Unser Steingarten

Kies und Steine im Vorgarten sind gerade in aller Munde. Tote und unwirtliche Wüsten liegen überall entlang der Straßen. Wir aber wollten einen Stein-Garten der blüht und Insekten oder kleinen Tieren Lebensraum und Nahrung bietet.

Vor kurzem berichtete ich hier von zwei Gartenprojekten, die wir uns für das Frühjahr vorgenommen hatten. Einmal sollte wegen zunehmender Trockenheit das Spalierobst bewässert werden. Und zum Anderen wollten wir im Vorgarten, auch wegen dem Mangel an Regen für den Rasen, einen blühenden Steingarten.

Ein Steingarten entsteht.

Zwischen der Auffahrt zum oberen Garten und der Treppe hoch zum Hauseingang liegt am Hang ein Stück Rasen. Nach oben hin begrenzt durch einen alten aber nicht wirklich ansehnlichen Kriechwacholder unter einer sehr großen Korkenzieherhasel.

Der Hang neigt sich nach Südwesten und ist sehr trocken. Das Mähen des Rasens ist mit dem Aufsitzmäher wegen der Lage schwierig. Hier war der richtige Platz für das Gartenprojekt Steingarten.

Zuerst haben wir den Wacholder abgeschnitten.

Dann kam der für den Weiher und das abzudichtende Loch ohnehin anwesende Bagger gerade recht.

Für ihn war es ein Leichtes, den Wurzelstock heraus zu reißen. Klar, dass die knorrigen Wurzeln wieder verwendet werden.

Schicht für Schicht entwickelt sich der Steingarten.

Jetzt konnte die gesamte Fläche etwa 20 cm tief ausgehoben werden. Die Narzissenzwiebeln habe ich, so sie greifbar waren, gerettet und zum Spalierobst gesetzt.

Mit Spaten und Handschaufel wird die Feinarbeit erledigt.

Ein Mulchflies aus Bändchengewege (luft- und wasserdurchlässig) deckt die gesamt Mulde aus. Der Giersch soll draußen bleiben. An der unteren Spitze läuft es flach aus und ist nicht hoch gezogen. Regenwasser soll ja ablaufen und sich nicht wie in einer Badewanne stauen.

Die Baustoffhändlerin weiter unten in der Straße ist so freundlich und bringt uns eine Schaufel ihres Radladers voller Schotter (32€ pro Staplerschaufel frei Haus).

Der Kies kommt gleichmäßig auf die ganze Fläche.

Endlich finden also die Steine aus dem Garten Verwendung. Dort wo sie herum lagen störten sie mich schon lange.


Am Rand werden kleinere Steine als Begrenzung und Mähkante verlegt. Die Freude über die hier sinnvoll verwendeten Steinbrocken ist groß. Die Erkenntnis, dass es aber noch viel zu wenige sind dagegen eher erniedrigend.

Ein befreundeter Landwirt zeigt uns seinen Lesestein-Haufen im Wald. Dort fahren wir mit Sackkarre und Autoanhänger hin. Hier können wir nehmen, so viel wir brauchen. Hier bei uns gibt es kaum einen Landwirt, der nicht so einen Haufen Steine aus seinen Feldern ungenutzt irgendwo herum liegen hat. Fragen lohnt sich, meist sind sie froh um jeden Stein, der Weg ist.

Jetzt wird der Steingarten weiter aufgefüllt. Es soll aussehen, wie ein auslaufendes Geröllfeld am Fuße des Hanges.

Der schönste Teil der Arbeit: der Steingarten wird bepflanzt.

Bevor jetzt gepflanzt werden kann wird erst noch das Pflanzsubstrat gemischt. Reine Blumenerde wäre viel zu Nahrhaft und wenig sinnvoll. Und ja, ich habe zwei Säcke Blumenerde vom Gartencenter genommen. Mutterboden wäre mir viel zu stark mit Samen durchsetzt, die dann keimen. Die Beikrautpflanzen wären nur sehr schwer wieder aus dem Steingarten zu entfernen.

Aus eben diesem Grund habe ich auch nicht vom Sandhaufen hinten im Garten den Sand genommen, sondern zwei Säcke Einkehrsand (Granitsand etwa 6€ pro Sack zu 25 kg) gekauft. Frei von Unkrautsamen.

