Vom begrabenen Sonnenhirsch, nächtlichen wilden Geistern und meinem Garten

Wir sind  im November und im Spätherbst. Halloween ging schrill, gruselig und mit viel Zucker in den Naschereien an uns vorüber. Halloween, von den Christen verteufelt, weil heidnisch. Vom Einzelhandel geliebt, weil verkaufsträchtig. Und der Gärtner? Wie steht er dazu?

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Ein Samstag im Herbst. Damals und heute. Vieles ist gleich und doch so anders.

So, es ist wieder so weit.  Wir haben Samstag. Die Arbeitswoche klingt aus. Was mache ich am Samstag?

Samstag wird ausgeschlafen. Danach gibt es ein kleines Frühstück und schließlich machen wir uns zurecht. Liegen die Haare korrekt? Etwas vom neuen Duft auftragen. Was ziehe ich an? Immerhin, es geht ins Herz der großen Stadt, an deren Rand ich wohne. Hinein ins Gewimmel zu all den anderen Stadtmenschen.

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Hollerröster und Schneegestöber

Jetzt ist er da der Winter und er zeigt sich dem ganzen Jahr 2017 ebenbürtig. 

Ein Jahr voller Aprilwetter

Von Anfang an wußte das Wetter bei uns nicht, was es will. Wir hatten quasi das ganze Jahr über Aprilwetter. Von einem Tag zum anderen wechselte es von viel zu kalt auf sehr warm, von Sturm und Orkan auf Windstille, vom strömenden Regen bis hin zu Dürre. Die Trockenheit beschränkte sich diesjahr aber auf den Mai und Juni, was das Ganze aber nicht weniger lästig machte. Sind das doch die Hauptwachstumsmonate und Wasser ist das bitter nötig. 
Auch der Winter ist einmal da mit allem was dazu gehört. Klirrende Kälte, Schneesturm und keinerlei Sonne. Bis man dann alles wahrgenommen hat, den Schnee beiseite geschoben hat und sich wieder zur Ruhe gesetzt hat, ist bereits alles wieder vorüber. Es taut, ein milder Wind weht und die Sonne scheint. 
So war es auch am Wochenende. Eine erneute kleine Karpfen-Schmaus-Gesellschaft hat sich für den Sonntag im Hüttenzauber angemeldet. Ich räumte alle Wege frei, damit niemand zu Schaden kommt. Die älteste Besucherin der Familienrunde war immerhin weit über 90 Jahre alt. 

Wenn es schneller schneit, als ich räumen kann

Wir sitzen also, man kennt es ja mittlerweile bei 28 Grad und bollerndem Holzofen im Hüttenzauber, genießen den Karpfen und die Nachspeise (siehe unten), da geht es los. Schneesturm egal zu welchem Fenster wir hinaus sehen. 
Eine Weile genießen wir die Wärme drinnen und das wilde Treiben draußen. Dann irgendwann soll die Tafel aufgehoben werden. Jemand macht die Tür auf und schon ist alles voller Schnee innen im Raum. Der Wind bläst ihn rein und unten an der Türschwelle hat er sich hoch aufgetürmt. 
So kann man nicht aufräumen. Ich ziehe mich dick an, schnappe mir die Räumschaufel  und beginne an der Haustüre. Zwei Stufen höher und wenige Meter weiter komme ich an der Hüttenzaubertüre an. Der Weg ist frei, wir können aufräumen…..
Dachte ich! Ich drehe mich um, gehe zum Haus zurück, die Schneeschaufel abstellen und traue meinen Augen nicht. Als hätte ich überhaupt nicht gekehrt, ist der ganze freigeschobenen Weg wieder 10 cm und mehr mit der weichen, kalten und weißen Substanz zugeweht. 
Also so macht Schneeräumen ja noch weniger Spaß, als es das ohnehin schon tut. 
Irgendwie schaffen wir es dann doch noch, mit nassen Hosen und Schuhen das Geschirr heil in die Küche zu bringen. 
Und nun kommt wieder das sehr spezielle Wetter 2017 zum Tragen. In der Nacht -6,6°C. Nachmittag Schneesturm und -3°C. Bis 20 Uhr dann leichter Regen und 5° über Null. 
Ja so geht das wohl weiter mit dem Wetter und seinen Extremen. In weniger als zwei Wochen ist Wintersonnenwende, dann ist Schluß mit immer kürzer werdenden Tagen. Neujahr lässt dann nicht mehr lange auf sich warten und im Nu werden wir 2018 überall darauf schreiben. Was wird dieses Jahr wohl für ein Wetter mit sich bringen? Ich bin wirklich gespannt. 
Schneegestöber im Landgarten
Schneegestöber im Landgarten

Im Palmen-Haus hat es leider auch immer Minusgrade. -3°C bei Grad Kälte draußen. Ich schaffe es leider auch nicht mit der  zweiten, leistungsstärkeren Heizung die Temperatur über dem Gefrierpunkt zu halten. Wie das wohl alles ausgeht?

Wer die ganze Geschichte nicht verfolgt hat, kann hier über die Washingtonia im Freiland noch einmal nachlesen

Winterschutz für Palme im Freiland
Winterschutz für Palme im Freiland

Ach  und die hier will ich euch auch zeigen. Der erste Winter bei mir im Garten und ohne Heizung und Schutz. Angeblich halten sie das problemlos aus. Wer? Na die Kakteen natürlich. Irgendwie schon ein reizvolles Thema, dass es da so frostharte und wetterfeste Spezies von denen  gibt. Denkt man sonst doch bei Kakteen immer an glühende Sonne  und Hitze.

