Aprilwetter im Mai

(C) by Joachim F. Wenk
Aussicht im Regen

So habe die Aussicht aus meinem Fenster erwartet, als ich heute morgen aufgewacht bin. Zumindest hat es der Wetterbericht so vorhergesagt.

(C) by Joachim F. Wenk
Aussicht bei  Sonnenschein

Und so hat es dann ausgesehen 😉
Was für eine schöne Überraschung für einen Pfingstsonntag.
Nachdem wir also gemütlich gefrühstückt haben und ich mit den Hunden Gassi war sind wir in den Garten  gegangen und haben uns ein wenig beschäftigt.
Volker hat mir mein Gemüsegartentürchen fertig gemacht. Es ist toll geworden, funktioniert wie geplant und sieht aus wie vom Fachmann gebastelt. Mein Gemüsegarten ist ja von Anfang an eingezäunt und das ist auch gut so. Wer, wie wir zwei Rüden als Mitbewohner hat kann mich da sicherlich verstehen. Darum war von Anfang an klar: der Gemüsegarten wird in den ehemaligen Hühnerlauf einziehen. Nach einem Jahr Gemüsegarten hat sich allerdings gezeigt, daß die Fläche zu klein ist und so habe ich dieses Frühjahr daneben noch ein Stück Wiese umgeackert und so neben dem Gewächshaus noch ein schönes Fleckchen Erde bearbeitbar gemacht. Weil das aber nicht mehr eingezäunt war, mußte eine Lösung her. Durch ein Stückchen Zaun und das neue Türchen ist jetzt der ganze Bereich eingezäunt, den Zwischenzaun vom Hühnerlauf habe ich entfernt und jetzt ist es wirklich ein schöner großer Gemüsegarten .

Weil das Wetter heute so schön ist habe ich mein Bohnenzelt aufgestellt. Ich habe das letztes Jahr im Internet bestellt und es hat sich als sehr praktisch dargestellt. Für Stangenbohnen muß man in der herkömmlichen Anbauweise eine Reihe langer Stangen in den Boden bekommen. Das sieht aber immer irgendwie krumm  und schief aus. Mit dem „Zelt“ hat man einen Rahmen am Boden, fixiert mit 4 großen Heringen. Eine zentrale Stange mit einem kleinen Rahmen oben auf bildet das Zentrum. Oben am Rahmen befestigt man nun die Schnüre (schöne grüne Schnur vom Lidl) und knotet sie unten am Rahmen fest. Fertig.

(c) by Joachim F. Wenk
Rankgerüst für Stangenbohnen

Also die Feuerbohnen sind gesteckt und ich freu mich ihnen beim Klettern zusehen zu können. Letztes Jahr hatte ich Stangenbohnen aber die waren kränklich und die Bohnen selbst fasrig-holzig. Daher probiere ich jetzt wieder die robusteren Feuerbohnen, die glaube ich bei uns in Franken dem Klima besser angepasst sind.

So und meine Kartoffeln sind nun auch endlich gepflanzt. Gekauft habe ich viel zu viele, oder Platz habe ich viel zu wenig. Es kommt immer darauf an wieherum man eine Sache betrachtet. Ich habe auch Ringelblumen und Kapuzinerkressen in die Hügel mit eingesät. Die sollen als Mischkultur für Kartoffeln sehr förderlich sein. Sicher sieht es auch optisch ansprechend aus. Darum probiere ich das einmal. Zumindest bei den späten Kartoffeln. Bei den frühen Sorten wäre sicher die Ernte im Gange oder gar vorüber bis die Blumen blühen würden. Und beim Ernten gehen die sicherlich kaputt. Also habe ich sie dort erst garnicht hingesät.

(c) by Joachim F. Wenk
Kartoffelbeete

Mit dem Wetter habe ich heut angefangen und mit dem Wetter werde ich wieder aufhören.
Mittlerweile regnet es doch. Aber sagt selbst. Im Mai ist ein Garten doch sogar bei Regen schön. Oder? Zumindest wenn man selbst im Trockenen sitzt.

(c) by Joachim F. Wenk
Aussicht bei Regenwetter

Geburtstag

Ein ganz wundervolles Wochenende liegt nun hinter uns. Gut  –  wundervoll war alles außer das Wetter, das muß ich zugeben. Wir haben  Volkers Geburtstag gefeiert und vielen lieben Besuch gehabt. Und auch für den Garten hat der Geburtstag wieder neues mitgebracht.
Wir haben einen  Brunnen  mit Beleuchtung geschenkt bekommen. Am Foto seht ihr ihn. Also zumindest erst einmal den Bausatz und den künftigen Standort. Jetzt muß er nur noch eingegraben und ein Stromkabel verlegt werden. Und wenn ich dann unter meiner Haselnuss sitze, bei Kaffee und Kuchen oder einem kühlen Bierchen nach Feierabend, kann ich den Brunnen beobachten und dem Plätschern lauschen.

