Selbstversorger Selbsttest: die Winterheckenzwiebel wird gepflanzt

Es ist so weit. Wer gern testen möchte, ob er sich zum Selbstversorger eignet, kann jetzt mit machen und mich das Jahr über damit begleiten. Jetzt wird die Winterheckenzwiebel gepflanzt.

Ein Gemüse – ein Jahr – der Selbstversorger-Test

Eigne ich mich zum Selbstversorger, egal in welchem Umfang? Werde ich mir rund ums Jahr Gedanken um meine Pflanzen machen und die Ernte verwerten und konservieren? Der Selbstversorger-Selbsttest kann hier eine Antwort geben. Auf alle Fälle ist es ein spannendes Experiment. Eine Pflanze rund ums Jahr versorgen. Monatelang ernten, kochen und konservieren. Und alles ohne eigenen Garten.

All die urban-gardener, Balkongärtner oder Dachterrassengärtner, die nicht gleich zum Selbstversorger werden wollen und dennoch gerade in der Stadt etwas Gemüse anbauen möchten, sind ebenfalls herzlich eingeladen, einfach mit zu machen.

Also auf geht’s. Die Winterheckenzwiebel wird gepflanzt.

Zutaten für den Selbstversorger-Test mit Winterheckenzwiebel

Zutaten:

  • ein großer Blumentopf (mindestens 30 cm Durchmesser am oberen Rand) oder sonst ein geräumiges Pflanzengefäß
  • ein Untersetzer
  • Tonscherben
  • grober Kies
  • Pflanzerde torffrei
  • Kompost oder Mutterboden
  • eine Winterheckenzwiebel-Pflanze

Materialauswahl:

Bevor es aber ans eigentliche Pflanzen geht, noch ein paar Worte zu den Zutaten.

Das Pflanzgefäß:

Die Winterheckenzwiebel wird etwa 40 cm hoch und bildet mit der Zeit einen dicken Horst an einzelnen Pflanzen. So wie es der bekannte Schnittlauch auch tut. Wegen der Größe und Blattmasse braucht sie ein großes Pflanzgefäß mit etwa 10 Liter Fassungsvermögen.

großer Blumentopf für den Selbstversorger-Test

Ich habe mich für einen einfachen Topf aus Ton entschieden . Der kostet etwa 6 €. Man kann auch Plastikgefäße verwenden. Die sind oft billiger. Der atmungsaktive Tontopf hat allerdings Vorteile. Durch die Verdunstungskälte des Gießwassers, das er beständig aufsaugt, heizt er sich im Sommer nicht so stark auf wie Plastik- oder Metallgefäße. Durch den damit einhergehenden Wasserverlust muss allerdings auch mehr gegossen werden. Der poröse Ton lässt Luft und damit Sauerstoff an die Wurzeln und in die Erde. Die Pflanzenwurzeln und Mikroorganismen in der Erde werden sich aber über das bessere „Wohnklima“ freuen.

Durch das höhere Eigengewicht des Tontopfes kippt er, wenn die Zwiebel ihre volle Größe erreicht hat, auch nicht gleich bei jedem Windstoß um.

Gerne verwendet in Stadt- und Dachgärten werden auch Jutesäcke oder andere Behälter aus stoffähnlichem Material. Das halte ich hier für nicht praktisch. Diese Gefäße überstehen meist schon einen Sommer nicht, ohne zu verrotten. Die Winterhecke ist aber mehrjährig und kann ein paar Jahre im Gefäß stehen. Den Topf verkleiden mit Jute oder Reisig und Ästen, was optisch sehr ansprechend sein kann, ist wieder eine gute Idee. Dadurch wird der Topf beschattet und es heizt sich die Erde darin nicht so sehr auf.

Gerade das Aufheizen der Erde ist bei Gefäßen aus Metall (Corten-Stahl) extrem. Daher sollten diese nur verwendet werden, wenn innen eine isolierende Schicht eingebracht wird. Alles in allem wird das dann sehr kostspielig und umständlich.

