Zwei Gartenprojekte sind abgeschlossen –

Die Dürre vom vergangenen Sommer war der Auslöser. Wir entschlossen uns zu zwei Projekten in diesem Zusammenhang. Mit einem, das ich heute beschreibe, spare ich Zeit (beim Gießen) und mit dem anderen machen wir aus der Not eine Tugend. Das wird demnächst beschrieben.

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Der Garten zu Beginn des kommenden Jahrhundertsommers

Hier saß ich auch vor ein paar Wochen, auf meinem neuen Lieblingsplatz im Garten. Am Stuhl unter dem Walnußbaum. 
Seither sind etliche Tage, gar Wochen vergangen. Wir haben Sommer und es wird wohl ein Ausnahmesommer. Manche finden es  super. Andere, die mit Garten, Landwirtschaft oder Natur zu tun haben, eher nicht. Die Hitze mit der seit Monaten dauernden  Trockenheit zusammen mit dem in letzter Zeit wieder regelmäßig blasenden warmen Sturm, trocknen alles aus. Als Gemüse-Selbstversorger kann ich mich dieses Jahr nicht bezeichnen. Zu viel ist kaputt gegangen und nicht gewachsen. Schädlinge geben ihren Teil dazu. Ich ernte und konserviere was da ist, aber im Vergleich zu den letzten Jahren ist es einfach nur traurig. Die Mühe beim Sähen und Pikieren, beim Beete vorbereiten und Pflanzen war die gleich wie immer, das macht alles nur noch ärgerlicher. 
Ich verlor die Lust am Bloggen. Was auch hätte ich hier schreiben sollen? Als Anregung oder Verleiten zum Nutz-Gärtnern , gar selbstversorgen, konnte ich nicht mehr bestehen. 
Ich bin damit aber nicht allein. Von England bis Deutschland, auch in Irland oder Schweden vertrocknet alles. Und stellenweise ist es so schlimm, dass ich noch eine grüne Oase habe. 
Ich sollte also nicht klagen, sondern zeigen, was ich mit dem mache, was mir geschenkt wird. Und wenn es nur einfach die Freude ist, so einen großen und (meist) schönen Garten hier beim Haus zu haben. Und! Die Freude über den Brunnen, ohne den ich wirklich nichts anbauen könnte. 

Also kommt mit nach draußen . Ich will euch zeigen, was ich meine.

Von einem hat die Dürre uns noch immer nicht abhalten können: immer wieder etwas Neues zu probieren. Schon lange steht die Badewanne im Carport und die Pflanzen im Eimer. Es fehlte aber ein passender Stöpsel, um die Wanne wasserdicht zu machen. In Ermangelung eines Teiches wollen wir nun einfach probieren, wie dieser Teichersatz sich so macht. Einen richtigen Teich, den der Volker gerne hätte, habe ich noch nicht verwirklichen mögen. Ich weiß nicht wo hin. Die Arbeit, ihn anzulegen ist immens und dann müsste man ihn auch noch irgendwie vom badesüchtigen Hund (ich sag nur: Labrador) schützen.

So bleibt es erst einmal bei der Wanne. Die ist so hoch, dass der alte, mit Rückenbeschwerden behaftete Hund nicht mehr rein kann. Als Trinknapf nutzt er sie dagegen schon fleißig. 

Was es dieses Jahr wirklich reichlich zu ernten gibt, sind die Beeren. Die Äpfel scheinen auch schön zu werden. Letztes Jahr hatten wir keinen einzigen. Sogar meine jungen Spalierobstbäume tragen in diesem Jahr. 3 Äpfel hängen an einem Baum. Auch meine Quitten tragen das erste Jahr. 
Letztes Jahr hatte ich fast keine Himbeeren und dieses Jahr könnte ich damit handeln. 

Viele sind schon geerntet und verarbeitet. Ebenso die Johannisbeeren.

Zum Ausruhen wird keine Zeit bleiben. Werden doch gerade die ersten Brombeeren reif. Echt früh, dieses Jahr.

Und was macht das Gemüse? Die spät gesäten Stangenbohnen haben die 4 Meter hohe Stange eingenommen  und würden noch weiter wachsen wollen. Erste Blüten bilden sich gerade. 
Dank der Anna aus Wien mit ihren empfohlenen Gurkensorten, von denen sie mir auch gleich Samen schickte, ernte ich dieses Jahr zum ersten mal richtig Gurken. Eine Sorte ist bei allen Exemplaren dennoch wieder eingegangen. 2 andere Sorten tragen fleißig. Ich muss mir da unbedingt Samen nehmen. 
Sonst hatte ich zu der Zeit, wegen Mehltau und Milben oder dergleichen schon keine Pflanzen mehr. Auch dieses Jahr sind die zum Vergleich gesäten herkömmlichen Sorten schon lange wieder kaputt, ohne eine einzige Gurke gebracht zu haben. 
Klar, den Tomaten gefällt das Wetter, das ist nicht zu leugnen. 

Auch ein Erfolg sind die Pastinaken. So schön standen die noch nie im Beet. Habt ihr schon mal Pastinaken gesät? Sie brauchen Wochen zum Keimen. In der Zeit hat das Unkraut (bei mir vor allem Vogelmiere) alles überwuchert. Abhacken geht nicht, weil man dann die eventuell gerade keimenden Pastinaken mit entfernen würde. Ausreißen ist unendlich mühsam und zeitraubend.
So hatte ich immer nur einige wenige Glücks-Pastinaken, die es dennoch schafften. Dann erfuhr ich, dass man Pastinaken mittlerweile im Baumarkt als Jungpflanzen kaufen kann. Na, das war es doch. Dieses Jahr habe ich sie in einer Topfplatte mit sehr kleinen Töpfchen vorgesät. Sie brauchten selbst da, gleichmäßig bewässert, mehrere Wochen, bis sie kamen. Dann habe ich sie einzeln ins Beet gepflanzt und konnte so das Unkraut in Schach halten und sie konnten rasch weiter wachsen. 

Zum ersten mal probiere ich Speise-Platterbsen. Die normalen Erbsen sind schon im Tiefkühler. Jetzt werden die Platterbsen, die sehr lange brauchten, bis sie wuchsen, reif.

Sie schmecken gut. In den  Schoten sind immer nur 2 bis maximal 4 Erbsen.

Schön entwickelt haben sich auch die Sellerie und der Rosenkohl. Beinahe wären sie mir auch kaputt gegangen. Aber dazu gleich noch mehr. 
Naja und Salate, die jetzt ins Beet sollten, inklusive dem Endivien für den Winter oder den Lauch, habe ich auch. Aber wie sollte ich sie nun pflanzen? In den steinharten, furz-trockenen Boden? 
Und hier noch ein Versuch. Ein Test für’s nächste Frühjahr. 
Wie gerade bei den Pastinaken beschrieben, keimen Möhren ebenso langsam und das Unkraut überwuchert sie, bevor sie da sind. Die kann man glaube ich nicht vorziehen. Aber ein einem Gartenheft und früher schon mal in einem Gartenvideo, sah ich, dass Gemüse, in einer Dachrinne gesät wird . Wenn es gepflanzt werden soll, zieht man nur eine Rille im Beet und schiebt die so vorgezogenen Gemüsepflanzen als ganze Reihe hinein. Gut bei langsam keimenden Gemüsen und Kräutern hieß es. Ich besorgte im Baumarkt ein Stück Kunststoff-Dachrinne und probiere es nun. 
Gut, dass es Dachrinnen auch in rechteckigem Querschnitt gibt. Die halbrunden bleiben ja nicht ordentlich am Tisch stehen. Die Möhren sind gekeimt. Eine Sorte, die man noch im  Juli sähen kann. Mal sehen, ob ich die noch ins Beet bringen und etwas ernten werde. 
Und wer jetzt meint, mein Gram über Wetter und Garten wären doch eigentlich unberechtigt, der sollte einfach weiter lesen. 
So sieht es jeden Tag aus. 
Und so sah mein Blaukraut auch noch nicht aus….

Der Frühkohl sollte schon geerntet sein. Aber er war nur immer welk, die Erdflöhe schlugen dieses Jahr wieder ganz erbarmungslos zu und nun die Raupen. Das wird nichts mehr.

Auch der Sommerlauch hätte schon geerntet werden können.

Aber immer nur war alles schlaff in den Beeten. Trotz Bewässerung. Dann ging ich der  Sache nach und stellte fest, dass kein Wasser aus den Tropflöchern kommt. Und da wässere ich fast täglich über Stunden. Nach einigen Tests und Überlegungen stand das Problem fest. Die Flächen waren zu groß gewählt. Pro Anschluss geht nur eine bestimmte Länge an Tropfrohr, sonst reicht Wassermenge und Druck nicht mehr aus. Das war der Fall.

Ich besorgte weitere Einzelteile, stöpselte hier und da um, verlegte neue Zugänge und Verbindungen. Ab da tropfte wirklich jedes Loch gleichmäßig. Sellerie und Rosenkohl, die oben so schön kräftig abgebildet sind, hingen nicht mehr schlapp im Beet. Für vieles (Kohlrabi, Gurke, Brokkolie etc. ) kam es zu spät. Aber anderes kann jetzt vielleicht noch mal weiter wachsen. Immerhin waren auch gestern bei über 30 Grad keine Pflanzen  schlapp.

Alles kann einfach nicht bewässert werden, dazu langt auch mein guter Brunnen nicht. 
Die Johannisbeeren allerdings waren an die Bewässerung angeschlossen. Aber scheinbar kam auch hier kein Wasser. Etliche Äste sind samt Beerenbehang verdorrt. 

Gleiches Bild bei den Himbeeren.

Und auch der Rambler im Walnußbaum ist vertrocknet.

