Vor dem Zaun und hinter dem Zaun – mein Landgarten im Juli

Der Zaun um den Gemüsegarten ist jetzt fertig angebracht. Ich wusste doch, dass die Haselnuss-Staketen hilfreich sind für schöne Fotomotive. Aber auch sonst bietet der Garten jetzt im Juli mehr als genug Motive und Gartenszenen, die es wert sind, gezeigt zu werden.

Im Gemüsegarten wird noch immer gepflanzt und jetzt auch geerntet.

Und wieder einmal bin ich meinen romantischen Vorstellungen vom Garteln erlegen und habe mich selbst getäuscht. Wenn Ende Mai, Anfang Juni endlich alles an Gemüse gesät und gepflanzt ist, so dachte ich, wird es gottseidank etwas ruhiger im Gartengeschäft. Sieben Jahre mache ich das nun und werde einfach nicht schlauer. Die ruhiger Phase kommt doch erst ab August.

Die Ackerbohnen habe ich so gerade noch rechtzeitig geerntet und eingefroren. Ein paar Tage länger und ich hätte sie gleich ausreifen und trocknen lassen müssen. Dann aber wären wieder so viele Käfer drin und die Ernte wäre kaputt.

Für die Erbsen, die heuer ewig nicht keimten und nicht wuchsen war ich zu spät. Ganz vergessen hatte ich sie und plötzlich waren die vielen Schoten überreif. Die Erbsen schmeckten nicht mehr gut. Aber wegwerfen? Nach all der Arbeit?

Auch hier habe ich das Problem, dass sie beim Ausreifen alle vom Käfer zerfressen werden. Das ist dann nicht mehr appetitlich. Ich wurde kreativ. Beim Blanchieren warfen sie die harte Samenschale ab, die dann oben am Wasser schwimmend leicht abgeschöpft werden konnte. So habe ich sie dann im Dörrapparat über Nacht getrocknet. Jetzt der Test. Die kommende Nacht habe ich ein paar eingeweicht. Am nächsten Morgen waren sie wieder prall und rund und noch immer grün. Nicht all zu hart benötigten sie nur eine kurze Kochzeit und waren dann fertig. Der bittere Geschmack der rohen, überreifen Erbsen war verschwunden und sie schmeckten wie getrocknete und gekochte Erbsen. Experiment gelungen! So können sie gut in Suppen und Eintöpfe wandern.

Der Knoblauch ist geerntet und trocknet.

Die roten Johannisbeeren sind verarbeitet und die Schwarzen und Weißen stehen zusamen mit den Himbeeren schlange an der Küchentür.

Ebenso scharren die Stachelbeeren mit den Hufen. Nicht mehr lange und die Bohnenernte beginnt. Es wächst alles prächtig im Gemüsegarten, was natürlich für prächtig Arbeit in der Küche sorgt. Das vergisst der eifrige Selbstversorger-Gärtner nur zu gern.

Wie gut, dass Brombeeren dann immer die letzten sind und noch eine Weile brauchen.

Die Neuen kommen und die Alten wollen den Platz nicht räumen.

In der Warteschlange befanden sich auch die Jungpflanzen, die jetzt ins Beet kommen.

Palmkohl „Nero die toscana“, Staudensellerie, Bataviasalat „Saragossa“ und Kohlrabi sind jetzt gepflanzt.

Der Saragossa ist der köstlichste Salat, den ich je geerntet habe jetzt im Sommer. Die Blätter sind auch bei Hitze knackig und der Geschmack so intensiv und doch mild, gar nicht bitter oder grün. Auch mit Dressing behalten die Blätter ihre knackige Konsistenz.

Bataviasalat Saragossa

Eigentlich wollen auch Blumenkohl und Broccoli aus den Topfplatten ins Beet. Die kann ich aber gerade so gar nicht unterbringen. Es fehlt der freie Platz.

Ach ja, der Blumenkohl ist schön wie nie und ebenfalls geerntet und eingefroren. Dort wäre Platz, aber Broccolie nach Blumenkohl zu pflanzen ist keine gute Idee. Irgendwas muss ich mir da noch einfallen lassen.

Eine etwas andere Nasch-Pflanze im Gemüsebeet.

Vielleicht setze ich mich erst einmal auf mein Bänkchen im Gemüsegarten und nasche von meine „Nasch-Erbsen“ gegenüber der Bank. Es sind keine Erbsen, aber sie schmecken wie diese und sehen aus wie diese. Nur, dass sie viel, viel kleiner sind. Auch ist die Pflanze eine Staude und winterhart. Sie blüht ununterbrochen und wird mir noch lange schön verpackte Snacks bei der Gartenbank in den Mund wachsen lassen.

Ein wenig zu weit von der Bank entfernt, als dass man davon naschen könnte, steht der Weintstock am ehemaligen Hühnerhaus. Er hat wieder reiche Ernte in Vorbereitung. Der Wein gefällt mir so sehr, dass ich mir einen Steckling davon machte. Dort wo ich ihn pflanzen wollte geht es doch nicht. Also wieder eine Platz-Suche im Garten. Die ist allerdings schon beendet. Der Platz ist gefunden und das entsprechende Klettergerüst ist für den Herbst vorgesehen.

Also wo bekomme ich jetzt den Platz her für die Jungpflanzen.

Auf dem Beet der Erbsen steht jetzt Kohlrabi und Zuckerhut. Auf dem Beet der Ackerohnen wächst Palmkohl und Staudensellerie.

Die Frühkartoffeln brauchen noch, die machen so schnell den Platz nicht frei. Sie wurden auch sehr spät im Frühjahr gesteckt, weil es ja unentwegt Frost gab.

Gleichwohl sind die ersten Frühkartoffeln bereits geerntet und zum Teil verspeist. Herrlich solche frischen Kartoffeln mit (!) Geschmack. Wie wuchsen, gesteckt Anfang April, in einem Mörtelkübel im Gewächshaus.

Blaukraut und Buschbohnen bleiben auch noch eine ganze Weile und erfreuen meine Gärtnerherz.

Von den Gurken im Frühbeetkasten ernte ich schon laufend sehr schmackhafte kleine Gurken. Davor steht Weißkraut. Ich weiß ja, dass es viel Platz braucht. Aber wenn man das dann im echten Leben sehen darf, wie groß allein eine Pflanze wird, wird man wirklich ehrfürchtig.

Der Rosenkohl und dahinter der Meerrettich ziehen erst im Winter aus. Ein wenig früher räumen die Pastinaken das Beet.

Zwischen den Tomaten ist kein Platz und im Gewächhsaus auch nicht.

Die Kräuter sind ja besonders hartnäckig und bewohnen ihr Beet gleich jahrelang. Auch hier wird laufend geerntet und getrocknet. Die Zitronenverbene habe ich auch zum ersten mal diese Saison abgeerntet. Der Verveine-Tee hat ein unvergleichliches Zitronenaroma. Das bekommt sonst kein Kräutertee hin.

Ich habe beim Blätterabzupfen mitgezählt. Über 80 Zweige habe ich geschnitten. Jetzt kann sie wieder treiben. Das ernte ich dann noch mal im Herbst, bevor ich sie ausgrabe und eintopfe. Sie ist nicht winterhart und überwintert mit den Kübelpflanzen.

Ich werde die Pflanzen irgendwie einzeln irgendwo dazwischen pflanzen müssen. Eine komplette Reihe wird nicht frei, das sehe ich jetzt.

Darüber zerbreche ich mir jetzt aber nicht weiter den Kopf. Der Garten bietet gerade so unendlich viel Schönes, dass ich mich davon gern und oft ablenken lasse.

Auch ein Gemüsegarten ist schön.

Genau genommen waren ja bereits die Bilder vom Gemüsegarten in all seiner Pracht in die Kategorie „Schönes“ ein zu ordnen.

Daher, bevor es dann zu Dekorativem und Blühendem übergeht, hier noch ein paar Bilder von hinterm neune Zaun um den Gemüsegarten.

Zaungäste

So ein Staketenzaun macht optisch wirklich viel her. Gerade wenn er, passend zu seiner rustikalen Optik von den passenden Zaungästen geschmückt wird.

Direkt vor dem Zaun aus Haselnuss-Ruten befindet sich das Staudenbeet. Dort gibt es jetzt vor allem den Phlox zu bestaunen und vor allem, gegen Abend, zu riechen.

Ungewohnte Anblicke im Staudenbeet.

Daneben steht eine ganz besondere Pflanzenkombination. Entstanden aus Platzmangel. Irgendwie bin ich ja zu jeder Jahreszeit auf der Suche nach freiem Platz für irgend was, das gepflanzt werden sollte. Diesmal war es wohl Knoblauch oder ein anderer Lauch, von denen ich einige ausprobiere und der Gewürzfenchel. Jetzt zeigt sich, dass die Kombination im Staudenbeet doch recht hübsch aussieht.

Und wer es verfolgt hat, erinnert sich an die Laterne im Staudenbeet. In der Landesgartenschau vergangenes Wochenende hatte ich ja eingekauft. Jetzt sitzt ein Sedum in der Laterne über dem Staudenbeet.