Egal was für ein Gefäß man verwendet, wichtig ist immer, dass im Boden ausreichend Löcher für den Wasserabfluss vorhanden sind.

Über dieses Löcher legt man ein paar Tonscherben von einem zerbrochenen Blumentopf. Das hindert die Drainage daran, durch die Löcher zu rieseln. Über die Tonscherben kommt dann eine Drainageschicht. Es geht auch ohne diese, wenn die Tonscherben dauerhaft die Löcher von Erde frei halten. Wesentlich besser ist aber eine Schicht aus (Zier-)Kies. Den gibt es in kleinen Einheiten (25kg) im Sack im Baumarkt für etwa 6 €. Oder man fragt im Baustoffhandel, ob man ein paar Hand voll Splitt haben kann. Ich verwende den Zierkies gerne als Drainage auch bei den Kübelpflanzen. Zudem macht er sich gut als Bodenabdeckung in den Pflanzgefäßen. Besonders bei Dachwurzen und mediterranen Pflanzen. Die Vögel picken dann nicht die frische Erde aus dem Topf, es ist ein Verdunstungsschutz und sieht optisch schön aus.

Das Pflanzsubstrat

Man kann die Pflanze, wie etwa Tomaten am Balkon auch, in fertige Erde aus dem Gartencenter pflanzen. Es sollte dann eine Erde zum Gemüseanbau sein.

Besser, gerade bei mehrjährigen Pflanzen, ist es, die Fertigerde zu mischen. Ich habe dafür noch reifen Kompost und Gartenerde genommen. Wer keinen Kompost hat, sollte zumindest ein wenig Mutterboden untermischen. Guter Mutterboden ist übrigens in Maulwurfshaufen zu finden.

Der Mutterboden und Kompost gibt der sehr lockeren Fertigerde Substanz und Struktur. Gerade, wenn die Pflanze länger als eine Saison eingetopft bleiben soll ist das wichtig. Im Mutterboden sind auch Mikro-Organismen, die im Bio-Anbau sehr wichtig sind und gerade bei der Düngung später eine wichtige Rolle spielen.

Will man naturnah, biologisch gärtnern, dann muss man sich auch immer über die verwendeten Materialien und deren Herkunft Gedanken machen. Beim Pflanzsubstrat für die Winterheckenzwiebel heißt das, man muss sich eine Fertigerde suchen, die OHNE Torf hergestellt ist. Der Torf ist in der Erde sehr gut und noch immer nicht zu 100% in gleicher Qualität durch andere Materialien zu ersetzen. Allerdings heißt Torf in der Erde unserer Topf- Zier und Balkonpflanzen, dass dafür über Jahrhunderte entstandener Torf der Landschaft entnommen werden muss. Die Flächen, auf denen er nachwachsen kann, wieder in Jahrhunderten, werden immer geringer und der Verbrauch immer höher. Wer also ohne Zerstörung der Natur und Raubbau an natürlichen Ressourcen gärtnern möchte, der verzichtet auf Fertigerde mit Torf.

Die Winterheckenzwiebel

Die Winterheckenzwiebel ist vollkommen winterhart und mehrjährig. Sie ist, wie der Name es sagt ein Zwiebelgewächs, das aber keine Zwiebeln ausbildet. Sie wächst eher wie ein Riesen-Schnittlauch in dichten Horsten. Die Schäfte der einzelnen Pflanzen verdicken sich nur ein wenig über den Wurzeln. Sie ist verwandt mit der Frühlingszwiebel oder Lauchzwiebel, die ganzjährig als Bund in der Gemüsetheke zu kaufen ist.

Verwendet werden die grünen Triebe (Schloten), die bei günstiger Witterung bereits ab Ende Februar zu wachsen beginnen. Essbar ist aber auch die Verdickung, wie bei den Lauchzwiebeln. Geerntet wird somit von etwa März bis sie im Herbst abstirbt und einzieht. Mindestens bis Oktober ist Erntesaison. Im Sommer bildet sie große runde Blütenkugeln in weiß aus. Die Blüten sind ebenfalls essbar und dekorieren Salate und Brotaufstriche oder Käseplatten am Buffet.