Als weiterer Bestandteil des Pflanzsubstrates brauchte ich noch Perlite aus dem Baumarkt. (28€ pro Sack)

Die drei Bestandteile werden zu gleichen Teilen miteinander vermischt und überall dort im Steingarten aufgebracht, wo später Pflanzen hin kommen sollen.

Endlich ist es dann so weit. Zum Teil habe ich die Pflanzen schon im vergangen Jahr auf Gartenmessen oder in der Gärtnerei gekauft. Sie mussten den Herbst und Winter in ihren Töpfen verbringen.

Ein größere Menge Dachwurze ist beim Umtopfen und verjüngen der vielen Sempervieren meiner Sammlung übrig gewesen. Die mittlerweile zu zahlreich herumstehenden Töpfchen mit Dachwurz habe ich kurzer Hand auch gleich mit eingetopft. Übrig bleiben jetzt nur noch die ebenfallswie ein Steingarten bepflanzten Schalen im Garten.

Hinzu kam just zu dem Moment eine sehr schöne Gartenmesse in der Nähe mit einem Gärtner, der wirklich Ahnung hatte, selbst am Stand war und uns sehr gut beraten hat. Immerhin wollte er seine hochwertigen und erstklassigen Pflanzen ja auch in gute Hände abgeben. Er konnte zu jeder sagen, wo sie wächst und wie wir sie daher pflanzen müssen.

Zum Abschluss wird jetzt noch feiner Split über dem Pflanzsubstrat und in die Ritzen gefüllt. So spült sich die Erde nicht aus und die Optik wird perfekt.

Etwa 40 Pflanzen stehen jetzt im Steingarten. Wir sind sehr gespannt, wie sie sich entwickeln und ob sie anwachsen. Auch bin ich wirklich neugierig, wie sie im Sommer gedeihen. Wenn es wieder heiß und sehr trocken wird.

So ein Steingarten liefert wunderbare Fotomotive.

Die ersten Fotos aus dem Steingarten finde ich jedenfalls schon sehr schön. Ich bin mir sicher, hier in der vielfältigen Berglandschaft werden sich noch reichlich wundervoller Fotos machen und veröffentlichen lassen. Sind wir also gespannt auf einen blühenden und lebendigen Garten, trotz und gerade wegen der vielen Steine.

Wie meine Leidenschaft für die Trockenheitsverträglichen Gesellen, winterharte Sukkulente und Steingartenpflanzen begann habe ich im Sommer 2017 beschrieben. Schon da war mir klar, dass das der neue Trend im Garten ist, die neuen must-have-Pflanzen. Schnecken oder Trockenheit und viel Sonne (Gartenbedingungen der Zukunft) sind für sie kein Problem, anders als bei den langsam überholten Hostas/Funkien, die jeder überall hin setzt, weil jeder sie überall hat.

14 Antworten auf „Unser Steingarten“

  1. So muß man es machen – denn ohne Folie drunter wird das nichts. Habe ich bei mir gesehen mit dem Aquarienkies. Durch den Kies sprießt es munter weiter. Oder bei uns an der Straße gibt es auch solche Flächen. Das sieht furchtbar aus mit all dem Kraut dazwischen! Da wäre eine Grünanlage besser! Oder Wildwuchs!
    Aber es lagert sich im Laufe der Zeit ja auch von oben Humus ab. Daher ist das so eine zwiespältige Sache mit dem Kies. Deine Lösung mit den Pflanzen dazwischen ist natürlich ideal!
    Ich wünsche Dir viel Freude damit!

    Liebe Grüße
    Sara

    1. Hallo Sara, das stimmt, ohne Folie ginge es nicht, weil Wurzelunkräuter wie Giersch und Gräser viel zerstören würden und nicht zu entfernen wären. Klar kommt von oben auch Laub und anderes (Haselnußschwänzchen in meinem Fall), das verrottet dann, ist aber ja in den Bergen auch so. Davon leben die Steingartenpflanzen schließlich, wenn es nur nicht zu viel ist.
      Viele Grüße, der Achim

