2018 und die Lostage – schade, daß die Regeln wohl doch stimmen.

Na das wird ja ein Jahr werden! 
Also mal ehrlich. Am Lostag Maria Lichtmeß war das Wetter ganz eindeutig so gestaltet, daß es noch einen langen Winter vorher sagte. Tatsächlich wurde der Winter immer heftiger. 
Jetzt sind wieder zwei Lostage ins Land gegangen. Petrus und Matthias. So wie das Wetter da ist, bleibt es weitere 40 Tage. 
Also das ist jetzt ehrlich ernst. Nun weiß ich nicht, wie genau die Regel zu deuten ist. Wir haben blauen Himmel und Sonne von früh bis spät. Bleibt das 40 Tage? Wir haben aber auch einen eisigen Wind, der sich laut Wetterspezialisten anfühlt, als wäre er 10-15 Grad kälter. Und das bei Temperaturen von einigen Minusgraden.  Bleibt das auch 40 Tage?  Und wir haben nachts immer mindestens 8 Kältegrade, jetzt dann sogar tagelang zweistellige Minusgrade. Bleibt das 40 Tage?
Schnee und blauer Himmel im Garten
Sicher sind solche Regeln ja wohl eher Tendenzen und keine exakten Vorhersagen. Aber ich kann es drehen und wenden wie ich will, es versuchen, mir schön zu reden. Es bleibt wenig Schönes an allem. 
Selbst wenn nur die Tendenz 40 Tage anhält, wird das echt anstrengend. Denn die momentane Wetterlage ist alles andere als alltäglich. Es ist keine Katastrophe und kein Weltuntergang. Allerdings kommt es dennoch äußerst selten vor. Ich habe im Radio gehört, dass es 1986 zum letzten Mal derart  kalt war, Ende Februar. 
Auch ein wenig für mich als Erinnerung in künftigen Jahren bilde ich hier im Tagebuch einmal die aktuelle Wetterprognose ab. Der genannte Samstag ist der 24. Februar. Der letzte Sonntag ist somit bereits der 4. März. 

Immerhin bleibt mir so noch die winterliche Ruhe vor dem warmen Ofen erhalten. Wie schon mehrfach erwähnt, hielt und hält sich meine Gartenlust ja noch in Grenzen. Wahrscheinlich weiß meine innere Uhr instinktiv, dass es noch Zeit hat bis zum Gartenstart.

Im Gewächshaus gedeiht der Salat noch sehr schön. Unter dem Vlies mit den Solarschläuchen zur Temperaturpufferung ist es auch morgens zeitig noch immer frostfrei, der Boden nicht gefroren. Im Gewächshaus über dem Vlies ist aber Frost und der unbedeckte Boden sehr wohl gefroren.

Meine Washingtonia macht mir die allergrößten Sorgen. Morgens sind -5°C im PalmenHäuschen. Draußen sind nachts -8°C. Wie kalt wird es wohl bei Nachts -13°C und tags -5°C? Ich glaube, das war es dann nach über dreißig gemeinsamen Jahren.

Die Hanfpalme ist ja härter im  Nehmen. Sie bekam aber um den Kübel sicherheitshalber noch einmal Isolierfolie angelegt. Schwierig ist es jetzt mit dieser Sonne. Nachts müsste das Dach geschlossen werden, gerade bei zweistelligen Minusgraden. Tags knallt hier aber die Sonne darauf und erhitzt es auf über 30 Grad. Da ich aber ja auch berufstätig bin, muß ich es auch nachts offen lassen, weil ich tags nicht daheim bin zum öffnen. Ich hoffe, die Kälte ist weniger schädlich, als die Hitze tagsüber, die ein geschlossenes Häuschen produzieren würde.

Winterschutz der Hanfpalme

Da schon ein paar Blüten im Garten waren, schaute ich mich auch nach denen um. Die Schneeglöckchen haben sich zum Boden gebückt, um der Kälte ein wenig auszuweichen. Na, das nützt aber bei den Temperaturen  nicht viel, glaube ich.

Schneeglöckchen tiefgefroren
Schneeglöckchen tiefgefroren

Heute morgen war ich bei den Karpfen.

