Natürliches Gärtnern ist der Schlüssel – eine Ausnahme erlaube ich mir

Wir sind im Früh-Herbst und der Garten erholt sich

Willkommen im Frühherbst. Leider gab es noch immer keinen Regen (einmal 4l , das war’s). Aber die Nächte bringen Feuchtigkeit und manchmal Nebel. Mit dem Gießen komme ich nun besser herum. Nicht mehr so oft und nicht mehr so lange ist es nötig. Zudem von noch einem Computer unterstützt läuft es immer automatischer ab. 
Dadurch bleibt ein wenig mehr Zeit, nötige Arbeiten zu erledigen. Mein Gemüsegarten gefällt mir langsam wieder richtig gut. Im Ziergarten ist auch Ruhe eingekehrt. Nicht nur die Stauden wachsen kaum mehr, sondern auch das Unkraut stagniert. Irgendwann werde ich mich darum kümmern. 

Ihr habt es gewusst – es ist ein Blasenstrauch

Ein herzliches Dankeschön möchte ich sagen, an die Leserinnen mit den hilfreichen Tipps zu meiner Frage im letzten Beitrag. 
Der von mir nicht gekannte Strauch ist  also ein Blasenstrauch. 
So sehen meine Sämlinge von ihm mittlerweile aus. 
Und hier noch einmal ein schöneres Tageslicht-Foto vom damals gesuchten Strauch, dem Vorfahr meiner kleinen Sträuchlein.
Ja, der Blasenstrauch soll sehr trockenheitstolerant sein und ich freue mich, wieder etwas passendes für meinen Garten gefunden zu haben. 
Andere Sträucher sind nicht so gut zu sprechen auf die Trockenheit. Hier ist meine überreich behangene Aronia, deren Früchte ich wieder ernten wollte. Sie sind am Strauch getrocknet. Die brauche ich nicht zu ernten. Auch die Blätter färben sich wunderschön herbstlich. Aber mal ehrlich, muss das bereits Anfang September der Fall sein? 

Die Trockenheit dauert an – aber Manche stört das nicht

So wie hier der Hang, vom Garten runter zur Dorstraße, sieht die komplette Landschaft aus. Heu und blanker Boden, wo man hinguckt. Nichts ist grün und nichts blüht. Wie finden da Insekten und Säugetiere oder Vögel etwas zu fressen? 
Am Hang stehen meine beiden jungen Quitten. Die bekommen ein- bis zweimal am Tag jeweils eine halbe Gießkanne Wasser in die am Stamm eingegrabenen Eimer. Sie kommen ganz gut zurecht. Und! Sie haben dieses Jahr zum ersten Mal Früchte. Ich bin so gespannt auf deren Geschmack und Haltbarkeit. Einmal ist es eine Baumwollquitte und daneben eine fränkische Hausquitte. 
Und weiter geht es im Garten. Dieses Fotos ist ein Ausschnitt unseres Rasens im oberen Garten. Ich finde es sehr interessant, wie unterschiedlich die Gewächse mit Hitze und Dürre zurecht kommen. Alle Gräser sind hoffnungslos verdörrt, getrocknet und abgestorben. 
Stauden dagegen, hier Unkräuter oder besser Wildstauden, haben da wohl tiefer greifende und effektivere Wurzelsysteme als Gräser und sind grün, wachsen und blühen. Zumindest die für diesen Standort mit Trockenheit angepassten Arten.
Mit Gräsern im Garten kann ich ja eh nichts anfangen. Einzig im Rasen, da brauche ich sie, wegen der normalerweise ruhigen, grünen Optik. Im Staudenbeet wären sie mir wegen ihrer „ruhigen“ und immer gleichen Optik zu langweilig. Mit Stauden habe ich da mehr Abwechslung in Form und Farbe und Blüte. Auch die Insekten sind dieser Meinung.

Herbstzeit ist Erntezeit – auch diese Jahr wieder hervorragende Kartoffeln 

Im Gemüsegarten geht die herbstliche Ernte munter weiter. Unten am Dorfweiher habe ich die mittelfrühen Galactica Kartoffeln geerntet. Sie waren oberirdisch schon abgestorben. Mein regelmäßiges Gießen mit der Benzinpumpe direkt aus dem Weiher (dessen Wasser ja fast schon wie Dünger ist)  hat sich scheinbar gelohnt. Fast 20 kg herrliche, gesunde und große Kartoffeln.

Wie wohl all die anderen Sorten dieses Jahr ausfallen? Ein wenig muss ich mich da noch gedulden, mit der Ernte. 

Kartoffelernte – ganz leicht mit der Hand und ohne Gabel, Haue oder Spaten

Meine Kartoffeln habe ich nie angehäufelt. Nur in eine Rille mit Kompost und Hornmehl gelegt, zugerecht und ganz dick mit Stroh bedeckt. HIER habe ich davon berichtet. Das war alle Arbeit seit dem Frühjahr. Außer dem Gießen und NeemÖl-Spritzen gegen die vielen vielen Kartoffelkäfer. 
Beim  Ernten muss ich auch nur das übrige Stroh und Kartoffelkraut beiseite schieben. Schon liegen sie da. Mit den Händen kann man ernten. Zu Hilfe nehme ich nur eine kleinen Handschaufel um an Stellen, deren Boden hart ist, zu graben. Und um die vereinzelt tiefer wachsenden Knollen zu heben. 
Kartoffeln mit grünen Stellen habe ich keine! Als ich früher noch anhäufelte, waren immer sehr viele mit grünen Stellen dabei. 

Nach der Ernte kümmere ich mich weiter um den Boden…

Erinnert ihr euch noch an den vergangenen Beitrag mit der Möhren und Zwiebelernte? Die abgeerntete Fläche habe ich mit dem  ausgerissenen Unkraut und Gemüselaub gemulcht. Auf den Mulch habe ich einfach Senfsamen gesät. Mit der Brause einmal bewässert, daß die Samen etwas runter rutschen und das war’s. Jetzt keimt ein schöner Senfteppich, den ich dann wieder abhacken und als Mulchschicht für den Winter verwenden kann. 

… und ein lebendiger, gesunder und natürlicher Boden kann selbst todgeweihte Pflanzen retten

Und noch eine Erinnerungsfrage. Vor einen paar Beiträgen zeigte ich Fotos von den absolut kaputten und von Erdflöhen durchlöcherten Blaukrautpflanzen. Die hätten damals eigentlich schon geerntet werden müssen. Aber sie hatten ja nicht einmal ein geschlossenes Zentrum und schon gleich keinen Kopf. 
Mulchen (gesunder und lebender Boden!), Neemöl-Spritzen und Bewässerung wieder in Gang bringen (damals im August) sowie  kühlere Temperaturen haben ihn wieder belebt. Die kaputten Blätter sind abgefallen und neue haben sich gebildet. Ein oder zwei Pflanzen bilden nun Köpfe und ich kann doch noch etwas ernten. Ist das nicht sagenhaft? Man muss der Natur nur geben, was sie braucht und schon läuft es. 

Auch der Butterkohl, der schon  hätte im Frühsommer geerntet werden sollen, kommt jetzt in die „Pötte“.

Sie reifen jetzt langsamer, aber sie reifen und reifen. Morgen wird wieder verarbeitet. 
Ins Gewächshaus komme ich schon gar nicht mehr hinein, so zugewuchert ist es. Bald ist aber Schluß und es wird aufgeräumt. 
… schließlich stehen die nächsten Gewächshausbewohner schon in den Startlöchern. 
Die ersten Winterkopfsalate sind am Wachsen. Sie werden nach den Tomaten die nächsten Monate dort verbringen. Wie das dann im Frühjahr (Anfang März) aussieht, könnt ihr euch  HIER  noch mal ansehen. 

Und doch habe ich EINEN Mineraldünger  (Kunstdünger) im Einsatz 

Ein unspektakuläres Foto ist das Folgende. Ein Zitronenbusch im Kübel. Nichts besonderes? Oh doch, das könnt ihr euch ja denken, wenn ich hier davon berichte. 
Seit dem Winter gieße ich die Zitruspflanzen mit flüssigem Calciumdünger (wie er auch bei Blütenendfäule für Tomaten verwendet wird). Ich verwende ansonsten keine Mineraldünger und lehne das ab. Ausnahme ist so ein Mangelfall, wie ihn die Zitrusgewächse hier im Garten von Anfang an haben und mir eines nach dem anderen kaputt ging. Egal welche Erde, welcher Dünger. Speziell für Zitrusgewächse oder aus dem Garten. Nach kürzester Zeit werden die Blätter hellgrün, dann noch heller und noch heller. Die Pflanzen gehen ein. 
Ich las, dass  Zitruspflanzen entgegen aller gängigen Ratschläge, unbedingt das Calcium (Kalk im Wasser) brauchen. Scheinbar ist das in unserem Brunnenwasser nicht enthalten. Damals, vor meinem Umzug hier her hatte ich keinen Probleme mit der Zitrone. Seit wir hier sind, kränkelt sie und ich hätte sie schon beinahe verloren. 
Und jetzt? Sattgrüne Neuaustriebe. Ältere Blätter sind wieder grün geworden. Ganz alte und hellgelbe hat der Baum abgestoßen. So schön grün sah ich ihn nun seit Jahren nicht mehr. 
Calciumdünger und Brennesseljauche. Diese Beiden, vor allem glaube ich, das Calcium, haben ihn gerettet. Wer also auch derartige Probleme mit seinen blassen Zitrusgewächsen hat, sollte sich so einen Calcium (nicht Kalium!!!!) Spezialdünger besorgen. Zwei weitere Zitruspflanzen erholen sich in der gleiche Art und Weise. Dieser Busch hier ist also kein Einzelfall oder eine Ausnahme!

Herbstimpressionen mit Frosch

Bevor ich mich für dieses Mal wieder verabschiede, noch ein Blick ins Staudenbeet vor dem Gemüsegarten. 
Meine Lieblingsdahlie hier mit den letzten Blüten der Clematis und der gelben Schafgarbe. 
Und ganz zum Schluß, weil es mit dem Blasenstrauch letztes Mal so wundervoll geklappt hat, wieder eine Frage an die Fachleute unter uns. Im Garten wimmelt (ja wimmelt) es nur so von Laubfröschen. Dieser Geselle hier allerdings ist kein Laubfrosch. Dafür aber ein treuer und unaufgeregter Bewohner des Gemüsegartens.  Jeden Tag hüpft er mir über den Weg. Kann mir jemand sagen mit wem ich es hier zu tun habe? Der ist ein ganz schöner Brocken, was man im Foto (Handy und auch noch Zoom nicht so richtig sieht). Wenn ich so auf meinen Schreibtisch schaue, fällt mir auf, dass er mindestens die Größe meiner Computer-Maus hat, wenn diese Info weiter hilft. 

Die Ernte ist feuerrot und der Ziergarten muss aus der Nähe betrachtet werden

Hallo Gartenfreunde. Nachdem ich im letzten Bericht von der Gartenschau in Würzburg erzählt habe, einem fremden Garten also, geht es heute wieder in den eigenen Garten. Und weil ich im letzten Bericht enttäuscht war über den Gemüsegarten in der Gartenschau, will ich heute zeigen, wie ein Gemüsegarten auch aussehen kann. Und das in diesem dürren Katastrophenjahr und nur mit meiner Arbeitskraft. Nicht mit Heerscharen von Gärtnern. 
Also zuerst wird einmal geerntet. Macht das die Hitze? Die Dauernde Sonne, die herunter brennt? Jedenfalls ist im Moment alle Ernte feuer-rot. 
Die dauertragende Erdbeere Ostara trägt unermüdlich. Leider reichen die Früchte nur für mich zum Naschen bei der Gartenarbeit. Ich habe nochmal nachgepflanzt und werde noch weiter vermehren. Die Früchte schmecken wahnsinnig erdbeerig und haben eine vernünftige Größe. Kleiner als einmaltragende Sorten. Wobei deren Früchte manches mal auch nicht größer werden. 

Die Ernten lege ich immer gern ins Gras zum Fotografieren. So habe ich es auch dieses Jahr gemacht. Nur, dass eben kein Gras mehr da ist….

Heute Abend noch geerntet. Möhren Duwicker. Ich mag die kleinen Dicken. Lange Möhren werden bei mir gern krumm und verwachsen, weil der Boden noch nicht so tiefgründig locker ist. 

