Wenn alle Bächlein fließen…

… dann ist das entweder wunderschön romantisch oder ein echter Dorn im Auge! Wir hatten jetzt am vergangenen Wochenende beide Variationen an einem Tag.

Bei herrlichem Frühlingswetter rackerten wir also wie die Bekloppten und waren am Abend derart fertig, dass wir es fast nicht mehr auf die Geburtstagsfeier geschafft hatten. Der Tag draußen in der herrlichen Natur und die Tatsache, dass wir alles abarbeiteten, was geplant war, gab aber ein sehr angenehmes Gefühl.

Der romantische Bach, die schöne Natur und neue Pflanzungen.

Lasst mich bei meinen Erzählungen also mit dem romantischen Bächlein beginnen.

Die meiste Zeit des Tages verbrachten wir draußen vor dem Dorf bei unseren Karpfenweihern.

Entlang und durch das Grundstück plätschern zwei Bächlein. Gerade jetzt im Frühling, wenn noch nicht alles von Brennnesseln überwuchert ist, finde ich den Anblick des fließenden Wasser wahnsinnig entspannend. Die Sonne lässt die kleinen Wellen und Strudel funkeln. Man hört das leise Plätschern. Hier draußen ist es ansonsten still. Nur so wird man der Geräusche der Natur gewahr.

das plätschernde Bächlein im Frühling

Die Weiden blühen. Das Frühlingsmahl für die Bienen ist angerichtet.

Weiter unten blühen kleine Narzissen, Krokusse und Schneeglanz. Vor vielen Jahren vergrub ich die Knollen einer Tüte aus dem Baumarkt hier. Zu der Zeit hatten wir das Haus mit Garten noch nicht und ich war gartenlos. Seither erfreuen sie uns jedes Frühjahr mit immer mehr Blüten.

Entlang des eben gezeigten Bächleins habe ich vier Holundersämlinge und einen Ableger von „Zippern“ gepflanzt.

Der Holunder stammt aus dem Garten, wo immer und überall Sämlingen aufgehen. Dort reiße ich sie als Unkraut aus und hier draußen wächst bisher tatsächlich kein einziger Strauch davon. Weil ich gerne Holunderblütensirup im Frühling und Hollerkompott im Sommer mache, brauche ich die Büsche. Im Garten aber stehen sie in der Ligusterhecke, was eher stört. Oder in der Wiese im Vorgarten, wo es so trocken ist, dass Jahr für Jahr die Beeren am Strauch vertrocknen und nicht geerntet werden können. Oder hinter dem Hühnerhaus, wo sowohl Blüten als auch Beeren unerreichbar hoch hängen.

Sämling vom Holunder

Hier am Weiher haben wir am Rand ein Stück, wo wir immer die Äste von Erlen und sonstigem Gestrüpp anhäufen. Eigentlich dachte ich, da keimen dann auch einmal Heckenpflanzen. Aber die keimen nur in der Wiese davor. Holunder ist leider nicht dabei.

Der Zippernstrauch ist ein Ableger vom Garten meines Bruders. Zippern nennen wir ganz kleine, gelbe oder rötlich gelbe Früchte, die stark an Mirabellen erinnern oder Pflaumen. Sie lösen sich leider nicht vom Stein und sind schwer zu verarbeiten. Aber die Blüte und Früchte sind eine Zier und Nahrung für diverses Getier.

Meine Apfel und Zwetschgenbäume habe ich dann auch endlich ein wenig geschnitten. Die sind aber noch so klein, da ist nicht viel Schneidarbeit zu erledigen.

So weit also zum romantischen Frühlings-Plätschern.

Wenn es plätschert, wo es nicht plätschern soll.

Warum wir aber eigentlich den Tag dort draußen verbrachten, ist das nicht so romantische Plätschern.

Karpfenweiher sind ja, anders als Teiche im Garten, natürliche (von Menschen geschaffene) Gewässer und kommen ohne Teichfolie aus. Voraussetzung hierfür ist ein entsprechend lehmiger Boden. Wenn dann noch ein paar Quellen von unten und ein Bach für Wasser sorgen, hat man schöne, volle Weiher. Die werden nur zweimal im Jahr abgelassen, wenn die Karpfen gefischt werden.

