joachim Wenk
Calendula und Malve
Calendula und Malve      (C) by Joachim Wenk
Calendula und Malve
Und hier einmal Fotos von etwas ganz anderem. Unsere Fischweiher. Die sollten auch erwähnt werden. Zwar war gerade in den letzten beiden Jahren vor allem mein Augenmerk auf dem Hausgarten gelegen, dennoch sollten wir die Weiher nicht vernachlässigen. Und wir haben uns vorgenommen jetzt nach dem großen Fest anzufangen dort längst fällige Arbeiten zu machen. Hier der große Weiher den wir haben trocken liegen lassen. Da muß an der Böschung etwas gemacht werden .

großer Karpfenweiher      (C) by Joachim Wenk
großer Karpfenweiher, trocken
großer Karpfenweiher      (C) by Joachim Wenk
großer Karpfenweiher

Das ist der kleine Weiher und hier müssen wir als erstes beginnen. Die Erlen um das Ufer müssen abgeschnitten werden. Das wollten wir im Winter machen, wenn der Weiher zugefrohren ist und wir gut an die Büsche heran kommen.  Da der Weiher aber nicht ausreichend zufrohr vergangenen Winter machen wir das jetzt vom Ufer aus. Die Büsche nehmen dem Weiher die Sonne, dadurch bleibt das  Wasser zu kalt und die Algen können nicht atmen und wachsen und den Fischen als Nahrung dienen wenn zu wenig Sonne darauf scheint .

Erlenbüsche um den kleinen Weiher      (C) by Joachim Wenk
die Erlen müssen abgesägt werden
Erlen um den Weiher    (C) by Joachim Wenk
die Erlen blockieren die Sonne

Herrliche mittelfränkische Landschaft, wie wir sie lieben umgibt unsere Karpfenweiher.

Blick in mittelfränkische Landschaft      (C) by Joachim Wenk
Blick in die Landschaft

unser Arbeitsbus     (C) by Joachim Wenk
unser Arbeitsbus

Zurück im Hausgarten. Die ersten Kräuter in diesem Jahr, die zum Trocknen ausliegen. Zitronenmelisse, Johanniskraut und Pfefferminze.

Trockenturm aus alten Geschirrboxen     (C) by Joachim Wenk
Trockenturm aus alten Geschirrboxen

Und hier unsere nächste Baustelle. Im ehemaligen Hasenstall muß die Zwischendecke heraus, dann ist der Raum höher. Wenn man ihn dann isoliert und eine dichte Tür einbaut, kann ich mit einer Gewächshausheizung als Frostwächter dort meine großen Palmen und Kübelpflanzen überwintern. Schön ist die Arbeit nicht. Dort oben lagerte über Jahrzehnte das Heu für die Hasen und Schafe im Winter. Als die Viehzucht beendet war ist niemand in den Heuboden und hat mit Besen und Staubsauger klar Schiff gemacht……Aber wir haben es in einem Tag geschafft. Die Decke ist raus.

ehemaliger Hasenstall      (C) by Joachim Wenk
Die Decke muß weichen

alte Hasenställe sind jetzt Brennholzlager     (C) by Joachim Wenk
hinter den Türen waren früher Hasen, jetzt lagert Brennholz

das künftige Palmenhaus     (C) by Joachim Wenk
das künftige Palmenhaus

das künftige Palmenhaus      (C) by Joachim Wenk
das künftige Palmenhaus
das künftige Palmenhaus     (C) by Joachim Wenk
das künftige Palmenhaus 

Tür zum Gärtnerzimmer     (C) by Joachim Wenk
Tür zum Gärtnerzimmer

alle muß noch isoliert werden

Unsere Pflanzengeschenke. Hier eine Gewürzrinde im neuen Terrakotta-Topf. Ein wahnsinns Gelb diese Blüten.