Wer sich erinnern kann, weiß, daß ich ja noch das Stück Garten unten am Dorfweiher habe. Wie sieht es dort aus? 
Von der Straße aus gesehen so…..
Also mein Stück ist das zugewucherte grüne Stück Garten. 
Steht man am Weiher und blickt hoch zum Haus, sieht der Garten so aus. 
Hier unten baue ich die Kartoffeln an. Ebenso Lagerkraut. Zum ersten  Mal die Sorte Filderkraut. 
Zwei Pflanzen sind prächtig, die anderen vertrocknet und zerfressen. Zudem stehen hier die Patisson (es wird schon geerntet) und die Zucchini von der ich laufend ernte. Eine Gurke wächst hier und fruchtet fleißig. Die Yacons, die ich zum ersten mal probiere, mögen wohl die Sonne, aber es ist zu trocken für sie. Am besten kommt der Topinambur zurecht. Eine Reihe Ackerbohnen ist jetzt gelb und bald reif zum Ernten. Ich kam nicht dazu, sie grün zu ernten. Nun musste ich sie ausreifen lassen. 
Und warum sieht hier alles so grün und saftig aus? 
Ganz einfach schaut auf das Foto. 
Hier werfe ich immer den  Saugschlauch meiner im Frühjahr erstandenen kleinen Benzinpumpe in den Weiher. Und dann wird etwa eine Stunde gegossen, was die Pumpe hergibt. Das ist eine lange Zeit und die fehlt mir leider. Also komme ich nur etwa einmal die Woche dazu. Wenn man es aber intensiv macht und alles gemulcht ist (Stroh und Mulchvlies) scheint es halbwegs zu reichen. Was bin ich froh, mir die Pumpe geleistet zu haben! Eine Schwengelpumpe, die Wasser aus dem Teich befördert, existiert ja standardmäßig in jedem der Gärten. Allerdings dauert das in Zusammenarbeit mit einer Gießkanne erfahrungsgemäß noch viel länger und man gießt  dennoch nicht ausreichend. Ich bin gespannt, wie die Kartoffelernte dieses Jahr ausfällt. 
Und nu möchte ich nach all dem Gemüse noch ein Blumenbilder präsentieren. Ein paar schöne sind mir nach langem Suchen und warten (Lichtverhältnisse) wieder gelungen. 
Hier der Blick aus dem Palmenhaus auf den mediterranen Platz. 
Der mediterrane Platz von außen. Gerne sitze ich abends, wenn die Sonne schwächer wird, hier in dem Hängesessel und baumle, zusammen mit meiner Seele, sinn- und zwecklos vor mich hin. 
Am schönsten ist dieses Jahr die Hanfpalme (Bild unten). Die Datttelpalme (Bild oben) bräuchte einen neuen Topf. Sie ist aber im Vergleich zum letzten Jahr gesünder und wächst wieder. 
Wie Feuer glühen die orangen Blüten der Montbretien von Madeira, wenn die Sonne mittags darauf scheint. 
Die Kübelpflanzen auf der Hausterrasse sind auch stark gewachsen. Die Waschingtonia muß sich noch von den Winterschäden draußen im Freien erholen. Die neuen Blätter sind alle beschädigt und ohne diese Blattspitzen. Aber sie wächst wieder. 
Wo bewässert wird, wächst auch der Phlox dieses Jahr sehr schön. Und sein Duft ist herrlich in der warmen Sommer-Abend-Luft. 
Die riesigen Dahlien blühen heuer als erstes. Die Blüte hier schwebt in etwa Augenhöhe, was bei mir 180 cm sind. 

Duftgeranie.

Immer noch gelbe und blaue Blüten im Staudenbeet.

 Sonnenblume aus dem Vogelfutter im Winter.

Staudenclematis in Blau.

Staudenclematis in Pink.

Unverwüstlicher, wuchernder Storchschnabel. Was währe das Staudenbeet ohne seine Wuchskraft und Blütenfülle.

Wer aufmerksam beobachtet hat, wird gemerkt haben, dass ich schöne Blüten abbilden kann. Ist es doch nicht so vertrocknet im Garten? Aber warum  nur Detailaufnahmen? Keine Fotos vom gesamten Beet? Na, weil es eben so schlimm aussieht und man schon genau hinsehen  muss, um die schönen Details zu finden. 
Zur Erinnerung, der Vorgarten, wo das Mäuerchenbeet mit fast allen Blüten von oben ist, im Mai: 
Gleicher Blickwinkel nur ein paar Wochen später, Mitte Juli. Und anknüpfend an meinen letzten Beitrag. Kommt mir jetzt ja niemand mit Tipps für die richtige Rasenpflege und einen saftig grünen Rasen……

 

Der schöne lila Flieder vom Mai rollt schützend seine jetzt ockerbraunen Blätter ein. Hoffentlich nützt ihm das was. 
Gleiche Taktik beim Immergrün (welcher Hohn in diesem Namen doch steckt). 
Der Hausbaum im oberen Garten hat über die Hälfte seiner Blätter schon verloren. Es ist ein Baumhasel und der hat, wie ich einmal las, eine Pfahlwurzel. Scheinbar kommt da weit kein Wasser unter der Oberfläche. 
Im Vorgarten ist auch unser Weinberg. Es hängen auch viele Trauben an den Reben. Aber es ist zu trocken. Die Pflanzen sind zu jung und wohl noch nicht weit genug unten, wo sie Wasser finden. Ich habe den Weinberg im Frühjahr auch an die Bewässerung angeschlossen, weil ein beregnen oder gießen in der Hanglage sehr umständlich ist. Aber es dürfte wohl noch mehr Wasser sein, dass die Pflanzen richtig saftig grün da stehen. 

Heute am Samstag hat es nun endlich seit vielen Stunden geregnet. Ganz leicht aber dauerhaft. Etwa 3 Liter sind es schon. Und es ist kühl. Eine Erholung für mich und den Garten. Ab Montag sollen wieder täglich 30 und mehr Grad kommen, bei blauen Himmel. Und das für mindestens vier Wochen. Da kommt was auf meine Garten und mich zu. Gut, daß wir wenigstens heute ein wenig durchschnaufen können. Die Zeit habe ich genutzt, um in aller Ruhe und Ausführlichkeit zu berichten. Wer weiß, wann ich wieder dazu komme…
Zum Abschluss noch Rezepte. 
Falls jemand auch gerade reichlich Zucchini erntet:
Leckeres Tomatengericht: gefüllte Tomaten mit Pesto-Gries

Sommer im Land – Urlaub im Garten

Das Wasser kommt und geht

Vor gerade einmal zwei Monaten verfasste ich hier einen ausführlichen Artikel über all das Wasser in unserem Garten. Brunnen, Hundebadewanne, Insektentränke oder Seerosenbecken alles ist vorhanden. 
Heute kommt es mir vor, als wäre das ein anderes Land und ein anderer Garten. Da seit Monaten mal wieder der Regen fehlt und das Frühjahr ab April super warm daher kam, haben wir nun statt Rasen Heu und Erde und statt saftiger Büsche und Sträucher überall Herbstlaub herumfliegen und immer kahlere werdende Bäume. 
Der Sommer hat das Land fest im Griff. Schaut man sich in den sozialen Medien und den dortigen Mitteilungen um, hat man wenigstens den Trost, dass es – wie mir scheint – allen und überall so ergeht. Nein. Gärtnern macht hier keinen Spaß mehr. Meine Selbstversorgung liegt dieses Jahr auch darnieder. Das Gemüse will nichts werden. Und das ist doch der eigentliche Schwerpunkt meiner Gartentätigkeiten. 

Zu heiß, zu trocken, zu hell – ich finde keine Fotomotive mehr

Sei es wie es ist, ich habe noch ein paar ganz schöne Fotos gemacht und Arbeiten erledigt, bevor es jetzt in den letzten Tagen wirklich schlimm wurde. Seit Tagen bin ich auf der Suche nach Fotomotiven für meinen Blog. Ich konnte nichts finden. Klar gibt es tatsächlich einige Dinge, dir mir persönlich Freude bereiten. Für ein Foto allerdings langt es nicht. Neu gepflanzte Stauden zum Beispiel. Frisch gepflanzte Sukkulenten-Schalen oder der in Arbeit befindliche Teichgarten in der alten Zinkwanne wären hier zu nennen. 
Hier nun also die alten Fotos.

Wenn es heiß wird und trocken, dann sieht man sie wieder – die Frösche. 

Ja! Mein Laubfrosch ist wieder da. Lange schon hielt ich nach ihm Ausschau und jetzt hat er sich wieder gezeigt. Er wohnt wie jedes Jahr unter der Topf-Platte mit den Kohljungpflanzen im Gewächshaus. Ich kann ihn sogar vorsichtig mit dem Finger streicheln, ohne dass er weg hüpft. 

Ich habe einen neuen Lieblings-Sitzplatz gefunden

Dann habe ich einen neuen Lieblingsplatz im Garten gefunden und sofort mit einem alten Stuhl möbliert. 
An der höchsten Stelle des Grundstückes unter dem Walnußbaum und vor der Scheunenwand ist es super angenehm schattig. Man überblickt das Grundstück (zumindest den oberen Gartenteil). Man sieht, wenn jemand herein kommt und ist selbst durch Baum und Scheune und Ramblerrosen, wie in einer Höhle. Die Bilder sind von letzter Woche. Du meine Güte, war es da noch schön grün…..

Schade, daß das Auto im Bild ist.  Wenigstens ist es grün und fällt nicht so auf. Die Fotos habe ich in meiner Freude über diesen schönen Sitzplatz spontan gemacht und wollte nicht extra den Bus wegfahren.

Wenn man ganz nach rechts blickt, schaut man in den Gemüsegarten. Wozu wir die Regen-Fässer zusammengeschlossen und auf Betonplatten sicher aufgestellt haben, weiß ich jetzt auch nicht. Eigentlich könnte man daraus warmes Gießwasser für zum Beispiel Gurken entnehmen. 
Blickt man nach links zu den Nachbarn, fällt der Blick auf die Säulenobstreihe. 
Und hier sieht man den Stuhl. Wie gut, daß wir die Angelhütte ausräumten und ihn dort fanden. Eigentlich sollte auf den Sperrmüll, nun ist er Möblierung für meinen  neuen Lieblingsplatz. 

Trotz Hitze, die Arbeit muss erledigt werden: Kompost umschichten

Aber nicht, dass ihr denkt, ich sitze nur gelangweilt im Garten herum. Nein, das eher selten. Schließlich muss einiges erledigt werden. Der Kompost sollte schon längst umgeschichtet werden.  Der kommt dann im nächsten Frühjahr auf die Beete. 
Lockerer, wohlriechender Kompost. Würmer sind (fast) keine mehr darin aber unzählige Asseln und Tausendfüssler. Die setzen ihn noch gar um. Vor allem jetzt, da durch das Umsetzen in den anderen Behälter wieder Luft hinein kommt. 
Schon ist die Arbeit geschafft. Zum Schutz vor Sonne und  dem Austrocknen kommt auf den großen Behälter auch noch ein Deckel aus Pappe. Da es so langanhaltend trocken ist, muss ich auch meine frischen oder diese fast fertigen Komposte regelmäßig wässern. Ansonsten würde alles nur vertrocknen, aber nicht verrotten. Dabei ist aber zu darauf achten, dass man es nur feucht macht und nicht alles ersäuft. Dann würde es faulen und stinken, was viele Unwissende ja immer wieder von einem Komposthaufen glauben. 
Während ich also meine Komposthaufen umgeschaufelt habe, hat Volker an den Weihern schon mit der Angelhütte weiter gemacht. Später am Nachmittag werde ich auch mit raus gehen. 
Vorher gieße ich noch ein paar Kannen Wasser zu meinen Quittenbäumen. Dort am Hang ist alles verbrannt. Quitten lieben es warm und nicht zu nass. Scheinbar haben sie tiefe Wurzeln. Noch sehen sie in Ordnung aus. Nur die Wildrose dazwischen ist schon wieder abgestorben. 

Es ist jetzt das allererste Jahr, in dem die  Quitten tatsächlich Fruchtansätze haben. Hoffentlich werfen sie die nicht wegen der Dürre ab. Ich hätte doch so gern die ersten Quitten von ihnen probiert.