Was aber, wenn nicht nur der vorbeifließende Bach, etliche Meter unterhalb des Weihers, plätschert? Wenn direkt aus der Basis des Weiherdammes ein neues Bächlein munter entspringt und sich in den eigentlichen Bach ergießt?

Dann ist etwas gehörig faul! Neu allerdings ist es nicht. Immer wieder einmal kommt es vor, dass ein Damm leckt und Wasser aus dem Weiher fließt.

Wie entsteht ein Loch im Karpfenweiher?

Zwei Möglichkeiten kennen wir:

Wühlmäuse durchlöchern den Damm oder die Baumwurzeln der Erlen, die ganz automatisch überall stehen und neu keimen und gefällt werden, sind schuld. Wenn ein Baum gefällt wird, verrotten irgendwann die Wurzeln und hinterlassen Lücken. Wenn der Boden so lehmig ist, dass ein Weiher dicht bleibt, dann bleiben diese Lücken und Gänge auch offen. Kommt jetzt Wasser vom Weiher rein, findet es irgendwann einen Weg durch den Damm. Diesen Weg spült es sich mit der Zeit von ganz allein immer größer.

Man muss handeln!

Mein Bruder kam mit seinem Minibagger und Rüttler. Dann ging es los.

Oben am Damm schaut man hinunter zum Bach und sieht die Stelle, wo Wasser heraus fließt.

Nun muss man schätzen, wo das Eintrittsloch in den Damm, oben im Weiher, ist. Dann kann man anfangen zu schaufeln. Ein schmalen Graben wird ausgehoben.

Irgendwann an der richtigen Stelle und in der richtigen Tiefe stößt man auf Wasser, wo keines sein dürfte. Man hat die undichte Stelle gefunden.

Leck im Karpfenweiher

Jetzt wird wieder von der fürchterlich schweren und batzigen Erde etwas eingefüllt.

Mit dem Rüttler, schüttelt und klopft man das so fest, wie es eben im nassen Lehm geht. Klar dass der Rüttelnde dabei von Unten bis Oben und beinahe sogar von Vorne bis Hinten mit Lehm bespritzt wird.

Weil so ein Gerät natürlich schwer sein muss (80 kg) und man im engen Graben ohnehin kaum stehen kann, haben wir es an die Baggerschaufel gehängt. Immer etwas rütteln, dann mit dem Baggerarm hochheben, versetzen, ablassen und wieder rütteln.

Den Rüttler wieder raus aus dem Graben, abhängen, Erde in den Graben baggern, Rüttler anhängen, versenken und Stück für Stück verdichten.

Schon nach der ersten Schicht sieht man unten am Leck nur noch etwas lehmiges Wasser austreten, das aber schnell gänzlich versiegt.

So wird der Graben im Damm Schicht für Schicht wieder gefüllt.

Fertig!

Nein! Daneben fangen wir wieder von vorne an und heben einen erneuten, parallel verlaufenden Graben aus. So lange bis Wasser kommt. Das Spiel geht von Neuem los.

Irgendwann ist alles wieder verfüllt. Das Leck ist dicht. Nun fehlt natürlich Erde, da wir die vorhandene ja mächtig dicht eingepresst haben.

Gut, dass es jetzt im Garten weiter geht. Wenn der Bagger schon da ist, nutzen wir ihn (und meinen Bruder) auch voll aus….

Eine Fläche im Vorgarten wird 20 cm tief ausgehoben. Der Aushub kommt gleich raus zum Weiher-Damm. Dort liegt er noch und muss die Tage verteilt werden.

Vorher hieß es aber Baggerschaufel und dann im Garten mit dem Hochdruckreiniger den Rüttler wieder vom Lehm zu befreien.

Ein paar Baggerschaufeln lassen wir gleich im Garten. Der neue Wagen für Gartenarbeiten wird sofort eingeweiht.

Zum Vergleich sieht man hinten im Bild mein altes Wägelchen, das natürlich weiter im Einsatz bleibt. Vorne der neue, vom Schwager zusammen gebastelte größere Wagen. Ich wusste doch, dass ich so ein Gefährt auf alle Fälle brauchen kann….

Was wir im Garten ausgehoben haben wird natürlich auch noch einmal hier gezeigt. Aber ich denke, für dieses Projekt mache ich erst nach Abschluss einen eigenen Bericht. Dann ist alles an einem Ort erklärt und bebildert. Also schaut einfach immer wieder einmal hier vorbei und verpasst keine Folge.