Damit verlassen wir den Bereich vor und hinter dem Zaun zum Gemüsegarten. Schließlich gibt es im restlichen Garten auch noch Bewundernswertes.

Dank dem Klimawandel – Urlaubsstimmung mit Sukkulenten.

Sedum, Sempervivum, Opuntien und Mittagsblumen sind meine neue Leidenschaft. Passend zum Klimawandel bei uns.

Kürzlich im Baumarkt gab es Pflanztöpfe und Schalen zum halben Preis. Glasiert und frostfest. Da habe ich zugeschlagen. Ein paar Grüne (zum Beispiel für eine Buchs auf der Terrasse) und auch diese blaue Schale. Darin die Mitbringsel der Landesgartenschau und das mediterrane Urlaubsgefühl ist perfekt.

Es blühen aber nicht nur die frisch gekauften Sukkulenten und Steingartenpflanzen. Auch welche, die ich schon länger hege und pflege erfreue immer wieder mit ihren übergroßen Blütenständen.

Unkraut statt Insektenhotel.

Ui, da kuckst du. Was ist denn das? Kräuter im Staudenbeet ist man hier ja bereits gewöhnt. Aber jetzt auch noch Unkraut? Ja! Wenn es schön blüht und den Insekten hilft, darf es im gewissen Rahmen stehen bleiben.

Hier also wilde Schafgarbe und ausufernder Oregano/Dost am äußersten Zipfel des Staudenbeetes im Vorgarten.

Ja die Insekten. Ich habe kein Insektenhotel aber dafür unendlich viele dieser Tierchen überall und auf allen Blüten. Es gibt ja genug davon und die allermeisten sind für Insekten als Futterpflanze geeignet. Hier haben sich an der runden Tafel ein ganze Horde Schwebfliegen (?) im Mohn eingefunden.

Auch selbst aussähende Blumen wie die Nachtkerzen oder der Borretsch, der hier die Königskerze umgarnt gehören zu gern besuchten Blüten.

Wenn raschelt und hüpft: Gruselmomente im Garten.

Es gibt im Garten verwilderte Ecken, Totholz bewusst im Beet gelagert oder an Büschen und Bäumen und die vielen Blüten. Da merkt man am Gewimmel und Gewusel überall. Unterm Mulch wuseln wieder andere genossen und irgendwo dazwischen hüpft und quakt und brummt und raschelt es in allen Ecken und düsteren Bereichen. Manchmal gruselt es mir schon, wenn überall die seltsamsten Gestalten herumfleuchen. Immerhin bin doch recht schreckhaft. Oft muss ich so einen Gesellen zur Rede stellen und ihn auffordern, das Erschrecken künftig zu unterlassen.

Schön sind da Flecken wie das Rondell unterm Hausbaum. Von allen Seiten einsehbar und gut beleuchtet. Hier erschrickt mich allerhöchstens ein Laufrosch.

Bei meiner heutigen Haupt-Aufgabe, dem Heckenschneiden, blieb ich auch unerschreckt. Allerdings habe ich auch hier leider sehr viel fliegendes Gesindel aufgescheucht. Fliegen, Fliegen und nochmal Fliegen. Die sind dieses Jahr ganz besonders lästig und treten in ungekannt großer Zahl auf. Aber die nun ist auch die zweite Hecke geschnitten und es ist hier wieder Ruhe für ein Jahr. Bleiben jetzt nur noch zwei Hecken, dann bin ich fertig.

Hinterm Grunstückszaun das Beet ist diese Jahr die Katastrophe. Da ist nur noch Giersch. Aber das nahm ich von Anfang an bewusst in Kauf. Im Herbst wird es ausgebaggert und er ganze Bereich da vorn neu gestaltet. Da machte ich mir nicht mehr die Mühe den hier extrem wuchernden Giersch zu beseitigen. Zudem versuche ich in dem sehr schlechten Sandboden da vorne seit 8 Jahren wirklich vergebens etwas an Staude oder Sommerblume am Leben zu halten. Es gelingt einfach nicht.

Und so geht wieder ein Tag langsam zu Ende. Daher verabschiede ich mich mit einem letzten Bild vom Staudenbeet. Bananenstaude und Yucca im Abendlicht.

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25 Antworten auf „Vor dem Zaun und hinter dem Zaun – mein Landgarten im Juli“

  1. Lieber Achim,
    Du bist und bleibst mir ein tolles Vorbild mit Deinem Engagement. Wenn Du nichts wärst, würde ich es so manches Mal schleifen lassen im Garten und den rechtzeitigen Einsatz verschlafen. Dabei geht es mir wie Dir, nur herumsitzen und den Pflanzen beim Wachsen zuschauen ist nicht mein Ding. Glücklich bin ich, wenn ich im Garten, vor allem beim Gemüse, was gerissen habe. Damit ich nicht wieder hinten dran bin, habe ich mir eine Interimslösung für das Wintergemüse überlegt. Ganz so viel Platz wie ihr zwei Beide habe ich hier leider nicht. Nun bastele ich mir tragbare Beete in Kisten, die nach Abgang der Tomaten ins Gewächshaus umziehen.
    Der Haselnusssteckenzaun sieht total schön aus! Den Saragossa habe ich mir notiert, mal schauen, wo ich den jetzt noch bekomme. Hier im Laden war diesbezüglich jedenfalls Fehlanzeige.
    Ich habe mich köstlich amüsiert über Deinen Kommi zu den überperfekten Blogs und Bilderbuch-Gemüsegärtnern. Gerade bei Youtube gibt es allerdings auch einige wenige , die deutlich authentischer rüberkommen und auch mal ihre Fehler zeigen. Die sind mir dann sympathisch.
    Liebe Grüße
    Karen

    1. Hallo Karen,
      da machst du mich aber mächtig stolz, wenn du so über mich und meinen Blog schreibst. Vielen lieben Dank dafür!
      Der Salat kommt bei mir von Biogartenversand: https://biogartenversand.de/biosaatgut/gemuese/salat/art/eissalat-und-batavia///bataviasalatsaragossa/produkt
      Das finde ich toll, dass du dir so viel Gedanken um dein Wintergemüse machst. Was tust du in die Kisten? Ich fange im Gewächshaus erst an, wenn die Tomaten raus sind. Dann kommt der vorgezogenen Salat oder die Winterzwiebeln rein.
      Ja die perfekten Blogs, ich rege mich immer auf und eigentlich habe ich gar keinen Grund. Jeder muß das schreiben, was er will und wie er will. Das vergesse ich leider viel zu oft und zu schnell. Bei Youtube bin ich so gut wie gar nicht. Schau ab und an mal bei bestimmten rein und werde immer bestätigt, dass mir das zu viel Gelaber und leere Zeit ist. Und man kann nicht vorscrollen, wie in einem Text, ohne einiges nicht mit zu bekommen. Stichwort Querlesen.
      Der Zaun kommt in einer ganz interessanten Angelegenheit tatsächlich in meinem neuen Beitrag wieder vor. Ich habe mit meinem Haselnußzaun um den Gemüsegarten quasi den Urgarten wider erschaffen….

      Viel Spass beim Relaxen im Garten. Liebe Grüße, der Achim

  2. Hallo Achim,
    deine Erbsen Tippis sind eine Augenweide. Der Knoblauch und Fenchel im Staudenbeet gefällt mir sehr, das bringt mal Abwechslung. Gemüse kann wirklich sehr schön sein. Das Foto im Post von der Landesschau , dieses Gemüsebeet ist ein wirklicher Gartentraum.
    Der Saketenzaun ist sehr schön. Ich liebe ja die Malven, habe sie zurück geschnitten und hoffe das sie weiter blühen.
    Hier in meinen kleinen Töpfen auf der Gartenmauer blüht doch tatsächlich eine Ballonblume, früher hatte ich sie im Garten, nun jahrelang nicht gesehen.
    Ich wollte eigentlich zwei größere Pflanzen Phlox und Bartfaden vom Gärtner einpflanzen, bis die Hitze vorbei ist werden sie wohl nicht mehr blühen. Die Buchs hatten wir geschnitten bei „Buchsbaumwetter“, also Bedeckt und ein paar Tage nicht heiß, nun sind sie etwas braun.
    Es ist es fast wie mit deinem Giersch, angefangen hatte es mit einer kleinen Ecke merkwürdiges Gras im Rasen. Das ich immer wieder aus zu stechen versuchte. Fast die Hälfte vom Rasen ist nun voll. Es ist Rothirse, die Pflanze stirbt im Winter ab, aaaaber der Samen bleibt über 5 Jahre keimfähig, Pro Pflanze 1200 Samen, Blütezeit bis Okt. Na Bravo.
    Ups, war ja klar, das Earl- Grey Eis mit gerösteten Kirschen ist fertig. Und ich habe eine Eis App gewonnen
    Grüße aus Franken, Helga