Nächste Sommerarbeit: Hecke-schneiden

Bevor es aber raus geht zu den Weihern, wird erst noch die eine Hecke hier geschnitten. Sie ist fast dreißig Meter lang, Stellenweise einiges über 2 Meter hoch und der Hang ist recht buckelig und uneben. Da ist eine Hilfe sehr angenehm. Volker reicht mir die Heckenschere, wenn ich mal wieder, zum ich weiß nicht wievielten Male ,oben auf der Leiter stehe. 
Unter der Hecke aus vorwiegend Liguster war ganz dicht der Giersch. Der ist jetzt verdorrt. An etlichen Stellen ist auch der Liguster verdorrt. Überhaupt ist sie gar  nicht mehr schön, die Hecke. Die Schneebeeren mögen wohl die Dürre und Hitze nicht. Die machen gar nichts mehr her. Irgendwann muss da mal ein Fachmann mit dem Bagger her und alles rausreißen. Aber was dann hin? Hainbuche wäre mir recht. Aber die ist für unser Klima auch nicht gut, was ich so las. Am Ende wird es vielleicht wieder Liguster. Oder Thuja. 
Das war ein Scherz!!!!!!!!!!!!!! Keine Panik! Thuja wird es bei mir nicht geben. 
Die Hecke ist geschnitten. Das Schnittgut den Berg hoch gefahren zum Kompost. Das sollte jetzt zeitnah gehäckselt werden, was aber nicht klappen wird. Wir haben es auf alte Paletten gelegt, in der Hoffnung, dass es eher trocknet als fault. Wenn anfängt zu faulen bekommt es der Häcksler nicht mehr klein, weil es dann weich wird. 

Dritte Sommerarbeit: Hütte abreißen

Jetzt geht es erst mal noch raus zur Angelhütte. Schließlich ist der Wertstoffhof nur am Samstag geöffnet. Wenn man nur einmal die Woche etwas entsorgen kann, muß man das nutzen und so werden eben jetzt abends noch rasch die beiden Anhänger mit Altholz voll geschlichtet. 
Dach und Wände sind demontiert. Bleiben noch die „Stützbalken“ und die Querbalken vom Dach. Zu blöd, daß die am hinteren Ende höchsten 1,60 lichte Höhe vorhalten. Ich bin 1,86 und nun könnt ihr euch denken, wo die blutunterlaufene Stelle auf meinem, nur noch schütter mit Haar bedecktem  Haupt her kommt. Hätte ich mehr Haare, würden mich nicht alle Leute fragen, was ich angestellt habe. 
Einer der tragenden Balken. Falls jemand meint, die schöne alte Hütte hätte man noch erhalten können…..

Doch noch ein paar schöne Gartenfotos – Achtung: Gelb

So, das waren jetzt genug Fotos von der Arbeit. Zum Genießen kommen jetzt noch ein paar Schmankerl für’s Auge. 
Naja, ich weiß ja, daß die Geschmäcker verschieden sind und viele unter euch Farbe im Garten nicht mögen. Für alle anderen kann das aber auch ganz reizvoll sein. Und für die „mit-ohne-Farbe“ habe ich ja immerhin weißen Phlox. In der Kombination mit schrillem Pink-Phlox und dem feuerroten Mohn, der sich da selbst hingesetzt hat, erinnert mich das Bild in der vollen Sonne irgendwie an Filme aus der Zeit vom „Ponnyhof“ und dergleichen. Findet ihr nicht? 

Heute fotografiert man ja eher nicht mehr in der prallen Sonne. Das ergibt dann solche Fotos, wie hier mit den Färberkamillen und Lichtnelken im Abendlicht. 

Gleiche Pflanze, anderes Licht. Eben doch mal wieder Mittagssonne.

Und noch mal Färberkamillen. Ich finde sie einfach Klasse. Und sie vertragen Trockenheit…

Gelbe Färberkamillen mit hellblauen Storchschnabel.

Und wieder gelb, aber diesmal bei der Nachtkerze. Sie hat sich zusammen mit dem blauen Natternkopf selbst ausgesät und steht vor dem dunklen Laub der winterharten Zitrone. Der gefällt die Wärme glaube ich auch.

Wieder ein anderes Gelb findet man bei der Trollblume. Zu ihr hat sich eine pinkfarbene Spornblume gesät.

Nun aber zur Abwechslung einmal etwas in  Gelb. Das Brandkraut vor der Banane, die ja gelbe Früchte hätte, würde sie welche tragen.
Aber im Ernst, der Garten hat jetzt viel Gelb, während im Frühjahr (neben den Narzissen ganz zeitig) vor allem die Blautöne mit etwas Rosa vorherrschen. Ein schöner Farbwechsel, der sich jedes Jahr vollzieht. 
Und hier? Na, immerhin ist die Mitte einer jeden Blüte deutlich Gelb. Also passt sie und darf natürlich stehen bleiben. Die Bodendeckerrose Sternenflor wird von Jahr zu Jahr ein wenig größer. Anfangs war sie recht mickrig. 

Sonne zu hell für Fotos? Nicht bei diesen Pflanzen.

Hier sieht man, dass Fotos in der prallen Mittagssonne manchmal auch gelingen. Es sind ja auch Sonnenanbeter hier an und über der Mauer vom Mäuerchenbeet.

Größte Hitze und eigentlich keinerlei Platz stören den Mauerpfeffer oder die Walzenwolfsmilch nicht. Sie lassen sich nieder, wo der Samen eben gerade hinfällt.

Und mal ehrlich, solche Gartenszenen hier kann man doch nur in der vollen Sonne fotografieren. In der Abenddämmerung würde die Urlaubsstimmung beim Anblick der Palmlilie und Banane im Staudenbeet glaube ich nicht aufkommen. 
Bis auf ein Staudenbeet habe ich auch endlich alle wieder einmal vom Unkraut befreit und die sich jetzt aussamenden Akeleien abgeschnitten. Will man im Frühjahr eine solche Pracht habe, wie ich sie hier schon oft gezeigt habe, dann muß man eben die „scheußlichen“ Samenstände im Beet in Kauf nehmen. Erst abschneiden, wenn schon Samen ausgefallen sind, heißt es hier. 

Wer schreibt  nur diese Gartenpflegetipps im Internet?

Tschja, mein Vorgarten mit dem Mäuerchenbeet in den ersten Juli-Tagen. Wo die Bewässerung verlegt ist sieht glaube ich jedes Kind. Und wer genau hinsieht, erkennt, dass auch die zweite Hecke, die noch höher ist und vor allem dicker, geschnitten ist. 
Und, sagt mal ehrlich. Wer schreibt denn bei Facebook immer diese irre sinnvollen Gartentipps mit der Rasenpflege. Laufend lese ich, was ich jetzt als Hobbygärtner machen muß, dass mein Rasen toll aussieht. Die Texte sind dann Standard-Wortaneinanderreihungen mit Lehrmeinung aus der Gärtner-Ausbildung. Hallo! Ich bin ja nicht der einzige, dessen Rasen so aussieht und dann kommt mir da ein Schreibtischtäter, der vielleicht gar keinen Garten hat, mit hilfreichen Tipps und Tricks für einen schönen Rasen und will mir einreden, dass am Ende ich selbst Schuld bin, dass mein Rasen so aussieht. Mangelnde Pflege oder so. 

Urlaubskulisse im eigenen Garten

Was soll’s. Dort wo die hier stehen, wenn sie frei wachsen, dürfte der „Rasen“ wohl auch so aussehen, wie bei mir. Vielleicht gedeihen sie daher so erfolgreich?

Auch am mediterranen Platz sieht es aus, wie im Urlaub. Wenngleich ich auch hier bei den Kübelpflanzen schon wieder erste Verbrennungen an den Blättern festgestellt habe.

Was für eine Freude. Vom schönsten Urlaub meines Lebens, habe ich letzten Herbst Montbretienknollen mitgebracht. Jetzt blühen sie und erinnern mich jedes Mal an diese wundervolle Woche.

Ein neues Gartenprojekt?

Für heute bin ich schon beinahe durch. Zum Abschluss noch einmal ein Stückchen von meinem Rasen. Wir waren bei dem „Tag der offenen Gartentür“ auch in einem Garten ganz in der Nähe und haben da sehr schöne Anregungen bekommen. Dieses Stück Rasen wird es nicht mehr lange geben. Wieder ist ein Gartenprojekt geboren. Wer neugierig ist, schaut einfach in den nächsten Monaten immer mal wieder vorbei. Vielleicht wird es auch erst im nächsten Jahr umgesetzt, aber gemacht wird es, das steht fest. 

Rezepte aus dem Garten

Und für die Rezepteliebhaber habe ich einmal wieder gebacken. Himbeerkuchen mit Erdbeeren (schwarze Himbeeren gibt es wirklich! Dir Roten waren da noch nicht reif). 
Und die Kirschen aus Nachbars Garten habe ich eingekocht und eingefrohren.

Der Gemüsegarten, die Karpfenweiher und unsere diversen Projekte

Willkommen im Hochsommer (phänologisch)
und im Sommer ganz allgemein. Wir haben den längsten Tag und die
kürzeste Nacht. Ab jetzt geht es wieder rückwärts. Die Nächte
werden länger und die Sonne weniger. Die Zeit verfliegt. Es gibt so
viel zu tun, dass ich zum Schreiben kaum noch Zeit habe. Vieles muss
erledigt werden und doch möchte ich diese Arbeiten keinesfalls
missen. Es macht Spaß immer wieder etwas schöner zu machen oder
einfach die, der Jahreszeit entsprechenden, Arbeiten zu verrichten.
Wir genießen die Zeit draußen – sowohl im wunderbaren Garten als
auch in der traumhaften fränkischen Landschaft bei unseren
Karpfenweihern.
Im letzten Beitrag versprach ich,
dieses Mal den Gemüsegarten oder im weitesten Sinne unsere
Nutzflächen (dann kann ich auch über die Weiher berichten) zu
schreiben.
Das werde ich heute tun. Es sind
allerdings so unendlich viele schöne Momentaufnahmen und Details in
Fotos festgehalten, dass ich, trotz ausgiebigen Streichens, wirklich
viele heute zeigen werde. Für alle Interessierten und für mich,
wenn ich im kalten und trostlosen Winter mich anhand der Fotos gerne
auch mal wieder in den Sommer zurück versetzen möchte.
Um nun den Bericht nicht unnötig
aufzublähen, werde ich mich mit Erklärungen und Worten
zurückhalten. Wenn jemand also Interesse an einem bestimmten Foto
hat, ihn oder sie eine Frage dazu quält oder einfach mehr
Information gewünscht ist, dann bitte schreibt einen Kommentar. Ich
habe aus diesem Grunde die Fotos nummeriert. So kann man leicht
ausdrücken, von welchem Bild jeweils gerade die Rede ist.
Oder ihr schreibt mir einfach nur, welches Bilder, welche Bilder euch am besten gefallen haben. Würde mich auch mal interessieren. 
Bevor es nun in den Nutzgarten geht,
starte ich noch einmal kurz im Ziergarten. Wieder haben wir ein
Projekt abgeschlossen. Die Fassade vom Palmenhaus ist fertig renoviert.

2

 Das war auch nötig. Das Holz wer verwittert und die Fassade nach dem Fenstereinbau spät im letzten Herbst war beschädigt. 