  2. Lieber Achim,
    dein Steingarten ist wirklich etwas völlig anderes, als diese steinigen Vorgartenwüsten. Er ist echt toll geworden.
    Ein wirklicher Garten und ein ganz eigenes Biotop. Du hast das ganz zauberhaft gestaltet und für trockenere Stellen im Garten eine geniale Idee. Meine Mutter hatte damals vor 35 Jahren im Schrebergarten so einen ähnlichen Steingarten angelegt. Das war auch ein kleiner Abhang und nie konnte sich dort Feuchtigkeit halten. Aber so ein Steingarten ist da ideal und er war immer voller Bienen, weil dort soviele blühende Polster wuchsen 🙂
    Liebe Grüße Urte

    1. Liebe Urte,
      das hoffe ich sehr, dass viele Bienen da sein werden und viele andere Insekten und Tierchen. Ein wenig blüht es ja schon, aber die müssen erst ordentlich einwachsen, dann wird es richtig schön da am heißen Hang.
      Liebe Grüße, der Achim

  3. Hallo Achim,
    Applaus für diese gelungene Umsetzung! Da habt Ihr aus den Bedingungen das Beste gemacht und Schönheit kombiniert mit Nützlichkeit geschaffen. Ich drücke die Daumen, das alles anwächst und im nächsten Jahr wieder kommt. Hier ist der Plan aufgegangen, 4 Wochen lang angießen im letzten Frühjahr haben ausgereicht. Nun habe ich keine Arbeit mehr mit dem Vorgarten.
    Liebe Grüße
    Karen

    1. Danke schön Karen. Ja wir wollten halt einfach auch Steine und Schotter im Vorgarten, wie das ja jetzt gerade so modern ist 😉
      Nein, wir finden auch, dass es gerade wegen der örtlichen Lösesteine sehr gut auch zu den anderen Mäuerchen im Garten und um Beete gut passt. Auch liegt es dort ganz schön, wo es liegt. Sieht auch wie die Geröllzunge an Steinen, die eben so den Hang runter rollen. Und Hang ist das ja , wo es sich befindet. Hoffe, dass alles anwächst und gedeiht. Ja, gegossen habe ich tatsächlich auch schon 2x. Aber halt weil die Pflänzchen ja frisch gesetzt und nicht eingewurzelt sind. Hoffe, dass das Gießen sich dann auf ein allermindestes Maß beschränkt. Ihr habe glaube ich mehr Pflanzsubstrat und größere Pflanzen. Ich habe nur in den kleinen Spalten, Taschen und Höhlen zwischen den Steinen Substrat. Sempervivum und Sedum kommen damit aus, beim Rest hoffe ich noch, dass es klappt. Könnte aber gut gehen, sind ja genau Pflanzen für solche Bedingungen.
      Wir werden sehen und ich werde berichten. Schöne Woche wünscht der Achim

  4. So, dann wünsche ich nun auch noch schöne Ostertage!

    Ja, mir den immergrünen Nadelgehölzen ist das in Zukunft wohl wirklich eine spannende Sache … Wir haben gestern im Garten meiner Mutter auch einen Lebensbaum nochmals einen Kopf kürzer gemacht, da er nun plötzlich total vertrocknet war. Aber ich vermute nicht, dass es daran lag, dass ich ihm im letzten Jahr ca. 1 1/5m Spitze geraubt hatte. Die kommen einfach nicht mehr mit der langanhaltenden Trockenheit klar. Bei meiner Mutter stirbt jetzt auch eine alte Kiefer ab, und bei uns sind inzwischen fast alle Kiefern aus dem Garten verschwunden. Nur ein Sämling hält noch tapfer zwischen Bank und Teichmauer durch. Und die kleinen immergrünen Wachholder in der Rabatte halten sich wohl noch, da sie bei Regen eher etwas abbekommen als die Gehölze, die zu dicht mit anderen belaubten Sträuchern zusammenstehen. Denn gerade bei den kleinen Koniferen schneide ich meist tief ins alte Holz zurück, um sie für die schmale Rabatte in Form zu halten. Aber lieber kontinuierlich, anstatt radikal – also höchstens 1/3 der Zweige. Und so handhabe ich das auch mit den anderen Lebensbäumen, die bei uns als grünes Füllmaterial in den Beeten stehen.
    Doch ich kann gut verstehen, dass er lieber Platz für viele neue Pflänzchen machen sollte 😉
    Allerdings, nachdem ich gestern bei meiner Mutter gesehen habe, was sich nun allmählich als Nachwirkung des letzten Sommers zeigt, werde ich nun erst einmal abwarten was überlebt. Denn selbst eine wunderschöne Eberesche ist bei ihr inzwischen vertrocknet. Ich vermute, dass das nicht das letzte Sommeropfer war. Und auch bei uns kann ich nicht ständig mit der Grundwasserpumpe den Garten unter Wasser setzen.
    Das wird vielleicht wirklich nochmals ein recht frustrierendes Gartenjahr …
    Ich drücke Euch die Daumen, dass alles gut anwächst und gedeiht!
    LG Silke