Gewürzrinde     (C) by Joachim Wenk
Gewürzrinde

Die gelbe David Austin Rose Golden Celebration Wir haben sie geschenkt bekommen und nun einen Platz gesucht, wohin wir sie setzen könnten. Die herrlichen gefüllten und stark duftenden Blüten sollten leicht erreichbar und beschnupperbar sein. wir haben sie hier neben die Einfahrt gesetzt. Und als ich mich hinkniete um sie am ebenfalls geschenkten Spalier anzubinden, sah ich die Blüte der lila Captain John Ingram. Welch ein Zufall, und es war wirklich nicht beabsichtigt. Auf beiden Seiten der Einfahrt ist nun diese geheimnisvolle und opulente Farbkombination von Orange-Gelb und Lila. Wenn das kein Zeichen ist.

golden Celbration      (C) by Joachim Wenk
golden  Celebration

golden Celebration      (C) by Joachim Wenk
golden Celberation

Der Schmetterlingsflieder. Links unser gekaufter mit erster Blütenknospe und rechts unser Geschenk. Wir haben uns auch eine hölzerne Bank bestellt, die dann die Sitzgelegenheit im Hain aus blühenden Sträuchern wird.

Schmetterlingsflieder    (C) by Joachim Wenk
Schmetterlingsflieder

Bank im SträucherHain      (C) by Joachim Wenk
noch die alte Bank im Hain aus Blütensträuchern

Mein Kräutergarten mit dem ebenfalls geschenkten großen Rosmarinstämmchen

Kräutergarten mit Rosmarinstämmchen      (C) by Joachim Wenk
Kräutergarten mit Rosmarinstämmchen

Kräutergarten mit Rosmarionstämmchen      (C) by Joachim Wenk
Kräutergarten mit Rosmarionstämmchen

Rosenblüten, ein erfrischender Brunnen und ein köstliches Abendessen im Freien….

….zuvor ein paar Stunden Arbeit. Das wollen wir doch nicht verschweigen!

Vor unserem großen Fest am Wochenende heißt es noch immer groß-Reinemachen. Im Garten fangen wir an und arbeiten uns dann ins Haus vor.

Ich habe mal wieder den halben Tag auf allen Vieren verbracht und das „Unkraut“ was meine Pflanzen zu nahe kam beseitigt. Dann war ich im ganzen Garten mit dem Schlauch zum Gießen unterwegs. Es ist warm, war die Tage glühend heiß und es fällt kein Regen. Heute weht ein starker  Wind und so ist alles schon wieder steinhart und trocken. Gut dass wir einen eigene Brunnen haben, sonst würde das Gießwasser uns noch finanziell ruinieren.

Die Empress Josephine  vom letzten Jahr blüht mit etlichen Blüten. Wunderschöne zersauste oder gerüschte große Blüten mit süßem Duft.  Auch die Rose de Resht von diesem Jahr hat eine erste intensiv gefärbte Blüte mit schönem Duft. Sie steht unmittelbar hinter unserem Brunnen und wird, wenn sie gewachsen ist ein schöner Hintergrund für das plätschernde Wasser sein.

(C) by Joachim F. Wenk
Empress Josephine

(C) by Joachim F. Wenk
Empress Josephine

(C) by Joachim F. Wenk
Empress Josephine

(C) by Joachim F. Wenk
Empress Josephine

(C) by Joachim F. Wenk
Rose de Resht

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Rose de Resht

Die Geranien haben sich auch langsam erholt und fangen an sich an den Sommersitz zu gewöhnen. Die ersten Blüten sind  Vorfreude auf die folgende kitschig-bunte Vielfalt.

(C) by Joachim F. Wenk
bunte Geraniensammlung

 Die Malven blühen bereits in mystischem Lila. Sie sähen sich reichlich selbst aus und stehen verteilt im Garten, wo immer es ihnen gefällt. Unkraut oder Zierkraut? Wer will das entscheiden.