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Jetzt ist auch die Fassade fertig
renoviert.
Die Dächer über ihm und dem
benachbarten Carport sind auch mal wieder von Laub und Moos befreit.
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Die Gelegenheit nutzte ich, um den
Garten – und auch den Gemüsegarten – einmal aus einer noch
völlig unbekannten Perspektive ab zu lichten.
Nach dem Blick auf Dach wende ich mich dem Wohnhaus zu und fotografiere immer mehr nach links drehend, bis ich den Gemüsegarten im Blick habe. 
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Nachdem wir den Gemüsegarten jetzt von
oben betrachtet haben, begeben wir uns nun auf eine eher
bodenständige Perspektive, die mehr Details ermöglicht.
Zuerst ein paar Beet-Ansichten: 
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Einzelne Gemüsekulturen: 
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Baldige Ernte: 
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Erfolgte oder kurz bevorstehende Ernte:
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Hier muss noch gewachsen werden:
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Was man vom Dach aus nicht gesehen  hat, ist der Garten unten am Dorfweiher: 
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Mein neuer Garten-Helfer: eine Benzinpumpe. Ohne die wäre der Weihergarten nicht so grün. Wasser ist ja genug da, es muss nur in entsprechender Menge und mit möglichst wenig Zeitbeanspruchung in die Beete gebracht werden. 
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Weil ja jetzt wieder eines der
diesjährigen Gartenprojekte abgeschlossen ist, haben wir uns sofort
einem lange fälligen Projekt bei den Weihern zugewendet. Die dortige
Hütte ist so marode, daß sie abgerissen wird.
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Zu aller erst wollten wir die Bretter
neu streichen. Oder alles mit Blech neu verkleiden.
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Dann stellten wir fest, daß viele
Balken so morsch sind, daß sie schon gar nicht mehr existieren.
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Hohlräume wurden von der Natur
erobert.
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Da ist jede Arbeit und jedes Geld zu
schade, das hier rein gesteckt wird. Bevor sie aber abgerissen werden
kann, muss sie entrümpelt werden. Schließlich lagern hier noch all
die Sachen vom Vorbesitzer.
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Trotz der unschönen und staubigen
Arbeit bei fast 30 Grad Hitze
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blieb mir aber immer noch die Zeit,
Schönes wahr zu nehmen.
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Nachdem wird die Karpfen gefüttert
haben (sie wachsen übrigens prächtig),
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 ging es auch für uns heim
zum Eiskaffee auf die schattige Terrasse beim Haus.
Das darf aber nicht mehr über diesen Steg hier geschehen. 
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Aber keine Bange, die neuen Stahlträger liegen schon bereit im Garten. Wenn das Projekt Hütte abgeschlossen ist, kommt dieser Steg hier dran. 

Hanfpalme im Kübel im Freien überwintern und der Erlkönig

Eine Woche ist es nun schon wieder her. Ich berichtete von grausligem Novemberwetter und wie wir dabei im  Schneegriesel die Washingtonia vollends einbauten und so für den Winter fit machten
Dann brachte ich noch das  Foto der anderen, großen und noch ungeschützten Palme. Einer Hanfpalme im Kübel. 
Heute kann ich meinen Palmenüberwinterungsbericht fortsetzten. Wieder war Wochenende. Wieder war es grauslig kalt und regnete und graupelte. Wieder ist ein Palme eingepackt und geschützt. 
Hanfpalme im Kübel
Hanfpalme im Kübel
Die Hanfpalme (Alter etwa 27 Jahre) wird ihren dritten  Winter im Freien verbringen. 
Gepflanzt ist sie, genau wie die Washingtonia, in einen Cortensthal-Pflanzkübel. Der ist quadratisch mit 60x60cm (Washingtonia 80x80cm). Vorteil dieser Kübel sind die Wände. Sie lassen sich von innen mit Dämmplatten leicht verkleiden. Auf die Dämmplatten kommt eine Wurzelheizung und dann wird der  Kübel mit Teichfolie ausgeschlagen (Löcher am Boden nicht vergessen!). 
Berichtet habe ich hierzu bereits beim Umpflanzen der Washingtonia.
Die Hanfpalme hat einen sehr hohen und geraden Stamm. Der kann leicht mit einem Heizkabel für diese Zwecke umwickelt werden. Darüber wird eine etwa 15 mm dicke Dämm-Matte gewickelt und befestigt. 
Oben im Palmenherz endet mit ein paar Umwicklungen das Heizkabel. Die Oberfläche der Erde im Kübel wird von einem speziellen „Mäntelchen“ für diese Zwecke, isoliert mit Luftpolsterfolie, isoliert. 
Die letzten beiden Winter kam über den  Schopf, also die Wedel der Palme nun noch ein gigantischer Vliessack. Ebenfalls zum Überwintern von Kübelpflanzen im xxxxxxl-Format erhältlich. 
Die Palme hat überlebt. Im letzten sehr kalten Winter hatten wir mehrer Tage -15°C weniger. Da schützt so ein Vliessack nicht. Die Wedel dieser Palme halten laut Literatur -10 oder -15 °C aus. Dann sind sie gefroren. In diesem Zustand dürften sie auf keinen Fall hin und her bewegt werden. Dadurch brächen die Kapillaren in den Wedeln und beim Auftauen vertrocknen sie, weil von unten nun  kein Wasser durch die geborstenen Kapillare nachfließen kann. Genau das passiert in den Winterstürmen der eisigen Nächte. Im Frühjahr war das Herz und die jungen Triebspitzen saftig grün und alle ausgewachsenen Wedel abgestorben. 
Das soll nicht wieder passieren. Wir mussten uns etwas überlegen, das dieses Hin und Her der gefrorenen Wedel verhindert…..
Die Konstruktion steht nun schon neben der Palme. Erstes Maßnehmen vor Ort. 
Hanfpalme im Kübel überwintern (Freiland)
Hanfpalme im Kübel überwintern (Freiland)
Gleich wieder zurück in die Werkstatt, den Elektrotacker gezück und los geht’s. 
Schnell ist das Häuschen mit Gewächshausfolie bespannt. Hier verzichten wir, wegen der Frosthärte auf die zweite Schicht der Luftpolsterfolie. Wenn letztes Jahr ein Vliessack langte und im Winter davor, wird es dieses Häuschen erst recht schaffen, die Palme zu schützen. 
Zu Zweit ein echter Kraftack, auf der Leiter balancierend, das doch recht schwere Häuschen über-Kopf auf die Palme zu heben und an der Wand zu fixieren. Danach kamen schnell dir Stützbeine dran und wir konnten durchschnaufen. 
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Ganz fertig ist der Schutz aber erst jetzt, wo die Unterseite auch verkleidet ist. Natürlich dürfen wir hier, wie auch bei der Washingtonia nicht nur den Frost im Sinn haben, sondern müssen auf eine gute Belüftung achten. Und so lange kein (Dauer-)Frost kommt, muß die Palmenkrone nicht eingebaut sein. 
So sieht der Schutz nun im Moment aus. Die Lüftungsklappe ist geöffnet. Das heißt, sie hängt dank der Scharniere, einfach nach unten. Damit der Wind sie nicht unnötig beutelt, ist sei mit einem Häkchen am Stamm fixiert. 
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Will man den Schutz schließen, so klappt man den Haltebügel nach unten….
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
… hebt die Folienklappe an und drückt sie von unten ans Häuschen. 
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Wird jetzt der Haltebügel wieder nach oben geklappt, drückt er die Folie dauerhaft und zuverlässig von unten ans Häuschen. 
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
So sieht der geschlossene Palmenschutz nun endgültig aus. Zwei Kabel aus dem Topf gehen rüber an den Carport-Balken zur Steckdose. Wurzelheizung und Stammheizung werden erst eingeschaltet, wenn Dauerfrost kommt. Am empfindlichsten sind die Wurzeln, dann kommt der Stamm und das Herz und schließlich die robusten  Blätter. 
Der Winter kann kommen. Jetzt sind alle Pflanzen geschützt. 
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Wie schon einmal erwähnt muß der Winter ja nicht erst kommen. Phänomenologisch sind wir bereits im Winter. Und hier in Mittelfranken ist das Wetter genau so, wie man es sich eben im November vorstellt. 
Kalt, naß, neblig, grau, hellgrau, dunkelgrau und schwarz sind die vorherrschenden Farben. 
Schaut doch mal bei den Karpfenweihern die Zapfen der Schwarzerle. Von einer leichten Eisschicht überzogen. 
Erlenzapfen mit Eismantel im November
Erlenzapfen mit Eismantel im November

Wenn das keine Novemberstimmung ist. Und doch strahlt das ganze Ruhe aus. Finde ich. Die Ruhe dieser Jahreszeit in der nichts zu machen ist im Garten und am Feld.  Ausser man  muß noch Palmen einbauen….

Erlenzapfen mit Eismantel im November
Erlenzapfen mit Eismantel im November

Und wer kennt es nicht, den Erlkönig?

Wenn man jetzt hier draußen steht, unter den Erlen im November bei den Karpfenweihern,  dann spürt man ihn. Den Erlkönig. Dann wird es einem kalt und man erschauert. Gut, daß das Auto  in der Nähe steht und man schnell nach Hause gefahren ist….

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? –
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. –

„Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir;
Manch’ bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“ –

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? –
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. –

„Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“ –

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? –
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. –

„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“ –
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! –

Dem Vater grauset’s; er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Erlkönig Erlenkönig
Erlkönig
Novembernebel
Novembernebel

Neue Fenster, reiche Ernte und der Umzug der Kübelpflanzen

Kaum ist das Karpfenfischen vorüber, geht es im Garten weiter mit Arbeiten. Ich weiß schon, warum ich
eigentlich lieber im Urlaub geblieben wäre.  War mir doch klar, was
auf mich zukommen wird, wenn wir daheim sind.
Gottseidank ist das Wetter immer wieder
noch einmal traumhaft und die anfallenden Arbeiten können erledigt
werden.
Endlich kamen  auch die neuen Fenster: Voraussetzung, daß ich anfangen kann, Kübelpflanzen ein zu räumen.
Und ich habe nun auch die restlichen
Wurzelgemüse- bis auf Meerreettich- geerntet. Jetzt müssen sie nur noch eingelagert werden.
Wurzelgemüse frisch geerntet- rote Beete, Winterrettich schwarz und rot
Wurzelgemüse frisch geerntet- rote Beete, Winterrettich schwarz und rot

Neue Fenster für die Pflanzen – und uns.