Möhre Oxhella und Zwiebel Rijensburger (Saatzwiebeln)

 

Zwiebel Alisia Craig (Saatzwiebel)

Und zum Schluß noch was feurig Rotes? Rot ja, feurig rein. Die Naschzipffel sehen aus wie gefährlich scharfe Chilis. Sie sind aber eben Nasch-Zipfel und schmecken absolut wie Gemüsepaprika. Ohne auch nur den leisesten Hauch von Scharf. 
Ein Blick in den  Gemüsegarten. Rechts neben dem Weg zur Wasserstelle ist das Erdbeerbeet. 
Links davon sieht man Sellerie und Rosenkohl. 
Aus der Nähe sieht der Rosenkohl dieses Jahr nicht gut aus. Wie aller Kohl eben. Aber der Rosenkohl  könnte noch was werden, wenn ich alle Raupen und weiße Fliegen mit Neem-Öl in den Griff bekommen haben. 
Direkt daneben der Knollensellerie. Absolut gesundes Laub.  Die Knollen sind erst ansatzweise erkennbar. Sie wachsen aber noch bis zur Ernte Ende Oktober. Das ist immer so. 
Hinterm Apfelbaum im Selleriebeet steht der gar fürchterliche Rotkohl. 
Andere Seite im Gemüsegarten. Das Schneckenzaunbeet. Im Bericht von Anfang August, als die Bewässerung noch nicht wieder richtig funktionierte und der Mulch noch nicht aufgetragen war, sah das noch anders aus. Seht selbst HIER. In dem Bericht seht ihr auch die im Folgenden dargestellten Pflanzen noch in der Saatschale. Das ist gerade mal drei Wochen her. 
Im obigen Bild unten links zu erkennen ist der Endiviensalat. 
Als ich ihn aus der Saatschale nahm und pflanzte  sah das so aus: 
Alle Pflanzen sind trotz Hitze von 33 °C und keinem Regen (bis heute noch immer kein Regen) angegangen. 
Jetzt Ende August sehen sie schon richtig prächtig aus. 
Gleiches Spiel mit dem toscanischen Grünkohl. Im Übersichtsbild oben, ist der Kohl-Abschnitt im Bild links oben. 
Anfang August:
Und heute. Man sieht gut die Spinatgründüngung. Spinat wird von Erdflöhen, die für die millionen kleiner Löcher in den Blättern vom Kohl verantwortlich sind, gemieden. Letztes Jahr half das perfekt. Dieses Jahr keimte der Spinat nicht richtig. Es war zu trocken , weil die Bewässerung nicht richtig funktionierte. Das wurde mir aber erst richtig bewusst, als es schon fast zu spät war. Ob es jetzt beim Grünkohl auch wieder funktioniert mit dem Vorbeuge-Spinat? Wir werden es sehen, wenn neue Blätter nach kommen. 
Nochmal das Schneckenzaunbeet von der anderen Seite. Wieder schauen wir uns zuerst unten links im Bild. Hier steht der Winterlauch. 
Gepflanzt bei …. naja ihr wisst ja, wie es war. Vorher 30  oder  40 Liter pro Quadratmeter von Hand gegossen, dass überhaupt ein Pflanzen möglich war. 
Heute sieht er so aus. Man erkennt ihn wenigstens schon auf dem Foto. 
Im zweiten Übersichtsfoto ist eben vorne links der Lauch und hinten rechts am Bildrand ist der Meerreettich. Der ging mir fast kaputt wegen der defekten Bewässerung. Die Blätter winzig, dünn, von unzählbaren Löchern durchsiebt, wie die Kohlpflanzen. Dann alle weiß vom Mehltau. 
So weiß, wie hier im Foto das Blatt unten in der Mitte. 

Die Bewässerung ging dann wieder und ich habe gemulcht (die Hecke vom Karpfenweiher hatten wir geschnitten und alles mit heim gebracht und gehäckselt). 
So sieht Kren aus. Die Mehltaublätte sterben ab. Genügend und immer weiter kommen gesunde und derb-dicke Meerrettichblätter nach. Hoffentlich war die Rettung nicht zu spät und er bekommt noch schöne dicke Wurzeln. Ich bin begeistert, wie ich so viel (außer das Blaukraut) noch retten konnte. Durch naturnahes Gärtnern und Wasser. 
Die Blauhilde  (Stangenbohne) ist noch immer saftig Grün. In Würzburg war das anders….
Ein Zierkürbis ist im Wachstum explodiert, als hätte er Strahlen von einem anderen Stern abbekommen. Er steht im Schattenbeet, da ist nicht gedüngt worden und nichts habe ich angebaut. Er keimte von selbst dort. 
Das erste Dekomaterial für die rasch näherkommende Herbst- und Halloween-Deko-Epoche wächst heran. 
Bevor ich nun zum Ziergarten wechsle, noch der Blick zur aktuellen Baustelle. An der Grenze vom Gemsüegarten zum Ziergarten. Hier an der Wand lagerte immer das Brennholz vor dem Kleinschneiden. Die Wand muss aber neu gestrichen und manche Bretter ausgetauscht werden. 
Künftig lagert das Holz wo anders und ich habe vor dem Kompost mehr Platz zum Häckseln. 
Solche Arbeiten sind Volkers arbeiten. Das Holz lag auf den Paletten und darunter sammelte sich über die Jahre Eichenlaub an. Das hat er zusammen gekehrt. Dann hat er es in den weißen Sack gefüllt. Ich hielt den Sack auf dazu. Es war glühend heiß, ich schwitzte und hatte kein Hemd an. 
Warum ich das erzähle fragt ihr euch? Frage nicht nach Sonnenschein, sag ich nur! 
Der  nächste Tag war der Beginn einer langen Reihe entsetzlicher Tage. Mein ganzer Bauch, Brustkorb, Arme (an der Seite, die beim Halten zum Sack gerichtet war) und die Beine unterhalb der kurzen Hose waren übersät mit wirklich Hunderten von winzigen  „Mückenstich-Pusteln“. Aber es waren keine Mücken, in der riesigen Anzahl treten die nicht unbemerkt auf und stechen zu. Aber gejuckt hat es unvorstellbar.  Da müssen irgendwelche ekelhaften Milben oder sonstiges Ungeziefer in dem alten Laub gewesen sein, die dann beim Umfüllen mit dem Staub aufwirbelten. Volker ging es nicht anders, nur dass der ein Hemd anhatte…..
Gut, die Arbeit musste ja weiter gehen, die Wand ist fertig, nur aufgeräumt ist noch nicht. 
Jetzt aber zum spätsommerlichen  Ziergarten. 
Bitte? Das ist doch keine Zierde, das ist ein Trauerspiel? Schön, dass du es sagst, dann muss nicht ich wieder davon anfangen und jammern….
Blickt man von der Wohnung nach unten, sieht man das ganze Ausmaß. Und man sieht ganz scharf umgrenzt, wo bewässert wird. Hier nur das Staudenbeet links. 
Schaut man sich also die  Bewässerten Gartenteile an und geht ganz nah ran, so sieht man die Zierde im Garten. 
Geht man wieder weiter weg (das Schönhütchen von oben ist auch hier noch im Bild zu erkennen), so sieht man auch wieder das Trauerspiel. 
Bückt man sich aber ganz nach unten, so sieht man prächtige spätsommerliche Stauden mit Banane im Mäuerchenbeet. 
Und weil ich dauernd vom Spätsommer rede, da muß ich doch auch eines der ihn einleitenden Phänomene in der Natur darstellen. 
Die Herbstanemone blüht. Im Frühjahr läutet das Schneeglöckchen den  Vorfrühling ein. Jetzt ist es die Herbstanemone, die uns klar macht, dass der Hochsommer zu Ende ist. Wir sind im Spätsommer. 

Bald kommt dann der Herbst. Die Herbstastern jedenfalls blühen schon fleißig im verdorrten Garten.

Manche Blüte aus dem Sommer ist noch immer attraktiv. Jetzt aber in Form von Fruchtständen oder Samenständen. Dieses Jahr besonders auffällig: die Clematis. 

Egal wie glühend heiß die Sonne in den Garten knallt. Dank der vielen Wasserstellen findet Mancher auch ein kühles Plätzchen. Hier die Quellsteine sind das Spa der Meisen. Die sind süchtig nach dem Sprudel von unten an ihren Bäuchen, wenn sie auf den Steinen herum tänzeln. So wie wir im Wellnessbereich mit Whirlpool. 
Eine Wellness-Kaltwasseranwendung gönnt sich heute aber erst einmal der Schneck. 
In Wirklichkeit geht es ihm aber wohl nicht um die Erfrischung, sondern um die leckeren Algen, die sich auf den Steinen gebildet haben. Die  grast er genüsslich ab. 

Damit bin ich am Ende meines Lageberichtes. Bleibt erfrischt, was auch kommen mag. Und bleibt mir treu. 
Wer mir gerne helfen möchte, der sagt mir noch schnell, was das für ein Strauch ist, dessen Blüten dann zu erbsenschoten-ähnlichen Fruchtständen reifen. So eine Schote ist mir wohl beim Aufstehen im Biergarten, wo der Strauch wächst, rein zufällig natürlich, in die Tasche gefallen. 
Ich habe die Samen in Erde gesteckt und sofort keimten sie. Nun habe ich drei solche Sträucher und weiß nicht einmal, wie die heißen. 

Der faule Gemüsegärtner genießt die gesparte Zeit im Ziergarten

Alles ist üppiger, prächtiger und bunter

Ja jetzt sagt doch mal, wächst das bei euch auch wie verrückt in diesem Frühjahr?

Mahl ehrlich, ist das ein Frühjahr oder mittlerweile Frühsommer? Der Winter hatte ein paar einzelne Stauden dahin gerafft, es ist schon wieder sehr trocken und…. Nein, nichts „und“ und nichts negatives will ich berichten. Die schönen Seiten dieser traumhaften  Saison überwiegen. Was den grausligen Winter überlebt hat, und das ist fast alles im Garten, zeigt jetzt was es zu bieten hat. Es blüht irgendwie reichhaltiger diese Jahr. Die Pfingstrosen hatten noch nie so viele Blütenknospen, die Akeleien bedürfen keiner weiteren Worte mehr, schon die ganzen Zwiebelblumen erfreuten mich trotz Wärme länger als sonst mit ihren bunten Blüten. Die Sträucher waren und sind ein Blütenrausch und jetzt öffnen sich die ersten Rosen. Eine seit Jahren kümmernde Rose hat ihren ersten Blütenauftritt im Bilderbuchformat fast hinter sich. Und dann das Wetter….

Also wenn sich dieses Frühjahr jemand nicht fürs Gärtnern begeistern lässt, dann nie mehr. Besser wird’s nicht.

Eine reihe freier Tage und das passende Wetter –  das Leben ist schön!

Die Pfingstfeiertage haben wir  bei viel Sonne ruhig verbracht. Wir haben gegrillt, es gab Kaffee und Kuchen und ein Bottich mit brodelndem Bier erhöht die Vorfreude auf weitere schöne Stunden im Sommergarten.

Kommt mit und ich erzähle euch ein wenig über die vergangene Tage und über meine neue „Methode“, die Gemüsebeete vor zu bereiten.

Morgens nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück muß der Max ja sofort raus in den Garten, dringende Geschäft erledigen. Ich öffne die Haustüre und befinde mich zu allererst einmal im Vorraum. Der Ausblick in den Garten bei Sonnenschein ist das das erste Schmankerl so eines Tages. 
Dann wird aber erst einmal gefrühstückt und irgendwie ist dann auch immer etwas in der Küche zu tun. So groß meine Gartenleidenschaft ist, so mächtig hat mich auch die Koch- und Back- und Konservierleidenschaft im Griff. 
Ein Rezept für meine neue Lieblingsbackform muß ausprobiert werden. Unten ein Boden aus Butterkeksen, die mit Butter zermanscht werden. Drauf eine Schicht Schokolade mit Creme fraiche, Mandelplättchen und einem Schuß Rum.  Ein sehr gesunder Kuchen, denn es kommt überhaupt kein Zucker hinein……

Nach 2 Stunden Kühlschrank ist der „schnelle kalte Hund“, wie ich das nenne, fertig. Aber bis zum Kaffee am Nachmittag muss ich mich noch gedulden.

Die wenigen Stunden bis dahin sitze ich ja auf einer Pobacke ab. Wie unendlich lange ist dagegen die Zeit, bis ich mein selbstgebrautes kühles Bier auf der Terrasse (hoffentlich) genießen kann. Ein paar Wochen gehen da schon noch ins Land. Nun gut, der Anfang ist gemacht und mein Weihnachtsgeschenk endlich aktiviert. Eigentlich wollte ich zu meinem Geburtstag Ende Mai das Bier kredenzen. Die Gartenarbeit hatte mich aber zu fest im Griff und so gibt es eben vielleicht zur Sonnenwendfeier ein eigenes Bierchen. 