Wichtig für sie ist Trockenheit bei der Kälte. Wie beschrieben haben sie sich wirklich verändert. Stehen sie im Sommer grün und drall in den Pflanzgefässen, blühen wunderschön und wachsen fleißig, so sind sie jetzt total schlaff und runzelig. Sie haben rechtzeitig vor dem Frost dafür gesorgt, daß sie nicht mehr prall gefüllt mit Wasser sind. Was macht Wasser, wenn es gefriert? Genau, es dehnt sich aus. Täte es das in den Kakteen, würden sie platzen. Daher entwässern sie vorher, hängen jetzt schlaff in der Kurve und wenn sie gefrieren, kann sich das Wasser ausdehnen, ohne ihnen zu schaden. Ist das nicht ein genialer Trick der Natur?

winterharte Sukkulenten im Schnee
winterharte Sukkulenten im Schnee

winterharte Sukkulenten im Schnee
winterharte Sukkulenten im Schnee
Jetzt habe ich so viel über Schnee geschrieben, daß ich doch glatt meinen leckeren Nachtisch vom Sonntag auch noch erwähnen möchte. Er passt zum Thema, habe ich ihn doch „Holleröster im Schneegestöber“ getauft. Hollerröster oder Holunderkompott in einer Creme aus Schmand und Joghurt. Wer jetzt Lust hat, das nach zu machen, findet bei achimsgartenzumessen.de unter „Hollerröster im Schneegestöber“ das Rezept. 
Im Moment allerdings kann ich aus technischen Gründen keinen neuen Rezepte hochladen. Ich muß warten, bis die Programmierer eine Lösung finden. Daher ist das Rezept zur Zeit zwar fertig geschrieben, aber noch nicht online. Bitte entschuldigt das. Aus diesem Grund habe ich das Rezept einfach am Ende dieses Beitrages eingefügt.  
Hollerröster im Schneegestöber
Hollerröster im Schneegestöber

So, das war’s  für Heute. Aus dem Garten gibt es gerade nicht viel zu berichten und so soll dieser Beitrag eher ein Lebenszeichen sein. Ja es gibt mich noch und auch meinen Garten.

Viele Grüße aus der Ruhezone und eine schöne Adventszeit wünsche ich allen Leserinnen und Lesern.

Hollerröster im Schneegestöber

Wer kein Holunderkompott eingekocht hat kann auch aus TK-Heidelbeeren eine Portion dickes Kompott direkt kochen und dann anstelle des Hollerrösters verwenden.

Eine Nachspeise, wie für die Wintermonate gemacht. Optisch sieht es wirklich
aus, als wäre das Kompott in einen reinweißen Schneesturm gekommen.
Geschmacklich überrascht der erdig-fruchtige Winter-Geschmack vom
Holunderkompott in der leichten, wenig säuerlichen weißen Crème.

Zutaten für 4 Personen:
4 Gläser à 300 ml
250 ml Hollerröster / Holunderkompott  (1 Einkochglas voll)
1 Bio-Zitrone
Zucker nach Geschmack
1-2 Teel. Stärkemehl
50 g Puderzucker
200 g Joghurt (3,5%)
200 g Schmand
Zubereitung:
Hollerröster mit dem Saft der halben Zitrone und Zucker nach
Geschmack zum Kochen bringen.
In etwas Wasser die Stärke (1-2 Teel.) auflösen.
Die Flüssigkeit mit der Stärke zu einem Drittel mit dem
Holunderkompott aufkochen. Beobachten, wie sehr es eindickt. Holunder dickt
unterschiedlich ein. Das Kompott sollte schließlich ein dicke Konsistenz, wie
warmer Pudding haben. Bei Bedarf immer wieder etwas von der Flüssigkeit mit der
Stärke zugeben, aufkochen und beobachten. Kompott abkühlen lassen.
Schmand mit Puderzucker in der Küchenmaschine mit dem Schneebesen
auf höchster Stufe ca. 3 Minuten cremig aufschlagen. Joghurt zugeben und kurz
unterrühren.

Schmand-Crème und Kompott nun schichtweise auf die 4 Gläser
verteilen und mindestens 1 Stunde kalt stellen. 

draußen schmuddelig naß und kalt – drinnen gesellig und kuschelig warm

Draußen scheußlich kalt und nass, drinnen warm und kuschelig

Im Sommer finde ich es schlimm. Zu dieser Jahreszeit war es genial. Was? Na das scheußliche Wetter eben! 
Keine Bange, ich habe nicht zu viel von den Pilzen geraucht, die gerade überall im Garten sprießen. Nein, ich empfand es wirklich so. 
Am Samstag kam pünktlich zu unserem Karpfenessen mit Freunden der Wetterumschwung von 15°C und blauem Himmel zu 3°C und (Schnee)-Regen. 
Schon Mittag begann ich, den Ofen im  Partyraum zu schüren. Von etwa 11°C mußten wir ihn auf die üblichen, wohligen 27°C oder mehr hoch heizen. 
Während ich also noch die Herzplätzchen für die Tischdeko gebacken habe, lief ich immer wieder raus, um Holz nach zu legen. 
Im Gewächshaus konnte ich eigenen Endivien frisch ernten und in der Küche als Beilage zu den Karpfen zubereiten. 
Volker fuhr zu den Weihern und holte die Karpfen. Nachmittag geschlachtet und Abends am Teller. Frischer kann Fisch ja hier in Franken gar nicht sein. 
Später wird noch ein wenig dekoriert, eingedeckt oder die Kerzen drinnen und draußen nachgefüllt. Die Getränke sind rasch kalt gestellt. Man mußte sie nur aus dem Keller holen und vor den Hüttenzauber stellen. Da hatten sie es kälter, als in jedem Kühlschrank. 
So verging die Zeit und wir freuten uns schon den ganzen Tag auf einen gemütlichen Winterabend im wunderbar warm aufgeheizten Hüttenzauber, zusammen mit unseren Freunden.

Hundert Lichter zeigen den Gästen den Weg

Je näher der Abend kam, desto unwirtlicher wurde es draußen. Und um so mehr Lichter zündete ich an. Wenn die Gäste kommen, sollten sie einfach nur dem Licht folgen müssen.