Karpfenweiher im Winter

Die Weiher sind fast zugefroren. Nur dort wo das Wasser einfließt ist die Eisschicht noch offen.

Karpfenweiher im Winter

 Die Kälte macht den Karpfen nichts. Sie sind aber gefährdet, wenn der Weihter komplett zugefroren ist und kein Zulauf und Ablauf vorhanden ist. Dann wird der Sauerstoff irgendwann aufgebraucht und sie ersticken. Ich denke, da noch nicht alles zugefroren ist und der Zulauf ja auch vorhanden ist, dürfte dieses Jahr nichts passieren. Aber wann wohl  die Weiher wieder endgültig eisfrei sein werden? Das ist immer für mich so ein natürliches Phänomen im Frühjahr. Wenn die Weiher wieder komplett eisfrei sind, dann ist der Winter überstanden.

Die fränkische Landschaft bei Eiswind und Eiseskälte. 

Winter in Franken

Da bin ich mal gespannt, wie es nächstes Jahr zu der Zeit aussieht. Daher ist es immer schön, so ein Tagebuch zu haben und die Jahre vergleichen zu können.

Schaut doch mal in Jahr 2017 Ende Februar. Da legte ich die Tropfschläuche und die robusten Kübelpflanzen waren ausgeräumt. Die Seerose stand wieder im Becken. 

Blicken wir in das Jahr 2016 , da blühten schon die Krokusse und im anderen Beitrag sieht man wie die Stauden schon grün sind.

2015 konnte ich schon Mitte Februar meine Staudenbeete putzen.

Besonders schön finde ich das Jahr 2014. Schaut doch mal diesen Bericht an. Darin blicke ich ebenfalls zurück und sogar in den Schrebergarten meiner Mutter. Da werden Erinnerungen wach…

Jedenfalls war es da ganz anders als dieses Jahr. Logisch ist ja auch keine vier dabei. Aber lest doch selbst mal nach. In dem Bericht gibt es Bilder von 2004 bis 2011. Das ist ja mal interessant. Und es zeigt, daß dieses Jahr 2018 zwar gefühlt „blöd“ ist, aber nüchtern betrachtet, allein schon über die wenigen Jahre meiner Tagebücher, einfach „ein Jahr“ ist. Nicht mehr  und nicht weniger. Und wir sind ein Teil von dem allem. Wie gut, daß man am Wetter nichts ändern kann…..