Lässt man sie blühen und Samen bilden, hat man Saatgut für weitere Winterheckenzwiebeln, die man an Freunde verschenken kann (Samen oder vorgezogenen Pflänzchen).

Die Samen sind , leicht angemörsert, als Würze verwendbar.

Genaue Rezepte zum direkten Verwenden in der Küche oder dem Konservieren und Verschenken liefere ich im Laufe der Saison in regelmäßigen Abständen. Wer jetzt schon neugierig ist, kann auf bereits vorhandene Rezepte in meinem Selbstversorger-Rezepteblog achimsgartenzumessen.de schmökern. Oder findet die Rezepte zur Winterheckenzwiebel im Link gesammelt.

Wie man sieht, kann oder muss man sich auch hier im Kleinen über alle verwendeten Pflanzen und Materialien Gedanken machen. Genau so ist es dann auch im Großen, im eigenen Garten mit vielen Pflanzen und Beeten.

Winterheckenzwiebel im Topf pflanzen

Jetzt wird aber endlich gegärtnert. Die Winterheckenzwiebel kommt in die Erde. Ich habe von einen meiner Horste an Winterheckenzwiebel in den Gemüsebeeten ein paar Pflanzen abgestochen und werde diese pflanzen. Winterheckenzwiebeln kann man aber auch im Töpfchen als Pflanze kaufen. Lokal in der Gärtnerei, Baumarkt oder bei Gartenmessen. Wer einen Lieferanten zum Bestellen per Post sucht, kann mich gern fragen, ich nenne dann welche.

Zuerst lege ich die Tonscherben über das Abfluss-Loch.

Dann fülle ich eine etwa 5 cm dicke Drainage-Schicht ein.

Kompost, Mutterboden und Fertigerde werden gemischt.

Jetzt fülle ich den Topf zu etwas 2/3 mit der Erdmischung und setze die Pflanze ein. Sie sollte so tief eingepflanzt werden, wie sie auch im Topf beim Kauf stand.

Weitere Erde wird eingeschichtet. Aber nicht bis zum Rand auffüllen. Mindestens 3 cm unterhalb der Topfkannte sollte die Erdoberfläche sein. Das erleichtert das spätere Gießen. Man kann noch etwas Mulch als Dünger auflegen und die die wachsende Wurzelmasse drückt nicht gleich die Erde oben aus dem Topf.

Ich habe die Pflanze, die noch Schlotenreste vom Herbst enthielt und etwas gakelig unter dem Mulch hervor wuchs, gestutzt. Jetzt kann sie ordentlich und sauber neu austreiben. Der Rückschnitt wird bei gekauften Pflanzen nicht notwendig sein.

Allerdings notwendig ist jetzt das ordentliche Eingießen. Der noch trockene Ton vom Topf wird sich mit Wasser vollsaugen wollen und die Pflanzerde ist sicher auch eher trocken. Dagegen braucht die Pflanze jetzt ausreichen Wasser. Nur so kann sie ordentlich Wurzeln bilden und auch über der Erde das erste, heiß ersehnte Grün durchschieben.

Daher mehrmals etwas Wasser in den Topf gießen und etwas warten. Dann wieder gießen. So lange, bis das Wasser unten in den Untersetzer fließt. Jetzt ist genug fürs Erste.

Ach ja und wer keine Winterheckenzwiebelpflanze bekommt, kann sie von jetzt an den ganzen Sommer über sähen. Geerntet wird dann allerdings erst im Herbst oder dem nächsten Jahr. Wie man die Winterheckenzwiebel aussät, werde ich demnächst hier erklären.