Vor der Haustüre steht die Eule mit der Kerze im Bauch. Sie steht dort rund ums Jahr. Erleuchtet wird sie aber nur bei besonderen Gelegenheitn. 
Zu ihr gesellt hat sich der Schneemann mit der Teelicht-Laterne in der Hand. Fast ein wenig früh noch für ihn. Aber ich habe schon mal angefangen, vom Dachboden Lichter und Weihnachtsdeko zu holen. Eher Winterdeko ist es im Moment noch. Der muntere Geselle schaute mich dort oben an und stand mir auch ein wenig im Weg. Da habe ich ihn kurzerhand mit runter gebracht. Am Abend in der kalten und dunklen Nacht hat er uns gute Dienste erbracht und den Weg geleuchtet. 
Lichter weisen den Gästen den Weg
Lichter weisen den Gästen den Weg
Drinnen im Wohnzimmer brannten auch die Lichter und der Kaminofen. 

Blick aus dunkler  Nacht ins warm erleuchtete Zimmer
Blick aus dunkler  Nacht ins warm erleuchtete Zimmer

Der Besuch mußte also am Weihnachtsmann vorbei, die Stufen hoch und wurde vom warm erleuchteten Hüttenzauber empfangen. Eine gemütliche Oase in der der stockdusteren und ziemlich  regenreichen Winternacht. Und manch einer kam schließlich zu Fuß….

Unser Partyraum  "Hüttenzauber"im Garten, festlich erleuchtet
Unser Partyraum  „Hüttenzauber“im Garten, festlich erleuchtet
Unser Partyraum  "Hüttenzauber"im Garten, festlich erleuchtet
Unser Partyraum  „Hüttenzauber“im Garten, festlich erleuchtet

Der Hüttenzauber – unser Partyraum – herausgeputzt für die Gäste

Mehr als 25 Grad Temperaturunterschied merkt man den Besuchern sofort an. Ja klar, die Brillen beschlagen sofort. Aber auch die Mimik lockert sich, ein Strahlen und entspanntes Angekommen-sein zeigt sich auf den vom Regen nassen Gesichtern. 
Die dicken Klamotten werden rasch abgelegt und mit ihnen die Dunkelheit der Nacht und ihre klamme Kälte. 
die Tafel ist gedeckt, die Gäste können kommen
Ich weiß, daß viele sehr kreative Menschen hier unterwegs sind und so mancher sich über die spartanische Tischdekoration wundert. Hierzu kann ich nur sagen, daß jede Deko und wären es nur Teelichter, zu viel wäre. Wenn die großen Karpfen auf den Tellern sind, die Gläser und Getränke am Tisch stehen, sich die Grätenteller füllen und alle 15 Personen eng an eng sitzen, dann vermißt niemand eine Tischdekoration. Im Gegenteil, die wäre dann schon längst abgeräumt. Somit spare ich mir die dann gleich von Anbeginn. Eine  nette Serviette und selbst gebackene Herz-Plätzchen sagen hier auch mehr, als ein  ausgefeiltes Deko-Konzept. 
die Tafel ist gedeckt, die Gäste können kommen
die Tafel ist gedeckt, die Gäste können kommen
Der Partyraum hat seinen eigenen Charme. Vor allem freut mich immer wieder, daß wir ihn nicht im Keller ohne Fenster haben. Nein, unser Partyraum steht mitten im Garten. Selbst wenn es draußen dunkel ist, hat man doch ein wunderbares Gefühl mittendrin und doch geschützt zu sein. Egal ob wir im Frühjahr bei Schneeregen Ostern feiern, im Frühsommer unsere Geburtstage, an denen es oftmals regnet oder wir jetzt im Winter bei netten Gesprächen beisammen sitzen. 
Partyraum Hüttenzauber
hier kann man nach dem Essen oder zwischen den Gängen entspannt verweilen (chillen glaube ich sagt man heute dazu….)

Das Schöne an solchen Feiern ist immer wieder die Zusammenarbeit. Jeder bringt was mit, was wir vorher kurz absprechen. So wird dann ein Buffet vermieden, auf dem fünf Schüsseln mit Gurkensalat stehen, bestehend aus gammeligen Billiggurken mit Essigessenz und geschmacklosem Öl angemacht.

Nein bei unseren Festchen, egal ob bei uns oder einem anderen Gastgeberpaar, gibt es immer eine große Auswahl köstlicher Speisen. Heute eben nur verschiedene Salate. Der Karpfen, die Hauptspeise also, kam ja von uns. Und die Nachspeise haben wir gerade in den Ofen zum Backen gestellt. Eine riesige Auflaufform mit Apple-crumble wartet noch auf uns.

Partyraum Hüttenzauber
Aha, die ersten Gäste sind da, das Buffet füllt sich

Wer hier sitzt, kann jeden eintreffenden Gast sofort begrüßen. Neben der Tür der Holzofen. Leider ein Billig-Exemplar, das schon vor dem Umbau hier stand. Aber er heizt und kann irgendwann einmal durch ein effektiveres Modell ersetzt werden. In unserem Wohnzimmer steht ein hochwertiges Modell. Und man merkt es wirklich deutlich, warum der viel teurer war! Leider ist hier gerade mal wieder vom langen Heizen die  Scheibe total verrust. Sonst würde man auf dem Foto schön das Feuer lodern sehen.

Partyraum Hüttenzauber
Partyraum Hüttenzauber

Noch lange saßen wir beisammen, in dieser Winternacht. Und wer in so schöner Atmosphäre und netter Gesellschaft den Winter verflucht und sich in den Sommer träumt, der versteht nicht, das Schöne eines  jeden Moments wahr zu  nehmen und zu genießen. 
Ich jedenfalls konnte beides. Lange genug habe ich mir diese Fähigkeit  erarbeitet. 
Und die nächsten  Freuden-Momente sind auch schon wieder geplant. Nicht immer bei uns, aber immer in warmer und geselliger Atmosphäre. 
Zusammensein mit Freunden
Zusammensein mit Freunden

Heute wieder regional eingekauft und eigene Ernte eingebracht und konserviert

Regional einkaufen ist nicht teuer und muß nicht bio sein

Das wird ein ruhiges und heimeliges Wochenende!
Eigentlich wollte ich vielleicht heute weiter Riesenkartoffeln ausgraben. Oder ich hätte Buschbohnen ernten können. Sollen hätte ich eigentlich am Karpfenweiher die Hecke schneiden.
Na ihr merkt schon. Da sind viele „hätte“ und „sollte“ enthalten. Tatsächlich aber hat es am Samstag bis nachmittag nur 10°C gehabt. Das bei Null Sonnenschein und Dauernieselregen. Mal ehrlich. Wer macht denn da die „eigentlich“ vorgenommen Dinge.