15 Antworten auf „Wenn alle Bächlein fließen…“

  1. Oja, Holunder will hier im Garten auch immer mal wachsen. Aber das geht nicht. Ich hab so schon keinen Platz! Wir haben genug davon vorne an den Feldrändern 🙂 Für leckeren Gelee reicht das.
    Bald ist es wieder soweit und alles blüht.
    Und der Bagger ist natürlich das Gerät schlechthin für gestandene Männer 🙂 Herrlich! Könnte mein Mann auch sehr gut gebrauchen!
    Aber das war natürlich schon eine ganz schöne Arbeit und zum Glück habt ihr das Leck schließen können!
    LG Urte

    1. Liebe Urte, das stimmt, den Holunder findet man auch hier überall wild. Nur hat der irgendwie die Eigenschaft so zu wachsen, dass man, wenn man was ernten will, dieses immer viel zu hoch hängt und darunter immer Gräben und Gestrüpp und Dornen sind. Zudem habe ich es immer gern einfacher. Wenn er im eigenen Grund steht, kann ich sehen, wann es so weit ist mit Ernten (Blüten und Beeren), kann dann leichter hin und muß keinen fremnden Grund betreten. Zudem hoffe ich , dass er dort, wo er jetzt steht ausreichend Feuchtigkeit hat (da war auch im letzen Sommer noch so viel, dass der Rasen nicht so verdorrte, nicht umsonst sind ja da auch die Weiher). Hier im Garten, wo ich auch ernten könnte, verdorren immer die Beeren udn man kann nichts ernten. Vor zwei Jahren habe ich die erste und letzte Ernte der Beeren gehabt.

      Ja Bagger und Männer…. meine Neffen sind auch ganz heiß drauf und die sind noch nicht mal 15… Ich selbst war noch gar nicht drauf gesessen und habe damit rum gespielt, obwohl mir das mein Bruder sicher auch erlaubt hätte. Ich lasse lieber Baggern 😉

      Liebe Grüße, der Achim

  2. Na, wer so einen Bruder, samt Bagger, so einen Wagenbauer-Schwager und dazu so einen rüttelstarken Gatten hat, der braucht nicht zu klagen 🙂 Sa bin ich dann doch froh, um mein kleines Auenland, das ich mit einem einzigen Gatten bewirtschaften kann. Man wird ja nicht jünger. Aber das Bächlein und den Weiher, die Schlüsselblumen und die Zibarte (aus der ich Gelee kochen täte, weil brennen is ja nicht mehr 😉 … das alles tät ich schon gern mal sehen. Liebe Grüße von Marion

    1. liebe Marion, ich muß grinsen, denn, naja ich habe ja auch nur einen einzigen Gatten zum Bewirtschaften des Gartens und der Ländereien 😉 Mein Bruder hatte wegen Hausbau und Sanierung und Gartengestaltung und Wegearbeiten und weil Männer eben ein Spielzeug brauchen, den gebrauchte Bagger gekauft damals. Wenn alles fertig ist verkauft er ihn wieder, wie alles was er hat. Er ist der der Ebay am Laufen hält…. Nun, fertig wird man ja nie, der Bagger wird immer gebraucht und nun hat er sogar schon ein Gewerbe dazu angemeldet, weil er so viel damit zu tun hat. Daher dann auch der entsprechende Hänger dazu und der Rüttler und andere Spielsachen, von denen ich noch gar nichts wusste. Wir waren froh, dass er uns damit helfen konnte. Auch im Garten , damit das neue Projekt endlich starten konnte und jetzt schon Fortschritte macht.
      Und wegen dem sehen. Du bist immer herzlich eingeladen, wir würden uns wirklich sehr über Gartenbesuch, der auch noch nett ist, freuen.
      Warum ist brennen von Schnaps nicht mehr? Mein Bruder hat gestern seine Maische vom Herbst (Zwetschgen) gebrannt. Aus der Zibarte, den Zibberli mach ich auch immer Marmealade in kleineren Mengen. Gekocht durch die Flotte Lotte geht es , aber eben wegen den großen Kernen sehr aufwändig. Geschmacklich aber hervorragend. Mal sehen, wann er das erste mal trägt.