Ein üppig blühendes kleines Rosenbäumchen hat Volker bekommen. Das hat seinen neuen Terracotta-Topf schon bezogen und schmückt die Ecke neben der Haustür.

Eine Glockenpaprika haben wir bekommen und diese gleich ins Gewächshaus gesetzt. Gerade habe ich gegoogelt nach Glockenpaprika. So etwas habe ich ja noch nie gesehen. Die sind ja total süß die Früchte. Also wohl nur optisch denn geschmacklich gehören sie laut Beschreibungen im Internet zur feurigen Fraktion der Paprikas. Und hoch werden die  – hoffentlich ist da neben der Tomate im Gewächshaus genügend Platz. Wenn die wirklich so schöne Früchte trägt und man diese auch einigermaßen essen kann, werde ich auch versuche sie zu überwintern. Ich habe vergangenes Jahr auch eine Andenbeere im Gewächshaus gehabt und wie immer hat sie wahnsinnig reich getragen, aber zu spät im Jahr als dass die Früchte reif geworden wären. Ich habe sie im Herbst mit dem Spaten ausgegraben, stark gestutzt, in einen großen Kübel gestellt und mit den Geranien überwintert. Seit vielen Wochen schiebt sie Blätter und Triebe und blüht schon seit einger Zeit. Ich werde sie jetzt nach den Eisheiligen auspflanzen. Da muß ich dann die langen Triebe gut stützen um sie vor Bruch zu bewahren. So gelingt mir aber sicherliche eine reichere Ernte als sonst. Und genauso könnte ich ja die Glockenpaprika überwintern.

 Maaaaannnnn und ich bin doch so ungeduldig und das alles wächst soooooo langsam. Zumindest meine ich es auf meinen Rundgängen. Jetzt gärtnere ich schon so lange, aber die Geduld hat sich irgendwie noch nicht eingstellt.
Aber eine von meinen diesjahr gepflanzten Stauden blüht tatsächlich schon. Ein pinkfarbener Storchschnabel. Und die ersten Radieschen haben wir geerntet. Es wird schon werden. Jetzt bin ich auch froh dass schon die Eisheiligen da sind und garnicht sooo kalt. Also wohl ohne Bodenfrost bei uns. Am Mittwoch kommen dann hoffentlich (vorausgesetzt meine Zeit langt) die Tomaten ins Beet und Zucchini und Co. Die restlichen Kartoffeln ebenfalls. Ich habe mir noch ein paar Tomaten nachgesät. Die habe ich gestern pikiert. Naja, die werden dann wohl etwas später anfangen zu tragen, aber ich glaube die holen noch auf. Und 4 Kürbiskerne habe ich gesteckt. Nach ewiger Zeit ging einer auf. Den habe ich auch gestern eingetopft. Und da ich die anderen Töpchen aus Zeitungspapier (selbstgedreht mit dem Holzstempel für solche Töpfchen, was sehr praktisch ist) habe stehen lassen habe ich gesehen, daß JETZT noch einer keimt. Also ich war der Meinung dass Kürbis schneller keimt. Das sind jetzt wirklich schon ein paar Wochen her, daß ich gesät habe. Ich freue mich dennoch nun noch einen zweiten Kürbis auspflanzen zu können.

  (C) by Joachim F. Wenk

  (C) by Joachim F. Wenk
unser beleuchteter Brunnen, der Anfang

  (C) by Joachim F. Wenk
unser beleuchteter Brunnen, der Anfang

  (C) by Joachim F. Wenk
kleiner Storchschnabel in Blüte

Heute starte ich mit meinem TraumGarten-Blog

  (C) by Joachim Wenk

Also gut versuche ich es nun doch.Jetzt habe ich das Internet durchforstet und viel probiert und wieder verworfen, aber die Idee etwas über meinen wunderbaren Garten und mein noch wunderbareres Hobby zu erzählen lässt mich nicht in  Frieden .Vielleicht erzählt mir ja auch  jemand was über seinen  Garten oder seine Gartenträume. Ich habe noch einige Projekte im und um den Garten vor. Hier wäre ein Erfahrungsaustausch auch sehr schön. Jetzt muß das alles erstmal richtig starten. Mal sehen was daraus wird. Ich bin gespannt…