Hanfpalme im Kübel im Freien überwintern und der Erlkönig

Eine Woche ist es nun schon wieder her. Ich berichtete von grausligem Novemberwetter und wie wir dabei im  Schneegriesel die Washingtonia vollends einbauten und so für den Winter fit machten
Dann brachte ich noch das  Foto der anderen, großen und noch ungeschützten Palme. Einer Hanfpalme im Kübel. 
Heute kann ich meinen Palmenüberwinterungsbericht fortsetzten. Wieder war Wochenende. Wieder war es grauslig kalt und regnete und graupelte. Wieder ist ein Palme eingepackt und geschützt. 
Hanfpalme im Kübel
Hanfpalme im Kübel
Die Hanfpalme (Alter etwa 27 Jahre) wird ihren dritten  Winter im Freien verbringen. 
Gepflanzt ist sie, genau wie die Washingtonia, in einen Cortensthal-Pflanzkübel. Der ist quadratisch mit 60x60cm (Washingtonia 80x80cm). Vorteil dieser Kübel sind die Wände. Sie lassen sich von innen mit Dämmplatten leicht verkleiden. Auf die Dämmplatten kommt eine Wurzelheizung und dann wird der  Kübel mit Teichfolie ausgeschlagen (Löcher am Boden nicht vergessen!). 
Berichtet habe ich hierzu bereits beim Umpflanzen der Washingtonia.
Die Hanfpalme hat einen sehr hohen und geraden Stamm. Der kann leicht mit einem Heizkabel für diese Zwecke umwickelt werden. Darüber wird eine etwa 15 mm dicke Dämm-Matte gewickelt und befestigt. 
Oben im Palmenherz endet mit ein paar Umwicklungen das Heizkabel. Die Oberfläche der Erde im Kübel wird von einem speziellen „Mäntelchen“ für diese Zwecke, isoliert mit Luftpolsterfolie, isoliert. 
Die letzten beiden Winter kam über den  Schopf, also die Wedel der Palme nun noch ein gigantischer Vliessack. Ebenfalls zum Überwintern von Kübelpflanzen im xxxxxxl-Format erhältlich. 
Die Palme hat überlebt. Im letzten sehr kalten Winter hatten wir mehrer Tage -15°C weniger. Da schützt so ein Vliessack nicht. Die Wedel dieser Palme halten laut Literatur -10 oder -15 °C aus. Dann sind sie gefroren. In diesem Zustand dürften sie auf keinen Fall hin und her bewegt werden. Dadurch brächen die Kapillaren in den Wedeln und beim Auftauen vertrocknen sie, weil von unten nun  kein Wasser durch die geborstenen Kapillare nachfließen kann. Genau das passiert in den Winterstürmen der eisigen Nächte. Im Frühjahr war das Herz und die jungen Triebspitzen saftig grün und alle ausgewachsenen Wedel abgestorben. 
Das soll nicht wieder passieren. Wir mussten uns etwas überlegen, das dieses Hin und Her der gefrorenen Wedel verhindert…..
Die Konstruktion steht nun schon neben der Palme. Erstes Maßnehmen vor Ort. 
Hanfpalme im Kübel überwintern (Freiland)
Hanfpalme im Kübel überwintern (Freiland)
Gleich wieder zurück in die Werkstatt, den Elektrotacker gezück und los geht’s. 
Schnell ist das Häuschen mit Gewächshausfolie bespannt. Hier verzichten wir, wegen der Frosthärte auf die zweite Schicht der Luftpolsterfolie. Wenn letztes Jahr ein Vliessack langte und im Winter davor, wird es dieses Häuschen erst recht schaffen, die Palme zu schützen. 
Zu Zweit ein echter Kraftack, auf der Leiter balancierend, das doch recht schwere Häuschen über-Kopf auf die Palme zu heben und an der Wand zu fixieren. Danach kamen schnell dir Stützbeine dran und wir konnten durchschnaufen. 
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Ganz fertig ist der Schutz aber erst jetzt, wo die Unterseite auch verkleidet ist. Natürlich dürfen wir hier, wie auch bei der Washingtonia nicht nur den Frost im Sinn haben, sondern müssen auf eine gute Belüftung achten. Und so lange kein (Dauer-)Frost kommt, muß die Palmenkrone nicht eingebaut sein. 
So sieht der Schutz nun im Moment aus. Die Lüftungsklappe ist geöffnet. Das heißt, sie hängt dank der Scharniere, einfach nach unten. Damit der Wind sie nicht unnötig beutelt, ist sei mit einem Häkchen am Stamm fixiert. 
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Will man den Schutz schließen, so klappt man den Haltebügel nach unten….
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
… hebt die Folienklappe an und drückt sie von unten ans Häuschen. 
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Wird jetzt der Haltebügel wieder nach oben geklappt, drückt er die Folie dauerhaft und zuverlässig von unten ans Häuschen. 
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
So sieht der geschlossene Palmenschutz nun endgültig aus. Zwei Kabel aus dem Topf gehen rüber an den Carport-Balken zur Steckdose. Wurzelheizung und Stammheizung werden erst eingeschaltet, wenn Dauerfrost kommt. Am empfindlichsten sind die Wurzeln, dann kommt der Stamm und das Herz und schließlich die robusten  Blätter. 
Der Winter kann kommen. Jetzt sind alle Pflanzen geschützt. 
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Wie schon einmal erwähnt muß der Winter ja nicht erst kommen. Phänomenologisch sind wir bereits im Winter. Und hier in Mittelfranken ist das Wetter genau so, wie man es sich eben im November vorstellt. 
Kalt, naß, neblig, grau, hellgrau, dunkelgrau und schwarz sind die vorherrschenden Farben. 
Schaut doch mal bei den Karpfenweihern die Zapfen der Schwarzerle. Von einer leichten Eisschicht überzogen. 
Erlenzapfen mit Eismantel im November
Erlenzapfen mit Eismantel im November

Wenn das keine Novemberstimmung ist. Und doch strahlt das ganze Ruhe aus. Finde ich. Die Ruhe dieser Jahreszeit in der nichts zu machen ist im Garten und am Feld.  Ausser man  muß noch Palmen einbauen….