Im Gemüse-Garten spare ich mir gerne Arbeit, wo immer es geht

Schön, wenn man weiß, dass eine Reihe freier Tage in Folge zu genießen sind. Man kann den Tag ruhig angehen lassen. Eben in der Küche ein wenig herumspielen und dann gemütlich in den Garten gehen. 
„Ruhig angehen lassen“ und „gemütlich“ sind gute Stichworte für meinen  Gemüsegarten. 
Schaut doch mal den Salat  und die Porreepflanzen, um nur ein Beispiel zu zeigen. 
Beides war ungefähr das  Erste, was im Frühjahr gepflanzt wurde. Nun frage ich euch, was für Arbeit steckt in so einem Beet, bis zum Beispiel genau zu diesem Zeitpunkt? 
  1. im Herbst jedenfalls umgraben
  2. Es ist Frühjahr: vielleicht liegt noch Laub und Pflanzenreste vom Herbst darauf? Vielleicht Mulch? Das muß weg. 
  3. lockern mit Grabegabel, Sauzahn oder Spaten? Ja manche graben nicht um, dann muss jetzt im Frühjahr mit der Grabegabel gelockert werden
  4. Unkraut entfernen 
  5. Kompost sieben und darauf verteilen Oder eben irgendeinen anderen Dünger
  6. Hacken oder Grubbern und mit dem Rechen glatt ziehen
  7. Pflanzen
Nun, das habe ich auch früher so gemacht. Seit ein paar Jahren wird nicht mehr umgegraben. Das heißt, gegraben habe ich eigentlich noch nie, sondern ich hatte die Motorhacke verwendet. Der Boden sollte lockerer werden und war das danach auch. 
Seit ich mit der Methode des lückenlosen und andauernd bodendeckenden Mulchens arbeite, lasse ich das auch. Ich bin froh, endlich Regenwürmer im Boden zu haben und will sie nicht durch die Motorhacke kaputt machen. Man könnte, wenn es nötig ist, spät im Herbst das erledigen, dann sind sie in tiefe Bodenschichten abgewandert. Allerdings gibt es weitere Gründe, das nicht zu machen, so man nicht einen ungemein schweren Lehmboden hat. 
Dieses Frühjahr begann ja alles andere als traumhaft. Der Winter war unendlich und meine Gartenlust dahin. Dann begann das traumhafte Frühjahr und ich hatte aber nicht die Zeit, alles das mit den Beeten zu machen. Ich lese viel über den Boden, seine Bewohner, das Mulchen und Pflanzen und Sähen in so einem Boden. Und ich überdenke meine Arbeitsweise und experimentiere. Vor allem bin ich gewillt, etwas zu probieren, wenn ich mir Arbeit damit spare. Arbeit sparen heißt hier auch, Zeit sparen. Das war absolut notwendig. 
Die Beete lagen also noch mit restlichem groben Pflanzenmaterial vom Wintermulch vor mir. 
Eine Schnur für die Gemüsereihen muß ich nicht mehr spannen, seit ich die Bewässerungsschläuche als „Linien“ in den Beeten liegen habe. Kommen wir wieder zu unserem Beispielbeet. Ich nahm mir die Lauch-, Salat-, und Kohlrabipflanzen und setzte sie ins Beet. Den Mulch schob ich ums Pflanzlöchlein beiseite. Ins Loch kam etwas vom Wurmhumus aus der Wurmfarm. Vorher hatte ich übers ganze Beet noch Gesteinsmehl und Hornmehl gestreut. Kein Umgraben, keine Grabegabel, keine Hacke und kein Rechen. Loch in den Boden und Pflanze rein. Mehr Arbeit habe ich mir mit den Beeten nicht gemacht.  Rasenschnitt als  Mulch und Frühjahrshäckselmaterial war auch vorhanden. So wurde alle freie Erde gleich wieder zugedeckt. 
Auf diese Weise habe ich alle Beete und das Gewächshaus „bearbeitet“. Der Boden wurde nicht bearbeitet, das machen die Regenwürmer, Asseln, Tausendfüßler und unzählige weitere sichtbare und unsichtbare, da mikroskopisch kleine, Helfer. 
Ackerbohnen sähen? Klar. Mulch beiseite schieben, Rille mit der Handschaufel kratzen, Samen rein, Rille zuschieben und alles fest andrücken. Die Bohnen keimten alle und wachsen munter vor sich hin. Radieschen zwischen dem Salat? Geht genauso. 
Der Boden muss nicht gehackt und locker sein. Ich habe einmal etwas sehr interessantes dazu gelesen. Wenn ein Samen in der Natur auf den Boden fällt, ist der Boden nicht gehackt und gerecht. Der Samen muss Bodenkontakt haben und dann keimt er. So zum Beispiel auch überall in den Beeten die kräftigen Salatpflanzen, die sich letzten Herbst selbst aussäten. 
Und was machen wir? Wir streuen in einen wild gelockerten Boden kleine Samen wie Radieschen oder Möhren und ziehen die Reihen nur locker zu. Viel Luft und Spalten sind im Boden. Der Samen liegt vielleicht in einer winzigen Erdhöhle da unten. Bodenkontakt hat er kaum. Wird jetzt nicht gründlichst gegossen und alles wieder zugeschlämmt, dann kann er schlecht keimen, weil er die Bodenfeuchte nicht abbekommt, in seiner Luftkammer. 
Daher ziehe ich nur eine Rille, sähe und drücke dann die Erde auch wieder mit den Handrücken fest. Gerade in so trockenem Boden, wie bei uns, zeigte sich das als sehr effektiv. Meine Samen keimen jetzt besser als sonst immer. Täglich gießen bis zum Keimen ist mir aus zeitlichen Gründen nicht möglich. 
Und Möhren? Ja auch Möhren. Die keimen elend langsam, sie brauchen immer feuchten Boden. Genau die profitieren glaube ich besonders von dieser Methode. Just heute morgen im Garten konnte ich erfreut feststellen, wie schön sie auflaufen. Und das ist bei der ersten Aussaat neu bei mir. Ich musste immer etliche Male nachsähen. 
Was ist mit Unkrautsamen, die aufgehen? Klar gibt es die. Vogelmiere und Baumspinat zum Beispiel bei mir ganz extrem. Auch hier kann ich etwas sehr erfreuliches Beobachten. Selbst jetzt im Mai ist noch nicht all zu viel davon gekeimt. Ich kenne auch das anders, dass die komplette Aussaat und junges Gekeimtes davon erstickt wurde. Grubbere und grabe ich in der Erde vor meiner Gemüseaussaat, dann befördere ich natürlich damit auch die im Boden immer befindlichen Unkrautsamen nach oben. Sie keimen. Ich ändere an der Bodenschichtung nichts und die Samen vom Unkraut bleiben im Boden, wo sie nicht keimen, weil sie vielleicht zu tief liegen. Jedenfalls ist auch das mit dem Unkraut deutlich harmloser als sonst. 
Diese Art des Gärtnerns ist nicht die Konvention, es ist anders und ich weiß, dass es nicht viele einmal auch so versuchen werden. Dennoch ist vielleicht der eine oder andere mutig und neugierig genug geblieben, um auch einmal andere Methoden zu testen. Zumindest habt ihr jetzt einmal davon gehört und ich werde auch weiter darüber berichten, wie es sich entwickelt. 
Jedenfalls sind jetzt auch die Kohlpflanzen gesetzt und der Sellerie gepflanzt. 

Im Garten am Dorfweiher habe ich auch nicht umgegraben oder mit der Motorhacke gearbeitet. Wie ich die Kartoffeln gepflanzt habe, steht HIER beschrieben. Im Prinzip auch wieder Rille ziehen und Kartoffeln rein. Zuziehen und Stroh drauf.

Die Ackerbohnen keimten auch hier wunderbar. Topinambur und Yacon wurden auch nur einfach gepflanzt, genau wie der Spätkohl. Alles ist sofort angegangen und wächst.

Hier allerdings ist wegen der Brennesseln, Quecken und vor allem Ackerwinden das Unkraut deutlich aggressiver, als oben im Garten. Nur Mulch langt nicht. Ich habe die Reihenzwischenräume mit Mulchfolie belegt. Ich bin gespannt, wie sich das Auswirkt.

Der erste Gartentag neigt sich seinem Ende zu. Aber der Buchs unterm Hausbaum wird noch gestutzt. Das ist sein erstes Mal. Die Pflänzchen habe ich aus kleinen Stecklingen selbst gezogen. Das ist ein paar Jahre und Buchsschnitte her. Nun sind sie endlich ordentlich gewachsen und können in Form gebracht werden. 
Bevor es ins Haus zurück geht, mache ich noch einen bewundernd staunenden und genießenden Gartenrundgang. Schaut hier, der Mohn wird bald blühen. Wie er wohl morgen Früh aussieht? 

Im Gemüsegarten wird Zeit gespart und im Ziergarten die Zeit genossen

Die Nächte im Sommer sind kurz, der frühe Sonnenaufgang holt mich aus den Federn. Ich will schließlich nichts von der herrlichen Jahreszeit versäumen.

Und siehe da, der Mohn ist auch schon wach und hat seine riesigen Blütenblätter entknittert.

Ob es heute noch Regen gibt? Schön wäre es (war aber nicht so…), der Himmel mit den dramatischen Wolken macht sich doch gut zum roten Mohn.

Es ist Pfingstsonntag. Heute wird im Garten genossen und weniger gerackert. Schauen wir doch gleich mal nach den aktuellen Blütenereignissen. 
Immer wieder entdecke ich neue Form- und Farbkombinationen bei den Akeleien. Blau und mit einem Rokoko-Rock aus blauen Blütenblättern ist diese  hier im Gemüsegarten. 

Die gefüllte blaue Clematis „Countess of Lovelace“ blüht zum ersten Mal gefüllt. Sie war sonst immer krank, die ersten Jahre hatte sie die Welke. Daher kamen, wenn überhaupt, immer nur die späteren ungefüllten Blüten.

Neue Insekten konnte ich entdecken. Eine Holzbiene frühstückt auf dem Brandkraut.

Das Brandkraut ist riesig geworden. Die Blüten locken alles an, was brummt. Dementsprechend laut ist es hier neben der Staude.

Der bulgarische Zierlauch oder Honiglauch hat seine Blütenglöckchen geöffnet. 
Daneben blühen meine Mini-Lupinen. Gerade mal dreißig Zentimeter hoch sehen sie genau aus, wie ihre großen Verwandten. 
Überall im Garten die großen stolzen Blütentriebe der Iris. 

Die gibt es sogar im absoluten Kontrast zu der kräftig braun-lila-gefärbten Sorte. Eine fast durchsichtig weiß-rosé-farbene Variante.

Mein Kussröschen blüht traumhaft schön. Ein Schrottwichtelgeschenk zu Weihnachten. Ein roter  Restposten-Preisaufkleber leuchtete auf der Plastiktüte, in  der es  steckte. 90 Cent war es also noch Wert gewesen. Seine kleinen Blättchen waren dick mit weihnachtlichem Goldglitter eingesprüht. Ich bekam es als Trostpreis. Die eigentliche Eigentümerin hätte es in den Müll geworfen. Das war nun also vor 5 Monaten. Muss ich mehr dazu sagen? Und glaubt ihr, wie sehr ich mich über diese wirklich wundervollen Blüten freue?
Das Röschen steht auf dem Tisch wo bald wieder der Kaffee serviert wird. Und zum Kaffee brauchen wir natürlich wieder etwas Süßes. Die neue Lieblingsbackform zaubert einen Rührkuchen mit Puddingschmand-Decke und Himbeermus-Flecken. 

Hier als verbringen wir die Kaffeezeiten. Der schönste  Ruheplatz im Garten. Der lichte Schatten unter der alten Haselnuß ist traumhaft. 
Bevor nun wieder ein Feiertag und Gartentag zu Ende geht, schauen wir noch einmal auf andere Rosen. 
Marguerite Hilling kümmerte seit 2012 am Gartenzaun. Sie wuchs nicht und hatte jedes Jahr vielleicht 2-3 Blüten. Ich pflanzte sie letztes Jahr um. Dieses Jahr ist sie um ein Vielfaches größer, als sie es in all den Jahren zuvor jemals war. Und schon jetzt der erste Blütenrausch. Sie ist remontierend, so dass das nicht die letzten Blüten dieses Jahr sein werden. 

Pompon der Bourgogne. Keine einfache Rose, aber so unendlich süß mit den winzigen Blüten in Briefmarkengröße und den Knospen mit grünen, fransigen und langen Hüllblättern.

Bei Pfingsten und Rosen denkt man natürlich auch gleich an Pfingstrosen. Die haben es leider nur fast geschafft. Pfingsten ging ohne deren Blüten vorbei. Aber die Knospen in einer nicht gekannten Anzahl versprechen viel für die nächsten  Tage. 
Und klar, auch das ist eine  „Rose“. Die ersten Blüten der Seerose schwimmen auf dem Wasser. 
So geht also eine wunderbare Pfingstfeiertagszeit zu Ende. Wir genossen unser Paradies. Am Sonntag besuchten wir noch eine Geburtstagsfeier und ließen ansonsten alle Fünfe gerade sein. 
Morgen geht es wieder zur Arbeit, es wird ein sehr langer Tag. Schließlich müssen wir die Arbeiten der letzten freien Tage nachholen. Zum Abschluss der  Genuß-Tage im Garten also noch einmal ein abendlicher Blick zurück in den Gemüsegarten. Dann geht es wieder rein ins Haus.

Neue Fenster, reiche Ernte und der Umzug der Kübelpflanzen

Kaum ist das Karpfenfischen vorüber, geht es im Garten weiter mit Arbeiten. Ich weiß schon, warum ich
eigentlich lieber im Urlaub geblieben wäre.  War mir doch klar, was
auf mich zukommen wird, wenn wir daheim sind.
Gottseidank ist das Wetter immer wieder
noch einmal traumhaft und die anfallenden Arbeiten können erledigt
werden.
Endlich kamen  auch die neuen Fenster: Voraussetzung, daß ich anfangen kann, Kübelpflanzen ein zu räumen.
Und ich habe nun auch die restlichen
Wurzelgemüse- bis auf Meerreettich- geerntet. Jetzt müssen sie nur noch eingelagert werden.
Wurzelgemüse frisch geerntet- rote Beete, Winterrettich schwarz und rot
Wurzelgemüse frisch geerntet- rote Beete, Winterrettich schwarz und rot

Neue Fenster für die Pflanzen – und uns.