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Zeitdruck bei der Partyvorbereitung und ein wirklich gelungenes Sommerfest

Hecke Nr. 2 wird geschnitten – es soll zum Sommerfest alles ordentlich sein.

Die große Wäsche ist nun auch schon wieder vorüber (siehe auch letzter Artikel über Wetterregeln). So schön und hilfreich der lange Regen war, hat er mir doch meinen Wochenplan durcheinander gewürfelt. 
Rechtzeitig vor dem Samstag sollte unter der Woche die Hecke(n) geschnitten  und der Rasen gemäht werden. Vielleicht wäre auch noch ein wenig Zeit zum Gemüsegarten aufräumen drin gewesen. 
Gerade am Samstag musste der Garten zwingend gepflegt aussehen, hatten wir doch zu unserem Firmen-Sommerfest geladen. 
Was soll ich sagen. Auch mit Regen unter der Woche haben wird dann doch in letzter Minute vor dem Eintreffen der ersten Gäste noch den Rest erledigt. Hat doch alles geklappt. 
Am Freitag machte ich mich über die zweite Hecke her.
die Hecke vor dem Schnitt (c) by Joachim Wenk
die Hecke vor dem Schnitt (c) by Joachim Wenk
Besser geht das zu Zweit, wie es am Mittwoch gedacht war. Nun muß ich allein die Leiter im unebenen Hanggelände halten und stützen, gleichzeitig mit der Heckenschere und dem Rechen bewaffnet, hinauf kraxeln, das Dach der Hecke kürzen, alles herabkehren und dann wieder hinunterkrabbeln. Zwei Meter weiter die Leiter wieder aufstellen, stützen, hinauf kraxeln und und und. Da wird die Hecke irgendwie immer länger und das Ende rückt in die Ferne, anstatt, daß es näher kommt. 
Wenn man aber Schritt für  Schritt erledigt, hat das Ende gar keine Wahl.  Es kann in die Ferne rücken wie es mag. Man holt es ein und ist schließlich auch einmal fertig. 
die Schneidarbeiten sind abgeschlossen an der Hecke (c) by Joachim Wenk
die Schneidarbeiten sind abgeschlossen an der Hecke (c) by Joachim Wenk
Dann muß all der Heckenschnitt zusammen gerecht werden. Schubkarren für Schubkarren bringe  ich es den  Berg rauf und in den Gemüsegarten. Dort habe ich es  auch gleich noch gehäckselt und als Mulch in den Gemüsebeeten verteilt. So ist es ordentlich verräumt. Läge es bis Mitte nächster Woche im Eck, ließe es sich dann wieder kaum noch häckseln, weil es zu faulen beginnt. 
der Heckenschnitt muß noch entsorgt werden (c) by Joachim Wenk
der Heckenschnitt muß noch entsorgt werden (c) by Joachim Wenk
Wie schön, daß wir am Freitag Abend noch zu einem Geburtstag geladen waren. So hatte ich während all der Stunden an Kraxelei und Schinderei immer den Abend vor Augen. Frisch geduscht, hungrig und durstig mit lieben Menschen in der Gaststätte sich bedienen lassen. Besser kann doch dann ein Wochenende nicht eingeläutet werden. 
Und ich freue mich, das alles erledigt zu haben. Schön, wenn die Hecke wieder in Form geschnitten ist. Morgen kommt dann noch der Rasen dran.  
Heckenschnitt erfolgreich abgeschlossen (c) by Joachim Wenk
Heckenschnitt erfolgreich abgeschlossen (c) by Joachim Wenk

Samstag morgen. Wir müssen noch alles für die Party herrichten. Zuvor aber muß der Rasen noch geschnitten werden. Ich weiß, daß in vergangenen Sommern nur sehr selten gemäht werden mußte und dann war gerade mal ein halber Auffanggkorb voll mit fast getrocknetem Gras die Ausbeute. Heute, da ich eigentlich keine Zeit habe, leert Volker einen vollen Auffangkorb des Aufsitzmähers nach dem anderen auf den Weg. Saftiges frisches Gras und Klee.  Der Regen und die etwas feuchtere Grundstimmung dieses Sommers lässt das Gras wieder einmal  normal wachsen. Da habe ich dann zu schleppen, bis alles als Mulch verteilt ist. Der Gemüsegarten ist vom Heckenschnitt gestern ja schon gemulcht. Also muß ich weit laufen und das Gras im gesamten Garten als Mulch in den Staudenbeeten verteilen.

Heckenschnitt erfolgreich abgeschlossen (c) by Joachim Wenk
jetzt ist auch der Rasen gemäht und die Sonne scheint, sieht doch gleich ganz anders aus (c) by Joachim Wenk

Szenen aus dem Landgarten – und eine  Wow-Blüte

Bei diesen Mulch-Gängen quer durch den Garten sehen ich dann natürlich auch noch immer wieder die dritte  Hecke, die noch zu schneiden ist. Wow, die ist gerade wohl doppelt so breit, wie sie eigentlich ist. Da fällt auch noch mal einiges an  Mulchmaterial – und an Arbeit – an. 
Landgarten (c) by Joachim Wenk
Die nächste Hecke wartet schon auf die neue Frisur (c) by Joachim Wenk
Landgarten (c) by Joachim Wenk
sie reicht vom Haus bis hinunter zur Straße (c) by Joachim Wenk
Ihr könnt es euch sicher denken, daß ich natürlich nicht nur Arbeit sehe, sondern auch wieder viel Schönes. Und mal ehrlich, denken wir uns einmal die Arbeit, die auf mich zukommt, bei Seite. Ist das Bild mit der Hecke und dem grünen Rasen im Sommer nicht an sich auch schön? Ich mag diese Ecke im Garten, auch mit verwilderter Hecke. 
Hier aber jetzt noch ein paar obligatorische Blümchen. 
Blüten, die über die Mauer quellen (c) by Joachim Wenk
Blüten, die über die Mauer quellen (c) by Joachim Wenk

Klar, die Sonnenblume in der Bonsai-Version wird bald blühen. Hier in der Fuge wächst sie. Dort wo ich immer welche in die Beete sähe, keimen sie nicht einmal. Das ist immer vergebene Mühe. Aber hier, unwirtlich die Umgebung, wie ich es nie für ein Pflänzchen aussuchen würde, hier keimt sie selbst und wächst.

