Maienregen, prächtiges Gemüse und leuchtende Farben in den Beeten. Und die Terrasse ist (fast) fertig.

Gartentagebuch vom Donnerstag, den 4. Mai 2017

 Der Gänsehautmoment am Nachmittag

Heute am späten nachmittag, ich bin  gerade fertig mit dem Putzen, da will der Hund in den Garten. Das Wetter heute ist ja wirklich mal wieder  so richtig nach Frühling. Mild, sehr angenehm
und kein Wind. Die Sonne versteckt sich fast ständig, aber die Luft riecht nach
Frühling.
Was soll’s also!  Gehen wir vor dem Kaffetrinken noch einmal
in den Garten. Oh weh! Weit ist er  nicht
gekommen der Hund.  Die eigentlich zu 
erledigenden Geschäfte werden kurzer Hand auf später verschoben. 
Das ist ja aber auch jetzt echt gemein.  Man tritt frohen Mutes durch die Haustüre auf
die Terrasse und schaut sich ein wenig um und dann passiert es.  Es grollt und grummelt am Himmel hinter den
dunklen Wolken. Und bis man es sich versieht, kommt der nächste Brummer von
oben.  Ne, das ist nichts für alternde
Hunde. Dann lieber doch schnell wieder rein ins Haus.
Hätte das Herrchen das mal auch gemacht. Nein, der  muß ja im Gewächshaus noch gießen.  Und mitten bei dieser Arbeit geht es richtig
los. Zum Maien-Donner kommt der Maien-Regen. Es schüttet wie aus Kübeln und ich
bin gefangen im trockenen Gewächshaus.
Du meine Güte, was das für ein Lärm ist, so ein Sturzregen auf den 
Doppeltstegplatten vom Gewächshaus.

Endlich ausgiebiger Maien-Regen, auch bei uns in Franken

Nun gut, ich stehe also in der Gewächshaustüre, nutze die
Zeit zum Sinnieren und freuen über den Regen. Vor der Tür hängt am
Tomatengerüst ein Regenmesser.  Und wie
ich so sinniere, füllt er sich. Binnen weniger Minuten kommen 15 Liter runter.
Danach habe ich es nicht mehr beobachtet. 
Es hilft ja nichts, irgendwie muß ich den Weg vom Gewächshaus zum Haus
schaffen.  Pitschnaß erreiche ich die rettende Haustüre. Nach
so einer  Dusche allerdings schmeckt dann
der  Nachmittagskaffee im geschützten
Wohnzimmer umso  besser.  Herrlich ein richtiges Gewitter mit richtig
Regen und einigermaßen guten Temperaturen. 
Wir genießen es, ich mit meinem Kaffee und der Hund mit seinem
Leberwurst-Spritzgebäck.
Gut daß ich die letzten Tag und heute vor dem Regen schon
ein paar Fotos gemacht habe. Die zeige ich 
euch jetzt.  Ein paar aktuelle
Eindrücke aus dem Garten im Mai. 
Es könnte schon mehr los sein hier, aber jetzt wird sich das  bestimmt ändern. Viel Kohl habe ich schon gepflanzt. Die Erbsen keimen und auch die Radieschen. 
Gemüsegarten Anfang Mai (c) by Joachim Wenk
Gemüsegarten Anfang Mai (c) by Joachim Wenk
Drüben im Schneckenzaunbeet ist auch noch nicht viel los. Aber das was los ist, spottet jeder Beschreibung. In keinem Gartenbuch findet man so schöne Salatpflanzen, wie ich sie dieses Jahr habe. Ich bin nur begeistert und die Zwiebeln stehen prächtig. Alles hier hat die klirrenden Frostnächte mit -5°C unter Vlies überstanden. Ein Hoch auf die richtige Sortenwahl!
Gemüsegarten mit Salat, Kohlrabi, Zwiebeln, Lauch Anfang Mai (c) by Joachim Wenk
Gemüsegarten Anfang Mai (c) by Joachim Wenk

Alles selbst gezogen vom Samen bis zur Pflanze  Kopfsalat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk
Alles selbst gezogen vom Samen bis zur Pflanze
Kopfsalat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk
Wo der Mulch ausging, säte ich Gründünger. Das ist hier der Fall. Der grüne Teppich ist Phacelia. Und die eigentlich Kultur beginnt auch sichtbar zu werden. Seht ihr es? Nicht? 
Phacelia als Gründünger zwischen der Hauptkultur (c) by Joachim Wenk
Phacelia als Gründünger zwischen der Hauptkultur (c) by Joachim Wenk
Na dann will ich mit der Kamera einmal etwas näher kommen. Jetzt seht ihr es auch, oder? Mein Kren kommt so langsam aus dem Dunkel der Erde ans Licht des Frühlings. 
Phacelia als Gründünger , Meerrettich als Hauptkultur (c) by Joachim Wenk
Phacelia als Gründünger , Meerrettich als Hauptkultur (c) by Joachim Wenk
Der Apfelbaum im Gemüsebeet blüht. 
Apfelblüte im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Apfelblüte im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Wer meinen Blog seit einiger Zeit verfolgt, der versteht meine Entzückung solcher Fotos. 35 Liter Niederschlag, die sich dann noch auf etwas 45-50l steigerten. Ein Traum! Es war den ganzen Winter viel zu trocken und gerade letze Woche noch habe ich gründlich bewässert, damit meine Pflanzen angehen und die Saat aufgehen kann. Es war absolut trocken wieder in den Beeten. Ob es dieses Jahr endlich mal wieder normal regnet? 
JA endlich Regen auch bei uns (c) by Joachim Wenk
JA endlich Regen auch bei uns (c) by Joachim Wenk
Weil es immer noch eigentlich etwas zu frisch ist  für diese Jahreszeit, blühen meine quitschbunten Tulpen noch immer. Mich freuts. Und vor dem grünen Hintergrund machen sie sich richtig gut. 
geflammte Papageitulpen vor dem Flieder (c) by Joachim Wenk
geflammte Papageitulpen vor dem Flieder (c) by Joachim Wenk

geflammte Papageitulpen  (c) by Joachim Wenk
geflammte Papageitulpen  (c) by Joachim Wenk
Meine Flockenblumen sind einfach zuverlässig und wieder über und über mit Blüten besetzt. Eine echte Staude für den schmalen Geldbeutel. Einmal eine gekauft und bald kann man sie überall im Garten haben, wo man möchte. Wer hier mehr als eine bezahlt ist selber schuld. Sie säht sich massig und total leicht selbst aus. Auch in der dürre des Sommers keimen die Samen in den Beeten und bald kann man die Sämlinge ausgraben und hinsetzen, wo man möchte. Sie blühen dann im Sommer übrigens immer noch einmal. 
Berg-Flockenblume in Blau (c) by Joachim Wenk
Berg-Flockenblume in Blau (c) by Joachim Wenk

Vor dem grünen Hüttenzauber stehen die Tomaten und Paprika zum Abhärten an der frischen Luft.