Mittwoch früh, es ist noch dunkel und
ich schon wach. Der Schreiner soll heute kommen. Er steht kurz nach
Sieben vor der Tür und ich bin froh. 
Jetzt wird das endlich real,
was wir vor vielen Monaten bestellt hatten. Das Palmenhaus, der
Überwinterungsraum für die Kübelpflanzen, früher Hasenstall und
Schafstall, erhält neue Fenster. 
Damals schon, als er erbaut wurde, hat mann ausgemusterte
Fenster verwendet. Das ist Jahrzehnte her. Durch die Ritzen in den
Rahmen konnte man hindurchsehen, so groß waren sie. Wie sinnig das
ist, wenn man den Raum im Winter mittels elektrischer
Gewächshausheizung temperiert, brauche ich wohl nicht zu sagen.
Das Palmenhaus mit den alten Fenstern
Das Palmenhaus mit den alten Fenstern
Wenn es richtig eisig draußen war,
also unter -10°C, habe ich innen sogar noch Vlies über die
Kübelpflanzen am Fenster gelegt, daß sie nicht so eisig angeblasen
werden, durch all die Ritzen.
Jetzt kommen neue Kunststofffenster mit
Isolierung rein. Dann ist das nicht mehr nötig mit dem Vlies.
Neben dem Palmenhaus ist auch der
Vorraum zum Wohnhaus dran. Wieder schon damals gebrauchte Fenster mit heute Ritzen
zum hindurchsehen. Heiztechnisch ein Desaster.
Vorbau am Haus mit alten Fenstern
Vorbau am Haus mit alten Fenstern
Vorbau am Haus -neue Fenster werden eingebaut
Und schließlich bekommt die Garage
noch ein richtiges Fenster, das ich jetzt kippen kann. Hier ist es mal anders herum, die Wärme soll nicht drin bleiben, sondern raus aus dem Raum. 
Da ich in der
Garage auch meine Kartoffeln lagere, ist das sehr praktisch. Durch das
alte, nicht zu öffnende Fenster, blieb es lange recht warm in der
Garage im Haus. Zu warm zum Lagern von Wurzelgemüse,
genau wie im Keller. Daher freue ich mich auf das Fenster und die
frische kühle Luft, die da eintritt.
Kurz nach Mittag sind sie fertig und
die Fenster eingebaut. Jetzt fehlen nur noch die Simse. Dazu
aber muß Volker erst die Mauern aufstocken, daß die neuen Simse an
den neuen Fenster ordentlich montiert werden können. Wenn das
gemacht ist, kann der Abschluß vom Schreiner erledigt werden. Das
ist aber vor allem eine optische Sache. Die Funktion der neuen und
dichten Fenster ist ab sofort gegeben.
Vorbau am Haus mit neuen Fenstern aber noch ohne Sims
Vorbau am Haus mit neuen Fenstern aber noch ohne Sims
Vorbau am Haus mit neuen Fenstern aber rechts noch ohne Sims
Vorbau am Haus mit neuen Fenstern aber rechts noch ohne Sims

Wurzelgemüse wird geerntet

Während die Schreiner ihrer Arbeit
nach gingen, beschäftigten mich die Wurzelgemüse.
Sellerie, Winterrettich, rote Beete und
ein wenig Kren für den aktuellen Gebrauch sowie Möhren und
Pastinaken waren aus zu graben.
urzelgemüse Ernte: Sellerie, Winterrettiche, Rote Beete, Möhren und Kren
Wurzelgemüse Ernte: Sellerie, Winterrettiche, Rote Beete, Möhren und Kren
Die Sellerie sind sehr schön. Rettiche
sind schön aber wenig. Die gingen wieder nicht auf im Herbst beim
Sähen. Rote Beete im Beet sind eine Katastrophe beim Keimen. Im Topf
keimten sie auch nicht. Daher habe ich nur einige wenige, was aber
langt, da nur ich sie esse.
Die Möhren keimten wie immer auch
nicht. Ab März sähe ich bis glaube ich Juli. Es keimt nie was, nur
ein paar sind dann doch plötzlich da gewesen. Zu spät und wie immer
nicht vereinzelt. Weil ich mir monatelang vergebens Mühe mit ihnen
mache, habe ich dann jedes Jahr wieder, keine Lust zu Vereinzeln, wenn
doch welche keimen. Der Frust ist zu groß und im Herbst bereue ich
es jedes Jahr, denn sie währen schön geworden, hätten sie nur
Platz zum Wachsen gehabt.
Die winzigen Möhren, Laub von Möhren und Sellerie, restliche Kräuter wie Basilikum und Majoran, alles kommt in den Mixer und ergänzt meine seit dem Sommer gesammelten, getrockneten und pulverisierten Gemüse für die selbstgemachte Instant-Gemüsebrühe. Weggeworfen wird nichts!
Gleiches Keim-Geschiß gilt auch für
die Pastinaken. Da habe ich dann mit Müh´ und Not ein paar im Topf
gekeimt bekommen. Die wurden gepflanzt. Einige sind gigantisch,
andere der Reinfall. Komisch ist das. Alle gleich gesät, gepflanzt und gepflegt. Sogar gleiche Reihe!
Pastinaken
Pastinaken

Wintersalat – ein Anbauversuch

Auch meinen Wintersalat habe ich endlich
gepflanzt. Ein paar ins Gewächshaus und ein paar ins Freiland. Ich
muß ja testen, wie er wächst, was er verträgt. Dann weiß ich
nächstes Jahr gleich, wohin ich ihn am Besten pflanze. Es ist ja
mein erster Versuch damit.
Wintersalat im Gewächshaus - frisch gepflanzt
Wintersalat im Gewächshaus – frisch gepflanzt
Wintersalat im Gewächshaus - frisch gepflanzt
Wintersalat im Freiland- frisch gepflanzt
Wintersalat im Freiland- frisch gepflanzt
So ähnlich verloren stand auch einmal der Endivien im Beet, als ich ihn im Frühherbst pflanzte. 
Jetzt hat er sich gemausert und ist ein richtiger starker Salat geworden. Aber, ich hoffe das klappt noch, der muß noch ganz schön wachsen, vor der Ernte!
Endiviensalat
Endiviensalat

Endiviensalat



Gemüsebeete im Biogarten mit Dauer-Mulch

Ein Blick in ein Gemüsebeet Ende Oktober. 
Gemüsebeete im Biogarten im Oktober
Gemüsebeete im Biogarten im Oktober

Gemüsebeete im Biogarten im Oktober
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Ach ja und wenn sich mancher wundert,
wie das bei mir in den Beeten aussieht, der soll erst mal neben die
Beete schauen…..
Herbstlaub im Gemüsegarten
Herbstlaub im Gemüsegarten
Im Ernst. Es ist mir seit Frühjahr
enorm wichtig, dass niemals Boden unbedeckt da liegt. Dauermulch oder
Dauerhumus nennt man das Wohl. Ich mulche unaufhörlich und jetzt
auch noch die Bäume, die mir helfen. Es mag unordentlich aussehen.
Aber ich selbst sehe, wie gigantisch positiv sich das auf das
Bodenleben auswirkt. Es ist ein Gewimmel in den Beeten und Würmer
habe ich, ein Traum. Jetzt wieder beim Salatpflanzen. Ich schiebe das
Laub und Mulch zur Seite und treffe schon auf etliche Würmer, ohne
bereits in die Erde gegraben zu haben. Es herrscht ein so reges
Treiben in und auf der Erde, daß ich überglücklich bin. Hatte ich
doch sonst im Herbst gar keine Würmer mehr gesehen. Und ein gesunde
Bodenleben ist unverzichtbar im richtigen Biogarten und für gesunde
Pflanzen. Ich ernähre mit meinem Mulch und all der Bodendeckung das
Bodenleben und dieses wiederum ernährt durch die Abbauarbeiten und
Zersetzung des organischen Materials meine Gemüsepflanzen. Wir haben
reale Heinzelmännchen im Garten, die für ein wenig Essen pausenlos
fleißig für uns arbeiten. Und durch Chemie und unnötige
Bodenbearbeitung verjagen wir sie.

Die ersten Kübelpflanzen werden eingeräumt

Die Zitronenverbene habe ich gestutzt,
ausgegraben und eingetopft. Jetzt steht sie erst mal noch im Carport,
kommt aber später mit zu den Kübelpflanzen. Sie ist nicht
frosthart.
Zitronenverbene
Zitronenverbene
Am Nachmittag habe ich dann angefangen,
die ersten Kübelpflanzen ins Palmenhaus zu schaffen. Ein wenig
aufgeräumt innen habe ich schon. Der Rest muß nach und nach
erfolgen. Jetzt ist es erst einmal wichtig, daß die empfindlicheren
Gewächse ins Haus kommen. Das schöne Wetter verwirrt einen. Am
Mittwoch waren etwa 20 Grad und blauer Himmel. Aber bereits am
Freitag soll es tag nur noch 10 Grad haben und die Temperaturen gehen
runter, Sturm und Regen sollen kommen.
Kübelpflanzen im Winterquartier
Kübelpflanzen im Winterquartier

Kübelpflanzen im Winterquartier
Kübelpflanzen im Winterquartier
Es ist nicht verwunderlich, haben wir
doch kommende Woche bereits November. Und wenn das Wetter dann ganz
greislig ist, habe ich keine Lust alle Kübel ein zu räumen. Dann
mit Zwang, weil sie sonst kaputt gehen. Da fange ich lieber ein paar
Tage vorher an und mache es bei schönem Wetter und in Ruhe. Stehen
doch noch genügend Kübel draußen. Die Palmen brauchen noch ihren
neu zu bauenden Winterschutz. Da wird es ohnehin alles knapp genug!
Die robusten Kübel stehen erst mal noch im Carport, da geht es noch ein paar Wochen, voraussichtlich.
Kübelpflanzen im Carport
Kübelpflanzen im Carport

Herbstmorgen am Karpfenweiher

Donnerstag morgen beim Gassigehen,
schaute ich noch mal bei den Weihern vorbei. Auch hier hätte ich
noch Arbeit. Die herrlichen Hagebutten müssten gezupft und
verarbeitet werden. Aber ich habe da gerade überhaupt keine Zeit.
Hagebutten
Hagebutten
Der Morgennebel verzieht sich und es
wird wieder ein schöner Tag, das sieht man hier schon.

Morgennebel verzieht sich

Morgennebel verzieht sich
Und so sieht der gefischte Weiher heute
aus. Verlassen und leer. Ein Foto für die treuen Leserinnen, deren meine Karpfenweihergeschichte so viel Interessantes vermitteln konnte.
Karpfenweiher abgefischt
Karpfenweiher abgefischt

die Eisheiligen sind vorbei – jetzt geht es richtig rund im Garten

Gartentagebuch vom Sonntag, 21. Mai 2015

Ein Wochenende im Mai

Ein wirklich wunderbares Wochenende liegt hinter uns. Leider war es viel zu kurz für all die gerade jetzt anfallenden Arbeiten im Garten. Wir haben aber viel erledigen und einiges Neues beginnen können. 
Das Wetter war dem Mai angemessen. Schön warm, aber nicht heiß. Von drinnen, bei meinem Computer-Arbeitsplatz im Haus, sah es schon herrlich aus. Draußen dann fühlte es sich so unbeschreiblich gut an. Die warme Luft, der Duft und das Gebrumme und Gesumme und Gezwitschere im Garten. Das Leben dort ist in vollem Gange. 
Blick vom Schreibtisch in den Garten (c) by Joachim Wenk
Blick vom Schreibtisch in den Garten (c) by Joachim Wenk

Die Eisheiligen sind vorbei, alles ist vorbereitet, jetzt kommen Tomaten und Co in die Beete

Bevor ich endlich meine Tomaten und Paprika pflanzen konnte, mußte das Gewächshaus von innen und außen abgewaschen werden. Die Beläge auf den Scheiben hindern viel vom Sonnenlicht daran, hinein zu strahlen. Das ist nicht gut für die lichthungrigen  Geschöpfe. 
Fensterputzen am Gewächshaus war angesagt (c) by Joachim Wenk
Fensterputzen am Gewächshaus war angesagt (c) by Joachim Wenk

Wie jedes Jahr ist auch dieses Jahr wieder ein Laubfrosch im Gewächshaus. Er hat mich die ganze Zeit beobachtet und ist nicht weg gehüpft.  Nur ab und an ist er ein wenig die Scheiben hoch geklettert, wenn ich ihm zu „gschaftig“ wurde in seiner Nähe.

mein Laubfrosch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
mein Laubfrosch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

In der Gemüse-Kinderstube herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Laufend wird ausgepflanzt und neu gesät.

junges Gemüse im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
junges Gemüse im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Schnittlauch und Blutampfer stehen immer hier in der Ecke im Gewächshaus und sorgen ganz zeitig im Frühjahr schon für frisches Grün. Jetzt dürfen sie erst einmal ein wenig vor sich hin wachsen. Draußen in den Beeten steht ja noch genügend grüner Nachwuchs für die Salate und Vesperbrote.