    1. Hallo Helga,
      das Tippi ist ein Bohnentippi und dreieinhalb Meter hoch, kommt vielleicht am Foto nicht so rüber. Die Bohnen sind schon oben und hängen jetzt wieder nach unten. Puh und das mit der Rothirse klingt wirklich nicht so, als wollte man die im Garten haben. Wenn zu Wurzelausläufern wie beim Giersch dann noch die unzähligen Samen dazu kommen, ist man ja echt auf verlorenem Posten. Und ja, pflanzen sollte ich auch einiges (an Gemüse) aber bei der Hitze konnte ich nicht. Hoffe auch, dass es jetzt rasch besser wird und es im Garten wieder voran geht. So richtig wachsen tut ja bei den Temperaturen auch nichts. Eher verbrennt alles, viele Blätter sind schon kaputt und versengt von der gnadenlosen Sonne.
      Gratuliere dir zur Eis-App.Wir haben gerade mit dem Tupper-Sorbet-Maker ein paar Mal Sorbet gemacht. Nur gefrorene Früchte rein und etwas Sahne und durchdrehen. Erdbeere und Banane war gerade dran. Morgen will ich meine geliebte schwarze Johannisbeere probieren, ob das auch geht.
      Liebe Grüße und ein schöne Wochenende wünscht dir der Achim

      1. Hallo Achim,
        ich hatte doch die Erbsen gemeint, klar sind das keine Tippis. Nur das Wort gefällt mir so gut. Heute wieder gegraben 1 m2 gut eine Stunde, für das kleine Beet im Vorgarten. Rothirse und Rotklee, geben sich die Klinke in die Hand. Im Gartencenter sagen sie 1x Woche Rasen mähen, Doch was ins Beet wandert muss ich ja entfernen. Jetzt laufen die Vergissmeinnicht auf, vielleicht wird das etwas unter drückt. Trotz dem endlich mal normales Gartenwetter.

        Eine neue Pflanze hat sich angesiedelt, von selbst aufgegangen, Es ist das Berufskraut, heißt auch Feinstrahl, genau zwischen den Rosen ich hoffe es sät sich aus. Das gefällt mir. Ich habe lange gebraucht bis ich wusste was es ist.

        Die Eis App sagt nach Eingabe der Zutaten aus, Ob Fett, Zucker, Trockenmasse, Wasser stimmen. Ich komme nicht so richtig klar mit meinen beiden Rezepten, da hatte ich früher einen EL. Eisbasis beigemischt und alles war aus dem Tk-fach cremiges Eis ohne Kristalle. Freut mich das du weiter machst.

        Grüße aus Franken, schönes Wochenende, Helga

  3. Hallo Achim,
    hier kann man nicht nur viel im Post erfahren, sondern auch in den Kommentaren…dann muss ich schnell meinen Knoblauch ernten. Den besten Zeitpunkt dafür hab ich noch nie heraus gefunden.
    Dein Gemüsegarten sieht dank perfekter Bewässerung prima aus und sogar dir Phloxe sind Prachtstücke.
    In Heilbronn legte man im hinteren Teil der Anlage auch sehr viel Wert auf nachhaltige Bepflanzung, die man nicht gießen muss. Da gibts auch einige Stauden, die robust sind. Inzwischen bin ich hier auch ein Fan der Delosperma/ Mittagsblumen. Sie brüten gerade in der Sonne die allerschönsten Blüten aus.
    Gestern hab ich in Ermangelung von Rasenschnitt mein Tomatenbeet zum ersten Mal mit Schilf gemulcht. Der BN hatte es am Weiher geschnitten und zum Trocknen aufgehäuft. Das macht sich ganz gut…
    Dein Gierschbeet klingt eigentlich ideal für eine schotterige Bepflanzung a la Naturgarten oder mit Hauswurzen und Sedum.
    LG Sigrun

    1. Hallo Sigrun, vielen lieben Dank für deinen Kommentar.
      Also den Knoblauch rausmachen, wenn die Blätter anfangen gelb zu werden. Wenn man zu lange wartet zerfallen die Knollen unterirdisch in die einzelne Zehen.

      Meinen geliebten Gemüsegarten solltest du jetzt mal sehen, nur so kurze Zeit danach. Da verwelkt und vertrocknet alles. Himbeeren verbrennen am Strauch. Alles ist welk trotz Bewässerung. Boden nur leicht feucht. Wie es am Weiher unten aussieht weiß ich nicht, trau mich nicht runter. Im Gewächshaus 38 Grad Paprika und Tomaten hängen schlaff nach unten. Der Rasen fängt jetzt an braun zu werden und und und. So schnell wird es wohl keine Beiträge mehr geben können, so sehr ich auch möchte. Übrigens war deine Mailadresse ganz korrekt gespeichert. Solltest eigentlich Nachrichten erhalten haben. Habe noch mal Bestätigung gesendet. Schau auch mal im SpamOrdner nach.
      Super Idee mit dem Schilf. Mulch ist so hilfreich. Bis Sonntag zum Beispiel war unten am Weihergarten alles super gewachsen und frisch, obwohl es schon lang heiß und trocken war. Unter dem Mulch feuchte Erde. Die Nachbargärten sehen ganz anders aus. Allerdings Temperaturen von weit über 30 Grad, 15 Sonnenstunden, niemals Regen (ausser mal ganz selten 2-5 l), da nützt dann auch der Mulch nicht mehr viel. Das ist einfach zu viel Hitze und Dürre. Im Vorgarten habe ich schon vor mediterrane STauden mit Kies zu pflanzen. Habe im Winter ein herrliches Buch gelesen und diese Kombination hat mir auf anhieb gefallen und könnte auch bei mir funktionieren. Brauche nur erst mal einen Baggerfahrer, der hilft.

      Ich wünsche dir eine schöne Zeit, lass uns die Daumen drücken dass doch einiges überlebt. Jetzt wird es ja erst noch so richtig heiß.

      Liebe Grüße, der Achim

  4. Lieber Achim,
    ich bin immer wieder beeindruckt, wenn ich lese, was Du so alles im Garten machst. Respekt.
    Schön finde ich auch, dass Du von Deinen Experimenten berichtest, wie hier mit den Erbsen, das sind gute Tipps.
    Bei uns im Garten sehen wir dieses Jahr zum ersten Mal tagsüber Mäuse durch den Garten laufen. Das haben wir sonst nie beobachten können und ich frage mich, warum das dieses Jahr so ist. Da erschrecke ich mich manchmal auch, weil ich nicht damit rechne.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche, und komm gut durch die Hitze.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    1. Hallo Wolfgang, ach ja ich würde noch so viel mehr probieren. Es ist einfach so schön, im Garten zu sein, zu arbeiten und alles mögiche zu probieren. Leider aber ist gerade ja die irre Hitze. Das macht mir und den Pflanzen und der Natur extrem zu schaffen, es sieht gerade nicht gut aus. Sicher siehst du tagsüber die Mäuse, weil sie auch am verzweifeln sind und Futter und Wasser suchen, so dringend, dass sie den Schutz der Nacht nicht abwarten. Und das wo doch die Dürre 2018 noch nicht verarbeitet ist. Wo soll das nur alles hinführen. Jedenfalls ist an Gartenarbeit und Gartenpflege gerade nicht zu denken. Sollte sähen und pflanzen aber das lass ich mal. Koche jetzt aus vertrockneten Beeren etwas Marmelade….

      Halt durch, vielleicht wird es mal wieder kühler und feuchter. Liebe Grüße, der Achim

  5. Hoi Achim
    Ich muss sagen Deine Erbsenwicken haben es mir grad angetan. Die suche ich unbedingt im Handel – was will man mehr: Mehrjährige Erbsen über die ganze Saison, falls ich Dich richtig verstanden habe.
    Deine Vielfalt ist wie immer erstaunlich. Ich freue mich natürlich schon auf Deinen nächsten Bericht.
    Grüess

    1. Liebe Pascale, mir gefallen die Erbsenwicken auch sehr. Sind aber halt irgendwie mehr eine nette Spielerie, weil die zwar sehr sehr viele Schoten tragen, aber die „Erbsen“ darin schon recht klein sind. Wenn du willst könnte ich dir ja Samen abmachen und schicken. Habe ja schon eine Anwärterin dafür. Und da ich gar nicht nach komme mit Naschen, werden sehr viele Samen reif. Ein weiterer Vorteil gegenüber den echten Erbsen. Sie werden nicht von den Erbsenkäfern befallen, werden also nicht wurmig und man kann in Ruhe ausreifen lassen. Aber dann glaube ich sind die Samen nicht mehr (wie bei Erbsen) essbar, da zu hart.
      Liebe Grüße, der Achim

  6. Hallo Achim,
    schöne Einblicke in Deinen Garten :-). Ich beneide Dich um Deinen Blumenkohl und Deinen Kohl. Ich denke, ich werde es aufgeben mit Kohl usw. Wie hälst Du Dir z.B. den Kohlweißling vom Hals bzw. vom Kohl ? Alles abdecken geht bei mir schwierig, dafür sind die Kohle zu sehr verteilt. Und auch ohne Kohlweißling und Co. wachsen sie nicht wirklich, trotz Dünger usw…
    Ja, auch ein Gemüsegarten kann schön sein, ich beneide immer die Gärten, in denen alles so wahnsinnig geordnet und ordentlich aussieht – bei mir geht es da eher etwas „wild“ zu, gepflanzt und gesät, wo Platz ist und da suche ich des öfteren ebenso wie Du – und viele andere – ein geeignetes Plätzchen für die fälligen Jungpflanzen.
    So ein Staketenzaun macht sich immer gut – sieht gut aus ! :-).