      Liebe Grüße, der Achim

      1. War ja klar, dass dein findiger Bruder auch noch brennen darf 😉
        Nein, das war bei uns jahrelang der „standing-joke“, dass der Gatte immer sagte, dass er die Früchte brennen will. Letztes Jahr wollte ich ihm dann endlich so ein „home-kit“ schenken, um zu erfahren, dass auch das Brennen von Kleinstmengen nicht mehr gestattet ist … Naja, ich hätte das Zeug eh nicht getrunken, brauch mein Augenlicht noch 🙂 Wenn wir mal in eurer Ecke sind, würde ich mich sehr gerne mal einladen zur Gartenschau. Danke für die freundliche Einladung!

        1. Oh nein Marion, da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Ein Brennrecht haben wir leider nicht. Es gib Lohnbrennereien, da bringt man die Maische hin, da wird sie eingestuft und versteuert, dann darf man sie dort vor Ort selbst brennen. Das machte mein Bruder gestern zum allerersten Mal und nahm unseren Cousin mit, der das öfter schon machte. Bin gespannt auf den Schnaps, den ich trinke das gerne mal.
          Und ja, hoffentlich kommst du wirklich mal in unsere Nähe, wäre wirklich schön.
          Liebe Grüße, der Achim

  3. Pingback: - Achims Garten
  4. Lieber Achim,
    Wahnsinn, was für eine Arbeit! Das so etwas von Zeit zu Zeit notwendig wird, wusste ich bisher nicht. Einen Bachlauf verbinde ich immer mit Romantik, außer bei Hochwasser. Bei uns im Garten habe ich auch einen Bachlauf angelegt. Leider ist mir da ein Fehler unterlaufen, er verliert irgendwo Wasser und so mache ich ihn nur selten an. Die undichte Stelle habe ich nie gefunden.
    Von einem Grundstück, auf dem ich einfach Bäume pflanzen kann, die im Garten zuviel sind, träume ich noch.
    Das ist ein sehr schöner Post, danke für’s Teilhaben lassen. Dass ihr nach dieser Arbeit kaputt und aber auch sehr zufrieden ward, kann ich mir gut vorstellen.
    Ich wünsche Dir noch eine wunderschöne Restwoche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    1. Hallo Wolfgang,
      nun, dann solltest du wohl mal mit einem Mini-Bagger nach der Stelle suchen. Einfach Baggern, bis du auf feuchte Erde stößt 😉
      So ein künstlicher Bachlauf ist sicher trickreich und hat viele Möglichkeiten, wo Wasser austreten kann. Beim Damm vom Weiher sieht man meistens, wenn Wasser wo raus läuft, wo es nicht raus soll. Hatten das vor ein paar Jahren auch an einem der anderen Weiher. Dort wo die Teiche in Wiese auslaufen passiert das nicht so.

      Naja das Grundstück bei den Weihern ist ja eher schon „Landwirtschaft“ oder eben „Fischwirtschaft“ und entsprechend groß. Da können ein paar Sträucher nicht schaden, damit nicht nur die Erlen als Unkraut dort stehen. Weißdorn und Schlehe sind allein gekommen. Die blühende Weide auch, die wird jetzt dann mal gestutzt und als Kopfweide erzogen. Wilde Pflaumen haben wir und meine geliebte Traubenkirsche, die im Frühjahr so schön riecht. Und natürlich Wildrosen und Brennesseln und Rohrkolben (die ja auch vom Aussterben bedroht sind, las ich mal). Eine Schlüsselblumenwiese und sonst noch so einiges an Kraut. Es ist schon schön, so etwas natürliches auch zu haben, nicht nur den Garten.

      Morgen habe ich einen Gartentag (Urlaub). Das Wetter wird herrlich und ich freu mich auf den Tag. Am Wochenende gibt es wieder einmal ein Karpfenessen, bevor die Saison im dann zu Ende ist. Wünsche dir einen schönen Freitag und dann ein wundervolles Wochenende. Liebe Grüße, der Achim