    1. Hallo Silke, ja die Nachwirkungen des letzten Sommers (Traumsommer und super Wetter, wie die Quietsch-Stimme von Wettermoderatorin im Radio tagtäglich herausposaunte, ja für Städter in FlipFlops in der Eisdiele ja, aber für den Rest der Welt NEIN) ist auch bei uns in den Wäldern zu sehen. LKW-weise wird abgestorbenes, weil vertrocknetes Holz heraus transportiert. Viel Wald ist stellenweise nicht mehr zu sehen. Im Garten ist noch immer die Wiese fleckig und zum Teil nicht vorhanden, weil alles abgestorben war und nur noch bloße Erde im Herbst im Garten lag. Und jetzt ist es schon wieder so, es ist echt schlimm. Ich würde mir wünschen, dass jetzt mal ein paar entspannte Gartenjahre kommen, das wäre herrlich.

      Ansonsten ja, mit den immergrünen Gehölzen, gerade Nadelbaum oder Lebensbaum habe ich es nicht so. Ein Wacholder wächst bei mir auch, aber ein einfacher richtiger Wacholder (für Räucherholz zum Fische Räuchern ;-)) der geht ist ja eher eine Heil- und Gewürzpflanze, muß aber jetzt auch da weg, wo er steht, weil er zu nah an der winterharten Zitrone steht. Ach ja und einen Mammutbaum aus San Francisco habe ich noch. Der steht noch im Topf, weil er erst hier winterhart ist, wenn er größer wird.

      Ich wünsche einen schönen Tag, lieb Grüße der Achim

  5. Lieber Achim,
    Das ist sicherlich eine sehr sinnvolle Bepflanzung für einen extrem sonnigen Platz, wenn man nicht ständig giessen möchte.
    Ich bin schon gespannt, was Du im Laufe des Jahres für Bilder zeigen wirst.
    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Das denken wir auch Steffi. Ich freu mich auch schon auf schöne Fotos und vor alelm auf einen schönen Steingarten mit vielen Blüten, gesunden Pflanzen und vielleicht auch mal Eidechsen im Garten?
      Liebe Grüße, der AChim

  6. Guten Morgen Achim,
    na, der Steingarten hat aber nichts mit den modernen Steinwüsten zu tun 😉 Aber ich bin gespannt, ob die Storchschnäbel und vor allem der Seidelbast dort wirklich überleben. Beim Seidelbast habe ich da so meine Zweifel, da zumindest meiner einen halbschattigen leicht feuchten Standort bevorzugt. Und Storchschnäbel wurden früher gern unter Bäumen als Straßengrün gepflanzt, sind aber wohl in den letzten Jahren dort immer häufiger vertrocknet. Auch meine recht sonnig stehenden Storchschnäbel am Totholz-Haussockel haben in den letzten Jahren fürchterlich gelitten …
    Ich persönlich hätte dem alten Wachholder wohl durch einen starken Rückschnitt noch eine Chance gegeben. Denn zu Eurer neuen Pflanzenauswahl passt er doch sehr gut und war ja wohl schon Hitze & Trockenheit erprobt. Aber die Wurzeln kommen nun ja wohl noch dekorativ zum Einsatz – ?
    Durch die Medien und all die Infos über Micro-Plastik bin ich nun langsam recht kritisch gegengenüber Vlies & Co geworden. Wir haben zwar auch eines unter dem Rosen-Hochbeet und werden es auf jeden Fall auch unter dem Wirtschaftsweg um das Hochbeet verlegen, um den Hopfen dort etwas am Einwandern zu hindern. Aber diese Gewebeplane finde ich inzwischen heikel. Unser Nachbar hatte so eine Gewebeplane mal zum Abdecken im Garten. Das ist schon ewig her. Aber noch immer finde ich winzige Fadenstücke, die natürlich gern von den Vögeln zum Nestbau verwendet werden. Klar ist Eure Folie überwiegend vor Licht geschützt und wird sich daher wohl langsamer zersetzen. Aber unter dem Nachhaltigkeits-Gedanken ist das Material wohl nicht optimal. Zumindest nicht, wenn das Beet irgendwann später einmal eine andere Nutzung erfahren soll. Aber das gehört dann halt auch zu den ‚Bausünden der Vergangenheit‘ – von denen ich im Laufe der Jahre aus Unwissenheit oder Unachtsamkeit auch so einige in unserem Garten verursacht habe … ;-(
    Auf jeden Fall habt Ihr da eine schöne Lösung gefunden. Und trotzdem wünsche ich Euch, dass das Steinbeet in diesem Jahr nicht so sehr auf eine heiß-trockene Probe gestellt wird!
    Eine schöne Osterzeit wünscht Silke