Berg-Flockenblume in Blau (c) by Joachim Wenk
Berg-Flockenblume in Blau (c) by Joachim Wenk

Berg-Flockenblumein Blau und bald blühende weiße Tulpen in Blau (c) by Joachim Wenk
Berg-Flockenblumein Blau und bald blühende weiße Tulpen in Blau (c) by Joachim Wenk
Es sieht gut aus. In einer Woche ist die Geburtstagsfeier und wir werden es bis dahin wirklich schaffe, die Terrasse fertig zu haben. Der Weg, den wir wieder aufgerissen haben, ist jetzt leicht angeböscht und geht stufenlos in die erhöhte Terrasse über. 
kleine Böschung vom Weg rauf zur Terrasse (c) by Joachim Wenk
kleine Böschung vom Weg rauf zur Terrasse (c) by Joachim Wenk
Der Kies ist auch eingefüllt. Die Terrasse selbst ist fertig verlegt und muß nur noch mit Fugenmaterial eingefüllt werden. Dafür muß es aber trocken sein. Das wäre jetzt noch der einzige Knackpunkt an dem eine pünktliche Fertigstellung scheitern könnte. 
das Terrasenprojekt ist fast vollkommen abgeschlossen.  (c) by Joachim Wenk
das Terrasenprojekt ist fast vollkommen abgeschlossen. Planmäßig vor der Geburtstagsfeier (c) by Joachim Wenk
Und mit einem Mal habe ich auch einen Platz für meinen Buchs. Vielleicht erkennt man es schon. Es ist ein  Elchkopf, der daraus entstehen soll. Ich wußte nie, in welches Beet ich ihn pflanzen hätte sollen. Die Stauden sind allesamt zu hoch und würden ihn überwuchern. Der käme gar nicht zur Geltung. Hier jetzt kann er im Topf bleiben und kommt zur Geltung. Und zur Weihnachtszeit bekommt er dann eine rote Nase angeklippst…….
künftiger Terrassendauergast: mein Formschintt-Buchsbaum  (c) by Joachim Wenk
künftiger Terrassendauergast: mein Formschintt-Buchsbaum  (c) by Joachim Wenk

Flammende Tulpen, ein Werbegeschenk das mißmutig stimmte und das fränkische Pflichtgewürz

Gartentagebuch vom Samstag den 22. April 2017

Das Wetter ist sicher typisch für den Monat April. Das heißt aber nicht, daß es mir gefällt und ich den ganzen Tag im Garten arbeiten möchte. Es ist  recht frisch und  ein kalter  Wind fegt durch den Garten. Wirklich auffällig ist das stete Auf und Ab der Temperaturen und des Sonnenscheines. 
Dummerweise haben der Rhythmus des Wetters und mein Arbeits-Freizeit-Rhythmus entgegengesetzte Schwingungen. Das geht nun schon seit Wochen so. Ich kann immer Samstag und am Mittwoch im Garten nach Herzenslust arbeiten (Sonntag auch, aber da dann eher nur leichtes Garteln, es ist schließlich ein Ruhetag). Nun zeigt sich aber, daß das Wetter sehr konsequent und hartnäckig immer an diesen Tagen die Sonne verweigert und viele Grad weniger in der Luft liegen, als just an den Tagen, die ich komplett weggesperrt auf der  Arbeit verbringe. 
Gestern, Freitag, gab es Sonne und milde Temperaturen. Als wir nachts heim fuhren hatte es noch immer 10°C. 
Heute am Samstag schafft es das Thermometer mit Hängen und Würgen gerade mal auf 7°C. Die Sonne fehlt komplett und dann kam auch noch Nieselregen. Aber nicht zu früh freuen über den erhofften Regen, es waren nur 2l die herunter kamen. 
Gut, daß ich mir schon viele Notizen in mein Aufgabenbuch gemacht hatte und nun einfach auswählen konnte, was bei dieser Wetterlage trotzdem zu schaffen ist. Damit war der Tag nicht vollends ergebnislos. 
Einzig die Hauptaufgabe, das Pflastern der Terrasse, litt arg unter dem Wetter. Das heißt, daß nur die Hälfte von dem geschafft wurde, was dem Tagesziel entsprochen hätte. Aber hallo! Die Hälfte heißt, daß die Hälfte der Terrasse mit den neuen Platten ausgelegt ist. Das ist doch schon sehr schön. Und es gefällt uns, wie es wird. Immerhin haben wir die Platten seit Oktober im Garten liegen und überlegen, wie sie sich wohl ausgelegt auf der Terrasse einmal machen werden. 
Terrasse halb fertig gepflastert (c) by Joachim Wenk
Terrasse halb fertig gepflastert (c) by Joachim Wenk
Die eisigen Nächte der letzten Tage haben ihren Tribut gezollt und doch fast alles am Leben gelassen. Ein paar Spuren sieht man, aber die werden, wenn es wärmer wird, bald vergessen sein. 

Feuer und Flammen  im Frühlingsbeet

Durch die Kälte habe ich länger etwas von den schönen Tulpenblüten. Bei praller Sonne und 25°C wären sie binnen weniger Tage hinüber.
Zum ersten Mal habe ich wieder diese verrückten Papageitulpen. Die Sorte hatte ich vor vielen Jahren schon im Hinterhofgarten in den Blumenkübeln. Vergangenen Sommer, auf der Gartenschau, entdeckte ich sie beim Blumenzwiebelstand und nahm sie sofort mit. 
Ein Flammeninferno in Rot und Gelb und Orange mit grünen Flammen. Der explodierende Frühling im Beet. Genau mein Geschmack. 
Papageitulpe (c) by Joachim Wenk
Papageitulpe (c) by Joachim Wenk
Papageitulpe (c) by Joachim Wenk
Papageitulpe (c) by Joachim Wenk

Ein Werbegeschenk das mich verbitterte

Die rot-gefüllte  Tulpe an der Scheune hat auch etwas von prallem Frühlingsgefühl. Eigentlich ärgerte ich mich fast schon über diese und andere Zwiebeln. Als ich anfing zu bloggen, bekam ich einmal von einer Firma ein Paket Zwiebeln geschickt, mit der Bitte darüber zu schreiben. Das übliche Vorgehen und mir aber neu. Ich freute mich über das Präsent. Gleichzeitig las ich aber in anderen Blogs, die auch von der Firma beschenkt wurden, über deren Zwiebelsortiment. Ich bekam die einfachen, Allerweltssorten, während die bloggenden Damen edle Zwiebeln in sehr vornehmen und dezenten Farben bekamen.

Was sagt mir das, daß ich die plumpen, einfachen und derben Sorten bekam und nicht die feinen und zarten außergewöhnlichen Exemplare? Ich war wirklich  ein bisschen sauer. Dennoch hatte ich aber nun mal die Zwiebeln kostenlos erhalten. Also schrieb ich über das Paket und versteckte sie in der Erde. Seither muß ich jedes  Frühjahr an diese  Begebenheit denken. Ich habe für alle einen passenden Platz gefunden und so im Beet machen sie sich dann doch erstaunlich gut und gefallen mir. Auch ohne den Hauch von Luxus und Noblesse, den andere vielleicht ausstrahlen würden.

Und psst, aber nicht weiter sagen: Luxus und Noblesse passen dann ja auch wirklich nicht in meinen Garten. Jetzt hat er sich entwickelt und seinen eigenen Stil gefunden. Das aber konnten die von der Firma damals aber noch nicht wissen. Sauer bin ich also immer noch. Was hatten die nur für ein Bild von mir?

rot gefüllte Tulpe (c) by Joachim Wenk
rot gefüllte Tulpe (c) by Joachim Wenk

Die folgenden Tulpen habe ich mir selbst ausgesucht. Sie gefallen mir jedes Jahr wieder. Und sie werden auch immer mehr glaube ich. Weniger jedenfalls sind sie noch nicht geworden.

fliederfarbene Tulpen (c) by Joachim Wenk
fliederfarbene Tulpen (c) by Joachim Wenk

fliederfarbene Tulpen (c) by Joachim Wenk
fliederfarbene Tulpen (c) by Joachim Wenk

fliederfarbene Tulpen und weiße Narzissen (c) by Joachim Wenk
fliederfarbene Tulpen und weiße Narzissen (c) by Joachim Wenk

Fernwirkung allerdings haben die wenigen blühenden Zwiebeln im großen Staudenbeet noch nicht. Vielleicht spielt da ja aber auch das trübe Wetter eine Rolle.