  5. Lieber Achim,
    Da habt Ihr ja ganz schön geackert am Wochenende! Ein Glück könnt Ihr auf so schweres Gerät zurückgreifen. Sehr praktisch, wenn der Bruder so einen Bagger hat.
    Ich hoffe, Euer Leck ist nachhaltig gesichert.
    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Hallo Steffi,
      stimmt, je größer die Grundfläche, desto schwerer muß auch manchmal das Gerät sein. Mit reiner Handarbeit kommt man nicht weit, oder braucht eeeeeewig dazu. Nun dieses Leck ist sicher nachhaltig gesichert. Irgenwdo und irgendwann wird schon mal wieder wo eines sein. Ich mache mir da keine Illusionen. Man muß immer alles gut im Auge behalten und beobachten.
      Ich wünsche dir eine schönes Frühlingswochenende. Liebe Grüße, der Achim

  6. Ach Du Schande, solche Extraarbeiten braucht doch Keiner! So schön ein lieblich plätscherndes Bächlein ist, einen nicht gewollten Abfluß gilt es zu verhindern. Da seid Ihr sicher am Ende des Tages ganz schön „am Stock“ gegangen.
    Was sind denn bloß Zippernsträuche? Selbst Google hat keine Antwort für mich 😉
    Liebe Grüße
    Karen

  7. Ach ja, das kenne ich nur zu gut, dass die Holunder sich genau dort ansiedeln wo man sie nicht gebrauchen kann, oder wo man zumindest nicht gut ernten kann. Das mit den zu sonnig stehenden Sträuchern kenne ich auch schon aus Kindertagen, als ich mit meinem Großvater loszog um Holunderbeeren zu pflücken. Da waren in einem Sommer auch fast alle Beeren verschrumpelt oder extrem klein.
    Und was mich extrem wundert: Ich lasse die Beeren meist für die Vögel am Strauch. Nur bei uns werden sie kaum geerntet, während die 2 Büsche bei meiner Mutter im Garten meist so schnell von den Vögeln abgeerntet werden, dass es für sie gar nicht lohnt die Reste zu pflücken. Regional gibt es wirklich erstaunliche Unterschiede – wobei beide Gärten nahezu die gleiche Nord-/Süd-Ausrichtung haben, auch in der Siedlung eine recht ähnliche Lage haben und in der näheren Umgebung auch Wälder und Felder sind …

    Ach ja, und Eure Schlammarbeiten erinnern mich auch an schöne Kindertage 😉 Denn ab und an hatten wr meine Patentante und ihren Mann auf einem Gutshof besucht, wo sie große Fischteiche gepachtet und auch neu angelegt hatten. Wenn ich mich recht erinnere, dann waren es wohl 5 sehr idyllisch gelegene Teiche. Mein Patenonkel war eigentlich am Wochenende in seinem Feriendomizil immer nur in Arbeitskalmotten anzutreffen, denn dort gab es eigentlich immer etwas zu tun. Und manchmal durfte ich je nach Wetter dann nach dem Kaffeetrinken mit zur Teichbegehung, denn leider war ich für den Sonntagsausflug ja viel zu ‚feingemacht‘ …
    Ich kann mir lebhaft vorstellen was das für eine Plackerei bei Euch am Wochenende war. Denn auch wenn ich damals – als wir im August 2000 unseren Teich anlegten, vorher noch 3 Wochen im Sommer-Fitness-Lager auf dem Amrumer Kniepsand zum Buddeln & Bauen war, so hatte ich beim Teichbuddeln und ständigen Materialverteilen so manchen Abend heftig Rücken. Und da war ich noch um einiges jünger 😉
    Na, dann bin ich ja mal gespannt auf den Folgepost!
    LG Silke

    1. Hallo Silke,
      dass die Holunderbeeren, auch wenn welche saftiger und reif sind, hier nicht sofort von den Vögeln geerntet werden habe ich auch schon beobachtet. Während andere berichten, dass sie nichts ernten können, weil immer die Vögel ihnen zuvor kommen.

      Na und du in deinem Sonntagskleidchen im Matsch beim Weiher. Du hättest sicher deinen Spass gehabt. Deinen Mama eher nicht 😉
      Ich lade dich gerne auch einmal auf einen Kaffee ein und danach machen wir eine Teichbegehung. Da darfst du dann gern auch mal ein wenig im Matsch buddeln 😉

      Heute ist wieder Gartentag. Ich freu mich schon . Der Bericht über den Aushub im Vorgarten wird noch etwas dauern, da sind noch viele Arbeitschritte notwendig. Aber dazwischen kommt noch einiges, das zu Zeigen sich lohnt. Also bleib gespannt und genieß mit mir das Frühjahr, liebe Grüße, der Achim

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