Erlenzapfen mit Eismantel im November
Erlenzapfen mit Eismantel im November

Und wer kennt es nicht, den Erlkönig?

Wenn man jetzt hier draußen steht, unter den Erlen im November bei den Karpfenweihern,  dann spürt man ihn. Den Erlkönig. Dann wird es einem kalt und man erschauert. Gut, daß das Auto  in der Nähe steht und man schnell nach Hause gefahren ist….

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? –
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. –

„Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir;
Manch’ bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“ –

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? –
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. –

„Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“ –

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? –
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. –

„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“ –
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! –

Dem Vater grauset’s; er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Erlkönig Erlenkönig
Erlkönig
Novembernebel
Novembernebel

Neue Fenster, reiche Ernte und der Umzug der Kübelpflanzen

Kaum ist das Karpfenfischen vorüber, geht es im Garten weiter mit Arbeiten. Ich weiß schon, warum ich
eigentlich lieber im Urlaub geblieben wäre.  War mir doch klar, was
auf mich zukommen wird, wenn wir daheim sind.
Gottseidank ist das Wetter immer wieder
noch einmal traumhaft und die anfallenden Arbeiten können erledigt
werden.
Endlich kamen  auch die neuen Fenster: Voraussetzung, daß ich anfangen kann, Kübelpflanzen ein zu räumen.
Und ich habe nun auch die restlichen
Wurzelgemüse- bis auf Meerreettich- geerntet. Jetzt müssen sie nur noch eingelagert werden.
Wurzelgemüse frisch geerntet- rote Beete, Winterrettich schwarz und rot
Wurzelgemüse frisch geerntet- rote Beete, Winterrettich schwarz und rot

Neue Fenster für die Pflanzen – und uns.

Mittwoch früh, es ist noch dunkel und
ich schon wach. Der Schreiner soll heute kommen. Er steht kurz nach
Sieben vor der Tür und ich bin froh. 
Jetzt wird das endlich real,
was wir vor vielen Monaten bestellt hatten. Das Palmenhaus, der
Überwinterungsraum für die Kübelpflanzen, früher Hasenstall und
Schafstall, erhält neue Fenster. 
Damals schon, als er erbaut wurde, hat mann ausgemusterte
Fenster verwendet. Das ist Jahrzehnte her. Durch die Ritzen in den
Rahmen konnte man hindurchsehen, so groß waren sie. Wie sinnig das
ist, wenn man den Raum im Winter mittels elektrischer
Gewächshausheizung temperiert, brauche ich wohl nicht zu sagen.
Das Palmenhaus mit den alten Fenstern
Das Palmenhaus mit den alten Fenstern
Wenn es richtig eisig draußen war,
also unter -10°C, habe ich innen sogar noch Vlies über die
Kübelpflanzen am Fenster gelegt, daß sie nicht so eisig angeblasen
werden, durch all die Ritzen.
Jetzt kommen neue Kunststofffenster mit
Isolierung rein. Dann ist das nicht mehr nötig mit dem Vlies.
Neben dem Palmenhaus ist auch der
Vorraum zum Wohnhaus dran. Wieder schon damals gebrauchte Fenster mit heute Ritzen
zum hindurchsehen. Heiztechnisch ein Desaster.
Vorbau am Haus mit alten Fenstern
Vorbau am Haus mit alten Fenstern
Vorbau am Haus -neue Fenster werden eingebaut
Und schließlich bekommt die Garage
noch ein richtiges Fenster, das ich jetzt kippen kann. Hier ist es mal anders herum, die Wärme soll nicht drin bleiben, sondern raus aus dem Raum. 
Da ich in der
Garage auch meine Kartoffeln lagere, ist das sehr praktisch. Durch das
alte, nicht zu öffnende Fenster, blieb es lange recht warm in der
Garage im Haus. Zu warm zum Lagern von Wurzelgemüse,
genau wie im Keller. Daher freue ich mich auf das Fenster und die
frische kühle Luft, die da eintritt.
Kurz nach Mittag sind sie fertig und
die Fenster eingebaut. Jetzt fehlen nur noch die Simse. Dazu
aber muß Volker erst die Mauern aufstocken, daß die neuen Simse an
den neuen Fenster ordentlich montiert werden können. Wenn das
gemacht ist, kann der Abschluß vom Schreiner erledigt werden. Das
ist aber vor allem eine optische Sache. Die Funktion der neuen und
dichten Fenster ist ab sofort gegeben.
Vorbau am Haus mit neuen Fenstern aber noch ohne Sims
Vorbau am Haus mit neuen Fenstern aber noch ohne Sims
Vorbau am Haus mit neuen Fenstern aber rechts noch ohne Sims
Vorbau am Haus mit neuen Fenstern aber rechts noch ohne Sims