 Staudenbeet im  April (c) by Joachim Wenk
 Staudenbeet im  April (c) by Joachim Wenk

Salat und  Zwiebeln dürfen ins Gemüsebeet, während die anderen noch nicht raus können

Gemüse auspflanzen stand ganz dick markiert in meiner Aufgabenliste. Meine vorgezogenen Pflänzchen sind wunderbar geworden und müssen dringend ins Beet. Vor der Frostperiode wollte ich sie aber auch nicht raus setzen. Heute habe ich dann auch nur den Salat und einen Teil der gesäten Zwiebeln ins  Beet gebracht. Ein Vlies kam anschließend auf alle Fälle noch einmal darüber. 
frisch gepflanzter Salat (c) by Joachim Wenk
 frisch gepflanzter Salat (c) by Joachim Wenk

Rotkohl, früher Weißkohl und Blumenkohl scharren wirklich schon mit den Hufen, dass es endlich losgehen kann mit dem Wachsen im Freien.

emüsejungpflanzen im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Gemüsejungpflanzen im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

emüsejungpflanzen im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
emüsejungpflanzen im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Meine geäugelten Kartoffeln, Kellerüberbleibsel vom letzten Jahr (Rosa Tannenzapfen) wachsen auch kräftig. Da ich sie während der letzten Tage nach innen holte, schossen sie mir trotz Pflanzenleuchte etwas gakelig in die Höhe. Heute habe ich sie wieder raus gestellt ins Gewächshaus. 
geäugelte Kartoffeln fangen an zu treiben  (c) by Joachim Wenk
geäugelte Kartoffeln fangen an zu treiben  (c) by Joachim Wenk

Das fränkische Pflicht-Gewürz

Ein Pflanzenpaket vom Rühlemann kam per Post. Letztes Jahr hatte ich so leckeren Majoran gesät und gepeppelt. Sehr zarte Pflänzchen waren das, aber lecker und so aromatisch. Ich dachte es wäre eine mehrjährige Angelegenheit. Dem war aber nicht so und weil sie mir so schwer gelangen und so mickrig waren, kaufte ich mir  diesmal ein paar fertige Pflanzen einer anderen Sorten. Jetzt bin ich gespannt auf diesen Majoran. Majoran muß einfach sein. Und in Franken ist er  sowieso ein Pflicht-Gewürz.

Jedenfalls gibt es diesmal drei Töpfchen italienischen Majoran. Majorana hortensis, eine angeblich robuste Sorte.

dreimal italienischer Majoran und eine Stevia (c) by Joachim Wenk
dreimal italienischer Majoran und eine Stevia (c) by Joachim Wenk

Und weil er mir im Katalog so gut gefiel, einen kretischen Majoran . Origanum dictamus. Er soll im Topf besser gedeihen als im Boden. Wie man an den lateinischen Namen erkennt, muß Majoran nicht unbedingt Majoran heißen.  Es gibt da verschiedene Arten, die nach Majoran schmecken. Ich habe einmal  recherchiert. Echter Majoran ist glaube ich der Origanum majorana. Mir war das aber dann schon fast zu kompliziert. Eine Wissenschaft für sich. Nun kaufe ich einfach, was als deutsche Bezeichnung Majoran am Etikett stehen hat. Mein italienischer und der von Kreta haben, das wurde selbstverständlich sofort getestet, ein deutliches Majoran-Aroma. Mehr will ich ja gar  nicht. Und der Kreta-Majoran gefällt mir schon jetzt. Er soll auch sehr schön blühen.

Kreta - Majoran (c) by Joachim Wenk
Kreta – Majoran (c) by Joachim Wenk
Majoran topfen und Tomaten mit Stützen versorgen, das geht auch beim Regenschauer im Haus. 
Tomaten Jungpflanzen (c) by Joachim Wenk
Tomaten Jungpflanzen (c) by Joachim Wenk
Feigen gehen wohl bei uns doch auch nur im Haus und nicht im Freien. Jedenfalls nicht  zu dieser  Jahreszeit, wenn derartige Temperaturen des nächtens ihr Unwesen treiben. Jetzt kann ich sie doch noch deutlich zurück schneiden. Das hatte ich angesichts der vielen kleinen, neuen Feigenfrüchte gelassen. 
Feige ist erfroren (c) by Joachim Wenk
Feige ist erfroren (c) by Joachim Wenk

Amaryllissämlinge werden verpflanzt

Vielleicht erinnern sich manche ja auch noch an vergangen Sommer. Da habe ich aus den Samen meiner Amaryllis selbst Jungpflanzen gezogen. Die wurden getopft, verbrachten den Winter auf der Fensterbank, bekamen Schildläuse und fangen jetzt wieder an zu wachsen. Die Töpfe sind zu klein und  ich weiß nicht, was ich mit so vielen Amaryllis anfangen soll. Jedenfalls stehen jetzt etliche in Schalen. Kirschkerngroße Zwiebelchen haben die bereits unter der Erdoberfläche. 
Amaryllis-Jungpflanzen  (c) by Joachim Wenk
Amaryllis-Jungpflanzen  (c) by Joachim Wenk
Amaryllis-Jungpflanzen  (c) by Joachim Wenk
Amaryllis-Jungpflanzen  (c) by Joachim Wenk

Amaryllis-Jungpflanzen  (c) by Joachim Wenk
Amaryllis-Jungpflanzen  (c) by Joachim Wenk
Der Sämlinge meiner Leuchterblume wächst auch schön langsam vor sich hin. 
Leuchterblume-Jungpflanze  (c) by Joachim Wenk
Leuchterblume-Jungpflanze  (c) by Joachim Wenk
So jetzt mache ich hier Feierabend. Immerhin bekommen wir gleich noch Besuch. Heute gibt es frisch geräucherten Karpfen zum Abendessen. Eine wirklich köstliche Rarität, die  ich nicht verpassen darf.

Wie ich Obstblüten, Weinstöcke und Gemüse im Gewächshaus vor der Eiseskälte im April schütze

Gartentagebuch vom Mittwoch, den 14. April 2017

manisch-depressives Wetter

Manisch-depressiv. So würde man wohl einen Menschen bezeichnen, dessen Charakter und Stimmung in gleicher Bandbreite und binnen Sekunden variieren, wie das heute beim Wetter der Fall ist. 
Ostermontag ging es los. Das warme trockene Frülingswetter war von einem Tag zum anderen verschwunden. Kalt war es zum Osterausklang. Sehr kalt und mit leichtem Regen. Die Wettervorhersagen prophezeiten Aprilwetter, wie es im Buche steht. Und sie behielten tatsächlich recht. 
Geschlossene Scheedecke, Eiseskälte, Nachtfrost, Sonne pur und düsterste, angsteinflößende, vom Sturm gepeitschte Wolkengebirge. Alles was möglich ist, wird gerade geliefert. 
Am Nachmittag entstanden die beiden Fotos hier im Garten. Die Sonne hat überhaupt keinen Funken Feuer in sich. 3°C hat es, wenn sie ohne Wolken vom Himmel strahlt. Die gleichen 3°C hat es aber auch, wenn düstere Wolken immer wieder Schneeflocken verlieren. 
Hausbaum vor Aprilhimmel (c) by Joachim Wenk
Hausbaum vor Aprilhimmel (c) by Joachim Wenk

Gemüsegarten vor Aprilhimmel (c) by Joachim Wenk
Gemüsegarten vor Aprilhimmel (c) by Joachim Wenk

Ist es Schnee oder sind es weiße Blüten auf den Sträuchern im Garten?