(C) by Joachim F. Wenk
Malven, die sich selbst aussähen

(C) by Joachim F. Wenk
Malven, Storchschnabel und Strelitzie

(C) by Joachim F. Wenk
Malven, Storchschnabel und Strelitzie

Und an mehreren Stellen im Garten blüht er jetzt der Holler. Der Holunder. Der Holundersirup für Salatsaucen, Sekt à la Hugo, Gebäck und Glasuren und vieles  mehr ist schon fertig bereitet und wartet in der Speisekammer auf seinen großen Auftritt.

(C) by Joachim F. Wenk
der Holler hinter dem ehemaligen Hühnerhaus

(C) by Joachim F. Wenk
Holler neben der Gartenbank

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Holler von der Bank aus gesehen

Mein Kräutergarten bringt die erste Ernte für die Küche in diesem Jahr.

(C) by Joachim F. Wenk
der Kräutergarten

Beim großen Pflanzenumzug im vergangen Jahr kam auch eine schon ältere Kletterhortensie mit in den Garten. Sie stand auf Betonboden in einem Beton-Kanalrohr-Ring. Sie erklomm die Hauswand mehrere Meter hoch und blühte überreich in jedem Jahr. Wie bringt man so eine große Pflanze 20km weiter in einen Garten? Trotzt Anhänger musste sie auf etwa 80cm Höhe gekappt werden. So bekamen wir sie mit dem Wurzelballen aus dem Betonring heraus. Leider war ja letztes Jahr nach der Umzugsaktion sofort der lange trockene Sommer und das gefiel ihr garnicht. Sie wurde grün aber wuchs überhaupt nicht. Dieses Jahr blüht sie wieder und ich hoffe, dass sie wieder wächst und das Dreibein-Gerüst aus Haselnußruten schön bewächst. 

(C) by Joachim F. Wenk
Kletterhortensie

Volker hat sich daran gemacht das Loch für unseren Brunnen auszuheben. Von der Arbeitswut gepackt hat er dann den Brunnen komplett und betriebsbereit installiert.

(C) by Joachim F. Wenk
der Unterbau

(C) by Joachim F. Wenk
die Einzelteile

(C) by Joachim F. Wenk
das Ergebnis – unser beleuchteter Brunnen

(C) by Joachim F. Wenk
das Ergebnis – unser beleuchteter Brunnen

(C) by Joachim F. Wenk
das Ergebnis – unser beleuchteter Brunnen

(C) by Joachim F. Wenk
das Ergebnis – unser beleuchteter Brunnen

Gegen Abend haben wir dann ein Lagerfeuer in unserer Feuerschale entfacht. Fleißig nachgefeuert und als genug Glut vorhanden war begann der gemütliche Teil des  Abends. Gegrillte Gemüse, ein Stückchen Fleisch und Wurst (klar blieb für die Hunde auch ein wenig übrig) und ein kühles Bier mit Blick auf den in der Dämmerung schon schön leuchtende Brunnen. Herrlich!

Wachstum bei Hitze

So ein Jahr! Erst erfroren, dann „ersoffen“ und jetzt verbrannt. 38°C hatten wir heute!

Dennoch muß ich sagen, daß die Pflanzen erstaunlich gut dastehen. Sie haben einen regelrechten Wachstumsschub hinter sich. Scheinbar ist noch genug Feuchte im Boden.

Meine fliederfarbenen Blauwschokker-Erbsen blühen endlich. In etwa 1,90cm Höhe. Wundervolle Farbe. Eine Zierde für den Gemüsegarten. Daneben die normalen Erbslein blühen auf Kniehöhe.

(C) by Joachim F. Wenk
Blauwschokker Blüte

(C) by Joachim F. Wenk
Blauwschokker  Blüte

(C) by Joachim F. Wenk
normale Erbse in Blüte

(C) by Joachim F. Wenk
Vergleich Blauwschokker Erbse und normale Erbse

Die kürzlich gepflanzten Tomaten stehen auch aufrecht und sind nicht welk. Das freut mich sehr.