    Apropo Giersch: Wir haben auch so ein Feld, in dem wir seit Jahren einen erbitterten „Zweikampf“ austragen. Ich denke, ich habe ihn verloren ;-). Inzwischen lasse ich ihn dort wachsen, die Blüte sieht sogar ganz nett aus, aber ich achte darauf, dass er sich nicht weiter ausbreitet. Seinen Bereich habe ich ihm nunmehr überlassen, aber mehr bekommt er nicht ;-).
    Einen schönen Abend wünsche ich ! Birthe

    1. Hallo Birthe, der Blumenkohl war diese Jahr das erste Mal so schön. Hatte Glück damit. Der Weißkohl ist auch hervorragend heuer. Gegen den Kohlweißling spritze ich regelmäßig mit Niemöl. Das richt so stark auch lange noch auf den Blättern, dass er verwirrt wird und nicht weiß, dass das KOhl ist und man da drauf Eier ablegen kann. Wenn er es doch tut und die Larven fressen vom Kohl, wirkt das Öl dann bei ihnen innerlich und sie sterben. Aber bei dem Kohl, wie er hier abgebildet ist kann die Kohlweißlingsraupe eh nichts mehr anhaben, so kräftig ist der. Abdecken mit Vlies oder Gemüsenetz kommt auch bei mir nicht in Frage. Zu durcheinander habe ich alles gepflanzt (eben Mischkultur) und wenn das Netz drauf ist sehe ich nicht, was drunter alles los ist(Schnecken zum Beispiel oder weiße Fliege).
      Ja der Giersch. Jetzt ist der in den STaudenbeeten wieder unterdrückt von Stauden und Mulch oder Dürre. Aber im Früjahr geht es wieder los. Auch wo LÜcken im Staudenbeet auftreten kommt er gleich wieder raus. Ich muß eigentlich schon wieder rupfen, habe aber keine Zeit…..
      Man kann eben nicht immer und überall zu jeder Zeit gleichzeitig sein und werkeln .

      Liebe Grüße und schöne Zeit im Garten, wünscht dir der Achim

      1. Hallo Achim,
        Blumenkohl hatte ich im letzten Jahr ganz ordentlich, aber dieses Jahr wollte er so gar nicht. Eben, Netze erschweren außerdem noch das Unkrautjäten ;-).
        Giersch ist „unkaputtbar“, er lässt sich zwar kurzzeitig verdrängen, aber kaum wittert er eine Chance, ist er wieder da ;-).
        Dadurch lassen wir uns aber den Spaß nicht verderben, es gibt Schlimmeres als Giersch (Mäuse z.B. ;-)).
        Liebe Grüße, Birthe

  7. Hallo Achim,

    ja, diese Brutknöllchen kenne ich, die schmecken auf Butterbrot total lecker. Ich habe meinen welken Knoblauch mal fotografiert. Wirklich schade! Der hat gar keine Blüte bzw. Brutknollen angesetzt. 🙁
    Was muß denn da raus? Hat der dann im Erdreich MEHRERE Knollen gebildet oder nur eine einzige? Dann lohnt es ja gar nicht, wenn man die rausnehmen würde.

    Sind die von Dir beschriebenen Büschel denn was anderes, als wenn man den Knoblauch steckt, den man gekauft hat? Okay, da steckt man wohl nur eine Zehe, aber ich kann da keinen großen Unterschied erkennen?? Sind DANN unterwärts im Erdreich endlich mehrere Knollen oder auch immer nur eine? Das ist dann ja ein mageres „Geschäft“. 😉 Ich stelle es mir nämlich wie bei Kartoffeln vor, wo mehrere an einer Pflanze hängen.

    Und wenn ich tatsächlich Knoblauch ernten wollte von meinem, sofern er überhaupt welchen ausgebildet hat, ist dann keiner mehr in der Erde für nächstes Jahr? Also müßte ich davon dann wieder Zehen aufbewahren, um sie neu in die Erde zu stecken? Ich habe mir das irgendwie immer anders vorgestellt. 😉 Aber mich interessierten damals auch hauptsächlich diese Brutknöllchen, da ich die so gerne auf Brot aß. Kann mich nicht erinnern, mal nennenswert Knoblauch geerntet zu haben. 😉

    Interessant, Deine Wicken. Vielleicht sollte ich die auch mal versuchen. Salat hätte ich schon auch gern, aber das wird bei uns eh nichts. Man muß sich viel um das alles kümmern und das schaffen wir einfach nicht. Dann wird nichts Gscheites draus und das wäre schade!

    Wir essen natürlich auch gerne gute Sachen, aber wir können uns im Garten nicht zu viel Arbeit machen, es ist so schon alles viel und ich bin nicht die klassische Zier-Gärtnerin, die mit der Nagelschere den Rasen beschneidet, kein „Unkraut“ duldet und alles geschniegelt hat. Insofern hält sich die Arbeit im Ggs. zu solchen Gärten noch in Grenzen, ist uns aber dennoch schon zu viel. Vor allem muß man auch häufig zuhause sein, wenn man Gemüse hat und das können und wollen wir nicht.

    Ich finde es aber immer noch besser, die Leute gärtnern überhaupt, als ihre Grundstücke mit Steinen vollzuschütten. 😉 Und ein „Zier“garten kann auch viel Erholung bieten; einiges ist ja immer doch auch essbar. Wir haben da sogar auch mehr, als man meint. 😉 Nur eben kein Gemüse, wenn ich die 2 Mangold-Pflanzen mal wegrechne, die ich mir im Frühjahr als Pflanzen gekauft habe. Auch eher zur Zierde, aber wir essen sie natürlich, wenn sie groß genug werden.

    Also, ich glaube schon, dass es noch so einige gibt, die auch Gemüse anbauen und sich über Austausch freuen. Frauke/Patchgarden z.B. hat doch auch einen sehr großen Garten mit Gemüse, soweit ich mich erinnere … und da waren noch mehrere von denen ich weiß…. die ich aber auch nicht alle besuchen kann, da ich es zeitlich nicht mehr schaffen würde.

    Wirklich schön, dass die Laubfrösche sich bei Dir wohlfühlen! Ihr habt doch den oder die Teiche nebenbei, ich nehme an, dass sie dort ihr Laich ablegen?
    Wegen der Mücken kannst Du echt froh sein! Sogar meinen Mann haben sie heute arg gestochen, er hat einen 20 cm roten Fleck am Bein und ist sonst wirklich nicht empfindlich! Eigentlich suchen die Viecher mich immer heim! Das ist ganz schlimm geworden inzwischen. Manchmal hat man allein deswegen keine Lust auf Garten mehr!
    Ich war heute praktisch mit stichfester Kleidung im Garten, obwohl es wieder warm geworden ist. Lange Hose, unten an den Knöcheln extra eng geschlossen, langärmeliges Hemd, alles dicht zugeknöpft und den Rest eingesprüht (die Kleidung, damit ich nicht den ganzen Körper mit dem Giftzeug einnebeln muß) – es ist die Pest!!!

    Und wir haben hier auch Vögel, aber das nützt leider nichts. Irgendwo müssen die ja herkommen, vielleicht aus den Gartenteichen. Denn bei uns gibt es kein Wasser im Garten bis auf ein kleines Gefäß, dass ich alle zwei drei Tage mit neuem, Wasser fülle, damit sich gar nichts erst entwickelt.

    Danke, habe bestens geschlafen, war schon sehr früh im Garten, da ist mir die Zeit zu schade, mich an den PC zu setzen. Nun habe ich gerade mal eine kleine Pause eingelegt und konnte Dir antworten.

    Liebe Grüße und einen schönen Feierabend wünsche ich Dir
    Sara

    1. Hallo Sara, also irgendwie verstehst du glaube ich Knoblauch total falsch. Du steckst eine Zehe in den Boden, am Besten den Knoblauch, der im Herbst gesteckt werden kann, dann wartest du und wenn die Blätter anfangen gelb zu werden erntest du eine Knolle. Ganz einfach. Die Knolle besteht aus vielen Zehen, von denen steckst du im Herbst des gleichen Jahres gleich wieder ein paar in den Boden und erntest im darauf folgenden Sommer wieder Knoblauch und immer so fort. Ganz einfach. Dort, wo ich den Knoblauch geerntet habe, siehe Bild, wächst nichts mehr. Dort wo ich ihn vergessen habe, raus zu graben, treibt im nächsten Jahr jede Zehe aus und es entsteht ein Büschel an Knoblauch, das wird aber nie die großen Knollen zum Ernten geben, als wenn du eine einzelne Zehe rein steckst.