Blüten, die aus der Mauer quellen (c) by Joachim Wenk
Blüten, die aus der Mauer quellen (c) by Joachim Wenk
Der Kretamajoran wird bald vollends aufblühen. Schon jetzt sind die vielen Blütenknospen eine Zier. 
kretischer Majoran (c) by Joachim Wenk
Blüten, die eigentlich erst Knospen sind (c) by Joachim Wenk

Na un dann diese Blüte. Optisch nicht der Brüller, aber dennoch spektakulär ohne Ende. Als ich die Hecke schnitt, bemerkte ich unter der Bananenstaude ein abgefallenes Blatt. Naja Blätter liegen ja immer und überall bei mir herum. Aber dieses Blatt war ganz anders und passte nicht zur Banane. Zur Palme und dem Drachenbaum daneben schon gar nicht.  Also blickte ich einmal in die Staude hinein. Die Freude war riesig. Hat sich da doch unbemerkt eine Blüte entwickelt und das Blatt am Boden war ein Hüllblatt dieser Blüte. Ich weiß ja, daß die Banane auch im Kübel blüht und essbare Früchte bringen kann. In all den Jahren war das aber nie der Fall. Jetzt hat sie wirklich eine Blüte. Ob da jetzt wirklich Bananen wachsen? Und ob sie noch reif werden?

Bananenblüte(c) by Joachim Wenk
und Blüten, die alle Dimensionen sprengen (c) by Joachim Wenk

Partyvorbereitungen

Wir werden sehen. Jetzt muß aber erst einmal alles für die Gäste gerichtet werden. Tische und Bänke sind aufzustellen. 
Sommerfest im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Sommerfest im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Die Deko ist anzubringen. 
Blumendeko fürs Sommerfest (c) by Joachim Wenk
Blumendeko fürs Sommerfest (c) by Joachim Wenk
Lauter kleine Gestecke, wo man nur hinsieht. 
Blumendeko fürs Sommerfest (c) by Joachim Wenk
Blumendeko fürs Sommerfest (c) by Joachim Wenk

Blumendeko fürs Sommerfest (c) by Joachim Wenk
Blumendeko fürs Sommerfest (c) by Joachim Wenk
Die Präsente für die Gäste werden in Szene gesetzt. Später gab es dann auch noch für jeden Gast eine Tasche mit Produktneuheiten, die ebenfalls vorgestellt wurden. War ja schließlich ein Firmen-Event. 
Gastgeschenke fürs Sommerfest (c) by Joachim Wenk
Gastgeschenke fürs Sommerfest (c) by Joachim Wenk
Besteck, Geschirr, kühle Getränke. Zutaten für „Hugo“ aus Keller und Garten zusammentragen. Es ist immer eine große Rennerei, bis alles bereit steht. 
Da kommen auch schon die Gäste. Gut, daß wir  die Arbeiten ein wenig verteilt haben. Kuchen wird uns mitgebracht. Den auffälligsten im Kuchenbuffet muß ich euch aber unbedingt zeigen. Ein Kunstwerk und kein Kuchen. Oder? 
Ein Blumenkuchen, wie passend (c) by Joachim Wenk
Ein Blumenkuchen, wie passend (c) by Joachim Wenk
Nach dem Begrüßungscocktail, dem Kaffee und Kuchen, der Fotosession mit allerlei Schnickschnack und Dummfug, werden wir schon wieder hungrig. Aber erst wird von Papp-Fliegen bis spinnerten Brillen aus Papier und Kussmündern in aller Größe und Form,  alles durchprobiert und auf den Smartphones festgehalten. 
Besonders die kleinen, sind vom Toben schon lange hungrig. Und reiten bei der Nachbarin wollen sie auch. Aber die ist nicht da und der Papa will erst essen. Was für eine ungerechte und komplizierte Welt das ist. 

Selbstversorger Zutaten am Grill, marinierte Zucchini und Kräuterbrötchen auf dem Dachziegel

Neben guten Steaks und Würsten vom hiesigen Metzger (jeder merkt eben sofort, daß es keine Discounterware sondern Qualtität ist, was wir hier servieren) gibt es marinierte Zucchini aus dem Garten. 
marinierte Zucchini grillen für die Gäste  (c) by Joachim Wenk
Mittel gegen Zucchinischwemme: marinierte Zucchini grillen für die Gäste  (c) by Joachim Wenk
Als Beilage frisch gebackene Kräuterbrötchen vom Dachziegel. Natürlich sind die Kräuter heute morgen frisch geerntet. 
Kräuterbrötchen frisch am Dachziegel gebacken (c) by Joachim Wenk
Kräuterbrötchen frisch am Dachziegel gebacken (c) by Joachim Wenk

Kräuterbrötchen frisch am Dachziegel gebacken (c) by Joachim Wenk
Sommerfest eben (c) by Joachim Wenk

Die Rezepte gibt es bei achimsgartenzumessen.de . Es kann über das Kontaktformular auch der Newsletter gebucht werden, damit man keine neuen Rezepte verpasst.

Bei dieser Firmen-Feier kommen auch die kleinen auf ihre Kosten – Marshmallowgrillen und Ponyreiten

Und als Nachspeise machen wir gegrillte Marshmallows. Die kleben übrigens nicht nur heiß am Gaumen, sondern auch noch lauwarm an der Schuhsohle. Toll, wenn man dann auch noch über den Kies beim Grill läuft….