Meine Pfingstrosen werden wohl auch heute noch oder morgen aufblühen. Gut dass dann die Hitze vorüber ist und so die Blüten doch vielleicht ein paart Tage halten. Eine Staude vom letzten Jahr ist auch wieder gekommen und blüht mit schönen blauen Glocken. Ich glaube, neben dem Tränenden Herz ist es meine erste im Garten von mir gepflanzte Staude die wieder gekommen ist und blüht. Eigentlich nichts weltbewegendes. Mir fällte es nur auf, da ich ja immerfort am Pflanzen bin und ungeduldig auf Wachstum und Blüten warte und das eben in der Natur nicht zu erzwingen. Es braucht seine Zeit. Und bei den ersten Pflanzen ist die tatsächlich gekommen und sie sind eingewachsen und blühen. Schön!

(C) by Joachim F. Wenk
Pfingstrosen

(C) by Joachim F. Wenk
Pfingstrosen

Eine weitere Rose hat dicke Knospen mit bereits rosa Schimmer. Die blüht auch jetzt bald auf. Und meine Kübelpflanzen stehen auch schön im Saft. Die Zitruspflanzen und den Drachenbaum hat die Kälte/Frost mit Dauerregen im Mai geschädigt, aber sie scheinen noch zu leben und werden sich sicher erholen. Meine Datura treibt auch reichlich aus. Ich habe sie im letzten Herbst nicht stark zurückgeschnitten. Sonst musste ich sie immer fast auf Bodennähe abschneiden, da kein Überwinterungsplatz vorhanden war. Bis sie dann wieder da war und blühen konnte war es immer schon Herbst. Und ich habe gelesen, daß sie schneller blüht, wenn sie nicht so stark geschnitten wird.Wir werden  sehen, wann die ersten Blüten kommen.

(C) by Joachim F. Wenk
meine Kübelpflanzen

(C) by Joachim F. Wenk
meine Kübelpflanzen

Meine Zwergseerose im Regenfass hat auch schon 2 offene Blüten und eine Knospe. So früh war sie noch nie dran mit Blütenschmuck.

(C) by Joachim F. Wenk
Zwergseerose im Regenfass

Ein Sommertag im Garten

Heute habe ich frei  und einen ganzen Tag im Garten verbracht. Traumhaftes warmes Wetter, ab und zu Wolken, daß die Sonne nicht zu sehr brennen kann und ein Lüftchen kühlt ebenfalls von Zeit zu Zeit.

Vor dem großen Fest in vierzehn Tagen muß noch einiges erledigt werden. Oberste Priortiät hat im Moment das Aufräumen und Ordnen oder Pflegen.

Ich habe die letzten übrigen selbst gezogenen Tomatenpflanzen in das Gewächshaus gesetzt. Mit Gurken wird das dieses Jahr nichts. Ich habe wieder eine Fingergurke mit 2 reifen Gürkchen, die mache ich ab und das wird es dann gewesen sein für diese Pflanze. Sie wächst eher rückwärts. Ich habe mir schon vorgenommen im kommenden Jahr, wenn dann das Palmenhaus zum Überwintern fertig ist, dort im Frühjahr meine Pflanzen vermehrt selbst zu ziehen. Dann habe ich auch gleich bio-Saatgut verwendet. Und die Sorten, wie ich sie mir aussuche. Die Tomaten, die ich dieses Jahr spät noch gesät habe, und die Kürbisse waren erste Klasse.

Im Gewächshaus habe ich nun auch meine 4 dortigen Tomaten mit Schnüren von der Decke zum Boden versorgt. Ich ziehe Tomaten immer 3-4-triebig. Und diese Seitentriebe, die ja auch Früchte tragen müssen gut gestützt werden. Im Gewächshaus die Tomaten blühen nun bereits. Ich bin schon sehr gespannt auf die unterschiedlichen Sortenmerkmale. Die werde ich mir sorgfältig notieren für die Entcsheidungsfindung im nächsten Frühjahr.