      Ach du Schei…. So wie du in den Garten gehst könnte ich nicht, ich bin barfuß in Schuhen, kurze Hose und leichtes Hemd und wenn ich zur Haustüre raus gehe, tropft schon der Schweiß von der Stin und das Hemd ist durchnäßt. Ist ja einfach immer warm und warm und warm. Oft kann ich nicht mal nen Sonnenhut vertrage, weil ich darunter keine Luft bekomme und noch mehr schwitze. Da habe ich lieber Mücken und Fliegen am Körper und jetzt wieder überall die juckenden Eichenprozessionsspinnerpickel, weil ich unter der Eiche stundenlang gearbeitet habe. Die sind eh auch in der Hose und überall, so dicht kann man sich gar nicht einpacken. Ne, ich lebe einfach damit, wie gesagt, ansonsten könnte ich nicht in den Garten ohne Ohnmächtig zu werden jetzt im Sommer.

      Ach ja und Erholung und Ziergarten , das glaube ich schon, aber das ist halt nicht meines. Erholung und Ruhe hat man noch lange genug, wenn man im Grab liegt. So lange ich lebe, will ich schaffen, aktiv sein, ich kann gar nicht rumliegen. Wenn ich es mache fällt mir alles ein, was gemacht werden muss. Habe da keine Ruhe und schon gar keine Erholung. Fange an, es in mein Buch zu notieren, dass ich es nicht vergesse und stehe dann rasch auf und fange an, es zu erledigen. Rasch heißt, nach 5 Minuten maximal. Jetzt wo es 35 Grad hatte, lag ich unterm Schirm und las, aber das war eine Qual, nicht nur wegen der Hitze, sondern auch, weil ich nicht an die Arbeit konnte, weil die Sonne so aggressiv herunter brannte.

      Und ob es noch richtig Gemüsegärtner gibt, weiß ich nicht, die die ich gesehen habe sind Youtuber, womit ich so gar nichts anfangen kann. In Blogs sind nur Damen vom Fach, die einen 246%ig perfekten Blog neben, 387%ig perfekten Fotos im 235%gelayouteten Stil veröffentlichen. Nebenher ein paar Kinder haben, sich komplett selbst versorgen, alles einkochen und konservieren, alles selbst machen von Käse über Brot und auch noch Tiere halten und Landwirtschaft haben und das alles ganz allein, sie selbst allein machen. Lügenpresse ohne Ende, die lese ich doch gar nicht, wenn dann auch noch komplette Mischkulturpläne veröffentlicht werden oder die heile Welt Bilder von der Mutti mit glücklichen Kindern, wie sie leise lächelnd ihren Hof versorgt. Das ist was für realtitätsfremde Träumer, die denen dann zu Scharen nach rennen. Mich aber widert diese Falschheit, das Vorgaukeln einfach nur an. Oder andere, über die wir uns schon unterhalten haben. Nein, das ist nichts für mich und uninteressant. Denen geht es rein ums Geschäft und das Geld, das sie mit dem Blog verdienen müssen. Leute, denen es ums Gärtnern ansich (Nutzgarten und Ziergarten), die Natur und das Leben mit dieser Natur geht habe ich bisher noch nicht gefunden. Ich hatte mir Bloggen und Erfahrungsaustausch auch anders vorgestellt damals und noch eine ganze Zeit. Die Realität lehrt einen aber oft etwas Anderes….

      Wünsche ein schönes Wochenende und liebe Grüße, der Achim

      1. Hallo Achim,
        mit Knoblauch habe ich noch nicht viel gemacht. In meinem früheren Garten wuchs er aber, egal, wie ich ihn auch immer in die Erde brachte, sogar als ganze Knolle! Es hat immer funktioniert und auch mit den Brutknöllchen, auf die es mir ja hauptsächlich ankam. Du siehst in meinem aktuellen Post, wie der Knoblauch bei mir ausschaut. Im Grunde unbrauchbar!
        Ich habe mal einen „richtigen“ Knoblauch abgebildet, wie ich ihn in einem unserer Stadtteile entdeckte. So ähnlich wuchs er auch im früheren Waldgarten.
        Ich fürchte, im jetzigen Garten eignet sich der Boden nicht. Der Lauch knickt mir jedes Mal vorzeitig um und das wars. Ich hatte ja in meinem damaligen Post ein Video vom Selbstversorger-Kanal verlinkt, da war, glaube ich, eine ähnliche Situation

        https://mein-waldgarten.blogspot.com/2018/10/letzter-versuch-mit-knoblauch-kompost.html

        Wenn ich es nicht nochmal an einer ganz anderen Stelle versuche, lasse ich es einfach mit dem Knoblauch. Es ist ärgerlich, wenn es dann doch nichts wird und man sich die Mühe extra macht.

        Übrigens kann ich jetzt auch nackt in den Garten gehen. 🙂 Solange es so warm ist wie jetzt, traut sich keine einzige Mücke aus dem Versteck. Das liebe ich so am heißen Sommer.

        Ich hab die Stiche ja schon mehrfach abgebildet im Blog

        https://mein-waldgarten.blogspot.com/2017/09/so-sieht-ein-kriebelmuckenstich-aus.html

        Sogar mein Mann, der nie Probleme mit Mücken hatte, reagiert auf die fiesen Biester hier überaus allergisch! Das will wirklich was heißen! Du solltest nicht in unseren Garten kommen, Achim!

        https://mein-waldgarten.blogspot.com/2018/07/rindenabwurf-der-baume-und-mucken-trotz.html

        Da schützt man sich natürlich, man will schließlich nicht im Krankenhaus landen!

        Bei uns war es leider den ganzen Juli über a….kalt, trotzdem trocken. Da hab ich sogar den Winterpullover anziehen müssen. Bei Euch hat es ein ganz anderes Klima, denke ich. Bei Dir war es ja auch schon viel länger trocken als bei uns.
        Mit dem Sonnenhut, das finde ich zwar auch lästig und warm auf de Kopf, auch wenn er Luftlöcher hat, aber ohne kriege ich einen Sonnenstich. Also Arbeiten in praller Sonne habe ich einige Male mit hochrotem Kopf und bösen Folgen bezahlt. Seitdem bin ich klüger. Im Schatten brauche ich natürlich auch keinen.

        Eichenprozessionsspinner, in Deinem Garten??? Glaub ich nicht! Das sind ganz böse Entzündungen, die gehen nur mit Cortison zurück, wie ich gehört habe. Das muß etwas anderes sein oder Du bist Superman! *grins*. Die beseitigen die ja nicht ohne Grund in Schutzkleidung! Geh Achim, da erzählst Du mir was! Die Härchen greifen auch die Lunge an, sei bloß vorsichtig!!!

        Was Erholung und „Zier“garten betrifft … wir „schaffen“ auf andere Weise, dafür kaufen wir unser Essen und Erholung braucht jeder Mensch, nicht erst im Grab, da ist es zu spät! Die richtige Mischung aus Anspannung und Entspannung, aber wem sage ich das … Unentwegt arbeiten kann böse Folgen haben! Ich habe es am eigenen Körper zu spüren bekommen. Und dafür sind wir noch zu jung, um einfach mit einem Herzinfarkt umzukippen.

        Ich denke schon, dass es Gemüsegärtner gibt, aber die sind nicht alle im Internet. 😉 Die machen ihre Sache und schreiben nicht darüber. Klar, dass sich im Internet nur so Selbstdarsteller wie unsereins mit Spezial-Ambitionen bewegen *lach*. Da ist es eigentlich fast egal, was solche Leute machen oder schreiben … vielleicht versprichst Du Dir zu viel von Bloggern? Es gibt sicher Vereine, wo man sich besser austauschen kann. Blogger haben heute ganz andere Ziele.
        Aber Du hast schon recht, so viele Gemüsegärtner wie in früheren Zeiten gibt es freilich nicht mehr. Vor der Grenzöffnung z.B. in der ehemaligen DDR sah man keine Koniferen in den Gärten dort, dafür Gemüse. Jetzt weißt Du Bescheid. Wo der vermeintliche Wohlstand kommt, hat man es eben nicht mehr nötig! 😉 🙂 Die Zeit hat es eben mit sich gebracht. War hier im Westen genauso, nur dass die Koniferen eher da waren …

        Ja und diese Träumereien, von denen Du schreibst, die wollen viele aber sehen und lesen! Ich habe schon viele Blogs analysiert über die Jahre hinweg und viele Meinungen gehört. Andere Blogger haben häufig gesagt, den Alltag hätten sie schließlich selbst, daher wollen sie schöne Bilder sehen und tolle Geschichten dazu. Mein Ding wäre es ebensowenig wie Deines. Ich liebe die Realität und bilde sie auch ab. Märchentante liegt mir nicht!
        Ich würde es aber nicht Falschheit oder Vorgaukeln nennen …. es sind Träume, wie man sie in Filmen erzeugt. Bewußt erzeugt, damit die Leute die Filme anschauen kommen. Völlig legitim. Jeder weiß doch, dass das nicht die Realität ist und dennoch wollen sie es sehen.