Marshmallows grillen (c) by Joachim Wenk
Marshmallows grillen (c) by Joachim Wenk
Nach all dem Grillen und Essen kam schließlich auch die Nachbarin wieder und eine kleine Karavane an Papas und Mädels zog um die Häuser, rüber zu den Pferden. Was für eine Aufregung und was für ein Spass. Gab es doch tatsächlich  noch eine ausgiebige Reitstunde für die Mädels auf den Ponys. Na die werden sich noch lang, an das Sommerfest erinnern. Dafür durfte dann die Nachbarin auch noch zu uns kommen und bekam neben einem Plausch noch gekühlte Getränke serviert. 
Langsam verschwindet die Sonne hinter dem Haus. Leider verschwinden nicht die Mücken und noch schlimmer die Fliegen. Also die sind beide ja dieses Jahr extrem lästig und in Massen vorhanden. 
ein langer und wundervoller Sommerabend (c) by Joachim Wenk
ein langer und wundervoller Sommerabend (c) by Joachim Wenk
Wir lassen uns die Feierlaune aber nicht verderben und bleiben noch bis fast Mitternacht draußen sitzen. Es ist so angenehm und gar nicht so unwirtlich kalt, wie noch vor wenigen Tagen, als es um diese Zeit nur noch 9 Grad hatte. Bei Dauerregen wohlgemerkt. Was hatten wir also für ein Glück mit dem Wetter. 
Schön war das Fest. Und meine extra für das Fest organisierten und vielmals fotografierten Servietten stimmten. Schön, dass sie da waren unsere Gäste. 
Der Sonntag diente dann wieder dem Rückbau der Party, womit wir gerade rechtzeitig fertig wurden, um Abends zum Geburtstag von Freunden zu gehen, auf den wir geladen waren. 
Was für ein Leben. Man kommt aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. 
ganz spezielle Servietten für's  Fest (c) by Joachim Wenk
ganz spezielle Servietten für’s  Fest (c) by Joachim Wenk

Terrasseneinweihung mit Gartenrundgang

Gartentagebuch vom Mittwoch, den 10. Mail 2017

Geburtstag und Einweihung der neuen Terrasse

Der Tag ist nun also gekommen. Der Tag, auf den wir seit März hinarbeiten. Der große Tag, an dem die neue Gartenterrasse zum Anlass von Volkers Geburtstag eingeweiht wird.

Oft hat man dabei ja auch Pech mit dem Wetter. Wir allerdings hatten ausgesprochen  großes Glück. Genau zum heutigen Tag waren die Eisheiligen bei uns vorbei. Die Tagestemperaturen gingen bei wolkenlosen Himmel weit über die 20 Grad Marke hinaus. Auch Nachts waren des dann minimal 6°C. Schluß mit Frost!

Kommt zu Tisch es ist eingedeckt ,angeschürt und hübsch dekoriert

Die Terrassenmöbel wurden, weil sie ja zum Teil seit vorletztem Jahr in der Scheune stehen, gründlich gereinigt und dann passend eingedeckt.

Dabei mußte ich feststellen, daß es zwar im Garten allerorten blüht, ich aber dennoch nichts für die Väschen habe. Immerhin der Löwenzahn, Katzenminze und  Flockenblumen gaben dann doch lauter heitere kleine Gesellschaften in den Glasväschen. Dumm nur, daß der Löwenzahn sich abends schließt. Am nächsten Morgen zum Frühstück war er wieder ordentlich geöffnet.

Miniväschen mit bunten Blüten (c) by Joachim Wenk
Miniväschen mit bunten Blüten (c) by Joachim Wenk
die neue Terrasse zum ersten Mal festliche eingedeckt  (c) by Joachim Wenk
die neue Terrasse zum ersten Mal festliche eingedeckt  (c) by Joachim Wenk

Weil hier auf der Terrasse die Sonne schon bald am Nachmittag weg ist, haben wir ein wärmendes Feuerchen geschürt.

die neue Terrasse zum ersten Mal festliche eingedeckt  (c) by Joachim Wenk
die neue Terrasse zum ersten Mal festliche eingedeckt  (c) by Joachim Wenk

Überall, wo es sich anbot, oder auch nicht, habe ich Blumenvasen hin gehängt.

überall hängen diese Väschen  (c) by Joachim Wenk
überall hängen diese Väschen  (c) by Joachim Wenk

Probesitzen auf der  Hollywoodschaukel mit Blick in den Garten. Die ersten  Gäste bringen die zubereiteten Speisen. 

Blick von der Terrasse in den Garten  (c) by Joachim Wenk
Blick von der Terrasse in den Garten  (c) by Joachim Wenk

Bei uns können die Gäste direkt bis zur Terrasse fahren.

Also das ist natürlich nicht der Normalfall. Aber wenn die Dorfälteste, Volkers Oma,  mit zu Besuch ist, wird ihr dieser Service natürlich gern gewährt.

mit den Auto direkt vor die Gartenterrasse (c) by Joachim Wenk
mit den Auto direkt vor die Gartenterrasse (c) by Joachim Wenk

Warum  nur sieht man die Terrasse immer nur unbelebt?

Ich hätte so gern einmal die Terrasse so richtig belebt fotografiert. Die ganze Geburtstagsgesellschaft auf den Fotos, daß man das Leben im Garten sehen kann. 
Aber leider ist heute zwar jeder auf Facebook und postet mit welcher Hand er auf Toilette……… . Aber in meinem Gartenblog weigert sich jeder, mit Gesicht und erkennbar abgebildet zu werden. Die Angst ist einfach zu groß. 
(c) by Joachim Wenk
wer hat Angst vor’m Blogger? oder vor seinen Lesern? (c) by Joachim Wenk
Wenigstens einer hält zu mir und unterstützt mich  und den Blog tatkräftig. Vielleicht ist es aber auch nur wegen der Wurst auf meine Teller? Das Bier hat ihn wohl eher nicht gelockt. 
hmmmmm lecker Wurst mit Salat.....(c) by Joachim Wenk
hmmmmm lecker Wurst mit Salat…..(c) by Joachim Wenk