Dass ich heute nicht viel im Garten machen werde, war mir ja seit Tagen klar. Immer wieder und wieder schaute ich auf die Wetter-App. Aber es ist eben diese Woche blöd kalt und basta. Ich stehe also morgens auf, blicke aus dem (mit Fliegengitter versehenen) Schlafzimmerfenster und weiß es nun gewiß. Das wird nicht mein Lieblings-Gartentag. Denn, auch wenn es so aussieht wie gerade überall hier in Franken in der Landschaft, das Weiß auf den Sträuchern sind keine Blüten wei bei den vielen Schlehensträuchern in den Hecken. Es ist wirklich Schnee. 
Schnee liegt wie Blütenblätter auf den Sträuchern im Garten (c) by Joachim Wenk
Schnee liegt wie Blütenblätter auf den Sträuchern im Garten (c) by Joachim Wenk
Bevor es runter zum Frühstück geht noch ein Blick zur anderen Gartenseite. Ja, es ist wirklich Schnee. 
Schnee Ende April im Erstfrühling (c) by Joachim Wenk
Schnee Ende April im Erstfrühling (c) by Joachim Wenk

Der Hund muß raus und ich muß schnell wieder rein. Du meine Güte, wie kalt doch 0°C sind….

Schnee Ende April im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Schnee Ende April im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

Palmen im Schnee (c) by Joachim Wenk
Palmen im Schnee (c) by Joachim Wenk

Schnee Ende April im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Schnee Ende April im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

Schnee Ende April im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Schnee Ende April im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

Schnee Ende April im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Schnee Ende April im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

Schnee Ende April im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Schnee Ende April im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

Katzenminze unterm Schnee  (c) by Joachim Wenk
Katzenminze unterm Schnee  (c) by Joachim Wenk

Wie schütze ich Obstblüten und Weinstöcke vor der frostigen Nacht

Das Aprilwetter zwingt mich zu einer Pause in den Gartenarbeiten. Sonderlich viel Sorgen muß ich mir nicht machen. Die Kübelpflanzen sind wieder eingeräumt. Die schon treibenden geäugelten Kartoffeln nebst anderen Gemüsejungpflanzen aus dem Gewächshaus stehen ebenfalls wieder im beheizten und beleuchteten Palmenhaus. Den Wein, der bereits zu treiben beginnt, habe ich in Vlies gepackt. Ob das was bringt werde ich sehen. Zumindest weiß ich künftig dann, ob es sich lohnt oder nicht. 
Frostschutz aus Vlies für die Weinstöcke im Weinberg (c) by Joachim Wenk
Frostschutz aus Vlies für die Weinstöcke im Weinberg (c) by Joachim Wenk

Da, genau wie vergangenes Jahr, die Woche Wintereinbruch Ende April exakt mit der Kirschblüte übereinstimmt, habe ich meinen Säulenkirschbaum auch mit Vlies umhüllt. Daneben die ebenfalls in voller Blüte stehende Birne auch. 2016 viel meine Kirschenernte komplett aus, weil der Frost die Blüten kaputt machte und ausserdem nichts flog, was sie hätte bestäuben können. Nun teste ich einfach einmal, ob es ausreicht, den Baum in Vlies zu wickeln.

Frostschutz aus Vlies für die Säulenobstbäume (c) by Joachim Wenk
Frostschutz aus Vlies für die Säulenobstbäume (c) by Joachim Wenk

Wärmespeicher und Petroleum-Heizung im Gewächshaus

Im Gewächshaus hatte es heute morgen 5°C während draußen 0°C waren. Das ist beruhigend. Ich habe auch meine beiden kleinen Paraffinbrenner laufen. Die brennen mindestens 2 Tage durch und schützen so auch, wenn man nicht daheim ist. 
Petroleumheizung für Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Petroleumheizung für Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Ein Wasserfass mit Wasser, etliche Kanister und Gießkannen mit Wasser sollen die Wärme speichern und Nachts an die Umgebung abgeben. Gleiches tun die Betonplatten der Wege und sonstige Steine im Haus. 
Heute Nacht sollen sogar -4°C kommen. Da bin ich wirklich gespannt, wie die tiefste Temperatur morgen früh am Thermometer sein wird. 

Im Gewächshaus wachsen Feldsalat, Asiasalat, Rucola, Rettich und andere Jungpflanzen

Vom Feldsalat habe ich heute das erste mal geerntet. Erst ging er ewig nicht auf, dann keimte er auch noch unregelmäßig. Ich dachte ich werden nichts ernten. Nun aber ist er so weit, daß ich einzelne Blätter abrupfen kann. Zusammen mit dem Beikraut (Löwenzahn, Baumspinat) und etwas Rukola und Asiasalat gab es eine schöne große Schüssel ersten Frühlingssalat zum Mittag essen. 
Feldsalat im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Feldsalat im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Als zusätzlichen Wärmepuffer habe ich heute noch ein 60 l Fass mit Wasser gefüllt auf den Weg gestellt. Zwischen den Reihen habe ich Wellpappe ausgelegt. Als Ersatz für sonstiges Mulchmaterial, das gerade knapp ist. Die Pappe bedeckt wenigstens den Boden und die Organismen können im feuchten und dunklen Milieu gut arbeiten.

Gewächshaus mit Gemüsejungpflanzen und verschiedenen Salaten  (c) by Joachim Wenk
Gewächshaus mit Gemüsejungpflanzen und verschiedenen Salaten  (c) by Joachim Wenk

Rettich und Rucola im Gewächshaus.

Kohlrabi, Rettich und Rucola im Gewächshaus mit Wellpappe-Mulch  (c) by Joachim Wenk
Kohlrabi, Rettich und Rucola im Gewächshaus mit Wellpappe-Mulch  (c) by Joachim Wenk

Asiasalat, von dem ich immer einzelne Blätter als Farb- und Geschmacksattraktion in den Salat pflücke.

Asisasalat im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk
Asisasalat im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk

Die Kohlpflanzen müssten dringend raus ins Beet. Allerdings mag ich sie nun nicht aus dem kuscheligen Gewächshaus raus in Frost und Schnee setzten. Vielleicht sieht es aber am Wochenende schon anders aus.

Gemüsejungpflanzen im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk
Gemüsejungpflanzen im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk

Nochmal Kohl, daneben Salat. Im Regal auch wieder Wasser-Wärme-Speicher für frostige Nächte.

Gemüsejungpflanzen im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk
Gemüsejungpflanzen im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk

Schnittlauch und Blutampfer ausgepflanzt im Gewächshaus trieben als allererstes im Frühjahr aus und werden nun schon seit Wochen beerntet. Daneben im Topf mein echter, richtige Mammutbaum aus San Franzisco.

Mammutbaum, Blutampfer und Schnittlauch im  Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk
Mammutbaum, Blutampfer und Schnittlauch im  Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk

Mutters Tomaten habe ich heute noch pikiert. Das konnte ich ja drinnen machen und mußte nicht raus in die Kälte dazu.

pikierte Tomatenjungpflanzen (c) by Joachim Wenk
pikierte Tomatenjungpflanzen (c) by Joachim Wenk


Welche Art Sichtschutz passt zu unserer Terrasse?