        Doch, diese Blogger gab es einmal, Achim, denen es rein ums Gärtnern oder um ihre Sache, ob es Stricken, kochen oder sonstwas war, in ihrem Blog ging. Das war noch vor dem Web 2.0. Seither hat sich eine andere Welt aufgetan, in der auch Arbeitslose und Kranke, die kaum ihre Wohnung verlassen können, ohne Kapital an relativ viel Geld kommen können, wenn sie es geschickt anstellen und genau das nutzen die Leute eben oder versuchen es zumindest. Warum auch nicht, wenn man die Gelegenheit hat?

        Natürlich nervt es so langsam, wenn so gut wie jeder Blog Werbung schaltet. Wer viel Werbung hat, den lese ich gar nicht mehr, weil es mir einfach auf den Keks geht. 😉 🙂 Ich mag reale Geschichten und echtes Bloggen, genauso wie Du! Dieser Kleckerkram bringt nichts, außer viel Arbeit. Ich habe das längst aufgegeben. Affilate-Links, dankeschön! Da arbeitet man sich blöd für nichts!
        Würden wir ins Web 1.0 zurückversetzt, sähe es spontan wieder ganz anders aus. Damals hatte auch nicht jeder eine tolle Kamera geschweige denn ein Handy mit Super Kamera, denn so etwas gab es da noch gar nicht. Nur dadurch, dass jeder eigene tolle Fotos machen kann, wurde all das, was jetzt ist, erst möglich. Und alles andere ist eben Glückssache und bei manchen noch ein gewisses KnowHow, da die vom Werbe- und Medienfach sind. Wenn ich wollte, könnte ich auch, aber mir liegt das nicht, ich blogge lieber authentisch, sonst langweilt es mich sehr schnell.

        So, jetzt bin ich etwas später als Wochenende, aber besser spät als nie, gell!

        Liebe Grüße
        Sara

        1. Hallo Sara,
          so ein langer Kommentar. Ich werde versuchen, alles zu berücksichtigen. Anfangen möchte ich mit dem Eichenprozessionsspinner.Ich dachte erst an Milben, der Hund hat manchmal Probleme damit. Die Ausschläge waren am ganzen Körper, auch unter der Kleidung. Einfach überall. Und ich meine ÜBERALL. Also kamen Mücken oder Ameisen nicht in Frage. Es war tagelang saumäßig unangenehm. Verursacht durch das Zusammenkehren des Eichenlaubes und Einschaufeln in große Säcke. Dann sah ich das Beschwerdebild vom Eichenspinner und wußte,das war es. Du kannst mir das ruhig glauben. Wenn nicht, maile ich dir gern ein Nest der Raupen an unserem Baum. Es ist eindeutig der Eichenprozessionsspinner!.

          Deinen Knoblauch habe ich mir angesehen. wahrscheinlich hast du ihn zu lange in der Erde gelassen. Wenn die Blätter gelb werden, muß er geerntet werden. Wann hast du ihn gesteckt? Ich finde nicht, dass es vor der Zeit ist. Habe meinen allen geerntet. Schöne weiß/rote Knollen mit prallen Zehen. Der Knoblauch hat unten keine Brutknollen, die hat er (je nach Sorte, deiner ist aber den Bildern nach einer)oben. Anstatt Blüten bildet er winzige kleine Knöllchen aus. Linsengröße haben die etwa. Die kann man für die nächste Ernte nehmen, muß dann aber bis zum übernächsten Jahr warten. Bei den gesteckten Zehen geht es schneller. Größere „Brutknollen“ für Salat etc. bildet die Etagenzwiebel aus, die ich auch habe und liebe.

          Nackt würde ich auch am liebten in den Garten, aber dann versengt einen ja sofort die Sonne. Hut, Hose und Hemd sind pflicht. Kaum habe ich die Haustüre verlassen, ist alles triefnass geschwitzt und es läuft in Bächen am Gesicht und Körper herunter. Ich bin nicht gemacht für die Hitze.
          Unser Juni war wohl kälter als nötig, aber auch noch sehr warm. Aber die kalten Nächte liessen nichts wachsen. Und erst Ende Mai konnte empfindliches Ausgepflanzt werden. Daher ist alles in Verzug draußen.

          Leider sind zu wenig Gemüsegärtner bloggend unterwegs. In der realen Welt kenne ich auch keine. Der lokale Gartenverein hat sich aufgelöst,weil niemand mehr irgendwie gärtnert. So erfahre ich es auch, kenne niemanden, der richtig gärtnert (mehr als Rasen mähen und Unkrautvernichter gießen also). Das Garteln ist hier bei uns so aus der Mode, dass nicht mal zum Tag der offenen Gartentür wirklich teilnehmende Gärten vorhanden sind und die meisten davon sind langweilig. Also die meisten von den vieelicht 5 Gärten,die öffnen. Ein Hochbeet mitten in der Wiese oder ein Garten zugemüllt mit altem Geschirr, das war es dann auch. Dieses Jahr gab es erst gar keinen Tag der offenen Gartenpforte.

          Also bleibt nichts anderes als dem besonderen Bedürfnis des Schreibens und der Selbstdarstellung sozusagen heimlich weiter nach zu geben und sich über die Leser freuen, die immer wieder kommen und mit denen ein guter Austausch vorhanden ist.

          So, nun muß ich mich mal ums Abendessen kümmern. Wünsche ein schönes Wochenende und viel Spaß beim FKK-Garteln….
          Liebe Grüße, der Achim

          1. Hallo Achim,
            jetzt hast Du hier oben geantwortet, das hatte ich zunächst gar nicht gefunden, da mein Kommentar ja versehentlich nach hier oben gerutscht war. Aber besser spät als nie.

            Ich glaube es Dir natürlich, wenn Du es sagst. Allerdings werden einige sehr schwer von den Raupenhaaren betroffen, da bist Du ja noch glimpflich davongekommen! Kannst Du das Nest nicht professionell entfernen lassen?

            Ich glaube nicht, dass der Knoblauch zu lange in der Erde war. Das Laub welkte ja schon vor langer Zeit, da konnte er noch gar nicht reif gewesen sein. Tja, wann ich ihn gesteckt habe, da müßte ich jetzt erst in den Blog gucken, das kann ich aus dem Kopf wirklich nicht sagen, aber dafür ist der Blog wirklich gut, auch dass ich alles präzise verlabele. Nur habe ich zu der Zeit auch nicht viel gepostet, so dass es sein kann, dass ich das alles noch nach-posten müßte, aber wann, wenn ich schon aktuell nicht zu den neuen Entwicklungen komme? 😉

            Etagenzwiebel? Ist das KEIN Knoblauch auf meinem Bild? Ich kannte das immer als Knoblauch

            https://1.bp.blogspot.com/-ny3riJc3dsA/XTjXKx2uzvI/AAAAAAAAtVU/BtPFpQcHxHU45H-KdOP8LjqFBE9HEIwJgCLcBGAs/s1600/Knoblauch.jpg

            Und genau diese kleinen Knöllchen oben meine ich, die habe ich immer sehr gerne gegessen!

            Hihi, da hast Du was mißverstanden … nackt kann ich in unserem Garten nicht herumlaufen, der liegt ja direkt an der Straße und ist trotz Bepflanzung immer noch von allen Seiten und von oben einsehbar! 😆
            Aber ich ziehe schon kurze Shorts an und ein ärmelloses Hemdchen. Auf den Kopf kommt freilich auch ein Sonnenhut. Allerdings laufe ich bei Mittagshitze nicht lange in der Sonne im Garten herum, das wäre generell unvernünftig. Ich mache es wie die Südländer – Siesta in der Mittagspause. 🙂

            Schwitzen ist gesund und dient der Kühlung. Ich bin aber, was die Haut betrifft, eher robust und bekomme so leicht keinen Sonnenbrand, war aber nie eine „Sonnenanbeterin“, die stunenlang in der Sonne briet. Aber ich mag diese Wärme sehr und genieße es, leichtbekleidet durchs Leben gehen zu können.

            Wer richtig gemüsegärtnern will, wird auch kaum Zeit für langes Herumschreiben haben. Das sind nur Wenige, die das tun! Ich sehe z.B. auch kaum bloggende Landwirte. Die haben viel zu viel Arbeit und kämen nie auf solche Ideen. 😉

            Da mußte ich jetzt auch lachen, was Du über die mit Geschirr zugemüllten Gärten schreibst. Ich mag sowas auch nicht! Das sieht nach Gerümpelhalde aus. Wenn man gekonnt wenige Stücke mal in Szene setzt okay, aber hier und da und dort und überall alter Kram, das ist schon nicht mehr schön und hat mit Garten wenig gemein. Da denke ich nur noch an die zahlreichen Gartenzwerge mancher Gärten aus meiner Kindheit. 😉 Ein Kind findet sowas noch märchenhaft, aber heute muß ich sowas nicht mehr haben. 😉

            Zur Offenen Pforte komme ich immer gar nicht, weil ich dann zu viele andere Termine habe, aber bei uns findet sie auch statt. Sicher ist es immer ein kleiner Kreis von Leuten, die teilnehmen, aber ich verstehe auch, wenn viele keine fremden Leute in ihrem Garten haben wollen. Eine Freundin von mir mit Traumgarten könnte das Getrampel der Leute in den Beeten auch nicht leiden. Und sie ist wirklich sehr gastfeundlich, hat so eine besondere Gabe der Gastfreundlichkeit …. dennoch und da hat sie auch recht, nicht alle sehen sich vor und man hat die Arbeit mit allem.