Gartenrundgang im Mai

Weil es schon spät war, als die Gäste kamen (es ist ja auch Wochentag und die Leute müssen arbeiten), blieb keine Zeit mehr für Gartenrundgänge. Aber hier in meinem Blog kann ich das ja ändern und euch noch ein wenig herumführen. 
Der Besuch bekam lecker Würstchen vom Grill und ihr, meine lieben Leser, kommt dafür in den Genuß der bunten Gartenbilder. 
Die seltene Tulpe „Insulinde“ ist sehr klein und zierlich. Von den drei gekauften  Knollen kamen drei wieder. Allerdings hat eine einen verkrüppelte Knospe. Die Blüte ist wirklich auffällig und ein Hingucker. 
 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk
 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk

 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk
 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk

 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk
 seltene Tulpe Insulinde (c) by Joachim Wenk
Am Hintereingang zum Grundstück blüht die Alpenwaldrebe. Dieses Jahr werde ich sie nach der Blüte wohl doch einmal schneiden. Es ist so viel totes Holz vorhanden und kaum noch Neutrieb. Ich denke so eine Verjüngung wird ihr gut tun. 
blühende Alpenwaldrebe  (c) by Joachim Wenk
blühende Alpenwaldrebe  (c) by Joachim Wenk
Üppig blüht auch die Katzenminze, die sich reichlich selbst ausgesät hat. Ich entnehme davon auch gerne Sämlinge und verpflanze sie an Stellen die mir zusagen. So habe ich im ganzen Garten verteilt die schönen blauen Blüten. Voraussetzung ist natürlich, daß man die Beete nicht im Halbstundentakt mit der Hacke bearbeitet, sondern auch immer etwas aufkeimen lässt. Oft sind das die Sämlinge der Stauden. 
blühende Katzenminze  (c) by Joachim Wenk
blühende Katzenminze  (c) by Joachim Wenk
Die Kübelpflanzen sind jetzt auch alle draußen. An dieser heißen Stelle sieht man den Kapernstrauch rechts im Eck. In der Mitte  Sempervivum im Tontopf und im Palmenkübel eingepflanzt ist griechischer Bergtee. Das soll ein hocharomatisches Kraut für Tee sein. Seit Jahren probiere ich es zum Wachsen zu bringen und kaufe beinahe jedes Jahr wieder ein Exemplar. Niemals geht es an und wächst. Vielleicht klappte es hier im Kübel besser als draußen in den Beeten. 
Sonnenanbeter am Fuß der großen Palme (c) by Joachim Wenk
Sonnenanbeter am Fuß der großen Palme (c) by Joachim Wenk

Der Salat als Hingucker im Gemüsebeet

Im Gemüsegarten keimte es oder fängt an zu wachsen. Aber die winzigen Erbsenpflanzen, Mangoldpflanzen und Meerrettiche oder anderes Gemüse sind eine Freude für mich, aber hier im Blog nicht wirklich sehenswert. Sie werden später mit Sicherheit noch ihren Blog-Auftritt haben. 
Der Hingucker schlechthin im Gemüsebeet ist der Kopfsalat „Briweri“. So gesund, so vital, so kräftig und gut entwickelt. Hier geht jetzt die Ernte los. Da werde ich wohl wieder einmal meine Salatsauce auf Vorrat bereiten müssen. 
Salat Briweri (c) by Joachim Wenk
Salat Briweri (c) by Joachim Wenk
Zischen dem Salat wächst der Sommerlauch. Der Winterlauch ist gerade gekeimt und braucht noch, bis  er ins Beet darf. 
Salat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk
Salat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk

Salat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk
Salat Briweri und Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk

Die nächste Generation Salat und Kohlrabi stehen im Nachbarbeet.

Salat Briweri und Pirat und Kohlrabi Azur Star (c) by Joachim Wenk
Salat Briweri und Pirat und Kohlrabi Azur Star (c) by Joachim Wenk

Zwiebeln und Möhren im Beet. Wie immer sind die Möhren fast nicht gekeimt und ich habe jetzt nach gesät.

Steckzwiebeln und Saatzwiebeln und Möhren und Radieschen in Mischkultur  c) by Joachim Wenk
Steckzwiebeln und Saatzwiebeln und Möhren und Radieschen in Mischkultur
c) by Joachim Wenk

Die Eisheiligen sind bei uns vorüber – darauf warten ganz viele Pflänzchen, die raus wollen. 

Paprika und Chillies links und Tomaten in der Mitte beziehungsweise rechts im Bild, warten auf den Umzug ins Beet. 
Paprika und Tomaten wollen jetzt langsam ins Beet (c) by Joachim Wenk
Paprika und Tomaten wollen jetzt langsam ins Beet (c) by Joachim Wenk

Genau so neugierig sind die vorgetriebenen Dahlien, wohin sie wohl dieses Jahr kommen. Wenn ich ehrlich bin, muß ich sagen, dass ich da auch neugierig bin. Denn eigentlich sind alle Beete voll und zugewuchert. Da ist kein Platz für Dahlien…..

Das wird meine Samstagsarbeit sein. Freie stellen im Garten finden und Dahlien dort hin verpflanzen. Drückt mir mal die Daumen, daß ich wirklich welche finde.

vorgetriebene Dahlien mit Mammutbaum und Zitronengras (c) by Joachim Wenk
vorgetriebene Dahlien mit Mammutbaum und Zitronengras (c) by Joachim Wenk

Fischschmaus – eine nette Art des geselligen Beisammenseins in Franken

Fischschmaus – ein fränkisches Beisammensein

Am Samstag Abend hatten wir „Fischmaus“ bei Vollmond.

Bitte? Ich bin mir ja fast sicher, dass manche oder noch ein paar mehr,  es so lesen, wie ich es geschrieben habe und wie man es eben hier spricht. Korrekt allerdings müsste ich schreiben Fisch-Schmaus oder Fischschmaus. Jetzt wird dieses wenig bekannte Wort verständlich. Oder?

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Ich glaub‘ ich pflanze noch eine Linde…..