Mittwoch früh, es ist noch dunkel und
ich schon wach. Der Schreiner soll heute kommen. Er steht kurz nach
Sieben vor der Tür und ich bin froh. 
Jetzt wird das endlich real,
was wir vor vielen Monaten bestellt hatten. Das Palmenhaus, der
Überwinterungsraum für die Kübelpflanzen, früher Hasenstall und
Schafstall, erhält neue Fenster. 
Damals schon, als er erbaut wurde, hat mann ausgemusterte
Fenster verwendet. Das ist Jahrzehnte her. Durch die Ritzen in den
Rahmen konnte man hindurchsehen, so groß waren sie. Wie sinnig das
ist, wenn man den Raum im Winter mittels elektrischer
Gewächshausheizung temperiert, brauche ich wohl nicht zu sagen.
Das Palmenhaus mit den alten Fenstern
Das Palmenhaus mit den alten Fenstern
Wenn es richtig eisig draußen war,
also unter -10°C, habe ich innen sogar noch Vlies über die
Kübelpflanzen am Fenster gelegt, daß sie nicht so eisig angeblasen
werden, durch all die Ritzen.
Jetzt kommen neue Kunststofffenster mit
Isolierung rein. Dann ist das nicht mehr nötig mit dem Vlies.
Neben dem Palmenhaus ist auch der
Vorraum zum Wohnhaus dran. Wieder schon damals gebrauchte Fenster mit heute Ritzen
zum hindurchsehen. Heiztechnisch ein Desaster.
Vorbau am Haus mit alten Fenstern
Vorbau am Haus mit alten Fenstern
Vorbau am Haus -neue Fenster werden eingebaut
Und schließlich bekommt die Garage
noch ein richtiges Fenster, das ich jetzt kippen kann. Hier ist es mal anders herum, die Wärme soll nicht drin bleiben, sondern raus aus dem Raum. 
Da ich in der
Garage auch meine Kartoffeln lagere, ist das sehr praktisch. Durch das
alte, nicht zu öffnende Fenster, blieb es lange recht warm in der
Garage im Haus. Zu warm zum Lagern von Wurzelgemüse,
genau wie im Keller. Daher freue ich mich auf das Fenster und die
frische kühle Luft, die da eintritt.
Kurz nach Mittag sind sie fertig und
die Fenster eingebaut. Jetzt fehlen nur noch die Simse. Dazu
aber muß Volker erst die Mauern aufstocken, daß die neuen Simse an
den neuen Fenster ordentlich montiert werden können. Wenn das
gemacht ist, kann der Abschluß vom Schreiner erledigt werden. Das
ist aber vor allem eine optische Sache. Die Funktion der neuen und
dichten Fenster ist ab sofort gegeben.
Vorbau am Haus mit neuen Fenstern aber noch ohne Sims
Vorbau am Haus mit neuen Fenstern aber noch ohne Sims
Vorbau am Haus mit neuen Fenstern aber rechts noch ohne Sims
Vorbau am Haus mit neuen Fenstern aber rechts noch ohne Sims

Wurzelgemüse wird geerntet

Während die Schreiner ihrer Arbeit
nach gingen, beschäftigten mich die Wurzelgemüse.
Sellerie, Winterrettich, rote Beete und
ein wenig Kren für den aktuellen Gebrauch sowie Möhren und
Pastinaken waren aus zu graben.
urzelgemüse Ernte: Sellerie, Winterrettiche, Rote Beete, Möhren und Kren
Wurzelgemüse Ernte: Sellerie, Winterrettiche, Rote Beete, Möhren und Kren
Die Sellerie sind sehr schön. Rettiche
sind schön aber wenig. Die gingen wieder nicht auf im Herbst beim
Sähen. Rote Beete im Beet sind eine Katastrophe beim Keimen. Im Topf
keimten sie auch nicht. Daher habe ich nur einige wenige, was aber
langt, da nur ich sie esse.
Die Möhren keimten wie immer auch
nicht. Ab März sähe ich bis glaube ich Juli. Es keimt nie was, nur
ein paar sind dann doch plötzlich da gewesen. Zu spät und wie immer
nicht vereinzelt. Weil ich mir monatelang vergebens Mühe mit ihnen
mache, habe ich dann jedes Jahr wieder, keine Lust zu Vereinzeln, wenn
doch welche keimen. Der Frust ist zu groß und im Herbst bereue ich
es jedes Jahr, denn sie währen schön geworden, hätten sie nur
Platz zum Wachsen gehabt.
Die winzigen Möhren, Laub von Möhren und Sellerie, restliche Kräuter wie Basilikum und Majoran, alles kommt in den Mixer und ergänzt meine seit dem Sommer gesammelten, getrockneten und pulverisierten Gemüse für die selbstgemachte Instant-Gemüsebrühe. Weggeworfen wird nichts!
Gleiches Keim-Geschiß gilt auch für
die Pastinaken. Da habe ich dann mit Müh´ und Not ein paar im Topf
gekeimt bekommen. Die wurden gepflanzt. Einige sind gigantisch,
andere der Reinfall. Komisch ist das. Alle gleich gesät, gepflanzt und gepflegt. Sogar gleiche Reihe!
Pastinaken
Pastinaken

Wintersalat – ein Anbauversuch

Auch meinen Wintersalat habe ich endlich
gepflanzt. Ein paar ins Gewächshaus und ein paar ins Freiland. Ich
muß ja testen, wie er wächst, was er verträgt. Dann weiß ich
nächstes Jahr gleich, wohin ich ihn am Besten pflanze. Es ist ja
mein erster Versuch damit.
Wintersalat im Gewächshaus - frisch gepflanzt
Wintersalat im Gewächshaus – frisch gepflanzt
Wintersalat im Gewächshaus - frisch gepflanzt
Wintersalat im Freiland- frisch gepflanzt
Wintersalat im Freiland- frisch gepflanzt
So ähnlich verloren stand auch einmal der Endivien im Beet, als ich ihn im Frühherbst pflanzte. 
Jetzt hat er sich gemausert und ist ein richtiger starker Salat geworden. Aber, ich hoffe das klappt noch, der muß noch ganz schön wachsen, vor der Ernte!
Endiviensalat
Endiviensalat

Endiviensalat



Gemüsebeete im Biogarten mit Dauer-Mulch

Ein Blick in ein Gemüsebeet Ende Oktober. 
Gemüsebeete im Biogarten im Oktober
Gemüsebeete im Biogarten im Oktober

Gemüsebeete im Biogarten im Oktober
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Ach ja und wenn sich mancher wundert,
wie das bei mir in den Beeten aussieht, der soll erst mal neben die
Beete schauen…..
Herbstlaub im Gemüsegarten
Herbstlaub im Gemüsegarten
Im Ernst. Es ist mir seit Frühjahr
enorm wichtig, dass niemals Boden unbedeckt da liegt. Dauermulch oder
Dauerhumus nennt man das Wohl. Ich mulche unaufhörlich und jetzt
auch noch die Bäume, die mir helfen. Es mag unordentlich aussehen.
Aber ich selbst sehe, wie gigantisch positiv sich das auf das
Bodenleben auswirkt. Es ist ein Gewimmel in den Beeten und Würmer
habe ich, ein Traum. Jetzt wieder beim Salatpflanzen. Ich schiebe das
Laub und Mulch zur Seite und treffe schon auf etliche Würmer, ohne
bereits in die Erde gegraben zu haben. Es herrscht ein so reges
Treiben in und auf der Erde, daß ich überglücklich bin. Hatte ich
doch sonst im Herbst gar keine Würmer mehr gesehen. Und ein gesunde
Bodenleben ist unverzichtbar im richtigen Biogarten und für gesunde
Pflanzen. Ich ernähre mit meinem Mulch und all der Bodendeckung das
Bodenleben und dieses wiederum ernährt durch die Abbauarbeiten und
Zersetzung des organischen Materials meine Gemüsepflanzen. Wir haben
reale Heinzelmännchen im Garten, die für ein wenig Essen pausenlos
fleißig für uns arbeiten. Und durch Chemie und unnötige
Bodenbearbeitung verjagen wir sie.

Die ersten Kübelpflanzen werden eingeräumt

Die Zitronenverbene habe ich gestutzt,
ausgegraben und eingetopft. Jetzt steht sie erst mal noch im Carport,
kommt aber später mit zu den Kübelpflanzen. Sie ist nicht
frosthart.
Zitronenverbene
Zitronenverbene
Am Nachmittag habe ich dann angefangen,
die ersten Kübelpflanzen ins Palmenhaus zu schaffen. Ein wenig
aufgeräumt innen habe ich schon. Der Rest muß nach und nach
erfolgen. Jetzt ist es erst einmal wichtig, daß die empfindlicheren
Gewächse ins Haus kommen. Das schöne Wetter verwirrt einen. Am
Mittwoch waren etwa 20 Grad und blauer Himmel. Aber bereits am
Freitag soll es tag nur noch 10 Grad haben und die Temperaturen gehen
runter, Sturm und Regen sollen kommen.
Kübelpflanzen im Winterquartier
Kübelpflanzen im Winterquartier

Kübelpflanzen im Winterquartier
Kübelpflanzen im Winterquartier
Es ist nicht verwunderlich, haben wir
doch kommende Woche bereits November. Und wenn das Wetter dann ganz
greislig ist, habe ich keine Lust alle Kübel ein zu räumen. Dann
mit Zwang, weil sie sonst kaputt gehen. Da fange ich lieber ein paar
Tage vorher an und mache es bei schönem Wetter und in Ruhe. Stehen
doch noch genügend Kübel draußen. Die Palmen brauchen noch ihren
neu zu bauenden Winterschutz. Da wird es ohnehin alles knapp genug!
Die robusten Kübel stehen erst mal noch im Carport, da geht es noch ein paar Wochen, voraussichtlich.
Kübelpflanzen im Carport
Kübelpflanzen im Carport

Herbstmorgen am Karpfenweiher

Donnerstag morgen beim Gassigehen,
schaute ich noch mal bei den Weihern vorbei. Auch hier hätte ich
noch Arbeit. Die herrlichen Hagebutten müssten gezupft und
verarbeitet werden. Aber ich habe da gerade überhaupt keine Zeit.
Hagebutten
Hagebutten
Der Morgennebel verzieht sich und es
wird wieder ein schöner Tag, das sieht man hier schon.

Morgennebel verzieht sich

Morgennebel verzieht sich
Und so sieht der gefischte Weiher heute
aus. Verlassen und leer. Ein Foto für die treuen Leserinnen, deren meine Karpfenweihergeschichte so viel Interessantes vermitteln konnte.
Karpfenweiher abgefischt
Karpfenweiher abgefischt

Riesige Kartoffeln, winzige Gemüsejungpflanzen und so schöne Herbstblüten

Lasst uns diese Tage im Garten genießen

Leute genießt diese Tage! Wer auch nur halbwegs wachsam sich umblickt in der Natur und im Garten, und sei es gar nur mit einem einzigen Auge, der wird es merken. Alles stellt sich um. Nicht mehr Wachstum und Wuchern stehen im Vordergrund. Nein eher Rückzug und Reife. 
Und wie spürbar kürzer die Tage werden. Heute haben wir eine Tageslänge von 13 Stunden und 5 Minuten. Vor zwei Wochen noch waren es 13 Stunden und 55 Minuten. Die Sonne wird seltener und schwächer. 
Also genießt, was es zu genießen gibt. Saugt den letzten Rest Sommer in euch auf und speichert diese Erinnerung und Energie für den dunklen und kalten Winter. 
Die Gartenarbeit wird ruhiger. Dafür wird es in der Küche etwas hektisch. Die Ernte muß schließlich konserviert und verarbeitet werden. Das ist meine Vorbereitung für den Winter. 
Aber seht euch um, wie bunt noch mal alles in warmen Farben scheint und strahlt. Irgendwie hat es sich in meinem Garten eingependelt, daß es zur Jahreszeit passt. 
Im Frühjahr ungemein frische Farben. Das Blau, das Rose oder weiß. Selbst das Gelb ist zitronig leuchtend. Jetzt im Herbst ist alles gedeckt oder abgetönt. Das Gelb mit Orange und Ocker vermischt. Das Blau hat einen leichten und warmen Lila-Hauch aufgenommen. Rosa ist eher Altrosa. 
Nur eine Blüte ist immer im Herbst da, die heraus sticht und den Frühlings Look trägt. Es ist die weiße Herbstanemone. Ihr strahlend reines Weiß passt fast schon gar nicht zur Jahreszeit. Es würde eher im Dezember passen oder im April. Weil aber die Herbstanemonen bei mir nicht richtig in die Gänge kommen oder gar überleben, bin ich natürlich überglücklich, dass diese wenigstens seit Jahren da ist. Farbe hin oder her. 
So und nun geht es zu den Bildern: 

Eine Kartoffel für zwei Personen?

Das Kartoffelkraut der früheren Sorte im Weihergarten ist abgestorben. Jetzt wollte ich es dann doch wissen, ob unten auch was dran ist. Mit der kleinen Schaufel habe ich ein wenig den Strohmulch beiseite geschoben. Was dabei heraus kam (an zwei Pflanzen!) seht ihr hier. 
Kartoffel Galactica Ernte von 2 Pflanzen (c) by Joachim Wenk
Kartoffel Galactica Ernte von 2 Pflanzen (c) by Joachim Wenk

Kartoffel Galactica (c) by Joachim Wenk
Kartoffel Galactica (c) by Joachim Wenk

Über 400 Gramm, eine einzige Kartoffel. Da werden wirklich 2 Personen von einer Kartoffel satt.

Kartoffel Galactica (c) by Joachim Wenk
Kartoffel Galactica (c) by Joachim Wenk

Was es in diesem Herbst noch alles zu ernten gibt

Die wuchernden Zierkürbisse, ebenfalls unten am Weihergarten, werden nun nach und nach geerntet. Ich brauche schließlich schon die erste vorsichtige Herbstdeko. Also, Sommerdeko kann ich jetzt wirklich nicht mehr sehen. Das ist einfach vorbei.

Zierkürbisse (c) by Joachim Wenk
Zierkürbisse (c) by Joachim Wenk

Andere Ernten stehen noch bevor. Die Glockenpaprika, weiß ich nicht, ob noch rot werden wird.

Glockenpaprika (c) by Joachim Wenk
Glockenpaprika (c) by Joachim Wenk

Das Blaukraut ist fertig, könnte geerntet werden. Dazu brauche ich aber Zeit zum Einkochen. Denn anders lagern kann ich es nicht lang, mangels Möglichkeit und vor allem mangels kühlem Keller.

Blaukraut (c) by Joachim Wenk
Blaukraut (c) by Joachim Wenk

Noch keine Sorge muß ich mir um den dieses Jahr immer mehr wuchernden Meerrettich machen. Den Ernte ich frühestens Ende Oktober. Da ist dann sogar mein Urlaub schon vorbei. Also der steht noch gut. Und wie er steht. So toll war er noch niemals.