Wurzelgemüse wird geerntet

Während die Schreiner ihrer Arbeit
nach gingen, beschäftigten mich die Wurzelgemüse.
Sellerie, Winterrettich, rote Beete und
ein wenig Kren für den aktuellen Gebrauch sowie Möhren und
Pastinaken waren aus zu graben.
urzelgemüse Ernte: Sellerie, Winterrettiche, Rote Beete, Möhren und Kren
Wurzelgemüse Ernte: Sellerie, Winterrettiche, Rote Beete, Möhren und Kren
Die Sellerie sind sehr schön. Rettiche
sind schön aber wenig. Die gingen wieder nicht auf im Herbst beim
Sähen. Rote Beete im Beet sind eine Katastrophe beim Keimen. Im Topf
keimten sie auch nicht. Daher habe ich nur einige wenige, was aber
langt, da nur ich sie esse.
Die Möhren keimten wie immer auch
nicht. Ab März sähe ich bis glaube ich Juli. Es keimt nie was, nur
ein paar sind dann doch plötzlich da gewesen. Zu spät und wie immer
nicht vereinzelt. Weil ich mir monatelang vergebens Mühe mit ihnen
mache, habe ich dann jedes Jahr wieder, keine Lust zu Vereinzeln, wenn
doch welche keimen. Der Frust ist zu groß und im Herbst bereue ich
es jedes Jahr, denn sie währen schön geworden, hätten sie nur
Platz zum Wachsen gehabt.
Die winzigen Möhren, Laub von Möhren und Sellerie, restliche Kräuter wie Basilikum und Majoran, alles kommt in den Mixer und ergänzt meine seit dem Sommer gesammelten, getrockneten und pulverisierten Gemüse für die selbstgemachte Instant-Gemüsebrühe. Weggeworfen wird nichts!
Gleiches Keim-Geschiß gilt auch für
die Pastinaken. Da habe ich dann mit Müh´ und Not ein paar im Topf
gekeimt bekommen. Die wurden gepflanzt. Einige sind gigantisch,
andere der Reinfall. Komisch ist das. Alle gleich gesät, gepflanzt und gepflegt. Sogar gleiche Reihe!
Pastinaken
Pastinaken

Wintersalat – ein Anbauversuch

Auch meinen Wintersalat habe ich endlich
gepflanzt. Ein paar ins Gewächshaus und ein paar ins Freiland. Ich
muß ja testen, wie er wächst, was er verträgt. Dann weiß ich
nächstes Jahr gleich, wohin ich ihn am Besten pflanze. Es ist ja
mein erster Versuch damit.
Wintersalat im Gewächshaus - frisch gepflanzt
Wintersalat im Gewächshaus – frisch gepflanzt
Wintersalat im Gewächshaus - frisch gepflanzt
Wintersalat im Freiland- frisch gepflanzt
Wintersalat im Freiland- frisch gepflanzt
So ähnlich verloren stand auch einmal der Endivien im Beet, als ich ihn im Frühherbst pflanzte. 
Jetzt hat er sich gemausert und ist ein richtiger starker Salat geworden. Aber, ich hoffe das klappt noch, der muß noch ganz schön wachsen, vor der Ernte!
Endiviensalat
Endiviensalat

Endiviensalat



Gemüsebeete im Biogarten mit Dauer-Mulch

Ein Blick in ein Gemüsebeet Ende Oktober. 
Gemüsebeete im Biogarten im Oktober
Gemüsebeete im Biogarten im Oktober