Gegen Abend gingen wir dann doch noch etwas in den Garten. Ich zupfte Unkraut in den Staudenbeeten und Volker machte an der neuen Sichtschutzwand hinter der Terrasse weiter. Die Hälfte ist fertig. Lange überlegten wir, welche Art Sichtschutz wir hinter der Terrasse zum Nachbarn hin anbringen. Optisch sollter er passen und nicht zu sehr auftragen. Die bestehenden Haselnußsträucher müssen integriert werden. Ich glaube diese Lösung ist wirklich optimal. Die senkrechten Palisaden erinnern an die senkrechten Zweige und Äste der Haselnüsse. Sie fügen sich sehr gut ein.

Am Samstag wollen wir Pflastern. Ob das mit dem Wetter klappen wird?

Palisadenwand als Sichtschutz hinter der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Palisadenwand als Sichtschutz hinter der Terrasse (c) by Joachim Wenk

Der Betonlaster im Garten – die Terrassenerweiterung nimmt Form an.

Gartentagebuch vom 9. April 2017

Die neue Terrasse nimmt langsam Form an. 

Die Tage sind gezählt! 
Bis zum 10. Mai muß die Terrasse fertig gestellt sein, denn dann wird gefeiert. Bis dahin ist es nicht mehr lange. Zudem sind wir  bis dorthin nicht mehr jedes Wochenende zu Hause oder haben auch schlicht anderes (Stichwort  Karpfenweiher) zu tun. 
Wenn aber nichts dazwischen kommt, geht unsere Planung auf. Stand heute sind wir absolut im Plan oder gar schon ein wenig weiter. 

Ein LKW steht im Garten

Samstag morgen. Das Wetter ist eher frisch und ohne Sonne. Bis der LKW kommt mache ich noch andere Gartenarbeiten. Dann höre ich das Brummen eines Motors und weiß, es geht los. 
Vom Hüttenzauber-Projekt oder dem Gartenwege-Projekt bin ich diese riesigen  Maschinen mitten in meinem Garten ja schon gewohnt. Dennoch ist es immer ein ungutes Gefühl, derart schweres Gerät im so geliebten und umsorgten Garten herum fahren zu sehen. Sieht man unsere Gebäude wie den grünen Hüttenzauber oder die braun gestrichene Werkstatt neben diesem Gefährt, ist es wohl nicht übertrieben von haushohen Maschinen zu sprechen die über den Rasen rollen. 
haushohe Baumaschinen rollen über meinen Rasen (c) by Joachim Wenk
haushohe Baumaschinen rollen über meinen Rasen (c) by Joachim Wenk

haushohe Baumaschinen rollen über meinen Rasen (c) by Joachim Wenk
haushohe Baumaschinen rollen über meinen Rasen (c) by Joachim Wenk

Beton für einen soliden Terrassenunterbau

Heute bringt der LKW 1,2 Kubikmeter fertig gemischten Beton. 
Ursprünglich hatten wir vor, diese Menge selbst anzumischen. Den Betonmischer haben wir ohnehin schon bei der Terrasse stehen. Dann aber kam wieder das Zählen der Tage und Kalkulieren der noch zu erledigenden Arbeiten. Der Entschluß, alles fertig gemischt anliefern zu lassen, lag dann nahe. 
Vorbereitet ist die Fläche. Gulli und Abflußrohr sind gesetzt, die Randbegrenzungen gemauert und das Baustahlgitter ist eingelegt.
alles ist vorbereitet, der Beton kann kommen (c) by Joachim Wenk
alles ist vorbereitet, der Beton kann kommen (c) by Joachim Wenk
Wenn das Monster dann eingeparkt und positioniert ist, kann es losgehen. Der Fahrer dosiert die winzigen Mengen, die in jeweils einen Schubkarren passen perfekt. 

Beim Betonieren wird Hand in Hand geschafft

Schubkarre für Schubkarre wird gefüllt, über die alte Terrasse geschoben und abgekippt. Wir hätten doppelt so schnell sein können, wären die Schubkarren immer besser gefüllt worden. Wer aber schon einmal einen Schubkarren mit feuchten Beton bewegt hat, der weiß, daß es sinniger ist, ihn höchstens bis zur Hälfte anzufüllen….
Warten auf den ersten Beton (c) by Joachim Wenk
Warten auf den ersten Beton (c) by Joachim Wenk
Mein Schwager (ja der, der das tolle Tomatengestell oder den Grillgalgen sowie meine Bohnenzeltstange gebastelt hat) und ich fahren und Volker verteilt und glättet. Im Nu ist die Fläche voll und der Mischer leer. 
Jetzt wird noch restlich verteilt und geglättet. 
der Terrassen-Beton wird eingefüllt, verteilt und geglättet (c) by Joachim Wenk
der Terrassen-Beton wird eingefüllt, verteilt und geglättet (c) by Joachim Wenk
Vorne am künftigen Gulli fehlt noch etwas Beton, der aber rasch mit dem kleinen Betonmischer zurecht gemacht ist. Und schon ist dieser Arbeitsschritt im Terrassenprojekt auch abgeschlossen. 
Hinterm Haus und hier vorne direkt bei der Terrasse müssen jetzt provisorisch noch Barrikaden errichtet werden. Nach dem Mittagessen reißt der Himmel auf, es ist traumhaftes Wetter und der Herr Hund will unbedingt auch in den Garten. Klar, daß man dem nicht klar machen kann, was feuchter Beton am Boden bedeutet. Also muß eben eingezäunt werden. 
so sieht die Terrasse nach einem weiteren Arbeitstag aus (c) by Joachim Wenk
so sieht die Terrasse nach einem weiteren Arbeitstag aus (c) by Joachim Wenk

Terrasse und Gartenweg müssen irgendwie verbunden werden

Weil wir durch das fertig gemischte Anliefern des Betons sehr viel Zeit gewonnen haben, nimmt Volker gleich noch den nächsten Schritt in Angriff.

Beim Wegebau haben wir natürlich ebenerdig an die alte Terrasse hin gepflastert. Die neue vergrößerte Terrasse wird aber etliche Zentimeter höher sein. Auf den neuen Beton und die alten Fliesen kommt jetzt eine Schicht  Splitt und dann die 5 cm dicken Betonplatten. Dadurch ergibt sich eine Stufe zum Weg-Niveau. Wir wollen hier aber keine Stolperfalle. Also wird der Übergang vom Weg zur alten Terrasse wieder aufgerissen. Die Granitsteinbegrenzung wird neu gemacht. Wenn alles fertig ist, wird noch mehr vom Weg aufgerissen und in einer sanften Steigung hoch zum neuen Terrassenniveau hin gepflastert.

Eine Stufe wird allerdings bleiben. Wo hier im Bild – links unten – der Sand ist, kommt ja kein Rasen mehr hin sondern es wird Kies eingefüllt. Der steigt dann natürlich nicht an, wie der Weg rechts daneben, bis er die Terrassenoberfläche erreicht. Hier wird es eine Stufe geben. Von daher ist es auch wieder gut, daß der schöne gemauerte Grill abgerissen wurde. Er stand dort, wo jetzt neben dem Stapel Pflastersteine der dunklere Fleck frischen Betons ist. Wenn also da die Stufe ins Kiesbeet hinkommt, hätte man immer beim Grillen sehr acht geben müssen, nicht rückwärts die kleine Stufe hinunter zu treten. Die Stelle war einfach nicht mehr praktisch für den Grill. Wir wissen zwar noch immer nicht wie wir einen neuen machen werden. Aber wo er hinkommt ist schon ziemlich klar. Er kommt runter ins Kiesbeet.

der Übergang vom Weg zur Terrasse muß neu gemachte werden (c) by Joachim Wenk
der Übergang vom Weg zur Terrasse muß neu gemachte werden (c) by Joachim Wenk
So, das war also der Teil des Wochenendes mit der Arbeit an der Terrasse. 