Pflege der Winterheckenzwiebel in den nächsten Wochen

Topf hell und gerade jetzt im Frühjahr sonnig im Freien aufstellen. Je geschützter (Hauswand) er steht, desto eher und schneller wachsen die Zwiebeln

Täglich die Feuchtigkeit prüfen und wenn notwendig, gießen. Fängt die Pflanze an zu wachsen und die Sonne scheint darauf, wird ein tägliches Gießen notwendig sein!

Also dann, viel Spaß beim Selbstversorgen. Und wie immer, über Fragen oder eigene Erfahrungsberichte freue ich mich immer. Einfach einen Kommentar hinterlassen und anhaken, dass ihr über Folgekommentare benachrichtig werden wollt.

21 Antworten auf „Selbstversorger Selbsttest: die Winterheckenzwiebel wird gepflanzt“

  1. Lieber Achim,
    ich hab vor einigen Jahren auch Winterheckenzwiebel gepflanzt. Diese sind bei mir im Gewächshaus.
    Gegen Ende des Winters sehen sie manchmal nicht mehr sehr frisch aus und es sind nur noch braune Stängel zu sehen. Aber jedes Frühjahr treiben sie kräftig neu aus. Sie benötigen auch kaum Pflege und ich kann den Anbau nur empfehlen.

    Liebe Grüße

    1. Liebe Anita,
      danke, für deinen bestätigenden Kommentar. Pflegeleicht sind die Winterhecken allemal. Im Sommer blühten sie, das freute die Insekten. Danach samten sie aus und ich schnitt sie ab. Nun sind sie schon lang wieder mächtig groß und man kann einfach immer zu ernten.

      Liebe Grüße, der Achim

  2. Hallo Achim,
    die Winterheckenzwiebel scheint im Winter nicht zu gedeihen, aber jetzt kommt sie langsam wieder zum Vorschein. Du bist der Erfahrenere, was dieses Gewächs betrifft. Das ich ja erst durch Dich kennen gelernt habe! Obwohl – wenn ich so zurückdenke, hatte meine Großmutter vielleicht diesen Lauch auch im Garten. Doch das interessierte mich als kleines Kind nicht so sehr. – Aber ich lese gerade, ab Februar – nun, da ist sie bei mir doch etwas zurück, vielleicht, weil es viel zu kalt ist. Da nützte auch das einmalig sehr schön warme Wetter vor einiger Zeit nichts. Bei mir wächst sie auch im Freiland, nicht im Topf. Zu viele Töpfe mag ich nicht so, das ist zu arbeitsaufwändig für mich. Da muß ich dann täglich zuhause sein oder extra heimkommen, wenn es heiß ist, sonst vertrocknet alles. Selbstbewässernde Töpfe will ich auch nicht kaufen, die haben sich bei mir ebenfalls nicht bewährt.

    Den Test mache ich lieber erst gar nicht, da ich diese Ambitionen (nicht mehr!) habe. Aber ich bewundere alle, die sich das „antun“. 😉 🙂

    Bei uns ist es, wie schon gesagt, saukalt, da macht das Werkeln im Garten gar keinen Spaß! Außerdem regnet es alleweil, ein Schauer nach dem anderen. Das Wetter scheint in diesem Jahr bei Euch in der Gegend besser zu sein.

    Was den Topf betrifft, stimme ich Dir voll zu. Diese Plastiktöpfe sind grauenhaft! Sowas sollte verboten werden! *lach* Machen die Pflanzen kaputt. Ich rette sogar Tontöpfe, die am Straßenrand stehen, denn so manche Leute entsorgen die einfach dort. So richtig große schöne Töpfe!

    Und die Abflusslöcher dürfen auch nicht zu klein sein, das hatten wir mal. Da verstopften sie mit der Erde und nichts floss richtig ab, die Pflanzen verfaulten beinahe. 😉 Denn bei uns ist die Terrasse ja nicht überdacht. Da nützten die Tonscherben leider auch nichts. Seither bohrt mein Mann größere Löcher in die Töpfe.
    Witzig, da Du den Zier-Kies gerade erwähnst. Den habe ich vorhin gerade in eine Schale mit Sukkulenten gegeben. Es sollte uuunbedingt eine geschlossene goldene Schale in ausgefallener Form sein – tss tss 😉 Da darf man nicht zu viel gießen, aber diese Pflanzen vertragen eh nicht zu viel Wasser. Ich hab einen noch kleineren Sack, Aquarienkies nennt sich der, gekauft. Mehr brauche ich ja nicht.