Blutampfer und Schnittlauch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Blutampfer und Schnittlauch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Jedenfalls sind jetzt im Gewächshaus und auch im Freien die Tomaten genau wie Chillies und Paprika gepflanzt. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern, bis die ersten Früchte dran hängen. An den Paprika hängen schon sehr viele. Und einige Tomaten haben die ersten Blüten. 
Die Tomaten sind ausgepflanzt (c) by Joachim Wenk
Die Tomaten sind ausgepflanzt (c) by Joachim Wenk
Zeitig im Frühjahr hatte ich Ackerbohnen als Gründünger in die Tomatenbeete gesät. Sie wuchsen kräftig, bildeten schöne Grünmasse, die jetzt als Mulch den Boden feucht hält. Die Wurzeln bleiben im Boden. Sie haben  Stickstoff aus der Luft gesammelt.  Zur Hilfe nehmen sie dabei die Knöllchenbakterien, die sich an ihren Wurzeln ansiedeln. Beim Verrotten steht dieser Stickstoff dann gleich wieder den stark zehrenden Tomaten zur Verfügung. Im Bild habe ich versucht so eine  Wurzel mit ein paar der anhaftenden Knöllchen abzulichten. Ein bisschen kann man das auch erkennen. 
Knöllchen mit Stickstoff an den Leguminosen-Wurzeln(c) by Joachim Wenk
Knöllchen mit Stickstoff an den Leguminosen-Wurzeln(c) by Joachim Wenk



Der Gemüsegarten füllt sich, bald ist hier alles zugewuchert

Das selbst gebastelte Bohnenzelt ist aufgerichtet und die Bohnenkerne im Boden versteckt. Zum ersten  Mal sind auch afrikanische Meterbohnen dabei. Die Samen bekam ich von einer lieben Bekannten, die seit Jahren begeistert ist von diesen Bohnen. 
Bohnen-Zelt (c) by Joachim Wenk
Bohnen-Zelt (c) by Joachim Wenk
So sieht mein Gemüsegarten im Moment aus. 
Blick in den Gemüsegarten mit Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk
Blick in den Gemüsegarten mit Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk

 Hier sieht man, rechts am Bohnenzelt vorbei blickend, den noch ( oder eben nach den Frösten wieder) kahlen Walnußbaum und den Rambler in ihm. Über und über ist er schon mit Knospen besetzt.

Blick in den Gemüsegarten   (c) by Joachim Wenk
Blick in den Gemüsegarten   (c) by Joachim Wenk

Am anderen Zelt, das für Bohnen wirklich zu niedrig ist (solche Spielsachen bekommt man, wenn man im Gartenkatalog bestellt), wachsen die Blauwschokker Erbsen. Mit etwas über 2m Höhe ist es für sie schon fast noch zu niedrig. Für Bohnen ist es ungeeignet.

Blaukraut und Erbsen Blauwschokker und eine selbst ausgesäte Haferwurzel   (c) by Joachim Wenk
Blaukraut und Erbsen Blauwschokker und eine selbst ausgesäte Haferwurzel   (c) by Joachim Wenk

 Kohlrabi und Salat gedeihen wirklich prächtig. Salat gibt es jetzt täglich zu essen.

Kohlrabi   (c) by Joachim Wenk
Kohlrabi   (c) by Joachim Wenk

Kopfsalat  (c) by Joachim Wenk
Kopfsalat  (c) by Joachim Wenk

Der frühe Weißkohl steht kräftig im Beet und der als Gründünger dazwischen gesäte Spinat fängt an zu wachsen. Ich habe gelesen, daß Erdflöhe, die mir immer großen Schaden anrichten, ja weder feuchten (gemulchten) Boden mögen noch Salat oder Spinat in den Reihen. Na das probiere ich doch sofort aus! Ob ich sie damit vielleicht endlich einmal etwas in Schach halten kann?

Frühkohl mit Spinat als Untersaat  (c) by Joachim Wenk
Frühkohl mit Spinat als Untersaat  (c) by Joachim Wenk

Katzenminze, Akeleien, Iris und andere hübsche Frühlingsblüher im Staudengarten. 

Etliche meiner Stauden haben den Winter gelitten und kommen nicht mehr oder erst sehr spät und schwach. Hier im sonnigen Vorgarten ist es am buntesten. Also zumindest wenn man Blau mag. Die Katzenminze wächst ja wirklich überall. Und ich liebe sie wirklich. Ich hatte es nicht übers  Herz gebracht die ganzen Sämlinge am Fuße der Mauer zu entfernen. Jetzt stehen sie in voller Blüte. 
Katzenminze, wohin das Auge blickt  (c) by Joachim Wenk
Katzenminze, wohin das Auge blickt  (c) by Joachim Wenk

Zum ersten Mal blühen gerade die Iris, die ich von Anna aus Wien bekam. Zwei Jahre habe ich jetzt auf die Blüten gewartet. Eine tolle Farbkombination hat sie.

Annas Iris aus Wien (c) by Joachim Wenk
Annas Iris aus Wien (c) by Joachim Wenk

Die Iris aus Mutters ehemaligem Schrebergarten blüht einmal wieder. Auch dieser Farbton ist wunderschön.

Mamas Iris aus  ihrem ehemaligen Garten (c) by Joachim Wenk
Mamas Iris aus  ihrem ehemaligen Garten (c) by Joachim Wenk
Drei Färberhülsen habe ich im Herbst gepflanzt. Ich kannte diese Staude nicht, fand aber die Blüten sehr schön. Diese hier wuchs im Frühjahr gleich in die Höhe und blüht jetzt.  Die anderen beiden, von denen ich nur notierte in welche Beete ich sie setzte, aber leider nicht, wohin dort genau, fand ich lange nicht. Dann bemerkte ich eine von denen ganz zart in einem Beet. Sie blüht noch nicht. Die Dritte bleibt verschwunden. Sie habe ich bis heute nicht mehr gefunden. 
meine erste Färberhülse blüht (c) by Joachim Wenk
meine erste Färberhülse blüht (c) by Joachim Wenk

Naja und dann die Akeleien. Um die muß man sich nicht kümmern. Nur entfernen muß man sie fast wie Unkraut. Wichtig aber dabei ist, daß man auch genügend stehen lässt, im Eifer des Gefechtes beim Unkraut rupfen.

Akeleien  (c) by Joachim Wenk
Akeleien  (c) by Joachim Wenk

Akeleien  (c) by Joachim Wenk
Akeleien  (c) by Joachim Wenk

Ebenfalls noch aus Mutters Schrebergarten stammt dieser Zierlauch. Ich weiß gar nicht, wie viele Jahre wir den  schon haben.

Mamas Zierlauch (c) by Joachim Wenk
Mamas Zierlauch (c) by Joachim Wenk

Hier haben sich zwei „Unkräuter“ gefunden und ergeben eine schöne Farbkombination.  Bei den beiden muß man nicht hegen und pflegen sondern eher immer zu auslichten, so wuchern sie.

wuchernde Frühlingsblüher (c) by Joachim Wenk
wuchernde Frühlingsblüher (c) by Joachim Wenk

Die Walzenwolfsmilch hat schon ihre Blüte hinter sich. Aber auch mit den Samenkapseln sieht sie sehr dekorativ aus. Die lasse ich ausreifen. Hat sie sich doch dadurch bisher auch schon vermehrt.

Samenkapseln der Wolfsmilch (c) by Joachim Wenk
Samenkapseln der Wolfsmilch (c) by Joachim Wenk

Und was tut sich bei den Kübelpflanzen?

Am mediterranen Platz haben nun  endgültig alle Kübelpflanzen ihr Sommerquartier bezogen. Zum allerersten Mal treibt meine Strelitzie tatsächlich eine Blüte. Du meine Güte, da haben wir uns wirklich gefreut und sind jetzt äußerst gespannt, wenn sie aufblüht. 
Blütentrieb der Strelitzie (c) by Joachim Wenk
Blütentrieb der Strelitzie (c) by Joachim Wenk
Ja die lieben Kübelpflanzen. Die Feige litt ja sehr stark unter den Eisnächten im April und fror komplett zurück. Seither herrschte absoluter Stillstand. Jetzt zeigt sich wieder Leben. Sie treibt frisch durch. 
Gottseidank: die Feige treibt wieder (c) by Joachim Wenk
Gottseidank: die Feige treibt wieder (c) by Joachim Wenk

Höchst Zeit sie nach vielen vielen Jahren wieder einmal um zu topfen. Sie ist mittlerweile ein sehr schöner Baum geworden.

zur Belohnung bekommt die Feige einen neuen Topf (c) by Joachim Wenk
zur Belohnung bekommt die Feige einen neuen Topf (c) by Joachim Wenk

Hier steht sie neben der Washingtonia. Und da komme ich zum ersten neuen Projekt.  Naja vielleicht ist es nicht wirklich ein Projekt sondern eher nur eine Aktion.

Die Washingtonia muß auch umgetopft werden. Sie soll künftig auch im Winter draußen bleiben. Sie ist einfach zu groß fürs Quartier und vor allem derart schwer, daß sie nur noch von mindestens vier Personen nicht all zu schwächlicher Statur, transportiert werden konnte.

Feige und Washingtonia auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Feige und Washingtonia auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Hier wird sie künftig wohnen. 
(c) by Joachim Wenk
was ist das? (c) by Joachim Wenk

Also wenn man die Teichfolie weg nimmt, sieht man schon eher, um was es sich handelt. Wie die Hanfpalme auch, bekommt sie einen Corten-Stahl-Pflanzkübel. Weil sie im Winter draußen bleiben muß, ist der von innen isoliert. Auf die Dämmplatten kommt jetzt ein Heizkabel und dann wird die Teichfolie eingelegt.

der neue, fertig isolierte Stahl-Kübel für die Washingtonia (c) by Joachim Wenk
der neue, fertig isolierte Stahl-Kübel für die Washingtonia (c) by Joachim Wenk

Dass man halbwegs erkennen kann, was das für ein Monster an Blumentopf ist, habe ich Volker einmal daneben positioiniert.