Kren (c) by Joachim WenkKren (c) by Joachim Wenk

Noch länger kann der Rosenkohl stehen. Es ist keine Überwinterungssorte, also nicht frosthart. Aber ich denke bis Ende November kann er bleiben.

Rosenkohl (c) by Joachim Wenk
Rosenkohl (c) by Joachim Wenk

Auch im Gewächshaus steht dieses Jahr alles in nicht gekannter Pracht. Zumindest, wenn ich die vergangenen Jahre erinnere. Die Tomaten haben noch alle Blätter, nichts ist gelb geworden. Zu der Zeit waren sie 2016 schon fast ohne Blätter. Und alle Blätter gesund und nicht eingerollt (wegen zu viel Dünger).

Tomaten und Paprika im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Tomaten und Paprika im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Weil ich gerade die Tomaten hier sehe. Es gibt übrigens wieder neue Rezepte auf achimsgartenzumessen.de.  Natürlich mit Tomaten und Zucchini/Patisson. Einmal eine Lasagne und zum anderen ein Sommergemüse-Risotto. Probiert es doch einfach mal aus. Tomaten und Zucchini dürften ja überall reichlich vorhanden sein, gerade. 

Neues Gemüse wird jetzt im September gepflanzt oder gesät


Und vor aller Erntebegeisterung im Herbst darf man natürlich nicht den Nachschub versäumen. Vor etwa 2-3 Wochen habe ich den Endivien  gepflanzt. Noch einige Wochen vorher wurde er gesät. Das ist immer gerade im Sommer schwierig, sich daran zu erinnern, daß für den Herbst noch gesät werden muß. 
junger Endivien (c) by Joachim Wenk
junger Endivien (c) by Joachim Wenk

Na und noch schwieriger finde ich es, sich zu erinnern, daß im September sogar immer noch gesät wird. Ich probiere dieses Jahr einmal ein paar Sorten Winter-Kopfsalat. Der wird jetzt gesät und dann ausgepflanzt. Er überwintert im Freien und kann im Frühjahr dann schon wachsen, wenn der andere Salat noch nicht mal gesät ist. Ich bin da echt gespannt, wie das klappt, ob die Winter bei uns passen und ob im Frühjahr noch was übrig ist von ihm. Der erste ist gekeimt und pikiert. Heute habe ich noch 4 Sorten gesät.

Winterkopfsalat (c) by Joachim Wenk
Winterkopfsalat (c) by Joachim Wenk

Die Palmen brauchen noch ein Haus, das vor Wind und nicht vor Kälte schützt

Auch hieran müssen wir jetzt unbedingt denken. Die beiden Palmen, die draußen überwintern müssen, brauchen noch ein Zelt über ihre Kübel und Wedel. Da überlegen wir gerade an der Konstruktion. Die dieses Jahr umgetopfte Washingtonia hat den Umzug allerbestens weggesteckt, wie man sieht. Auch dass vom Wurzelballen unten mit der Kettensäge eine gut 15 cm dicke Scheibe abgeschnitten wurde, damit sie nicht gleich wieder über den Kübel hinaus ragt, störte sie nicht. 
Washingtonia, Bananenstaude, canarischer Drachenbaum (c) by Joachim Wenk
Washingtonia, Bananenstaude, canarischer Drachenbaum (c) by Joachim Wenk

Die Hanfpalme, die den 2.  Winter draußen war, hat sich sehr schön erholt. Sie hatte die Wedel verloren. Nicht, weil sie abgefroren waren, sondern weil sie vertrocknet sind. Im gefrorenen Zustand vom ständigen Wintersturm hin und her gebeutelt in ihrem Vliesmantel, zerrissen die Kapillaren. Damit war die Wasserzufuhr in später aufgetauten  Zustand nicht mehr möglich. Diesen Effekt gilt es ab sofort im Winter zu verhindern.

Hanfpalme  (c) by Joachim Wenk
Hanfpalme  (c) by Joachim Wenk

Warme Herbstfarben in der Abendsonne – Bilder zum Träumen

Zum Abschluß noch ein paar warme und ruhige Herbststimmungen zum Genießen und Träumen.

Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk

Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk

Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk

Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk

Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk

Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk

Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Das ist sie übrigens die  Herbstanemone mit dem so reinen Weiß, daß es zu den warmen Herbsttönen nicht recht zu passen scheint. Wäre da nicht der warme und dottergelbe Fleck in der Mitte. 
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk

Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Herbststimmung im Landgarten (c) by Joachim Wenk

Ist der Käfer doch nicht schuld? Und ist auch der Baum krank?

Rambler und Walnußbaum scheinen krank zu sein

Samstag, 19. August 2017. Zwischenstand bei meinen beiden Fragen  und euren Rückmeldungen.
Also die Sämlinge sind noch immer nicht identifiziert. 
Die Seuche beim Rambler auch nicht. Oder doch? Es schien mir möglich, daß dieser Triebbohr-Käfer drinnen ist. Da muß man dann die befallenen Triebe entfernen und vernichten. 
Wie ich mir schon dachte ist, das aber ein nicht zu bewerkstelligendes Unterfangen bei einem Rambler wie dem  Pauls Himalayan Musk in einem Walnußbaum. 
da hab ich ja ganz schön was heraus geschnitten aus dem Rambler (c) by Joachim Wenk
 da hab ich ja ganz schön was heraus geschnitten aus dem Rambler (c) by Joachim Wenk

Ein Zweiggewirr wie bei Dornröschen

Mit dem Handy lassen sich die Schäden, wegen der Entfernung zur Linse auch nicht wirklich gut einfangen. Es sind nicht alle Triebe am Absterben. Nur manche. 
(c) by Joachim Wenk
Rambler im Baum stirbt ab (c) by Joachim Wenk

Dazu gehören auch Triebe mit fast 3cm Durchmesser.  Vollkommen verholzte Rosentriebe. Ineinander verschlungen und verwunden, um die Äste im Baum gewickelt und verzweigt. Von den Stacheln rede ich dabei noch nicht einmal. Wie sollte man hier die Triebe entfernen, um die Larven des Käfers, wenn er denn der Schuldige ist, zu beseitigen?

(c) by Joachim Wenk
 Zweiggewirr im Walnußbaum (c) by Joachim Wenk

Ich habe es versucht. Ich fing oben an, weil ich da sehe, was kaputt ist. Und weil ich dann Stück für Stück gen Stamm schneiden kann. Aber es geht einfach nicht. Reiße ich abgeschnittene Teilstücke nach unten, ziehe ich so viele noch grüne mit herab. Die bekomme ich nie wieder hoch in den Baum. Zudem haben die Triebe und Verzweigungen, die denn nach unten zu reißen wären, viele Meter Länge. Wirklich viele, nicht nur ein oder 2 Meter.

Bei dem ganzen Geschnippel auf wackeliger Leiter, verhederrt in Ramblertriebe und voll Zorn auf einen Käfer, von dem ich gar nicht weiß, ob er schuldig ist, bemerkte ich dann, daß der Baum ansich auch nicht gerade gesund ist. Es ist so viel abgestorbenes Holz. Dichtes Laub sieht auch ganz anders aus und selbst beim Baum werden Blätter gelb.

(c) by Joachim Wenk
kranker Rambler und kranker Baum? (c) by Joachim Wenk

So fängt es bei den Rosenblättern an.

kranke Rosenblätter vom Rambler im Baum (c) by Joachim Wenk
kranke Rosenblätter vom Rambler im Baum (c) by Joachim Wenk


Die anderen Walnußbäume sehen gesünder aus, trotz schwierigem Jahr

Dieses Jahr ist für die Bäume ein schlimmes Jahr. Und das nach zwei Sommern, in denen sie über Monate mit schlappen Blättern in der knallenden Sonne fast verdurstet sind.  Erst der kalte Winter. Dann im April die bittere Kälte, in der alle Blüten und Laub abgefroren sind. Sie standen dann lange kahl, länger als sonst, wo sie ja eigentlich schon grün waren. Dann trieben sie. Leider unheimlich gakelige dünne  und schwächliche Triebe. Meinem anderen Walnußbaum hier sieht man es nicht so an. Der ist grüner in der Krone. 
der andere Walnußbaum ist grüner und dichter belaubt (c) by Joachim Wenk
 der andere Walnußbaum ist grüner und dichter belaubt (c) by Joachim Wenk

Auch der Walnußbaum der Nachbarin sieht grün aus.

(c) by Joachim Wenk
Walnußbaum der Nachbarin, satt grün und dicht grün (c) by Joachim Wenk

Nur eben meiner, in dem die Ramblerrose kränkelt sieht schlecht aus. Ich glaube, daß der Käfer nicht Schuld ist. Zumal ich in keinem der abgeschnittenen Äste habe Larven gesehen. 
die Krone des Walnußbaumes ist auch nicht gesund und satt grün (c) by Joachim Wenk
die Krone des Walnußbaumes ist auch nicht gesund und satt grün (c) by Joachim Wenk

Sicherheitshalber habe ich allen Rosenschnitt von heute sofort verbrannt. Egal was diese Seuche ist, durch die abgeschnittenen Triebe verbreitet sie sich jedenfalls nicht mehr. 

Was für traumhaftes Wetter

Ansonsten aber habe ich das traumhafte Wetter im Garten genossen. 
Traumhaftes Spätsommerwetter im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Traumhaftes Spätsommerwetter im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Traumhaftes Spätsommerwetter im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Traumhaftes Spätsommerwetter im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Gemüse aus dem Garten täglich frisch auf den Tisch
Zumindest ab nachmittag.  Vorher mussten noch Bohnen eingefroren werden genau wie Brokkoli. Mittagessen war zu zu bereiten. Heute gab es  schnelle Tomatenbrote mit Parmesanrührei. 
Tomatenbrot mit Parmesanrührei (c) by Joachim Wenk
Tomatenbrot mit Parmesanrührei (c) by Joachim Wenk
Wenn es nicht gelangt hätte,wären auch noch ein paar Stücke Schüttelpizza von gestern übrig gewesen. 
 Schüttelpizza (c) by Joachim Wenk
 Schüttelpizza (c) by Joachim Wenk

Und weil ich im Gemüserausch bin, alles frisch aus dem Garten, gab es natürlich diese Woche unter anderem auch eine Gemüselasagne.

Gemüselasagne mit frischem Gartengemüse (c) by Joachim Wenk
Gemüselasagne mit frischem Gartengemüse (c) by Joachim Wenk
Diese und weitere Rezepte werden in der Nächsten Rezepte-Neuheiten-Mail noch einmal verlinkt werden. Damit kein Rezept übersehen wird….

Alle Rezepte für Küche und Vorratskammer auf www. achimsgartenzumkochen.de

Zwei Fragen die ich nicht klären kann und der wunderbare August 2017

Ein wundervoller August im Vergleich zu den vergangen Jahren

Was für ein wundervoller Sommer das dieses Jahr doch ist. Ich kann mich gar nicht satt sehen am Garten und auch am grünen  Rasen. Die letzten Jahre war da zu dieser Jahreszeit schon lange kein Rasen mehr. Nur braunes Heu und stellenweise der blanke Boden, so trocken war es immer. 

Zwei Fragen, bei denen ich Hilfe brauche

Zur Gartenschönheit komme ich gleich noch genauer. Zuerst aber möchte ich zwei Fragen stellen, bei denen ich einfach nicht weiter komme. Vielleicht kann mir ja jemand von euch helfen. 

Frage 1: Was sind das für Pflanzen? 

Sie wachsen überall im Gemüsegarten. Ich habe schon etliche mit dem Unkraut ausgerupft. Sie haben aber so wunderhübsche Blätter und sind so gesunde Pflanzen, daß ich mich das nicht mehr traue, bis ich nicht weiß, was es ist. Wer weiß, vielleicht sind es ja schöne Pflanzen, dich ich noch gebrauchen kann?

Was ist das für eine Pflanze ? (c) by Joachim Wenk
Was ist das für eine Pflanze ? (c) by Joachim Wenk

Was ist das für eine Pflanze ? (c) by Joachim Wenk
Was ist das für eine Pflanze ? (c) by Joachim Wenk

Frage 2 betrifft eine wirklich wunderschöne Pflanze, die aber leider abstirbt? 

Was ist mit meinem Rambler, dem Pauls Himalayan Musk los? Die Triebe haben alle dürres Laub, das sich nicht verfärbt hat, sondern einfach vertrocknet ist. An zu wenig Feuchtigkeit hätte es die vergangen Sommer liegen können, aber nicht dieses Jahr. Ist der kaputt? 
Warum stirbt der Rambler ab? (c) by Joachim Wenk
Warum stirbt der Rambler ab? (c) by Joachim Wenk
Jetzt bin ich mal gespannt, ob mir da jemand mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. 
Bis dahin genieße ich wohl einfach den Rest des Gartens. 

Grüner Rasen 2017 und verbrannter Rasen 2015

Der obere  Garten mit dem Hausbaum von der Haustüre aus gesehen.
Blick in den oberen Garten (c) by Joachim Wenk
Blick in den oberen Garten (c) by Joachim Wenk
So sah das übrigens 2015 im August aus! 
der obere Garten als Wüste 2015 (c) by Joachim Wenk
der obere Garten als Wüste 2015 (c) by Joachim Wenk
Hätte ich damals schon meine Sukkulenten gehabt, die hätten das in vollen Zügen genossen. Aber auch dieser Sommer scheint ihnen zu bekommen. Die Mittagsblume blüht wieder. 
winterharte Sukkulente in der Wanne (c) by Joachim Wenk
winterharte Sukkulente in der Wanne (c) by Joachim Wenk
Das Mäuerchenbeet im Vorgarten. Weil doch irgendwie überall etwas blüht, sieht es nicht so kahl aus, wie ich befürchtete. Mal sehen, was ich an die Stellen pflanze, an denen Stauden kaputt gegangen sind. 
Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk
Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk

Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk
Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk
Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk
Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk

Von der grünen! Rasenseite aus, macht es sich doch auch ganz gut.

Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk
Mäuerchenbeet im Vorgarten  (c) by Joachim Wenk
Wieder ein Bild von 2015.  Der gleiche Rasen, die gleiche Jahreszeit und doch eine vollkommen andere Stimmung. 
Wüste im Vorgarten 2015  (c) by Joachim Wenk
Wüste im Vorgarten 2015  (c) by Joachim Wenk

Stimmung ist ein gutes Stichwort. Mein Lieblingssitzplatz ist und bleibt über all die Jahre die Hollywoodschaukel auf der dieses Jahr erneuerten Terrasse mit Blick in den Garten und im Schatten der alten Haselnüsse. Wenn es dieses Jahr nur nicht so derart viele und giftige Mücken geben würde. Meine Haut sieht aus wie eine Kraterlandschaft vom  Mars…..
Blick von der Terrasse in den Garten (c) by Joachim Wenk
Blick von der Terrasse in den Garten (c) by Joachim Wenk
Und hier  noch ein Bild speziell für die Christine Z. Weil wir kürzlich darüber plauderten. Für die, die das süße Pflanzchen mit den wundervollen aber winzigen Blüten nicht kennen:es heißt Zimbelkraut und sät sich herrlich selbst aus. Überall!
Zimbelkraut (c) by Joachim Wenk
Zimbelkraut (c) by Joachim Wenk

Der August ist auch ein Monat des Erntens

Vom Ziergarten komme ich nun zum Nutzgarten. Hier der Hopfen, dessen Blüten demnächst gepflückt werden. Ein Tinktur aus ihnen ist das beste Mittel für unruhig Nerven und für eine erholsame Nacht. Ich schwöre drauf, seit Jahren. 
die Hopfenblüten können geerntet werden (c) by Joachim Wenk
die Hopfenblüten können geerntet werden (c) by Joachim Wenk
Am Wochenende werden wieder Tomaten eingekocht. Und ich habe ein paar  Rezepte mit ihnen rausgesucht, dich ich demnächst nachkochen und veröffentlichen werde. Bis dahin könnt ihr ja schon mal die leckere Gemüselasagne nachkochen. Das Rezept steht auf meiner Selbstversorger-Rezepteseite achimsgartenzumessen.de und zwar HIER
dieses Jahr ist wieder ein Tomatenjahr (c) by Joachim Wenk
dieses Jahr ist wieder ein Tomatenjahr (c) by Joachim Wenk
Unten am Weihergarten war ich auch wieder. Leider hatte ich eine kurze Hose an und nun brennen die Unterschenkel überall. Dort wo noch keine Mücke hinein gestochen hat, haben mich im Weihergarten Brennesseln unsanft berührt. 
Vom Weg zum Nachbargrundstück, auf dem ich gerade stehe und das Foto mache, sieht man nun wirklich nichts mehr. Überall Kartoffeln und Zierkürbisse. 
üppiges Wuchern im  Weihergarten (c) by Joachim Wenk
üppiges Wuchern im  Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Gut, daß es dieses Jahr nicht so trocken ist. An den Brunnen komme ich schon gar nicht mehr heran, ohne Kürbisgewächse zu zertreten. 
die Zierkürbisse nehmen alles in Beschlag (c) by Joachim Wenk
die Zierkürbisse nehmen alles in Beschlag (c) by Joachim Wenk
Genau deswegen habe ich zwei  Zierkürbisse hier her gepflanzt. In weiser Vorraussicht, daß es wieder einmal Herbst wird und ich zu Dekozwecken fürs Geschäft diese wunderbaren Früchte benötige, habe die Kürbisse gesät. Aus Samen von den im vergangenen Jahr gekauften Zierkürbissen. Also Dekorieren kann ich diesen Herbst im Übermaß, pallettenweise Zierkürbisse werden überall verteilt. Die hängen ja voll und voller und alle Formen und Farben. 
die Zierkürbisse  tragen reichlich  (c) by Joachim Wenk
die Zierkürbisse  tragen reichlich  (c) by Joachim Wenk

Auch sehr dekorativ, aber halt essbar.  Der Ufo-Kürbis Patisson. Ich liebe ihn und überlege wirklich, im kommenden Jahr einmal keine Zucchini zu bauen, sondern nur noch dieses Kürbisart. Was ich aus Zucchini koche, kann ich mit ihm auch zubereiten. Nur hat er mehr Konsistenz, mehr Geschmack und ist nicht so schnell so unendlich groß. Schubkarrengroße Zucchini wenn man mal ein paar Tage nicht zum Ernten kommt sind ja normal.

die Patissons - Ufokürbisse-  tragen reichlich  (c) by Joachim Wenk
die Patissons – Ufokürbisse-  tragen reichlich  (c) by Joachim Wenk
Und dann das üppige Laub bis über den Bauch reicht es mir, wenn ich in den ganzen Kürbisarten herum steig. Auf sie drauf steige, weil ich das Gleichgewicht verliere oder einfach keinen Platz zum Treten finde. Und es macht ihnen nichts, sie wachsen einfach ungebremst weiter. Düngen? Ja. Beim Pflanzen eine Hand voll Hornmehl und Kompost. Ein oder zweimal (ich kann es gar nicht mehr genau sagen) Brennesseljauche. Das war’s und langt wohl vollkommen aus. Der gesamte Weihergarten ist mit einer mindestens 10 cm dicken Strohschicht gemulcht. 
(c) by Joachim Wenk
die Patissons bilden regelrecht einen Urwald mit ihrem Laub  (c) by Joachim Wenk

So ungebremst wachsen die Patissons, daß sie sogar meine stark wachsende Buschbohne, die wirklich ganz schön weit weg von ihnen gesät wurde, erdrückt haben. Ein Meter ist mindestens zwischen ihnen. Gewesen. Immerhin eine erste Ernte Bohnen konnte ich doch heute einholen.

Ernte im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Ernte im Weihergarten (c) by Joachim Wenk

Draußen an den Karpfenweihern

Nach all dem Garten ging es dann am Abend noch raus zu den Weihern. Die Karpfen mußte gefüttert werden. Und da sah ich noch jemand anderen Futtern. Unmenge der interessanten schwarzen Raupen machen sich über die Brennesselplantagen am Bach unten her. 
Raupen machen sich über die Brennesseln her (c) by Joachim Wenk
Raupen machen sich über die Brennesseln her (c) by Joachim Wenk

Raupen machen sich über die Brennesseln her (c) by Joachim Wenk
Raupen machen sich über die Brennesseln her (c) by Joachim Wenk

Fränkische Landschaft mit Karpfenteich in der  Abendsonne. Wie herrlich und ruhig es hier draußen ist. Wären da nicht… na was wohl? Erst recht  genau hier? Ja, die Stechmücken wieder.

Sommerabend am Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk
Sommerabend am Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk

Sommerabend am Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk
Sommerabend am Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk

Und wen haben wir denn hier. Den Mann mit Kreuzschmerzen! Welcher von beiden? Im Moment tatsächlich beide! Aber nur einer (der im Oktober 13 Jahre alt wird) hat heute eine ganz neue Rampe zum leichteren Einsteigen in das Auto oder den Transporter  bekommen. Der andere ist noch zu jung dazu, der muss normal einsteigen.

die neue Komfort-Einsteigehilfe für alternde Männer (c) by Joachim Wenk
die neue Komfort-Einsteigehilfe für alternde Männer (c) by Joachim Wenk

Sommerblüten und wie wichtig die Sonne für das Gemüse ist

Gartentagebuch  vom Wochenende 5. und 6. August 2017

Wahnsinn, August. Wo kommt der her? Gerade noch Rosenblüte und Anfang Juni und nun schon große Ernte im August. Kürzere, spürbar kürzere Tage, morgens Nebel, kühle Nächte, die Sonne mit weniger Kraft. 
Naja weniger Kraft heißt nicht, keine Kraft. Es ist noch warm und ich genieße das gerade. Die Aussichten sagen Kühle und Regen voraus. Den Regen kann ich schon wieder brauchen, also sehe ich allem gelassen entgegen. 
Auch wenn es im Garten nicht so blüht, wie ich es mal geplant habe. Auch wenn meine Staudenbeete keine gezielte Kombination auserwählter Blütenstauden sind, so blüht es doch überall im Garten. 
Mal hier mal da, dort und sogar da, wo es gar nicht blühen sollte. Fast alles liefert Nektar und Pollen für die Fluginsekten und oft sogar Samen für die „Kernbeißer“ unter den Gefiederten. Ich weiß nicht, ob es die für die Bezeichnung und Kategorisierung der Gärten zuständigen Fachleute, das als Naturgarten durchgehen lassen würden. Ein natürlicher Garten ist es allemal. 
Hier sehen wir eine Bonsaisonnenblume. Der Samen viel wohl den Spatzen im Winter aus dem Futterhäuschen und landete für die gefiederten Freunde unerreichbar in der Steinfuge. 

Blüten im Sommergarten

Sonnenblume (c) by Joachim Wenk
Sonnenblume (c) by Joachim Wenk

Immer wieder faszinierend, die unendlich filigrane Blütenpracht der Wiesenraute.

Wiesenraute (c) by Joachim Wenk
Wiesenraute (c) by Joachim Wenk
Die Rose de Resht macht sich auf zur zweiten Blüte. Und wenn man genau hinsieht, erkennt man auch hier wieder die Wiesenraute. 
Rose de Resht und Wiesenraute (c) by Joachim Wenk
Rose de Resht und Wiesenraute (c) by Joachim Wenk
Keine Blütenpflanze und dennoch in voller Blüte,  beziehungsweise kurz danach. Die Rote Melde soll Samen bilden und sich aussamen, für nächstes Jahr. 
blühende  Melde  (c) by Joachim Wenk
blühende  Melde  (c) by Joachim Wenk
Ein Blick  in den Gemüsegarten in der Morgensonne.
Gemüsegarten in der Morgensonne (c) by Joachim Wenk
Gemüsegarten in der Morgensonne (c) by Joachim Wenk

Der Gemüsegarten lebt vom Sonnenlicht

Morgensonne und Gemüsegarten sind gute Stichworte. Genauer genommen sollte ich generell „Sonne“ sagen. Mein Gemüsegarten im Garten ist zu schattig, muß ich feststellen. Nicht nur der Boden und in den vergangen Jahren der Wassermangel lassen die Pflanzen nicht richtig wachsen. Der Lichtmangel trägt einen großen Teil dazu bei. Mir war das nicht bewußt, scheint doch auch hier die Sonne. So arg, daß immer alles welk war, die letzten Jahre, als die Sonne alles verbrannte. Aber es ist zu wenig, zu wenige Stunden am Tag. 
Wie ihr wisst, habe ich unten am Dorfweiher noch ein Stückchen Land gepachtet für Kartoffeln zum Beispiel. Dort gibt es keinen (! ) Schatten. Sonne pur den ganzen Tag. Hier wuchert das Gemüse in einer wahnsinnig dunklen Blattfarbe, riesige, kräftige Blätter. 
Ich habe Kürbis, Zierkürbis, Pattison am selben Tag in die selbe Topfplatte gesät. Unten am Weiher sind die Pflanzen der Zucchini und Patissons so hoch, daß sie mir beinahe bis zur Brust  gehen. Ich schätze etwa 140 cm hohe Büsche. Im Garten oben haben sie blassgelbe schwächliche  Blätter, die Pflanzen bestimmt einen Meter niedriger als im Weihergarten. Die Früchte unten in der Sonne reifen und reifen und ich komme mit dem Ernten nicht nach. Oben im Gemüsegarten im eigentlichen Garten gibt es jetzt erste kleine Früchte. Und das ist schon immer so. Alle ernten ohne Ende diese Früchte und ich nicht. Ich dachte der Boden ist nicht in Ordnung. Er ist auch nicht sehr gut, fast ohne Humus. Aber jetzt glaube ich, daß der Sonnenmangel mindestens so viel wiegt, wie die geringe Bodenqualität. 
Also jedenfalls hier habe ich für heute erst mal ein paar aktuelle Fotos vom Sonnengarten am Weiher. 
So sieht der Garten jetzt im Moment aus. Links unten im Bild die Patissons. 
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
Ein Schwenk hoch in den eigentlichen Gemüsegarten. Unten rechts die Patissons hier. Das Gitter der Gurken ist etwa 1 m oder 1,10 m hoch. Man sieht also, wie klein die Patissons hier oben sind. 
Patissons im eigentlichen Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Wenige Wochen davor konnte man am Weg noch laufen. 
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk

Im Mai, als ich die Zucchini, links in der unteren Bildhälfte, pflanzte, waren die Kartoffeln schon schön entwickelt.

sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk

So sah der Garten Anfang Mai aus. Die Kartoffeln wuchsen schon da recht kräftig und ich habe gerade noch den richtigen Zeitpunkt erwischt, zwischen den Reihen Stroh zu mulchen. Kurz darauf waren bereits die Reihen geschlossen und ich hätte kein Stroh mehr verteilen können.

sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
Noch einmal ein Blick von der Dorfstraße in den Garten. Jetzt am Wochenende. 
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
Gleicher Blick im Mai. 
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk
sonniger Garten am Dorfweiher (c) by Joachim Wenk

und wieder ist eine  Hecke geschnitten

Und zum Schluß noch ein Blick auf die Arbeit vom Samstag, die ich heute abgeschlossen habe.