Traumhaftes Wetter oder doch eher Grund zur Sorge?

Sonntag war ja das Wetter von früh bis nachts wahnsinnig toll. Wir haben den Sonnenschein erst einmal genossen und gegrillt. Mangels Grillschale und Grillgalgen mußten wir den Gasgrill nehmen. Das richt dann nicht so rustikal geht aber schneller. Das erste  Mittagessen der Saison im Garten war auch mit Gasgrill köstlich. 
So gut die Sonne nach einem langen Winter auch tut, so nachdenklich macht mich das Wetter allerdings auch. Heiß und trocken. Das sind nicht die passenden Worte, die den Anfang April beschreiben sollten. Die Bewässerungen laufen. Seit Wochen kein Tropfen Regen. Und davor dann auch kaum. Wenn man bedenkt, daß es erst  März oder jetzt die ersten Apriltage sind, dann ist es eigentlich eine Katastrophe. Hier in Bayern war vergangene  Woche auch schon wieder Alarmstufe wegen Waldbrandgefahr auf Grund der Dürre! Wie wohl dieser Sommer werden wird? 
Oder war das bereits der Sommer? Im Garten sieht es ohnehin aus wie im Herbst! 
überall frisches Laub im Garten (c) by Joachim Wenk
überall frisches Laub im Garten (c) by Joachim Wenk

Überall Laub. In jeder Ecke,  im Seerosenbecken und auf dem gesamten frühlingsgrünen Rasen liegt braunes trockenes Herbstlaub. Ständig weht der Wind weiteres Laub vom Baum und verteilt es im Garten.

überall frisches Laub im Garten (c) by Joachim Wenk
überall frisches Laub im Garten (c) by Joachim Wenk

Jetzt müsste es aber bald geschafft sein. Nur noch wenige Blätter hängen auf der Eiche. Dann ist endlich alles unten.

Schließlich ging es in dem letzten Jahren im August bereits schon wieder los  mit dem Laubfall der Haselnüsse. Bis dahin ist nur noch ein viertel Jahr! ich mag gar nicht dran denken. Jetzt ist schließlich erst einmal Frühling.

überall frisches Laub im Garten (c) by Joachim Wenk
überall frisches Laub im Garten (c) by Joachim Wenk

Salatpflanzen schöner als die vom Gärtner und viel harte Arbeit bei der Terrasse

Garten-Tagebuch vom  5. April 2017


Der Tag wurde so wundervoll, wie er sich am Morgen angekündigt hat
Nach dem Frühstück kamen als erstes ein paar Gemüsejungpflanzen dran. Sie mussten dringend raus aus den engen Töpfen und rein ins Beet. 
Der Salat der Sorte Briweri begleitet mich seit Ende Januar. Da habe ich ihn gesät und die Saatschale im ungeheizten Partyraum stehen gehabt. Etwa 5°C hatte es da. Bis er keimte dauerte es eine Weile. Vielleicht sähe ich nächstes Jahr nicht vor Februar. 
Nach dem Keimen wuchsen sehr langsam kleine Pflänzchen. Aber nach dem Pikieren in die Topfplatte  und dem Umzug ins ungeheizte Gewächshaus, konnte man zusehen, wie er wächst. 
Also mal ehrlich kräftigere Pflänzchen bekommt man beim Gärtner auch nicht, oder? 

Kopfsalat Jungpflanzen Sorte Briweri (c) by Joachim Wenk
Kopfsalat Jungpflanzen Sorte Briweri (c) by Joachim Wenk

Noch viel länger begleitet mich der Sommerlauch. Gesät an Weihnachten im Heizungskeller. Der braucht echt ewig, bis er in Schwung kommt. Die gleiche Sorte habe ich viel später nochmal gesät und es sind allerwinzigste Keimlinge. Den Weihnachtslauch hingegen kann ich jetzt zur rechten Zeit ins Beet setzen. Der wird künftig immer an Weihnachten als Saisonstarter gesät.

Sommerlauch Jungpflanzen Sorte Hilari (c) by Joachim Wenk
Sommerlauch Jungpflanzen Sorte Hilari (c) by Joachim Wenk

Im Beet sitzen jetzt beide zusammen und zwischen dem Salat habe ich Radieschen gesät. Die ersten Radies im Gewächshaus habe ich bereits geerntet.

frisch bepflanztes Mischkultur-Gemüsebeet (c) by Joachim Wenk
frisch bepflanztes Mischkultur-Gemüsebeet (c) by Joachim Wenk
Weil jetzt zwischendurch noch einmal zwei kalte Tage und Nächte kommen mit beinahe Null Grad, habe ich sicherheitshalber Vlies darüber gedeckt. 
Vliesabdeckung als Schutz für das junge Gemüse im Frühjahr (c) by Joachim Wenk
Vliesabdeckung als Schutz für das junge Gemüse im Frühjahr (c) by Joachim Wenk
Rechts neben dem Salat-Beet habe ich eines vorbereitet für baldige Pflanzungen und links daneben treiben die Zwiebeln sehr schön. Nur die Möhren keimen, nach vielen Wochen, wieder einmal nicht. 
In einem weiteren Beet habe ich Mangold gesät und rote Melde gepflanz, die wild überall in den Beeten aufgeht. Sie liefert wieder viele kräftige Blätter für Salat, Smoothie oder Aufläufe. 
Die Tomaten sind jetzt in Töpfe pikiert. 
Frisch getopfte Tomatensämlinge (c) by Joachim Wenk
Frisch getopfte Tomatensämlinge (c) by Joachim Wenk

Die vor kurzem gesteckten und vorgetriebenen Kartoffeln wachsen. Eine spitzt schon aus dem Boden.

die erste Kartoffel spitzt aus dem Boden, sehr frühe Kartoffel der Sorte Duke of York Ersteling (c) by Joachim Wenk
die erste Kartoffel spitzt aus dem Boden, sehr frühe Kartoffel der Sorte Duke of York Ersteling (c) by Joachim Wenk

Der Kirschbaum- bei uns ein Säulenobstbaum – blüht. Letztes Jahr zur Kirschblüte im April hatten wir eine  Woche Schnee und Frost….

blühende Säulenkirsche (c) by Joachim Wenk
blühende Säulenkirsche (c) by Joachim Wenk

 Der Säulenbirnbaum ist über und über mit Blütenknospen besetzt.

bald blühende Säulenbirne  (c) by Joachim Wenk
bald blühende Säulenbirne  (c) by Joachim Wenk
Die Spalieräpfel lassen es noch ruhig angehen. Sie sind ohnehin noch so zart, daß man sie auf den Fotos immer nicht richtig sehen kann. Das Foto machte ich daher vor allem wegen der Narzissen am Zaun. Wie die da hin kommen weiß ich nicht. Sie waren einmal da und bleiben jetzt. 
Apfelspalier (c) by Joachim  Wenk
Apfelspalier (c) by Joachim  Wenk
Am Nachmittag mußte natürlich auch wieder bei der  Terrasse mächtig ran geklotzt werden. Am Samstag wird betoniert. Da gab es einiges vor zu bereiten. 
Terrasse vorbereitet zum Betonieren (c) by Joachim  Wenk
Terrasse vorbereitet zum Betonieren (c) by Joachim  Wenk

Betoniert wird der mit Schotter (schon wieder ne halbe Tonne rein geschaufelt) aufgefüllte Bereich unter der Baustahlmatte. Somit erreichen wird dann das Niveau der ursprünglichen Terrasse. Wenn das dann alles fest ist, kommen die Terrassenplatten darauf.