Wenn die Palme dann getopft wird, benötigen wir wieder einen Bekannten mit einem Schlepper, an dem eine Frontgabel montiert ist. Von Hand ist diese Palmen nicht mehr in den Topf zu heben.

ja es ist ein Kübel und kein Blumentopf mehr.... (c) by Joachim Wenk
ja es ist ein Kübel und kein Blumentopf mehr…. (c) by Joachim Wenk

Das nächst kleine Projekt seht ihr hier. Da waren früher immer Geranien drin. Das gefällt mir schon länger nicht mehr und nun wird sich das ändern. Ich werde euch in jedem Fall auf dem Laufenden halten…

noch ein kleines Gartenprojekt (c) by Joachim Wenk
noch ein kleines Gartenprojekt (c) by Joachim Wenk

Mindestens einmal die Woche muß der Rasen gemäht werden- wenn das nur so leicht ginge…

Draußen bei den Weihern ist es im Moment ruhig. Nur dass einmal die Woche der Rasen gemäht werden muß und unser Aufsitzmäher gerade den Geist auf gibt. Das ist kein günstiger Moment für solche Marotten, das könnt ihr uns glauben. 
unser Karpfenweiher im Mai (c) by Joachim Wenk
unser Karpfenweiher im Mai (c) by Joachim Wenk

Ein kleines Fleckchen Wiese muß aber, egal mit welchem Mäher gemäht wird, ohnehin ausgespart bleiben.  Habe ich doch hier am Ufer die Bachnelkenwurz entdeckt. Eine schöne kleine Staude mit netten Blütenglöckchen. Die soll sich noch ein wenig weiter ausbreiten.

Neuentdeckung: Bach-Nelkenwurz am Weiherufer  (c) by Joachim Wenk
Neuentdeckung: Bach-Nelkenwurz am Weiherufer  (c) by Joachim Wenk
Mit einigen Mühen und Aufregern haben wir wenigstens noch den Rasen im Garten geschafft zu mähen. Bis zum nächsten Wochenende, an dem der nächste Geburtstag  und die Kirchweih und Besuch ins Haus steht, ist hier wieder alles voll Löwenzahn und Gänseblümchen. Ich finde es aber auch so frisch nach dem Mähen immer einen tollen und irgendwie beruhigenden  Anblick. 
der Rasen ist frisch gemäht (c) by Joachim Wenk
der Rasen ist frisch gemäht (c) by Joachim Wenk

Terrasseneinweihung mit Gartenrundgang

Gartentagebuch vom Mittwoch, den 10. Mail 2017

Geburtstag und Einweihung der neuen Terrasse

Der Tag ist nun also gekommen. Der Tag, auf den wir seit März hinarbeiten. Der große Tag, an dem die neue Gartenterrasse zum Anlass von Volkers Geburtstag eingeweiht wird.

Oft hat man dabei ja auch Pech mit dem Wetter. Wir allerdings hatten ausgesprochen  großes Glück. Genau zum heutigen Tag waren die Eisheiligen bei uns vorbei. Die Tagestemperaturen gingen bei wolkenlosen Himmel weit über die 20 Grad Marke hinaus. Auch Nachts waren des dann minimal 6°C. Schluß mit Frost!

Kommt zu Tisch es ist eingedeckt ,angeschürt und hübsch dekoriert

Die Terrassenmöbel wurden, weil sie ja zum Teil seit vorletztem Jahr in der Scheune stehen, gründlich gereinigt und dann passend eingedeckt.

Dabei mußte ich feststellen, daß es zwar im Garten allerorten blüht, ich aber dennoch nichts für die Väschen habe. Immerhin der Löwenzahn, Katzenminze und  Flockenblumen gaben dann doch lauter heitere kleine Gesellschaften in den Glasväschen. Dumm nur, daß der Löwenzahn sich abends schließt. Am nächsten Morgen zum Frühstück war er wieder ordentlich geöffnet.

Miniväschen mit bunten Blüten (c) by Joachim Wenk
Miniväschen mit bunten Blüten (c) by Joachim Wenk
die neue Terrasse zum ersten Mal festliche eingedeckt  (c) by Joachim Wenk
die neue Terrasse zum ersten Mal festliche eingedeckt  (c) by Joachim Wenk

Weil hier auf der Terrasse die Sonne schon bald am Nachmittag weg ist, haben wir ein wärmendes Feuerchen geschürt.

die neue Terrasse zum ersten Mal festliche eingedeckt  (c) by Joachim Wenk
die neue Terrasse zum ersten Mal festliche eingedeckt  (c) by Joachim Wenk

Überall, wo es sich anbot, oder auch nicht, habe ich Blumenvasen hin gehängt.

überall hängen diese Väschen  (c) by Joachim Wenk
überall hängen diese Väschen  (c) by Joachim Wenk

Probesitzen auf der  Hollywoodschaukel mit Blick in den Garten. Die ersten  Gäste bringen die zubereiteten Speisen. 

Blick von der Terrasse in den Garten  (c) by Joachim Wenk
Blick von der Terrasse in den Garten  (c) by Joachim Wenk

Bei uns können die Gäste direkt bis zur Terrasse fahren.

Also das ist natürlich nicht der Normalfall. Aber wenn die Dorfälteste, Volkers Oma,  mit zu Besuch ist, wird ihr dieser Service natürlich gern gewährt.

mit den Auto direkt vor die Gartenterrasse (c) by Joachim Wenk
mit den Auto direkt vor die Gartenterrasse (c) by Joachim Wenk

Warum  nur sieht man die Terrasse immer nur unbelebt?

Ich hätte so gern einmal die Terrasse so richtig belebt fotografiert. Die ganze Geburtstagsgesellschaft auf den Fotos, daß man das Leben im Garten sehen kann. 
Aber leider ist heute zwar jeder auf Facebook und postet mit welcher Hand er auf Toilette……… . Aber in meinem Gartenblog weigert sich jeder, mit Gesicht und erkennbar abgebildet zu werden. Die Angst ist einfach zu groß. 
(c) by Joachim Wenk
wer hat Angst vor’m Blogger? oder vor seinen Lesern? (c) by Joachim Wenk
Wenigstens einer hält zu mir und unterstützt mich  und den Blog tatkräftig. Vielleicht ist es aber auch nur wegen der Wurst auf meine Teller? Das Bier hat ihn wohl eher nicht gelockt. 
hmmmmm lecker Wurst mit Salat.....(c) by Joachim Wenk
hmmmmm lecker Wurst mit Salat…..(c) by Joachim Wenk

Gartenrundgang im Mai

Weil es schon spät war, als die Gäste kamen (es ist ja auch Wochentag und die Leute müssen arbeiten), blieb keine Zeit mehr für Gartenrundgänge. Aber hier in meinem Blog kann ich das ja ändern und euch noch ein wenig herumführen. 
Der Besuch bekam lecker Würstchen vom Grill und ihr, meine lieben Leser, kommt dafür in den Genuß der bunten Gartenbilder. 
Die seltene Tulpe „Insulinde“ ist sehr klein und zierlich. Von den drei gekauften  Knollen kamen drei wieder. Allerdings hat eine einen verkrüppelte Knospe. Die Blüte ist wirklich auffällig und ein Hingucker. 
 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk
 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk

 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk
 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk

 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk
 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk
Am Hintereingang zum Grundstück blüht die Alpenwaldrebe. Dieses Jahr werde ich sie nach der Blüte wohl doch einmal schneiden. Es ist so viel totes Holz vorhanden und kaum noch Neutrieb. Ich denke so eine Verjüngung wird ihr gut tun. 
blühende Alpenwaldrebe  (c) by Joachim Wenk
blühende Alpenwaldrebe  (c) by Joachim Wenk
Üppig blüht auch die Katzenminze, die sich reichlich selbst ausgesät hat. Ich entnehme davon auch gerne Sämlinge und verpflanze sie an Stellen die mir zusagen. So habe ich im ganzen Garten verteilt die schönen blauen Blüten. Voraussetzung ist natürlich, daß man die Beete nicht im Halbstundentakt mit der Hacke bearbeitet, sondern auch immer etwas aufkeimen lässt. Oft sind das die Sämlinge der Stauden. 
blühende Katzenminze  (c) by Joachim Wenk
blühende Katzenminze  (c) by Joachim Wenk
Die Kübelpflanzen sind jetzt auch alle draußen. An dieser heißen Stelle sieht man den Kapernstrauch rechts im Eck. In der Mitte  Sempervivum im Tontopf und im Palmenkübel eingepflanzt ist griechischer Bergtee. Das soll ein hocharomatisches Kraut für Tee sein. Seit Jahren probiere ich es zum Wachsen zu bringen und kaufe beinahe jedes Jahr wieder ein Exemplar. Niemals geht es an und wächst. Vielleicht klappte es hier im Kübel besser als draußen in den Beeten. 
Sonnenanbeter am Fuß der großen Palme (c) by Joachim Wenk
Sonnenanbeter am Fuß der großen Palme (c) by Joachim Wenk

Der Salat als Hingucker im Gemüsebeet

Im Gemüsegarten keimte es oder fängt an zu wachsen. Aber die winzigen Erbsenpflanzen, Mangoldpflanzen und Meerrettiche oder anderes Gemüse sind eine Freude für mich, aber hier im Blog nicht wirklich sehenswert. Sie werden später mit Sicherheit noch ihren Blog-Auftritt haben. 
Der Hingucker schlechthin im Gemüsebeet ist der Kopfsalat „Briweri“. So gesund, so vital, so kräftig und gut entwickelt. Hier geht jetzt die Ernte los. Da werde ich wohl wieder einmal meine Salatsauce auf Vorrat bereiten müssen. 
Salat Briweri (c) by Joachim Wenk
Salat Briweri (c) by Joachim Wenk
Zischen dem Salat wächst der Sommerlauch. Der Winterlauch ist gerade gekeimt und braucht noch, bis  er ins Beet darf. 
Salat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk
Salat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk

Salat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk
Salat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk

Die nächste Generation Salat und Kohlrabi stehen im Nachbarbeet.

Salat Briweri und Pirat und Kohlrabi Azur Star (c) by Joachim Wenk
Salat Briweri und Pirat und Kohlrabi Azur Star (c) by Joachim Wenk

Zwiebeln und Möhren im Beet. Wie immer sind die Möhren fast nicht gekeimt und ich habe jetzt nach gesät.

Steckzwiebeln und Saatzwiebeln und Möhren und Radieschen in Mischkultur  c) by Joachim Wenk
Steckzwiebeln und Saatzwiebeln und Möhren und Radieschen in Mischkultur
c) by Joachim Wenk

Die Eisheiligen sind bei uns vorüber – darauf warten ganz viele Pflänzchen, die raus wollen. 

Paprika und Chillies links und Tomaten in der Mitte beziehungsweise rechts im Bild, warten auf den Umzug ins Beet. 
Paprika und Tomaten wollen jetzt langsam ins Beet (c) by Joachim Wenk
Paprika und Tomaten wollen jetzt langsam ins Beet (c) by Joachim Wenk

Genau so neugierig sind die vorgetriebenen Dahlien, wohin sie wohl dieses Jahr kommen. Wenn ich ehrlich bin, muß ich sagen, dass ich da auch neugierig bin. Denn eigentlich sind alle Beete voll und zugewuchert. Da ist kein Platz für Dahlien…..

Das wird meine Samstagsarbeit sein. Freie stellen im Garten finden und Dahlien dort hin verpflanzen. Drückt mir mal die Daumen, daß ich wirklich welche finde.

vorgetriebene Dahlien mit Mammutbaum und Zitronengras (c) by Joachim Wenk
vorgetriebene Dahlien mit Mammutbaum und Zitronengras (c) by Joachim Wenk

Der 7. Mai ist gut für den Anfang und das Ende – für Projekte im und um den Garten

Start und Vollendung von Gartenprojekten im Mai

Anfang Mai ist wohl günstig für Projekte im Garten, sei es der Start oder der Abschluß eines solchen.