Tagebuch Landgarten, Garten, Gärtnertagebuch(c) by Joachim Wenk
Gärtner-Tagebuch

Was mir an meinem großen Garten am Land so gefällt

Nun war es ja die letzten Wochen immer so, dass unter der Woche, sogar oder gar erst am Freitag noch, sehr schönes Wetter war. Ein Wetter, das vom beginnenden Frühling zeugte. Pünktlich zum Wochenende kam dann jeweils der Temperatursturz und es wurde ungemütlich.

Diese unschöne Serie ist seit vergangenen Samstag durchbrochen.

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da wäre der tolle Nachmittag doch beinahe mißlungen

Was für ein Sommereinbruch, oder? Und ich habe ein paar Tage frei. Besser geht es doch gar nicht. 
Gestern haben wir meine Eltern zu Besuch gehabt. Und hätten wir nicht immer gute Notlösungsideen, wäre der Tag bei weitem  nicht so gut gelungen. 32°C und blauer Himmel. Ich glaube die Fotos zeigen das auch sehr gut. Vor kurzem aber ging unser großer Sonnenschirm kaputt. Nach mehr als 25 Sommern draußen bei Wind, Wetter und eben Sonne ist die Bespannung in tausend Fetzen dahin gegangen. Also ohne Sonnenschirm geht das zwar auch. Wir zu zweit finden spontan ein Plätzchen im Schatten, der zu jeder Tageszeit wo anders im Garten ist. Aber  bei Besuch brauchen wir einen Sonnenschirm, das war schnell klar. 
Es sollte wieder ein sehr großer Schirm sein und so wurden wir fündig und bestellten. Unerwartet kam er umgehend einen Tag vor dem Besuch. Freudig rissen wir die Verpackung auf, stellten ihn in den Ständer und dann. Ja dann nahmen wir ihn wieder aus dem Ständer, packten ihn ein und setzten uns mit dem Lieferanten in Verbindung. Was war geschehen? Er ließ sich nicht öffnen, weil die Kurbel dazu leer drehte.  Was für eine Enttäuschung. Ein paar Mails und Videos wurden ausgetauscht. Die Kurbel und Schnur  wurde zerlegt und ausgebaut und eingebaut. Es steht fest, die Kurbel ist einfach defekt. Der Lieferant verspricht rasch eine neue Kurbel zu schicken. Das ist schön, aber der Besuch kommt doch morgen schon, dachten wir. 
Abfinden mit der Situation hieß es also. Ich holte die Eltern also zu Hause ab. Sie sind beide deutlich über 80 und haben das Auto verkauft. Eine weise und beachtenswerte Entscheidung, die aber leider bedeutet, daß ihre Besuche bei uns im Garten weniger wurden. 
Wir haben gerade Urlaub und Zeit, sie zu holen. So wurde  dann erst einmal gemütlich in der Dorfgaststätte im Biergarten zu Mittag gegessen. Wir alle genossen den Schatten und den leichten Wind und dachten mit Wehmut daran, wie heiß und ohne Schatten es im Garten sein wird. 
Dann kam Volker und mir, quasi gleichzeitig die Idee. Der Schirm ist ja intakt, nur die Kurbel, die ohnehin ausgebaut ist ,funktioniert nicht. Wenn wir ihn nun einfach mit der Hand öffnen. Einer öffnet und der andere zieht an der Schnur, die sich sonst um die Kurbel wickeln würde. Wenn er oben ist wickeln wir die Schnur um ein  Hölzchen und schon kann er, sicher fixiert,  nicht mehr herunterrutschen und sich schließen. 
Ich hätte nicht gedacht wie schwer so ein 5 m Schirm ist, aber es hat geklappt. Er ist offen und einem herrlich entspannten Nachmittag mit Eis und Kaffee und frischem Zwetschgenkuchen stand nichts mehr im Weg. 
5m Sonnenschirm, einfach nur genial (c) by Joachim Wenk
5m Sonnenschirm, einfach nur genial (c) by Joachim Wenk
Mutter brachte sich ihr Häkelzeugs mit und stellte die von mir gewünschten Marmeladengläschenüberzieher fertig. 
handgefertigte Marmeladenhäubchen (c) by Joachim Wenk
handgefertigte Marmeladenhäubchen (c) by Joachim Wenk

Bei einem ausführlichen Gartenrundgang zeigte ich noch die vielen schönen Blumen und das Gemüse.

fröhliche Gruppe Somemrastern (c) by Joachim Wenk
fröhliche Gruppe Somemrastern (c) by Joachim Wenk

 Der kalifornische Goldmohn blüht nun schon seit Wochen und es ist kein Ende in Sicht. Gerade glüht er um die Wette mit der erbarmungslosen Sonne. Das gefällt ihm.

kalifornischer Goldmohn (c) by Joachim Wenk
kalifornischer Goldmohn (c) by Joachim Wenk

Blutstorchschnabel (c) by Joachim Wenk
Blutstorchschnabel (c) by Joachim Wenk

Sonnenhut und Sommerflieder (c) by Joachim Wenk
Sonnenhut und Sommerflieder (c) by Joachim Wenk

Banane (c) by Joachim Wenk
Banane (c) by Joachim Wenk

Rose Golden Celebration (c) by Joachim Wenk
Rose Golden Celebration (c) by Joachim Wenk

 Und noch eine heitere Blütengruppe aus Sommerastern, Sonnenblume und Dahlie.

Sonnenblume, Sommeraster und Dahlie (c) by Joachim Wenk
 Sonnenblume, Sommeraster und Dahlie (c) by Joachim Wenk

Apropos Gemüse. Heute ist es wieder vorbei mit dem Faulsein. Die erste Portion Tomaten ist bereit zum Sugo-Kochen. Mit 3 kg sonnenbetankter Tomaten und ein paar große Zweige Basilikum starten die Sugo-Saison.

Also, ich muß jetzt weiter machen. Kürbissuppe aus Pattisonkürbissen will ich auch noch einkochen. Es gibt viel zu tun. Gehen wir es an….

Tomaten und Basilikum für Tomatensugo (c) by Joachim Wenk
die ersten Tomaten und Basilikum für Tomatensugo (c) by Joachim Wenk