Terrasse von der unteren Terrasse aus gesehen (c) by Joachim  Wenk
Terrasse von der unteren Terrasse aus gesehen (c) by Joachim  Wenk
Man merkt gar nicht, wie abschüssig alles im Garten ist, bis man anfängt zu pflastern oder etwas zu bauen. Hinter dem Haus ist jetzt eine sehr hohe Stufe. Abgemildert wird sie durch eine davor gesetzten Tritt aus den übrigen Wegpflastersteinen. Erde müssen wir da auch noch auffüllen. 
Terrasse von der Haushinterseite aus gesehen (c) by Joachim  Wenk
Terrasse von der Haushinterseite aus gesehen (c) by Joachim  Wenk

Die Je-länger-je-lieber-Pflanze am Hauseck, die für die Terrasse weichen mußte, steht jetzt unter den Sträuchern am Zaun, in die sie hochklettern kann. Sie hat das Umpflanzen wohl überlebt. Nicht einen Tag waren ihre Blätter welk. Sie wächst sicher rasch ein. 

Je-länger-je-lieber mußte für Terrasse weichen (c) by Joachim Wenk
Je-länger-je-lieber mußte für Terrasse weichen (c) by Joachim Wenk
Meinen Tagebucheintrag lasse ich aber natürlich nicht ausklingen, ohne auch etwas von all dem Schönen im Frühlingsgarten zu zeigen. 
Die gefüllten Buschwindröschen blühen. Neben der Forsythie zeigt ihre Blüte, daß wir im Vorfrühling sind. 
gefüllte Buschwindröschen (c) by Joachim Wenk
gefüllte Buschwindröschen (c) by Joachim Wenk

Wenn man zum Tor hinein kommt, etwas abends nach der Arbeit, dann blicken einen die ganzen Narzissen direkt an. Steht man im Haus oder beim Haus, sieht man sie nur von Hinten.

Narzissenwiese vom Haus aus gesehen (c) by Joachim Wenk
Narzissenwiese vom Haus aus gesehen (c) by Joachim Wenk

Kaiserkronen (c) by Joachim Wenk
Kaiserkronen (c) by Joachim Wenk
Schachbrettblume (c) by Joachim Wenk
Schachbrettblume (c) by Joachim Wenk

Bergenie (c) by Joachim Wenk
Bergenie (c) by Joachim Wenk

die Stauden treiben gesund und kräftig aus (c) by Joachim Wenk
die Stauden treiben gesund und kräftig aus (c) by Joachim Wenk

die Stauden treiben gesund und kräftig aus (c) by Joachim Wenk
die Stauden treiben gesund und kräftig aus (c) by Joachim Wenk

Eine schöne Staude treibt hier aus. Bis sie blühen wird ist es bestimmt Oktober. Das ist eine der Herbstchrysanthemen, die zum Teil erst im November blühen. Wahnsinn, wenn ich bedenke was wohl alles bis dahin wieder geschehen wird?!

die Stauden treiben gesund und kräftig aus (c) by Joachim Wenk

Gartenprojekt: Terrasse erweitern

Das Terrassenprojekt ist in vollem Gange

Erinnert ihr euch?  Vor ein paar Tagen verabschiedete ich mich mit einem Bild vom Ausgangspunkt unseres neuen Gartenprojektes. Die Terrasse beim Haus. 
Und schon ist es so weit. Nein. Nachher-Bilder gibt es natürlich noch nicht. Aber einige Zwischendurch-Bilder kann ich präsentieren. 
Das ist sie unsere alte Terrasse zwischen Haus und Partyraum „Hüttenzauber“. Im Sommer der schönste Platz auf Erden. Die großen Haselnußsträucher geben einen wunderbaren lichten Schatten. Nicht, und zwar überhaupt nicht, zu vergleichen mit einer Markise oder einem Sonnenschirm beim Haus. 
die Terrasse beim Haus (c) by Joachim Wenk
die Terrasse beim Haus (c) by Joachim Wenk
Diejenigen, die uns näher kennen, wissen, daß sonst hier auch noch ein ganz besonderes Mobiliar steht. Groß und rund. Das ist erstmal beiseite geräumt. Aber gerade wegen dem, durch dieses Möbel entstandenen Platzmangel, gingen wir das Projekt an. Sicher werde ich es in den Nachher-Bildern einmal zeigen. 

Vor jedem Projekt muß organisiert werden

Wie schön, daß wir für unsere Projekt immer einiges an Geräten und Helfern mobilisieren können. Ein Freund stellte uns am Abend zuvor seinen Trecker mit Hänger in die Wiese. Wie sonst sollten wir anders die anfallende Erde fortschaffen? 
der Trecker mit Hänger steht für den Aushub bereit (c) by Joachim Wenk
der Trecker mit Hänger steht für den Aushub bereit (c) by Joachim Wenk

Dann kommt unser so bewährter Baggerfahrer (siehe Wege-Projekt). Mein Cousin hat sich ein paar Stunden Zeit genommen, seinen Bagger aufgeladen und kam dann zu uns.

der  Bagger ist doch noch erfolgreich abgeladen (c) by Joachim Wenk
der  Bagger ist doch noch erfolgreich abgeladen (c) by Joachim Wenk

Schrecksekunde und Abladen des Baggers

 Nachdem das Bagger-Abladen etwas Nervenkitzel mit sich brachte, konnte es aber losgehen.

So ein Bagger ist ja gewichtsmäßig kein Rasenmäher und vom Gartentor nach hier oben sind etliche Höhenmeter zu überwinden. Da man im rechten Winkel einfahren muß, ist ein Anlauf-Nehmen auch nicht möglich. Mit eigentlich dem nötigen Schwung kam mein Cousin dann auch den Berg hoch. Nur dann geschah das, was eigentlich typisch ist, aber in  just diesem Moment echt verdammt dumm war.

Der neugierige Hund stellt sich mitten in die Einfahrt zum gaffen, so dass das Baggergefährt stoppen mußte.

Klar dass es nun kein Vorwärtskommen mehr gab. Etwas Rückwärtsrollen und dann in der  steilen Auffahrt den Bagger vom Hänger bekommen war angesagt. Wie praktisch, daß sich so ein Gefährt mit dem eigenen Arm abstützen und am Kippen hindern kann….

Ab da war der Hund dann nicht mehr aus der Nähe zu sehen. Schließlich liebt er das Geräusch von Motoren, die nicht in Autos sind, gar nicht. Toll. Jedenfalls stand er so nicht mehr im Weg herum.

Kleiner Bagger im großen Garten (c) by Joachim Wenk
Kleiner Bagger im großen Garten (c) by Joachim Wenk

Während also die Erwachsenen mit dem großen Gerät arbeiteten, kam ich  mit meinen Wägelchen und Schubkarren, um zu schnorren.

Die Erde kann ich gerade gut für mein Kartoffelhochbeet brauchen und die Grassoden können diverse Dellen und Rillen in dem vorhandenen Rasen auffüllen. Die dürfen nicht entsorgt werden.