    Ach ja und die Maulwurfserde – das wußte meine liebe Mutter auch, die haben wir so manchesmal, als ich Kind war, geholt. Damals kaufte man kaum Blumenerde. 😉

    Tontöpfe habe ich übrigens vorher gewässert, wenn sie ausgetrocknet waren, aber das weißt Du sicher selbst.

    Ein toller Beitrag wieder, Achim, sehr anschaulich! Da kann sich mancher eine Scheibe abschneiden! Du solltest ein Buch draus machen! Aus Deinem großen Erfahrungsschatz!

    Liebe Grüße
    Sara

    1. Liebe Sara,
      vielen Dank für deinen umfangreichen Kommentar.
      Die Winterheckenzwiebel wächst direkt im Winter nicht, genau wie der Schnittlauch. Ausser man treibt sie, wie ich es mit Schnittlauch machte vor. Man sticht im Herbst etwas vom Horst ab oder gräbt sie aus, topft sie und lässt sie draußen stehen. Dann im Winter nach ein wenig oder richtig Frost kann man sie wärmer und hell stellen und sie wird treiben und man kann ernten. Meine ist auch im Garten schon über 15 cm hoch mit neuen Trieben, die kann man schon ernten. Das hängt eben immer von der Region in Deutschland ab und vom Kleinklima, wo sie wächst. Darum ist ja eben ein Gartenratgeber, der nach Kalendermonaten geht absolut unbrauchbar. Es muß sich nach den phänologischen Jahreszeiten gerichtet werden, dann ist man immer in der richtigen Jahreszeit für sich und seinen Garten. Bei uns war es die letzten 14 Tage auch extrem ungemütlich. Zwar immer frostfrei, was für die Jahresezeit ja schon mild ist. Aber Nieselregen bei 4 °C sind halt schon recht eklig und verleiten zu vielem, aber nicht zur Gartenarbeit.

      Guter Tipp mit dem Aquarienkies, den es in noch kleineren Gebinden (auch in manchen Baumärkten in der Zooabteilung) gibt.

      Ich habe für Kübelpflanzen auch gern die terracottafarbenen Pflanztöpfe aus Kunststoff, ich kann sie nicht komplett verteufeln. Für die Zwiebel ist einer aus Ton die erste Wahl, wegen dem porösen Material und dem Eigengewicht. Bei meinen riesigen Kübelpflanzen sind die Kunststofftöpfe oder bei den Palmen der Corteenstahl besser, wieder wegen dem Eigengewicht (Tontöpfe in entsprechender Größe sind ja schier nicht mehr zu transportieren im Hausgarten) und vor allem wegen dem Preis. Da sind Tontöpfe für mich nicht mehr drin, preislich gesehen. Also es gibt immer zwei Seiten an jedem Ding und man muß irgendwo Kompromisse schließen.
      Ich wünsche dir ein schönes Frühjahr und genussvolle Stunden in deinem Garten und eine bald treibende Winterhecke. Liebe Grüße, der Achim

  3. Hallo Achim,
    Mensch, das kommt ja genau richtig! Habe neulich bei der Saatgutbörse kein Saatgut mitgenommen, sondern Etagenzwiebelbabies. Die werde ich auch im Topf großziehen. Leider blühen die ja nicht, aber haben am Ende so eine lustige Frisur.
    Schön, dass wir uns am Freitag gesehen haben!
    VG
    Elke