Ich habe auch meinen Brombeerstrauch aus der Schweiz, den wir von Volkers  Tante zur Hochzeit bekommen habe eingepflanzt. Im Moment ist an der Stange die als Rankgerüst dienen soll zwar noch das Dach mit  Feuerholz darunter angebracht. Dieses soll ohnehin von dort weggeräumt werden. Jetzt muß es wenigstens zeitnah geschehen damit die Brombeere befestigt werden und nächstes Jahr hoffentlich richlich tragen kann. Da der Wurzelstock immer kühl unter Mulch sein soll habe ich halbverrotteten Hecken-Hecksel darüber gegeben. Jetzt kann sie loslegen mit Wachsen.

Im Beet am Haus habe ich meinen Maggibusch umgesetzt. Er ist wie üblich jetzt bereits schon fast 2m hoch und erdrückt mein Khaki-Bäumchen. Jetzt habe ich ihn ausgegraben, geteilt und abgeschnitten. Die Blätter zum Teil zum Trocknen ausgelegt und die Pflanzenstöcke  bei Kompost wieder eingepflanzt. Dort kann er wachsen und stört nicht. Als Gewürz verwende ich ihn im Kräutersalz und der selbst gemachten Instant-Gemüsebrühe. Da er aber derart geschmacksintensiv ist braucht man ja nur sehr wenig davon. Mit dem frischen Blattgrün kann man allerdings ähnlich Pesto-Genovese ein Liebstöckel-Pesto (Walnüsse statt Pinienkerne) zubereiten. Über Tomaten-Mozzarella schmeckt es sehr gut und kam bei den Gästen auch sehr gut an.

Meine Blauwschokker Erbsen haben bald die 2m-Höhe erreicht. In der Beschreibung stand sie werden über einen Meter hoch und müssen gestützt werden. Nun habe ich meine Rankhilfe schon mit Stöcken und Leinen überarbeitet. Jetzt geht es nicht mehr höher. Nun aber sind die ersten Knospen erkennbar. Auf die flieder-blauen Blütchen bin ich schon sehr gespannt. Wenn die Erbsen auch gut schmecken nehme ich gleich fürs nächste Jahr Samen ab. Dann muß ich mir aber eine Bohnen-Ranghilfe zulegen oder basteln. Bei der Wuchsfreudigkeit sind Erbsenrankgitter hoffnungslos zu niedrig.

Die Kartoffeln treiben auch sehr schön. Interessant ist auch zu sehen, wie unterschiedlich die einzelnen Sorten in Statur und Blattfärbung sind. Meine Sellerie haben schon den ersten Knollenansatz sichtbar und der Lauch und überhaupt aller Kohl wächst flott. Mancher Kohl ist von Schnecken arg zerfressen. Jetzt muß ich anfangen nach Raupen zu sehen. Ich werde mir von Neudorff das Raupenspritzmittel Xentari zulegen, da die Raupen erfahrungsgemäß sehr unschöne Schäden hervorrufen und in Massen auftreten. Absammel ist auch immer eine eklige Angelegenheit.

Dann haben wir die Betonwegplatte aufgefräst und unser Stromkabel wieder ein wenig in Richtung  Brunnen verlegt.