Der Heckenschnitt der nächsten Hecke und Staudenschnitt. Heute habe ich dann alles gehäckselt.  5 Stunden mit Ohrschützern am Häcksler. Danach wußte ich auch, was ich getan habe…

Heckenschnitt und Staudenschnitt fertig zum Häckseln (c) by Joachim Wenk
Heckenschnitt und Staudenschnitt fertig zum Häckseln (c) by Joachim Wenk
Hier die Aufgabe vom Samstag: Die Hecke muß gestutzt werden. 
Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk
Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk

Aufgabe erledigt, Hecke geschnitten. Stellenweise meinte ich, mehr Wildrosen und Weißdorngestrüpp herausgeschnitten, als die Hecke gestutzt zu haben. Sie mußte unbedingt auch wieder deutlich niedriger werden, schmäler und vor allem oben schmäler als unten. Es ist im Moment eher umgekehrt.

Leider sieht die  Hecke jetzt nicht schön aus. Weil ich die Höhe weggenommen habe und oben viel weg geschnitten habe, ist sie jetzt kahl und ohne Grün. Zumindest in weiten Teilen. Ich hoffe jetzt auf die vorhergesagten kühlen Tag und Regen. Sicher treibt sie noch einmal durch. Hoffe ich, jedenfalls.

Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk
Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk

Vorher.

Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk
Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk

Nachher.

Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk
Hecke im Vorgarten (c) by Joachim Wenk

Blick unterm Flieder Richtung Weinberg.

Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk
Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk

Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk
Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk

Der Weinberg. Wieder ohne Früchte, da im April ja alles erfroren ist. Ein Weinstock ist ganz erfroren.

Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk
Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk

Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk
Hecke mit Weinberg und Weiherblick (c) by Joachim Wenk

Wie ich es im Gewächshaus zu gesunden und wüchsigen Pflanzen brachte

Vom Gewächshaus, Weihergarten und den Karpfenweihern

Heute berichte ich einmal von Gartenteilen, die ich schon länger nicht mehr gezeigt habe.

Aufgefallen war mir das ja beim Gemüsegarten und dass ich keine Fotos vom Gewächshaus hatte.

Mein Gewächshaus und wie sich die  Mangelerscheinungen als harmlos herausstellten

Hier sind nun also die Gewächshausfotos. Im ersten Moment sieht es ganz normal und wenig spektakulär aus. Vielleicht vergaß ich daher das Fotografieren. Dabei freut mich das Gewächshaus gerade jetzt in besonderer Weise.

Um das zu beschreiben muß ich im vorletzten Jahr anfangen. Das Gewächshaus ist relativ neu, alles wächst gut. Nur dann im Sommer bekommen die Tomaten immer mehr gelbe Blätter, die verdorren. Die anderen Blätter haben ganz blasse Farbe und man dachte an einen  Mineralstoffmangel. Oder die irre Hitze und  Dürre.

Im letzten Jahr dann war es katastrophal. Alle Paprika hörten ab dem Moment auf zu wachsen, da sie im Gewächshaus waren. Kälte hatten sie da aber nicht mitbekommen, die oft am Wachstumsstop Schuld ist. Totalausfall, bis auf die wenigen Früchte, die beim Einsetzen schon gebildet waren. Alle Arbeit mit ihnen seit dem zeitigsten Frühjahr waren umsonst. Dann die Tomaten. Gleiches Bild wie im Jahr davor nur viel früher. So früh, daß alle Blätter verloren gingen und keine Früchte ausgebildet werden konnten. Alle Recherchen zum Krankheitsbild deuteten auf einen Mangel hin, den ich aber als Laie einfach nicht genau deuten konnte. Die Hitze kam dazu und ich schob es auch auf diese.

Nun sind wir in diesem Jahr. Wirklich bange war mir, als ich das Gewächshaus im Mai mit der Sommerkultur bepflanzte. War wieder alles umsonst? Prompt kam die Antwort, 2 Wildchillies und etliche Paprika wurden welk und waren hinüber. Ich ärgerte mich, war aber auch so ratlos. Warum? So ein tolle Gewächshaus und wieder ist der Boden so kaputt, daß nichts wächst und ich weiß nicht warum. Kaputt ist der Boden im allgemeinen schon auch, wie die Proben im Frühjahr abermals bestätigten. Aber dass so gar nichts wächst?

Ich weiß nicht mehr genau, wie alles zusammen spielte. Ich las wieder über Mangelzustände und die Schadbilder. Und ich las dazu auch, daß es einfach  nur Wassermangel sein kann, der es den Pflanzen nicht ermöglicht, genug Nährstoffe aufzunehmen. Ich fing an ausgiebiger zu gießen im Gewächshaus. Eigentlich ist die mitgelieferte Tropfbewässerung drin und jede Pflanze hat einen Tropfenspender. Der Boden unter dem Mulch war aber allgemein recht trocken. Nicht hart aber eben trocken.

Den Boden flächig mit der Brause zu versorgen brauchte fast eineinhalb Stunden. Zeit, dich ich mir zum Rumstehen im Gewächshaus nicht nehmen möchte, wenn noch so viel anderes  erledigt werden könnte. Aber ich teste weiter. Immer wieder gieße ich. Es wird brütend heiß und ich muß das 2x die Woche mindestens machen.

Soll ich euch was sagen? Die Paprika fingen an zu wachsen und die Tomaten grün von unten bis oben und voller Früchte. Ich werd‘ verrückt. Es hat „nur“ an Wasser gefehlt? Es ist gar nichts schlimmeres?

Naja, eigentlich wollte ich dann im Winter auch hier die Tropfschläuche verlegen, die im Freiland alles so schön  und zuverlässig mit Wasser versorgen. Anders als im Gewächshaus die „Spielzeug-„Bewässerung. Aber ich konnte es nicht erwarten, hatte keine Lust auf monatelanges Stehen im Gewächshaus und habe die Schläuche reingepfriemelt. Jetzt läuft die Tropfbewässerung auch hier und es geht allen gut.

Blick ins Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Blick ins Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Blick ins Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
eine Seite ist mit Paprika bepflanzt (c) by Joachim Wenk

Paprika Liebesapfel  (c) by Joachim Wenk
Paprika Liebesapfel  (c) by Joachim Wenk

Paprika Sommergold (c) by Joachim Wenk
Paprika Sommergold (c) by Joachim Wenk
Glockenpaprika - eher eine Chilli (c) by Joachim Wenk
Glockenpaprika – eher eine Chilli (c) by Joachim Wenk
Der Rest vom Schützenfest. Die Paprika, die nicht kaputt gingen, stehen schön im Beet. 
Paprika im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Paprika im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Drei Sorten Tomaten im Gewächshaus und drei unterschiedliche Wuchshöhen. Eine, Pilu, die echt starkwüchsig ist, erreicht schon längst das Dach. Die andere, Ticca, rückt langsam auf. Die zwei Buschtomaten, Legend, machen es sich in Bodennähe gemütlich.

Tomaten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
auf der rechten Seite stehen Tomaten (c) by Joachim Wenk
Tomaten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
super gesunde Tomatenpflanzen, die haben keinen Mangel(c) by Joachim Wenk
Tomaten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Tomaten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Tomaten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Tomaten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Erdmandeln im Gewächshaus

Diesmal probiere ich es im Gewächshaus, nachdem letzes Jahr draußen in den Beeten alles von anderen Pflanzen unterdrückt wurde.  Die hübschen Grasbüschel hier sind Erdmandeln. Ein paar habe ich gekauft und ein paar haben sich so gut lagern lassen, daß sie die Wintermonate überstanden. 
Von den Überbleibseln letztes Jahr hatte ich vielleicht 5 Mandeln, die ich nicht aß sondern aufhob. Kennt ihr Erdmandeln? An diesen Grasbüscheln wachsen bis zum Herbst, wie bei den Kartoffeln, unzählige kleine Knöllchen. Winzig, vielleicht wenn es gut geht einen Zentimeter lang. Die wäscht man, trocknet sie und hat einen leckeren und gesunden Snack zum  Naschen. Sie schmecken wie Mandeln und Haselnüsse gemischt. Im Bioladen gibt es sie zu kaufen.
Erdmandeln im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Erdmandeln im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Falls der Sommer nichts wird, habe ich mein liebstes Würzkraut mit einem Exemplar ins Gewächshaus gesetzt. Wäre nicht nötig gewesen, aber schadet auch nicht. Es ist Majoran. Hier italienischer Majoran.

Majoran im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Majoran im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Den Basilikum habe ich immer im Gewächshaus. Und ich bin wie immer begeistert vom Aroma. Dieses Jahr habe ich eine  zweite Art. Dieser hübsch rot geaderte und bestielte ist ein Mitbringsel vom lieben Gartenbesuch, der Hildegard.

Basilikum im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Basilikum im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Das ist „mein“ Basilikum. Großblättriger Basilikum, den ich seit Jahren anbaue. Dieses Jahr ist es aber wirklich mein Basillikum, da er zum ersten Mal aus den selbst geernteten Samen stammt. Die gingen so gut auf, daß ich wieder dutzende Pflanzen verschenken konnte. Das Aroma ist unbeschreiblich stark und der Wuchs auch. Bis September wird er mir, trotz laufender Ernte wieder bis zum Bauch reichen.

Dahinter, hier jetzt nicht zu erkennen, da am Boden, ist wieder ein Versuch. Eine Süßkartoffel wollte ich mal testen, nachdem so viel in den sozialen Medien über deren Anbau berichtet wurde.

Basilikum im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Basilikum im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Sämlinge der Bergwaldrebe.
Junge Bergwaldreben (c) by Joachim Wenk
Junge Bergwaldreben (c) by Joachim Wenk

Kartoffeln? Ja Kartoffeln. Ein Versuch, deren erster  Schritt gut gelang. Was und wozu, werde ich noch berichten, wenn ich sehe, wie das Experiment weiter geht und ob man es empfehlen kann.

ein Kartoffelexperiment  (c) by Joachim Wenk
ein Kartoffelexperiment  (c) by Joachim Wenk

Kartoffeln und der Kartoffelkäfer – wie ich ihn bekämpfe

Kartoffeln sind ein gutes Thema. Ein weiterer Gartenanteil, der länger nicht zu sehen war, ist der Weihergarten. Die Kartoffeln, alle dick mit Stroh gemulcht, stehen erste Klasse da. Riesig und dunkelgrün. Einziges Manko: Kartoffelkäfer. Ist ja klar, irgendwas ist doch immer. Ich hatte noch nie und nirgends Kartoffelkäfer. Auch in meinem Gemüsegarten nie und der liegt ja nur auf der anderen Straßenseite, den Berg hinauf. Hier unten am Weiher aber Massen. Die Nachbarn hatten mich vorgewarnt. Ich sammelte ab und dann kamen die Raupen der Käfer. Ekelig die Dinger abzusammeln oder zu zerquetschen. Was macht man sonst damit? Meine Kartoffeln waren schon groß und sie schadeten ihnen nicht wirklich. Aber hätte ich nichts gemacht, wären sie schädlich geworden. Die fressen ganz schön was weg und werden immer mehr, da man nicht alle Raupen erwischen kann. Ich hatte aber keine Zeit, hier dauernd zu sammeln und ich kam wegen der wuchernden Kartoffeln trotz eigentlich viel, ja zuviel, freigelassenen Platz, nicht mehr ins Beet, ohne die Trieb zu zertreten. 
Recherchen zeigten, daß im Bio-Kartoffelbau, das von mir schon oft mit gutem Erfolg eingesetzte NeemÖl zulässig ist. Ich spritzte es, ein paar  Mal und es scheint wirklich zu wirken. Es ist ja ein Fraßgift. Der Lieferant erklärte mir einmal, daß es von den Pflanzen aufgenommen wird und dann auf die fressenden Schädlinge wirkt.  Sie fallen nicht gleich tot vom Blatt, aber stellen langsam das Fressen ein und sterben dadurch. Ich glaube das wirkt auch auf die Kartoffelkäferlarven. Jedenfalls haben sie die Farbe ins recht ungesunde  und blasse grau gewechselt, sind nicht mehr leuchtend Orangerot. Und es ich sehe nicht mehr so viele. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt. 
meine Kartoffelbeete (c) by Joachim Wenk
meine Kartoffelbeete (c) by Joachim Wenk
Blick in den Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Blick in den Weihergarten (c) by Joachim Wenk

Zucchini, Patisson und Buschbohnen wachsen auch munter. Die erste Zucchini ist verspeist. Was halt nicht wächst sind die 40 Grünspargelpflanzen. 5 waren im Juni etwa 15 cm hoch, zwei davon gingen wieder ein und ein oder zwei kamen neu. Aber das wird alles nichts mehr. Das ärgert mich sehr wegen dem Geld für die Pflanzen, wegen der Arbeit beim Pflanzen und wegen dem Jahr, das wieder verloren ist, bis es endlich eigenen Grünspargel gibt.

Buschbohnen, Zucchini und Patissonkürbis bei den Kartoffeln im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Buschbohnen, Zucchini und Patissonkürbis bei den Kartoffeln im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Erinnert ihr euch noch aus dem Blumenkohl vom letzten Blogbeitrag? Hier sieht man ihn in voller Pracht. Die Hälfte ist eingefroren und was ich mit der anderen Hälfte köstliches zubereitet habt, seht ihr wie immer bei achimsgartenzumessen.de.
prächtiger Blumenkohl (c) by Joachim Wenk
prächtiger Blumenkohl (c) by Joachim Wenk

Fränkischer Sommer – Karpfenteich und blauer Himmel

Zum Abschluß diesmal keine Blumenbilder,  sondern Karpfenteich in herrlicher fränkischer Sommerlandschaft bei 35°C und keinem Wind und, ach ja man sieht es glaube ich, keiner einzigen Wolke am Himmel. Den Karpfen geht es aber gut, sie sind munter und fressen fleißig. 
Karpfenteich im Juli (c) by Joachim Wenk
Karpfenteich im Juli (c) by Joachim Wenk

In der Erlenhecke um den Weiher blüht es doch tatsächlich auch ganz hübsch.