            Vielleicht solltest Du mal auf Gartenreise gehen? Es gibt doch so viele schöne Orte, an denen man gezielt solche Gärten besuchen kann. Es werden sogar spezielle Gartenreisen veranstaltet, auch da kann man andere Gärtner kennenlernen.

            Ansonsten aber ist es so, das schreibende Volk ist eine spezielle Spezies und von daher auch anders, als andere Gärtner. 😉 Es gibt ja auch jene, die nur youtuben, weil sie sich zeigen und quasseln wollen … während wir eben viel lieber schreiben …

            So, Du Lieber, der Garten ruft, ich habe nur eine Siesta eingelegt und muß noch tausend andere Dinge erledigen, die jetzt noch nicht geschafft wurden, daher ist für heute wohl Internet-Schluß …. meine Insta-Zeit habe ich auch auf 1 Stunde maximal pro Tag festgelegt, das geht in der App. Sonst verzettelt man sich und schafft das, was man zu schaffen hat, nicht mehr!

            Liebe Grüße
            Sara

          2. Hallo Sara, die Raupen waren aus dem Nest schon ausgewandert, da braucht man nichts mehr entfernen. Als wir beide es ganz schlimm hatten war unser ganzer Körper, eben auch unter der Kleidung mit den wahnsinnig juckenden roten Pusteln überzogen. Die blieben sicher 2 Wochen, das war echt unangenehm und sah blöd aus. Jetzt habe ich nur noch ab und an ein paar . Damals hatten wir den Platz unter der Eiche sauber gemacht, und da waren wohl von Jahren angesammelte Häärchen,die wir durchs Kehren und Rechen und Laub einfassen aufgewirbelt und auf unsere Körper und unter die Kleidung transportiert hatten.
            Wegen dem Knoblauch wollte ich ja nur wissen, ob du ihn im Herbst oder im Frühjahr gesteckt hast. Wie gesagt meiner war da schon geerntet als du schriebst. Der ist im Juni etwa reif, wenn man ihn im Herbst steckt, spätestens Mitte Juli denke ich muß er geerntet sein. Doch, die Bilder von dir zeigen Knoblauch. So sieht er bei mir auch aus, wenn ich ihn drin lassen, was ich hier und da tue, auch im Staudenbeet. Ich dachte nur, wenn Knoblauch also nichts wird, du schweren Boden hast, dann könnte Zwiebel und zwar die Etagenzwiebel ja was sein, so zum Naschen, der kleinen Zwiebelchen die oben wachsen. So kam ich auf die Etagenzwiebel, hatte nichts mit dem Foto zu tun.

            Oh da bin ich ja fast ein wenig erleichtert, sah dich schon im Kostüm der Liebe durch den Garten tänzeln und die großen starken Männer, die dich dann abholen und wegsperren. So hätte ich mir dann auch nicht vorgestellt, das du „weg-ziehst“ 😉

            Ich weiß, warum du keine bloggenden Landwirte siehst, die sind nämlich nicht beim bloggen sondern bei Youtube, da gibt es echt etliche. Auch Biolandwirte, herkömmliche Landwirte, Viezüchter und so weiter. Also ich wieder hätte ja für den ganzen Kram zum Videobearbeiten und Schneiden nicht die Zeit, da geht schreiben schneller finde ich.

            Wegen dam alten Zeugs im Garten, so habe ich ja auch welches, erst kürzlich die Leiter zum Beispiel. Aber das sollte sich in Grenzen halten. Diese Grenzen sind dann aber eben wieder von Mensch zu Mensch und seinem Schönheitsempfinden unterschiedlich. Ach so ja, dann lieber noch Geschirr als diese Gartenzwerge und Rehkitze mit jungen Katzen, die zu Szenen in Bunten Kiessteinen drappiert werden und den Passanten am Gartenzaun anlächeln. Da läuft es mir wirklich kalt den Buggel runter…..

            Ja so eine Gartenreise, wie die Barbara G. kürzlich, das würde mir Spass machen. Aber wegen dem Hund geht es nicht und dann ist ja der Garten, den kann ich doch nicht so allein allein lassen, da habe ich immer Panik, als ich noch die Geschäfstreisen meines Mannes mit machte. Jetzt muß ich eh wegen dem Hund bleiben. Bin gespannt, wie ich das löse, wenn der nicht mehr als Ausrede diente. Will eigentlich schon auch mal verreisen, aber wenn das wieder geht, muß ich wohl im Garten etliches vorbereiten, von Seiten Bewässerung. Dabei habe ich schon so viel automatisiert. Naja da geht noch einiges und kommt Zeit, kommt Rat.

            Wer weiß, vielleicht finde ich mal noch Gefallen am Reisen und werde dann noch ein Reiseblogger. Die sind ja immer super erfolgreich, reich, beliebt, influencer und die „Macher“ im Leben. Also so wie ich eben ha ha hi hi hö hö.

            Ich denke ich gehe jetzt mal in den Garten und gieße. Dir schöne Gartenstunden, in welchem Gewand auch immer,liebe Grüße, der Achim

  8. Ich bewundere Deine unerschöfliche Energie ein ums andere Mal, Achim!
    Ja, das ist alles sehr viel Arbeit. Doch solange man es schafft und es einem Freude macht …

    Brombeeren habe ich schon in der freien Natur ein paar pflücken können. Sie reifen wohl nach und nach heran. Da nehme ich dann immer mal ein Tütchen mit oder sie wandern gleich von der Hand in den Mund. 😉

    Auf die Idee mit den Erbsen wäre ich gar nicht gekommen. 😉

    Ach und Dein Knoblauch … meiner hat wieder nicht die Mini-Zwiebelchen ausgebildet. Die Pflanzen knicken vorzeitig um und das wars dann. Jedes Jahr dasselbe! Zunächst stehen sie da schön wie eine Eins, dann jedoch werden die Pflanzen gelb und fallen um. Ich verstehe das wirklich nicht, denn in früheren Gärten hatte ich immer Knoblauch und auch die Brutzwiebelchen ernten können. Die waren so lecker auf Butterbrot. Das ist so schade!
    Ich weiß wirklich nicht, woran es liegt. Ob es an der Bewässerung mit dem Schlauch liegt? Oder sollte ich ihnen sofort eine Pflanzenstütze geben? Aber selbst mit dieser werden sie gelb und verknicken. Ein Blütenansatz bildet sich erst gar nicht.

    Wie machst Du das denn mit dem Knoblauch im nächsten Jahr? Wenn Du ihn jetzt aus der Erde genommen hast. Mußt Du da wieder neuen kaufen? Oder verbleibt ein Teil in der Erde?

    Na und Dein Salat erst! Sowas würde bei mir gnadenlos vertrocknen. 😉 Oder die Tierchen würden ihn zerlöchern. 😉

    Die Erbsen-Wicken sind aber keine gewöhnlichen rosablühenden Wicken?

    Tja, den Rotkohl habe ich schon in anderen Gärten in natura gesehen, wir selbst hatten den nie, da ihn außer mir niemand gegessen hätte. 😉 Tolle Gewächse!
    Und Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Sicher ist auch ein Gemüsegarten schön, wenn auch eine andere Art von Schönheit. Wir sind ja eher die Blumen- und wenn auch wild-romantischen Zier-Gärtner mit ein wenig Essbarem mit dabei. 😉 Und Pflanzensammler … obwohl ich mir das schon mehr und mehr abgewöhnt habe. Je älter, desto weniger statt immer mehr, schafft Freiräume und man behält mehr Energie. Meine Mauretanische Malve ist zerfressen, das liegt hier an der Trockenheit, da stürzen sich die Viecherln auf alles, was sie kriegen können. Sogar die Vögel klauen Blumenblätter, heute bei Geranien eines andern Gartens gesehen. 😉

    Ein Insektenhotel habe ich auch ganz bewusst nicht. Bei uns gibt es genug natürliche Möglichkeiten für Insekten, dafür brauche ich diesen neumodischen Schnickschnack nicht.
    Laubfrösche kommen zu uns leider nicht. Früher gab es in unseren Gärten auch Kröten, Frösche ebenso.

    Fliegen haben wir zum Glück nicht viele. Nur wenn die Leute ihre Hunde überall an die Bäume machen lassen, aber das haben wir schon durch den Rosenbewuchs der Baumscheiben weitgehend unterbunden. Es schadet den Bäumen außerdem. Dafür gibts eine spezielle Hundewiese im Dorf, die Schritte müssen die Herrchen sich eben bequemen zu laufen, tut der Gesundheit nur gut. Wenn sie schon nichts im Garten tun. 😉 🙂 Und andere Tierhaltung gibts glücklicherweise in diesem Dorf auch nicht mehr. Denn in einem früheren Dorf, in dem wir wohnten, war ein Schweinebauer nebenan, die Fliegen waren unerträglich, ich war froh, als wir da nicht mehr wohnten!!!