(C) by Joachim F. Wenk
die Wegplatte ist schon wieder zubetoniert

(C) by Joachim F. Wenk
von hier ist es nicht mehr weit bis zum Brunnen

(C) by Joachim F. Wenk
am linken Bildrand wird der Brunnen installiert

Eine meiner letztjährigen Rosen hat nun auch geblüht. 3 Blüten waren es. Es ist Marguerite Hilling vorne am Zaun. Letztes Jahr gepflanzt und dann im fürchterlichen Hitze- und Trockensommer 2012 mit Gießkanne gepeppelt, weil sie an relativ trockener Stelle im Garten steht. Dort ist der Grund auch noch abschüssig, daß das Gießwasser eher fortläuft als zu versickern. Und ich erinnerte mich immer an die Pflanzenbeschreibeung von 2 m Höher der Strauchrose. Sie ist vielleicht 30 cm hoch. Aber dieses Jahr hat sie nun geblüht und man sieht schon Triebe die wohl noch ein wenig wachsen wollen in dieser Saison. Toi toi toi damit endlich am Zaun auch etwas großes blühendes steht. Und  robust muß es dort sein, damit es die am Zaun entlangtobenden Hunde nicht immer platt treten….

(C) by Joachim F. Wenk
1. Blüten Marguerite Hilling gepflanzt 2012

(C) by Joachim F. Wenk
1. Blüte Marguerite Hilling gepflanzt 2012
(C) by Joachim F. Wenk
der Zaun vom Standpunkt der  Marguerite Hilling aus

Und weil die Farbe sehr schön zur Rose passt hier noch ein paar Blüten vom blauen Storchschnabel. Der war schon im Garten. Ich habe ihn dieses Frühjahr ausgegraben geteilt und in mein neues Studenbeet gepflanzt. Dort blüht er bereits neben dem gekauften Storchschnabel. Die Rosen sind wohl fast ertrunken und die Dahlien und anders haben die Schnecken aufgefressen. Dort habe ich auch einen echten Eibisch gepflanzt. Jetzt habe ich in einer Zeitschrift gelesen, daß die Bauerngartenpflanze, Stockrose, die ich auch ausgesät und dorthin gepflanzt habe in eine Familie gehören. Und was ich super interessant fand. Der Eibisch heißt im Englischen Marshmallow, also Sumpfmalve. Stimmt den Begriffe kennt man wo ganz anders her. Und genau das ist richtig. Laut dem Bericht wurden diese Süßigkeiten aus den schleimigen Substanzen aus der Eibischwurzel, Eiweiß und Zucker hergestellt. Wenn er die Schnecken überlebt und blüht werde ich ihn fotografieren.

(C) by Joachim F. Wenk
blauer Storchschnabel

Ansonsten habe ich noch in stundenlanger Arbeit auf den Knien den Bewuchs zwischen den Terrassenplatten herausgekratzt. Da stand das Gras schon so hoch, daß man darüber stolperte….

Dann habe ich die Wildniss bei den Geranien und meiner Captain John Ingram abgemäht. Ich weiß einfach noch nicht was ich mit dieser Stelle im Garten mache. Direkt am Zaun, neben der Haupteinfahrt ins Grundstück und so wenig schmuck gestaltet. Dort haben wir 3 sehr große Nadelbäume umgesägt, deren Stümpfe natürlich jetzt noch im Boden stecken. Ich habe meine Kletterhortensie und die Wildrosensämlingsrose und meine Aronia-Beere hingepflanzt. Diesjahr dann die Mossrose. Aber der Wildwuchs ist wirklich ungestüm und bis ich weiß, wie ich das Eckchen anlengen will muß ich halt mir der Sense durch. .

Die automatische Bewässerung meiner Kübelpflanzen mußte überholt werden. Meine größte Palme hat den Topf derart durchwurzelt, daß kein Wasser, nicht einmal durch die Tropfbewässerung in das Erdreich gelang. Jetzt habe ich mit Hammer und Meisel an ein paar Stellen etwa 5cm tief die Wurzeln entfernt und somit Mulden für das Wasser geschaffen. Dort kann es hineintropfen und dann besser versickern. Ich denke da muß ich mit dem Topf und den Wurzeln im Herbst oder Frühjahr etwas unternehmen.