Blüten am Karpfenteich (c) by Joachim Wenk
Blüten am Karpfenteich (c) by Joachim Wenk

Blüten am Karpfenteich (c) by Joachim Wenk
Blüten am Karpfenteich (c) by Joachim Wenk

gemulchte Kartoffeln und quietschbunte Stauden

Vollgepackter Monat Mai

Mich würde doch wirklich einmal interessieren, wie das bei euch ist. Mein Mai ist vorüber und ich bin irgendwie ganz durch den Wind. In vier Wochen unsere beiden Geburtstage gefeiert,  Kirchweih gehabt, fast keine Woche ohne Feiertag – der den normalen Rhythmus ja auch wieder durcheinander bringt – und endlich „Sommer“, daß alles was grün ist, am liebsten auf einmal raus ins Beet will. Und das was im Beet steht, nämlich das Unkraut, sollte rasch wieder raus aus dem Beet. Nebenher noch das übliche Leben. Also ich jedenfalls könnte grad mal ’ne Pause vertragen…..
Ihr habt es sicher schon gemerkt, dass ich beschäftigt bin, weil meine Nachrichten hier eher selten bis sporadisch kamen. Bevor ich also heute in den Garten gehe, ist es mir eine Herzensangelegenheit, endlich einmal wieder etwas von mir und meinem Garten zu berichten. 

Freud und Leid in nur einem Stückchen Gemüsegarten

Fangen  wir an mit meinem Gartengrundstück am Dorfweiher. Also hier liegen wirklich Freud und Leid unmittelbar nebeneinander. 
Die Kartoffeln gedeihen super prächtig. Mittlerweile haben wir es auch geschafft, eine dicke Mulchschicht aus Stroh aufzubringen. Gründlich darauf geregnet hat es auch.  Der Boden ist also feucht. Das Stroh hält die Feuchte im Boden, beschattet ihn, weil Kartoffeln ja kühlen und frischen Boden lieben. Und das Unkraut wird gut unterdrückt. Eine Sorge hier sind allerdings die Winden, die schaffen es natürlich auch durchs Stroh. Aber weil nichts anderes wächst außer Kartoffeln und Winden, kann ich sie immer gleich wieder orten und abreißen. 
Kartoffeln mit Stroh-Mulch (c) by Joachim Wenk
Kartoffeln mit Stroh-Mulch (c) by Joachim Wenk
Stroh als Mulch zwischen den Kartoffeln (c) by Joachim Wenk
Stroh als Mulch zwischen den Kartoffeln (c) by Joachim Wenk
Kartoffelkäfer habe ich mein Lebtag noch nie in einem meiner Gärten gehabt. Hier allerdings hat mich die Nachbarin schon gewarnt. Und was soll ich sagen, vor etwa 14 Tagen ging es los. Kartoffelkäfer auf den Kartoffeln. Viele davon frisch beim Poppen. Also ging ich alle ein bis zwei Tage hin und sammelte sie ab. Wo ich sie sah entfernte ich auch die knallorangenen Gelege auf den Blattunterseiten. Jetzt ist es wohl geschafft. Wenn ich zu den Kartoffeln gehe, muß ich schon arg suchen, um überhaupt noch einen zu  finden. Das ging ja doch noch mal gut. 
Das war als die „Freud“ im Weihergarten. Kommen wir jetzt zum „Leid“. 
Hier rede ich von meinem Grünspargel, auf den ich mich so freute und den ich mit so viel Liebe und gestreng aller Anleitungen gepflanzt habe. 40 Wurzeln vergraben  und nur zwei, ja es wurden nicht mehr, zwei poplig mickrige etwa 15 cm hohe Spargelpflanzen mit jeweils nur einem einzigen Trieb sind das Ergebnis. 2 von 40?! Also das enttäuscht mich echt und ich weiß nicht an was es gelegen hat. So ein schlechtes Ergebnis habe ich ja noch nie im Garten erzielt. 

Mulch und Mischkultur- im Gemüsegarten wächst diesjahr alles prächtig

Bessere Ergebnisse habe ich da im Gemüsegarten vor zu weisen. Die konsequent aufgebrachte Mulchdecke erweist sich auch hier als nützlich. Der Boden ist locker und sehr gut belebt. Sobald ich ein Loch grabe, um etwa wieder ein Gemüsepflänzchen einzusetzen, sehe ich Regenwürmer, Asseln, Tausendfüssler und anderes Getier. Mittlerweile ist auch das große Getier wieder da und wirft mächtige Haufen auf. Überall und meist in den Gemüsereihen. Vertreiben konnte ich ihn  noch nie. Weder mit Lärm noch mit Gestank. Also bleibt der oder die Maulwurf/Maulwürfin eben und frißt meine Würmer (schade) und Engerlinge (juchu) und durchwühlt meinen Garten. 
Das frühe Weißkraut steht sehr schön im Beet. Noch keinen weiße Fliege und keine Erdflöhe und keine Kohlweißlinge. Mal sehen wie das Jahr weiter geht. 
früher Weißkohl und Meerrettich (c) by Joachim Wenk
früher Weißkohl und Meerrettich (c) by Joachim Wenk

Mischkultur im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Mischkultur im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk

Hier beim Blaukraut sieht man ein wenig die Spinatblätter der  Gründüngung zwischen dem Blau des Krautes hervorspitzen. Erdflöhe mögen angeblich keinen Spinat, daher dieses Jahr mal ein Test, ob die Gründüngung hilft, sie zu vertreiben.

Blaukraut mit Untersaat von Spinat gegen Erdflöhe (c) by Joachim Wenk
Blaukraut mit Untersaat von Spinat gegen Erdflöhe (c) by Joachim Wenk

In diesem Beet haben wir aber mal wirklich Mischkultur. Salat wird bald nicht mehr darin stehen. Der Blumenkohl fängt jetzt auch richtig an zu  wachsen. Zwischen Kohl und Salat habe ich Einlegegurken gepflanzt. Bis die richtig wachsen, ist das andere fast abgeerntet und die Gurken haben Platz. Auch Kürbis habe ich hier her gesetzt.  Noch ist er klein. Die Erbsen blühen bereits. Wenn sie abgeerntet sein werden, kann der Kürbis richtig los wuchern. Und schließlich stehen noch ein paar Tomaten und Paprika hier, die nicht mehr in ihre eigentlichen Beete passten.

Mischkultur im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Mischkultur im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk

Der Sommerwirsing ist dieses Jahr schön wie noch nie. Herbst- oder gar Winterwirsing baue ich nicht mehr an, weil der noch nie etwas geworden ist. Der ist einfach nicht gewachsen.

früher Wirsing (c) by Joachim Wenk
früher Wirsing (c) by Joachim Wenk
Die Salatgurken sind noch klein. Das macht nichts. Die zur Beschattung dazwischen gepflanzten Sonnenblumen sind ja auch noch klein. 
Salatgurken (c) by Joachim Wenk
Salatgurken (c) by Joachim Wenk

Und hier wieder meine geliebten Blauwschokker-Erbsen. Die Blüte beginnt.

Blauwschokker Erbsen Blüte (c) by Joachim Wenk
Blauwschokker Erbsen Blüte (c) by Joachim Wenk

Die Frühkartoffeln wuchern. Schon drei Reihen Schnur habe ich an den Stützstäben hoch spannen müssen, damit sie halbwegs im Zaum gehalten werden können.

Frühkartoffeln (c) by Joachim Wenk
Frühkartoffeln (c) by Joachim Wenk

Wirklich spannend ist der Vergleich zwischen den Blauhilde Stangenbohnen und den Afrikanischen Meterbohnen. Die Blauhilde ist über 40cm hoch und schlingt sich um die Schnüre. Die Meterbohnen haben gerade mal ein zweites Blattpaar und hocken geduchkt am Boden. Von Kletterpflanze noch keine Spur.

Stangenbohne Blauhilde hinten , Meterbohnen vorne (c) by Joachim Wenk
Stangenbohne Blauhilde hinten , Meterbohnen vorne (c) by Joachim Wenk

Warum bei den Weihern der Rasen so unregelmäßig gemäht wurde

Bei den Karpfenweihern ist einmal wieder Rasenmähen angesagt. Überall blühen die weißen Margeriten . 
Margeriten-Wiese  (c) by Joachim Wenk
Margeriten-Wiese  (c) by Joachim Wenk
Nach dem Mähen stehen jetzt überall Inseln im gemähten Gras. Die Margeriten müssen natürlich verschont werden. Erstens wäre ja sonst die Blüte vernichtet und zweitens hätten wir dann bald keine Margeriten mehr in der Wiese. Man muß ihnen schon die Chance geben sich über Samen zu vermehren. 
Margeriten-Wiese  (c) by Joachim Wenk
Margeriten-Wiese  (c) by Joachim Wenk

Von quietschbunt bis pastellig oder in farblicher Harmonie – mir gefallen sie alle.

Im Ziergarten blüht es quietsch-bunt. Zum Beispiel die dottergelbe Trollblume, ein Geburtstagsgeschenk von der Erika, neben der pink-roten Spornblume.
Spornblume und Trollblume (c) by Joachim Wenk
Spornblume und Trollblume (c) by Joachim Wenk

Unter Troll und Sporn fängt auch der Natternkopf an zu blühen. Das freut mich besonders, dass der sich selbst ausgesät hat. Er ist zwar dann später im Jahr ein echt biestiges und wucherndes Geschöpf. Die Blüten erscheinen aber über viele Monate und sind eine Festtafel für all meine Hummeln im Garten.

Hummel-Liebling Natternkopf (c) by Joachim Wenk
Hummel-Liebling Natternkopf (c) by Joachim Wenk

Dunkelblauer Storchschnabeln und rot-pinke Weigelie.

Geranium phaeum und Weigelie (c) by Joachim Wenk
Geranium phaeum und Weigelie (c) by Joachim Wenk

Ach so ja, pastellig geht auch. Die ersten Blüten vom Rambler im Walnußbaum sind da. Gut dass es so kühl ist, da hält die Pracht länger.

Ramblerrose Paul's Himalayan Musk (c) by Joachim Wenk
Ramblerrose Paul’s Himalayan Musk (c) by Joachim Wenk

Die Haferwurzeln haben sich überall im Garten ausgesät. Jetzt blühen sie in den Staudenbeeten wie hier bei der Terrasse oder im Gemüsegarten irgendwo in den Beeten.

Blüte der Haferwurzel (c) by Joachim Wenk
Blüte der Haferwurzel (c) by Joachim Wenk

Der neue Zierlauch (Allium bulgarium) vor dem schon länger dort stehenden und wirklich wuchernden, pardon wuchsstarken Storchschnabel „Nimbus“ mit sehr fein gefiederten hübschen Laub.

Storchschnabel Nimbus und Zierlauch Allium bulgarium (c) by Joachim Wenk
Storchschnabel Nimbus und Zierlauch Allium bulgarium (c) by Joachim Wenk

Storchschnabel „Nimbus“

Storchschnabel Nimbus (c) by Joachim Wenk
Storchschnabel Nimbus (c) by Joachim Wenk
Ich hatte ihn schon verloren geglaubt. Er ist nicht so wuchskräftig und war dann letztes Jahr einfach verschwunden. Dieses Jahr sehe ich dort plötzlich seine Blüten. Er brauchte wohl ein Päuschen, der Storchschnabel „Summer Skies“. 
Storchschnabel Summer Skies (c) by Joachim Wenk
Storchschnabel Summer Skies (c) by Joachim Wenk

Die Rosen blühen nach und nach auf. Hier die Rose de Resht.

Rose de Resht (c) by Joachim Wenk
Rose de Resht (c) by Joachim Wenk

Etwas zarter und feiner als das gelbe, ist das rosa farbene Brandkraut. Hier über blauen Flockenblumen. Ja, ich kann auch harmonierende Farbkombinationen pflanezn!

rosa Brandkraut  (c) by Joachim Wenk
rosa Brandkraut  (c) by Joachim Wenk

Die Blüte der weißen Pfingstrosen sieht ihrem Ende entgegen. Dafür blühen jetzt nacheinander die rosafarbenen auf.

weiße Pfingstrose  (c) by Joachim Wenk
weiße Pfingstrose  (c) by Joachim Wenk

weiße Pfingstrose  (c) by Joachim Wenk
weiße Pfingstrose  (c) by Joachim Wenk

Immer wieder ein Schauspiel ist die blaue Pracht dieses Storchschnabels.  Er war schon vor mir im Garten und daher habe leider keine Sortenbezeichnung.

blauer Storchschnabel  (c) by Joachim Wenk
blauer Storchschnabel  (c) by Joachim Wenk

Es ist Frühsommer – Zeit für Hollerküchle

Das phänomenologische Zeichen für den Frühsommerbeginn ist die Holunderblüte.  In unserer Hecke wuchern zwei Sämlinge. Weil der freistehende Strauch im Vorgarten nicht so große Blüten hat, lassen wir die Wildlinge einfach wachsen. Zur Blüten- und Beerenernte.
Holundersämlinge in der Ligusterhecke (c) by Joachim Wenk
Holundersämlinge in der Ligusterhecke (c) by Joachim Wenk

 Klar, daß wir gestern gleich einmal die noch läusefreien Blüten in der Küche verwendet haben. Es gab Hollerküchle. Die Küche roch noch am Abend nach Holunder und nicht nach Frittierfett.
Das Rezept gibt es HIER
Hollerküchle (c) by Joachim Wenk
Hollerküchle (c) by Joachim Wenk