    Bei uns sind die Mücken allerdings wieder lästig, sie verleiden mir, den Garten überhaupt zu betreten und wenn, immer mit einer Ladung dieses giftigen Mückensprays, was anderes nützt bei mir nichts, ich ziehe die irgendwie magisch an. ;-(

    So jetzt aber gute Nacht, später darf es nicht mehr werden für mich.

    Liebe Grüße
    Sara

    1. Hallo Sara,
      also der Knoblauch hat bei mir immer diese Pseudo-Blüte was eigentlich Brutknollen sind. Allerdings mußte er jetzt raus, weil er eben gelb wird und wenn man dann zu lange wartete, zerfallen die Knollen in die einzelnen Zehen und können nicht mehr als Ganzes geerntet werden. Wenn du ihn nicht raus tust, kommen nächstes Jahr ganze Büschel mit Knoblauch überall dort, wo eine Knolle im Boden blieb. Habe den ganzen Garten mittlerweile voll davon. Und die ernte ich gern im Frühjahr nach und nach, weil die dann unten ganz zart und mild sind. Oder das Grün schneide ich in einzelnen Blättern ab und gebe es ins Salatdressing. Wie gesagt, der Knoblauch wuchert bei mir mittlerweile überall. Ich werde vom geernteten Knoblauch von der größten Knolle auch wieder die Zehen im Herbst stecken für die Ernte kommenden Jahres. Ein paar von den „Blühenden“ mit den Brutknollen lasse ich auch ausreifen, da kann man die winzlinge jetzt gleich stecken und treiben lassen udn im Herbst ernten und fürs Frühjahr als STeck-Zehen aufheben. Ist aber langwieriger , als jetzt von den Zehen gleich wieder welche rein zu stecken. Also im September, jetzt ist es noch zu früh.
      Salat ernte ich laufend, erst jetzt gerade wieder zum Mittag welchen. Genau wieder diesen Bataviasalat. Der gedeiht dank des Dauermulches so gut. Und die Sorte passt halt auch für Sommeranbau.
      Die Erbsenwicken sind keine Wicken. Erbsenwicken heißen Vicia pisiformis und die Duftwicken heißen Lathyrus odoratus.

      Der Rotkohl ist bei uns sehr wichtig, den koche ich auch immer richtig in Weckgläsern ein, fertig gewürzt. So brauche ich ihn nur warm machen und gut. Wir essen fast ausschließlich Rindfleisch, weil mein Cousin der Demeterbauer das halt hat, daher brauche ich für Rinderbraten einfach den Rotkohl. Muß sein und isst jeder bei uns Gott sei dank.

      Für mich war schon immer der Gemüsegarten sehr wichtig, weil ich wohl gern esse und so gern koche. Und Zeit den Ziergarten zu genießen habe ich eh absolut gleich NUll, also lieber Gemüse zum Essen, wenn schon so viel Arbeit im Garten steckt. Leider ist aber alles was hier im Netz gärtnert auch immer reines Ziergärtnern und so bin und bleibe ich mit meinem Gemüse einfach immer fremd und mit Abstand zu genießen. Das weiß ich mittlerweile. Ich werde jetzt aber nicht, um anderen zu gefallen und dazu zu gehören weiß panaschierte Hostas anbauen und Blüten die nicht weiß sind gnadenlos in die Biotonne treten.
      Ja diese Frösche. Haber gerade die Tage in einer Infobroschüre vom BUND, die ich in der Landesgartenschau mit nahm gelesen, dass der Laubfrosch sehr gefährdet ist. Also bei uns und bei mir nicht. So viele habe ich überall davon. Weiß nur nicht wirklich, wo sie Laichen, bei mir nicht, da gibt es nichts. Vielleicht muß ich da mal doch noch was machen, falls das, wo sie laichen mal weg sein wird. Auch Kröten und andere Frösche sind überall im Garten und den Beeten. Auch Molche habe ich schon etliche gesehen.

      Gottseidank halten sich die Mücken bei uns stark in GRenzen. Ich habe keine Probleme damit. Vielleicht holen die vielen Spatzen, Meisen und Fledermäuse sie ja auch weg.

      Hoffe, du hast gut geschlafen, ich sitze, wie immer irgendwie, wenn du schreibst, wieder im Büro am PC und warte auf Feierabend.

      Liebe Grüße und schönes Wochenende, der Achim

    2. Keine Sorge, Achim! 🙂 So laufe ich garantiert nicht im Garten herum. 😉
      Oh das ist übel mit den Eichenprozessionsspinnern! Dumm, dass ihr die so spät bemerkt habt, sonst hättet Ihr die professionell entsorgen lassen können. Bin froh, dass wir keine Eiche im Garten haben. Im ehemaligen Waldgarten war das ganz anders!

      Das mit dem Knoblauch war im Oktober

      https://mein-waldgarten.blogspot.com/2018/10/letzter-versuch-mit-knoblauch-kompost.html

      Er war aber schon im Mai sehr welk! Da wird er ja noch nicht reif gewesen sein? Und wie gesagt, setzt er gar keine Knöllchen an den Lauchspitzen an, wie auf dem Bild, welches ich hier bei Dir verlinkt hatte. Es ist wie in dem Video, welches ich in meinem Post ebenfalls verlinkte, beschrieben, an manchen Stellen gedeiht Knoblauch einfach nicht, da kann man machen, was man will!

      Die Landwirte, die ich kenne, bewegen sich allesamt nicht im Internet, dafür haben sie gar keine Zeit. Wer weiß, was das für Typen sind, die noch so viel Zeit nebenher haben! Allerdings halte ich das Videodrehen nicht für aufwändiger als das Schreiben ordentlicher Posts. Es braucht beides seine Zeit. Nur dem Einen liegt das Eine mehr als das Andere. Man kann sich einarbeiten, dann geht alles flott von der Hand. Für Dich stelle ich mir dennoch immer Videos als ideal vor. Deine Stimme kommt auch gut rüber. Nur Mut! Kannst es ja zusätzlich machen. Ein kleiner Urlaub reicht, um sich da einzuarbeiten, das ist wirklich nicht schwer. Ich selbst habe aber auch keine Ambitionen, da ich keine Rampensau bin. Ich mag es auch nicht, wenn mich auf der Straße überall die Leute auf Anhieb erkennen! Da fühle ich mich dann wie Lady Diana. 😉

      Und Du sagst es, welche Ausrede Du findest, wenn der Hund wegfällt … Man hat schon seine Gründe, warum man etwas nicht tut … das sind meist andere, als die vorgeschobenen. 🙂 Wer kennt das nicht.

      Na, das Reisebloggen stelle ich mir allerdings nicht als Honigschlecken vor sondern das ist purer Stress! Machen meist nur jüngere Leute! Ich würde meine Gesundheit für sowas nicht riskieren wollen!

      Zwischenzeitlich war es hier schon wieder relativ kühl geworden, so dass ich die langen Jeans bemühen mußte und langärmelige Oberbekleidung. Inzwischen geht es wieder …

      Aber ich habe gesehen, ein neuer Post ist bei Dir online, bei mir ebenfalls in beiden Blogs … daher schaue ich jetzt mal …

      https://herz-und-leben.blogspot.com/2019/08/vom-bloggen-leben-web-20.html

      Liebe Grüße
      Sara

      1. Hallo Sara,
        du hättest den Knoblauch im Mai einfach mal rausziehen müssen. Wenn er gelb wird ist er reif, zumal du ihn ja schon im Herbst gesteckt hast. Meine, die ich drin gelassen habe, haben jetzt alle oben statt einer Blüte die komischen Knöllchen. Laub haben die gar keines mehr, nur der Stiel mit der Pseudoblüte.

        Ne und Youtuber werde ich ganz sicher nicht. Egal wie einfach es sein könnte. Zuviel unnütze, leere Zeit und gefasel und Widerholungen und kein Konzept hinter dem Beitrag. Einfach nur Kamera an und drauf halten, was man im Garten macht? Ne, lass mal. Ich schau es nicht weiter an und werde es auch nicht selbst produzieren. Kenn bisher auch nur einen einzigen Youtuber der richtig gute, interessante und lehrreiche Videos dreht. Der schreibt auch Gartenbücher.

        Wer etwas möchte, findet Lösungen, wer es nicht möchte, findet Ausreden. Ist mir schon klar. Und im Moment lebt die Hundeausrede ja gottseidank noch 😉

        Und nein, kühl war es bei uns nie. Es ist immer schön sommerlich warm gewesen. Nicht mehr die Glut-Hitze aber schön sommerlich. So passt es, wenn es doch nur auch mal regnen würde. 1l ist für mich noch kein Regen. Auch eigentlich 3 l noch nicht, wenn alles so vertrocknet ist.

        So , dann schau ich mir mal deinen Beitrag und wünsche einen schönen Tag, liebe Grüße der Achim

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