Zu tun gibt es immer etwas

Endlich einmal wieder Sonnenschein und warme Luft. Wir waren in kurzen Hosen und im T-Shirt im Garten. Hier ein Lagerbericht:

Volker hat die Fenster vom Hüttenzauber, dem Gärtnerzimmer und künftigen Palmenhaus abgeschliffen und mit dem Pinsel in fieser Feinarbeit lackiert. Ebenso das neue Hintertürchen mit Rostschutz und dann mit grünem Lack gepinselt.

Ich habe die ersten Rosenblüten entdeckt. Einmal die Wildrose, deren Samen ich ca. 1992 oder 1993 von meinem Lieblingsberg am Gardasee mitgebracht hatte. Der Sämling stand dann im Topf im Hof  und dann viele Jahre in meinem Feldgarten. Geblüht hat er irgendwie nicht. Aber die Sentimentalität und Loyalität zu meinen Pflanzen hat mich zu ihr halten lassen. Letztes Jahr habe ich die Pflanze dann, spät im Jahr (April oder Mai) am Feld ausgegraben und bei der großen Trockenheit in meinen neuen Garten gepflanzt. Sie ging sofort an und wuchs. Jetzt hat sie wundervolle intensiv rosa-pinkfarbene Blüten in großer Zahl. Schöööööön

Wildrosensämling    (c) Joachim Wenk
Wildrosensämling  gesät ca. 1992

Wildrosensämling gesät ca. 1992

Wildrosensämling    (c) Joachim Wenk
Wildrosensämling gesät ca. 1992

Und wenn ich schon über meine Rosen rede. Ich habe seit ebenfalls vielen Jahren eine so entzückende kleine Rose, wie sie es wohl nicht gleich ein zweites  Mal gibt. Ich habe früher in einem Hinterhof gegärtnert. In der Stadt mit Betonboden. Das heißt, daß ich alle Pflanzen in Töpfen und Kübeln halten musste. Das wiederum bedeutet, der Wuchs darf nicht sehr stark ausfallen und die winterharten Pflanzen müssen wirklich winterhart sein, um im Topf draußen überleben zu können. Als Rosenfan habe ich viele probiert. Von der ersten  Blüte an begeistert war ich von der Pompon de Bourgogne . Sie hat – nach meinem persönlichen Geschmack – perfekte Rosenblüten und das in  Miniaturform. Eben nur daumennagelgroß. Darüber ist das Laub proportional perfekt passen, hellgrün und die Blütchen duften auch noch dazu. Sie war viele Jahre in einem Betonkübel von etwa 40 cm Höhe rund ums Jahr im Freien. Dann ist sie in meinen neuen Garten umgezogen und das Ergebnis seht ihr hier. Um daran zu riechen müsstet ihr mich allerdings demnächst einmal besuchen.

Pompon de Bourgogne  (Rosa centifolia)    (c) Joachim Wenk
Pompon de Bourgogne  (Rosa centifolia)

Pompon de Bourgogne  (Rosa centifolia)    (c) Joachim Wenk
Pompon de Bourgogne  (Rosa centifolia)

Pompon de Bourgogne  (Rosa centifolia)    (c) Joachim Wenk
Pompon de Bourgogne  (Rosa centifolia)

Pompon de Bourgogne (Rosa centifolia)

Pompon de Bourgogne (Rosa centifolia)

Pompon de Bourgogne (Rosa centifolia)

Aber die Rosen sind nicht die einzigen Blüten, die jetzt so nach und nach im Garten aufgehen. Im Exotenbeet vor dem Haus (winterharte Exoten wie Hibiskus, Zitrone, Palmlilie, Eukalyptus und Banane) blüht der Mohn und der Storchschnabel. Und dahinter in der Tulpen-und Narzissenwiese blühen gelbe Blüten. Da wir die Wiese bis jetzt nicht mähen konnten, da die Zwiebelpflanzen noch nicht eingezogen waren, erscheinen schon die nächsten Blüten mit denen wir nicht gerechnet haben.