Gemüsebeete im Biogarten im Oktober
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Ach ja und wenn sich mancher wundert,
wie das bei mir in den Beeten aussieht, der soll erst mal neben die
Beete schauen…..
Herbstlaub im Gemüsegarten
Herbstlaub im Gemüsegarten
Im Ernst. Es ist mir seit Frühjahr
enorm wichtig, dass niemals Boden unbedeckt da liegt. Dauermulch oder
Dauerhumus nennt man das Wohl. Ich mulche unaufhörlich und jetzt
auch noch die Bäume, die mir helfen. Es mag unordentlich aussehen.
Aber ich selbst sehe, wie gigantisch positiv sich das auf das
Bodenleben auswirkt. Es ist ein Gewimmel in den Beeten und Würmer
habe ich, ein Traum. Jetzt wieder beim Salatpflanzen. Ich schiebe das
Laub und Mulch zur Seite und treffe schon auf etliche Würmer, ohne
bereits in die Erde gegraben zu haben. Es herrscht ein so reges
Treiben in und auf der Erde, daß ich überglücklich bin. Hatte ich
doch sonst im Herbst gar keine Würmer mehr gesehen. Und ein gesunde
Bodenleben ist unverzichtbar im richtigen Biogarten und für gesunde
Pflanzen. Ich ernähre mit meinem Mulch und all der Bodendeckung das
Bodenleben und dieses wiederum ernährt durch die Abbauarbeiten und
Zersetzung des organischen Materials meine Gemüsepflanzen. Wir haben
reale Heinzelmännchen im Garten, die für ein wenig Essen pausenlos
fleißig für uns arbeiten. Und durch Chemie und unnötige
Bodenbearbeitung verjagen wir sie.

Die ersten Kübelpflanzen werden eingeräumt

Die Zitronenverbene habe ich gestutzt,
ausgegraben und eingetopft. Jetzt steht sie erst mal noch im Carport,
kommt aber später mit zu den Kübelpflanzen. Sie ist nicht
frosthart.
Zitronenverbene
Zitronenverbene
Am Nachmittag habe ich dann angefangen,
die ersten Kübelpflanzen ins Palmenhaus zu schaffen. Ein wenig
aufgeräumt innen habe ich schon. Der Rest muß nach und nach
erfolgen. Jetzt ist es erst einmal wichtig, daß die empfindlicheren
Gewächse ins Haus kommen. Das schöne Wetter verwirrt einen. Am
Mittwoch waren etwa 20 Grad und blauer Himmel. Aber bereits am
Freitag soll es tag nur noch 10 Grad haben und die Temperaturen gehen
runter, Sturm und Regen sollen kommen.
Kübelpflanzen im Winterquartier
Kübelpflanzen im Winterquartier

Kübelpflanzen im Winterquartier
Kübelpflanzen im Winterquartier
Es ist nicht verwunderlich, haben wir
doch kommende Woche bereits November. Und wenn das Wetter dann ganz
greislig ist, habe ich keine Lust alle Kübel ein zu räumen. Dann
mit Zwang, weil sie sonst kaputt gehen. Da fange ich lieber ein paar
Tage vorher an und mache es bei schönem Wetter und in Ruhe. Stehen
doch noch genügend Kübel draußen. Die Palmen brauchen noch ihren
neu zu bauenden Winterschutz. Da wird es ohnehin alles knapp genug!
Die robusten Kübel stehen erst mal noch im Carport, da geht es noch ein paar Wochen, voraussichtlich.
Kübelpflanzen im Carport
Kübelpflanzen im Carport

Herbstmorgen am Karpfenweiher

Donnerstag morgen beim Gassigehen,
schaute ich noch mal bei den Weihern vorbei. Auch hier hätte ich
noch Arbeit. Die herrlichen Hagebutten müssten gezupft und
verarbeitet werden. Aber ich habe da gerade überhaupt keine Zeit.
Hagebutten
Hagebutten
Der Morgennebel verzieht sich und es
wird wieder ein schöner Tag, das sieht man hier schon.

Morgennebel verzieht sich

Morgennebel verzieht sich
Und so sieht der gefischte Weiher heute
aus. Verlassen und leer. Ein Foto für die treuen Leserinnen, deren meine Karpfenweihergeschichte so viel Interessantes vermitteln konnte.
Karpfenweiher abgefischt
Karpfenweiher abgefischt