    1. Hallo Elke,
      da geb ich dir recht, ich habe mich so gefreut, euch im echten Leben kennen zu lernen und einen wundervollen Abend gemeinsam zu verbringen. Coole Sache, die Etagenzwiebel ist eine hervorragende Alternative zur Winterheckenzwiebel hier im „Selbstversorger-Test“ und auch so. Sie ist auch als Grünzeug (Schlote) zu verwenden und sie hat zudem noch echte richtige Zwiebelchen. Wie du sagst oben drauf nicht unten dran. Du wirst viel Freude damit haben. Ich liebe die auch total. Ich sehe schon, ich muß da mal von allen Zwiebeln-im-Topf-Mitmachern Fotos sammeln im Sommer und einen eigenen Bericht dazu erstellen.
      Schöne Woche und liebe Grüße, der Achim

  4. Lieber Achim,
    leider bin ich die ganze Zeit nicht zum Lesen Deines Blogs gekommen, da ich unseren Blog nach WordPress umgezogen habe, was wirklich viel Arbeit war und jetzt ist mir noch aufgefallen, dass ich Deinen Blog gar nicht in unserer Liste hatte, was ich aber jetzt korrigiert habe. Schau doch mal rein, Deine Meinung interessiert mich.
    Von der Winterheckenzwiebel habe ich noch nie gehört. Ein interessantes Gewächs und wieder ein sehr guter Artikel.
    Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    1. Lieber Wolfgang,
      ja herzlichen Glückwunsch zum Umzug. Oh ja, ich weiß, was das bedeutet, hatte ich es doch über den Jahreswechsel (wenn im Garten nichts zu tun ist) auch hinter mich gebracht. Und noch viele Wochen der Nacharbeit. Aber dein neuer blog ist ja fantastisch. Was für ein Layout hast du da gewählt? Meine Kenntnisse langen ja nur für das Standardlayout, aber deines finde ich toll. Die Beiträge natürlich auch, aber das weißt du ja. Hast den anderen ganz abgeschaltet? Warst in meiner Blogroll und wurdest nicht mehr angezeigt. Habe gleich die neue Adresse eingegeben und nun bist du wieder da.
      Viel Spass dann noch mit dem neuen System und beim Garteln und Bloggen.
      Liebe Grüße, der Achim

      1. Lieber Achim,
        ich habe das Theme bard blog pro genommen, da kann man sehr viel einstellen (verglichen mit Blogger) und es gefällt Loretta und mir sehr gut.
        Den alten Blog gibt es noch, aber ich habe die Adresse gartenwonne.com umgezogen und ich werde den alten Blog auch nicht mehr pflegen.
        Ich wünsche Dir nochmals ein super Wochenende.

        Viele liebe Grüße
        Wolfgang

        1. Ok, danke Wolfgang, das muß ich mich mal in einer ruhigen Minute schlau machen, wie man so was installiert, und wieviel man machen muß, dass es läuft.
          Dir auch ein tolles Wochenende, war heute wieder bei Sturm und frischen Temperaturen im Garten. Schön war es nicht, abe notwendig.

  5. Lieber Achim,
    Also ich habe die Winterheckenzwiebel gleich mal auf die Einkaufsliste gesetzt. Ich muss mich in den nächsten Wochen noch einige Male in Gärtnereien und Baumärkten herumtreiben, da wird sie mir hoffentlich begegnen.
    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Hallo Steffi, das ist gut möglich, habe Samen zumindest auch schon von ihr gesehen. Eine Pflanze hatte ich mir damals mitbestellt. Ist aber auch schon wieder ein paar Jahre her und meine haben sich jetzt so schön vermehrt, dass ich auch für den Test schon was abstechen konnte. Wünsche viel Glück, vielleicht begegnet dir eine. Lohnen tut sich diese Pflanze allemal, wirst sehen, was man alles draus machen kann. Ich werde berichten.
      Liebe Grüße, der Achim