Die Banane, die ich jetzt dorthin gepflanzt habe steht seit einiger Zeit in einem riesigen Kübel. In einem Winter der sehr kalt war ist sie uns in der Garage total zurückgefroren. Also alles oberirdische, um dann um so kräftiger von Unten wieder auszutreiben. Der Kaufbeschreibung nach ist sie auch winterhart. So habe ich jetzt einen Ableger beim Umtopfen abgetrennt und in das Exotenbeet gepflanzt. Im Winter werde ich sie über dem Boden abschneiden und mit Laub bedecken. Das ist ein Versuch um zu sehen, ob sie wirklich bei uns ausgepflanzt werden kann. 

Staudenmohn und Storchschnabel    (c) Joachim Wenk
Staudenmohn und Storchschnabel

Staudenmohn    (c) Joachim Wenk
Staudenmohn

gelbe Wiesenblumen    (c) Joachim Wenk
gelbe Wiesenblumen

Und in meinem Waldgarten, der noch ein wenig verwildert ist blüht mein neuer Fingerhut. Mein Waldmeister wächst auch stark. Er hat sich gut eingebürgert und ich werde ein paar Pflanzen davon zu Likör verarbeiten. Auch einen Baldrian habe ich dort gepflanzt, der ist aber im Moment noch dabei Fuß zu fassen. Er ist noch nicht gewachsen.

weißer Fingerhut im Waldgarten    (c) Joachim Wenk
weißer Fingerhut im Waldgarten

weißer Fingerhut    (c) Joachim Wenk
weißer Fingerhut im Waldgarten

Ansonsten habe ich noch meine restlichen Paprika gepflanzt. Im Gewächshaus ist wieder ein Gurke von vor-der-Kälte kaputt gegangen. Den Glockenpaprika habe ich schon einmal mit einem Stützstab versehen, auch wenn er noch nicht gewachsen ist. Dafür wachsen meine Blauwschokker -Erbsen wie verrückt. Ich habe schon 2 Spanndrähte darüber neu spannen müssen. Dafür ist noch keine einzige Blüte zu sehen.

Die Tomaten unter den Hauben sehen zum Teil wirklich fürchterlich aus. Ich bin am Überlegen, ob ich, wenn am Mittwoch der erneute Regen wieder vorbei ist, diese Pflanzen ausgrabe und dafür meine noch nachgezogenen Pflanzen einsetzen werde. 

Und Pastinaken habe ich nochmals gesät, da die im April gesäten nicht aufgegangen sind. Nachdem ich mir ein Büchlein über Pastinaken (Rezepte, Anbau, Historie) gekauft habe sind nun die neuen Pastinaken ähnlich der Kartoffeln auf kleine Hügel gesät. Hoffentlich gehen sie rasch auf, was aber bei diesen Wurzeln ohnehin einige Zeit in Anspruch nimmt. Ich habe auch etwas Dill in die Reihe mit gesät. Normal mache ich das um mit dem schnell aufgehenden Dill die Reihe zu kennzeichnen. Da die Reihe ja diesmal aber ein Hügel ist wäre es nicht nötig gewesen. Bei den Roten Rüben habe ich es auch so gemacht, hier allerdings mit Radieschen. Die waren auch noch in meiner Samenbox aber leider nicht in der Erde. Hier habe ich aber auch immer gute Ernten gehabt, wenn ich im Mai oder Juni gesät habe.

Zum Schluss noch eine traurige Nachricht. Das Storchennest ist leer. Am Samstag morgen als ich vom Gassigehen heimkam, kreisten beide Störche in Serpentinen über unseren Häusern und nun sind sie weg. Wahrscheinlich haben sie sich da verabschiedet? Ich habe jedenfalls das ganze Wochenende keinen Storch mehr gesehen oder gehört. Es war wohl doch zu nass und kalt. Hoffentlich probieren sie die nächste Brut wieder bei unseren Nachbarn und hoffentlich dann als glückliche Familie.