Großbaustelle hinterm Haus (c) by Joachim Wenk
Großbaustelle hinterm Haus (c) by Joachim Wenk

45 Minuten und der Aushub ist geschehen. Ursprünglich wollten wir das im Frühjahr mit der  Schaufel machen. Aber die Zeit verfliegt und bis zu unseren Geburtstagen im Mai soll die Terrasse fertig sein. Es brauchte einen Sprung im Fortschritt des Projektes. Der ist jetzt vollbracht.

nach dem Bagger kommt die Handschaufel (c) by Joachim Wenk
nach dem Bagger kommt die Handschaufel (c) by Joachim Wenk

Das Wetter war traumhaft. Ende März über 25 Grad in der Sonne. Wahnsinn. Das Ausheben ging so flott, daß wir gleich weiter machten. Pflaster-Verschnitt von den Wegen, gebrochene Waschbetonplatten und manch anderer Bauschutt liegt ja hier und da noch herum und findet jetzt seine Verwendung.

Unterbau für die Betonplatte (c) by Joachim Wenk
Unterbau für die Betonplatte (c) by Joachim Wenk

Wenn viel Arbeit auf lange Tage trifft

Ach ja, da war doch noch was: der Bagger ist weg und der Hund wieder da!

Wer denkt denn aber so was. Der Aushub ist geschehen, der Schutt gesammelt und eingefüllt. Die geplante Arbeit ist damit beendet und sogar übertroffen. Aber der Tag ist noch lange nicht zu Ende. Sonst ist es immer umgekehrt. Der Tag ist zu Ende, nur die Arbeit nicht.

der Hund begutachtet den Baufortschritt (c) by Joachim Wenk
Der Hund begutachtet den Baufortschritt (c) by Joachim Wenk

Dann lass uns doch gleich die Erde noch wegfahren!

Sie kommt raus zu den Weihern. Dort brauchen wir sie dringend, um einen Damm auszubessern.

der Terrassenaushub (c) by Joachim Wenk
der Terrassenaushub (c) by Joachim Wenk

Also solch einen Tag habe ich ja auch noch nicht erlebt. Die Erde ist weg, der Trecker zurück gegeben und noch immer ist so viel Tag übrig.

Dann holen wir eben gleich noch unten im Dorf im Baugeschäft den Schotter. Beinahe eine Tonne kleiner Steinchen muß nun – der Bagger ist ja wieder weg – mit der Schaufel in die Grube gefüllt werden.

fast eine Tonne Schotter ist eingefüllt (c) by Joachim Wenk
fast eine Tonne Schotter ist eingefüllt (c) by Joachim Wenk

Wahnsinn. Auch das ist geschafft. Vielleicht fragt sich der eine oder andere, warum wir nur die Hälfte des Loches ausgeschottert haben.

Als nächstes wird betoniert, bevor die Platten verlegt werden können. Der Beton und somit die Terrasse kommt nur bis zur geschotterten Fläche. Der Rest wird mit Kies aufgefüllt. Analog zur gegenüberliegenden Fläche mit Leuchtbrunnen. Der Rasen hier an der Nord-Ost-Seite des Hauses wuchs ohnehin nicht besonders. Mit dem Aufsitzmäher kam man nicht richtig hin und jetzt wäre die Rasenfläche noch viel kleiner und unpraktischer. Zudem wird gerade hier auch durch den Grill viel darüber gelaufen, so dass der Rasen nicht schön werden könnte. Als kommt kein Rasen mehr hin.

 als Spiegelbild von der anderen Wegseite kommt hier ein Kiesbeet hin (c) by Joachim Wenk
 als Spiegelbild von der anderen Wegseite kommt hier ein Kiesbeet hin (c) by Joachim Wenk

Enttäuschende Erkenntnis nach erfolgreichem Arbeitstag

Nun war dann aber Gut. Der Tag noch immer nicht zu Ende, aber wir. Zumindest nach dem Schippen vom Schotter. Aus lauter Neugier, die aber genau richtig kam, stellten wir das große geheimnisvolle Möbel einmal zur Probe so, wie es künftig stehen wird. Die Erkenntnis, die sich daraus ergab, war ernüchtern und nicht annähernd so positiv, wie der Tag eigentlich verlaufen ist. 
Die Erkenntis ist einfach formuliert: der Platz reicht immer noch nicht aus! Ich würde nie mehr an dieser Seite ums Haus gehen können. Dort hinten ist aber ein wichtiger Wasserhahn und außerdem bin ich unentwegt hier unterwegs. Ich – und man – muß hier durchgehen können! 
Eine Lösung gibt es noch. Die Je-länger-je-lieber-Pflanze dort am Hauseck (oben im ersten Bild ist sie noch zu sehen) muß weg. Dann kann man einen kleinen Durchgang lassen. 
Der Arbeits-Tag war also doch noch nicht zu Ende. Spaten und Schaufel wurden wieder raus geholt und die Pflanze ausgegraben. Sie steht jetzt weiter unten am Hang unter einer Haselnuß. In die kann sie hoch klettern. Das sieht sicher auch sehr hübsch aus. Und dann die vielen gelben Blüten mit dem so süßen Honigduft. Ich möchte sie nicht mehr missen. Schließlich habe ich sie auch schon seit bestimmt 20 Jahren oder länger. 

Das war noch nicht die schlimmste Erkenntnis des Tages!

Das war ja noch gut zu lösen. Jetzt aber kommt der größte Wermuts-Tropfen des Tages. Mein gemauerter Grill mit selbst entworfener Spezialanfertigung an Grillgalgen steht zu nah am Möbel. Das wird nicht gut! 
selbst entworfener und angefertigter  Garten-Grill (by) Joachim Wenk
selbst entworfener und angefertigter  Garten-Grill (by) Joachim Wenk

Es hilft nichts. Jetzt sind wir am Aufbauen und neu Gestalten. Wenn wir was an ihm ändern wollen, dann muß es jetzt sein. Danach macht das wieder niemand.

Der Grill muß weg

Dieser Tag war zwar nach der Umpflanzaktion definitiv beendet, aber am nächsten Morgen ging Volker gleich ans Werk.

(c) by Joachim Wenk
er hat ihn gemauert er darf ihn auch wieder einreißen (c) by Joachim Wenk

Später machte ich vor der Arbeit noch eine Meißel-Schicht von mehreren Stunden. Jetzt ist er weg.

Terrasse jetzt ohne Grill (c) by Joachim Wenk
Terrasse jetzt ohne Grill (c) by Joachim Wenk

Ehrlich gesagt wissen wir noch nicht genau, wie wir ihn ersetzen werden. Einen Grill brauchen wir. Das Grillen über dem Holz-Feuer  und der Glut in der Feuerschale will ich nicht mehr missen. Platz ist da. Er könnte künftig im neuen Kiesbeet stehen.

Aber in welcher Form? Wollten wir ihn wieder mauern, müssten wir dort ein Fundament gießen. Oder stellen wir die Feuerschale nur auf den Kies? Praktisch war das ja schon, daß sie nicht am  Boden, sondern etwas erhöht stand. Und wie befestigen wir den Grillgalgen? Er war in das prakische eingemauerte Rohr schwenkbar eingesteckt. Er steht ja nicht von allein. Vielleicht ein Rohr als Fuß in die Erde unter dem künftigen Kiesbeet gesteckt? Ich denke hier müssen wir noch ein wenig die Gedanken und die Zeit auf uns wirken lassen. Denn eigentlich war das nicht geplant, den erst 2015 gemauerten Grill abreißen zu müssen. Wie gut, daß Volker die neugierig spontane Idee mit dem Probestellen des Terrassenmobiliars hatte. Sonst wären wir auf diese Platzprobleme zu spät aufmerksam geworden.

Nun ist erst einmal wieder ein paar Tage Ruhe auf der Baustelle. Die nächsten Schritte sind aber bereits geplant.