    1. Hallo Silke,
      also mit dem Storchschnabel bin ich guter Hoffnung. Es ist ein sehr robuster und kleiner. Ich habe etliche unterschieliche im Garten, weil ich sie liebe. Da gibt es schon welche, die hier überhaupt niemals wachsen könnten. Der aber sollte schon. Es ist unten in der Galerie ein Foto von der Treppe neben dem Steingarten, dort wuchert auch seit weit mehr als 10 Jahren ein Storchschnabel. Der wird niemals gegossen, im Sommer glüht dort die Sonne, dann ist er tags welk und erholt sich wieder. Jetzt blüht er bald , immer wunderbar rosapink und sehr üppig.
      Mit dem Seidelbast habe ich noch keine Erfahrung. Der Gärtner hat uns erklärt, wo er wächst und w as wir tun müssen. Jedenfalls muß ich noch Fichtenzweige draut tun, dass die dörren Nadeln auf den Boden kommen, das braucht er und halbschattig ist es dort. Bis Mittag absolut keine Sonne, dann wegen dem Fels dahinter und der Korkenzieher darüber nicht direkt. Erst am späten Nachmittag kommt die Sonne direkt hin.

      Mit der Folie habe ich mir auch überlegt. Kunststoff ist ja in aller Munde. Aber mal ehrlich für den Zweck gibt es keine Alternative. SChutz von unten gegen Unkraut und doch durchlässig für Luft und Wasser. Hätte ja schlecht eine Betonwanne gießen können, da wäre der Giersch auch nicht durch gekommen. Sollte das Beet in ein paar Jahrzehnten mal wieder anders genutzt werden, dann muß die Folie eben entsorgt werden.

      Und der alte Wacholder war wirklich sehr aus der Form. Ich weiß nicht, ob ein Rückschnitt ins alte Holz zu neuem Austrieb geführt hätte? Bei Thuja zum Beispiel führt das zum Tod der Pflanze, hat mein Bruder erst wieder erfahren. Und als der Wacholder gepflanzt wurde, war der Korkenzieher hüfthoch. Jetzt ist er mehre Meter hoch (4 bestimmt) Der Wacholder stand direkt darunter, das ist nicht sein bevorzugter Standort. Es passte einfach nicht und ökologisch wertvoll war der ja auch nicht. Also hat er etwas Neuem Platz gemacht.
      Bisher ist es leider wieder fürchterlich heiß (gestern im SChatten 22Grad, in der Sonne 28 oder mehr, keine einzige Wolke und Wind. Ich gieße schon wieder kräftig, damit das Gemüse wenigstens wachsen kann. Ansonsten ist die Erde im Garten so trocken, dass man mit bloßen händen darin graben kann, ohne, dass die Finger schmutzig werden….. kommende Woche könnte es theoretisch nach Wetter-App kühler werden und regnen. Naja kühler glaube ich, an Regen schon seit Jahren nicht mehr, da stimmt die Vorhersage nie.

      Wünsche noch schöne Feiertage, liebe Grüße, der Achim

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