  6. Lieber Achim,
    eine sehr gut beschriebene Anleitung ist das. So versteht auch ein unerfahrener Gärtner, wie man am besten einen Balkongarten anlegen kann. Man hört immer so oft die Meinung….bei mir geht das ja nicht, ich hab doch nur einen kleinen Balkon.
    Ich habe auch, wie Karen, gerade eine Tüte mit Samen der Winterheckenzwiebel da und säe sie noch aus. Ich kenne diese Pflanze schon seit meiner Kindheit. Mein Vater hatte sie auch immer am Beetrand stehen. Lauchzwiebeln gab es früher ja nicht zu kaufen.
    Bin gespannt, wie deine Zwiebel sich im Topf entwickelt.
    LG Sigrun

    1. Hallo Sigrun,
      genau früher hatte man nicht an jeder Ecke alles erdenkliche Gemüse zu kaufen und doch wurde wesentlich mehr Gemüse gegessen und weniger Fleisch. Und man achtete das Essen mehr, weil man so viel selbst produziert hat, egal ob Gemüse oder Fleisch.
      Dann wünsche ich viel Erfolg, die Samen brauchen recht lang mit dem Keimen, erinnere ich mich. Ich werde demnächst auch noch welche parallel zu der gepflanzten Zwiebel aussähen.
      Freuen wir uns also auf reiche Ernte.

      Liebe Grüße, der Achim

    1. Hallo Urte,
      viel Erfolg und vielleicht findest du ja auch Pflanzen. Ist immer recht unterschiedlich, was regional angeboten wird und was man so alles findet. Habe gerade nachgesehen, der Biogartenversand hat gar 2 Sorten der Winterheckenzwiebel als Samen im Angebot. Ich weiß z.B. von meiner nicht mal einen Sortennamen.
      Also frohes Selbstversorgen wünscht der Achim

      1. Lieber Achim,
        ich habe doch noch Pflanzen gefunden und nun schon eingepflanzt 🙂
        Hab mir gleich 4 Stück gekauft. Und zwei kamen vorne bei der Oma in die Kräutertöpfe. Sie hat da solche Betondinger stehen. Nicht wirklich schön, aber sehr praktisch. 🙂
        Und zwei kamen hinten zu mir auf mein Hochbeet. Ich hoffe sie wachsen gut an und wir haben dann nun auch im Winter leckeres frisches Lauch aus dem Garten.
        Dankeschön für den tollen Tipp!
        Liebe Grüße von Urte

        1. Liebe Urte, das freut mich sehr, dass du nun auch Winterheckenzwiebeln hast. Wünsche dir, dass sie gut angehen und wachsen. Und ich wünsche eine reiche Ernte. Ab dem zweiten Standjahr, wirst du so viel ernten können, dass du gar nicht alles brauchen wirst. Im Winter allerdings sind die auch eingezogen, wie Schnittlauch. Ausser du stichst im Herbst, auch wie ich es eim Schnitlauch mache, ein paar Schloten ab, setzt sie in einen Topf und lässt mal Frost drüber, dann kannst du sie rein holen ins Haus, hell stellen und sie werden anfangen zu treiben. Im Früjahr, kannst du sie dann wieder in den Garten setzen. Bin gespannt, von der weiteren Entwicklung zu hören und wünsche jetzt ein schönes Garten-Frühlings-Wochenende. Liebe Grüße, der Achim

  7. Hallo Achim,
    ich bin dabei 🙂
    Das mit dem Topf ist eine gute Idee. Ich habe einige Tontöpfe herumstehen, die früher Hostas beherbergten. In 2-3 davon werde ich nun Winterheckenzwiebel einsäen.
    Das ist eine Klasse Idee, uns die Möglichkeit zu geben, Dich durchs Selbstversorgerjahr zu begleiten. Dann vergesse ich Siebhirn bestimmt nicht wieder, rechtzeitig fürs Wintergemüse zu sorgen.
    Liebe Grüße
    Karen

    1. Hallo Karen, das ist aber schön. Und glaub mir, die Winterheckenzwiebel ist leichter zu pflegen als die Hostas. Und sie ist schneckensicher….. Bin ja gespannt, ob ich mal wo Bilder von deinen Heckenzwiebeln sehen werde. Viel Erfolg schon mal und liebe Grüße, der Achim

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