Vierter Geburtstag meines Garten-Blogs

Vor genau 4 Jahren startete ich am 7. Mai 2013 meinen Gartenblog. Seither haben wir viele Gartenprojekte kleineren und größeren Ausmaßes erfolgreich gestartet und abgeschlossen. In mehr als 490 Artikeln habe ich laufend darüber berichtet.

Die neue Terrasse 

Dieses Jahr, gleiche Zeit, haben wir das große Gartenprojekt „neue Gartenterrasse“ erfolgreich beendet.

Am Mittwoch zu Volkers Geburtstag wird sie dann ganz offiziell eingeweiht. Die Gäste sind bereits geladen und der Speisplan steht. Arbeiten sind verteilt. Das Wetter soll genau am Mittwoch schön werden und so freuen wir uns ganz besonders darauf, die Früchte unserer nun seit vielen Wochen anfallenden Bauarbeiten ausgiebig genießen zu können.

Im März begann das Gartenprojekt mit diesem Ist-Zustand:

Die Wege sind seit zwei Jahren neu. Die Terrasse ist noch unberührt. Der Belag sind dünne graue Fliesen. Der angrenzende Rasen war schwierig zu mähen, da wir mit dem Aufsitzmäher im Garten herum fahren. Zudem bekam er kaum Wasser und Licht durch das Haus und die großen Haselnußsträucher. Im hinteren Teil war es mehr Moos und Erde. Alles in Allem kein Schmuckstück.

die alte Terrasse (c) by Joachim Wenk
die alte Terrasse (c) by Joachim Wenk

Der Pool-Iglu nahm zudem die gesamte Terrasse ein.Der Sichtschutz und Windschutz hinter der Terrasse bestand aus braunen Brettern oder war überhaupt nicht vorhanden.

Vor dem Pool hatten wir Terrassenmöbel darauf stehen. Das ging nicht mehr und diese Sitzgelegenheit fehlte uns einfach.

die alte Terrasse mit Whirlpool und Iglu (c) by Joachim Wenk
die alte Terrasse mit Whirlpool und Iglu (c) by Joachim Wenk
Im Herbst entschieden wir uns, das Projekt in Angriff zu nehmen. Viele Bodenbeläge haben wir angeschaut. Schließlich entschieden wir uns aus praktischen Gründen für Betonplatten. Die gibt es zudem in der gleichen Farbgebung wie die Wegpflaster. Die Platten waren bis Oktober im Angebot weshalb gleich noch im Herbst geordert wurde. Seit Oktober stehen also die Paletten mit den Platten mehr oder weniger im Garten im Weg herum. Aber Geiz ist halt eben  doch geil. Immerhin konnten wir damit einige Euro sparen. 

Jetzt im März ging es los. Der Iglu kam weg.

die alte Terrasse  (c) by Joachim Wenk
Beginn der Bauarbeiten (c) by Joachim Wenk

Der Baggerfahrer unseres Vertrauens

Die Paletten mit den Steinen wurden mit einem Radlader von unten bei der Einfahrt hoch gefahren in die Wiese. Wo sie einige Wochen standen.

Palette mit Terrassenplatten stehen in der Wiese und der Bagger kommt  (c) by Joachim Wenk
Palette mit Terrassenplatten stehen in der Wiese und der Bagger kommt  (c) by Joachim Wenk

Die heiße Phase begann  dann  mit dem Erdaushub.

Der Hänger für den Erdaushub steht bereit   (c) by Joachim Wenk
Der Hänger für den Erdaushub steht bereit   (c) by Joachim Wenk

Der Baggerfahrer unseres Vertrauens (mein Cousin ), der uns im Wegeprojekt schon so viel geholfen hatte, kam und baggerte den Rasenstreifen aus. Die ursprüngliche Terrasse mit samt den Fliesen darauf bleibt erhalten.

das Fundament für die Betonplatte wird ausgehoben   (c) by Joachim Wenk
das Fundament für die Betonplatte wird ausgehoben   (c) by Joachim Wenk

das Fundament für die Betonplatte wird ausgehoben   (c) by Joachim Wenk
mit der Hand hätten wir mehr als einen Tag geschaufelt, der Bagger schafft es in 45 Minuten   (c) by Joachim Wenk

das Fundament für die Betonplatte wird ausgehoben   (c) by Joachim Wenk
das Fundament für die Betonplatte wird ausgehoben   (c) by Joachim Wenk

Ein Freund aus dem Ort hat uns seinen Schlepper mit Hänger geliehen, so dass wir die Erde gleich aufladen und fortfahren können. Sie wird bei den Karpfenweihern gebraucht. 

Den Aushub brauchen wir bei den Weihern für einen kaputten  Damm (c) by Joachim Wenk
Den Aushub brauchen wir bei den Weihern für einen kaputten  Damm (c) by Joachim Wenk

Nach den Baugeräten folgt die Handarbeit – Steine schleppen und Steine klopfen

Der  Untergrund wird wieder aufgefüllt. Bauschutt, Reste von Wegplatten oder zerklopfte alte Waschbetonplatten dienen als Fundament.

Bauschutt als Fundament für die neue Terrasse (c) by Joachim Wenk
Bauschutt als Fundament für die neue Terrasse (c) by Joachim Wenk
 (c) by Joachim Wenk
im Hintergrund sieht man den alten „Sichtschutz“ hinter der Terrasse (c) by Joachim Wenk

Schotter kommt darüber.

Schotter über den Bauschutt gefüllt (c) by Joachim Wenk
Schotter über den Bauschutt gefüllt (c) by Joachim Wenk

 Und der schöne, noch gar nicht so alte, gemauert Grill muß weg.

der gemauerte Grill muß weichen  (c) by Joachim Wenk
der gemauerte Grill muß weichen  (c) by Joachim Wenk

Um den Grill tut es mir wirklich noch immer leid.

der gemauerte Grill muß weichen  (c) by Joachim Wenk
der gemauerte Grill muß weichen  (c) by Joachim Wenk
Baustahl wird aufgelegt, die Begrenzung ist hier schon  gemauert. 
bevor der Beton kommt muß noch der Baustahl eingelegt werden (c) by Joachim Wenk
bevor der Beton kommt muß noch der Baustahl eingelegt werden (c) by Joachim Wenk

Die Baugeräte werden immer größer

Der Betonmischer steht einmal wieder in der Wiese…

haushohe Baumaschinen in meinem Garten (c) by Joachim Wenk
haushohe Baumaschinen in meinem Garten (c) by Joachim Wenk

und bringt frischen Beton….

haushohe Baumaschinen in meinem Garten (c) by Joachim Wenk
haushohe Baumaschinen in meinem Garten (c) by Joachim Wenk

der gleichmäßig verteilt werden muß.

der Beton der Bodenplatte wir eingefüllt und geglättet (c) by Joachim Wenk
der Beton der Bodenplatte wir eingefüllt und geglättet (c) by Joachim Wenk

Ein Sichtschutzzaun, der wie gewachsen aussieht

Der Sichtschutz zum Nachbarn muß vollkommen neu gemacht werden. Was nehmen wir  hier? Fertige Elemente finde ich fürchterlich, da allgegenwärtig. Außerdem könnten wir sie kaum in die vorhandene Haselnußhecke einpassen.

Als Lösung fanden wir  halbierte Holzpfosten sehr attraktiv. Sie erinnern etwas an die senkrechten Haselnußtriebe und fügen sich ganz ordentlich ins Gesamtbild ein .

Sichtschutz aus halbierten Holzpfosten (c) by Joachim Wenk
Sichtschutz aus halbierten Holzpfosten (c) by Joachim Wenk

Und schließlich konnte es irgendwann losgehen. Die ersten Platten wurden verlegt. Was für ein Moment. Seit fast einem halben Jahr liegen sie verpackt im Garten und jetzt endlich sehen wir, wie es tatsächlich aussehen wird. Dann fing es an zu regnen.

die ersten Terrassenplatten sind verlegt (c) by Joachim Wenk
die ersten Terrassenplatten sind verlegt (c) by Joachim Wenk

Regen ist ja bei uns eher eine Eintagsfliege. Die Platten waren dann doch relativ zeitnah komplett verlegt.

die  Terrassenplatten sind verlegt (c) by Joachim Wenk
die  Terrassenplatten sind verlegt (c) by Joachim Wenk

Die Terrasse ist fertig

Um die Flächen aufzulockern, haben wir in den Viertelkreis neben der Terrasse Kies gefüllt. Rasen kam aus den oben geschilderten Gründen nicht mehr in Frage. Auf der anderen Seite des Weges befindet sich ohnehin ebenfalls so ein Kiesbeet mit Leuchtbrunnen. Also passt das hier auch ganz gut. Als neuer Grill dient eine unter dem Kies befindliche Betonplatte, auf der ein paar Steine als Podest für die Grillschale liegen. Wir werden wieder eine kleinere Version des vormals gemauerten Grillpodestes, das auch als Halterung für den Grillgalgen dient, anfertigen. Irgendwann jedenfalls. 
Kiesbeet mit neuer, einfacher Feuerstelle (c) by Joachim Wenk
Kiesbeet mit neuer, einfacher Feuerstelle (c) by Joachim Wenk

Kommt man nun von der Haustüre heraus und geht zum Hüttenzauber (dem grün gestrichenen Partyraum) hinauf, sieht man die fertige Terrasse wie folgt:

Sicht auf die neue Terrasse und den Partyraum "Hüttenzauber" von der Haustür aus (c) by Joachim Wenk
Sicht auf die neue Terrasse und den Partyraum „Hüttenzauber“ von der Haustür aus (c) by Joachim Wenk

Das Poolhaus ist schnell wieder aufgebaut und der Pool aufgeblasen. Befüllt ist er ebenfallls und die Heizung läuft.

neue Terrasse mit Hollywoodschaukel und Pool-Iglu (c) by Joachim Wenk
neue Terrasse mit Hollywoodschaukel und Pool-Iglu (c) by Joachim Wenk

Die Hollywoodschaukel steht endlich auch wieder und dient als entspannender Sitzplatz unter dem Laubdach der riesigen Haselnußsträucher. Hinterm Pool haben wir wieder als Sichtschutz die ausziehbare Markiese montiert. Wenn man sie nicht braucht, wickelt sich sich von selbst, wie ein Springrollo in einen Kasten auf.

Horizontal-Markise als Sichtschutz hinterm  Pool-Iglu (c) by Joachim Wenk
Horizontal-Markise als Sichtschutz hinterm  Pool-Iglu (c) by Joachim Wenk

Ohne diese Markise hat man, im Pool sitzend, den freien Blick hinunter zum Weinberg im Vorgarten.

Sicht vom Pool aus in den Vorgarten zum Weinberg hinunter (c) by Joachim Wenk
Sicht vom Pool aus in den Vorgarten zum Weinberg hinunter (c) by Joachim Wenk

Sitze ich auf der Hollywoodschaukel, so kann ich diesen Blick genießen.

Sicht von der Hollywoodschaukel aus in den oberen Garten (c) by Joachim Wenk
Sicht von der Hollywoodschaukel aus in den oberen Garten (c) by Joachim Wenk

Jetzt noch ein kühles Bier und die Beine hochlegen, dann ist das Gefühl perfekt. Mittwoch zum Geburtstag wird das mehr als einmal der Fall sein. Wenn denn gerade der beliebte Platz auf der Schaukel frei ist……